DE950335C - Buchhaltungsmaschine - Google Patents
BuchhaltungsmaschineInfo
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- DE950335C DE950335C DEN239D DEN0000239D DE950335C DE 950335 C DE950335 C DE 950335C DE N239 D DEN239 D DE N239D DE N0000239 D DEN0000239 D DE N0000239D DE 950335 C DE950335 C DE 950335C
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- G06F7/40—Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using contact-making devices, e.g. electromagnetic relay
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- G06F7/446—Multiplying; Dividing by partial product forming (with electric multiplication table)
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Description
Die Erfindung betrifft eine zum Durchführen von Rechnungen nach den vier Grundrechnungsarten
geeignete Buchhaltungsmaschine mit einer elektrischen, mindestens zwei wahlweise zuschaltbaren
Schreibwerken zugeordneten Recheneinheit. Die elektrische Recheneinheit enthält mehrere
Relais mit die einzubringenden Ziffern darstellenden Kontaktpaaren. Die Einbringung der Ziffern
erfolgt unter der Steuerung eines Zehntastenfeldes
ίο eines der Schreibwerke. Sobald durch die Einbringung
die entsprechenden Kontakte geschlossen sind, werden sie mittels mechanischer" Sperrvorrichtungen
zwecks Steuerung des Druckes und möglicher weiterer Rechnungsvorgänge verriegelt.
Bekanntlich müssen, bei einer ein Zehntastenfeld
aufweisenden Maschine die Ziffern einer mehrstelligen Zahl — beginnend bei dem höchsten
Stellenwert — nacheinander eingebracht werden. Aus diesem Grund waren bisher mechanische, mit
Bezug auf die Relais schrittweise bewegbare ao Schrittschaltvorrichtungen erforderlich, die durch
ihre Schrittbewegungen sicherstellen, daß die Einbringung der Ziffern stellenwertmäßig richtig erfolgt
und die Schrittbewegungen des Papierwagens während des Drückens der eingebrachten Zahlen as
oder der sich ergebenden Resultate entsprechend gesteuert werden.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art sind die Relaissperrvorrichtungen durch eine elektromagnetisch
gesteuerte, schrittweise quer zu den Relaissperrvorrichtungen bewegbare Zahnstange
stellenwertweise in wirksame: Stellungen bewegbar.
Bei dieser verhältnismäßig langsam arbeitenden Einrichtung sind zum Antrieb von Sperrstangen
für die Sperrvorrichtungen (jeder Stellenwertgruppe solcher Sperrvorrichtungen ist eine Sperrstange
zugeordnet) zehn Relais erforderlich.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, erstens die Arbeitsweise der Maschine durch
Herabsetzung der Anzahl mechanischer Schrittschaltvorrichtungen auf ein absolutes Mindestmaß
ίο (der Belegwagen ist die einzige Vorrichtung in der Maschine, die eine seitliche, mechanische
Schrittbewegung durchführt) beträchtlich zu beschleunigen und zweitens die Steuerung des Antriebes
der Sperrstangen so zu verbessern, daß zu diesem Zweck nur noch zwei Relais erforderlich
sind.
Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Buchhaltungsmaschine mit einer elektrischen,
Rechnungen nach den vier Grundrechnungsarten durchführenden Recheneinheit, welche mindestens
zwei wahlweise zuschaltbaren Schreibwerken derart zugeordnet ist, daß zu lösende Aufgaben mittels
eines Tastenfeldes eines der Schreibwerke in die elektrische Recheneinheit übertragen und die
Antworten zu diesen Aufgaben alsdann entweder in eines oder in beide der Schreibwerke übertragen
und dort abgedruckt werden können, und welche eine von dem in Anwendung kommenden Zahlensystem
abhängige Anzahl von Sperrelais sowie mindestens für jede darzustellende Stellenwertreihe
ein Paar von Kontakten aufweist, die, wenn sie durch die Einbringung einer entsprechenden
Ziffer entweder von dem Tastenfeld aus oder infolge einer durch die elektrische Recheneinheit
durchgeführten Rechnung ausgewählt werden, in ihren verstellten Lagen mittels einzelner Sperr-vorrichtungen
verriegelbar sind, die durch mehrere Sperrstangen (für jede Stellenwertgruppe von
Sperrvorrichtungeni eine) angetrieben, werden, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstangen
mittels zweier nach der Einbringung einer Zahl in die Sperrelais abwechselnd erregter Antriebsrelais
nacheinander in wirksame Stellung bewegbar sind, wobei ein Antriebsrelais den Sperrstangen für die
geraden Stellenwerte und das andere Antriebsrelais den Sperrstangen für die ungeraden Stellenwerte
zugeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten
Fig. ι A und 1B zusammen eine Seitenansicht
eines Speicherwerkes,
Fig. 2 A und 2 B zusammen eine Draufsicht auf ein Speicherwerk,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des den Schubstangen zugeordneten Auslöserahmens,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von Einzelheiten der Schubstangeneinrichtung,
Fig. 5 bis 8 aufeinanderfolgende Arbeitsstufen der Schubstangen in Verbindung mit denAntriebsrelais,
Fig. 9 und 10 einen Querschnitt und eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen Teilen eines
Antriebsrelais zur Verstellung der Schubstangen, Fig. 11 und 12 einen Querschnitt und eine Ansicht
mit teilweise weggebrochenen Teilen eines Vielfachkontakt-Umschaltrelais,
Fig. 13 und 14 eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen
Teilen und einen Querschnitt eines Auslöserelais,
Fig. 15 eine Ansicht des Ankers des Auslöserelais,
Fig. 16 bis 18 eine Draufsicht, einen Querschnitt
und eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen Teilen eines Löschrelais,
Fig. 19 und 20 eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen
Teilen und einen Querschnitt eines Sperrelais,
Fig. 21 einen Querschnitt durch ein Tabulations- oder Stellenfortschaltrelais,
Fig. 22 einen Querschnitt durch ein Vielfachkontaktrelais,
Fig. 23 bis 25 einen Querschnitt, eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen Teilen und eine
Draufsicht eines Stromschaltrelais,
Fig. 26 eine Ansicht mit teilweise weggebrochenen Teilen des Tastenfeldes,
Fig. 27 eine Rückansicht des Tastenfeldes,
Fig. 28 bis 31 aufeinanderfolgende Arbeitsstufen
einer Taste und der Tastenfeldsperre,
Fig. 32 einen Querschnitt durch die Schreibvorrichtung,
Fig. 33 eine Draufsicht auf die Schreibvorrichtung,
Fig. 34 eine Rückansicht der Schreibvorrichtung,
Fig. 35 eine Draufsicht auf die Anordnung der Arbeitsmagneten der Schreibvorrichtung,
Fig. 36 eine perspektivische Darstellung von Einzelheiten der Tabulationseinrichtung und des
Magneten der Schreibvorrichtung,
Fig. 37 und 38 eine Draufsicht und eine Vorderansicht des Schaltschlosses und des Scheibenschalters
der Schreibvorrichtung,
Fig. 39 eine perspektivische Darstellung von Einzelheiten der Schreibvorrichtung,
Fig. 40 bis 42 Ansichten von Einzelheiten der i°5 Tabuliereinrichtung für die Schreibvorrichtung,
Fig. 43 eine Seitenansicht des Scheibenschalters,
Fig. 44 einen Schnitt entlang der Linie 44-44 der Fig. 43, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 45 den Tabulationsanzeigeschalter der Schreibvorrichtung,
Fig. 46 eine Seitenansicht eines Teiles der in Fig- 45 gezeigten Einrichtung,
Fig. 47 eine perspektivische Ansicht von Einzelheiten der Einrichtung zum Anheben des Papierwagens
und des zugehörigen Magneten,
Fig. 48 bis 50 Seitenansichten von Einzelheiten der Einrichtung nach Fig. 47,
Fig. 51 eine perspektivische Ansicht von Einzelheiten
der Papierwagenrücklaufeinrichtung,
Fig. 52 bis 56 Ansichten von Teilen der Papierwagenrücklaufeinrichtung
in verschiedenen Arbeitsstufen und -Stellungen,
Fig. 57 bis 60 Ansichten der Farbbandumschalteinrichtung für die Schreibvorrichtung in verschiedenen
Arbeitsstellungen,
Fig. 6iA und 61B zusammen ein Schaltbild für
den Abdruck von Ziffern aus dem Primär- - Speicherwerk,
Fig. 62 A bis 62 F zusammen ein Schaltbild zur Erläuterung von Addition und Subtraktion sowie
der Löschung des Primär- und des Sekundär-Speicherwerkes. In diesem Schaltbild zeigen
Fig. 62 C und 62 D ein Primär-Speicherwerk, Fig. 62 A und 62 B ein Sekundär-Speicherwerk
und Fig. 62 E und 62 F die Steuerrelais.
Fig. 63 A und 63 B, Fig. 64 und Fig. 71A bis
71D bis Fig. 82 A bis 82D zeigen das Schaltbild
der gesamten beschriebenen Maschine. Die verschiedenen Abschnitte des vollkommenen Schaltbildes
zeigen im einzelnen folgendes:
Fig. 63 A und 63 B zusammen die Steuerung der Hauptschreibvorrichtung,
Fig. 64 die Steuerung der Kontokarten-Schreibvorrichtung ;
Fig. 65 bis 69 zeigen die in den Schaltbildern verwendete Darstellung· von Leitungen., Kabeln und
Relais, und zwar Fig. 65 die Kreuzung von Leitungen ohne elektrische Verbindung, Fig. 66 die
Kreuzung von Leitungen mit elektrischer Verbindung, Fig. 6j ein Relais mit ankommenden und
abgehenden Leitungen und Kabeln, Fig. 68 und 69 zwei Darstellungsformen eines Kabels oder eines
Bündels von Leitungen;
Fig. 70 bedeutet ein Schaltbild zur Erläuterung der Einführung von Ziffern in das Primär-Speicherwerk;
Fig. 71A bis 82D bilden ein Schaltbild eines
Teiles der Rechenzentrale einschließlich verschiedener Relaissätze, die die verschiedenen
Speicherwerke oder Rechenvorrichtungen darstellen, und verschiedene Gruppen von Steuerrelais.
Die Figuren zeigen dabei im einzelnen folgendes:
Fig. 71A bis 71D verschiedene Steuerrelais,
Fig. 72 A bis 72 D verschiedene Steuerrelais und einen Satz von Zeitschaltrelais für einen Druckvorgang,
Fig. 73 A bis 73 D verschiedene Steuerrelais,
Fig. 74 A bis 74 D das Primär-Speicherwerk τ Α und ι B für den ersten Faktor,
Fig. 75 A bis 75 D die Hilfsrelais für Saldiervorgänge und auch zwei Gruppen von Multiplikationsrelais,
Fig. 76 A bis 76 D das Primär-Speicherwerk 2 A und 2B für den zweiten Faktor und ebenfalls
einen Satz von Multiplikations-Zeitschaltrelais,
Fig. 77 A bis 77D das Einteilungsspeicherwerk Nr. i,
Fig. 78 A bis 78 D das Einteilungsspeicherwerk Nr. 2,
Fig. 79 A bis 79 D das Summenspeicherwerk Nr. 7,
Fig. 80 A bis 80 D das Zwischenspeicherwerk Nr. 8,
Fig. 81A bis 81D das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 und
Fig82A bis 82D das Saldospeicherwerk Nr. 5.
Fig. 83 bedeutet ein durch eine Maschine nach der Erfindung ausgefülltes .Rechnungsformular,
Fig. 84 einen Teil eines Beleges, der den Abdruck von Summen aus verschiedenen Einteilungsspeicherwerken
zeigt,
Fig. 85 einen Teil einer Kontokarte mit einem alten Saldo, einer Nettosumme und einem neuen
Saldo,
Fig. 86 ein Zeitdiagramm für die Reihenfolge des Arbeitens der Teile bei der Einführung von
Ziffern in das Primär-Speicherwerk,
Fig. 87 A und 87 B ein Zeitdiagramm für die Reihenfolge des Arbeitens der Teile beim Abdruck
von Beträgen aus dem Primär-Speicherwerk,
Fig. 88 A und 88 B ein Zeitdiagramm für die Reihenfolge des Arbeitens der verschiedenen
Relais bei einem Additionsvorgang.
I. Darstellungsweise g
Die in eine Klemme der Wicklung eines jeden Relais oder Magneten mit Ausnahme von gewissen
Magneten in der Druckvorrichtung ist ständig mit dem negativen Pol der Stromquelle verbunden. Die
in Frage stehenden Magneten der Druckvorrichtung sind an den negativen Pol der Stromquelle,
über einen Schalter oder einen Widerstand angeschlossen. Der Einfachheit halber ist die gemeinsame
negative Verbindung in allen Diagrammen weggelassen mit Ausnahme derjenigen für die erwähnten
Druckvorrichtungsmagneten, da man sich leicht vorstellen kann, daß ein Stromkreis, wenn
er von dem positiven Pol der Stromquelle zu der anderen Klemme der Wicklung hergestellt wird,
durch die Wicklung hindurch zum negativen Pol der Stromquelle vervollständigt und das Relais
daher erregt wird.
Aus dem gleichen Grunde, nämlich dem der Vereinfachung des Schaltbildes, ist die positive
Hauptleitung weggelassen. An Stelle der verschiedenen Verbindungen mit dem positiven Pol
der Stromquelle ist die Darstellung so getroffen, als ob sich der Pluspol jeweils an Relaiskontakten
befände. Die Bezeichnung + + an einem Relaiskontakt bedeutet, daß der entsprechende Kontakt
unmittelbar mit der positiven Seite der Stromquelle verbunden ist. Diese Verbindung wird während
des Arbeitens der Maschine ständig aufrechterhalten. Ist dagegen ein Relaiskontakt mit + bezeichnet,
so ist dieser mit der Stromquelle über die no Kontakte eines Stromschaltrelais CPS (Fig. 62 F)
verbunden, das normalerweise geschlossen ist, aber zu gewissen Zeiten zum Zwecke der Löschung und
der Auslösung geöffnet wird, wie später im einzelnen beschrieben werden wird. Die Bezeichnung +
bedeutet also eine normalerweise wirksame Verbindung, die nur zu bestimmten Zeiten unterbrochen
ist.
Alle Relais sind durch Buchstaben mit oder ohne Ziffern bezeichnet, z. B. K, MD 2 usw. Die
Kontakte in diesen Relais sind durch Zahlen bezeichnet, die mittels eines Bindestriches an die
Relaisbezeichnung angeschlossen werden. Die Bezeichnung MD 2-5 bedeutet also den Kontakt 5 im
Relais MD 2. Die Verbindungsleitungen von einem Kontakt eines Relais zu einem Kontakt eines
anderen Relais sind vielfach nicht gezeichnet, insbesondere dann nicht, wenn die betreffenden Relais
sich auf verschiedenen Zeichnungsblättern befinden. In diesem Fall ist lediglich ein Teil der
Verbindungsleitung bis an den unteren oder oberen Rand des Zeichnungsblattes gezogen und hier der
Kontakt, mit dem dieser Leitungsteil verbunden ist, angegeben. So findet sich an der von dem
Kontakt Y-8 (Fig. 72 D) abgehenden Leitung die
Angabe »SH-5, Fig. 71D«, die bedeutet, daß der
Kontakt 7-8 mit dem Kontakt SH-5 verbunden ist. Die Darstellung von sich kreuzenden, aber nicht
elektrisch miteinander verbundenen Leitungen ergibt sich aus Fig. 65, die Darstellung von in-
einander mündenden und elektrisch verbundenen Leitungen aus Fig. 66. Ein Bündel von Leitungen,
die den gleichen Weg nehmen (Fig. 68), kann als ein Kabel (Fig. 69) dargestellt werden, wobei die
einzelnen Leitungen beim Einmünden in das Kabel
und beim Verlassen desselben mit Nummern bezeichnet sind.
Die Relais sind durch Rechtecke angedeutet, in denen die elektrischen Verbindungen angegeben
sind (vgl. das Relais 1 in Fig. 67). Der Punkt 2
stellt die eine Klemme der Wicklung dar, zu der die Erregerleitung führt. Das andere Ende der
Wicklung verläuft, wie bereits erwähnt, zum negativen Pol der Stromquelle und ist nicht dargestellt.
Mit 3 ist ein federnder Anker bezeichnet,
der bei Erregung des Relais mit einem ihm zugeordneten festen Kontakt in Berührung kommt,
während der mit 4 bezeichnete Ankerkontakt bei Erregung des Relais außer Berührung mit dem
zugehörigen festen Kontakt gelangt. Dem Ankerkontakt 5 sind zwei feste Kontakte zugeordnet, von
denen der Ankerkontakt 5 den, einen bei stromlosem und den anderen bei erregtem Relais berührt. Mit 6
sind von den Kontakten führende Leitungen und mit 7 zwei Kabelenden bezeichnet, deren Nummern-
wert in dem Relais um eine Einheit verschoben wird.
II. Beschreibung der Relais
ι. Vielfachkontaktrelais
Ein Vielfachkontaktrelais, von dem Fig. 22 einen Schnitt zeigt, besteht aus einer Wicklung B,
die von einem Weicheisenmantel C umgeben und um einen Weicheisenkern D herumgelegt ist, sowie
einem Satz von Weicheisenankern EC. Die Anker tragen Kontakte H, die mit festen Kontakten / an
Leisten / aus Isolierstoff in Berührung gebracht werden können. Die Anker sind auf Blattfedern
untergebracht, deren untere Enden an Leisten /' aus Isolierstoff befestigt sind. In die Leisten /
und /', die in dem Hauptrahmen FF mittels Schrauben befestigt sind, sind Kanäle eingearbeitet,
durch die die Leitungen zu den Kontakten geführt sind.
2. Sperrelais
60
60
Ein Vielfachkontakt-Sperrelais, das Fig. 19 in einer teilweisen Ansicht und Fig. 20 im Schnitt
zeigt, besitzt einen Satz von freien Ankern TiC
und einen Satz von sperrbaren Ankern EL. Diese Anker EL, deren Anzahl der Kapazität der
Maschine entspricht, können durch Winkelhebel in oder außer Berührung mit dem zugehörigen festen
Kontakt gehalten werden.
3. Stellenfortschaltrelais
Fig. 21 zeigt im Schnitt ein Vielfachkon takt-Stellenfortschaltrelais,
das eine Anzahl von Ankern EB mit Fortsätzen aus isolierendem Stoff
aufweist.
4. Umschaltrelais
Fig. 12 zeigt in einer teilweisen Ansicht und Fig. 11 einen Schnitt durch ein Vielfachumschaltrelais,
bei dem die Kontakte H bei Entfernung von den festen Kontakten /' mit den festen Kontakten /
in Berührung kommen.
5. Auslöserelais
Ein Auslöserelais zeigen die Fig. 13 bis 15.
Außer einem Satz von Kotitaktankertii, die entweder
freie Anker EC (vgl. Fig. 22) oder Anker EB (vgl. Fig. 21) oder beide gemischt sein können, ist noch
ein Antriebsanker EP aus Weicheisen vorgesehen,
dessen unteres Ende in Böcken DD drehbar gelagert ist. Der Antriebsanker EP trägt an seinem
oberen freien Ende ein Paar von mit Längsschlitzen versehenen Armen EF. Wenn die Wicklung
B vom Strom durchflossen wird, arbeiten die Schaltanker in der üblichen Weise, während der
Antriebsanker EP zusammen mit den Armen EF unter Abstoßwirkung des Kernes D und der gleichzeitigen
Anziehungskraft des Mantels C gemäß Fig. 14 nach links bewegt wird. Einstellbare
Gummipuffer G an dem Weicheisenbock ED haben die Aufgabe, sowohl die Bewegung des Antriebsankers
EP zu begrenzen als auch das Geräusch abzuschwächen.
6. Antriebsrelais
Fig. 9 und 10 zeigen im Schnitt und in einer teilweisen Ansicht ein Antriebsrelais zur Verstellung
der Schubstange für die Ziffernspeichervorrichtung. Der Weicheisenkern D wird an seinem
oberen und seinem unteren Ende in Böcken DD bzw. DD' gehalten. Der Weicheisenantriebsanker nc
EP ist mittels Zapfen in dem unteren Bock DD gelagert und trägt an seinem oberen Ende einen ,
Schubbügel EE von winkelförmigem Querschnitt, der sich über die ganze Breite des Ankers erstreckt.
Wird die Wicklung B unter Strom gesetzt, so wird der Anker durch den Kern D abgestoßen
und durch den Mantel C angezogen und bewegt sich infolgedessen zusammen mit dem Schubbügel
EE entgegen der Kraft seiner Belastungsfeder F gemäß Fig. 9 nach rechts.
7. Löschrelais
Ein Löschrelais ist in den Fig. 16 bis 18 dargestellt.
Die beiden Antriebsanker EP und EP' dieses Relais sind in den unteren Böcken DD drehbar
gelagert und greifen mit ihren schmalen oberen
Enden in die Ausnehmungen eines Hebels ER hinein, der drehbar auf einem an dem Weicheisenbock
ED befestigten Träger ES angeordnet ist. Der Anker EP trägt an seinem oberen Ende den
Schubbügel EE.
Wird die Wicklung unter Strom gesetzt, so stoßen sich die beiden Anker EP und EP' gegenseitig
ab und werden gleichzeitig entgegen der Kraft der Feder F nach auswärts auf die Mäntel C
to zu gezogen, wobei sich der Hebel ER um seinen Zapfen dreht. Wirkt .auf den einen'Anker, z. B. auf
den Schubbügel EE des Ankers EP, eine Last, so nimmt der andere Anker EP' über den Hebel ER
einen Teil der Belastung auf.
8. Stromschaltrelais
Die Fig. 23, 24 und 25 zeigen ein Stromschaltrelais zur Unterbrechung der Hauptstromzufuhr.
Auf dem Anker EP ist eine Platte EG aus isolierendem Stoff untergebracht. Diese Isolierplatte
EG trägt einen breiten Kontakt EH aus Kupferlamellen und zwei Kohlekontakte EK, die
auf einer Blattfeder EM untergebracht sind. Eine Isolierplatte EN, die an dem Weicheisenbock ED
angeordnet ist, trägt zwei Metallplatten EQ, die die festen Kontakte des Relais darstellen. Wird die
Wicklung vom Strom durchflossen, so wird der Anker gemäß Fig. 23 entgegen der Kraft der
Feder F nach rechts bewegt. Dabei werden die Platten EQ zuerst durch die Kohlekontakte EK
und unmittelbar darauf durch den Lamellenbrückenkontakt EH miteinander leitend verbunden.
Wird das ■ Relais stromlos, so werden die
Lamellenkontakte EH zuerst abgehoben, so daß es den Kohlekontakten überlassen bleibt, den Stromkreis
zu unterbrechen. Die Funkenbildung, die auf diese Weise an den Kohlekontakten auftritt; verhindert
eine Beschädigung der Kupferkontakte.
III. Beschreibung einer Ziffern-Speichereinrichtung
Deoi zehn Ziffernspeicher- und Sperrelais LK1
bis LKg und LKo (Fig. iA, iB, 19 und 20) ist
je ein Satz von Winkelhebeln oder Sperrhaken K1,
K 2 usw. bis Ko (Fig. 2A, 2B und 4) zugeordnet, deren nach oben gerichtete Arme an den den
Stellenwerten entsprechenden Sperrschienen Mi, M 2 usw. bis Mo angelenkt sind. Die Ziffernrelais
LKx bis LKο weisen einen Satz von Sperrankern
ELx, EL2 usw. auf, die den verschiedenen Stellenwerten entsprechen und mit festen Kontakten /1,
/2 usw. in oder außer Eingriff gehalten werden können, und sind ferner mit einem Satz von Ankern
ECi, EC2 usw. versehen, die sich bei Erregung
des Relais unabhängig von der Stellung der Sperrhaken K frei bewegen können.
Im gleichen Rahmen FF sind in einer Reihe mit
den Ziffernsperrelais LiCi, LK2 usw. die Antriebs- und Steuerrelais W, U, Xi, V2, Vi und
X2 angeordnet (Fig. iA, 2A und 5 bis 8).
Die Sperrstangen Mi, M2 usw. (Fig. iA, iB,
2A, 2B und 4 bis 8) sind durch Laschen Ni, N2
usw. mit Schubstangen MMi, MM2 usw. verbunden,
die sich über die Antriebs- und Steuer-
relais. W1 U, Xi, V2, Vi und X2 erstrecken, in
Einschnitten von an dem Rahmen FF (vgl. auch Fig. 4 bis 8) befestigten Führungsschienen P verschiebbar
angeordnet sind und bei einer Verschiebung gemäß Fig. iA, iB, 2A, 2B und 5
bis 8 nach rechts entgegen der Kraft von Federn Qi1 Q 2 usw. ihre Bewegung über die Laschen ΛΓ
auf die Stangen M übertragen und die Sperrhaken K anheben.
Auf den Schubstangen MMi, MM2 usw. sind
drehbare Mitnahmehebel 0 1, O 2 usw. (Fig.4bis8)
angeordnet, die das Bestreben haben, sich unter der Wirkung von Federn OQi, OQ 2 usw. im Gegenzeigersinn,
zu drehen. Die Mitnahmehebel 0 ι, Ο2
usw. werden zunächst durch federbelastete Sperrklinken i?i, i?2 usw. in ihrer unwirksamen Lage
gehalten und legen sich, wenn diese ausgerückt werden, gegen seitwärts aus den Schubstangen
MMi, MM2 usw. herausragende Stifte Si, S2
usw.
In der unwirksamen Lage wird jeder Mitnahmehebel 0 durch die zugehörige SperrkHnke R so gehalten,
daß sein mit einem Absatz versehenes, gemäß Fig. 5 und 8 linkes Ende sich oberhalb der
Ebene der unteren Kante der Schubstange MM befindet. Wenn die Sperrklinke R von dem Mitnahmehebel
0 entfernt ist, so· kann sich dieser unter der
Wirkung seiner Belastungsfeder OQ im Gegenzeigersinn drehen, bis er sich gegen den Stift 6*
legt. In dieser wirksamen Lage ist der Absatz des Hebels 0 unterhalb der Ebene der unteren Kante
der Schubstange MM gelangt und befindet sich in der Bahn des Schubbügels EE eines der Relais V1
und V2.
Wie sich aus Fig. 4 und 5 ergibt, sind die Mitnahmehebel Ox, O 2 usw. an den Schubstangen
MM i, 'MM2 usw. so angeordnet, daß die Absätze
der an der ersten, dritten und anderen Stangen ungerader Stellenwerte befindlichen Mitnahmehebel
mit dem Schubbügel EE1 des Antriebs relais Vx,
diejenigen der an den Stangen gerader Stellenwerte mit dem Schubbügel ££2 des Antriebsrelais
V 2 zusammenarbeiten. Hat also, ein Mitnahmehebel ungeraden Stellenwertes, z. B. der Hebel 0 1,
seine wirksame Lage eingenommen und wird darauf das Relais V ι erregt, so trifft der Schubbügel
EEx auf den Absatz des Hebels 0 ι und bewegt über den Hebel O ι die Schubstange MMi, die
Lasche N ι und die Sperrstange M1 nach rechts,
wodurch sämtliche Sperrhaken K1 eines Stellenwertes
von den zugehörigen Ankern £L entfernt werden.
- Die Schubstangen MMi, MM2 usw. tragen
Auslösestifte Ti, T2 usw. für die Sperrklinke R
der jeweils nächsthöheren Schubstange und Rückstellstifte T'2, T 3 usw. für die Mitnahmehebel 0 1,
O 2 usw. Es arbeitet also der Stift T ι mit einer
Abbiegung der Sperrklinke R2 und der Stift Γ2
mit einer Abbiegung der Sperrklinke R 3 zusammen usw., so daß die Schubstange MMi, wenn sie durch
das Relais V1 nach rechts bewegt wird, mittels des
Stiftes T ι die Sperrklinke R 2 im Gegenzeigersinn
ausrückt und dadurch eine Gegenzeigerdrehung des
Hebels O 2 zuläßt. Dadurch ist der Absatz des
Hebels O 2 in die Bahn des Schubbügels ££2 des
Relais V 2 gelangt. Wird nun das Relais V 2 erregt und dadurch die Stange MM 2 verschoben, so· gibt
der Stift T2 in gleicher Weise den Mitnahmehebel
O 3 frei, der nunmehr für die nächste Erregung des
Relais V1 bereitsteht. Auf diese Weise wird also
durch die Bewegung einer Schubstange eine Bewegung der Schubstange des nächsthöheren Stellenwertes
vorbereitet.
Um zu verhindern, daß die einmal freigegebenen Mitnahmehebel O 1, O 2 usw. nun bei jedem weiteren
Arbeitsvorgang des Relais Vi oder V 2 wirksam werden, können die Rückstellstifte T' 2, T' 3
usw., die sich an aufwärts erstreckenden Fortsätzen der Schubstangen MM2, MM2, usw. befinden, mit
einem Fortsatz des Mitnahmehebels O der jeweils nächstniedrigeren Schubstange zusammenarbeiten,
also der Stift T'2 mit dem Mitnahmehebel O 1, der
Stift T' 3 mit dem Mitnahmehebel O 2 usw. Die Stifte T' 2 usw. und die Hebel O 1 usw. sind einander
gegenüber so eingestellt, daß durch die Einwirkung des Stiftes der Hebel im Uhrzeigersinn
in die wirksame Lage gebracht wird, in der er durch die Sperrklinke R festgehalten wird.
Angenommen, die Schubstange MM 1 ist durch das Relais V1 verstellt und das Relais V1 ist später
stromlos geworden, so ist der Mitnahmehebel O 2 freigegeben und hat seine wirksame Lage eingenommen.
Wird das Relais V 2 jetzt erregt, so wird die Schubstange MM2 verstellt. Bei dieser
Bewegung gibt der Stift T 2 den Mitnahmebehel O 3 frei, während der Stift T' 2 den Hebel O 1 in die
Normallage zurückbringt.
Nachdem die Relais Vi und V 2 eine gewisse
Anzahl von Arbeitsvorgängen ausgeführt haben, befindet sich immer ein Mitnahmehebel, jedoch
nicht der Hebel O 1, in der unwirksamen Lage. Um den Sperrelaissatz für die Einführung einer Zahl
vorzubereiten, müssen daher alle Mitnahmehebel in ihre unwirksame Normallage zurückgebracht sein,
während der Mitnahmebehel 01 seine wirksame Lage wieder einnehmen muß. Dieser Vorgang wird
durch ein Auslöserelais U (Fig. iA) ausgeführt,
dessen Aufbau aus den Fig. 13, 14 und 15 ersichtlich
ist und in Verbindung mit diesen Figuren schon kurz beschrieben wurde.
Die Arme EF des Antriebsankers. EP des Auslöserelais
U (Fig. 13) stehen mit Stiften MT (Fig. 3) der Seitenschienen MF eines Schubrahmens
im Eingriff. Diese Seitenschienen MF sind in Einschnitten der Führungsschienen P parallel zu beiden
Seiten der Schubstangengruppe MM geführt und sind durch Querstangen M5 1, MB 2 zu einem star-'55
ren Rahmen miteinander verbunden (Fig. 2 A und 3). Die neben der Schubstange MM1 liegende Seitenschiene
MF trägt einen Stift T o, der auf die Sperrklinke R1 einwirken kann (Fig. 5 bis 8).
Federn MQ (Fig. 3) ziehen den ganzen Schubrahmen nach rechts·, wenn das Auslöserelais U
stromlos wird.
In dieser Stellung legen sich die Ouerstangen MBi, MB 2 ähnlich wie die Stifte T'2, Γ'3 usw.
gegen die aufwärts gerichteten Fortsätze aller Mitnahmehebel O mit Ausnahme des Hebels O 1 und
halten sie in ihrer unwirksamen Stellung. Der aufwärts gerichtete Fortsatz des Hebels O 1 ist kürzer
(vgl. Fig. ι A und 5 bis 8), so daß er wohl mit dem
Stift T' 2, aber nicht mit der Querstange MB 2 zusammenarbeiten
kann. Der Stift Γ ο wirkt ähnlich wie'die Stifte Ti, T2 usw. auf die Sperrklinke R1
ein und gibt den Hebel-O 1 frei, so daß dieser seine
wirksame Lage einnehmen kann.
Fig. 5 zeigt die Ausgangslage, in der alle Hebel O
mit Ausnahme des Hebels O 1 sich in ihrer unwirksamen Lage befinden. Der Absatz des Hebels O 1
befindet sich in der Bahn des Schubbügels EE1 des
Relais Vi. In der Fig·. 5 ist lediglich ein einziges
Ziffernsperrelais, und zwar das Relais LKo, dargestellt,
dessen sämtliche Anker sich in der unwirksamen Lage befinden. Das Auslöserelais U
ist erregt worden und hat den Auslöserahmen mit den Ouerstangen MB 1, MB2 und den Stift To
nach links gezogen.
Bei der Darstellung nach Fig. 6 hat das Relais V1
gearbeitet und über den Hebel O 1 die Schubstange
MMi, die Lasche Ni und die Sperrstange M1
nach rechts bewegt, wodurch sämtliche Sperrhaken K des ersten Stellenwertes in sämtlichen
Sperrelais LK1 bis LKo ausgerückt sind. Das Relais LKo ist von einer nicht dargestellten Stromquelle
erregt worden, wodurch der Anker EL 1 in die wirksame Lage, d. h. mit dem festen Kontakt/1,
in Berührung gebracht worden ist. In der Zwischenzeit hat der Stift Ti die Sperrklinke R 2
ausgerückt und den Mitnahmehebel O 2 freigegeben,
dessen Absatz nunmehr in der Bahn des SchubbügeJs EE 2 des Antriebsrelais V2 liegt.
Bei der Stellung der Teile nach Fig. 7 ist das Relais V1 aberregt worden, und die Stange MM1
ist in ihre Ruhelage unter der Wirkung der Feder Q ι zurückgekehrt, wodurch der Haken K1 in seine
Normallage zurückgebracht und der Anker EL 1 des Sperrelais LKo in der wirksamen Lage verriegelt
ist Das Sperrelais LKo ist ebenfalls aberregt worden. Das Relais V2 ist erregt, und der
Schubbügel ££2 ist auf den Mitnahmehebel O 2
getroffen, hat ihn nach rechts geschoben und hat infolgedessen über die Schubstange MM 2, die
Lasche N 2 und die Stange M 2 den Satz von Sperrhaken K2 für den zweiten Stellenwert freigegeben.
Der Rückstellstift T'2 hat den Mitnahmehebel Oi
in die Normallage zurückgebracht, während der Auslösestift T2 die Sperrklinke R 3 (Fig. 4) ausgerückt
und den Hebel O 3 freigegeben hat, die nunmehr für die nächste Bewegung des Schubbügels
££ ι des Antriebs relais Vi bereit ist..
Dabei ist angenommen, daß während dieses Vorganges nicht das Sperrelais. LKο, sondern irgendein
anderes aus der Reihe LK ϊ bis LK 9 erregt worden ist.
Fig. 8 zeigt die Ausgangs- oder Grundstellung. In dieser sind die Relais Vi und V2 unwirksam,
das Relais U ist aberregt, und der Auslöserahmen
ist unter der Wirkung der Federn MO (Fig. 3) nach rechts bewegt worden. Die Quer-
stangen MB τ und MB 2 haben die Mitnahmehebel O 2 und O 3 in die unwirksame Lage zurückgebracht,
während der Auslösestift To den Hebel O 1 zur
Einnahme der Bereitschaftslage für einen neuen Arbeitsvorgang freigegeben hat.
Der erste Kontaktanker EL 1 in dem Sperrelais
LK ο und der zweite Kontalitanker EL 2 in einem der Sperrelais LKi bis LKg sind in ihrer wirksamen
Lage gesperrt geblieben. Um eine in dem Sperrelaissatz gespeicherte Zahl zu löschen, arbeitet
das Löschrelais W, dessen Schubbügel ££3 sämtliche
Schubstangen MM1, MM2 usw. nach rechts
bewegt, wodurch alle Haken angehoben und etwaige gesperrte Anker EL freigegeben werden.
Die Schubstangen MM1, MM2 usw. weisen an
ihren unteren Kanten ein oder mehrere Sätze von Vorsprüngen MLi, ML2 usw. (Fig. 4 und 5),
deren senkrechte Arbeitskanten nach links gerichtet sind, undi eine oder mehrere Reihen von Vorsprängen
ML'i, ML'2 usw. auf, deren wirksame Kanten nach rechts gerichtet sind. Diese Vorsprünge
arbeiten mit den isolierenden Fortsätzen von Ankern EB (Fig. 21) in den Relais U, Xi und
- X2 zusammen, um diese Anker außer Berührung mit ihren zugehörigen festen Kontakten zu halten.
Befinden sich also die Schubstangen in ihrer Ruhelage, so halten die Vorsprünge MLi1 ML 2 usw.
über die isolierenden oberen Enden der Anker EB an der gemäß Fig. 5 rechten Seite des Relais diesen
Ankersatz außer Berührung mit den zugehörigen festen Kontakten. Wenn irgendeine Schubstange
MMi, MM2 usw. bewegt wird, so wird die wirksame
Kante des Vorsprunges MLi, ML2 usw. von
dem oberen Ende des zugehörigen Ankers EB entfernt, so daß dieser einen Kontakt schließen kann.
Die Vorsprünge ML'i, ML'2 usw. wirken im
umgekehrten Sinne, d. h., alle diesen zugeordnete Anker EB stehen in Berührung mit den zugehörigen
festen Kontakten, wenn die Schubstangen. MM sich in ihrer Ruhelage befinden. Wird jedoch eine
Schubstange MM verstellt, so wird der zugehörige Anker EB von diesem zugehörigen festen Kontakt
entfernt.
IV. Einführung einer Zahl in das erste Ziffernspeicherwerk i. Einstellfeld
Die Einführung einer Zahl in das beschriebene Speicherwerk LKi bis LKo kann z. B. mittels
eines von Hand zu bedienenden Tastenfeldes erfolgen.
Fig. 28 bis 31 zeigen Einzelheiten einer derartigen Tastenbank. Jede Taste besteht aus einem
Tastenkörper KA (Fig. 29) aus Metallblech, der über eine abgerundete Kante KC einer Querleiste
KD greift und um diese eine gewisse Drehung in einer senkrechten Ebene ausführen kann. Eine
Feder KE sucht die Taste gemäß Fig. 29 im Uhrzeigersinne zu drehen und hebt dadurch den Tastenkopf
KF an, der sich an einem sich aufwärts erstreckenden und durch eine öffnung in der Gehäusekappe
KH hindurchragenden Fortsatz des Tastenkörpers KA befindet. ' " "'
In einem Schrägschlitz KG des Tastenkörpers KA ist eine Feder KI eingesetzt, die auf eine in
dem Schrägschlitz KG geführte Rolle KM einwirkt. An jeder Seite des Tastenkörpers KA (vgl. auch
Fig. 26) ist eine Lasche KL bzw. KL' an ihrem oberen Ende mit der Rolle KM verbunden. An
ihrem unteren. Ende tragen die Laschen KL und KL' eine Rolle KN aus isolierendem Stoff, die
normalerweise auf einer sich über die Breite- der Tastenbank erstreckenden Querschiene KO aufliegt.
Gegen die Rolle KN legt sich das obere Ende einer Kontaktfeder KQ, dessen unteres Ende mittels
einer Schraube an einer Querstange KP befestigt ist.
Zwischen den Rollen KM und KN ist eine Klinke KT (Fig. 29) drehbar an den Laschen KL und KL'
angeordnet, die in eine Ausnehmung KS in der Seitenkante des Tastenkörpers KA hineingreift.
Die Teile KG, KJ, KL, KL', KM, KS und KT sind so· bemessen und angeordnet, daß die Feder KJ
zwischen, der Rolle KM und dem unteren, Ende des Schlitzes KG zusammengedrückt wird, wenn die
Klinke KT zu den Laschen KL und KL' sowie zu dem Schrägschlitz KG parallel liegt (Fig. 31). Der
auf die Feder KJ ausgeübte Druck wird jedoch verringert, wenn die Laschen KL und KL' aus der
parallelen Lage gegenüber dem Schrägschlitz KG entfernt werden und dabei den Drehzapfen für die
Klinke KT mitnehmen.
In der normalen Ruhelage der Taste KF legt sich
der Tastenkörper KA unter der Wirkung der Feder KE von unten gegen die Gehäusekappe KH (Fig. 29),
während die Rolle KN auf der Querschiene KO aufliegt. Die Feder KJ steht unter leichter Spannung.
Wird die Taste KF gedrückt, so wird der Tastenkörper KA um die abgerundete Leistenkante
KC im Gegenzeigersinne gedreht. Die Rolle KN ist jedoch durch die Querschiene KO daran
gehindert, an der Gegenzeigerdrehung des Tastenkörpers KA teilzunehmen, so daß eine Uhrzeigerdrehung
der Rolle KN gegenüber dem Tastenkörper KA stattfindet, wobei sich die Laschen KI^,
KL' um die Achse der Rolle KM und die Klinke KT in der Ausnehmung KS drehen, was zu einem
weiteren Zusammendrücken der Feder KJ führt (Fig. 31). Gelangt die Rolle über den toten Punkt
hinaus, d. h. über diejenige Stellung, in der die u0
Laschen KL und KL', die Klinke KT und - der SchrägschlitziiG parallel zueinander liegen(Fig. 31),
so wird die Spannung der Feder KJ wieder vermindert. Nunmehr kann die Feder KJ die relative
Bewegung der Teile zueinander durch Einwirkung n5
auf die Rolle KM unterstützen und die Klinke KT weiter in der Ausnehmung KS im Uhrzeigersinne
drehen. Die die Rolle KN tragenden Laschen KL und KL' erhalten dabei einen plötzlichen Antrieb
im Uhrzeigersinne um die Rolle KM als Drehpunkt, so daß die Rolle KN auf die Kontaktfeder KQ
trifft und deren Kontakt KU gegen den Kontakt KV eines festen Kontaktträgers KW drückt
(Fig. 30). Der Kontaktträger KW ist an einer Ouerschiene KX aus isolierendem Stoff befestigt,
die sich über die ganze Breite des Tastenfeldes
erstreckt und an der alle Kontaktträger KW befestigt
sind. Wenn die Taste KF freigegeben wird, so wird sie durch die Feder KE im Uhrzeigersinne
gedreht. Eine Teilnahme der Rolle KN an dieser Uhrzeigerdrehung wird jedoch durch die
gegen den Kontaktträger KW gedruckte Kontaktfeder KQ verhindert. Die Rolle KN wird infolgedessen
gegenüber dem Tastenkörper KA im Gegenzeigersinne gedreht, gelangt dabei wiederum über
ίο den Totpunkt hinaus und wird durch die Wirkung
der Feder KJ wieder mit der Ouerschiene KO in Berührung gebracht.
Die mit den festen Kontaktträgern KW verbundenen Leitungen sind zu einem Kabel zusammengefaßt.
Wenn also eine Taste KF gedruckt ist, wird eine leitende Verbindung hergestellt von der
positiven Sammelschiene KP über die der gedrückten Taste zugeordneten Kontakte KU und KV
zum Kabel KY.
2. Ausschließsperrung für die Tasten
Damit gleichzeitig nur eine Taste überhaupt oder in bestimmten Tastengruppen gedruckt
werden kann, ist eine Ausschließsperrung vorgesehen. Diese wird von einem Querbalken KZ
(Fig. 26 und 28 bis 31) gebildet, in dessen sich über seine ganze Länge hinweg erstreckenden Bohrung
Stahlkugeln KBB untergebracht sind. In dem Querbalken KZ sind eine Anzahl von die Bohrung
schneidenden Einschnitten eingearbeitet, in die Fortsätze KAA der Tastenkörper KA hineingreifen.
Die Kugeln KBB sind so bemessen, daß nach dem Einsetzen von Abschlußbolzen KCC die
Entfernung zwischen den Abschlußbolzen um die Stärke eines Tastenkörpers KA größer ist als die
Summe sämtlicher Kugeldurchmesser. Infolgedessen kann auch zwischen zwei Abschluß zapfen
KCC nur eine einzige Taste KF gedrückt werden. Es ist auch möglich, durch Einsetzen von
Zwischenbolzen KCC' das Tastenfeld in mehrere Abschnitte zu unterteilen.
3. Tastensperrung und -auslösung
Jeder Tastenkörper KA ist an seiner unteren, zur Leistenkante KC konzentrischen Bogenkante
mit vier Einkerbungen KDD, KEE, KFF und KGG (Fig. 28 bis 32) versehen, mit denen eine in einem
Bügel KJJ drehbare Sperrklinke KHH zusammenarbeitet. Der Bügel KJJ erstreckt sich über die
Breite des Tastenfeldes und trägt für jede Taste KA eine Klinke KHH.
Der Bügel KJJ kann etwas um eine Quer stange gedreht werden, auf der die Klinken KHH untergebracht
sind. Zwischen dem Bügel KJJ und den Klinken KHH angeordnete Federn KLL suchen
bei der Drehung des Bügels KJJ die Sperrklinke KHH mitzunehmen. In der Ruhelage wird der
Bügel KJJ mit den Klinken KHH durch eine Feder
KMM (Fig. 28) so gehalten, daß die Klinken KHH sich mit einem Ende gegen die unteren Bogenkanten
der Tastenkörper KA legen (Fig. 28 und 29).
Wird jetzt eine Taste KF gedrückt, so schwingt der Tastenkörper KA (Fig. 30) entgegen dem Uhrzeigersinn
aus, so daß die Enden der Sperrklinken KHH in die Einkerbungen KDD bzw. KEE einfallen
können. Diese Einkerbungen sind so angeordnet, daß die Klinken KHH in die zweite Ausnehmung
KEE einfallen, unmittelbar nachdem die Berührung zwischen den Kontakten KU und KV
hergestellt ist. Auf diese Weise wird die Berührung aufrechterhalten, bis die Taste KF ausgelöst
wird. Um nun zu verhindern, daß zwar die Taste weit genug gedrückt wird, um eine Berührung
zwischen den Kontakten KU, KV herzustellen, aber nicht weit genug, um die Sperrklinke KHH
in die Einkerbung KEE eintreten zu lassen, so daß die Tasten unmittelbar wieder ausgelöst
werden würden, ist die erste Einkerbung KDD so angeordnet, daß die Sperrklinke KHH in sie ein^
fällt, kurz bevor eine Berührung zwischen den Kontakten KU und KV hergestellt ist. Ist also die
Taste zwar weit genug gedrückt, um die Sperrklinke KHH in die Einkerbung KDD eintreten zu
lassen, aber nicht weit genug, um eine Berührung zwischen den Kontakten KU, KV herzustellen, so
kann die Taste KF nicht in ihre Ruhelage zurückkehren, vielmehr muß sie ganz niedergedrückt
werden, bevor irgendeine Wirkung eintritt. Ist die Taste jedoch weit genug gedrückt, daß zwar eine
Berührung zwischen den Kontakten KU und KV erreicht wird, jedoch die Sperrklinke KHH nicht
in die zweite Einkerbung KEE einfallen kann, so
kehrt die Taste etwas zurück, so daß die Sperrklinke KHH in die erste Einkerbung KDD einfällt.
Die Berührung der Kontakte KU und KV wird hierdurch jedoch nicht wieder aufgehoben.
Die Auslösung der Tasten erfolgt mit Hilfe zweier Auslösungsmagneten KR und KR' (Fig. 27),
deren Wicklungen parallel geschaltet sind, so- daß sie gleichzeitig arbeiten. Werden diese Magneten
KR und KR' unter Strom gesetzt, so werden ihre Anker KNN und KNN' angezogen. Diese bewegen
Schubstangen KOO und KOO' abwärts (Fig. 27 und 28), die auf Lappen: KQ Q und KQQ' des
Bügels KJJ einwirken. Die Anker KNN und KNN' sind mit den Lappen KQQ und KQQ' durch
Federn KPP und KPP' verbunden, mittels deren
die SchubstangenKOO und KOO' auch bei ihrer
Rückbewegung mit den Lappen KQ Q und KQQ' in Berührung gehalten werden.
Durch die abwärts gerichtete Schubwirkung auf den Lappen KQ Q (Fig. 28) wird der Bügelt//
entgegen der Kraft der Feder KMM im Uhrzeigersinn gedreht und nimmt dabei über die Federn KLL
die Klinken KHH (Fig. 31) mit. Dadurch gelangen die Klinken KHH in. Eingriff mit der dritten Ausnehmung
KFF der bisher noch nicht gedrückten Tasten und verhindern ihr Gedrücktwerden. Wird
bei der Uhrzeigerdrehung des Bügels KJJ die Klinke KHH aus der Einkerbung KEE (Fig. 30)
der gedrückten Taste ausgedrückt, so ist diese freigegeben und beginnt sich unter der Wirkung der
Feder KE im Uhrzeigersinn1 zu drehen. Bei dieser
Uhrzeigerdrehung des Tastenkörpers KA gleitet
die Sperrklinke KHH an dessen Bogenkante entlang und fällt in die Einkerbung KGG ein, bevor
sich die Kontakte KU und KV trennen. Ein Einfallen der Sperrklinke KHH in die Einkerbung
KFF ist dagegen erst dann möglich, wenn sich die Kontakte KU und KV getrennt haben (Fig. 31).
Wird die ausgelöste Taste KF aufs neue gedrückt, nachdem die Sperrklinke KHH in die Einkerbung
KGG eingetreten ist, aber bevor die Kontakte KU und KV voneinander getrennt sind, so
verhindert die Einkerbung KGG lediglich das vollständige Drücken der Taste, während der Stromkreis
noch geschlossen bleibt. Wenn jedoch die ausgelöste Taste KF aufs neue gedrückt wird, nachdem
sich die Kontakte KU und KV getrennt haben, aber bevor die Klinke KHH in die Einkerbung
KFF eingefallen ist, so kann die Taste zwar so weit gedrückt werden, daß die Klinke KHH mit
der Einkerbung KGG in Eingriff kommt.
Eine Berührung der Kontakte KU, KV findet aber nicht wieder statt. Solange also die Tastenauslösemagnete
unter Strom stehen, ist es unmöglich, sowohl irgendeine neue Taste KF als auch
eine ausgelöste Taste zum zweiten Male vollkommen niederzudrücken. Wenn überdies der Erregerstromkreis
für die Tastenauslösemagneten KR und KR' in noch zu beschreibender Weise erhalten
bleibt, bis der Tastenstromkreis unterbrochen ist, so kann kein zweiter Tastenstromkreis hergestellt
werden, bis der vorherige unterbrochen ist.
4. Einführung einer Zahl
Das in Fig. 70 dargestellte Ziffernspeicherwerk weist der Einfachheit halber nur drei Ziffernsperrrelais
LKo, LKi und LK 2 auf. Es würde deshalb lediglich für ein besonderes Zahlensystem, das auf
der Basis von »3« aufgebaut ist, verwendbar sein. Für ein normales Dezimalsystem würden natürlich
zehn Sperrelais erforderlich sein, wie es in Fig. 1A, ι B, 2 A und 2 B dargestellt, ist. Die Arbeitsweise
ist aber die gleiche.
Die Steuerrelais W, U, Xi und X2 und die Antriebsreläis
V1 und V 2 arbeiten in der beschriebenen
Weise mit den Ziffernsperrelais LK ο bis LK2 zusammen. Außerdem ist noch eine Anzahl
von Schrittschaltrelais TV, UF, ViC und V2.C
vorgesehen, die die Antriebsrelais. Vi und, V 2
steuern.
Wenn das Ziffernspeicherwerk an die Stromquelle angeschlossen wird (Punkt 1 im Zeitdiagramm,
Fig. 86), so werden die Klemmen U-i bzw. Zi-i und Z 2-1 der Steuerrelais U, Xi und Z 2
(Fig. 70) unmittelbar bzw. über die Leitung 101 mit der Leitung 100 und dadurch mit dem positiven
Pol der Stromquelle verbunden, also sofort unter Strom gesetzt.
Wie bereits erwähnt, bringt das Auslöserelais U, wenn es stromlos wird, über den Rahmen MF mit
den Querstangen MB 1 und MB 2 die Mitnahmehebel O mit Ausnahme des Hebels O 1 in die für
die erste Arbeit des Antriebsrelais Vi bereite
Lage. Die Erregung von U (Punkt 2 im Zeitdiagramm, Fig. 86) entfernt den Rahmen von den
Mitnahmehebeln O, um deren Arbeiten während der Einführung von Ziffern in das Speicherwerk
zuzulassen. Das Steuerrelais X2 bringt alle seine
Anker EC in die wirksame Lage, während die Anker EB durch die an der Unterseite der Schubstangen
MM ι usw. befindlichen Vorsprünge ML an der Einnahme ihrer wirksamen Lage gehindert
werden.
Im Relais X1 ist der positive Pol der Stromquelle
unmittelbar mit einem Ankerkontakt X1-3 verbunden, der bei Erregung des Relais (Punkt 2
im Zeitdiagramm, Fig. 86) mit dem zugehörigen festen Kontakt .X1-4 in Berührung kommt. Infolgedessen
fließt der Strom durch die Leitung 102, über einen Ankerkontakt TV-I, den zugehörigen
festen Kontakt TV-4, eine Leitung 103, einen festen Kontakt UF-4, den zugehörigen Ankerkontakt
UF-ζ, eine Leitung 104, einen Ankerkontakt
V 2 C-S, den zugehörigen festen Kontakt V 2 C-4
und eine Leitung 105 zu einer Abzweigstelle 106,
von der ein Teil des Stromes über die Leitung 107 zu der Klemme V1 C-2 und der andere Teil über
die Leitung 108, den Ankerkontakt Z1-5, den zugehörigen
festen Kontakt Z1-6 und über die Leitung 109 zu der Klemme V1-1 gelangt. Auf
diese Weise werden beide Relais V1 und FiC erregt
(Punkt 4 bzw. 3 im Zeitdiagramm, Fig. 86).
Durch die Erregung des Relais V1 wird sein
Anker EP (vgl. Fig. 9 und 10) angezogen, dessen
Schubbügel EE1 über den Mitnahmehebel O 1 die
Schubstange MM1 und die Stange M1 in der schon
beschriebenen Weise nach rechte (Fig. 6) bewegt und die Sperrhaken K1 des ersten Stellenwertes in
die in Fig. 6 dargestellte Lage anhebt.
Durch das Wirksamwerden des Relais FiC
(Fig. 70) wird ein Haltestromkreis für dieses geschlossen, der vom Pluspol im Relais X1 ausgeht
und über den festen Kontakt Z1-4, die Leitung 102, eine Leitung 110, einen Ankerkontakt UF-2,
den zugehörigen festen Kontakt UF-6, eine Leitung in, den Ankerkontakt FiC-3, den zugehörigen
festen Kontakt F1 C-8 und Leitungen
112 und 107 zur Klemme Fi C-2 verläuft. Der
gleiche Stromkreis hält das Relais Fi.
Das Relais FiC schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über den festen Kontakt Z1-4, die Leitungen 102, 110 und 113, den beweglichen
Ankerkontakt F1 C-6, den dazugehörigen festen Kontakt F1 C-γ und eine Leitung 114 zur Klemme
TV-J, wodurch das Relais TV erregt wird (Punktes
und 6 im Zeitdiagramm, Fig. 86). Durch die Erregung des Relais TV (Punkt 5 im Zeitdiagramm,
Fig. 86) wird bei TV-4. der unmittelbare Erregerstromkreis
für das Relais FiC unterbrochen. Das Relais FiC wird jedoch über den Haltestromkreis
(über UF-6, Leitung in, Fi C-3, Fi C-8,
Leitungen 112 und 107, Fi C-2) erregt gehalten.
Das Relais TV (Punkt 6 im Zeitdiagramm, Fig. 86) schließt zwei Haltestromkreise für sich
selbst, und zwar den einen über X1-4, Leitungen
102, 110, UF-2, UF-3, Leitungen 115, 116, TF-6,
TV-8 nach TV-7 und den anderen über Z1-4,
Leitungen 102, 110, 113 und 117, F2C-6, F2C-7,
Leitungen ii8, 116, TV-6, TV-S nach TV-J. Diese
beiden Stromkreise müssen beide zugleich unterbrochen werden, wenn das Relais TV stromlos
werden soll.
Das Ziffernspeicherwerk ist nunmehr für die Einführung der ersten Ziffern bereit. Wird also
z. B. die Taste KK 2 (Fig. 70) des Einstelifeldes gedruckt (Punkt 7 im Zeitdiagramm, Fig. 86), so
wird sie in der gedrückten Lage gehalten. Dadurch ist ein Stromkreis hergestellt von der positiven
Sammelschiene KP (Fig. 30 und 70) über die TasteÄ'Ä'2 mittels der Kontaktträger KQ und
KW zur Leitung 119 (Fig. 70) des Kabels KY
(Fig. 30) über Kontakte Z2-3 (Fig. 70), Z2-6
und Leitung 120 nach LK 2-1 und zur Wicklung
des Sperrelais LK 2, das infolgedessen erregt ist. Die Bewegung der ersten Schubstange AiM 1
(Fig. 5 bis 8) läßt den ersten Anker EB des Relais X 2, ä. h. den Kontakt Z 2-8 mit dem Kontakt
Z 2-9 in Berührung kommen. Dabei wird ein Stromkreis hergestellt von dem Pluspol des Relais
Z 2 über Z 2-8 und Z 2-9 zu der gemeinsamen Leitung 121, die die Kontakte LK 0-2, L/C 2-2 und
LK1-2 miteinander verbindet. Das. Ansprechen des
Relais LK2 (Punkt 8 im Zeitdiagramm, Fig. 86) führt den Stromkreis weiter über LK2-2, LK2-2,
nach L/C 2-1, wodurch ein Haltestromkreis für das Sperrelais LK 2 hergestellt ist.
Sämtliche Anker EL des Relais LK2 versuchen
sich zu bewegen; aber nur der erste Kontakt LK 2-5 kann mit dem zugehörigen festen Kontakt LK 2-6
in Berührung kommen, da lediglich die Haken K1
unter der ersten Sperrstange M1 angehoben werden. Das Sperrelais LA'2 besitzt ein weiteres
Paar von freien Kontakten, von denen LiC 2-4 an den Pluspol der Stromquelle angeschlossen ist. Das
Ansprechen des Relais L/C 2 (Punkt 8 im Zeitdiagramm, Fig. 86) schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt LiC 2-7, die Leitung 122, die Kontakte Z1-7, Z1-8, die Leitung 123, die
Kontakte TV-2, TV-g (das Relais TV steht jetzt unter Strom), Leitung 124, 125 zu der Klemme
UF-g und der Wicklung des Relais UF, das nunmehr erregt wird.
Durch die Erregung des Relais UF (Punkt 9 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird bei UF-6 der Haltestromkreis
für die Relais ViC und V1 unterbrochen,
wodurch diese beiden Relais ViC und V1
stromlos werden. Das Relais UF unterbricht auch bei UF-3 einen der Haltestromkreise für das Relais
TV, das jedoch noch über seinen zweiten Haltestromkreis erregt gehalten wird. Durch das Stromloswerden
des Relais ViC (Punkt 10 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird bei V1 C-J die Erregerleitung
für das Relais TV unterbrochen. Das Relais TV wird jedoch über den Kontakt V2C-J erregt
gehalten.
Das Relais UF schließt einen Stromkreis (Punkt 11 im Zeitdiagramm, Fig. 86) vom Pluspol über
den Kontakt λ" 1-4, die Leitung 102, 110, die Kontakte
UF-2, UF-i, Leitung 126 zur Klemme KR-i
und der Wicklung der Tastenauslösemagneten KR. Infolge des Abfalls des Relais V1 kann die
Schubstange MMi ihre Ruhelage wieder einnehmen
(Punkt 11 im Zeitdiagramm, Fig. 86), wodurch der Ankerkontakt LiC 2-5 in der wirksamen
Lage gesperrt und der Haltestromkreis über die Leitung 121 zum Sperrelais L/C 2 bei X 2-8
(Punkt 12 im Zeitdiagramm, Fig. 86) unterbrochen wird. Das Sperrelais L/C2 wird jedoch durch
den Stromkreis über die Taste/C/C2, die Leitung 119, die Kontakte Z2-3, Z2-6 und die Leitung 120
noch unter Strom gehalten.
Durch die Erregung des Auslösemagneten KR (Punkt 13 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird die
Taste iC/v2 ausgelöst, jedoch wird diese noch durch den Benutzer gedrückt gehalten, da die beschriebenen
Vorgänge sich in einer außerordentlich kurzen Zeit vollziehen. Durch das Loslassen der
Taste /CiC2 seitens des Benutzers (Punkt 14 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird auch die Leitung 119
zu dem Sperrelais LiC 2 stromlos, und da der Haltestromkreis für dieses Relais bereits unterbrochen
ist, fällt das Relais LiC2 ab, wodurch bei LK2-J der Erregerstromkreis über dieLeitung 122
für das Relais UF unterbrochen wird und auch dieses abfällt (Punkt 15 im Zeitdiagramm, Fig. 86).
Durch das Abfallen dieses Relais UF (Punkt 16
im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird die Erregerleitung 126 zu demTastenauslösemagnet iCi? unterbrochen,
so daß die Tastenbank freigegeben wird und gegebenenfalls eine andere Taste gedrückt werden
kann. Das Relais UF stellt nunmehr bei i/F-3 und
über die Leitungen 115 und 116 (Punkt 17 im Zeitdiagramm,
Fig. 86) den Haltestromkreis für das Relais TV wieder her. Das Relais UF (Fig. 70)
schließt auch einen Stromkreis (Punkt 17 im Zeitdiagramm, Fig. 86) vom Pluspol über den Kontakt
Z1-4, die Leitung 102, die Kontakte TV-i, TV-S,
Leitung 127, Kontakte UF-J, UF-8, Leitung 128,
Kontakte Vi C-5, Vi C-4 und die Leitung 129 zur
Abzweigstelle 130. Hier teilt sich der Strom. Der eine Zweig geht unmittelbar zur Klemme F2C-2
und damit zur Wicklung des Relais V 2 C, der andere Zweig geht über eine Leitung 131, die Kontakte
Z1-2, Z1-9 und eineLeitung 132 zur Klemme
F2-1 und damit zur Wicklung des Antriebsrelais V2. Es werden also beide Relais V2C und V2
erregt. Durch die Erregung des Relais V2 C (Punkt 18 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird bei V2C-7 ein no
Haltestromkreis, der über die Leitungen 118 und 116 zum Relais TV führt, unterbrochen. Durch die
Erregung des Antrieibsrelais V2 (Punkt 19 im
Zöitdiagramm, Fig. 86) wird die zweite Schubstange MM2 verstellt (Fig. 2 A, 4 und 5), wodurch
der zweite Satz von Sperrhaken K2 angehoben wird.
Wird nun eine zweite Zahlentaste, z. B. die Taste KKi (Fig. 70), gedruckt (Punkt 20 im Zeitdiagramm,
Fig. 86) und in der gedrückten Lage gehalten, so wird ein Stromkreis geschlossen von
der positiven Sammelschiene KP über die Taste KKi, die Kontaktträger iC Q und KW (Fig. 30),
die Leitung 133 (Fig. 70) des Kabels KY (Fig. 30), die Kontakte Z2-2 (Fig. 70), Z2-5 und die Leitung
134 zu der Klemme LiC 1-1, wodurch das Re-
lais LK ι erregt wird. Durch die Erregung des Relais
LK ι wird in ähnlicher Weise, wie für das Relais LK 2 beschrieben, ein Haltestromkreis vom
Pluspol im Relais X2 über den zweiten Anker EB über die Kontakte X2-10, X2-9, die gemeinsame
Leitung 121 und die Kontakte LKi-2, LKi-J zur
Klemme Lifi-i hergestellt.
Im Sperrelais LKi kann der Kontakt LK1-3
am Anker EL des zweiten Stellenwertes unter dem angehobenen Sperrhaken K 2 mit dem Kontakt
LK1-4 in Berührung kommen. Im erregten Relais
LK ι (Punkt 21 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird
ein vom Pluspol über die Kontakte LK1-5, LK1-6,
die Leitung 122, die Kontakte Xi-1J, X1-8, Leitung
123, Kontakte TV-2, TV-g (das Relais TV befindet
sich noch in erregtem Zustand), Leitungen 124, 125 zur Klemme UF-g verlaufender Stromkreis
hergestellt und damit das Relais UF erregt. Durch die Erregung des Relais UF (Punkt 22 im
Zeitdiagramm, Fig. 86) wird bei UF-3 der Haltestromkreis für das Relais TV unterbrochen. Da der
parallele Haltestromkreis jetzt bei F2C-7 unterbrochen ist, wird das Relais TV stromlos. Das Relais
UF (Punkt 22 im Zeitdiagramm, Fig. 86) unterbricht ferner bei UF-J die Stromzufuhr zu
den Erregerleitungen 128 und 129 für das Relais V2C und zu den Erregerleitungen 131 und 132 für
das Relais V 2, die, da sie keine Haltestromkreise besitzen, beide abfallen.
Das Relais TV macht vorübergehend die Erregerleitung 125 für das Relais UF (Punkt 23 im Zeitdiagramm,
Fig. 86) stromlos, während der Kontakt T V-2 vom Kontakt T V-g zum Kontakt T V-J,
übergeht. Ist dieser Umschaltvorgang jedoch beendet (Punkt 24 im Zeitdiagramm, Fig. 86), so ist
der Erregerstromkreis zum Relais UF über den Kontakt TV-3, die Leitungen 135 und 125 sowie
die Klemme UF-g wiederhergestellt.
Das Relais V2 (Punkt 25 im Zeitdiagramm, Fig. 86) läßt die zweite Schubstange MM2 in die
Ruhelage zurückkehren, wobei einer der Haken K 2 den Kontakt LK1-3 in der wirksamen Lage verriegelt
und der Haltestromkreis (Punkt 26 im Zeitdiagramm, Fig. 86) über die Leitung 121 für das
Sperrelais LK ι unterbrochen wird,. Jedoch, wird das Sperrelais LK ι noch durch einen Stromkreis
erregt gehalten, der von der Tastenbank über die Leitung 133, die Kontakte X2-2, X2-5 und Leitung
134 verläuft.
Das Relais UF (Punkt 27 im Zeitdiagramm, Fig. 86) schließt einen Stromkreis, der vom Pluspol
über den Kontakt X1-4, die Leitungen 102,110,
die Kontakte UF-2, UF-i und die Leitung 126 zu
der Klemme KR-i und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten KR verläuft.
Durch das Ansprechen des Magneten KR (Punkt 28 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird die Taste KKi
freigegeben, die jedoch von dem Benutzer zunächst noch gedrückt gehalten wird. Das Loslassen der
Taste KK1 durch den Benutzer (Punkt 29 im Zeitdiagramm,
Fig. 86) macht die Erregerleitung 133 für das Sperrelais LK1 stromlos, das somit abfällt.
Durch das Abfallen des Relais LKi (Punkt 30 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wird bei LK1-6 die
Erregerleitung 122 für das Relais UF von der Stromquelle abgeschaltet, so daß das Relais UF
ebenfalls stromlos wird. Durch das Abfallen des Relais UF (Punkt 31 im Zeitdiagramm, Fig. 86)
wird die Erregerleitung 126 für den Tastenauslösemagnet /Ci? stromlos, so daß auch das Tastenfeld
wieder zur Benutzung frei ist.
Da die Relais UF, V2C und TV nunmehr sämtlich
abgefallen sind, so ist der ursprüngliche Zustand (Punkt 32 im Zeitdiagramm, Fig. 86) wiederhergestellt,
d. Ix, es wird ein Stromkreis geschlossen über den Kontakt X1-4, eineLeitung 102,
Kontakte TV-i, TV-4, die Leitung 103, Kontakte
UF'-4, UF-5, Leitung 104, Kontakte V2 C-S,
V2C-4, Leitung 105, Abzweigstelle 106, Leitung
107 zur Klemme Vi C-2. Ebenso verläuft der Stromkreis von der Abzweigstelle 106 über die
Leitung 108, die Kontakte X1-5, X1-6 und die
Leitung 109 zur Klemme V1-1. Auf diese Weise
werden die Relais FiC und V ι wieder erregt, die
das Relais TV über die Kontakte X1-3, X1-4, die
Leitungen 102, 110 und 113, die Kontakte Vi C-6,
V ι C-J, die Leitung 114 und die Klemme TV-J erregen
und die dritte Zahnstange MM 3 in die für die Einführung der dritten Ziffer bereite Lage
bringen.
Nachdem die Relais ViC und Vι wieder erregt
worden sind, ist die Reihenfolge der Vorgänge die gleiche, wie im Zeitdiagramm (Fig. 86) dargestellt,
beginnend mit dem Punkt 3.
Auf diese Waise können die Ziffern nacheinander in das Speicherwerk eingeführt werden, bis dessen
Kapazität erschöpft ist. Dabei arbeiten die Antriebsrelais Vi, V2 abwechselnd, während durch
die früher beschriebene Einrichtung die Mitnahmeklinken O 1 usw. in die wirksame und die unwirksame
Lage gebracht werden.
In der Beschreibung ist angenommen, daß der Benutzer die gedrückte Taste erst nach der Erregung
des Tastenauslösemagneten losläßt, was für diePraxis als Regelfall anzusehen ist. Sollte jedoch
der Benutzer die gedrückte Taste einmal früher loslassen, so wird sie durch die Tastensperrung gedrückt
gehalten werden.
V. Abdruck von im ersten Speicherwerk
gespeicherten Zahlen
gespeicherten Zahlen
Um eine Gewähr dafür zu haben, daß die abgedruckten Zahlen auch tatsächlich in das erste
Speicherwerk eingeführt worden sind, wird gemäß der Erfindung der Druckvorgang erst dann ausgeführt,
wenn die Anzahl der den Betrag bildenden Ziffern, also der Stellenwert des eingeführten Betrages,
festliegt. In Abhängigkeit von diesem Stellenwert wird eine selbsttätige Tabulation eingeleitet,
worauf der Abdruck in Abhängigkeit von den im Speicherwerk gesperrten Kontakten erfolgen
kann.
Der Abdruck erfolgt mit Hilfe eines dauernd umlaufenden Elektromotors TZ (Fig. 35), der über
ein Schraubenradvorgelege TKK (Fig. 55) eine Hauptwelle TS (Fig. 32 und 35) antreibt.
ι. Typenhebel der Schreibvorrichtung
Durch Niederdrücken einer Schreibtaste TK (Fig. 32) wird über eine Mitnahmeklinke TLL eine
Klinke TP in den Bereich von sich über die Breite der Hauptwelle TS erstreckenden Längsrippen gebracht,
die die Klinke TP gemäß Fig. 32 nach rechts mitnehmen und diese Bewegung auf einen
Hebel TL übertragen, der den zugehörigen Typenhebel TB anhebt. Der Typenhebel TB bringt ein
Schriftzeichen durch ein Farbband Ti? hindurch auf einem um die Papierwalze TN gewickelten
Papierbogen zum Abdruck.
Durch den Anschlag des Typenhebels wird in bekannter Weise eine seitliche Bewegung des Papier-'
wagens TC unter der Wirkung einer in der Trommel TD (Fig. 34, 37 und 38) untergebrachten
Federbandes TD' ausgelöst.
2. Tabulation
Zum Zwecke der Tabulation sind eine Anzahl von Tabulationsanschlägen TAo, TAi, TA1Z usw.
(Fig. 36 bis 38) vorhanden, deren Arbeitsflächen TE um einen der Zahnteilung der Antriebszähnstange
entsprechenden Abstand voneinander entfernt sind und nach Anheben in senkrechter Richtung
mit Papierwagenanschlägen TF und TF' zusammenarbeiten,
um die Bewegung des Papierwagens TC anzuhalten!.
Die Anschläge TF können auf einer am Papierwagenrahmen TC befestigten Querstange TG
(Fig. 32 und 36) verschoben werden, werden hieran jedoch normalerweise dadurch gehindert, daß ihre
Vorsprünge in eine an dem Papierwagen TC befestigte Zahnstange TH (Fig. 32 und 34) eingreifen.
Die Tabulationsanschläge TA ο, TA ι usw.
weisen dreieckförmige Ausnehmungen (Fig. 36 und 40 bis 42) auf, deren eine Kante schräg angeordnet
ist, so daß sie eine Hubkante TI für eine sich durch die Ausnehmungen hindurch erstreckende Querstange
TJ bildet. Die Querstange TJ ist in der Bohrung eines Armes TT (Fig. 36 bis 38) und in Bohrungen
eines schwenkbaren und umdieTabulationsanschlage
TA herumgreifenden Bügels TM gelagert. Der Arm TT ist auf einer WeIIeTO befestigt,
auf welcher der Bügel TM drehbar und seitlich verschiebbar angeordnet ist und die Tabulationsanschläge
TA mit Längsschlitzen TQ geführt sind.
Die Querstange TJ weist an jedem Ende einen Bund auf, so daß sie bei seiner seitlichen Verschiebung
nicht aus den Bohrungen des Bügels TM und des Armes TT heraustreten kann. Ferner ist
um das gemäß Fig. 36 rechte Ende der Querstange T/ eine Feder TU gewickelt, die sich mit ihrem
einen Ende an dem Bügel TM und mit ihrem anderen Ende an dem rechten Bundi der Querstange
TJ abstützt. Die Feder TU hat also das Bestreben, den Bügel TM und damit die Tabulationsanschläge
TA gemäß Fdg. 36 nach links zu bewegen.
Wird einer der Tabulationsanschläge TA angehoben, so wirkt seine Schrägkante auf die Querstange
TJ und schwenkt den Bügel TM sowie den Arm TT und die Welle TO gemäß Fig. 41 im Uhrzeigersinn
aus. Auf der Welle TO ist noch ein zweiter Arm TV (Fig. 36) befestigt, der bei der
Uhrzeigerdrehung der Welle TO auf einen Hebel TMM einwirkt. Der Hebel TMM kann seinerseits
auf einen zweiten Hebel TNN (Fig. 39) einwirken, der eine drehbar angeordnete Sperrklinke TOO aus
dem Schaltrad TPP ausrückt. Sobald das Schaltrad TPP freigegeben ist, kann sich der Papierwagen
TC unter der Wirkung des Federbandes TD' in Arbeitsrichtung bewegen, bis der erste in Betracht
kommende Papierwagenanschlag TF auf den angehobenen Tabulationsanschlag trifft.
3. Elektromagnetischer Antrieb von Typenhebeln und Tabulationsanschlägen
Unterhalb des Schreibtastenfeldes der Schreibmaschine ist eine Anzahl von Schreibmagneten
TPM (Fig. 32 und 35) vorgesehen, deren Anker TY senkrechte Stangen. TAA abwärts ziehen
können. Die Stangen TAA sind an ihren oberen Enden mit Scheiben TBB verbunden, unter die
hakenartige Fortsätze TCC der Tasten TK greifen.
Wird also einer der Druckmagneten TPM1, TPM 2
usw. erregt undi der zugehörige Anker angezogen, so wird die Stange TAA abwärts bewegt, die über
die Scheibe TBB und den Haken TCC die entsprechende Taste TA' mitnimmt, was in. der oben
beschriebenen Weise einen Abdruck eines entsprechenden Schriftzeichens zur Folge hat.
In ähnlicher Weise ist eine Gruppe von Tabulationsmagneten TTM (Fig. 35 und 36) vorgesehen,
deren Anker TDD die senkrechten Stangen TEE (Fig. 34 und 36) anheben können, die im hinteren
Teil der Maschine unterhalb der WeIIeTO angeordnet sind. Diese senkrechten Stangen T-E-E
können, auf Wellen TFF mittels auf diesen, befestigter
Arme TGG Schwenkbewegungen übertragen,
von denen aus mittels eines zweiten Satzes von Armen THH die Tabulationsanschläge in senkrechter
Richtung bewegt werden können. Auf diese Weise hat die Erregung eines Magneten TTM das
Anheben eines Tabulationsanschlages TA zur Folge. Neben dem Bügel TM ist auf der Welle TO eine
Hülse TW (Fig. 34, 36 bis 38 und 45) verschiebbar angeordnet, in deren Umfang eine Nut eingearbeitet
ist. Der Abstand, um den die Hülse TW und der Bügel TM seitlich verschoben werden kann, ist
durch die beiden auf der WeIIeTO befestigten
Arme TT und TV begrenzt. In die Nut der Hülse TW greift das abgebogene obere Ende eines drehbar
angeordneten Schalthebels TX (Fig. 34, 45 und 46), dessen unteres Ende einen isolierten Kontakt
TIS trägt. Der Kontakt TIS arbeitet mit einem an dem Maschinenrahmen befestigten, aber von diesem
isolierten Kontakt TIS' zusammen. Die Teile sind zueinander so angeordnet, daß bei einer Verschiebung
des Bügels TM auf den Arm TV zn die Hülse
TW den Hebel TX um seinen Drehzapfen dreht und auf diese Weise die Kontakte TIS und T/6"
voneinander trennt. Wird jedoch der Bügel TM
unter der Wirkung der Feder TU auf den Arm TT zu bewegt, so wird der Schalter TIS geschlossen.
Durch das Anheben des Tabulationsanschlages
TA wird also zunächst dessen Arbeitsfläche TE in die Bahn des Papierwagenanschlages TF gebracht
und dabei die Welle TO ausgeschwungen, um den Papierwagen durch Ausrücken der Klinke TOO
freizugeben. Der freigegebene Papierwagen bewegt sich so lange in Arbeitsrichtung, bis der erste in
ίο Betracht kommende Papierwagenanschlag TF auf
den angehobenen Tabulationsanschlag TA trifft.
Durch das Auftreffen des Papierwagenanschlages TF auf den Tabulationsanschlag TA wird über den
Bügel TM die Hülse TW gegen den Arm TV bewegt, wodurch der Schalter TIS geöffnet wird, um
die Beendigung der Tabulation anzuzeigen.
Nach Aberregung des Tabulationsrelais TTM wird der Tabulationsanschlag unter Federwirkung
wieder abwärts bewegt. Infolgedessen kann die Welle TO mit dem Arm TV in die Ruhelage zurückschwingen
und die Klinke TOO wieder in das Schaltrad TPP eingreifen und damit dessen weitere
Drehung sowie eine weitere Bewegung des Papierwagens verhindern. Erst nachdem dies geschehen
ist, ist der Tabulationsanschlag TA endgültig aus der Bahn des Papierwagenanschlages TF entfernt.
Um die Wirkung der Magneten TTM zu unterstützen, ist ein Zusatzmagnet THM (Fig. 36) vorgesehen.
Wird dieser erregt, so zieht sein Anker TQQ eine Stange TRR abwärts, deren oberes Ende
an einem auf der Welle TO befestigten Arm TSS angelenkt ist. Dadurch wird die Welle TO im Uhrzeigersinn
ausgeschwenkt und dlamit die Wirkung unterstützt, die die Schrägkanter/ des Tabulationsanschlages
auf die Querstange TI ausübt.
Ein anderer auf der Welle TO befestigter Arm TTT (Fig. 34 und 36) arbeitet mit dem oberen Arm
eines drehbar gelagerten Schalthebels TUU zusammen, der an seinem unteren Ende einen isolierten
Kontakt THS trägt. Wenn die WeIIeTO ausgeschwungen wird, wird, der Arm TTT von dem
Hebel TUU entfernt, so daß dessen Feder TVV den isolierten Kontakt THS in Berührung mit einem
am Maschinengehäuse befestigten, jedoch gegenüber diesem isolierten Kontakt THS' bringt. Die
beiden Kontakte THS und THS' liegen im Erregerstromkreis für den Magnet THM und werden
geschlossen, unmittelbar nachdem die WeIIeTO ihre Schwenkbewegung begonnen hat. Sobald also
ein Tahulationsmagnet TTM den zugehörigen Tabulationsanschlag TA weit genug gehoben hat,
um die Schwenkbewegung der Welle TO zu beginnen, wird 'der Schalter THS geschlossen und
der Magnet THM .erregt, der die weitere Durchführung
der Schwenkbewegung der Welle TO unterstützt.
Infolge des großen Luftspaltes im magnetischen Feld ist ein verhältnismäßig starker Strom erforderlich,
um den Anker TDD eines Taibulationsmagneten TTM anzuheben. Ein wesentlich schwächerer
Strom reicht jedoch aus, um die Anker in ihrer wirksamen Lage zu halten, nachdem diese
ihren Hub ausgeführt haben. Aus diesem Grunde ist noch ein Schalter TMS vorgesehen (Fig. 34
und 36), der einen Widerstand in den Stromkreis. einschaltet und dadurch die Stromstärke gegen
Ende des Arbeitshubes des Ankers TDD verringert. Mit dem Schalter TMS arbeitet ein auf der
Welle TO befestigter Arm TWW zusammen (Fig. 34 und 36), der an seinem unteren Ende eine
Rolle TXX aus isolierendem Stoff trägt. Wird die Welle TO ausgeschwenkt, so wirkt die Rolle TXX
auf eine isoliert angeordnete Kontaktfeder TMS ein und entfernt sie von einer zweiten isoliert angeordneten
Kontaktfeder TMS'. Die Kontaktfedern TMS und TMS' werden mittels einer
Schraube TYY so eingestellt, daß sie sich voneinander entfernen, wenn die Anker TDD der Tabulationsmagneten
im wesentlichen ihren Arbeitshub beendet haben. Befinden sich die beiden Kon- takte TMS, TMS' außer Berührung miteinander,
so stehen sie über einen Widerstand TZZ (Fig. 34) miteinander in leitender Verbindung, der bei sich
berührenden Kontakten TMS, TMS' kurzgeschlossen ist.
4. Steuerung der Druckimpulse in Abhängigkeit von der Papierwagenbewegung
Damit die Druckimpulse, die aus einem Speicherwerk kommen, nicht mit größerer Geschwindigkeit
wirksam werden, als der normalen Schreibgeschwindigkeit der Maschine entspricht, ist ein
Schalter TWH (Fig. 34, 43 und 44) vorgesehen, der von einer Schaltscheibe TAE (s. auch Fig. 37
und 38) aus bedient wird. Eine an dem Papierwagen befestigte Zahnstange TAB (Fig. 34, 37, 38,
43 und 44) steht mit einem auf einer Welle TAD befestigten Ritzel TAC im Eingriff. An der anderen
Seite der Welle TAD, die im Maschinenrahmen drehbar gelagert ist, ist die Schaltscheibe
TAE befestigt, an deren Umfang eine der Zähnezahl des Ritzels TAC entsprechende Anzahl von
kleinen Nocken vorhanden sind. Bei jedem Schaltschritt der Papierwagenschaltvorrichtung wird
auch die Zahnstange TAB und damit das Ritzel TAC um einen Zahnabstand weiterbewegt.
An einem auf der Welle TAD gelagerten und gegen jede Bewegung gesicherten Träger TAF
(Fig. 34 und 43) ist ein mit einem Buckel versehener Arm TAG drehbar auf einem Zapfen TAK
so angeordnet, daß der Buckel sich unter der Wirkung einer Feder TAH gegen den Umfang
der Scheibe TAE legt. Der Arm TAG trägt ferner eine U-förmig gebogene Feder TAL, an der eine
Isolierplatte TAM mit dem Schalterkontakt TWH befestigt ist, und greift mit seinem U-förmig gebogenen
freien Ende unter die Isolierplatte TAM. Der bewegliche Schalterkontakt TWH kann mit
einem festen Kontakt TWH' zusammenarbeiten, der auf dem Träger TAF befestigt, jedoch von
diesem isoliert ist. Wird nun die Scheibe TAE gedreht und einer seiner Nocken von dem Buckel des
Armes TAG entfernt, so dreht sich dieser unter der Wirkung der Feder TAH um den Zapfen TAK,
hebt mit seinem U-förmig gebogenen Ende die Isolierplatte TAM an und entfernt den Schalter-
kontakt TWH von dem Kontakt TWH'. Im weiteren Verlauf der Drehung der Scheibe TAB
trifft der nächste Nocken auf den Buckel und drückt den Arm TAG entgegen der Kraft der
Feder TAH abwärts, wodurch der Schalterkontakt TWH mit dem festen Kontakt TWH' wieder in
Berührung kommt.
5. Anheben des Papierwagens
Die Einrichtung zum Anheben und zum Senken des Papierwagens wird durch eine Taste TBE
(Fig. 47 und 50) gesteuert. Eine auf der dauernd umlaufenden Hauptwelle TS befestigte exzentrische
Scheibe TAN (Fig. 48) trägt eine auf ihrem Stift TAR drehbare Mitnahmeklinke TAP.
Eine Feder TAQ sucht die Klinke TAP im Uhrzeigersinne um ihren Zapfen TAR zu drehen, so
daß ihr hakenförmiges Ende mit den Längsrippen der Hauptwelle TS in Eingriff kommt und diese
die Hubscheibe TAK mitnimmt.
Zwei Ausrückarme TAS und TAT können in die Bahn eines Absatzes an der äußeren Kante der
Klinke TAP gebracht werden. Durch das Auftreffen dieses Absatzes auf einen der Arme TAS
oder TAT wird die Kupplungsklinke TAP entgegen der Wirkung der Feder TAQ im Gegenzeigersinne
gedreht und aus der Welle TS ausgerückt, so daß die exzentrische Scheibe TAN an der
weiteren Drehung der Welle TS nicht mehr teilnimmt Die beiden Ausrückarme TAS und TAT
sind durch eine Lasche TAU derart miteinander verbunden, daß durch eine Bewegung des Armes
TAT in die Bahn des Absatzes der Kupplungsklinke TAP gleichzeitig der Arm TAS aus der
Bahn dieses Absatzes entfernt wird, und umgekehrt.
In Fig. 48 ist der Arm TAS im Eingriff mit der Klinke TAP dargestellt. Wenn nun die Arme TAS
und TAT nach rechts ausgeschwungen werden, z. B. durch Herabziehen eines winkligen Fortsatzes
TAV des Armes TAT, so wird der Arm TAS von der Klinke TAP entfernt, so daß diese
unter der Wirkung der Feder TAQ mit einer Längsrippe der Hauptwelle TS in Eingriff kommt.
Darauf wird die Hubscheibe TAN von der Welle TS um ungefähr i8o° mitgenommen, worauf der
Absatz der Klinke TAP auf den Haken des Armes TAT trifft und die Klinke TAP aus der Welle TS
ausgerückt wird (Fig. 49).
Wird jetzt der Arm TAT durch Anheben des winkligen Fortsatzes TAV im Gegenzeigersinne
ausgeschwungen, so wird dieser Arm von der Klinke TAP entfernt, so daß diese unter Wirkung
der Feder TAQ hinter eine Längsrippe der Hauptwelle TS greifen kann. Nunmehr wird die Hubscheibe
TAN von der WeIIeT-S" um weitere i8o°
mitgenommen, bis der Absatz der Klinke TAP auf den in die nach Fig. 48 dargestellte Lage zurückgebrachten
Arm TAS trifft.
Befindet sich der Arm TAS im Eingriff mit der
Klinke TAP (Fig. 48), so steht der größere Teil der exzentrischen Scheibe TAN oberhalb der
Hauptwelle TS, während bei Eingriff des Armes TAT mit der Klinke TAP gemäß Fig. 49 der entsprechende
Teil der Scheibe TAN unterhalb der Hauptwellenachse liegt. Mit der Hubscheibe TAN
arbeitet eine Rolle TAX (Fig. 47 und 50) zusammen,
die sich an dem einen Arm eines Winkelhebels TAW befindet. Der ungefähr senkrechte
Arm des Hebels TAW kann sich gemäß Fig. 50 nach rechts, bewegen, wenn die Rolle TAX sich mit
dem kleineren Teil der Hubscheibe TAN in Berührung befindet. Gelangt jedoch die Rolle TAX
auf den größeren Teil der Hubscheibe TAN, so wird der senkrechte Arm des Hebels TAW nach
links bewegt. Diese Bewegung wird über eine Lasche TA Y auf eine WeIIeTViZ übertragen,, auf
der zwei Arme TBA und TBC befestigt sind. Bei ihrer Drehung hebt die Welle 7ViZ über den Arm
TBC einen Rahmen TBD und mit ihm den Papierwagen TC, der auf Rollen TBJ (Fig. 32 und 47)
des Rahmens TBD läuft.
Wenn also der Fortsatz TAV (Fig. 48 und 49) abwärts bewegt wird, so daß die Hubscheibe TAN
eine halbe Umdrehung ausführen kann und ihr größerer Teil nach unten gelangt, so werden der
Winkelhebel TAW und die WeIIeTViZ mit den
Armen TBA und TBC entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht und der Papierwagen TC angehoben.
Wird jedoch der Fortsatz TAV des Armes TAT go
wieder aufwärts bewegt, so kann die Hubscheibe TAN ihre Umdrehung vollenden, so daß ihr
größerer Teil wieder nach oben gelangt und der Hebel TAW seine Ruhelage wieder einnehmen
kann. Dadurch gelangt auch der Papierwagen in seine untere Lage zurück.
Die erforderliche Bewegung wird dem Fortsatz TAV des Armes TAT mittels der bereits erwähnten
Umschalttaste TBE erteilt. Diese Umschalttaste TBE trägt einen Verlängerungsarm TBF, in
dessen Schlitz ein Stift des Fortsatzes TAV des Armes TAT (Fig. 47) hineingreift. Es wird also
die beim Drücken der Umschalttaste TBE erfolgende Bewegung in einfacher Weise auf den Arm
TAT übertragen.
Um zu verhindern, daß die Hubscheibe TAN sich rückwärts dreht und die Klinke TAP wieder
mit der Welle TS in Eingriff geraten läßt, ist eine zweite Hubscheibe·TBG mit der Hubscheibe TAN
verbunden, die zwei um i8o° versetzte Hubdaumen besitzt. Ein knieförmiger Hebel TBH wird durch
eine auf einen Kolben TBK wirkende Feder TBL in Berührung mit der Hubscheibe TBG gehalten.
Die Hubscheibe TBG und der mit ihr zusammenarbeitende Hebel TBH sind so ausgebildet, daß, n5
solange die Hubscheibe TBG sich gemäß Fig. 50 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, der Hebel TBH
auf der Hubscheibe ohne Widerstand gleitet. Würde sich jedoch die Hubscheibe TBG im Gegenzeigersinn
drehen wollen, so legt sich der Hebel TBH jeweils gegen eine steil abfallende Kante der
beiden Hubnocken, wodurch eine weitere Drehung der Hubscheibe TAN in dieser Richtung verhindert
wird. Die Hubscheibe TBG ist gegenüber der Hubscheibe TAN so eingestellt, daß das Ende des
Hebels TBH sich hinter die steile Kante der Hub-
scheibe TAN legt, nachdem der Arm TAS oder TAT die Klinke TAP aus der Welle TS ausgerückt
hat. Infolgedessen sperrt der Hebel TBH die Hubscheibe TBG, so daß die Hubscheibe TAN sich
nicht zurückdrehen kann, sobald die Hubscheibe TAN von der Welle TS abgekuppelt ist. Falls kein
zu großer Wmkelabstand zwischen der Abkupplung der Hubscheibe TAN und. der Sperrung der Hubscheibe
TBG besteht, ist die Massenwirkung der Teile groß genug, um die Hubscheibe TBG in diejenige
Stellung zu bringen, in der der Hebel TBH sie sperrt.
Die beschriebene Einrichtung kann auch mittels eines Magneten TSK (Fig. 35 und 47) in Gang
gesetzt werden, der bei seiner Erregung seinen Anker TBM und eine an diesem angelenkte Stange
TBN abwärts bewegt. Die Stange TBN nimmt bei ihrer Abwärtsbewegung über eine Klammer TBO
die Taste TBE mit. Hat der Anker TBM seinen Abwärtshub im wesentlichen beendet, so drückt
eine Rolle TBP aus Isolierstoff auf die untere Feder des Schalters TLS und trennt sie von der
oberen Kontaktfeder, wodurch ein Widerstand TLT (Fig. 63 B) in den, durch den Magnet TSK
fließenden Stromkreis in ähnlicher Weise eingeschaltet wird, wie dies bereits für den Schalter
TMS beschrieben worden ist.
6. Rücklauf des Papierwagens und Zeilenschaltung
In dem Getriebekasten TBR (Fig. 55) ist außer
dem zum Antrieb der Hauptwelle TS dienenden Schraubenradgetriebe noch eine Klauenkupplung
untergebracht, deren einer Teil TBQ mit dem auf der Hauptwelle TS befestigten Schneckenrad TKK
verbunden ist und daher an dessen Drehungen teilnimmt. Eine auf der Welle TS verschiebbar angeordnete
Kupplungsmuffe TBS wird durch in ihre Ausnehmungen hineingreifende Klauen TBU und
TBU' mitgenommen. In ihrer wirksamen Lage greift die. Kupplungsmuffe TBS mit ihren Kupplungsklauen
TBV in das getriebene Glied TBT der Kupplung. Befindet sich dagegen die Kupplungsmuffe
TBS in der in Fig. 52 dargestellten rechten Lage, so drehen sich die Glieder TBQ und TBS
zusammen mit der Hauptantriebswelle TS, während das getriebene Glied TBT in Ruhe bleibt.
Mit dem getriebenen Kupplungsteil TBT ist eine Trommel TBW verbunden, auf der ein Band TBX
aufgewickelt ist. Das Band TBX läuft über Führungsrollen TBY und TBY' und ist bei TBZ
an den Papierwagen TC angehängt. Befindet sich also die Kupplungsmuffe TBS in der unwirksamen
Lage, so kann der Papierwagen frei nach links laufen und dabei das bei TBZ befestigte Ende des
Bandes TBX mitnehmen, wobei das Band TBX von der Trommel TBW abgewickelt wird, Wird
jedoch die Kupplungsmuffe TBS mit dem Glied TBT in Eingriff gebracht, so' wird die Trommel
TBW durch dieses im entgegengesetzten Sinn gedreht und das Band TBX aufgewickelt, wodurch
der Papierwagen TC nach rechts zurückgebracht wird,
Die Kupplungsmuffe TBS kann durch einen Arm TCA (Fig. 52) bewegt werden, der auf einer
in dem Getriebekasten gelagerten Welle TCB befestigt ist. Auf der gleichen Welle TCB ist noch
ein zweiter Arm TCE (Fig. 51 und 52) befestigt,
der durch eine Lasche TCD mit einer auf dem Maschinenrahmen waagerecht verschiebbaren
Stange TCF verbunden ist. Das linke Ende der Stange TCF legt sich gegen einen festen Anschlag
TCG. Eine um die Welle TCB gewickelte Schraubenfeder TCH sucht den Arm TCE entgegen dem
Uhrzeigersinn zu drehen und daher die Kupplungsmuffe TBS nach links zu schieben (Fig. 52), um
die Klauen TBV mit dem getriebenen Kupplungsglied TBT in Eingriff zu bringen und das linke
Ende der Stange TCF mit dem festen Anschlag TCG in Berührung zu halten. Dieser Anschlag ist
so eingestellt, daß die Klauen TBV sich außer Eingriff mit dem angetriebenen Kupplungsglied TBT
befinden, wenn sich die Stange TCF gegen den Anschlag legt (vgl. Fig. 52).
Wird eine Wagenrücklauftaste TCK (Fig. 51)
gedrückt, so wird ein senkrechter Schieber TCL abwärts bewegt. Ein seitlich vorspringender Fortsatz
TCM des Schiebers TCL trifft auf einen seitlichen Vorsprung der Stange TCN und nimmt
diese ebenfalls mit nach unten. Das obere Ende der Stange TCiV greift mit einem Stift in einen waagerechten
Schlitz der Stange TCF hinein. Wenn also die Stange TCN abwärts bewegt wird, so wird
auch das linke Ende der waagerechten Stange TCF gesenkt. Der feste Anschlag ist an seiner unteren
Kante mit einem Ausschnitt versehen, so daß die Stange TCF in ihrer gesenkten Lage nach links
geschoben werden kann. Infolgedessen kann sich der Arm TCE unter der Wirkung der Feder TCH
etwas im Gegenzeigersinn drehen, wodurch die Kupplungsklauen TBV mit dem getriebenen Kupplungsglied
TBT in der aus Fig. 55 ersichtlichen Lage in Eingriff gebracht wird.
Auf diese Weise ist durch Drücken der Wagenrücklauftaste TCK über die senkrechte Schiene
TCL, die senkrechte Stange TCN und die waagerechte Stange TCF die Herstellung der Kupplung
freigegeben, um das Band TBX aufzuwickeln und den Papierwagen nach rechts zu
ziehen. n0
Die waagerechte Stange TCF trägt einen Ansatz TCO, der mit einem am Papierwagen befindlichen
Anschlag TCP zusammen arbeitet. Bei der Bewegung des Papierwagens nach rechts trifft
der Anschlag TCP auf den Anschlag TCO und nimmt über diesen die Stange TCF mit nach
rechts, wodurch die Bewegung des Hebels TCE umgekehrt und die Kupplung ausgerückt wird.
Der Anschlag TCP kann beliebig auf dem Papierwagen eingestellt werden, um die Stellung festzulegen,
bis zu der ein Rücklauf des Papierwagens erfolgen soll. Selbstverständlich können auch verschiedene
Anschläge TCP zur Ausrückung der Kupplung vorhanden sein, durch die der verwendete
Beleg in senkrechter Richtung in Spalten aufgeteilt wird.
Um die Ingangsetzung des Wagenrücklaufes zu vermeiden, wenn sich der Papierwagen bereits in
seiner rechten Endlage befindet, ist am Papierwagen ein Schwenkhebel TCQ (Fig. 51) vorgesehen,
deren rechter Arm in einem Finger TCJ ausläuft. Dieser Finger TCJ befindet sich in der
Bahn des Anschlages TCP, der ihn herunterdrückt und dadurch das linke Ende des Hebels TCQ anhebt.
Eine einstellbare Lasche TCT verbindet das linke Ende des Hebels TCQ mit einem waagerechten
Hebel TC U, der im Maschinenrahmen bei TCV drehbar angeordnet ist. Der Hebel TCU ist
durch eine Feder TCX mit einer ebenfalls bei TCV drehbaren Klinke TCW verbunden. Eine Abbiegung
am unteren Ende der Klinke TCW greift unter den Fortsatz TCM des Schiebers TCL, wenn
die Klinke TCW ihre wirksame Lage einnimmt. Wird das freie Ende des Hebels TCQ durch
den Anschlag TCP ausgeschwungen, so wird das andere Ende und mit ihm die Lasche TCT angehoben,
die den Arm TCU mit seinem Drehzapfen TCV dreht. Dabei dreht sich die Klinke TCW
unter der Wirkung der Feder TCX um ihren Drehzapfen und greift mit ihrer Abbiegung unter den
Fortsatz TCM, wodurch eine Abwärtsbewegung der Schiene TCL und damit eine Einschaltung der
Papierwagenrücklaufkupplung verhindert wird. Fig. 55 zeigt den Hebel TCW in der unwirksamen
und Fig. 52 den Hebel TCW in der wirksamen Lage. Die Zeilenfortschaltung wird gleichzeitig mit
dem Papierwagenrücklauf durchgeführt. Der hakenartige Fortsatz TBZ (Fig. 53), an dem das
eine Ende des Bandes TBX angreift, befindet sich auf einem Schieber TCY, der in der Richtung des
Bandes TBX verschoben werden kann. Der Schieber TCY ist an einem auf einer Schraube TDA
des Maschinenrahmens drehbar gelagerten Hebel TCZ angelenkt, so daß das Band TBX den Hebel
TCZ entgegen der Kraft einer Feder TDL gemäß Fig. 53 im Uhrzeigersinn zu drehen sucht. An dem
einen Ende einer durch den. Papierwagenrahmen sich hindurcherstreckenden Welle ist ein Arm TDB
und an ihrem anderen Ende ein Zeilenschalthebel TDC befestigt (Fig. 52 und 53), die sich- also zusammen
bewegen. Der Hebel TCZ trifft bei seiner Uhrzeigerdrehung auf einein: Stift TDE, der sich an
dem freien, Ende des Armes TDB befindet, und nimmt über diesen Stift die Hebel TDB und TDC
gemäß Fig. 53 im Uhrzeigersinn mit. Der Zeilen-Schalthebel TDC weist an seinem einen Ende einen
sich aufwärts erstreckenden Handgriff für eine Zeilenschaltung von Hand auf und trägt an seinem
anderen Ende eine Rolle TDF (Fig. 33, 53, 54 und 56), die sich gegen das, tellerartig ausgebildete Ende
einer Schubstange TDG legt. Fig. 53 zeigt die Teile in der unwirksamen Lage, in der der Hebel TCZ
durch die Feder TDL entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt ist. Fig. 54 zeigt jedoch die Teile in
der wirksamen Lage, ins der das Band: TBX den Hebel TCZ entgegen der Kraft der Feder TDL ausgeschwenkt
hat. Dabei hat der Hebel TCZ über den Stift TDE die Hebel TDB und TDC im Uhrzeigersinn
gedreht und die Rolle TDF gegen die Schubstange: TDG gedrückt. Diese Schubstange TDG läßt
eine Fortschaltklinke TDH mit einem Fortschalt- ra.dTDK in Eingriff kommen und dreht die Papierwalze
TN zur Fortschaltung des, Papierbogen.
Zum Einziehen der Papierwagenrücklauftaste TCK (Fig. 33 und 51) durch Erregung eines
Magneten TCR wird dessen Anker TDM abwärts bewegt, der über eine senkrechte Stange TDN mit
der Rücklauftaste TCK verbunden ist. Über einen Schalter TJS wird ein Widerstand TDJ (Fig. 63 B)
in Reihe mit dem Magneten· TCR gelegt, wenn sich
der Anker TJS am Ende seines Arbeitshubes befindet.
Mit dem Arm TCE ist ein Arm TDO (Fig. 51)
verbunden, der bei einer Gegenzeigerdrehung des Armies TCE eine senkrechte Stange TDP abwärts
bewegt. Die senkrechte Stange TDP ist in Lagern aus Isolierstoff TDU und TDS, die im Schreibmaschinenrahmen
befestigt sind, geführt und trägt eine Metallplatte TDR, die auf der Stange TDP
verschiebbar angeordnet ist und von einem Bund am unteren Ende der Stange TDP gehalten, wird.
Ein© um den unteren.' Teil der Stange TDP gewickelte Schraubenfeder TDQ legt sich mit ihrem
oberen Ende gegen einen durch· die Stange TDP getriebenen
Stift und mit ihrem, unteren, Ende gegen die Platte TDR. Eine zweite Schraubenfeder TDT
ist um den oberen Teil· der Stange TDP gewickelt und stützt sich mit ihrem unteren Ende auf der
Lagerplatte TD U und mit ihrem oberen Endtei gegen
einen Bund am oberen Ende der Stange TDP ab, sucht also die Stange TDP in ihrer oberen Lage zu
halten.
Auf der Lagerplatte TDS sind zwei. Kontaktfedern
TCS und TCS' befestigt, die durch Abwärtsbewegen der Kontaktplatte TDR elektrisch miteinander
verbunden werden.
Die Teile sind zueinander so angeordnet, daß die Feder TDT die Stange TDP anhebt, wenn die
Kupplung ausgerückt und der Hebel TCE ini Uhrzeigersinn gedreht wird. Dabei legt sich das obere
Endfe der Stange TDP gegen das freie Ende des
Armes TDO, während der Bund an dem unteren Ende der Stange TDP die Platte TDR von den
Kontaktfedern TCS und TCS' entfernt. Kann sich der Arm TCE entgegen dem Uhrzeigersinn drehen,
um die Kupplung in die wirksame Lage zu bringen, so drückt das freie Ende des Armes, TDO die
Stange TDP entgegen der Wirkung der Feder TDT abwärts, und bringt die Platte TDR in Berührung
mit den Kontakten TCS und TCS'. Bei einer weiteren Abwärtsbewegung der Stange TDP wird
die Feder TDQ zusammengedrückt, die dadurch die Platte TDR lediglich in eine festere Berührung
mit den Kontakten TCS und TCS' bringt. Dieser Schalter kann dazu benutzt werden, um die Einrückung
und die Ausrückuing und damit den Anfang und das Ende des Papierwagenrücklaufes
anzuzeigen.
7. Farbbandumschaltung
Bei jedem Anschlag eines Typenhebels wird ein Schubglied TDV (Fig. 32 und 57) nach hinten
bewegt und, drückt dabei auf die Rolle TDW eines Hebels TDX. An. dem unteren Arm des Hebels
TDX ist eine Stange TDY angelenkt, die an ihrem freien Ende eine Abbiegung TEJ aufweist. In einen
Schlitz der Abbiegung TEJ erstreckt sich das untere Ende eines Armes TEB. Die Stange TDY
ist über eine bei TRA angreifende einstellbare Zwischenstange TDZ mit einem U-förmigem Bügel
TEA (vgl. auch Fig. 35) verbunden. Der Arm TEB ist bei TRB (Fig. S7) drehbar gelagert und mit
einem zweiten Arm TEC zu gemeinsamer Drehung verbunden, der wiederum über eine Lasche TRC an
den einen Arm TRD eines bei TRF drehbaren Anhebarmes TRE für den Farbbandbügel TED angeschlossen
ist.
Wenn das Schubglied TDV auf die RoIIeTIW
trifft, wird eine Gegenzeigerdrehung des Hebels TDX um seinen Drehzapfen (Fig. 58) bewirkt, wodurch
die Stange 7"DF nach rechts gezogen wird.
Dabei wirkt diese mittels ihrer Abbiegung TEJ auf
das untere Ende des Armes TEB ein und schwenkt diesen, den Arm TEC sowie über die Lasche TRC
auch den Arm TRD und den. Anhebarm TRE entgegen dem Uhrzeigersinn aus.. Dadurch: wird der
Farbbandbügel TED angehoben, um das. Farbband TR zwischen den Typenhebel TB und das um die
Papierwalze TjY gewickelte Papier zu bringen. Bei der Stellung der Teile nach Fig. 58 befindet sich
der schwarze oder obere Teil des Farbbandes TR in der Drucklage.
Wird der U-förmige Bügel TEA (Fig. 59) angehoben,
so wird über die Stange TDZ das freie Ende der Stange TDY angehoben,. Dadurch wird
der Angriffspunkt der Abbiegung TEJ am Arm TEB näher an dessen Drehzapfen TRB verlegt. Das
hat zur Folge, daß der Arm TEB um einen größeren Winkel ausgeschwungen wird, obwohl die Stange
TDY bei jeder Verstellung des Hebels TDX um das gleiche Stück nach rechts bewegt wird. Es wird
daher der Anhebarm TRE weiter ausgeschwungen und der Farbbandbügel TED höher gehoben, so daß
die untere rote Zone an die Druckstelle gelangt (Fig. 60). Das Anheben des Bügels TEA erfolgt
mittels eines Magneten TRS (vgl, auch Fig. 35) über dessen Anker TEF und eine senkrechte
Stange TEG.
8. Steuerung der Papierwagenanschläge
Im Papierwagen TC ist eine Hilfsweille TEH
(Fig. 34 und 36) parallel zur Querstange TG gelagert
und trägt eine sich über ihre ganze Breite erstreckende Längsschiene TEK (Fig. 40), die von
dem Gabelschlitz, eines auf der Welle TO drehbaren
Armes TEL umfaßt wird. Durch den Gabelarm TEL ist die Schiene TEK an einer seitlichen Bewegung
nicht gehindert. Wird; jedoch dieser Gabelarm TEL um die Welle TO herum ausgeschwungen,
so· bewirkt er über die Längsschiene TEK eine teilweise
Drehung der Hilfswelle TEH.
Die Hilf swelle TEH trägt mehrere Arme TEM
und TEN (Fig. 40 bis 42), dessen Naben die Welle TEH umschließen, jedoch für den Durchtritt der
Längsschiene TEK mit einem Längsschlitz versehen sind. Die Arme TEM und TEN können zwar
seitlich auf der Hilfswelle TEH verschoben, werden, werden jedoch bei der Drehung der Welle TEH
von der Schiene TEK mitgenommen. Der Arm TEM ist mit einem der Papierwagenanschläge TF' durch
eine Lasche TEP verbunden, die oberhalb dar Querstange TG an dem Papierwagenanschlag angreift,
so daß bei einer Gegenzeigerdrehung der Hilfswelle TEH und des Armes TEM gemäß Fig. 40 die
Lasche TEP nach links gezogen und der Papierwagenanschlag
TF' auf der Querstange TG entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt wird. Auf
diese Weise ist das untere Ende des Papierwagenanschlages TF' aus der Bahn des Tabulationsanschlages
TA entfernt.
Der Arm ist mit einem der Papierwagenanschläge TF" in dar Weise gelenkig verbunden, daß bei
einer Gegenzeigerdrehung der Welle TEH der Arm TEN den Anschlag TF" im Uhrzeigersinn ausschwenkt
und dessen unteres, Ende in die Bahn, des Tabulationsanschlages TA bringt (vgl. Fig. 41 und
42). Auf diese Weise werden durch eine Teildrehung der Welle TEH die Papieirwagenanschlägie
TF' aus ihrer wirksamen; Lage entfernt undi durch die gleiche Bewegung die Papierwagenanschläge
TF" in die wirksame Lage gebracht.
Die Ausschwenkung der Hilfswelle TEH erfolgt
mittels des Gabalarmes TEL, der durch die Magneten TSO und TSI (Fig. 32 und 35) bewegt wird.
Wird der Magnet TSO erregt und; sein Anker TEQ angezogen, so hebt er über Zwischenglieder TES
eine ungefähr senkrechte Stange TER an, deren oberes Ende an, dem Gabelarm TEL angreift, so
daß durch die Aufwärtsbewegung der Stange TER
der Gabelarm TEL im Uhrzeigersinn und die Welle TEH entgegen diem Uhrzeigersinn ausgeschwungen too
wird. Bei Erregung des Magneten TSO werden daher alle Papierwagenanschläge der Gattung TF'
aus ihrer wirksamen Lage entfernt und alle Anschläge der Gattung TF" in die wirksame Lage
gebracht, während an- der Stellung sämtlicher nicht mit der Hilfsweite TEH verbundenen Anschläge
nichts, geändert wird.
Wird der Magnet TSO stromlos, so wird zwar sein Anker freigegeben, aber die Welle TEH bleibt
in der eingestellten Lage. Durch das Stromloswerden des Magneten TSO wird also an der Stellung
von irgendwelchen Papierwagenanschlägeti
nichts geändert. Wird der Magnet TSI erregt und der Anker TET abwärts bewegt, so zieht dieser
ebenfalls über Zwischenglieder TES die Stange TER abwärts, wodurch die Hilfswelle TEH im
Uhrzeigersinn gedreht und sämtliche Anschläge TF' und TF" in diejenige Stellung gebracht werden, die
sie vor dem Wirksamwerden! des Magneten TSO eingenommen hatten. Der Magnet TSI hat also* die
Aufgabe, die durch den Magneten TSO bewirkte Umschaltung rückgängig zu machen. Auch durch
das Stromloswerden des Magneten. TSI wird lediglich sein Anker TET freigegeben, ohne an der
Stellung der Welle TEH irgend etwas zu andem.
9. Stromkreise für den Druckvorgang
Fig. 61B zeigt ein ähnliches Ziffernspeicherwerk
wie Fig. 70, wobei jedoch die. Steuerrelais W, U,
Fi, F2 und X 2 sowie die Relais TV, UF, Vi C
und V2 C der größeren Klarheit wegen weggelassen sind.
Damit der Papierwagen die richtige Drucklage einnehmen kann, muß irgendeine Anzeige erfolgen,
wenn die Zahl oder ihr wesentlicher Teil vollständig in das Primär-Speichierwerk eingeführt worden ist.
Eine derartige Anzeige kann, mittels einer Gangarttaste
erfolgen, d.h. der Additions-, Multiplikationsusw.
Taste, oder, wenn die Größe kein. Ganzes ist, mittels einer Bruch- oder Dezimaltaste. Soll beispielsweise
eine Summe Geldes, z.B. in Dollars und Cents, gespeichert und abgedruckt werden und sind
die die Dollars darstellenden Ziffern in das Speicherwerk eingeführt, so erfolgt die Anzeige für
Tabulationszwecke durch den Dezimalpunkt.
Durch Drücken der Punkttaste K-PT (Fig. 61 A)
wird ein Stromkreis geschlossen von der positiven Sammelschiene KP über die Taste K-PT zur
Klemme £-3 und damit zur Wicklung des Relais E, das nunmehr erregt ist. Das Relais E schließt
folgende Stromkreise:
I. Vom Pluspol über £-2 (Fig. 61 A) und Leitung
150 (Fig. 61A und 61 B) zur Klemme D-I und
damit zur Wicklung des Relais. D (Fig. 61 A),
II. rom Pluspol über £-4 (Fig. 61 A) undLeitung
151 zur Abzweigstelle 152 und von dort über die
Leitung 153 (Fig. 61A und 61 B) zur Klemme £-2
(Fig. 61 A) und damit zur Wicklung des. Relais F,
III. vom Pluspol über £-4 (Fig. 61 A) und Leitung 151 (Fig. 61A und 61 B) zuir Abzweigstelle
152 und von dort über die Leitung 154 zur Klemme
FT-S und damit zur Wicklung des. Relais FT,
IV. vom Pluspol im Relais Zi (Fig. 61 B) über
einen der Tabuliierkontakte Xi-10 zu einer der
Leitungen im Kabel X1-11.
Es muß noch bemerkt werden, daß während der Einführung in das Primär-Speicherwerk (Fig. 61 B)
in Abhängigkeit von den Tasten, das. Relais Zi
erregt wird und seine Kontakte Z1-10, die die Tabulation steuern, nacheinander von Stellenwert
zu Stellenwert geschlossen werden, wie die Ziffern eingeführt werden, Diese Kontakte wurden nicht in
Verbindung mit Fig. 70 beschrieben, da sie bei der ersten Einführung keine Wirkung hatten. Dabei ist
der zu benutzende Tabulierkontakt durch die Anzahl der eingeführten Ziffern bestimmt. Sind also
z. B. drei Ziffern eingeführt worden., so wird die vierte Schubstange MM 4 (Fig. 2 A und 2 B) in die
verstellte Lage gebracht und der vierte Tabulationskontakt geschlossen werden. Infolgedessen wird die
in dem Kabel Z1-11 stromführende Leitung eine
um eine Einheit höhere Nummer tragen., als die Zahl der bereits eingeführten Ziffern beträgt. Das
Kabel Z1-11 geht in ein Kabel E-i (Fig. 61 A)
über, das in dem erregten Relais E über Kontakte mit einem Kabel £-8 verbunden ist. In dem Kabel
£-8 trägt jede Leitung eine um eine Einheit niedrigere Nummer als die zugehörige Leitung im
Kabel £-1, so daß die stromführende Leitung im Kabel £-8 die der Anzahl der eingeführten Ziffern
entsprechende Nummer trägt. Das. Kabel £-8 geht in das Kabel DD 0-20 (Fig. 61 A) über, aus dem
die einzelnen Leitungen zu den Klemmen DD ο-ϊο,
DDi-io usw. und damit zu den Leitungen, der
Relais DDo, DD1 usw. abzweigen.. Auf diese Weise
wird; dasjenige Relais der Reihe DD erregt, dessen Nummer der Anzahl der bereits eingeführten Ziffern
entspricht. Beiträgt also die Anzahl der Ziffern des ganzen Teiles einer Größe drei, so wird das Relais
DD 3 erregt werden. Weist der ganze Teil einer Größe keine Ziffern auf, besteht also z. B. ein
Betrag nur aus Centwerten, so wird das Relais DD ο erregt werden. Es, sind also um eines mehr Relais
in der Reihe DD erforderlich, als Ziffern für die größte ganze Zahl eingeführt werden können.
Ein weiterer von dem Kabel £-8 abzweigender Stromkreis erstreckt sich durch das Kabel £-3, aber
wird nicht eher geschlossen, als bis die Relais FT (Fig. 61 B) und £ (Fig. 61 A) erregt worden sind.
V. Der fünfte durch das Relais £ hergestellte Stromkreis erstreckt sich vom Pluspol über £-6
und eine Leitung 155 zur Klemme KR-i und damit
zur Wicklung des Tastenauslösemagneten KR.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß die Erregung des Relais £ die Erregung der
Relais D1 F (Fig. 61 A), FT (Fig. 61 B) und eines
der Relais DD (Fig. 61 A) sowie des Tastenauslösemagneten KR zur Folge hat.
Das Relais D schließt einen Haltestromkreis für sich, ausgehend vom Pluspol über D-2 nach, D-i.
Der Pluspol ist in diesem vereinfachten Schaltbild als unmittelbar mit dem Kontakt D-2 verbunden
dargestellt; aber in der vollständigen Maschine wird der Pluspol über andere Relais mit dem Kontakt
D-2 verbunden, die den Stromkreis unter dem hier zu beschreibenden Vorgang nicht berührenden
Voraussetzungen unterbrechen. Ebenso schließt das Relais FT (Fig. 61 B) einen Haltestromkreis für
sich, ausgehend vom Pluspol über den Tabulationsanzeigeschalter TIS, die Kontakte FT-i, FT-2 und
Leitung 154 zur Klemme FT-jj. Der gleiche Stromkreis
bildet einen Haltestromkreis für das Relais £ (Fig. 61 A), da er sich von der Leitung 154 zur
Leitung 153 (Fig. 61 B) und damit zur Klemme £-2
fortsetzt.
Das erregte Relais DD schließt einen Haltestromkreis für sich vom Pluspol über die Leitung 156
und den Kontakt DD 0-6, DD 1-6 usw. des erregten Relais zu seiner Klemme DD-10. In dem vereinfachten
Schaltbild ist die Leitung 156 als mit dem Pluspol unmittelbar verbunden dargestellt, aber in
der vollständigen Maschine verläuft die Verbindung über Relais, die den Stromkreis unter gewissen,
den hier zu beschreibenden Vorgang nicht berührenden Bedingungen unterbrechen.
Nach dem Ansprechen der Relais £ und FT wird durch einen Abzweigstromkreis vom Kabel £-8,
über Kabel £-3, Kontakte des Relais F, Kabel £-4, Kabel FT-?,, Kontakte im Relais FT, Kabel FT-6
zu den Wicklungen der Tabulationsmagneten TTMP, TTMi, TTM 2 usw. derjenige Magnet
TTM erregt, dessen Nummer der Anzahl der eingeführten Ziffern entspricht.
Während Fig. 61B die volle Anzahl von Tabulationsmagneten
zeigt, werden für die vereinfachte Erläuterung nur vier benutzt.
Durch Erregung des Tastenauslösemagneten KR (Fig. 6iA) wird jetzt die Taste K-PT in der beschriebenen
Weise ausgelöst. Die Auslösung dieser Taste K-PT hat das Abfallen des Relais E zur
ίο Folge, für das kein Haltestromkreis besteht. Durch
das Abfallen des Relais E wird die Erregerleitung 155 für den Magneten KR stromlos, der infolgedessen
abfällt. Das Relais £ macht auch die Erregerleitungen 151 und 153 zum Relais F und die
Leitung 154 zum Relais FT stromlos. Diese beiden
Relais werden jedoch von dem Haltestromkreis über den Tabulationsaiizeigeschalter TIS
(Fig. 61 B) erregt gehalten.
Ebenso wird die Erregerleitung zu dem erregten Tabulationsmagneten TTM von dem Haltestromkreis
für das erregte Relais DD aufrechterhalten. Der hierzu dienende Stromkreis verläuft vom Pluspol
z. B. über die Kontakte DD 2,-6, DD 3-10 (Fig. 61 A), Leitungen DDo-20^), d.h., die die
Nummer »3« tragende Leitung im Kabel DD 0-20, £-8(3), (Fig. 61A, 61 B), £-3(3), (Fig. 61 A),
£-4(4), £Γ-3(4), £Γ-6(3) zum Tabulationsmagneten TTM-Z.
Der Tabulationsmagnet TTM hebt den Tabulationsanschlag TA (Fig. 36) an, wodurch der Papierwagen
TC in der beschriebenen Weise für eine Tabulationsbewegung in Gang gesetzt und angehalten
wird. Dabei wird genügend Platz für die zu druckenden Ziffern vor dem voreingestellten
Dezimalpunkt gelassen. Durch Auftreffen des Papierwagenanschlages TF auf den Tabulationsanschlag
TA wird der Tabulationsanzeigeschalter TIS (Fig. 34, 45 und 61 B) in der beschriebenen
Weise geöffnet. Dieser Schalter TIS unterbricht den Haltestromkreis für die Relais £, FT, so daß
nun diese beiden Relais abfallen, nachdem vorher durch das Abfallen des Relais E die Erregerleitungen
151, 153 und 154 stromlos geworden sind.
Durch das Abfallen des Relais FT (Fig. 61 B) wird die Erregerleitung für den Tabulationsmagneten TTM stromlos, der daraufhin abfällt. Lediglich das Relais D (Fig. 61 A) und das unter Strom befindliche Relais DD bleiben erregt. Das Abfallen des Tabulationsmagneten TTM (Fig. 61 B) gestattet die Entfernung des Tabulationsanschlages und das Wiederschließen des Tabulationsanzeigeschalters TIS.
Durch das Abfallen des Relais FT (Fig. 61 B) wird die Erregerleitung für den Tabulationsmagneten TTM stromlos, der daraufhin abfällt. Lediglich das Relais D (Fig. 61 A) und das unter Strom befindliche Relais DD bleiben erregt. Das Abfallen des Tabulationsmagneten TTM (Fig. 61 B) gestattet die Entfernung des Tabulationsanschlages und das Wiederschließen des Tabulationsanzeigeschalters TIS.
Durch das Abfallen des Relais £ wird ein Stromkreis vom Pluspol über den von der Schaltscheibe
TAE gesteuerten Schalter TWH (Fig. 61 B), die Leitung 200, die Kontakte £-1, £-5, die Leitung 201,
Kontakte D-8, D-3, Leitung 202 (Fig. 61A und
61 B) zur Klemme Y-g und damit zur Wicklung des Relais Y hergestellt. Das Relais Y hat die Aufgäbe,
den Druckvorgang mittels der Schaltrelais Ti bis T6 zu steuern. Die Anzahl der Zeitrelais
T ι bis T 6 muß um eines größer sein als die größtmögliche
Stellenzahl, für die die Maschine gebaut ist. Kann also die Maschine fünfstellige Zahlen
aufnehmen, so gehört dazu ein Satz von sechs Zeitrelais T, wie in Fig. 61A dargestellt. Die Erregerund
Haltestromkreise für die Relais Ti, T2 usw.
sind so geschaltet, daß sie lediglich in einer bestimmten Reihenfolge von T1 aufwärts geschlossen
werden können und niemals mehr als zwei gleichzeitig geschlossen werden können, mit Ausnahme
des Sonderfalles einer Zwischensummenabnahme, wie noch näher erläutert werden wird.
Die Zeitrelais Γι usw. werden in folgender
Weise erregt:
Das Relais Y schließt einen Stromkreis vom Pluspol über Y-J und Leitung 203 zur Klemme
Fi-I und damit zur Wicklung des Relais Yi. Das
Relais Yi schließt seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über Kontakt F-5, Leitung 204, Kontakt F1-3 zur Klemme Y1-1.
Der Erregerstromkreis für das Relais T1 verläuft
vom Pluspol über Kontakt F-11 und Leitung
205 zum Kontakt T 6-4. Von hier verläuft er über die Leitungen 206, 207, 208 und 209 und die in
allen T-Relais hintereinandergeschalteten Kontakte zum Kontakt T 2-3 und von dort durch die Leitung
210 zur Klemme T1-3 und damit zur Wicklung des
Relais T1. Es ist also, um das Relais Ti erregen
zu können, nötig, daß alle anderen T-Relais aus- *o gelöst sind.
Der Erregerstromkreis für die anderen T-Relais verläuft vom Pluspol über die die Kontakte T1-5,
T1-14, T2-14, T3-14, T4-14 miteinander verbindende
Leitung 211. Der über den Kontakt T1-5
verlaufende Stromkreis setzt sich über den Kontakt T1-13 und durch die Leitung 212· zur Klemme T 2-9
und damit zur Wicklung des Magneten T 2 fort. Damit also das Relais T 2 erregt werden kann, muß
zuerst das Relais Ti erregt werden und erregt 1O0
bleiben.
Der über den Kontakt T2-14 verlaufende Stromkreis setzt sich z. B. über den zugehörigen Abschaltkontakt
im Relais T2, den Zuschaltkontakt T 3-25 und die Leitung 213 zur Klemme T4-9 und
damit zur Wicklung des Relais T4 fort. Das Zustandekommen dieses Stromkreises setzt voraus,
daß das Relais T 3 erregt und das Relais T2 abgefallen
ist. Das gleiche gilt für die übrigen T-Relais. 11»
Die Haltestromkreise für die T-Relais haben zwei verschiedene Quellen. Ein Stromkreis geht
vom Pluspol im Relais Y aus über einen Kontakt F-4 und eine Leitung 214, von der ein Stromkreis
für jedes der Relais T1, T2, T3 und T4 abzweigt. Die von der Leitung 214 abzweigenden Leitungen
gehen zu einem Abschaltkontakt, d. h. einem bei nicht erregtem Relais geschlossenen Kontakt, in
dem zugehörigen Relais und von dort über einen Zuschaltkontakt, d. h. einen bei erregtem Relais
geschlossenen Kontakt, im nächsthöheren Relais zur Wicklung dieses Relais. So verläuft z. B. der
Haltestromkreis für das Relais T 2 über die Kontakte T1-6, T1-7 und T 2-8 zur Klemme T 2-9 und
damit zur Wicklung des Relais T 2. Der Halte-Stromkreis für das Relais Ts verläuft über die
Kontakte 74-6, 74-7 und Γ 5-8 zur Klemme 7 5-9
und damit zur Wicklung des Relais Γ 5.
Infolgedessen kann der vom Kontakt Y-4 ausgehende Haltestromkreis für ein Relais der Reihe
7 ι bis Γ 6 nicht geschlossen werden, bevor das vorausgehende Relais abgefallen ist. Da es für das
Relais 71 kein niedrigeres Relais gibt, verläuft der Haltestromkreis unmittelbar von Kontakt Y-4
über die Leitung 214 zum Kontakt 71-4 und von
dort zur Klemme 7 1-3.
Der andere Haltestromkreis geht vom Pluspol in dem unwirksamen Relais/C (Fig. 61 A) aus und
verläuft über den Kontakt K-1 und die Leitung 215,
um sich dann ebenso wie der erste Haltestromkreis zu teilen. So verläuft z. B. der Haltestromkreis für
das Relais T-2 über die Kontakte 7 3-10, T3-11,
T2-12 und 72-8 zur Klemme 72-9 und damit zur
Wicklung des Relais T2. Der vom Kontakt K-I
ausgehende Stromkreis für ein Relais 7 bleibt ge-
ao schlossen, bis das nächsthöhere Relais erregt wird.
Die Stromkreise, die die Erregung des Relais K bewirken, sind in dem Hauptdiagramm dargestellt,
aber nicht in dem vereinfachten Diagramm der Fig. 61A und 61B.
Ein besonderer Haltestromkreis ist für das Relais T 6 vorgesehen, der vom Pluspol im Relais K
ausgeht und sich über den Kontakt K-15 und eine
Leitung 216 zum Kontakt 7 6-16 und von dort zur Klemme Γ6-9 und damit zur Wicklung des Relais
7 6 erstreckt.
Wenn das Relais Y erregt wird und alle 7-Relais
unwirksam sind, so wird die vom Kontakt Y-11 ausgehende Erregerleitung 205 für das Relais 71
unmittelbar stromführend gemacht und das Relais 71 wieder erregt. Ferner werden der vom Kontakt
Y-4 ausgehende und über die Leitung 214 verlaufende sowie der vom Kontakt /C-I ausgehende
und über die Leitung 215 verlaufende Haltestromkreis geschlossen. Zur gleichen Zeit erregt das
Relais Y über die Leitung 203 das Relais Fi, in dem durch Schließen des Kontaktas Y1-2 ein
Stromkreis über die Leitung 211, die Kontakte T1-5, Τι-is und die Leitung 212 zur Klemme 72-9
und damit zur Wicklung des Relais T2 hergestellt wird. Dieses Relais 72 wird daher ebenso wie das
Relais Γι erregt.
Da durch Ansprechen des Relais T1 der von
dem Kontakt Y-4 ausgehende Haltestromkreis für das Relais T2 bei Ti-J unterbrochen ist, wird das
Relais T 2 vom Kontakt K1 aus erregt gehalten. Obwohl in ähnlicher Weise das Ansprechen des
Relais T2 bei Γ2-10 den vom Kontakt K-1 ausgehenden
Haltestromkreis für das Relais T1 unterbrochen
hat, bleibt das Relais T1 vom Kontakt Y-4 aus erregt gehalten. Durch die Erregung des Relais
T2 ist bei Γ2-3 die Erregerleitung 210 für das
Relais T1 unterbrochen worden.
Wird das Relais Y jetzt stromlos, so wird das Relais T2 noch vom Kontakt K-i aus gehalten.
Dagegen wird das Relais T1 stromlos, da es lediglich
vom Relais Y gehalten worden ist.
Bekommt das Relais Y wieder Strom, so kann das Relais T1 nicht wieder erregt werden, da das
Relais T 2 die Erregerleitung 210 unterbrochen hat. Dagegen ist durch das Abfallen des Relais T1 ein
Erregerstromkreis für das Relais T 3 hergestellt worden, der vom Pluspol über den Kontakt Y1-2,
Leitung 211, Kontakte 71-14,71-15,72-5,72-13,
Leitung 217 zur Klemme 73-9 und damit zur Wicklung des Relais 73 verläuft, das somit anspricht.
Das Ansprechen des Relais T 3 unterbricht den von dem Kontakt K-1 ausgehenden Haltestromkreis
für das Relais 72, während das Relais 72 den vom Kontakt Y-4 ausgehenden Haltestromkreis für das
Relais 73 unterbricht. Infolgedessen wird das Relais 72 jetzt vom Relais Y allein und das Relais
Relais 73 vom Relais K gehalten.. Das folgende
Abfallen des Relais Y wird daher auch ein Abfallen
des Relais 72 zur Folge haben.
Durch wiederholte Erregung und darauffolgendes Abfallen des Relais Y schreitet die Erregung
der Relais 7 weiter, bis das Relais 76 erregt und das Relais 75 stromlos gemacht wird. Das Relais
76 wird erregt gehalten, bis es durch das Ansprechen des Relais A' stromlos gemacht wird. Die
Erregung des Relais K wird später beschrieben werden. Wird also zu irgendeinem Zeitpunkt das
Relais Ä" erregt, während das Relais Y stromlos bleibt, so werden beide Haltestromkreise unter- go
brachen und das erregte Relais 7 wieder stromlos.
Außer den Erreger- und den Haltestromkreisen * stellen die Relais 7 noch andere Stromkreise her,
von denen zwei an dem Druckvorgang beteiligt sind. Einer dieser Stromkreise erstreckt sich vom
Pluspol im Relais Y über den Kontakt Y-10 zu der Leitung 218, die die 7-Relais mit Ausnahme des
Relais 76 über die Kontakte 71-2, 72-2, 73-2, 74-2 und 75-2 verbindet. Jedem der bei stromlosem
Relais offenen Kontakte 72-2, 73-2 usw. ist ein Kontakt 72-17, 73-17 usw. zugeordnet, von
dem eine besondere Leitung 219 zu einem bei stromlosem Relais geschlossenen Kontakt im nächstniedrigeren
Relais geht. So verläuft z. B. ein Stromkreis vom Kontakt 73-2 über den Kontakt 73-17,
Leitung 219 zu den Kontakten 72-18, 72-19, falls
das Relais T 3 unter Strom steht und das Relais 72
abgefallen ist. Die anderen Stromkreise, mit Ausnahme des über den Kontakt 71-2 verlaufenden,
sind ähnlich geschaltet.
Von den bei stromlosem Relais geschlossenen Kontakten 71-19, 72-19 usw. gehen die verschiedenen
Stromkreise in ein Kabel T4-20, wobei die von dem Kontakt 71-19 kommende Leitung in dem
Kabel die Leitung φ 2 und die vom Kontakt 72-19
kommende Leitung die Leitung φ 3 wird usw. Da gegenüber dem Relais 71 kein niedrigeres Relais
vorhanden ist, so verläuft der Stromkreis über die Kontakte- 71-2, T1-17 unmittelbar zum Kabel
74-20, in dem es die Leitung φ ι wird. Dieser
Stromkreis ist geschlossen, sobald das Relais 71 anspricht.
Das. Kabel 74-20 geht in das Kabel DD 0-1 über, dessen Leitung φ ι mit dem beweglichen
Kontakt φ ι in allen DD-Relais und dessen Leitung
φ 2 mit dem φ2-Kontakt in allen DD-Relais
verbunden ist usw. Die zugehörigen festen Kontakte in den Relais DD sind in'zwei Gruppen geteilt.
Die Leitungen 2-5 des Relais ÖD 0, die Leitungen ι und 3-5 des Relais DD 1, die Leitungen 1,
2,4 und 5 des Relais DD 2, die Leitungen 1-3 und 5
des Relais DD 3 und die Leitungen 1-4 des Relais DD 4 sind zu einem Kabel DD 0-7 zusammengefaßt,
das in ein Kabel D-y (Fig. 61 B) mündet und über ein Kabel D-5 in ein zu den beweglichen
Kontakten sämtlicher Ziffernspeicherrelais LK1 bis LK ο führendes Kabel LK 0-2 übergeht. Dabei
verbindet die Leitung φ ι des Kabels LK 0-2 die
Kontaktanker des ersten Stellenwertes, die Leitung φ 2 die Kontaktanker des zweiten Stellenwertes
usw. in allen LK-Relais.
Die festen Kontakte sind in jedem der Relais LKi bis LKo durch eine Leitung 220 miteinander
verbunden, die in ein Kabel LK 0-1 einmündet. Dieses Kabel LKo-1, in dem z.B. die dem Sperrrelais
LK8 zugeordnete Leitung 220 die Leitung φ 8 wird, führt über ein Kabel D-6 ein
Kabel 13-4 und das Kabel FT-S (Fig. 61 B) zum
Relais FT und von dort über ein Kabel FT-ΐτ zu
den Wicklungen der Druckmagneten TPMi bis TPMo.
Der zweite Stromkreis, der von den festen Kontakten in den Relais DD ausgeht, verläuft über eine
einzige Leitung 230, die von der Stelle φ ι im
Relais DD 0 ausgeht und durch Abzweigleitungen 231 mit der Stelle φ 2 des Relais DDi, mit der
Stelle φ 3 des Relais DD 2, mit der Stelle φ 4 des Relais DD 3 und der Stelle φ 5 des Relais DD 4
verbunden ist. Die Leitung 230 führt über Kontakte SH-4, SH-y und eine Leitung 232 zu einer
Klemme ER 2-5 und damit zur Wicklung des Relais ER2.
Für eine zusammenhängende Beschreibung in Verbindung mit dem vereinfachten Schaltbild der
Fig. 61A und 61B sowie dem Zeitdiagramm gemäß Fig. 87 A und 87 B sei angenommen, daß ein Betrag
von 97,50 DM eingeführt und abgedruckt werden soll. Die Ziffern »9« und »7« sind in der beschriebenen
Weise in das Ziffernspeicherwerk eingeführt worden, d.h., in dem Sperrelais LKg (Fig. 61 B)
ist der Sperrkontakt des ersten Stellenwertes und im Relais LKy der Sperrkontakt des zweiten
Stellenwertes in der wirksamen Lage gesperrt. Die dritte Schubstange MM 3 (Fig. 2 A und 2 B) wird
bewegt, und der dritte Tabulationskontakt im Relais Xi (Fig. iA) wird daher geschlossen
werden.
Infolge des Drückens der Punkttaste K-PT (Punkt ι im Zeitdiagramm, Fig. 87 A, 61 A) wird
das Relais E, wie vorhin, beschrieben, erregt
(Punkt 2 im Zeitdiagramm, Fig·. 87 A) und bewirkt seinerseits die Erregung der Relais D und F
(Punkt 3 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A), des Relais FT (Fig. 61 B) sowie des Relais DD 2 (Fig. 61 A)
und des Tastenauslösemagneten KR.
Der Erregerstromkreis zu dem DD-Relais verläuft folgendermaßen:
Vom Pluspol über den Tabulationskontakt X1-10,
Leitungen Z1-11 (3) und E-i (3), Relais E, Leitungen
£-8 (2) und DD 0-20 (2) zur Klemme DD 2-10 und damit zur Wicklung des Relais DD 2.
Das Relais FT (Fig. 61 B) stellt den Erregerstromkreis
zum Tabulationsmagneten her, der vom Pluspol über den Tabulationskontakt X1-10, Leitungen
X1-11 (3) und E-i (3), Relais E (Fig. 61 A),
Leitungen £-8 (2) und F-S (2), Relais F, Leitungen
i?-4(3) und FT-s (3), Relais PT und Leitung
FT-6 (2) zum Tabulationsmagneten TTM 2 verläuft.
Der Tastenauslösemagnet KR gibt die Taste K-PT (Punkt 4 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) frei,
die wiederum das Relais E stromlos macht (Punkt 5 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A). Nach dessen Abfallen
wird auch der Magnet KR stromlos (Punkt 6 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A).
Der Papierwagen wird in eine Stellung bewegt, (Punkte 7 und 8 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A), die
zwei Buchstabenabstände vor dem eingestellten Tabulationspunkt liegt, also genügend Raum läßt,
um die beiden Ziffern »9« und »7« vor dem Dezimalpunkt zum Abdruck zu bringen. Wie vorher beschrieben,
wird durch die Bewegung des Papierwagens der Tabulationsanzeigeschalter TIS geöffnet
(Punkt 8 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) und dadurch das Relais F (Fig. 61 A) und das Relais FT
(Fig. 61 B) stromlos gemacht.
Durch das Abfallen des Relais FT (Punkt 9 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) wird die Erregerleitung
FT-6 (2) zu dem Tabulationsmagneten TTM 2 stromlos, das daher abfällt. Durch das Abfallen
des Relais/7 (Fig. 61 A) wird ein Erregerstromkreis
für das Relais Y über Relais D geschlossen (Punkt 10 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A), das
wiederum die Relais T1 und Y1 erregt (Punkt 12
im Zeitdiagramm, Fig. 87 A). Das Relais Y1 führt
schließlich die Erregung des Relais T 2 herbei (Punkt 13 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A).
Das Relais Ti (Punkt 13 im Zeitdiagramm,
Fig. 87A) schließt einen Stromkreis, der vom Pluspol über den Kontakt F-io, die Leitung 218,
Kontakte Γ1-2 und Γ1-17, Leitung T4-2o(i) zur
Leitung DDo-I (1) führt. Von dem Kabel DD 0-1 zweigen, wie bereits beschrieben, Leitungen zu
allen DD-Relais ab, von denen jedoch allein das Relais DD 2 erregt ist. Infolgedessen setzt sich der
Stromkreis fort über die Leitungen DD 2-7 (1), DDo-y(i) (Fig. 61 A), D-7(i), Relais D, Leitung
D-S (1) zur Leitung LK 0-2(1). Das Kabel LK 0-2
zweigt zu sämtlichen Sperrelais LK ab, und die Leitung LK 0-2(1) ist an die Sperrkontakte des
ersten Stellenwertes in diesen Relais angeschlossen. Das einzige Relais, in dessen erstem Stellenwert
ein Kontakt gesperrt ist, ist das Sperrelais LKg. Der Stromkreis setzt sich fort über den ersten
Stellenwert im Relais LK9 über die miteinander
in Berührung stehenden Kontakte zur Leitung φ g izo
im Kabel LK 0-1. Diese Leitung LK 0-1 (9) ist über die Leitung D-6 (9), Relais D, Leitungen D-4 (9),
FTs (9) und FT-11 (9) mit dem Druckmagnet
TPMg verbunden, der den Druckmagneten für die
Ziffer »9« darstellt. Der Magnet TPMg bewirkt in
der bereits beschriebenen Weise den Abdruck der
Ziffer ».9« (Punkt 14 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) und eine Weiterschaltung des Papierwagens um
einen Buchstabenabstand.
Es ist also ersichtlich, daß ein beliebiger Impuls, der mittels des Relais Y ausgesendet wird, beim
Verlauf über die Relais Ti, T2 usw. (Fig. 61 A)
seine Bedeutung als Stellenwert und beim Verlauf über die Relais LKi bis LKo seine Bedeutung als
Ziffer erhält, die darauf mit Hilfe des Druckmagneten TPM zum Abdruck gebracht wird.
Durch die Weiterschaltung des Papierwagens wird der Schalter TWH zuerst geöffnet und dann
wieder geschlossen. Durch öffnung des Schalters TWH (Punkt 15 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A)
wird die Erregerleitung für das Relais F unterbrochen, während das Schließen des Schalters TWH
(Punkt 17 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) den Erregerstromkreis wieder herstellt. Das Relais Y wird
daher stromlos und fast unmittelbar darauf wieder erregt.
Das Stromloswerden und die Wiedererregung des Relais Y hat, wie bereits beschrieben, das
Stromloswerden des Relais T1 (Punkt 16 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 A) und die Erregung des Relais T 3 (Punkt 19 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) zur
Folge. Der vom Kontakt Y-io ausgehende Stromkreis wird also bei T1-2 geöffnet, wodurch der
Erregerstromkreis zum Druckmagnet TPMg unterbrochen
wird. Das Abfallen des Relais Ti
(Fig. 61 A) schließt jedoch (Punkt 18 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 A) einen Stromkreis, der vom Kontakt F-io ausgeht und über die Leitung 218,
die Kontakte T2-2, T2-17, die Leitung 219, Kontakte
T1-18, T1-19 zur Leitung 74-20(2) verläuft.
Von hier setzt sich der Stromkreis über die gleichen Kabel fort wie vorhin, jedoch in der zweiten
Leitung, benutzt also die Leitungen T 4.-20 {2), DDo-i (2), DD 2-7 (2), DD 0-7 (2), D-η (2), Relais
D, Leitung D-5 (2) und LK 0-2 (2). Da das Relais LKy das einzige Relais ist, indessen zweiten
Stellenwert ein Kontakt gesperrt ist, so setzt sich der Stromkreis fort über die in der zweiten Stelle
miteinander in Berührung stehenden Kontakte zur Leitung φ7 im Kabel LK0-1. Diese Leitung
LKo-i (7) verläuft, wie für die Leitung LK0-1 (9)
beschrieben, über die Relais D und FT und erregt den Druckmagneten TPM 7, der den Abdruck der
Ziffer »7« bewirkt (Punkt 20 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A).
Auch jetzt hat der Abdruck der Ziffer und die darauf folgende Verschiebung des Papierwagens
um einen Buchstabenabstand (Punkt 21 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) das Abfallen und die Wiedererregung
des Relais Y (bei Punkt 22 und 23 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) zur Folge und damit
auch das Abfallen des Relais T 2 (bei Punkt 22 im
Zeitdiagramm, Fig. 87 A) und die Erregung des Relais T4 (bei Punkt 25 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 A). Der von dem Kontakt Y-10 ausgehende Stromkreis ist daher umgeschaltet über die Leitung
218, Kontakte Γ 3-2, Γ3-17, Leitung 219,
Kontakte T 2-18, T 2-19 auf die Leitungen T 4-20 (3)
und DDo-i (3). Der dritte Ankerkontakt im Relais DD 2 ist aber über Kontakt DD 2-5 durch Leitungen
231 und 230, Kontakte SH-4, SH-7 und Leitung 232 mit der Klemme ER 2-5 in der oben
beschriebenen Weise verbunden, wodurch das Relais ER 2 erregt wird (Punkt 24 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 A).
Das Relais ER 2 (Punkt 25 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) schließt einen Haltestromkreis für sich
selbst vom Pluspol über den Kontakt F-5, Leitung 235 und den Kontakt ER2-4 zur Klemme ER2-5.
Das Relais JSi? 2 schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ER 2-1, Leitung 236
(Fig. 61A und 61 B), Kontakte FT-7, FT-12, Leitung
237 zur Wicklung des Putiktdruckmagneten
TPT.
Das Relais ER2 (Punkt 25 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) schließt einen weiteren Haltestromkreis
für die T-Relais vom Pluspol über den Kontakt ER2-3, Leitung 238, Leitung 214 zu den Kontakten
T1-4 und T1-6. Dieser Haltestromkreis ist der
gleiche, wie der vom Kontakt F-4 ausgehende. Es kann also das Relais Y stromlos werden, während
das Relais ER 2 erregt ist, ohne daß die Stellenwertkette der Relais T um einen Schritt weitergeschaltet
wird.
Das Relais ER 2 (Punkt 25 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A) stellt schließlich einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt ER 2-7 und Leitung 239 zur Klemme SH-6 und damit zur Wicklung des
Relais SH her. Durch das Ansprechen des Relais SH wird die Erregerleitung 232 für das Relais ER 2
am Kontakt SH-7 unterbrochen; aber zu diesem Zeitpunkt wird das Relais ER 2 von dem Relais Y
durch die stromführende Leitung 235 gehalten. Das Relais SH schließt zwei Haltestromkreise für sich
selbst, einen vom Pluspol über den Kontakt F-8, die Leitungen 240 und 241 und den Kontakt SH-S
zur Klemme SH-6 und den anderen vom Pluspol über den Kontakt 2-i, die Leitungen 242 und 241
und den Kontakt SH-ζ zur Klemme SH-6. Das Relais SH (Punkt 26 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A)
stellt schließlich einen dritten Haltestromkreis für die T-Relais her, der vom Pluspol über den Kontakt
SH-g und die Leitungen 243, 238 und 214 zu den Kontakten T1-4 und T1-6 verläuft.
Durch das Ansprechen des Punktdruckmagneten TPT wird, wie früher auseinandergesetzt, der
Abdruck eines Punktes und die Weiterschaltung des Papierwagens um einen Buchstabenabstand
bewirkt (Punkt 27 im Zeitdiagramm, Fig. 87 A). Durch diese Bewegung des Papierwagens wird der
Schalter TWH geöffnet (Punkt28 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) und das Relais F stromlos, um jedoch
durch das unmittelbar darauffolgende Schließen des Schalters fast gleichzeitig wieder erregt zu
werden (Punkt 31 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B). Das Abfallen des Relais F (Punkt 29 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 B) unterbricht den Haltestromkreis zu dem Relais ER 2 und dem Relais SH, von
denen das Relais ER 2 abfällt, während das Relais SH noch durch den von dem Kontakt Z-1 ausgehenden
Haltestromkreis gehalten wird. Durch das Abfallen der Relais F und ER 2 werden auch zwei
Zweige des Haltestromkreises zu den T-Relais geöffnet, jedoch werden diese noch durch den über
den Kontakt SH9 und die Leitungen 243, 238 und
214 verlaufenden Stromkreis gehalten. Infolgedessen hat das Abfallen und Wiederansprechen des
Relais Y keinen Schaltschritt der T-Relais zur Folge.
Das Abfallen des Relais ER 2 (Punkt 30 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 B) macht TPT stromlos und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den
Kontakt Y-10, die Leitung 218, die Kontakte T 3-2,
T 3-17, Leitung 219, KontakteT2-i8 und T2-19,
Leitungen T 4-20 (3) und DD 0-1 (3), den dritten Kontakt im Relais DD 2, Kontakt DD 2-5, Leitungen
231 und 230, Kontakte SH-4. und SH-8, Leitung
244, Kontakte .Ei? 2-6 und .Ei? 2-2 zu der die Kontakte T 5-1, T 4-1, Γ 3-1, Tz-i verbindenden
gemeinsamen Leitung 245. Im vorliegenden Fall verläuft der Stromkreis, da die Relais T3 und T4.
erregt sind, über Kontakte T3-1, T 3-24, T 2-21
und T 2-2.2, Leitung Γ 4-23 (3) und geht von hier durch die Kabel DDo-γ und D-/ (Fig. 61 B) zu den
Druckmagneten TPM. Da sich gegenwärtig keine Ziffer in der dritten Stelle befindet, wird der
Stromkreis noch nicht geschlossen.
Das wiedererregte Relais Y (Punkt 32 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt Y-3, die Leitung 246, die Kontakte SH-2 und SH-io, Leitung 247, Kontakte
ER 2-8 und ER2-g und die Leitung 248 zu
der Klemme Z-2 und damit zu der Wicklung des Relais Z. Das Ansprechen des Relais Z unterbricht
den einen Haltestromkreis für das Relais SH, das nunmehr über den Kontakt F-8 allein aufrechterhalten
wird. Das Relais Y wird zu diesem Zeitpunkt nicht stromlos gemacht, da keine Ziffer
abgedruckt wird und sich in dem Speicherwerk nichts befindet, was abgedruckt werden könnte.
Für den Fortgang der Vorgänge, ist hier das Drücken einer Zifferntaste durch den Benutzer
erforderlich (Punkt 33 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B).
Beim Drücken der nächsten Zifferntaste KKs
(Punkt 34 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) wird das Sperrelais LK 5 erregt und sein an der dritten
Stelle befindlicher Sperrkontakt in der beschriebenen Weise gesperrt. Durch die Sperrung dieses
Kontaktes (Punkt 35 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) wird der erwartete Stromkreis, der über den Kontakt
F-io (Fig. 61 A) bereits über die Leitung
74-23(3), das Kabel DD 0-7 und die Leitung £-7(3) (Fig. 61 B) zum Relais D (Fig. 61 A) vorbereitet
war, über die Leitung D-5 (3) im Relais D-S
und die Leitung LK 0-2 (3) über den im Relais LK 5 gesperrten Kontakt, über die Leitungen LKo-i (5),
75-6(5), .£-4(5), FT-3(s) und FT-Ii(S) zu der
Wicklung des Druckmagneten TPM für die Ziffer »5« geführt. Der Abdruck der Ziffer »5«
(Punkt 36 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) hat eine Schrittschaltung des Papierwagens und infolgedessen
auch das Abfallen des Relais Y ίνα Folge
(Punkt 37 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B). Durch das Abfallen des Relais Y (Punkt 37 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 B) wird der noch gebliebene Haltestromkreis für das Relais SH unterbrochen, das nunmehr
ebenfalls abfällt und das Relais T wieder unter die Steuerung des Relais Y stellt. Durch das Abfallen
des Relais Y wird auch die Erregerleitung zum Relais Z unterbrochen, das daher ebenfalls abfällt.
Das Stellenwertrelais T 3 wird nunmehr stromlos (Punkt 39 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) und das
Relais T 5 erregt (Punkt 42 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B). Der Maschinengang stockt wiederum,
um auf das Drücken einer Zifferntaste durch den Benutzer zu warten (Punkt 43 im Zeitdiagramm,
Fig. 87 B).
Die Zifferntaste KKo wird darauf gedrückt
(Punkte 44 bis 52 im Zeitdiagramm, Fig. 87 B) und eine Null gespeichert und abgedruckt, wobei
die Weiterschaltung des Papierwagens und Weiterschaltung der Stellenwertkette der T-Relais in der
oben beschriebenen Weise vor sich geht. Es zeigt sich also, daß alle Ziffern über Stromkreise zum
Abdruck gebracht werden, die über die im Primär-Speicherwerk in der wirksamen Lage gesperrten
Kontakte verlaufen. Infolgedessen ist der richtige Abdruck der Ziffern ein Beweis für die richtige
Einführung in das Primär-Speicherwerk.
VI. Addition
Eine in dem ersten oder Primär-Ziffernspeicherwerk gespeicherte Zahl kann in ein zweites oder
Sekundär-Ziffernspeicherwerk übertragen und bei diesem Vorgang zu einer Zahl addiert werden, die
sich bereits in dem Sekundär-Speicherwerk befindet. Dieser Vorgang soll an Hand des die Fig. 62 A
bis 62 F umfassenden, vereinfachten Schaltbildes erläutert werden. Der Vorgang läßt sich auch aus
dem Hauptdiagramm entnehmen, wie sich aus der späteren Beschreibung ergeben wird.
In den Fig. 62 C und 62 D ist ein Primär-Ziffernspeicherwerk dargestellt, das einen Satz der normalen
Sperrelais τ.LKi bis 1.LK0 enthält. Das
Sekundär-Ziffernspeicherwerk mit dem Sperrrelaissatz 2.LK ι bis 2.LKο ist in den Fig. 62 A
und 62 B angedeutet. Es sei angenommen, daß sich schon eine Zahl in dem Sekundär-Speicherwerk
befindet und die zu addierende Zahl in der bereits beschriebenen Weise in das Primär-Speicherwerk
eingeführt worden ist.
Der Pluspol der Stromquelle, z. B. einer Batterie, no
ist mit dem Kontakt CPS-3 des Strotnschialtirelais
CPS (Fig. 62 F) ständig verbunden, dessen Bauart sich aus Fig. 24 ergibt. Von, dieser Verbindungsleitung führt eine Abzweigleitung zu allen Stellen
der Maschine, die mit ++ bezeichnet sind, während alle Stellen, die im Diagramm mit + bezeichnet sind, über das Relais CPS an die Stromquelle
angeschlossen sind. Durch die Erregung des Relais CPS werden die Kontakte CPS-3 und CPS-4
miteinander verbunden. Die Erregung des Relais CPS erfolgt von dem Pol + + in dem Relais CR
über den Kontakt CR-γ, die Leitung 260 und die
Klemme CPS-2.
Ist eine Zahl in das Priimarspeicherwerk eingeführt, so· stehen die Relais i.U, 1.X1 und 1.I2
(Fig. 62 C) noch unter Strom. Ferner wird eine
der Schubstangen MM (Fig. 3) je nach der Anzahl der eingeführten Ziffern entweder durch das Relais
i. Fi oder durch das Relais 1. V 2 (Fig. 62 C) verstellt
gehalten. Außerdem ist einer der Tabulationskontakte des Relais τ. Xi geschlossen.
Der Einfachheit halber soll angenommein, werden, daß die zu addierenden Zahlen ganze Zahlen ohne
Dezimalstellen sind und die Punkttaste, deshalb
nicht benötigt wird. Von einer Beschreibung des Druckvoirganges ist abgesehen, da dieser Vorgang·
beendet ist, bevor der Additionsvo'rgang stattfindet.
Aus diesem Grunde sind auch die an diesem Vorgang beteiligten Relais weggelassen.
Der Additionsvorgang wird eingeleitet durch Drücken der Additionstaste K-ADD (Fig. 62 E),
die durch, die· beschriebene Tastensperrung in der
gedrückten Lage gehalten wird. Die Taste K-ADD stellt einen Stromkreis her vom Pluspol über den
Kontakt C-13 (Fig. 62F), Leitung 261, die
Sammelschiene KP (Fig. 62 E), die Taste K-ADD,
die Leitung 262, die Abzweigstelle 263 und die Leitung. 264 zur Klemme AB-16 des Relais AB
und von der Abzweigstelle 263 über die Leitung 265 zuir Klemme ADD-I (Fig. 62 F) des Additionsrelais
ADD. Durch die auf diese Weise erfolgte Erregung des Relais AB werden folgende Stromkreise
geschlossen:
Der erste Stromkreis verläuft vom Pluspol über
den Kontakt AB-12, die Leitung 266, die Abzweigstelle
267, die Leitung 268, die Kontakte RR-I und RR-S und die Leitung 269 zu der Klemme G1-3
und damit zur Wicklung des Relais G1. Der zweite
Stromkreis verläuft vom Pluspol über den Kontakt AB-ii und eine Leitung 270 zur Klemme MD-I
und damit zur Wicklung eines Relais MD.
Das Relais ADD (Fig. 62 F) verbindet die Leitungen eines Kabels ADD-2 mit den Leitungen
eines. Kabels ADD-ζ und in ähnlicher Waise die Leitungen eines Kabels ADD-4 mit demjenigen
eines Kabels ADD-6. In Wirklichkeit laufen die Vorgänge, die durch das Relais G1 und das Relais
MD eingeleitet werden, ungefähr gleichzeitig ab, jedoch soll im Interesse der Klarheit jeder für sich
bis. zu seinem Ende verfolgt werden. Das Relais G1 schließt einen Stromkreis von.
dem Pluspol über den Kontakt G1-1 über eine
Leitung 271, Konitakte DAD-i, D AD-4, eine Leitung
272 zur Klemme £-3 und damit zur Wicklung
des Relais E. Das Relais £ schließt seinen Halte-Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt G1-1,
eine Leitung 273, Kontakte G-6, G-13, eineLeitung 274 und einen Kontakt E-g zu der Klemme £-3.
Das, Relais E schließt ferner einen Stromkreis vom
Pluspol im Relais 1. Xi (Fig. 62 C) über einen der
Kontakte zum Kabel 1. X1-11, dessen stromführende.
Leitung, wie bereits erwähnt, durch die Anzahl der in dem Primär-Speicherwerk gespeicherten
Ziffern bestimmt! ist. Das Kabel 1. Xi-il
geht in das Kabel E-i über (Fig. 62 E), das im dem Relais E mit dem Kabel E-8 verbunden ist. Ein
Zweig dieses Kabels. £-8 führt über das Kabel DD1-20 zu dar Klemme 10 eines der Relais DDi
bis DD 4. Der andere Zweig des Kabels £-8 führt über das Kabel ADD-2, das Relais ADD, das Kabel
ADD-S zur Klemme eines der Umkehrrelais Ri
bis i?4 (Fig. 62 F). Die Laitungen in den Kabeln
sind so durchnumeriert, daß das erregte Umkehrrelais die gleiche Ziffer trägt wie das erregte Relais
DD. Ist also das Relais DD1 erregt, soi wird da,s
Relais R1 erregt werden. Ist dagegen, das Relais
DD 4 erregt, so wird das Umkehrrelais R 4. erregt vrerden.
Das jeweils erregte Relais DD schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über einen Kontakt //-10 (Fig. 62F), Leitung 275, Kontakte C-18,
C-17 und Leitung 276, die .bei 277 in die zu den
Kontakten DD-6 sämtlicher Relais DD führende Leitung 278 mündet. Das jeweils erregte Relais DD
verbindet den Kontakt DD-6 mit der Klemme DD-io des jeweils erregten Relais. Die Umkehrrelais
R haben keine besonderen Haltestromkreise. Da jedoch die Wicklung jedes von ihnen mit der
Wicklung des entsprechenden Relais DD über die Kabel DD1-20, E-8, ADD-2 und ADD-S verbunden
..ist, solange das Relais ADD erregt ist, so wird
auch jeweils das Umkehrrelais R von dem Haltestromkreis
des zugehörigen. Relais DD gehalten.
Das erregte .DD-Relais schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über einen der Kontakte DD1-8,
DD 2-8 usw. und die gemeinsame Leitung 279 zur Klemme DAD~$ und damit zur Wicklung des
Relais DAD. Durchi das Ansprechen dies Relais DAD wird der Erregerstromkreis über die Leitung 272
für das Relais E unterbrochen, das jedoch noch über
den Kontakt G-6 und die Leitung 274 gehalten wird.
Das Relais DAD (Fig. 62E) schließt jetzt einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt G1-1,
Leitung 271, Kontakte DAD-i, DAD-2, Leitung
280 zur Klemme G-14 und damit zur Wicklung des Relais G. Das auf diese Weise erregte Relais G
unterbricht bei G-6 den über die Leitung 274 verlaufenden Haltestromkreis für das Relais E, das
daher abfällt. Das Abfallen des Relais E unterbricht
die Erregerleitung in den Kabeln £-8, DD1-20,
ADD-2 und ADD-S zu dem Relais DD und damit
auch zu den Umkehrrelais R. Die beiden erregten Relais DD und R werden jedoch noch über die
Leitungen 275, 276 und 278 gehalten (Fig. 62 E und 62 F).
Das Relais G schließt einem. Haltestromkreis vom no
Pluspol über den Kontakt AB-12, Leitungen 266 und, 281 und Kontakt G-3 zur Klemme G-14. Das
Relais £ schließt nunmehr einen Stromkreis vom Pluspol über den geschlossenen. Kontakt im Relais
i. Zi (Fig. 62C), die Kabel 1.X1-11 und £-1,
das Relais E, die gemeinsame Leitung £-10, die Kontakte G-17, G-18, H'-4, H-?, und die Leitung
282 zur Klemme RR-6 und damit zur Wicklung des Relais RR.
Unter gewissen, später zu erläuternden Umständen
können das Relais RR durch einen, Satz von Relais 22.Ri, RR 2 usw. und die gemeinsamen
Leitungen. £-10 und 281 durch ein Kabel ersetzt werden, dessen verschiedene Leitungen zu den
Wicklungen der Relais RR führen würden. Für den vorliegenden Fall genügt jedoch ein. Relais RR.
Durch ein Ansprechen, des Relais RR wird, bei
RR-I die Erregerfeitung 269 zum Relais G1
unterbrochen, das darauf abfällt. Das Abfallen dieses Relais G1 unterbricht bei G1-1 den über die
Leitung 280 verlaufenden Erregerstromkreis zum Relais G, das jedoch noch über die Leitung 281
gehalten wird. Das Relais RR schließt seinen Haltestromkreis· vom Pluspol über den Kontakt
//-10 (Fig. 62F), Leitung 275, Kontakte C-18,
C-17, Leitung 276, Abzweigstelle 2?γ, Leitung 283
und Kontakt RR-4 zur Klemme RRS. Dieser Haltestromkreis ist der gleiche wie derjenige für
die DD-Relais.
Das Relais RR schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt RR-y, die die Kontakte
DD i-g, DD 2-9, DD 3-9 und DD4-9 verbindende
gemeinsame Leitung· 284, über einen, der zugeordneten
Kontakte DD1-2, DD 2-2, DD 3-2 und DD 4-2
und. die diese verbindende gemeinsame Leitung 285 zur Klemme if-1 und-damit zur Wicklung des
Relais H.
Durch das Ansprechen des Relais H wird! die Erregerleitung 282 zum Relais RR unterbrochen,
das jedoch noch vom Kontakt //-10 (Fig. 62F) aus
unter Strom gehalten wird. Das Relais H bringt den Ankerkontakt H-4 in Berührung mit dem festen
Kontakt H-2. Der vom Kabel 1. X1-11 ausgehende
Stromkreis wird auf diese Weise abgelenkt und über den Kontakt H-2, die Leitung 286 (Fig. 62 E
und 62 C), Kontakte 1. X 2-5, 1. X 2-6 und Leitung
287 zur Klemme 1. LK 0-1 und damit zur Wicklung·
des Nullsperrelais in diem Primär-Speicherwerk geleitet.
Die Aufeinanderfolge der Vorgänge im Anschluß an die Erregung das Relais G1 (Fig. 62 E) soll
noch einmal kurz zusammengefaßt werden,. Das, Relais G1 erregt das Relais E, das seinen Haltestromkreis
schließt. Das, Relais E erregt ein Relais DD und auch ein Umkehirrelais R. Das Relais DD
schließt einen Haltestromkreis für sich selbst und auch für das Relais R. Ferner wird durch das
Relais DD das Relais DAD erregt. Das Relais. DAD unterbricht bei DAD-4 die Erregerleitung1 272 zum
Relais E, das jedoch noch über die Leitung 274 unter Strom gehalten: wird, und erregt das Relais G
über die Leitung 280, die bei G-6 den Haltestromkreis für das Relais E unterbricht. Das dadurch
abfallende Relais E unterbricht die Erregerleitung im Kabel £-8 zum Relais DD, das jedoch noch
über die Leitung 278 erregt gehalten wird. Das Relais E schließt die Erregerleitung zum Relais RR,
das das Relais, G1 stromlos· macht und den Erregerstronikreis
zum Relais H schließt. Das Relais H unterbricht die Erregerleitung zum Relais, RR, das
jedoch, noch unter Strom gehalten wird, und schließt den Erregerstromkreis über die; Leitungen
286 und 287 (Fig. 62 E und 62 C) zum Relais i. LKo.
Durch, die Erregung des Relais 1. LK ο wird ein
Kontakt LKo-J, (Fig. 70) geschlossen, der im Zusammenwirken!
mit dien Relais TV, UF, ViC uind
V2C in der bereits beschriebenen Weise die Freigabe der zuletzt verstellten und die Verstellung der
nächstfolgenden Schubstange MM (Fig. 2 A, 2 B und 4) bewirkt. Durch die Freigabe einer Schub·-
" stange MM wird eine Null im Primär-Speicherwerk gesperrt, da das Relais 1. LK ο erregt ist, und
unmittelbar darauf der über das Kabel 1. J1-11
führende Erregerstromkreis für das Nullrelais unterbrochen. Die Verstellung der nächsten Schubstange
MM stellt die Erregerleitung 287 zum Relais i. LKo wieder her, so daß nach Freigabe dieser
Schubstange MM eine weitere Null gespeichert wird. Dieser Vorgang wird selbsttätig fortgesetzt
bis zur Verstellung und Auslösung der letzten Schubstange MM. Infolgedessen ist das schließliche
Ergebniis der Erregung des Relais, G1 (Fig. 62 E) die Auswahl eines Relais DD und eines
Relais R sowie die Sperrung von, Nullen (Fig. 62 C) in allen, Stellenwerten des· Pnirnär-Speicnerwerkcs,
die auf dem höchsten Stellenwert der ursprünglich eingeführten Zahl folgen.
Das Relais MD (Fig. 62 E), dias,, wie oben, hetschrieben,
vom Relais AB erregt wird, schließt die folgendem! Stromkreise:
Der erste Stromkreis verläuft vom, Pluspol über den Kontakt MD-g und die Leitung 288 zu den
Klemmen 2. U-γ und 2. X1-5 (Fig. 62 A) und,
damit zur Wicklung des Löschrelais 2. U und des Tabulationsrelais 2. X1 des zweiten Speicherwerkes,,
das· auf diese Weise für die Addition der zweiten Zahl vorbereitet ist.
Der zweite Stromkreis verläuft vom Pluspol
über den Kontakt MD-20 (Fig. 62 E), die Leitung 289, die Kontakte TTT-J, (Fig. 62 D), TTT-2 und
die Leitung 290 zur Klemme ST-1 und. damit zur
Wicklung des Relais vST.
Der dritte Stromkreis verläuft vom. Pluspol über den Kontakt MD-10 (Fig. 62 E) und die Leitung
291 zu den Kontakten ^0-3 bis Ag-J,- der Addlitionsrelais.
Ao bis Ag (Fig. 62 A und 62B). Den Ankerkontaktfetl· ^0-3 usw. sind feste Kontakte
Ao-I usw. zugeordnet, die durch eine gemeinsame ■
Leitung 292 (Fig. 62 A und 62 B) miteinander verbunden sind. Ist also eines der Additioinisrelais,
z. B. das Relais Ao erregt, so wird über die Konr takte: .<4o-3, Ao-i ein Stromkreis geschlossen, der
sich über eine Leitung 293 (Fig. 62 A und 62 C) zu den festen Konitakten MA-J, und MB-5 erstreckt.
Wie später im einzelnen.' noch erläutert werden wird, werden die Relais MA und MB (Fig. 62 C)
während des Betriebes abwechselnd - erregt. Am Kontakt MA-J, gabelt sich der Stromkreis, dessen
über den Kontakt MA-4 gehender Zweig später verfolgt werden soll. Der andere Zweig verläuft
über den Kontakt MA-5, die Leitung 294, die Kontakt« MB-6, MB-2, die Leitung1 295, die Kontakte
2. U-8, 2. U-J, (Fig. 62 A), Leitung 296 zur Klemmei 2.^2-1 und damit zur Wicklung des An^
triebsrelais. 2.F2 für die »geraden« Schubstangen. In ähnlicher Weise gabelt sich der Stromkreis bei
MBs (Fig· 62 C), dessen über dien Kontakt MB-?
verlaufender Zweig später verfolgt werden soll. Der andere Zweig verläuft über MB-8, Leitung 297,
Kontakte MAS, MA-2, Leitung 298, Kontakte 2.I7-9, 2-U-4, die Leitung 299 zur Klemme 2.V1-1
und damit zur Wicklung des Antriebsrelais 2. V1
für die »ungeraden« Schubstangen. Auf dies© Weise geht also der Impuls für die Verstellung der
Schubstangen MM in dem Sekundär-Speicberwerk von dem Relais MD aus und wird fortgeführt über
die Kontakte eines erregten Additionsreliais A (Fig. 62 A und 62 B) und eines der Relais MA
und MB.
Das Relais ST (Fig. 62 D), das, wie oben gezeigt, vom Pluspol im Relais MD (Fig. 62 E) über
den Kontakt Μΰ-20, die Leitung 289, das Relais
TTT (Fig. 62 D) und die Leitung 290 erregt wird, ist das Ausgangsrelais, für den Zeitschaltrelaissatz
MTi bis MT 6, der ein Relais mehr enthält, als
die Stellenzahl der Maschine beträgt, also im vorliegenden Fall sechs.
Die Erreger- und Haltastromkreise für die MT-Relais sind in, ähnlicher Weise geschaltet wie
die entsprechenden in Verbindung mit Fig. 61A
ao beschriebenen Stromkreise für die Relais T, so daß nicht mehr als. zwei der MT-Relais gleichzeitig erregt
werden können und die Erregung lediglich in einer bestimmten Reihenfolge erfolgen kann. Die
Erregerstromkreise für alle MT-Relais mit Ausnähme des Relais MTi verlaufen über die Relais
MA und MB. Wie oben gezeigt, teilt sich der von dem Kontakt MD-ίο· über Kontakte des erregten
Additionsrelais zu Kontakten! des Relais. MA verlaufende
Stromkreis bei MA-J,- Der eine Zweig dieses Stromkreises, der über den Kontakt MA-5,
das Relais MB und die Leitung 295 zum Relais 2.F2 führt, ist bereits verfolgt worden. Der andere
Zweig des erwähnten Stromkreises verläuft über den: Kontakt MA-4., eine Leitung 300, Kontakte
M.B-9, MS-io zu einer die festen Kontakte MT 1-9
und MT 3-9 der mit ungeradlen, Ziffern versehenen Relais MT ι und MT 3 verbindenden Leitung 301
(Fig. 62 C und 62 D). Die verschiedenen Stromkreise setzen sich über einen Ankerkontakt des
nächsthöheren, mit einer geraden Ziffer versehenen Relais zur Wicklung des nächsthöheren-, mit einer
ungeraden Ziffer versehenen Relais fort. So· führt z. B. der vom Kontakt MB-10 (Fig. 62 C) über die
Leitung 301 zum festen Kontakt MT 1-9 sich erstreckende
Stromkreis über die Kontakte MT i-io,
MT2-11, MT2-12 und durch die Leitung 302
(Fig. 62 C und 62 D) zur Klemme MT 3-13 und damit zur Wicklung des Relais MT 3. Daraus ergibt
sich, daß. das Relais MT 3- nicht erregt werden kann, bis das Relais MT 2 erregt und das Relais
MT ι abgefallen ist. Ebenso setzt sich der vom Kontakt MB-10 ausgebende Stromkreis (Fig. 62 C)
über die Kontakte MT 3-9, MT 3-10, MT4-11 und
MT 4-12 sowie die Leitung 303 zur Klemme MT 5-13 und damit zur Wicklung· des Relais MT 5
fort. Es kann also· das Relais MT 5 nicht erregt
werden, bis das Relais MT 4 erregt und das Relais MT 3 abgefallen ist.
In. ähnlicher Weise teilt sich der vom Kontakt MD-io (Fig. 62 E) über die Leitung 291, das erregte
.^-Relais und die Leitung 293 verlaufende
Stromkreis, wie bereits erwähnt, bei MB-S (Fig. 62 C). Der eine Zweig des Stromkreises wird,
wie bereits beschrieben, über die Relais MA (Fig. 62 C) und 2. U (Fig, 62 A) sowie über die
Leitungen 298 und 299 fortgeführt. Der andere Zweig des vom Kontakt MD-10 ausgehenden
Stromkreises verläuft von der Abzweigstelle MB-$
(Fig. 62 C) über den Ankerkontakt MB-7, die Leitung 304, die Kontakte MA-g, MA-10 zu der
die Kontakte .ST-9, MT 2-9 und MT 4-9 miteinander
verbindenden Leitung 305. Vom Kontakt OT-9 (Fig. 62D) z.B. setzt sich der Stromkreis
über die Kontakte ST-10, MT 1-11, MT 1-12 und
die Leitung 306 zur Klemme MT 2-13 und damit zur Wicklung des Relais MT 2 fort. Es muß daher
das Relais ST stromlos und das Relais MT 1 erregt
sein, bevor das Relais MT 2 erregt werden kann. In ähnlicher Weise verläuft der Stromkreis zur
Erregung des Relais MT 4 über die gemeinsame Leitung305, denKontaktMT2-9, eine Leitung 307,
Kontakte MT 3-11, MT 3-12 und eine Leitung 308
zur Klemme MT4-13, der Wicklung des Relais
MT 4. Das Relais MT 4 kann alsoi nur dann erregt werden, wenn das Relais MT 2 stromlos und das
Relais MT 3 erregt ist. Zur Erregung des Relais MT 6 verläuft ein Stromkreis von der gemeinsamen
Leitung 305 über die Kontakte MT4-9, MT 4-10, MT 5-11, MT 5-12 und die Leitung 309
zur Klemme MT 6-13.
Die Erregerleitung für das Relais MT 1 verläuft
unmittelbar vom Pluspol im Relais ST über den Kontakt ST-12 und die Leitung 310 zur Klemme
MT 1-13. Infolgedessen wird das Relais MTi erregt,
sobald das Relais ST anspricht.
Die Haltestromkreise für die MT-Relais kommen aus zwei verschiedenen Quellen. Einer der Halte-Stromkreise
geht vom Pluspol im Relais MTN (Fig. 62 D) aus über den Kontakt MTN-1 zu. der
gemeinsamen, Leitung 311, die die Kontakte. ST-14,
MT 1-14, MT 2-14, MT 3-14 (Fig. 62 C) und
MT 4-14, jedoch keinen Kontakt der Relais MT 5 und MT 6 miteinander verbindet. Die einzelnen
Stromkreise verlaufen dann jeweils über einen Ankerkontakt im nächsthöheren· Relais zu der
Wicklung dieses Relais. Soi z. B. verlauft der Haltestromkreis für das Relais MT 2 über die gemeinsame
Leitung 311 sowie die Kontakte MT 1-14,
MT ι-15 und MT2-16 zur Klemme MT 2-13 und
damit zur Wicklung des Relais MT 2.
Das Relais MTN wird erregt vom Pluspol im
Relais 2.U (Fig. 62 A) über den Kontakt 2.[/-5, die Leitung 312, Kontakte 2.D-7, 2.D-4, Leitung
313, Kontakte 2.C-3, 2.C-1, Leitung 314, Kontakte
6T-4 (Fig. 62D), 5T-3, Leitung 315 zur
Klemme MTN-2 und damit zur Wicklung des Relais MTN, das erregt bleibt, wenn nicht das
Relais ST, 2.C oder 2..D erregt und das Relais 2.U
stromlos wird.
Der Verlauf des andieren. Haltestromkreises für
die Relais MT soll an dem Beispiel des Relais MT 2 gezeigt werden. Dieser Stromkreis verläuft vom
Pluspol über den. Kontakt MT 3-17, die Leitung 316 (Fig. 62 C und 62 D) und die Kontakte
MT 2-18, MT 2-16 zur Klemme MT 2-13 und damit
zur Wicklung des Relais MT 2. Infolgedessen
wird durch das Ansprechen 'eines Relais MT sowohl
der Haltestromkreis, der von diesem zu dem nächstniedrigeren Relais ausgeht, als auch der
Haltestromkreis, der von dem Relais MTN zu dem nächsthöheren Relais führt, unterbrochen.
Das höchststellige Relais MT, beim beschriebenen Ausführungsbeispiel alsoi das Relais MT 6,
hat nur einen einzigen Haltestromkreis·, der vom Pol + + über einen festen Kontakt TT-4
(Fig. 62D), dme Leitung 330, KontakteMD-21,
MD-22 (Fig. 62 E), eine Leitung 331, Kon/takte
MT 6-2 zur Klemme MT 6-13 und damit zur
Wicklung des Relais MT 6 verläuft. Dieser Haltestromkreis wird unterbrochen entweder durch die
Erregung des Relais. TT oder durch eine Zustandsveränderung (Erregung oder Abfallen) des
Relais MD.
Das Relais 6*7" hat keinen Haltestromkreis. Sein
Abfallen wird, auf folgende Weise bewirkt:
Das Relais MT 1 schließt einen Stromkreis· von seinem Pluspol über den Kontakt MT 1-2
(Fig. 62 D) und die Leitung 332 zur Klemme TT-i und damit zur Wicklung des Relais TT. Dieses
Relais TT schließt bei seinem Ansprechen einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt TT-S
über die Leitung 333 zur Klemme TTT-i und damit zur Wicklung des Relais· TTT. Das Relais
TTT schließt bei seinem Ansprechen seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MD-20
(Fig. 62 E), die Leitung 289 und den Kontakt TTT-S zur Klemme TTT-1 und damit zur Wicklung
des Relais TTT. Bei seinem Ansprechen unterbricht das Relais TTT bei TTT-2 die Erregerleitung
290· zum Relais. ST. Das Relais ST wird daher unmittelbar beim Ansprechen des Relais
MT ι stromlos und wird nicht wieder erregt,
da das Relais TTT durch das Relais MD im erregten Zustand gehalten wird.
Außer ihren eigenen Erreger- und Haltestrom-
Außer ihren eigenen Erreger- und Haltestrom-
4-0 kreisen gehen von den; Relais MT auch die Erregerstromkreise
für die "RsXaAsMA und MB aus. Der
Erregerstromkreis' für das Relais MA verläuft von dem Pluspol in, einem mit einer ungeraden Ziffer
versehenen. Relais MT über einen festen Kontakt in diesem Relais sowie über einen Ankerkontakt
in dem nächstniedrigeren mit einer geraden Ziffer versehenen Relais und eine gemeinsame Leitung
unmittelbar zur Wicklung des Relais MA. So· führt z. B. ein. Erregerstromkreis vom Pluspol über die
Kontakte MT 1-19, 6T-20, ST-21 sowie über eine
die Kontakte ST-21, MT 2-21 und MT 4-21 verbindende
gemeinsame Leitung 334 zur Klemme MA-ii. Ähnliche Stromkreise gehen von den
Relais MT 3 und MT 5 aus, von denen, der eine
über die Kontakte MT 3-19, MT 2-20 und MT 2-21
und der andere über die Kon takte MT 5-19, MT 4-20 und MT 4.-21 in die gemeinsame Leitung
334 übergeht. Die Erregerstromkreise für das Relais MB sind in ähnlicher Weise geführt und
gehen von den mit geraden Ziffern, versehenen Relais mit Ausnahme dies Relais MT 6 aus. So geht
von dem Kontakt MT2-19 (Fig. 62D) ein. Stromkreis
aus, der über die Kontakte MT 1-20, MT 1-21 in die gemeinsame Leitung 335 übergeht, die
wiederum zur Klemme MB-11 führt.
Es muß also* für eine Erregung· des Relais MA
ein mit einer ungeraden. Ziffer versehenes Relais MT erregt und das nächstniedrigere mit einer
geraden Ziffer versehene Relais· stromlos sein. Ebenso· muß für die Erregung· des Relais MB ein
mit einer geraden Ziffer versehenes Relais MT erregt und das vorausgehend© eine ungerade Ziffer
tragende Relais MT erregt werden.
Drei andere Stromkreise werden, durch die
Relais MT 1 bis MT 5. gesteuert, und zwar:
1. Der erste Stromkreis, der von dem Zeitschaltrelaissatz
ausgeht, hat ebenfalls verschiedene Quellen in allen, MT-Relais (Fig. 62 C und 62 D)
mit Ausnahme der Relais MT S und MT 6. Der erste Zweig der über das Relais MT 1 gcf ührten
Stromkreise verläuft vom Pluspol über die Ankerkontakte· MT 1-23 und MT 2-24 zum festen Kontakt
MT 2-25. Der zweite Zweig verläuft vom Pluspol über den Kontakt MT 1-32, die Leitung
344, Kontakte MT 2-37, MT 2-23, Leitung 345 und Ankerkontakt MT 3-24 zum festen Kontakt
MT2,-25. Die von dem anderen MT-Relais ausgehenden
Stroinkreisie sind dem für das Relais MT 1 beschriebenen zweiten Zweig ähnlich,
Die Kontakte MT 2-25, MT 3-25 und die entsprechenden
Kontakte in den übrigen MT-Relais sind mit eimern Kabel MT 1-5 verbunden, und. zwar
der Kontakt MT 2-25 mit der Leitung· MT 1-5 (1)
usw. Dieses Kabel MT 1-5 geht in ein Kabel 2.LKi-Ij (Fig. 62B) über, von dem Kabel
2.LJCi-Io bis 2.LK0-10 abzweigen. Diese Abzweigkabel
2.LK1-10 bis 2.LK0-10 sind mit je
ainem Satz von sperrbaren. Ankerkontaktemi des zweiten Speicherwerkes verbunden. An die zugehörigen,
festen Kontakte sind Leitungen 2.LK1-16
bis 2.LK0-16 angeschlossen, die in ein. Kabel
2.LK0-8 münden.
Das Kabel 2.Li?0-8 geht in ein Kabel ^! 9-2
(Fig. 62 A und 62 B) über, vom dem je eine Leitung zu einer Klemme A 0-5 bis Ag-$ der Additionsrelais
Ao bis Ag abzweigt. Um daher ein Adiditionsrelais A zu erregen, muß ein einzelnes
Relais MT' erregt und der Stromkreis über einen gesperrten Kontakt in dem Sekundär-Speiicherwerk
2.LK geschlossen sein. Die Haltestromkreise für die Additionsrelais A verlaufen über den Kontakt
MTN-T, (Fig. 62 D), eine Leitung 346 und einen
Ankerkontakt A-4. zur Klemme A-5 des erregten
Relais aus der Reihet ο bis Ag.
2. Der zweite Stromkreis, der von den Zeitschaltrelais ausgeht, hat die gleiche AusgängssteUe in
jedem Relais MT, mit Ausnahme der Relais MT 5 und MT 6, wie der unter 1 beschriebene Stromkreis
und führt zu einem Kabel· MT 1-4. So verläuft z.B. der im Relais MT 2 (Fig. 62 D) beginnende
Stromkreis vom Pluspol über den festen Kontakt MT 2-32, die Leitung 347, Kontakte
MT 2,-37 (Fig. 62 C), MT 3-23, MT 4-24 und
MT 4-2,8 zur Leitung MT 1-4(3) im Kabel MT 1-4.
Über das Relais MT 1 sind zwei Stromzweige
geführt, von denen der eine über den Kontakt
MT 1-32 verläuft und den Stromkreisen, in den anderen
Relais ähnlich ist. Dar andere Stromzweig verläuft vom Pluspol über die Kontakte MT 1-23,
MT 2-24. und MT 2-38 zur Leitung MT 1-4(1) des
Kabels MT 1-4.
Das Kabel MT 1-4 führt über das Kabel ADD-4,
das Relais ADD (Fig. 62 F), das Kabel ADD-6 und dessen, Abzweigungen R1-3 bis i?4~3 zu den
Umkehrrelais R1 bis. R4. Von den. zugehörigen
festen. Kontakten, in den Relais R1 bis R 4 gehen
zwei Stromkreise aus. Die Leitung R1-4 ist an den
festen Kontakt des ersten Stellenwertes des Relais Ri, das Kabel i?2-4 an die festen Konitakte
des ersten und zweiten Stellenwertes des Relais R 2 angeschlossen usw. Außerdem findet in den
Relais R1 bis i?4 eine Umkehrung der Rangordnung
der Leitungen in der Weise statt, daß ζ. Β. im Relais R 4 die Leitung φ ι des Kabels i?4~3 zur
Leitung ψ 4 im Kabel R 4-4 wird, die Leitung ψ 2
so im Kabel R 4-3 zur Leitung ψ 3 im Kabel R 4-4
und die Leitung ψ 4 im Kabel R 4-3 zur Leitung
ψ ι im Kabel R4-4. Dies ist deswegen
nötig, weil die Zahlen in dem Primär-Speicherwerk in der umgekehrten Reihenfolge gespeichert
sind.
Die übrigen Kontakte in jedem Relais R sind durch Leitungen. R1-5 bis R 4-5 miteinander verbunden
und an eine gemeinsame Leitung R1-6 angeschlossen,
die über die Kontakte ΑΒ-^γ, AB-iy
(Fig. 62E) und die Leitung 351 zur Nulleitung
MAF-i (o) im Kabel MAF-i führt. Die Vollendung
dieses Stromkreises wird weiter unten verfolgt werden. Die Kabel R1-4 bis R4-4 laufen in einem
Kabel R 4-1 (Fig. 62 F) zusammen, von dem die Kabel 1.LK1-5 bis 1.LKo-S (Fig. 62 C und 62D)
abzweigen. Jedes dieser Kabel 1. LK1-5 bis
i.LK 0-5 ist an. dia sperrbaren, Ankerkontakte des
Primär-Speicherwerkes angeschlossen. Die zugehörigen,
festem Kontakte sind in jedem Relais durch Leitungen 1.LK1-4 bis 1.LK0-4 untereinander
verbunden, die in einem Kabel 1.LK 0-6 münden.
Dieses Kabel 1.Li? 0-6 geht in das Kabel MAF- τ
(Fig. 62 A) über.
Der vorher über die Leitung 351 bis zum Kabel
MAF-i verfolgte1 Stromkreis setzt sich, über die
Kabel MAF-J, und Γ-3, die Ankerkontakte des
Relais, T, Kabel T-7, S1-6, S1-7 fort zum Kabel
.49-12, von dem die Kabal^4o-io bis A 9-10 abzweigen. Aus später noch zu erläuterndem Grunde
verlaufen die Leitungen ο und 5 in dem Kabel T-J
nicht über das Relais S1, sondern gehen unmittelbar
zum Kabel Ag-io.
In den, Relais Ao bis Ag können die Kabel
Ao-io bis Ag-io mit dem Kabel A0-11 bis ^9-11
verbunden; werden, und zwar jede Leitung des einmündenden Kabels mit einer um die Ziffer des
Relais höheren Leitung des zugehörigen ausgehenden Kabels ..4 ο-11 bis Ag-ii. So wird alsoi z.B.
in dem Relais A 5 die Laiitung φ 3 des ankommen-Kabels
A 5-10 mit dar Leitung 8 des abgehenden Kabelst5-11 verbunden. Die Kabelyio-ri bis
Ag-ii münden in ein Kabel 2.LK0-2, von dem je
eine Leitung zur Klemme 2.LK-1 eines jeden Sperrelais 2.LK0 bis 2.LKg des Sekundär-Spaicherwarkes
abgeht. Infolgedessen ist für die Erregung eines Spierrelais LK im Sekundär-Speicherwerk
erforderlich, daß zwei MT-Relais, das Relais ADD1 ein i?-Relais, das Relais MAF
und ein Additionsraliais A erregt worden, ist. Die
von den Relais MT ausgehendien Impulse haben die
Bedeutung von Stellenwerten und bekommen die Bedeutung von Ziffernwerten, bei ihrem Ablauf
über die gesperrten. Kontakte des Primär-Speicherwerkes.
3. Vom Pluspol in allen MT-Relais mit Ausnahme
der Relais. MT 1 und MT 6 gehen getrennte
Stromkreise über einen Arbeitskontakt, d. h. bei erregtem Relais geschlossenen Kontakt, in jedem
Relais und von dort über einen Arbeitskontakt im nächstniedrigaren Relais zu einem Kontakt MA-12,
der mit dem Kontakt MB-12 verbunden ist. So verläuft z. B. der vom Pluspol im Relais MT4
ausgehende Stromkreis über die Kontakte MT4-19,
MT 3-20 und MT 2,-22 und eine gemeinsame, die
Kontakte ΜΓ1-22 bis MT 5-22 miteinander verbindende
Leitung 336 zu dem Kontakt MA-12. Bevor daher ein derartiger Stromkreis hergestellt
werden kann, müssen zwei benachbarte Relais MT erregt sein.
Den Kontakten MA-τ2 und: MB-12 sind Ankerkontakte
MA-13 und MB-13 sowie feste Kontakte
MA-14 und MB-14 zugeordnet. Der Ankerkontakt MA-12 ist mit dem Ankerkontakt MS-13 durch
eine Leitung 337 und der faste Kontakt MA-14 mit
dem festen. Kontakt MB-14 diurch. eine Leitung 338 verbunden. Sind also gleichzeitig beide Relais MA
und. MB stromlos, so besteht keine Verbindung zwischen den Kontakten MA-i 2 und MB 14. Eben-SO'
besteht keine Verbindung, wenn beide Relais MA und MB gleichzeitig erregt sind. Lediglich
wenn ein Relais, z. B. das Relais MA, erregt und das andere, also· das Relais MB, stromlos ist, so ist
ein Stromweg vom Kontakt M^i-12 über den
Kontakt Mv4-13, die Leitung 337 und den Ankerkontakt
MB-13 zum festen, Kontakt MB-14 hergestellt.
In ähnlicher Weise wird ein Strom weg hergestellt, wenn das Relais MB erregt und das Relais
MA stromlos ist.
Der Stromkreis setzt sich von dem Kontakt MB-14 aus· fort über eine gemeinsame die Kontakte
2.LK0-5 bis 2.LKgS in dem Sperrelais 2.LKo
bis 2.LKg des Sekundär-Spaicherwerkes verbindende Leitung 339. Diesen festen Kontakten!
2.LK0S bis 2.LK 9-5 liegen Ankerkontakte
2.L/C0-9 bis 2.LKg-g gegenüber, von denen Leitungen, ausgehen und in ein Kabel 2.LK0-11
münden, wobei die vom Kontakt 2.LKo-g ausgehende Leitung in dem Kabel 2.LiCo-H die Be:-
zeichnung2.LKo-ii(o), die vom Kontakt2.LiT9-9
ausgehende Leitung die Bezeichnung 2.LK 0-11(9)
erhält usw. Wie sich aus Fig. 62 A und 62 B ergibt, wird von dem Kabel 2.LK0-11 je eine Abzweigung
zu jedem der Additionsrelais,Aο bis Ag geführt. Diese Abzweigungen sind mit A0-6 bis Ag-6 bezeichnet.
Die mit den Ankerkontakten der Kabel A 0-6 bis Ag-6 zusammenarbeitenden festen Kon-
takte sind an drei verschiedene Kaibeisätze angeschlossen..
Der· erste Kabelsatz Ai-J bis Agy
nimmt alle diejenigen Leitungen auf, die niedrigere Ziffern tragen als das zugehörige Relais, So enthält
z.B. das Kabelt5-7 die Leitungen 0, 1, 2, 3 und 4
(Fig. 62B): Diese Kabel A1-7 bis Ag-γ gehen in
ein Zehnerübertragungskahel 2.LK0-12 über, au:
dem je eine Leitung mit einem der Kontakte 2.LK1-13 bis 2.LK0-13 verbunden ist. So endigt
z.B. die Leitung 2.LK 0-12(9) in dem Kontakt
2.L/19-13, die Leitung 2.LKo-12(8) in dem Kontakt
2.Li? 8-13 usw.
Der zweite von den Additionsreiais ausgehende Kabelsatz Ao-% bis. ^48-8 vereinigt in sich alle
X5 Leitungen,, deren, Ziffern größer sind als die des
zugehörigen Relais. So vereinigt z. B. das Kabel A 5-8 in sich die Leitungen mit den Ziffern »6«,
»7«, »8«, »9« und das Kabel ^7-8 lediglich die
Leitungen mit den Ziffern »8« und »9« (Fig.62 A). Diese Kabel A 0-8 bis ^48-8 münden in ein Nicht-Zehnerschaltkabel
2.LK 0-14, aus dem j edle Leitung
in einem dier festen Kontakte 2.ZJ£i-15 bis
2.LK 0-15 endigt, also die Leitung 2.LK 0-14(9)
in dem Kontakt 2X^9-15, die Leitung
2.LK0-14(8) ittii dem Kontakt 2.LK 8-15 usw.
Schließlich geht noch von den .^-Relais je eine
Leitung A 0-9 bis ^9-9 aus, die die gleiche Ziffer
trägt wie das· zugehörigie Relais A und in ein zu
dem Zehnerschaltrelaiis T (Fig. 62 A) führendes Kabel T-4 mündet.
Das Kabel Γ-4 wird in dem Zehnerschaltrelais T mit einem Kabel T-5 oder einem Kabel T-6 verbunden,,
je nachdem ob das Zehnerschaltrelais. T stromlos oder erregt ist. Das Kabel T-5 führt über
ein Kabel 6*2-2 zu einem Satz von Ankerkontakten und das Kabel T-6 über ein Kabel S 2-3 zu einem
anderen Saitz von Ankerkontaktein in dem Subtraktionsrelais.
6*2. Ist das Subitraktionsrelais S2
stromlos, so ist in diesem, das Kabel S 2-2 mit einem Kabel 6*2-4 und· das Kabel 6*2-3 mit einem
Kabel 6*2-5 verbunden. Wird jedoch das Subtraktionsrelais
6*2 erregt, so werden die Verbindungen umgekehrt, d. h. das Kabel 6*2-2 wird mit dem
Kabel 6*2-5 und das Kabel 6*2-3 mit dem Kabel 6*2-4 verbunden. Das Kabel 6*2-4 mündlet in das
Nicht-Zehnerschaltkabel 2.Lifo-i4, während! das
Kabel 6*2-5 in dJas. Zehnerschaltkabel 2.LK0-12
übergeht.
Wenn daher das Zehnerschaltrelais T und! das Subtraktionsrelais 6*2 stromlos, sind, ist das Kabel
T-4 über die Kabel T-5, 6*2-2 und 6*2-4 mit dbm
Nicht-Zehnerübertragungskahel 2.L/C0-14 verbunden. Wenn das Zehnersehaltrelaiiis T und das Sub-träkbionsrelais
6*2 erregt sind, ist das Kabel T-4 über die Kabel T-6, 6*2-3 und 6*2-4 ebenfalls mit
dem Nicht-Zehnerschaltkabel 2.LK 0-14 verbunden1.
Ist jedoch das Zehnerschaltrelais T allein erregt, so
ist das Kabel T-4 über die Kabel T-6, 6*2-3 und 6*2-5 mit dem Zehnerschaltkabel 2.LK0-12 verb-unden,.
Ebenso ist das Kabel T-4, wenn das Subtraktionsrelais 6*2 allein erregt ist, über die Kabel T-5,
5*2-2 und 6*2-5 an das Zehnerschaltkabel 2.LiT0-12
angeschlossen.
Den festen Kontakten 2.LKi-I?, bis. 2.Lif 0-13,
in denen die Leitungen des Zehnerschaltkabels 2.LK0-12 endigen, sind Ankeirkontakte 2.LK1-6
bis 2.LK 0-6 zugeordnet, die an eine gemeinsame zu einem Ankerkontakt 6*1-5 im Subtraktionsrelais
6* ι führende Leitung 3401 angeschlossen sind.
In, ähnlicher Weise sind den Kontakten 2.LK1-15
bis 2.LK0-15, im denen die Leitungen des Nicht-Zehnerschaltkabels
2.LK 0-14 endigen,, Ankerkcntakte 2.LKi-J bis. 2.LK0-J zugeordnet, die
über eine gemeinsame Leitung 341 mit einem Ankerkontakt 6*1-4 in dem Subtraktionsrelais verbunden
ist. Ist das Subtraktionsrelais Si stromlos, so steht der Ankerkontakt 6*1-4 mit einem festen
Kontakt 6* 1-3 und dar Ankerkontakt 6Ί-5 mit dem
Kontakt 6* 1-2 in Berührung. Wird das Subtraktionsrelais
dagegen erregt, so tritt der Ankerkontakt 6*1-4 mit dam festen Kontakt 6*1-2 und
der Ankerkoniakt 6*1-5 mit dem festen Kontakt
6*1-3 in Berührung. Der über den Kontakt 5Ί-2
verlaufende Stromkreis führt über eine Leitung 342 (Fdg. 62 A und 62 B) zur Klemme 2.D-1 und damit
zur Wicklung des- Zehnerschaltanzeigerelais 2.Ώ, während der von dem Kontakt 6*1-3 ausgehende
Stromkreis über eine Leitung 343 zur Klemme 2.C-2 und damit zur Wicklung des Keine-Zehnerschaltungs-AnzeigereJais
2.C führt.
Die Herstellung dieses Stromkreises zum Relais 2. C oder zum Relais 2. D setzt also die Erregung
zweier benachbarter Relais MT, eines der Relais MA und MB, eines Sperrelais 2. LK im Sekundär-Speicherwerk
und eines Additionsrelais A voraus. Ist der Ziffernwert des erregten Sperrelais größer
als derjenige des Additionsreiais A, so bedeutet das, daß die Summe der beiden zu addierenden
Ziffern neun nicht überschreitet und daher keine Zehnerübertragung erforderlich ist. Ist jedoch· die
Ziffer des Sperrelais des Sekundär-Speicherwerkes kleiner als diejenige des Additionsreiais,.so hat die
Summe der beiden Ziffern neun überschritten, und eine Zehnerübertragung erforderlich gemacht. Im
letzten Fall verläuft der Stromkreis über eines der Kabel A1-7 bis ^9-7 zu dem Zehnerschaltkabel
2.LK0-12 und, falls das. Subtraktionsrelais 51
stromlos ist, zur Wicklung des Zehnerschaltanzeigerelais. 2. D. Für den zuerst genannten Fall verläuft
der Stromkreis über eines der Kabelt0-8
bis ^i 8-8 zum Nicht-Zehnerschaltkabel 2. LK0-14
und, falls das Subtraktionsrelais S1 stromlos ist, zu der Wicklung des Keine-Zehnerschaltungs-Anzeigerelais
2. C.
Ist die hinzukommende Zahl eine Null, so ist die Ziffer des erregten Sperrelais 2. LK die gleiche wie
die des erregten Additionsreiais. Die Addition einer Null erfordert normalerweise keine Zehnerschaltung.
Wenn jedoch infolge einer Zehnerschaltung eine hinzuzuzählende Neun eine Null ergibt, so
wird eine weitere Zehnerschaltung nötig. Bei einer Addition von »194« und »136« löst die Addition
von »6« und »4« eine Zehnerschaltung aus, die zusammen mit der hinzuzuzählenden »9« eine Null
ergibt und eine weitere Zehnerschaltung nötig macht. Um diesen beiden Möglichkeiten Rechnung
zu tragen, werden die der Addition einer Null entsprechenden Leitungen^0-9(0), A 1-9(1), ^2-9(2),
^3-9(3) VlSw. über das Kabel T-4 zum Zehnerschaltrelais
T geführt. Wie bereits erwähnt, ist das Kabel T-4 (Fig. 62 A) über die Kabel Γ-5, 6*2-2
und 6*2-4 mit dem Nicht - Zehnerschaltkabel 2. LK 0-14 verbunden, wenn das Relais T stromlos
ist, und über die Kabel T-6, S2-3 und 6*2-5 an das
Zehnerschaltkabel 2. LKο-12 angeschlossen, wenn
das Zehnerschaltrelais T erregt ist. Wenn also während des früheren Vorganges keine Zehnerschaltung
angezeigt worden ist, so wird die Addition einer Null wieder keine Zehnerschaltung anzeigen,
während die Addition einer Null eine weitere Zehnerübertragung anzeigen wird, wenn während
des vorigen Arbeitsspieiles eine Zehnerübertragung angezeigt gewesen ist.
Die Erregung des Relais MAF (Fig. 62 A) ist zur Herstellung der Erregerstromkreise für das
Sperrelais 2. LK erforderlich und erfolgt vom Relais MA oder MB (Fig. 62 C) aus. Der Stromkreis
verläuft vom Pluspol dm Relais MA über den Kontakt MA-J und die Leitung 352 zur Klemme
MAF-2 oder vom Pluspol des Relais MB über den Kontakt MB-4 und die Leitungen 353 und 352 zur
gleichen Klemme. Auf diese Weise wird das Relais MAF wiederholt während des Durchganges der
Zeitschaltkette erregt und stromlos gemacht.
Die Relais 2. C und 2, D (Fig. 62 B), die über den
dritten durch die Relais MT gesteuerten Stromkreis erregt werden, steuern zwei Stromkreise:
1. Vom Pluspol im Relais 2. U (Fig. 62 A) über
Kontakt 2. [/-5, Leitung 312, Kontakte 2. D-y,
2. D-4, Leitung 313, Kontakte 2. C-3, 2.C-1, Leitung3i4,
Kontakte 6T-4, 6T-3, Leitung 315 zur Klemme MTN-2 und damit zur Wicklung des
Relais MTN.
2. Vom Pluspol im Relais 2. U (Fig. 62 A) über Kontakt 2. U-5, Leitung 312, Kontakte 2. D-J,
2. D-4, 2. D-5, Leitung 354, Kontakte 2. G-Z, 2. G-I
zur Klemme 2. G-2 und damit zur Wicklung des Relais 2. G. Dies ist der Haltestromkreis für das
Relais 2. G, der unterbrochen wird, wenn das Relais 2. D erregt wird.
Die Relais 2. G und 2. D steuern, auch den Erregerstromkreis
für das Zehnerschaltrelais T. Dieser Stromkreis verläuft vom Pluspol über den
Kontakt 6T-5 (Fig. 62 D), Leitung 355, Kontakte 2. G-I, 2. G-4, Leitung 356, Kontakte 2. D-6, 2. D-3
und Leitung 357 zur Klemme T-2 und damit zur Wicklung des Zehnerschaltrelais T. Wenn also das
Relais 2. D erregt wird, wird das Relais 2. G unmittelbar darauf stromlos, und durch das darauf
folgende Abfallen des Relais 2. D wird die Erregerleitung 357 zum Relais T über die Ankerkontakte
in den Relais 2. D und 2. G stromführend gemacht. Der Haltestromkreis für das Zehnerschaltrelais T
ist der gleiche wie für die Additionsrelais, der vom Pluspol im Relais MTN (Fig. 62 D) über den Kontakt
MTN-z, die Leitung 346 und den Kontakt T-8
(Fig. 62 A) zur Klemme T-2 verläuft.
Das Relais 2. G wird von zwei Punkten aus erregt, und zwar erstens vom Pluspol im Relais ST
(Fig. 62D) über Kontakt ST-J und Leitung 358 zur Klemme 2. G-2. Dieser Stromkreis kann nur
während der Zeit geschlossen werden, während der das. Relais ST erregt ist. Zweitens wird das Relais
2. G erregt vom Pluspol in dem Zehnerschaltrelais T (Fig. 62 A) über den Kontakt T-i und die Leitung
359 zur Klemme 2. G-2.
i. Reihenfolge der Vorgänge bei Additionsvorgängen
Es sei angenommen, daß die Zahl »9982« sich im Sekundär-Speicherwerk befindet und zu dieser
die in das Primär-Speicherwerk eingeführte Zahl »37« addiert werden soll. Die Reihenfolge der Vorgänge
ergibt sich aus dem Zeitdiagramm (Fig. 88 A und 88B), in dem die aufeinanderfolgenden Punkte
für einen Teil der Vorgänge in zwei Gruppen geteilt sind, da- zwei Reihen von Vorgängen gleichzeitig,
aber unabhängig stattfinden. Die Relais CPS (Fig. 62F)1 i. U, i. Xi und 1. X2 (Fig. 62 C) sind
noch erregt, während die dritte Schubstange MM im Primär-Speicherwerk durch das Relais 1. Vi in
der verstellten Lage gehalten wird. Das Relais i. Vi wird dabei durch die Hilfsrelais TV und UF
(vgl. Fig. 70) erregt gehalten.
Durch das Drücken der Additionstaste K-ADD (Fig. 62 E; Punkt 1 im Zeitdiagramm, Fig. 88 a)
werden die Relais AB und ADD (Fig. 62 F) unmittelbar erregt (Punkt 1 im Zeitdiagramm, Fig. 88A).
Die Taste K-ADD wird durch die vorher beschriebene Tastensperreinrichtung in der gedrückten
Lage gehalten. Das Relais AB erregt das Relais Gi
(Fig. 62 E; Punkt 2 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) vom Pluspol aus über Kontakt AB-12, Leitungen
266, 268, Kontakte i?i?-i, RR-S, Leitung 269 zur
Klemme G1-3 und erregt das Relais MD vom Pluspol
über Kontakt AB-11 und Leitung 270 zur Klemme MD-1.
Das Relais G1 erregt das Relais E vom Pluspol
über Kontakt G1-1, Leitung 271, Konitakte DAD-i,
DAD-4 und Leitung 272 zur Klemme £-3 (Punkt 3 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A). Das Relais
B schließt (Punkt 4A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) seinen Haltestromkreis vom Pluspol
über Kontakt G1-1 über Leitung 273, Kontakte
G-6, G-13, Leitung 274 und Kontakt E-g zur Klemme £-3 und damit zur Wicklung des Relais E.
Das Relais £ schließt (Punkt 4A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) einen Erregerstromkreis zum Relais
DD2 vom Pluspol des Relais i.Xi (Fig. 62C)
über die Leitung 1. Z 1-11(3) (Fig. 62C), £-1(3),
£-8(2) undZ?D 1-20(2) zurKlemmeDD2-io (Punkt
4 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A). Das Relais £ erregt auch das Relais R 2 vom Pluspol über
Leitung i.Z 1-11(3), £-1(3), £-8(2), ADD-2(2).
Relais ADD (Fig. 62 F), Leitung ADD-S (2) zur Klemme R 2-2.
Das Relais DD2 (Fig. 62E; Punkt 5 A im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Ankerkontakt//-10
des Relais// (Fig. 62 F) über Leitung 275, Kontakte C-18, C-17, Leitungen 276 und 278 und Ankerkontakt
DD 2-6 zur Klemme DD 2-10. Der gleiche
Stromkreis geht von der Klemme DD 2-10 weiter
über die Leitungen DD 1-20(2), £-8(2), ADD-2{2),
Relais ADD, die Leitung ADD-S (2) zur Klemme
R2-2 und hält das Relais R2. Das Relais DZ)2
(Fig. 62 E; Punkt 5 A im Zeitdiagramm, Fig. 88 A) erregt auch das Relais DAD durch einen Stromkreis
vom Pluspol über Kontakt DD 2-8, Leitung 279 zur Klemme DAD-3.
Das Relais. DAD unterbricht die Erregerleitung 272 zum Relais E, das jedoch noch anderweitig
gehalten wird. Das Relais DAD (Punkt 6A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) schließt den Erregerstromkreis
zum Relais G vom Pluspol über Kontakt G1-1, Leitung 271, Kontakte DAD-i,
DAD 2, Leitung 280 zur Klemme G-14 und damit zur Wicklung des Relais G. Das Relais G (Punkt
7 A im Zeitdiagramm Fig. 88A) unterbricht den über die Leitung 274 führenden Haltestromkreis
zum Relais E, das darauf abfällt.
Durch das Abfallen des Relais E (Punkt 8 A im
Zeitdiagramm, Fig. 88 a) werden die Erregerstromkreise zu den Relais DD 2 (Fig. 62 E) und R 2
(Fig. 62 F) unterbrochen, die jedoch noch unter Strom gehalten werden. Das Relais G schließt für
sich einen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt AB-12, die Leitungen 266 und 281 und
den Kontakt G-3 zur Klemme G-14. Das Relais RR
(Punkt 9 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) unterbricht bei RR-5 die Erregerleitung 269 zum Relais
Gi, das nunmehr abfällt. Durch das Abfallen des
Relais G1 wird der über die Leitungen 271 und 280
verlaufende Erregerstromkreis für das Relais G unterbrochen, das jedoch' noch unter Strom gehalten
wird.
Das Relais RR (Punkt 10 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) schließt seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über Kontakt/7-10 (Fig. 62 F), die Leitungen
275, 276 und 283 (Fig. 62 E) und den Kontakt RR-A1. zur Klemme RR-6. Ebenso schließt das
Relais RR (Punkt 10 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) einen Er reger Stromkreis zum Relais H vom Pluspol
über den Kontakt RR-J, Leitung 284, Kontakte DD 2-9, DD 2-2, Leitungen 361, 285 zur Klemme
H-i und damit zur Wicklung des Relais H (Punkt 11A im Zeitdiagramm, Fig. 88A). Durch die Erregung
des Relais H wird bei H~3 die Erregerleitung zum Relais RR unterbrochen, das jedoch
noch unter Strom bleibt. Das Relais H (Punkt 11A
im Zeitdiagramm, Fig. 88A) schließt den Erregerstromkreis zum Nullsperrelais im Primär-Speicherwerk
vom Pluspol über die Leitungen i. X 1-11(3) (Fig. 62C), £-1(3) (Fig. 62E), £-10,
Kontakte G-17, G-18, Kontakte H-4., H-2, Leitung
286, Kontakte i. X2-5, 1. Z2-6 (Fig. 62 C) und
Leitung 287 zur Klemme 1. LKo-X.
Damit ist das Nullsperrelais 1.LK0 erregt
(Punkt 12 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) und bewirkt mit Hilfe von Relais, wie z. B. UF und TV
(Fig. 70) die Auslösung der dritten Schubstange MM, wodurch eine Null im dritten Stellenwert gesperrt
wird. Durch diese Auslösung der Schubstange MM (Punkt 13 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A)
wird, die Erregerleitung zu den Sperrelais bei i.X 1-11 (3) unterbrochen. Das Abfallen dieses NuIlsperrelais
(Punkt 14 A im Zeitdiagramm, Fig. 88 A) bewirkt die Verstellung der vierten Schubstange
MM und die Wiederherstellung des Erregerstromkreises
zum Nullsperrelais über die Leitung i. X 1-11(4). Durch die neuerliche Erregung des
Nullsperrelais (Punkt 15 A im Zeitdiagramm, Fig. 88A) wird die vierte Schubstange MM freigegeben
und eine Null im vierten Stellenwert gesperrt (Punkt 16 A im Zeitdiagramm., Fig. 88A).
Dieser Vorgang wiederholt sich auch für den fünften Stellenwert (Punkte 17A-21A im Zeitdiagramm,
Fig. 88 A und 88B), worauf der Stromkreis unterbrochen bleibt, die keine zu verstellenden
Schubstangen und infolgedessen auch keine Tabulationskontakte mehr vorhanden sind, durch
welche der Stromkreis geschlossen werden könnte.
Inzwischen kommen die durch das Relais MD (Fig. 62 E) gesteuerten Stromkreise zur Wirkung.
Dieses Relais MD erregt die Relais 2. U und 2. X 1
(Fig. 62 A; Punkt 3 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) über einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakt
MD-g und Leitung 288 zu den Klemmen 2. U-y und 2. X1-5, wodurch das Sekundär-Speicherwerk
zur Aufnahme vorbereitet wird. Das Relais MD (Punkt 3 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) veranlaßt
auch die Erregung des Relais ST (Fig. 62 D) durch einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakt MD-20,
Leitung 289, Kontakte TTT-3, TTT-2 und Leitung 290 zur Klemme 5T-I, um dadurch den Satz von
Zeitschaltrelais in Gang zu setzen.
Das Relais ST hält den Erregerstromkreis zum Relais MTN bei 6T-3 offen und verhindert damit
dessen Erregung, schließt (Punkt 4 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) jedoch den Erregerstromkreis
zum Relais 2. G (Fig. 62 B) vom Pluspol über den Kontakt ST-y und durch die Leitung 358 zur
Klemme 2. G-2 und den Erregerstromkreis für das Relais MT 1 (Fig. 62 D) vom Pluspol über den
Kontakt ST-12 und die Leitung 310 zur Klemme
MT 1-12,.
Das erregte Relais 2. G hält bei 2. G-4 den Erregerstromkreis für das Zehnerübertragungsrelais T
unterbrochen und verhindert dadurch die Erregung dieses Relais, schließt jedoch seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den Kontakt 2. [/-5 (Fig. 62A), die Leitung 312, Kontakte 2.D-7,
2.D-4, 2.D-5, Leitung 354 und Kontakte 2.G-3,
2.G-i zur Klemme 2.G-2 und damit zur Wicklung
des Relais 2.G.
Das Relais MT 1 (Punkt 5 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) schließteiinenStromkreis vom Pluspol über
die Kontakte MT ι-23 (Fig. 62 D), ΜΓ2-24, ΜΓ2-25,
Leitungen MT 1-5(1), 2.LK 1-17(1) (Fig. 62B)
zur Leitung 2.LK2-10(1), da die Ziffer »2« in
dem ersten Stellenwert des Primär-Speicherwerkes gesperrt ist. Vom Relais 2.LK 2 aus geht der
Stromkreis weiter über die Leitung 2.LK2-16 zur
zweiten Leitung des Kabels 2.LK0-8, über die Leitung A 9-2 (2) zur Klemme A 2-5 und damit zur
Wicklung des Additionsrelais A2.
Das Relais MT 1 (Punkt 5 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) schließt ferner einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt MT 1-2 und die Leitung 332 zur Klemme TT-1 und damit zur Wicklung
des Relais TT. Dieses Relais TT schließt (Punkt 6 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt TT-5 über die Leitung 333 zur Klemme TTT-1 und
damit zur Wicklung des Relais TTT. Dieses Relais TTT unterbricht (Punkt 7 ,im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) die Erregerleitung290 für das Relais ST,
das daher abfällt, und schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MD-20
(Fig. 62 E), die Leitung 289 und Kontakt TTT-3 zur Klemme TTT-1. Das Abfallen des Relais ST
(Punkt 8 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
MT 1-19, ST-20 und zur Leitung 334 (Fig. 62 D und 62 C) zur Klemme MA-11 und
damit zur Wicklung des Relais MA sowie über einen zweiten Stromkreis vom Pluspol über den
Kontakt 2.(7-5 (Fig· 62 A), Leitung 312, Kontakte
2.D-?, 2.D-4, Leitung 312, Kontakte 2.C-3
(Fig. 62 B), 2.C-1, Leitung 314, Kontakte ST-4
(Fig. 62 D), ST-3, Leitung 315 zur Klemme MTiV-2
und damit zur Wicklung des Relais MTN. Das Relais MTN vollendet den. Haltestromkreis
für das Additionsrelais A 2 vom Pluspol über den Kontakt MTN-Z, die Leitung 346 und Kontakt
A 2-4 zur Klemme A 2-5 und damit zur Wicklung des Relais A 2. Das Relais MTN vollendet außerdem
noch einen Haltestromkreis für das Relais MT ι vom Pluspol über den Kontakt ΜΤΝ-τ
(Fig. 62D), Leitung 311, Kontakte.ST-14, .ST-15,
MT 1-16 zur Klemme MT 1-13 und damit zur
Wicklung des Relais MTi.
Das Relais MA (Fig. 62 C) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über Kontakt
MD-io (Fig. 62 E), Leitung 291, Kontakte ^2-3
(Fig. 62B), A2-1, Leitungen 292, 293, Kontakte MB-S, MB-8, Leitung 297, Kontakt MA-6, Leitung
362 zur Klemme MA-11 und damit zur Wicklung des Relais MA.
Eine Abzweigung des beschriebenen Stromkreises verläuft vom Kontakt MB-5 über den Kontakt
MB-y, Leitung 304, Kontakte MA-g, MA-10,
Leitung 305, Kontakte ST-g, ST-io, MTi-11,
MT 1-12, Leitung 306 zur Klemme MT 2-13 und
damit zur Wicklung des Relais MT 2 (Punkt 9 im Zeitdiagramm, Fig. 88 A). Eine weitere Abzweigung
verläuft über die Kontakte MA-6, MA-2, Leitung298, Kontakte2.U-g, 2.U-4, Leitung 299
zur Klemme 2.Fi-i und damit zur Wicklung des
Relais2.V1 (Punkt9 im Zeitdiagramm, Fig.88A).
Das Relais MA erregt auch das Relais MAF über einen Stromkreis, der vom Pluspol über den
Kontakt MA-y und die Leitung 352 zur Klemme MAF-2 (Fig. 62 A) und damit zur Wicklung des
Relais MAF führt (Punkt 9 im Zeitdiagramm, Fig. 88A).
Das Relais MT 2 (Fig. 62 D) unterbricht den
Erregerstromkreis für das Additionsrelais A2 und den einen Haltestromkreis für das Relais MTi,
jedoch werden diese beiden Relais noch vom Relais MTN aus unter Strom gehalten.
Durch das Ansprechen des Relais 2. V1 (Fig. 62 A)
wird die erste Schubstange in dem Sekundär-Speicherwerk verstellt (Punkt 11 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A), wodurch' der Kontakt, der an der ersten Stelle in dem Sperrelais 2.LK2 gesperrt
war, freigegeben und die Erregung des· der neuen Zahl entsprechenden Sperrelais vorbereitet wird.
Obwohl der in dem Relais 2.LK2 gesperrte Kontakt freigegeben ist, ist die Ziffer »2« noch nicht
verschwunden, sondern wird vorübergehend in dem Additionsrelais A 2 gehalten;, das erregt bleibt.
Das Relais MT2 (Fig. 62D) schließt den
Erregerstromkreis zu dem neuen Sperrelais (Punkt 10 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) vom
Pluspol über die Kontakte MT 1-23, MT 2-24,
MT2-38, Leitungen MTi-4(i), ADD-4.i1), Relais
ADD (Fig. 62F) und Leitung ADD-6{i) zur Leitungi?2-3(i).
Nachdem im Relais R2 die Umkehrung des Stellenwertes stattgefunden hat, setzt
sich der Stromkreis über die Leitungen R 2-4 (2), #4-1(2) zur Leitung i.L/C7-5(2) fort (Fig. 62D),
da die zu addierende Zahl »7« im zweiten Stellenwert des Primär-Speicherwerkes gesperrt ist (die
Zahlen, sind in umgekehrter Reihenfolge im Primär-Speicherwerk
gespeichert), dann weiter über die Leitungen 1.LK7-4, τ.LK»6(7), MAF-i(j)
(Fig. 62A), MAF-Zi7), T-zi7), T-7(7), Si-Oi7),
S1-7(f), Ag-i2i7) zur Leitung^2-10(7). In dem
Relais A 2 findet die Addition statt, d. h., die in das Relais A 2 einmündende Leitung 7 wird mit der dem
Wert »9« entsprechenden Leitung verbunden. Der Stromkreis erstreckt sich weiter über die Leitungen
^2-11(9) und 2.LKo-2ig) zur Klemme2.LK9-1
und damit zur Wicklung der Sperrelais 2.LKg (Fig. 62A). Somit ist die Ziffer »9« jetzt im
ersten Stellenwert des Sperrelais 2.LKg gesperrt. Dieses Sperrelais 2.LKg schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über den Tabulationskontakt 2.X1-1 des ersten Stellenwertes im
Relais 2.X1, über eine; Leitung 363 und einen
Kontakt 2.LiC9-3 zur Klemme 2.LK 9-1.
Das Relais 2.LKg (Punkt 12 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) erregt das Relais 2.C durch einen
Stromkreis vom Pluspol über Kontakte MT 2-19 (Fig. 62 D), MT 1-20, MT 1-22, Leitung 336,
Kontakte MA-12, MA-13, Leitung 337, Kontakte
MB-iz, MB-14, Leitung 339, Kontakte 2.LK9-5
(Fig. 62A), 2.LKg-g, Leitung 2.LK0-11(9),
A2-6ig), ^2-8(9), 2.LiC 0-14(9), Kontakte
2.LK9-15, 2.LKg-7, Leitung 341, Kontakte 5" 1-4,
vS"i-3 und Leitung343 zur Klemme2.C-2 und
damit zur Wicklung des Relais 2.C. Durch die Erregung des Relais 2.C (Punkt 13 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) wird der Erregerstromkreis über die Leitungen 314,315 für das Relais MTN (Fig. 62 D)
unterbrochen, das infolgedessen abfällt. Das Relais MTN unterbricht beim Abfallen den Halte-Stromkreis
über die Leitung 346 für das Additionsrelais A2 und das Zeitschaltrelais MTi,
die daher abfallen. Das Abfallen des Zeitschaltrelais
MTi unterbricht den über die Leitung 332 verlaufenden Erregerstromkreis für das Relais TT,
das somit abfällt (Punkt 15 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A). Das Abfallen des Relais Az unterbricht
sowohl die Erregerstromkreise für die Relais 2.J^i
und 2.C als auch den Haltestromkreis für das Relais MA, so daß diese Relais sämtlich abfallen.
Das Abfallen des Relais 2.Vx (Punkt i8 im Zeitdiagramm,
Fig. 88 A) gestattet die Rückkehr der ersten Schubstange MM des Sekundär-Speicherwerkes
in die Ruhelage, wodurch eine »9« im ersten Stellenwert des Sperrelais 2.LKg gesperrt und
dessen Haltestromkreis unterbrochen wird (Punkt 19 im Zeitdiagramm, Fig. 88A). Das Abfallen des
Relais MA (Punkt 16 im Zeitdiagramm, Fig. 88A) unterbricht die Stromzufuhr zu der Erregerleitung
352 für das Relais MAF (Fig. 62 A). Durch das Abfallen des Relais 2.C (Fig. 62 B; Punkt 18 im
Zeitdiagramm, Fig. 88A) wird der Erregerstromkreis über die Leitungen 314, 315 für das Relais
MTN (Fig. 62 D) wiederhergestellt.
Das Abfallen des Relais MTi (Fig. 62 D; Punkt
17 im Zeitdiagramm, Fig. 88 A) vollendet, da das Relais MT2 jetzt erregt ist, einen, Stromkreis vom
Pluspol über die Kontakte MT 2-19, MT 1-20,
MT 1-21 und die Leitung 335 zur Klemme MB-11
(Fig. 62 C) und damit zur Wicklung des Relais MB. Das Relais MT 1 schließt ferner (Punkt 17 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT 1-32 (Fig. 62D), Leitung
344, Kontakte MT2-37, MT2-23, Leitung345,
Kontakte MT 3-24, MT 3-25, Leitungen MT 1-5 (2),
2.LÄ'i-i7(2) zu der Leitung 2.LK8-10(2), da eine
»8« im zweiten Stellenwert des Sekundär-Speicherwerkes gesperrt ist. Von hier setzt der Stromkreis
sich fort über die Leitungen 2.LK8-16, 2.LK0-8(8)
und Ag-2(8) zur Klemme A 8-5 und damit zur
Wicklung des Additionsrelais A 8. Das Relais MTN schließt auch einen Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais
MT 2 vom Pluspol über den Kontakt MTN-i, Leitung 311, Kontakte MT 1-14, MT 1-15,
MT2-16 zur Klemme MT 2-13.
Die Erregung des Relais A8 schließt einen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt
MTN-Z (Fig. 62 D) die Leitung 346 und Kontakt .48-4 zur Klemme ^8-5.
Das Relais MB schließt seinen. Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MD-10, Leitung 291,
Kontakte A8-3 (Fig. 62 A), A8-1, Leitungen 292,
293, Kontakte MA-3, MA-5, Leitung 294, Kontakt
MB-6, Leitung 329 zur Klemme MB-11. Von diesem Stromkreis zweigt sich ein Teil vom Kontakt
MA-T, ab und setzt sich über den Kontakt MA-4,
Leitung 300, Kontakt MB-g, MB-10, Leitung 301,
Kontakte MT 1 -9, MTi-10, MT2-11, MT2-12 und
über Leitung 302 zur Klemme MT 3-13 und damit
zur Wicklung des Relais MT 3 fort (Punkt 20 im Zeitdiagramm, Fig. 88A). Eine weitere Abzweigung
verläuft über Kontakte MB-6, MB-2, Leitung 295, Kontakte 2.17-8, 2.[/-3, Leitung 296 zur
Klemme 2.F2-1 und damit zur Wicklung des Relais 2. V2 (Punkt 20 im Zeitdiagramm, Fig. 88A).
Das Relais MB (Punkt 20 im Zeitdiagramm, Fig. 88 A) erregt auch das Relais MAF durch einen
Stromkreis vom Pluspol über Kontakt M5-4, Leitungen 353, 352 zur Klemme MAF-2 und damit
zur Wicklung des Relais MAF. Das Relais MT 3 (Fig. 62 C) unterbricht die Erregerleitung zum Relais
A 8 und den einen Haltestromkreis für das Relais MT 2, aber beide werden von dem Relais MTN
unter Strom gehalten.
Das Relais 2.^2 (Punkt 22 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) verstellt die zweite Schubstange MM, gibt dadurch .den an der zweiten Stelle im Sperrrelais
2.LK 8 des Sekundär-Speicherwerkes gesperrten Kontakt frei und bereitet ein neues Sperrrelais
zur Erregung vor. Jetzt vollendet das Relais MT 3 (Fig. 62 C; Punkt 21 im Zeitdiagramm,
Fig. 88A) den Erregerstromkreis für das neue Sperrelais 2.LK im Sekundär-Speicherwerk vom
Pluspol über den Kontakt MT 1-32 (Fig. 62 D), die Leitung 344, Kontakte MT2-37, MT2-23, Leitung
345, MT3-24, MT3-38, Leitungen MT 1-4(2),
ADD-4(2), ReMsADD, Leitung ADD-6(2) zur-Leitung
i?2-3(2). Nachdem in dem Relais R 2 wiederum die Umkehrung des Stellenwertes stattgefunden
hat, setzt sich der Stromkreis über die Leitungen R2-4(1) und R4-1(1) zur Leitung
i.LK 3-5(1) (Fig. 62 D) fort, da die zu addierende
Zahl »3« im ersten Stellenwert des Primär-Speicherwerkes gesperrt ist, und dann weiter über die
Leitungen 1X^3-5(1), 1.LiT 0-6 (3), MAF-i(z),
MAP-ziz), r-3(3), Γ-7(3). S 1-6(3), ^1-7(3) und
Λ! 9-12(3) zur Leitung A 8-10(3). Im Relais A 8
findet die Addition statt, d. h. die ursprüngliche Zahl »3« wird nach dem Verlassen des Relais A 8
zur Zahl »1«, so daß sich der Stromkreis über die Leitungen A8-11(1) und 2.LK0-2(1) zur Klemme
2.LKi-I und damit zur Wicklung des zweiten Sperrelais 2.LK ι fortsetzt. Die Zahl »1« befindet
sich nunmehr im zweiten Stellenwert in diesem Sperrelais 2.LK1. .
Dieses Relais 2.LKi schließt jetzt seinen Halte-Stromkreis
vom Pluspol über den zweiten Haltekontakt 2.x 1-1 (Fig. 62 A), die gemeinsame Leitung
363 und den Kontakt 2.LK1-3 zur Klemme 2.LJiI-I und ferner (Punkt 23 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) den Erregerstromkreis für das Zehner-Übertragungsanzeigerelais
2.D, der vom Pluspol über den Kontakt MT 3-19 (Fig. 62 C), MT2-20,
MT2-22, Leitung 336, Kontakte MB-12, MB-xz,
MA-xz, MA-14, Leitung 339, Kontakte 2.LK1-5,
2.LKi-g, Leitung 2.LiCo-11(1), A8-6(1), ^i8-7(1),
2.LK0-12(1), Kontakte 2.LKi-13, 2.LiC 1-6, Leitung
340, Kontakte 6Ί-5, S1-2 und Leitung 342
zur Klemme 2.D-1 und damit zur Wicklung des Zehnerübertragungsanzeigerelais 2.L>
verläuft.
Durch die Erregung des Zehnerübertragungsanzeigerelais 2.D (Punkt 24 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) wird die Erregerleitung 313, 314 zum
Relais MTN (Fig. 62 D) stromlos gemacht und der über die Leitung 354 verlaufende Haltestromkreis
für das Relais 2.G unterbrochen, so daß beide abfallen. Das Relais MTN (Punkt 25 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) unterbricht den über die Leitung 346 verlaufenden Haltestromkreis zum Relais
A 8 und den über die Leitung 311 verlaufenden
Stromkreis für das Zeitschaltrelais MT 2 (Fig. 62 D), die beide stromlos gemacht werden. Durch das
Abfallen des Zeitschaltrelais MT 2 wird die Erregerleitung 302 für das Relais MT 3 stromlos gemacht,
jedoch wird das Relais MT 3 noch vom Relais MT 4 gehalten.
Das Additionsrelais A 8 (Fig. 62 A) unterbricht bei seinem Abfallen die Erregerleitung zu den Relais
2.F2 und 2..Ό sowie auch den Haltestromkreis
für das Relais MB, so daß diese drei Relais stromlos werden (Punkt 26 im Zeitdiagramm, Fig. 88B).
Das Additionsrelais A 8 unterbricht ferner den Erregerstromkreis
für das Sperrelais 2.LK1 des Sekundär-Speicherwerkes,
das jedoch noch über die Leitung 363 vom Relais 2.X1 aus gehalten wird.
Das Abfallen des Relais 2.F2 gestattet die Rückkehr der zweiten Schubstange MM in die Ruhelage
(Punkt 29 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B), wodurch eine »1« im zweiten Stellenwert des Sperrrelais
2.LK ι des Sekundär-Speicherwerkes gesperrt und dessen Haltestromkreis unterbrochen
wird (Punkt 30 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B). Das Abfallen des Relais MB (Punkt 27 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) hat auch ein Abfallen des Relais MAF zur Folge.
Das Abfallen des Zehnerübertragungsanzeigerelais 2.Ό (Punkt 29 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B)
vollendet einen Erregerstromkreis zum Zehnerübertragungsrelais T (Fig. 62 A) vom Pluspol über
den Kontakt STs (Fig. 62 D), Leitung 355, Kontakte
2.G-1, 2.G-4, Leitung 356, Kontakte 2.D-6, 2.D-3, Leitung 357 zur Klemme T-2 und damit zur
Wicklung des Zehnerübertragungsrelais T. Durch das Abfallen des Zehnerübertragungsanzeigerelais
2.Ό werden auch die Erregerleitungen 313, 314
und 315 zum Relais MTN (Fig. 62 D) wieder stromführend.
Durch das Abfallen des Relais MT 2 (Punkt 28 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) wird ein Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 3-19, MT 2-20, MT 2-21 und Leitung 334 zur Klemme MA-11 und
damit zur Wicklung des Relais MA geschlossen. Durch das Abfallen des Relais MT 2 (Punkt 28 im
Zeitdiagramm, Fig. 88 B) wird auch das Relais A 9 vom Pluspol über den Kontakt MT 2-32, Leitung
347, Kontakte MT3-37, MT3-23, MT4-24, MT4-25, Leitungen MT ι-S (3) und 2.ZJC 1-17(3)
zur Leitung 2.ZJ?9-10(3), da sich eine »9« im
dritten Stellenwert im Sekundär-Speicherwerk befindet. Der Stromkreis setzt sich dann fort über
die Leitungen 2X^9-16, 2.UCo-8(9), ^9-2(9)
zur Klemme A 9-5 und damit zur Wicklung des Additionsrelais Ag.
Das Relais MTN schließt einen Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais MT 3 vom Pluspol über den
Kontakt MTN-1, Leitung 311, Kontakte MT 2-14,
MT2-i$, MT2,-16 zur Klemme MT3-13 und damit
zur Wicklung des Relais MT 3 sowie einen Haltestromkreis für das Zehnerschaltrelais T vom Pluspol
über den Kontakt MTiV-3, Leitung 346 und Kontakt T-8 zur Klemme T-2.
Das erregte Zehnerschaltrelais T schließt einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakt T-I und
Leitung 359 zur Klemme 2.G-2 und damit zur Wicklung des Relais 2.G, das auf diese Weise
wiedererregt ist (Punkt 32 im Zeitdiagramm, Fig. 88B). Das Additionsrelais A 9 (Fig. 62 A)
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MTN-3, die Leitung 346 und den
Kontakt ^9-4 zur Klemme ^9-5.
Das Relais MA schließt (Punkt 31 im Zeitdiagramm,
Fig. 88 B) seinen Haltestromkreis und erregt das Relais MAF über die Leitung 352, wie
bereits beschrieben. Das Relais MA schließt auch Erregerstromkreise für die Relais MT4 und 2.V1.
Der Erregerstromkreis für das Relais MT 4 verläuft über den Kontakt MT2-9 (Fig. 62 D), Leitung307,
Kontakte MT3-11 (Fig. 62C)1 MT3-12,
Leitung 308 zur Klemme MT4-13 und damit zur
Wicklung des Relais MT 4. Der Erregerstromkreis für das Relais 2.Vi verläuft über den Kontakt
MT2-9 (Fig. 62D), Leitung 305, Kontakte MA-10
(Fig. 62 C), MA-g, Leitung 304, Kontakte MB-1J,
ΜΒ-ζ, Leitung 297, Kontakt MA-6, Leitung 298,
Kontakte 2. U-g, 2. U-4, Leitung 299 zur Klemme
2.Vi-I und damit zur Wicklung des Relais 2. Vi.
Durch die Erregung des Relais 2.G wird der über die Leitungen 356 und 357 verlaufende Erregerstromkreis
für das Zehnerschaltrelais T unterbrochen. Dieses Relais wird jedoch über die Leitung
346 noch von dem Relais MTN unter Strom gehalten. Das Relais MT 4 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Additionsrelais A 9 und einen Haltestromkreis für das Relais MT 3, aber
beide Relais werden noch vom Relais MTN gehalten, und zwar das Relais A 9 über die Leitung
346 und das Relais MT 3 über die Leitung 311. Das Relais 2.G schließt seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über den Kontakt 2. [/-5 (Fig. 62 A), Leitung
312, Kontakte 2.D-7, 2.D-4, 2.D-5, Leitung
354, Kontakt 2.G-3 und von dort zur Klemme 2.G-2.
Das Relais 2. Vi verstellt die dritte Schubstange
MM, wodurch der im dritten Stellenwert gesperrte Kontakt des Relais 2.LKg freigegeben und die Erregung
des neuen Sperrelais vorbereitet wird. Das Relais MT4 (Punkt 33 im Zeitdiagramm, Fig. 88B)
vollendet den Erregerstromkreis für das neue Sperrelais vom Pluspol über den Kontakt MT 2-32,
Leitung 347, Kontakte MT 3-37, MT 3-23, MT4-24,
MT 4-38, Leitungen MT 1-4(3), ADD-^[Z)
(Fig. 62 F) zum Relais ADD. Von hier setzt sich der Stromkreis über die Leitung ADD-6{z),
#2-3(3), .#2-5, R1-6, Kontakte^5-37 (Fig. 62E),
AB-iT, Leitungen 351, MAF-i(o) (Fig. 62 A),
MAF-$(p) zur Leitung T-3(o). Im Relais T wird
jetzt die Zehnerschaltung dadurch bewirkt, daß die einmündende Nulleitung mit einer dem Werte »1«
entsprechenden Leitung verbunden wird und der Stromkreis sich über die Leitungen T-7(i), 5Ί-6(ΐ),
.S11-7(1), Ag-i2(i) zur Leitung A9-10(1) fortsetzt.
In dem Relais Ag erfolgt die Addition in der Weise, daß die einmündende »1« in eine »o« umgewandelt
wird und der Stromkreis sich über die Leitungen ^9-11(0) und 2.LKo-2(o) zur Klemme2.LK0-1
(Fig. 62 A) fortsetzt. Nunmehr befindet sich eine Null im dritten Stellenwert in diesem Relais 2.LKo.
Durch die Erregung des Relais 2.LKo wird dessen Haltestromkreis geschlossen, der vom Pluspol
über den Kontakt 2.X i-i (Fig. 62 A), und zwar
den dritten Tabulationskontakt, Leitung 363 und Kontakt 2.LK0-3 zur Klemme 2.LK 0-1 verläuft.
Die Erregung des Relais 2.LKο schließt auch den
Erregerstromkreis für das Zehnerübertragungsanzeigerelais 2.Ώ (Fig. 62 B) vom Pluspol über den
Kontakt .MT4-19 (Fig. 62 C), Kontakte MT3-20,
IfΓ 3-22, Leitung 336, Kontakte MA-i2, MA-1%
Leitung 337, Kontakt MB-I^, MB-14, Leitung 339,
Kontakte 2.LK0-5 (Fig. 62A), 2.LK0-9, Leitungen
2.LK0-11(0), ^9-6(0), ^9-7(0), 2.L/C 0-12(0),
Kontakte 2.LK0-13, 2.LK0-6, Leitung 340, Kontakte
^ 1-5, S1-2 und Leitung 342 zur Klemme
2.D-i und damit zur Wicklung des Zehnerübertragungsanzeigerelais
2.Z). Durch die Erregung dieses Relais 2.Ό wird bei 2.D-7 der über die Leitungen
313, 314 und 315 zu dem Relais MTN führende
und bei 2.D-5 der über die Leitung 354 verlaufende Haltestromkreis für das Relais 2.G unterbrochen.
Auf diese Weise wird das Relais MTN stromlos gemacht, doch wird das Relais 2.G im
Augenblick noch vom Zehnerschaltrelais T über die Leitung 359 erregt gehalten.
Durch das Abfallen des Relais MTN (Fig. 62 D)
wird bei MTNs der über die Leitung 346 verlaufende
Stromkreis unterbrochen, so daß das Zehnerschaltrelais T und das Additionsrelais A 9 stromlos
werden. Bei MTN-i wird der über die Leitung 311 verlaufende Stromkreis unterbrochen und dadurch
das Zeitschaltrelais MT 3 stromlos gemacht. Durch das Abfallen des Zehnerschaltrelais T wird
der über die Leitung 359 verlaufende Erreger-Stromkreis für das Relais 2.G unterbrochen und
dieses Relais stromlos gemacht. Das Abfallen des Relais MT 2, unterbricht die Erregerleitung 308 für
das Relais MT4 (Fig. 62 C), jedoch wird dieses
Relais vom Relais MT 5 gehalten. Das Abfallen des Additionsrelais A 9 macht einerseits durch die
Abschaltung der Leitung 293 bei Ag-i das Relais
MA stromlos und bringt andererseits auch noch das Zehnerübertragungs-Anzeigerelais 2.D und das
Relais 2. Vi zum Abfallen. Schließlich unterbricht das Additionsrelais A 9 die Erregerleitung für das
Sperrelais 2.LKo, das jedoch noch über die Leitung 363 vom Relais 2.X1 aus gehalten wird.
Das Abfallen des Relais 2. Vi läßt die dritte
Schubstange MM in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch eine Null im dritten Stellenwert des Relais
2.LKο des Sekundär-Speicherwerkes gesperrt
und der Haltestromkreis zum Sperrelais 2.LKo unterbrochen wird. Das Abfallen des Relais MA
hat auch ein Abfallen des Relais MAF zur Folge.
Die Vorgänge für die nächsten beiden Arbeitsspiele sind den oben beschriebenen ähnlich, so daß
sie nicht in dem Zeitdiagramm (Fig. 88 B) dargestellt worden sind.
Durch das Abfallen des Zehnerübertragungs-Anzeigerelais
2.Ό (Fig. 62 B) wird mittels des Kontaktes 2.D-J der über die Leitungen 313, 314,
315 verlaufende Erregerstromkreis für das Relais MTN wiederhergestellt. Ebenso wird in Verbindung
mit dem Abfallen des Relais-2.G der über die
Leitung 357 verlaufende Erregerstromkreis für das Zehnerschaltrelais Γ wiederhergestellt (Fig. 62 A).
Durch das Abfallen des Relais MT 3 (Fig. 62 C)
wird der Er reger Stromkreis für die Relais MB und Ag, wie vorher beschrieben, hergestellt, da eine
»9« an der vierten Stelle im zweiten Speicherwerk gespeichert ist. Das Zehnerschaltrelais Γ (Fig. 62 A)
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über Kontakt MTN-Z (Fig. 62 D), die Leitung 346 und
Kontakt T-8 zur Klemme T-2 und vollendet den
über die Leitung 359 verlaufenden Erregerstromkreisi für das Relais 2.G.
Das Additionsrelais A 9 schließt seinen Haltestromkreis. Das Relais MB schließt ebenfalls seinen
Haltestromkreis, erregt das Relais MAF und schließt einen Erregerstromkreis für das Relais
MT ζ über die Leitung 303 und für das Relais 2.F2 über den. Kontakt MT 3-9, die Leitung 301,
das Relais MB, die- Leitung 295, das Relais 2.U und die Leitung 296 zur Klemme 2.V2-1.
Die Erregung des. Relais 2.G unterbricht die Erregerleitung
357 für das Zehnerübertragungsrelais T, jedoch wird dieses Relais noch über die
Leitung 346 von dem Relais MTN aus unter Strom gehalten. Das Relais MT 5 (Fig. 62 C) unterbricht
den Erregerstromkreis zum Additionsrelais Ag und den einen Haltestromkreis für das Relais MT 4,
jedoch werden beide noch von dem Relais MTN aus unter Strom gehalten, und zwar das Relais A 9
über die Leitung 346 und das Relais MT4 über die Leitung 331. Das Relais 2.G schließt seinen Halte-Stromkreis
vom Kontakt 2. {/-5 (Fig. 62 A) über die Leitung312, Kontakt 2.D-J (Fig. 62B), 2.D-4,
2.D-5, Leitung 354, Kontakt 2.G-3 zur Klemme
2.G-2.
Durch das Ansprechen des Relais 2. V2 wird die
vierte Schubstange MM verschoben, wodurch der an der vierten Stelle im Relais 2 LKg gesperrte
Kontakt freigegeben wird. Das Zeitschaltrelais MT ζ (Fig. 62 C) schließt einen Erregerstromkreis
für das Relais 2.LKο über die oben beschriebenen
Stromkreise. Die Null, die in, dem Zehnerschaltrelais Γ zu einer »1« erhöht worden, ist, wird zu
der dem Additionsrelais Ag entsprechenden Zahl addiert, was eine Null ergibt und wiederum die
Anzeige einer Zehnerschaltung auslöst. no
Das Sperrelais 2.LKο schließt seinen Halte- "
Stromkreis für sich und vollendet den bereits vorher beschriebenen Erregerstromkreis für das
Zehnerüberträgungs-Anzeigerelais 2.D. Die Erregung des Anzeigerelais 2. D unterbricht die Erregerleitung
zum Relais MTN (Fig. 62 D) und den Haltestromkreis für das Relais 2.G. Das Relais
MTN fällt ab, aber das Relais 2.G wird im Augenblick noch über die Leitung 359 von dem Zehnerschaltrelais
T unter Strom gehalten. Das Abfallen des Relais MTN zu diesem Zeitpunkt hat auch das
Abfallen des Zehnerschaltrelais T, des Additionsrelais Ag und des Zeitschaltrelais MT4 zur Folge.
Das Abfallen des Zehnerschaltrelais T zu diesem Zeitpunkt läßt jetzt das Relais 2.G stromlos werden.
Das Abfallen des Zeitschaltrelais MT 4 unter-
bricht die Erregerleitung zum Relais MT ζ, das zu
diesem Zeitpunkt noch vom Relais MT 6 aus gehalten wird. Das Abfallen des Additionsrelais Ag
läßt die Relais- MB, 2.Ό und 2.F2 stromlos werden
und unterbricht auch die Erregerleitung zu dem Sperrelais 2.LKo, jedoch wird das Relais
noch durch, die vom Relais 2J1 ausgehende Leitung
363 gehalten.
Das Abfallen des Relais 2.F2 läßt die vierte Schubstange ihre Ruhelage wieder einnehmen, wodurch
eine Null- an der vierten Stelle gesperrt und der Haltestromkreis zu dem Sperrelais 2.LK ο
unterbrochen wird. Das Abfallen des Relais MB macht auch das Relais MAP stromlos. Das Abfallen,
des Zehnerübertragungs-Anzeigerelais 2.Z) (Fig. 62 B) stellt bei, 2..D-4 und 2.D-7 den über die
Leitungen 313, 314 und 315 verlaufenden Erregerstromkreis
für das Relais MTN (Fig. 62 D) wieder her, ebenso den über die Leitung 357 verlaufenden
Erregerstromkreis für das Zehnerschaltrelais T (Fig. 62 A).
Durch das Abfallen des Zeitschaltrelais MT 4
(Fig. 62 C) werden die Erregerstromkreise für die Relais MA und A ο geschlossen, da sich eine Null
an der fünften Stelle des Sekundär-Speicherwerkes befindet.
Durch die Erregung des Zehnerübertragungsrelais T wird ein Haltestromkreis vom Relais MTN
(Fig. 62 D) über die Leitung 346 und T-S und ein Erregerstromkreis über den Kontakt T-i und die
Leitung 359 zur Klemme 2.G-2 geschlossen. Das Additionsrelais Ao schließt seinen Haltestromkreis.
Ebenso schließt das Relais MA (Fig. 62 C) seinen Haltestromkreis, erregt das Relais MAF über die
Leitung 352 und schließt die Erregerstromkreise über die Leitung 298, das Relais 2.U und die Leitung
299 zur Klemme 2.V1-1. Das Relais MA schließt auch noch Erregerstromkreise für das Zeitschaltrelais
MT 6 und für 2. Vi über die Kontakte MA-g, MA-10, Leitung 305, Kontakte MT4-9,
MT4-10, MT5-11, MT5-12, Leitung 309 zur
Klemme MT 6-13 und damit zur Wicklung des Relais
MT 6.
Die Erregung des Relais 2.G (Fig. 62B) hat die
Unterbrechung des über die Leitung 357 verlaufenden Erregerstromkreises für das Zehnerschaltrelais
T zur Folge, das jedoch noch durch seinen vom Relais MTN ausgehenden und über die Leitung
346 verlaufenden Haltestromkreis erregt gehalten wird. Die Erregung des Zeitschaltrelais
MT 6 unterbricht den Erregerstromkreis für das Additionsrelais Ao und den einen. Haltestromkreis
für das Relais MT 5. Beide Relais werden jedoch noch von dem Relais MTN gehalten, und zwar das
Additionsrelais A ο über die Leitung 346 und das Relais MT 5 über die Leitung 311.
Die Erregung des Relais 2.G schließt seinen Haltestromkreis vom Kontakt 2. C/-5 (Fig. 62 A)
über Leitung 312, Kontakte 2.D-1J, 2.D-4, 2.D-5,
Leitung 354 und Kontakt 2.G-3 zur Klemme 2.G-2. Durch die Erregung des Relais 2. Vi wird die
fünfte Schubstange MM verstellt, wodurch der an der fünften Stelle in dem Sperrelais 2.LK ο gesperrte
Kontakt freigegeben wird. Die Erregung des Zeitschaltrelais MT 6 schließt einen besonderen
Haltestromkreis von + + über Kontakt TT-4 (Fig. 62D), Leitung 330, Kontakte MD-21, MD-22,
Leitung 331 und Kontakt MT6-2 zur Klemme
MT 6-13 und damit zur Wicklung des Relais MT 6. Das Relais MT6 schließt einen Erregerstromkreis
für das Sperrelais 2.LKi1 dessen Verlauf oben beschrieben
wurde. Die Null wird in dem Zehnerübertragungsrelais T in eine »1« umgewandelt und
in dem Additionsrelais Ao zu der Null hinzugezählt, was eine »1« ergibt und keine Anzeige
einer Zehnerschaltung zur Folge hat.
Das Sperrelais 2.LK1 schließt bei seiner Erregung
einen Haltestromkreis vom Kontakt 2.X1-1
über die Leitung 363 und den Kontakt 2.LK1-3 zur Klemme 2.LK1-1 und einen Erregerstromkreis
(Punkt 34 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B) über die Leitung 343 zum Relais 2.C. Die Erregung des Relais
2.C zu diesem Zeitpunkt unterbricht bei 2.C-1
(Punkt 35 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) den über die Leitungen 313, 314 und 315 verlaufenden Erregerstromkreis
für das Relais MTN. Das Abfallen des Relais MTN (Punkt 36 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) hat ein Abfallen des Zehnerschaltrelais T,
des Additionsrelais Ao und des Zeitschaltrelais MTs zur Folge. Das Abfallen des Zehnerschaltrelais
T unterbricht den über die Leitung 359 verlaufenden Erregerstromkreis für das Relais 2.G,
jedoch wird dieses Relais jetzt noch vom Kontakt 2.D-5 über die Leitung 354 gehalten. Das abfallende
Zeitschaltrelais MT 5 unterbricht die Erregerleitung 309 zu dem Zeitschaltrelais MT6, jedoch
wird dieses Relais MT 6 noch über seinen Haltestromkreis 331 gehalten. Das Abfallen des
Additionsrelais Ao (Punkt 37 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) hat ein Abfallen der Relais 2.C und 2. Vx
zur Folge. Durch das Abfallen des Additionsrelais A ο wird auch die Erregerleitung zu dem
Sperrelais 2.LK ι unterbrochen, das jedoch jetzt über das Relais 2.I1 und die Leitung 363 erregt
gehalten wird.
Das Abfallen des Relais 2.V1 (Punkt 40 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) läßt die fünfte Schubstange in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch eine »1«
im fünften Stellenwert gesperrt und der Haltestromkreis für das Sperrelais 2.LK1 unterbrochen
wird (Punkt 41 im Zeitdiagramm, Fig. 88B). Das Relais MA (Punkt 38 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B)
läßt jetzt das Relais MAF stromlos werden. Das Abfallen des Relais 2.C (Punkt 40 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) stellt den Erregerstromkreis für das Relais MTN über die Leitungen 313, 314 und
wieder her. Das Abfallen des Zeitschaltrelais MTs (Fig· 62 C) schließt einen Stromkreis (Punkt
im Zeitdiagramm, Fig. 88B) vom Pluspol über den Kontakt MT 5-39, Leitung 364, Kontakt
MT6-40, MT 6-4, Leitung 365 zum Kontakt AB-26
(Fig. 62E), wo sich der Stromkreis gabelt. Der eine Zweig verläuft über den Kontakt AB-J und
die Leitung 366 zur Klemme JJ-i (Fig. 62F) und
damit zur Wicklung des Relais //. Der andere Zweig verläuft über den Kontakt AB-i5, die Lei-
tung 367, Kontakte C-τ, C-8, Leitung 368 zur
Klemme KR-1 und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten
KR.
Die Erregung des Relais // (Fig. 62 F) unterbricht (Punkt 41 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) bei
//-10 den über die Leitungen 275, 276 und 278 verlaufenden Haltestromkreis für das Relais DD 2
(Fig. 62 E) und das entsprechende Umkehrrelais R 2 sowie den über die Leitungen 275, 276 und 283
verlaufenden Haltestromkreis zürn Relais RR, die sämtlich abfallen. Das Abfallen des Relais DD 2
(Punkt 42 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) unterbricht die Erregerleitung 279 für das Relais DAD und
bringt auch das Relais. H zum Abfallen. Die Erregung des Relais// (Fig. 62 F) schließt seinen
Haltestromkreis über den Kontakt//-2 zur Klemme JJ-i und einen zweiten Erregerstromkreis für das
Relais MD vom Pluspol über den Kontakt //-5 und die Leitung 370 zur Klemme MD-1 und damit zur
Wicklung des Relais MD.
Durch das Ansprechen (Punkt 43 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B) des Tastenauslösemagneten KR
(Fig. 62 E) wird in der früher beschriebenen Weise die Taste K-ADD ausgelöst, durch deren Auslösung
(Punkt 44 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B) die über die Leitungen 262 und 265 verlaufenden Erregerstromkreise
für die Relais ADD (Fig. 62 F) und AB (Fig. 62 E) unterbrochen und diese Relais
stromlos gemacht werden. Das Abfallen des Relais AB unterbricht den einen Erregerstromkreis
über die Leitung 270 für das Relais MD, aber zu diesem Zeitpunkt wird das Relais MD über die
Leitung 370 von dem Relais // gehalten. Das Abfallen des Relais AB (Punkt 45 im Zeitdiagramm,
Fig. 88 B) unterbricht auch den Haltestromkreis über die Leitung 281 zu dem Relais G, das daraufhin
abfällt, ferner (Punkt 45 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) bei ΑΒ-ΐζ die Stromzufuhr zu den Erregerleitungen
367 und 368 für den Tastenauslösemagneten KR und bei AB-7 die Stromzufuhr zu
der Erregerleitung 366 für das Relais //. Infolgedessen wird der Magnet KR stromlos, während das
Relais // über seinen Haltestromkreis unter Strom gehalten wird.
Das Relais AB (Fig. 62 E) schließt jetzt einen Stromkreis (Punkt 46 im Zeitdiagramm, Fig. 88B)
vom Pluspol über den Kontakt MT 5-39, Leitung 364, Kontakte MT 6-40, .MT 6-4, Leitung 365, Kontakte
AB-26, AB-2$ und Leitung 371 zur Klemme C-12 und damit zur Wicklung des Relais C. Die
Erregung des Relais (Punkt 47 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B) unterbricht den Erregerstromkreis für
den Magneten KR, der abfällt, und schließt einen Stromkreis vom Pol ++ über Kontakt C-16 und
die Leitung 372 zur Klemme 1.PF-3 (Fig. 62 C) und
damit zur Wicklung des Löschrelais i.W für das Primär-Speicherwerk. Die Bauart dieses Löschrelais
ergibt sich aus den Fig. 16 bis 18. Durch das Ansprechen des Löschrelais i.W (Punkt 48 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) werden alle Schubstangen MM des Primär-Speicherwerkes verstellt, wodurch
alle Haken K gehoben und alle gesperrten Kontakte freigegeben werden, so daß das Speicherwerk
für eine neue Betragseinführung bereit ist. Durch das Ansprechen des Relais i.W wird ferner
ein Stromkreis vom Pol + + über den Kontakt C-io, Leitung 373, Kontakte 1.W-1, 1.W-2 und
Leitung 374 zur Klemme CCi?-2 (Fig. 62 F) und damit zur Wicklung eines Relais CCR hergestellt.
Das Ansprechen des Relais CCR (Punkt 49 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) setzt diesen Stromkreis von
der Klemme CCR-2 über die Kontakte CCR-3, CCR-4 und die Leitung 375 zur Klemme CR-4 und
damit zur Wicklung des Relais CR fort. Die Erregung des Relais CR unterbricht bei CR-J (Punkt
50 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) den Erregerstromkreis über die Leitung 260 zum Hauptschaltrelais
CPS, dessen Abfallen (Punkt 51 im Zeitdiagramm,
Fig. 88B) die Stromzufuhr zu allen im Diagramm mit + bezeichneten Stellen unterbricht.
Infolgedessen werden folgende Relais stromlos:
Die Relais i.U, i.Xi und 1.X2 (Fig. 62C), die
vom Pluspol unmittelbar erregt werden, das Relais MD (Fig. 62 E), das vom Pluspol über den Kontakt
//"S (Fig. 62 F) erregt war, die Relais 2. t/
und 2.x 1 (Fig. 62 A), die vom Pluspol über den Kontakt MD-g (Fig. 62 E) erregt wurden, das Relais
TTT (Fig. 62 D), das vom Pluspol über den Kontakt MD-20 (Fig. 62 E) gehalten wurde, das
Relais 2.G (Fig. 62 B), das vom Pluspol über den Kontakt 2.D-5 erregt gehalten wurde, das Relais
MTN (Fig. 62 D), das vom Pluspol über den Kontakt 2. [/-5 (Fig. 62A) erregt wurde, das Relais//
(Fig. 62 F), das vom Pluspol über Kontakt JJ-2
gehalten wurde, und das Relais C, das vom Pluspol über den Kontakt MT 5-39 erregt wurde.
Das Abfallen des Relais MD (Fig. 62 E) (Punkt 52 im Zeitdiagramm, Fig. 88B) unterbricht zu
diesem Zeitpunkt bei M.D-22 den über die Leitung
331 verlaufenden Haltestromkreis für das Relais MT 6 (Fig. 62 C), das infolgedessen abfällt. Das
Abfallen des Relais C (Fig. 62 F) macht das Relais i.W (Fig. 62C) sowie die Relais CCR und CR
(Fig. 62 F) stromlos (Punkt 52 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B). Infolgedessen sind zu diesem Zeitpunkt
sämtliche Relais nicht erregt.
Das Abfallen des Relais CR (Fig. 62 F) stellt den Erregerstromkreis über die Leitung 260 zum
Hauptstromschalter CPS wieder her (Punkt S3 im Zeitdiagramm, Fig. 88B), so daß auch die Relais
i.U, τ.Xi und 1.X2 (Fig. 62C) erregt werden
(Punkt 54 im Zeitdiagramm, Fig. 88 B) und das Primär-Speicherwerk zur Aufnahme einer neuen
Zahl bereit ist.
Im Sekundär-Speicherwerk ist jetzt ein Betrag von »10 019« gespeichert, der die Summe von
»9982« und »37« darstellt.
2. Löschung des Primär-Speicherwerkes im Falle eines Irrtums
Das erste Speicherwerk kann, bevor die Additionstaste K-ADD gedrückt ist, beliebig mit Hilfe
der Löschtaste K-CLR (Fig. 62 E) gelöscht werden. Durch Drücken der Löschtaste K-CLR wird das
Relais C (Fig. 62 F) erregt mittels eines Stromkreises, der von einer + -!--Sammelschiene KPi
über die Löschtaste K.CLR und eine Leitung 376
zur Klemme C-12 und damit zur Wicklung des Relais C führt. Die Erregung des Relais C hat, wie
bereits beschrieben, das Ansprechen des Löschrelais i.W (Fig. 62C) über einen Stromkreis, der
vom Kontakt C-16 über die Leitung 372 verläuft, zur Folge. Dadurch werden alle in dem ersten
Speicherwerk gespeicherten Ziffern gelöscht und außerdem das Hauptschaltrelais CPS und alle vom
Pluspol aus erregten Relais stromlos gemacht.
Das Relais C bleibt ebenso wie die Relais i.W, CR und CCi? so· lange erregt, wie die Taste K-CLR
gedrückt gehalten wird. Diese Taste wird nicht durch die bereits beschriebene Tastensperreinrichtung
in der gedrückten Lage festgehalten, sondern ist eine freie Taste, deren Freigabe durch die Wegnahme
der Hand des Benutzers erfolgt. Hat der Benutzer die Taste K-CLR losgelassen, so wird das
Relais C stromlos und mit ihm die Relais i.W, CR und CCR. Nunmehr ist das Primär-Speicherwerk
zur Aufnahme von Beträgen wieder bereit.
3. Nullstellung des Sekundär-Speicherwerkes
Die Nullstellung des Sekundär-Speicherwerkes wird mittels der Löschtaste K-CLR und einer
Hilfswahltaste KK 2 bewirkt. Die Hilfswahltaste KK 2 ist, wie sich aus Fig. 70 ergibt, normalerweise
über den Kontakt 1. X 2-3 an die Wicklung des Sperrelais 1.LK2 im Primär-Speicherwerk angeschlossen.
Die Hilfswahltaste KK 2 (Fig. 62 E) kann einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
C-13 (Fig. 62F), die Leitung 261, die positive
Sammelschiene KP, die Taste KK2 und eine Leitung
377 zu einem Kontakt C-20 schließen, der bei nicht erregtem Relais C über einen Kontakt C-19
und über nicht dargestellte Relais zur Klemme 1.LK2-1 (Fig. 62D) fortgesetzt wird. Bei erregtem
Relais C dagegen ist die Verbindung des Pluspols mit der Sammelschiene KP bei C-13 unterbrochen
und statt dessen eine Verbindung des Ankerkontaktes C-13 m^ dem Pol + + getreten.
Ferner ist der Ankerkontakt C-20 vom Kontakt C-19 getrennt und mit einem festen Kontakt C-14
in Berührung gebracht, so daß der Stromkreis unmittelbar über eine Leitung 378 zur Klemme 2.W-1
und damit zur Wicklung des Löschrelais 2.W für das Sekundär-Speicherwerk verläuft. Auf diese
Weise wird also das Löschrelais 2.W über einen Stromkreis erregt, der vom Pol + + ausgeht und
über den Kontakt C-13, die Leitung 261, die Sammelschiene
KP, die Taste KK 2, die Leitung 377, Kontakte C-20, C-14 und Leitung 378 zur Klemme
2.W-1 verläuft. Der Ersatz des einfachen Pluspols durch den Pol + + ist deswegen notwendig, weil
durch die Erregung des Relais C auch das Hauptschaltrelais CPS stromlos wird und dadurch die
Stromzufuhr zu dem einfachen Pluspol abgeschnitten wird.
Durch die Erregung des Löschrelais 2.W (Fig. 62 A) werden alle Schubstangen MM im
zweiten Speicherwerk verstellt und dadurch alle gesperrten Kontakte freigegeben. Gleichzeitig
schließt das Relais 2.W (Fig. 62 A) einen Stromkreis vom Pol + + über einen Kontakt 2. W-2 und
eine Leitung 379 zur Klemme 2.LK0-1 und damit
zur Wicklung des Nullsperrelais im Sekundär-Speicherwerk. Da alle Haken K (Fig. 1A und 1 B)
angehoben sind, können sämtliche Ankerkontakte im Relais 2.LK 0 ihre wirksame Lage einnehmen.
Dieses Relais 2.LKο schließt einen Stromkreis vom
Pol ++ über einen Kontakt 2.LK 0-4, eine Leitung 380, Kontakte C-21, C-8 und Leitung 368 zur
Klemme KR-i und damit zur Wicklung desTastenauslösemagneten
KR (Fig. 62 E). Durch die Erregung des Magneten KR wird die Hilfswahltaste
KK 2 ausgelöst. Durch die Auslösung dieser Taste KK 2 wird wiederum die Erregerleitung 377 unterbrochen,
die zum Löschrelais 2. W verläuft. Das Löschrelais 2.W wird also stromlos.
Der Kontakt 2. W-2 ist gegenüber den mechanischen Teilen des Relais 2.W so eingestellt, daß
die Haken K nahezu gesenkt sind, bevor der Kontakt 2. W-2 sich von dem zugehörigen festen Kontakt
löst. Es sind also sämtliche sperrbaren Ankerkontakte in dem Relais 2.LK ο verriegelt, bevor
dieses stromlos wird. Damit sind aber die vorher in dem Sekundär-Speicherwerk gesperrten Ziffern
durch Nullen ersetzt.
4. Addition von Zahlen mit Dezimalbruchteilen
In den vorausgehenden Abschnitten ist lediglich die Addition von ganzen Zahlen beschrieben. Wenn
Geldbeträge in Dezimalschreibweise, z. B. Dollars und Cents, addiert werden sollen, so wird das entsprechende
DD-Relais (Fig. 62 E und 62 F) in der bereits beschriebenen Weise durch die Punkttaste
K-PT (Fig. 61 A) angerufen. Da hierfür niemals weniger als zwei Stellen, z. B. ».05« in Betracht
kommen, ist es unnötig, ein DD-Relais für die
Einercents vorzusehen. Ein besonderes DD-Relais
(DDo, Fig. 61 A) genügt für die beiden Cents-Stellenwerte, während das Relais DD1 für die
Einerdollars, das Relais DD 2 für die Zehnerdollars usw. vorgesehen sind.
Sobald das Relais ADD erregt ist, wird das entsprechende Umkehrrelais R (Fig. 62 F) von dem
!Relais DD erregt. Man braucht auch für die Einerund Zehnercents nur ein einziges Relais Ro vorzusehen,
dafür muß aber jedes Relais R mit zwei besonderen Leitungen des abgehenden Kabels R-4 no
verbunden sein, die die nötigen Impulse für die Übertragung der Cents weiterleiten. Ganze Zahlen
werden dann in das Sekundär-Speicherwerk in der Weise addiert, als wenn sie Nullen in den beiden
Dezimalstellen enthalten würden.
In den Fällen, in denen ganze Zahlen allein, oder Geldsummen allein addiert werden sollen, kann
zwischen dem Kabel £-8 (Fig. 62 E) und den Wicklungen der i?-Relais eine einfache Umschaltvorrichtung
vorgesehen sein, so daß jeweils die entsprechende Zahl von Dezimalstellen zugelassen
wird. Eine solche Umschaltvorrichtung könnte aus einem oder mehr Umschaltrelais der in den Fig. 11
und 12 gezeigten Bauart bestehen, bei denen, das Kabel ADD-ζ an die Ankerkontakte H und die anderen
mit den festen Kontakten /, /' verbundenen
Kabel in der Weise an die Wicklungen der Umkehrrelais
angeschlossen wären, daß bei nicht erregtem Umschaltrelais die Leitungen in dem Kabel
ADD-ζ mit den Wicklungen der Relais R in der in Fig. 62 F gezeigten Weise verbunden wären, d. h.
die Leitung ψ ι des Kabels ADD-ζ würde das Relais
R ι erregen, das lediglich einen Stromkreis in dem von ihm ausgehenden Kabel R1-4 besitzt, die
Leitung ADD-ζ (2) erregt das Relais R 2, das zwei
Stromkreise in dem von ihm ausgehenden Kabel R 2-4 aufweist usw.
Ein beispielsweise vom dritten Tabulationskontakt in dem Relais 1.X1 (Fig. 62 C) ausgehender
Stromkreis würde über die Leitungen i.Z 1-11(3), £-1(3), £-8(2), ADD-2(2) und über
das nicht erregte Umschaltrelais das Relais R 2 erregen und damit die Addition von nur zwei Ziffern
in das Sekundär-Speicherwerk zulassen. Dieser Zustand würde also die Addition von nur ganzen
Zahlen regeln.
Für die Addition von Geldbeträgen mit zwei Dezimalstellen würde das Umschaltrelais erregt werden,
wodurch die Kontakte H der Anker in Berührung mit den festen Kontakten / kommen würden.
Die Anzahl der die festen Kontakte/ verlassenden Leitungen würde um zwei höher sein als
die Anzahl der Ankerkontakte H. Infolgedessen würde ein von dem dritten Tabulationskontakt in
dem Relais ι.Χ ι (Fig. 62 C) ausgehender Impuls
über den vorher beschriebenen Stromkreis zum Kabel ADD-$ (2) (Fig. 62 F) verlaufen. Über die
Kontakte des Umschaltrelais würde die Stromkreisnummer um zwei Einheiten erhöht werden, so
daß das um zwei Stellen höhere Relais R4 erregt
wird und in dem von diesem ausgehenden Kabel i?4"4 zwei Stromkreise mehr vorhanden sind. Diese
beiden zusätzlichen Stromkreise würden die Impulse für die Addition von zwei Dezimalstellen
übertragen.
VII. Subtraktion
Soll eine Zahl von einer bereits im Sekundär-Speicherwerk befindlichen abgezogen werden, so
wird die abzuziehende Zahl zunächst wie für einen Additionsvorgang eingeführt und dann die Subtraktionstaste
K-SU (Fig. 62 F) zusammen mit der Additionstaste K-ADD gedrückt. Die Subtraktionstaste K-SU erregt die Subtraktionsrelais 5Ί und
S2 (Fig. 62 A), wobei der Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13 (Fig. 62 F), die Leitung
261, die positive Sammelschiene KP, die Subtraktionstaste K-SU, eine Leitung 381 zur Klemme
6"2-i und über eine Leitung 382 zur Klemme S1-1
verläuft. Die Additionstaste K-ADD setzt den bereits beschriebenen Additionsvorgang in Gang. Das
Drücken der Subtraktionstaste K-SU leitet daher einen Additionsvorgang mit erregten Relais Si
und S 2 ein.
Wie bereits beschrieben, gehen die über die Kabel T-3 und Τ-γ verlaufenden Stromkreise in
das Kabel S1-6 über, dessen Leitungen über die
Ankerkontakte des Relais S1 normalerweise mit
den Leitungen des Kabels Si-7 verbunden sind,
wobei die Leitungen in den Kabeln ,S1I-6 und S1-7
den gleichen Zahlen entsprechen. Von dem Kabel Τ-γ zweigt noch ein zweites Kabel ab, dessen Leitungen
in umgekehrter Reihenfolge mit den festen Kontakten des Relais JT1 verbunden sind, wie die
Leitungen des Abzweigkabels VS1I-O. Ist das Relais
vS11 erregt, so sind die Leitungen des zweiten
Abzweigkabels mit den Leitungen des Kabels S τ-γ verbunden, und zwar so, daß die dem Wert »1«
entsprechende Leitung des ankommenden Kabels in die Leitung 9 des abgehenden Kabels S τ-γ übergeht.
Mit Ausnahme der Ziffern »o« und »5« findet daher in dem. erregten Relais 5" 1 eine Umwandlung
einer Zahl in ihre zugehörige Komplementzahl statt, d.h. eine »1« wird eine »9«, eine »2« eine
»8« usw. Da an den Ziffern »o« und »5« durch die Bildung einer Komplementzahl nichts geändert
werden würde, sind die diesen Ziffern entsprechenden Leitungen nicht über das Relais ,S" 1 geführt,
sondern gehen unmittelbar von dem Kabel Τ-γ in das KabelAg-10 über. Dieses an sich bekannte
Verfahren der Subtraktion durch Addition des 8s
Komplementbetrages erfordert auch eine Umkehrung der Wirkung der Zehnerschaltvorrichtung,
d. h. eine Zehnerübertragung muß unterdrückt werden, wenn sie angezeigt worden ist, während
bei nicht erfolgter Anzeige eine Zehnerübertragung ausgeführt werden muß. Aus diesem Grunde werden
die Erregerleitungen mit den Wicklungen der Relais 2.C und 2.D kreuzweise verbunden, wenn
das Relais S τ erregt wird.
Ist das Subtraktionsrelais 611 nicht erregt, so
führen die Stromkreise von dem Zehnerübertragungskabel 2.LÄO-12, wie bereits, gezeigt wurde,
über die Kontakte 2.LK1-13 bis 2.LK0-13 und die
zugehörigen Ankerkontakte 2.Ui 1-6 bis 2.LK 0-6,
die gemeinsame Leitung 340, Kontakte 51-5, ν$Ί-2 loo
und Leitung 342 zur Klemme 2.D-1 und damit zur Wicklung des Zehnerübertragungs-Anzeigerelais
2.D, das die Durchführung einer Zehnerschaltung beim nächsten Vorgang bewirkt. Ist jedoch das
Relais vS11 erregt, so wird der Stromkreis durch
den Ankerkontakt 6Ί-5 zu dem festen Kontakt
S1-3 umgeschaltet, der über die Leitung 343 mit
der Klemme 2.C-2 verbunden ist, von wo aus keine Durchführung einer Zehnerschaltung veranlaßt wird.
In ähnlicher Weise führen die vom Nicht-Zehnerschaltkabel
2.LK0-14 ausgehenden Stromkreise
über die Kontakte 2.LK1-15 bis 2.LK0-15, die zugehörigen
Ankerkontakte 2.LK τ-γ bis 2.Ui0-7, die gemeinsame Leitung 341, Kontakte vS11-4, J>" 1-3,
Leitung 343 zur Klemme 2. C-2, wodurch angezeigt wird, daß keine Zehnerschaltung erforderlich ist.
Wird das Subtraktionsrelais .S11 erregt, so wird der
Stromkreis über die Kontakte 6" 1-4, 6" 1-2 und die
Leitung 342 zur Klemme 2.D-1 des Zehnerübertragungs-Anzeigerelais
geführt und eine Zehnerübertragung bewirkt.
Das die Leitungen A 0-9 bis ^9-9 aufnehmende
Nitllübertragungskabel wird nach Verlassen des Zehnerübertragungsrelais T im Relais 6" 2 umgeschaltet.
Bei einem Additionsvorgang wird ein Nullübertragungsstromkreis wie eine Zehnerüber-
tragungsanzeige behandelt, wenn das Zehnerschaltrelais T bereits unter Strom gesetzt worden ist. Bei
einem Subtraktionsvorgang wird die Zehnerübertragungsanzeige vom Relais T in eine Nicht-Zehnerübertragungsanzeige
im Subtraktionsrelais S 2 umgeschaltet und nach Verlauf über die Sperr-
kontakte wiederum in dem Subtraktionsrelais 6" ι
zu einer Zehnerüber tragungsanzeige zurückgeschaltet.
Die Zehnerübertragungsverhältnisse bei Subtraktionsvorgängen sollen in Form eines Schemas
erläutert werden:
Schaltung der Zehnerübertragung bei Subtraktion
i. Subtraktion einer kleineren Zahl von einer größeren
Beispiel: 3872—2597
| Ziffernschaltung | Reihenfolge der Vorgänge |
Aus dem Primär-Speicherwerk kommende Ziffer |
Geänderte Ziffer bei erregtem Relais T |
Im Relais S1 in das Komplement abgeänderte Ziffer |
Ziffer im Sekundär- Speicherwerk |
Summe | Zehnerübertragungsschaltung | Ursprünglich über das Kabel kommende Anzeige |
Im Relais T abgeändert in |
Weiter abgeändert im Relais S 2 in |
Endgültige Anzeige im Relais S 1 umgeschaltet in |
Bewirkt die Erregung des Relais |
| I | 7 | . | 3 | 2 | 5 | NT | . | T | 2. D | |||
| 2 | 9 | 0 | 0 | 7 | 7 | OT | T | NT | T | 2. D | ||
| 3 | 5 | 6 | 4 | 8 | 2 | T | — | — | NT | 2. C | ||
| 4 | 2 | — | 8 | 3 | I | T | — | — | NT | 2. C | ||
| 5 | 0 | — | 0 | 0 | 0 | OT | NT | T | NT | 2. C | ||
| 6 | 0 | — | 0 | 0 | 0 | OT | NT | T | NT | 2. C | ||
| 7 | 0 | — | 0 | 0 | 0 | OT | NT | T | NT | 2. C |
NT bedeutet: Keine-Zehnerschaltungsimpuls, verlaufend im Kabel 2.L.K0-14.
T bedeutet: Zehnerübertragungsiinpuls, verlaufend im Kabel 2.LK0-12,
OT bedeutet: Nullübertragungsimpuls, verlaufend über Ag-g, Λ8-9, usw.
(Tatsächlich
2. Subtraktion einer größeren Zahl von einer kleineren
Beispiel: 2572 — 3897 + 2572)— 3897, wenn »m« die Stellenwertskapazität der Maschine bedeutet)
Ziffernschaltung
Zehnerübertragungsschaltung
CD
al
1!
1!
ι
2
3
4
5
6
2
3
4
5
6
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7
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T T T T T T
2.D 2. D 2.D 2.D 2.D 2. D 2.D
VIII. Allgemeine Beschreibung des
Maschinendiagramms
Maschinendiagramms
Das dargestellte Ausführungsbeispiel umfaßt drei wesentliche Einheiten, und zwar erstens eine
Schreibmaschine, auf der eine Rechnung hergestellt wird. Diese Schreibmaschine trägt auch die
Ziffern- und Steuertasten. Die zweite Einheit ist ebenfalls eine Schreibmaschine zur Aufnahme der
ίο Kontokarten und die dritte Einheit die Rechenvorrichtung
oder Rechenzentrale, die für diesen Zweck als eine Einheit betrachtet wird. Es wäre
an sich natürlich möglich, einerseits die Wirkungen einiger oder sämtlicher Einheiten, in einer
Einheit zusammenzufassen oder andererseits diehier angenommene Einheit noch weiter zu unterteilen.
Alle mit Hilfe des Zifferntastenfeldes eingeführten Beträge gelangen zunächst in ein Primär-Speicherwerk.
Der Abdruck erfolgt über die in dem Primär-Speicherwerk geschlossenen Kontakte, so
daß der richtige Abdruck einer Größe durch die Schreibmaschine eine Gewähr dafür gibt, daß
diese Größe auch richtig in die Maschine eingeführt worden ist. Die Ausstellung einer Rechnung
erfolgt im wesentlichen, in folgender Weise: Zunächst wird der alte Saldo von der Kontokarte
abgelesen und mittels einer »Alter-Saldo«- Taste in das Speicherwerk Nr. 5 (Fig. 82 A
bis 82 D) eingeführt. Dieser alte Saldo wird mittels der zweiten Schreibmaschine auf der Kontokarte,
aber nicht auf der Rechnung abgedruckt. Die Rechnung wird dann Posten für Posten auf einem
teilweise vorgedruckten Formular (Fig. 83) ausgefüllt, wobei die Menge den einen Faktor und der
Preis je Mengeneinheit den anderen Faktor darstellt. Bei dem dargestellten Rechnungsformular
ist die Menge zuerst eingeführt und der Preis zuletzt, während gemäß der folgenden Beschreibung
der Preis zuerst eingeführt wird. Die Maschine kann sowohl in der einen als auch in
der anderen Reihenfolge arbeiten. Der Preis kann jedesmal Ziffer für Ziffer eingestellt werden. Es
kann aber auch eine Anzahl von festen Preisen in Relais der Maschine gespeichert sein, was bei der
beschriebenen Maschine der Fall ist. Um einen dieser festen Preise auszuwählen, muß die Steuertaste
»Fester Preis« und die der Nummer dieses festen Preises entsprechende Ziffertaste gedrückt
werden. Bei der Benutzung dieser Taste wird der feste Preis selbsttätig in eines der Primär-Speicherwerke
eingeführt. Lediglich die Ordnungsnummer dieses Preises wird zur Kontrolle darüber,
welcher feste Preis gewählt war, auf der Rechnung abgedruckt. Die »Fester-Preis«-Taste löst selbe ttätig
eine Multiplikation aus, wählt die richtigen Einteilungsspeicherwerke aus, so daß das Produkt
sowohl in das richtige Einteilungsspeicherwerk als auch in Summen- und Aufrechnungsspeicherwerke
eingeführt wird.
Die Rechnung enthält mehrere sich je auf eine Unterteilung beziehende Zwischenrechnungen.
Nach Einführung der zu einer jeden Zwischenrechnung gehörigen Einzelposten wird eine
Zwischensummenziehtaste gedrückt, die aus dem Speicherwerk Nr. 6 (Fig. 81A und 81 B) eine
Zwischensumme zieht und zum Abdruck bringt. Sodann wird mittels einer Rabattaste der Rabatt
errechnet und subtraktiv in die Speicherwerke Nr. 6 und 7 sowie in das jeweils für die Betragsaufnahme ausgewählte Einzelspeicherwerk ein-
geführt. Bei der Maschine ist die Verwendung von mehreren Einteilungsspeicherwerken beabsichtigt.
Der Einfachheit halber sind jedoch nur die Speicherwerke Nr. 1 und 2 in dem Diagramm
(Fig. 77 A bis 77 D bzw. 78 A bis 78 D) dargestellt, da die Schaltung für die übrigen Speicherwerke
mit derjenigen der Speicherwerke Nr. 1 und 2 übereinstimmt. Das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 wird dann nach Drücken der Löschtaste K-CLR und der Zifferntaste .KA'6 auf Null
gestellt.
Die folgenden Zwischenrechnungen auf dem Rechnungsformular werden in der gleichen Weise
behandelt, wobei jedes besondere Produkt in einem besonderen Einteilungsspeicherwerk gespeichert
und das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 am Ende einer jeden Zwischenrechnung auf Null
gestellt wird. Das Summenspeicherwerk Nr. 7 enthält die Endsummen sämtlicher für ein
Rechnungsformular ausgeführter Zwischenrechnungen.
Um den Vorgang abzuschließen, werden die Saldotaste und die Summentaste nacheinander gedrückt,
worauf die erste Schreibmaschine die Nettosumme auf dem Rechnungsformular und die
zweite Schreibmaschine gleichzeitig die Nettosumme der Rechnung auf der Kontokarte zum
Abdruck bringt. Darauf addiert oder subtrahiert die Maschine diese Nettosumme zu oder von dem
alten Saldo, errechnet den neuen Saldo und druckt diesen auf der Kontokarte ab.
IX. Multiplikation,
Bei der Multiplikation) einer Zahl mit einer an- 1OS
deren werden zwei Primär-Speicherwerke benutzt, von denen das eine zur Speicherung- des Multiplikators
und das andere zur Speicherung des Multiplikanden dient. Außerdem sind zur Durchführung
der Grundrnultiplikationi Multiplikationsrelais erforderlich,
ferner Additions relais zum Zusammenzählen,
von/ Teilprodukten und ein Sekundär-Speicherwerk zur Speicherung des Endproduktes. Das
Sekundär-Speicherwerk kann wie auch bei der dargestellten
Einrichtung' als. ein Zwischenspeicher- u-5
werk dienen, von dem das Gesamtprodukt in, andere Speicherwerke, d. h. in die eigentlichen Sekundär-Speicherweirke
übertragen, werden kann.
Es sei darauf hingewiesen, daß in den Sperrrelais
LK sowohl der Primär- als auch der Sekurir
där-Speicherwerke alle auf der linkeni Seite der Relais angedeuteten,- Kontakte sperrbare Kontakte entsprechend
den Ankerkatitakteni EL gemäß Fig. 19
und 20 sindi, während die auf der rechten Seite der Sperrelais dargestellten Kontakte freie Kontakte
entsprechend den Ankerkontakten, EC sind, d. la.,
sie können sich ohne jede Enischränkung bewegen,
sobald: die Relais erregt oder aberregt werden.
Die Konitakte in allen anderen. Relais sind freie
Kontakte mit Ausnahme gewisser Kontakte in den Relais U, Xi und X 2 der Primär-Speicherwerke
und in den Relais. X τ der Selcunidör-Speicherwerke.
Diese zuletzt genannten Kontakte, die als kleine Rechtecke dargestellt sind, sind Tabulationskontakte
entsprechend dem Ankerkontakten BB der
ίο Fig-. 2i, wie sie im Abschnitt II, Unterabschnitt 2,
beschrieben sind.
Die als Ausführangsbeispiel beschriebene Maschine ist für Multiplikation eines sechsstelligen.
Multiplikanden, mit einem vierstelligen Multiplikator zusammengesetzt. Der Multiplikand, kann.· auf
höchstens zwölf Stellen vergrößert werden, indem jeweils sechs Stellen getrennt mit dem Multiplikator
multipliziert, also ein Multiplikationsvorgang zweimal durchgeführt und die beiden sich daraus
ergebenden Resultate addiert werden,. In ähnlicher Weise kann der Multiplikator bis. auf höchstens
acht Stellen vergrößert werden, obgleich bei der vor liegenden^ Maschine keine Vorkehrung getroffen
ii.t, den Multiplikanden und den Multiplikator während ein und derselben Rechnung zu vergrößern.
Die als Ausführungsbeispiel dienende Maschine ist so ausgebildet, daß die Stellenanzahl des ganzen
Teiles des Multiplikanden zusammen mit der Stellenanzahl
des eigentlichen Multiplikators acht nicht überschreiten soll. Für die Beschreibung soll der
Einfachheit halber der Multiplikand eine Kapazität von, nur sechs Stellen haben, von denen jeweils
drei zur gleichen, Zeit genommen, werden. Der MuI-tiplikator
soll eine Kapazität von vier Stellen haben, von, denen zwei zur gleichen' Zeit genommen
werden,, während, der ganze Teil des Produktes auf drei Stellen und der Dezimalteil auf zwei Stellen
beschränkt sein soll. Aus dieser Beschreibung kann eine Ausdehnung auf eine größere Kapazität leicht
verstanden, werden..
Das Abstreichen von. nicht gewünschten Ziffern!
im Resultat ist hier auf die Abrundung auf zwei Dezimalstellen beschränkt, obwohl die Resultate
auf irgendeine andere Zahl von Dezimalstellen abgerundet werden könnten. Für die Beschreibung ist
ferner angenommen,, daß die miteinander zu multiplizierenden Zahlen einen in Dollars und Cents abgedruckten
Preis und eine als ganze Zahl erscheinen.de Menge darstellen.
Der Multiplikand oder erste Faktor, der in diesem Fall der Preis sein soll, wird in. den ersten, Abschnitt iA, ι B des Primär-Speicherwerkes (Fig.
74A bis 74D) eingeführt. Jeder der beiden Abschnitte 1A und 1B enthält einen Satz der normalen
Sperrelais lA.LKi bis 1A.LK0 bzw.
ι B.LKi bis 1B.LK0 zusammen mit einem Satz
von Steuerrelais W, U, Xi, X2, Vi, V2 für jeden
Abschnitt. Schaltrelais XA, XB, XC1 XE, ZA, ZB und ZC, deren Bedeutung später erkennbar wird,
vervollständigen den, Abschnitt. Der Grund für die Unterteilung in zwei Abschnitte 1A und 1B wird
später erklärt werden.
Die in, dieses Speicherwerk eingeführten Ziffern werden gleichzeitig in beiden Abschnitten, gespeichert.
Zu diesem Zwecke ist das mit den Zifferntasten verbundene und im Zusammenhang mit der
Addition, beschriebene Kabel sowohl mit einem Kabel ι B.X 2-$ (Fig. 74A) als auch mit einem Kabel
1 A.X 2-3 verbunden^. Wenn die Relais X 2 beide
erregt sind, verläuft die eine Abzweigung über die Kabel 1 B.X2-2 und 1 B.LKo-6 zu den, Wicklungen
der Sperrelais 1B.LK1 bis 1B.LK0 (Fig. 74 A bis
74 C) und die andere Abzweigung über die Kabel 1A.X2-2 und iA.LKo-y zu den Wicklungen der
Sperrelais lA.LKx bis, 1A.LK0 (Fig. 74A bis
74 C), wodurch ein Sperrelais LK in jedem Abschnitt erregt wird. Zur Sicherheit dafür, daß das
ansprechende Relais in beiden Teilen des Speicherwerkes erregt worden ist, ist der Fortsehaltstromkreis
zum Relais TV (Fig. 74D) über die in. beiden Teilen hintereinandergeschalteten, Kontakte geführt.
So· verläuft z. B. der im Relais 1B.LKo entstehende
Stromkreis vom Pluspol in. diesem Relais (Fig. 74A) über die Kontakte iß.LK0-5,
ι A.LK0-5, ι A.LK0-6, die Leitung 401 und Kontakte
ι AZ1-7, iA.Xi-4 zum Kontakt TV- 2
(Fig. 74D), von wo aus sich der Stromkreis in der bereits in Verbindung mit Fig. 70 im Abschnitt IV
beschriebenen Weise fortsetzt. go
Wenn die Maschine mittels des an. der Hauptschreibmaschine angebrachten Hauptschalters TXS
(Fig. 63 A) an das Netz angeschlossen, wird, so wird das Hauptschaltrelais MPS (Fig. 73 D) unmittelbar
erregt, wodurch sämtliche mit ++ bezeichneten-Stellen
mit der Stromquelle in Verbindung gebracht werden. Infolgedessen werden die Steuerrelais CPSi und CPS 2 durch einen
Stromkreis vom Pol + + über den Kontakt CR-/ und die Leitung 402 zu den Klemmen. CPS1-2 und
CPS 2-2 erregt. Das Ansprechen des Relais CPSi
verbindet die Stromquelle mit allen Stellen, die im Diagramm mit Plus bezeichnet sind. Infolgedessen
wird das Relais A (Fig. 71 A) durch einen Stromkreis,
der vom Pluspol über die Kontakte K-11
(Fig. 72 A), MD1-2 (Fig. 71 A), MDi-5, Leitung
403, Kontakt MD1-7 und Leitung 404 zur Klemme A-8 und damit zur Wicklung des Relais A
führt, erregt.
Das Ansprechen, des Relais A schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über Kontakt C-4 (Fig. 72D), P-I7 (Fig. 72A), P-Si, /-24, /-I4, A-5
(Fig. 71 A), Λ-4 zur Klemme 1B.U-I (Fig. 74 A)
und damit zur Wicklung des Relais 1B. U. Die Klemme 1B.U-1 ist über eine Leitung 405 mit der
Wicklung des Relais 1 B.X 1 und über eine Leitung
mit den Klemmen 1 A.U-1, 1 A.X 1-3 und
ι A.X 2-4 verbunden. Dieser Stromkreis setzt sich durch die Leitung 407 zu den, Klemmen ZC-1
(Fig. 74 C), Z23-I und Z-^-I und damit zu den
Wicklungen der Relais XC, XB und XA fort, die somit infolge des Ansprechens des Relais iB.U
ibenfalls erregt werden.
Das Relais ι i3.Z ι (Fig. 74 A) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über den. Kontakt 1 B.X 1-7
und Leitung 408 zur Klemme τ B.X 2-4, wodurch
das Relais ι B.X 2 erregt wird, und einen, Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 11-15
(Fig. 72 B) und 1B.X1-2 (Fig. 74 A) zur Klemme
iß.Ii-i. Dieser hält auch die Relais iB.U,
iA.U, 1A.X1, 1Λ.Χ2, XA, XB und XC.
Das Relais 1 A.X 1 (Fig. 74A) schließt einen Stromkreis· vom Pluspol über die Kontakte
1 A.X 1-1, TV-i (Fig. 74D), TV-4, UF-4, UF-S,
Leitung 409, Kontakte V2 C-5, F2C-4 und Leitung
410 zur Klemme Vi C-2 und damit zur Wicklung
des Relais FiC Von der Klemme V1 C-2 des
Relais FiC zweigt ein Stromkreis ab und verläuft
über die Kontakte ι A.X 1-5 (Fig. 74 A), iA.Xi-g und die Leitung 411 einerseits zur
Klemme ι A.Fi-i und andererseits über die Leitung
412 zur Klemme iß.Fi-i. Auf diese Weise
sind das Relais FiC (Fig. 74D) und die Relais 1A.V1 und iJ5.Fi erregt worden.
Das Relais FiC schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 1A.X1-1 (Fig. 74A), UF-2 (Fig. 74D), UF-6, 'Leitung400 und Kontakt F ι C-3 zur Klemme V ι C-2. Dieser Stromkreis hält auch die Relais 1A.V1 und 1B.V1. Das Relais FiC schließt ferner einen. Stromkreis vom Pluspol über Kontakte 1 A.X 1-1 (Fig. 74A), FiC-6 (Fig. 74D), Fi C-7 und Leitung 412 zur Klemme TV-ίο und damit zur Wicklung des Relais TV. . Die Relais τ A. Vi und i5.Fi (Fig. 74A) verstellen, die ersten Schubstangen, MM in dem zugehörigen, Unterabschnitt und heben die Haken K an;, um die erste Ziffer einzuführen.
Das Relais FiC schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 1A.X1-1 (Fig. 74A), UF-2 (Fig. 74D), UF-6, 'Leitung400 und Kontakt F ι C-3 zur Klemme V ι C-2. Dieser Stromkreis hält auch die Relais 1A.V1 und 1B.V1. Das Relais FiC schließt ferner einen. Stromkreis vom Pluspol über Kontakte 1 A.X 1-1 (Fig. 74A), FiC-6 (Fig. 74D), Fi C-7 und Leitung 412 zur Klemme TV-ίο und damit zur Wicklung des Relais TV. . Die Relais τ A. Vi und i5.Fi (Fig. 74A) verstellen, die ersten Schubstangen, MM in dem zugehörigen, Unterabschnitt und heben die Haken K an;, um die erste Ziffer einzuführen.
Das Relais TV (Fig. 74D) unterbricht bei TF-4
den über die Leitungen 409 und 410 zum Relais FiC verlaufenden Erregerstromkreis. Jedoch,
wird dieses Relais zusammen mit den Relais 1A.V1 und 1B.V1 über den Haltestromkreis,
der über den Kontakt UF-2 und die Leitung 400 verläuft, gehalten. Das Relais TV (Fig. 74D)
schließt ferner seine Haltestromkreise vom Pluspol über die Kontakte 1 A.X 1-1 (Fig. 74A), UF-2
(Fig. 74D), UF-Z, Leitung413, Kontakt TV-6 zur
Klemme TF-io und vom Pluspoil über die Kontakte
1 vi.X 1-1, F2C-6, F 2 C-7, Leitungen 414,
413 und den, Kontakt TV-6 zur Klemme TF-10.
i. Einführung des Multiplikanden, ($ 4.00)
in das Primär-Speicherwerk 1A und 1B
für den ersten, Faktor
für den ersten, Faktor
Das Speicherwerk ist jetzt für die Einführung des ersten Faktors oder Multiplikanden, der z. B.
$ 4.00 betragen: möge1, bereit. Die Taste KK4
(Fig. 63 B) wird gedrückt und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13
(Fig. 72 D), die Leitung 415 (Fig. 63 A und 63B);
die positive Sammelschiene KP (Fig. 63 B), Taste KK 4, Leitungen KK1-1 (4), TAB 2-2 (4)
(Fig. 72Ό),TAB2-3(4),TAB 1-12(4),TAB 1-13(4),
CAT 1-13(4), CAT 1-15(4), ^-8(4) (Fig: 72B),
//-9(4), /1-18(4), /1-19(4), 5*^-13(4). S-K-i2(4),
ι B.X 2-3 (4) (Fig. 74A), ι B.X 2-2 (4) ,iB.LK 0-6 (4)
zur Klemme 1B. LK 4-1 (Fig. 74 B) und. damit zur
Wicklung des Sperrelais 1B.LK 4. Eine Abzweigung dieses Stromkreises· verläuft über die
Leitungen, SK-i2(4) (Fig. 72B), 1 A.X2-3(4)
(Fig. 74A), 1 A.X2-2(4) und ϊΑΧΚο-γ(4) zur
Klemme 1 A.LK4-1 (Fig. 74B) und, damit zur
Wicklung des Sperrelais· 1 A.LK4. Die Taste KK4
wird durch, die bereits beschriebene Tastenverriegelungsvoirrichtung
festgehalten...
Das Kabel KK ι-1 (Fig. 63 B) verläuft von den,
Zahlentasten, KKi, KK 2 usw. über Kontakte in
. den Relais· TAB2, TABi, CATi, C1 TC, BB, AD,
II, Ii und SK (Fig. 72 B, 72 C und 72 D), bevor es
die Relais X2 (Fig. 74 A) des Primär-Speicherwerkes,
für den ersten und zweiten, Faktor erregt.
Sind alle der obengenannten Relais stromlos, so verläuft der Stromkreis ununterbrochen und. kann
die Sperrelais erregen. Ist jedoch eines der obengenannten Relais erregt, so werden die von den
Tasten ausgehenden, Stromkreise unterbrochen, oder abgelenkt.
In dem Relais TAB 1 (Fig. 72 D) werden die Leitung P, die dem Dezimalpunkt entspricht, sowie
die Leitungen 1, 2 und 3 über die Relais TP (Fig. 71 D) und, FT (Fig. 63 A) zu den. Wicklungen
der TabulationsmagnetenTTMo bis TTM 3
(Fig. 63 B) weitergeführt, die also bei erregtem Relais TAB 1 zur Durchführung einer Tabulation
von den Tasten erregt werden an Stelle der Einführung
von Zahlen, wie im Abschnitt XXIII noch im einzelnen erläutert werden; wird. In dem
Relais TAB2 ist derjenige Satz der festen Kontakte, mit denen die Ankerkontakte bei erregtem
Relais in Berührung gehalten, werden, über eine gemeinsame Leitung mit der Wicklung des
Relais TAB 2 verbunden, so daß bis zum Loslassen der Taste für Relais TAB 2 ein Halteimpuls
geschaffen und das Kabel KK1-1 von den
Tabulationsrelais abgeschaltet wird.
Im Relais CAT 1 ist der normalerweise freie Satz von festen Kontakten ebenfalls mit einer gemeinsamen
Leitung verbunden, über die der Impuls zum Löschen nach einem Summenziehvorgang weitergeleitet
wird, wie im Abschnitt XV beschrieben werden wird. In, dem Relais C sind die den Lei- 1.05
tungen 1, 2 und 5 entsprechenden, normalerweise offenen festen Kontakte mit den, Relais τ.W
(Fig. 77A), 2.W (Fig. 78 A) und 5.W (Fig. 82 A)
verbunden zur Übertragung von. Impulsen zur Löschung dieser Speicherwerke, wie bereits im Abschnitt
VI unter der Überschrift »Löschung des Sekundär-Speicherwerkes« beschrieben wurde. In
dem Relais TC (Fig. 72 C) sind· die den Leitungen i, 2 und S entsprechenideni normalerweise
offenen festen, Kontakte mit dein Druckrelais i.REC
(Fig. 77D), 2.REC (Fig. 78D) und. 5.REC
(Fig. 82 D) zum Abdruck der Summen aus den. Speicherwerken, 1, 2 und 5 verbunden, während die
Leitungen 1 und 2 über das Relais TP (Fig. 71 D)
sowie die Relais FT und, FTF (Fig. 63 A) mit den Druckmagneten, TPM1 und TPM 2 (Fig. 63 B)
zum Abdruck der Beizeichnungsziffern, in Verbindung gebracht werdien, wie im Abschnitt XVII beschrieben.
In dem Relais BB (Fig. 72 C) werden die den Leitungen, 1, 2 und. 3 entsprechenden, Kontakte mit
den Wicklungen der Bruchrelais Pi, P 2 und F3
(Fig. 73 A) verbunden und erregen diese Relais für die Einführung von. Brüchen und' festen Preisen:,
wie im Abschnitt XI beschrieben. In dem Relais AD (Fig. 72 B) werden, die den
Leitungen. 1 und. 2 entsprechenden. Kontakte verbunden
a) über das Relais TP (Fig. 71 D) und. über die Relais FT und FTF (Fig. 63 A) mit den Druckmagneten
TPM ι und TPM 2 (Fig. 63 B) zum Abdruck
von. Kennzeichnungsziftern. und· b) zu den
Auslö'Serelais i.U (Fig. 77A) und 2.U (Fig. 78 A)
zur Vorbereitung der Speicherwerke Nr. 1 oder Nr. 2 für eine Aufnahme.
Die Relais//, /1 und SK (Fig. 72B) unterbrechen,
lediglich das Kabel, so daß durch sie zu gewissen. Zeiten keine Impulse hindurchgehen können:.
Auf diese Weise werden: durch das Vorhandensein, gewisser Auswahlrelais von, den Zifferntasten
ausgehende Impulse abgezweigt, um andere Aufgaben, zu erfüllen.
Kehren wir jetzt zur Einführung des ersten Faktors $ 4.00 zurück, sq; schließt die Erregung
der Relais 1 A.LK 4 und τ B.LK4 (Fig. 74B) einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte ι B.LK4-5, ι A.LK4-5, 1A.LK4-6, Leitung 401
Kontakte! 1 A.X 1-7 (Fig. 74A), 1 A.X 1-4, Kontakte
TV-2 (Fig. 74D), TV-g zur Klemme UF-g und damit zur Wicklung des Relais UF.
Das Sperrelais τ A.LK4 schließt seinen, Halte-Stromkreis
vom Pluspol (Fig. 74A) über den. Haltekontakt
des ersten, Stellenwertes im Relais 1A.X2,
Leitungen 1 A.X 2-1, 416 und Kontakt 1 A.LK4-2
zur Klemme 1 A.LK4-1. Das Sperrelais 1B.LK4.
schließt einen, ähnlichen. Haltestromkreis über die Leitungen 1B.X2-1, 417 und einen Kontakt
ι B.LK4-2 zur Klemme 1J5.L/C4-1.
Das Relais UF (Fig. 74D) unterbricht bei UF-6
den Haltestromkreis für die Relais FiC, lA.Vi
und τ B.Vi, die sämtlich abfallen,, sowie bei UF-3
den einen Haltestromkreis für das· Relais TV, das
über den. von dem Relais V2C kommendeni Stromkreis
noch gehalten wird. Das [Relais UF schließt ferner einen, Stromkreis votn Pluspol über die Kontakte
ι A.X 1-1 (Fig. 74 A), UF-2 (Fig. 74D)1
UF-i, Leitung 418, Kontakte KRX-2, KRX-Z,
G-7 (Fig. 73A), GS, BB-z (Fig. 72Q, BB-17,
Leitung 419, Kontakte C-i (Fig. 72 D), C-8 zur
Klemme KR-i (Fig. 63 A) und damit zur Wicklung des Tastenauslö'semagneten KR.
Das Abfallen der Relais lA.Vi (Fig. 74A) und
1B.V1 läßt die Schubstangen MM des ersten Stellenwertes
der Speicherwerke 1A und 1B in die Ruhelage
zurückkehren, wodurch der erste Ankerkontakt in, dem Sperrelais lA.LK4 und 1B.LK4
in· der geschlossenen Lage verriegelt und, der Haltestromkreis für die Sperrelais unterbrochen wird.
Ist zu, diesem Zeitpunkt der Finger des Benutzers von der Taste/CKT 4 entfernt, so wird die Taste sogleich
freigegeben,, aber gewöhnlich kommt die Tastenauslösevorrichtung schon zur Wirkung,
wenn, der Benutzer sein© Hand noch nicht von der Taste entfernt hat. Die Freigabe der Taste KK4
durch den Benutzer unterbricht dann, die Erregerleitung
für die Relais, 1 A.LK4 und 1B.LK4.
Durch das Abfallen dieser beiden Relais τ A.LK4
und 1B.LK4 wird die Erregerleitung für das Relais UF unterbrochen, diurch dessen, Abfallen die
Erregerleitung zu dem Tastenauslösemagnet KR ebenfalls unterbrochen wird.
Durch das Abfallen des Relais UF wird ein Stromkreis hergestellt, der vom Pluspol über die
Kontakte 1 A.X 1-1 (Fig. 74A), TV-i (Fig. 74D),
TV-S, UF-7, UF-8, ViC-S, V1C-4 zur Klemme
V2C-2 und, damit zur Wicklung des Relais F 2 C
führt. Eine Abzweigung dieses Stromkreises verläuft über die Kontakte 1 A.X 1-2 (Fig. 74A) und
1A.X1-& zu den Klemmen iA.V2-1 und
ι B.V2-1. Auf diese Weise werden die Relais V2C
(Fig. 74D) und die Relais 1 A.V2 und 1B.V2
(Fig. 74A) erregt. Durch das Ansprechen des Relais· V 2 C (Fig. 74 D) wird bei V2C-7 dereine
Haltestromkreis, für das Relais TV unterbrochen,
das. jedoch noch über das jetzt stromlose Relais UF gehalten wird.
Durch das Ansprechen der Relais 1 A. V 2 und 1B.V2 (Fig. 74A) werden die Schubstangen MM
deis zweiten Stellenwertes in ,den Speicherwerken ι A und ι B bewegt, die Haken /C angehoben
und die Einführung der nächsten Ziffer vorbereitet.
2. Einführung des Dezimalpunktes
Darauf wird die Dezimalpunkttaste K-PT (Fig. 63 B) gedrückt, die einen Stromkreis schließt
vom Pluspol über den Kontakt C-13 (Fig. 72 D),
die Leitung 415 (Fig. 63 A), Sammelschiene/CP (Fig. 63 B), Taste JC-ΡΓ, Leitungen KK1-1 (P),
TAB2-2(P) (Fig. 72D), TAB2-3(P),TABi-i2(P),
TABi-IS(P)1 CATi-Ii(P), CATi-IS(P), //-8(P)
(Fig. 72B), //-9(P), /i-i8(P), /i-i9(P), 67C-13(P) und Kontakt SK-3 zur Klemme £-3
(Fig· 73 -A.) und damit zur Wicklung des Relais E.
Die Punkttaste K-PT wird durch die Tastensperrvorrichtüng gedrückt gehalten:.
Das Relais B schließt einen, Stromkreis vom
Pluspol über Kontakte £-2, /-18 (Fig. 72 A), /-22, P-28,P-3, Leitung42o,Kontakte AB-3S (Fig. 71 C),
^!Pi-36, Leitung 421 zur Klemme D-I (Fig. 71 B)
und damit zur Wicklung des Relais D.
Das Relais E (Fig. 73 A) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte £-4, /-15
(Fig. 72 A), /-23, P-29, P-18, Kontakt//-2
(Fig. 71 B) zum Kontakt//-3. Hier spaltet sich der Stromkreis, Der eine Zweig verläuft über die
Leitung 422, die Kontakte Q-g, O-i, TAB 1-3
(Fig. 72D)1 TAB 1-7, ADD-7 (Fig. 71 C), ADDS
zur Klemme P-2 (Fig. 71 B) und: damit zur Wicklung des Relais P. Der andere Zweig verläuft vom
Kontakt//-3 (Fig. 71 B) über die Leitung 423, Kontakte A-6 (Fig. 71 A), A-g, Kontakte NP-10
(Fig. 71 D), NP-21, TP-13, TP-I, Leitung424
(Fig. 63 A), Kontakte FTF-2, ΡΓΡ-3 zur Klemme TF-S und damit zur Wicklung des Relais FT.
Das Relais E (Fig. 73 A) schließt ferner einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte. G1-6 (Fig. 73 D), E-7 (Fig. 73 A), E-6, BB-3 (Fig. 72 C),
ΒΒ-τγ, Leitung 419. Kontakte C-1 (Fig. 72D),
C-S zur Klemme KR-1 (Fig. 63 A) und damit zur Wicklung des Tastenausdö'Semagneten KR. Das
Relais E (Fig. 73 A) schließt endlich einen Stromkreis vom Pluspol im Relais lA.Xi (Fig. 74 A)
über de» zweiten Hailtekontakt, da sich die zweite Schubstange MM in der verstellten Lage
befindet, über die Leitungen 1 A.X 1-11(2),
ι B.X 1-8(2), 15.x 1-5(2), £-1(2) (Fig. 73 A),
£-8(1), .DD3-20(1) (Fig. 73 C) zur Klemme
DD1-10 und damit zur Wicklung des Relais DD1.
Da die Haltekontakte in dem. Relais 1 A.X 1
(Fig. 71 A) und dem Relais τ B.X τ hintereinandergeschalltet
sind,, müssen die beiden. Kontakte des gleichen Stellenwertes geschlossen, sein, bevor der
beschriebene Stromkreis, hergestellt werden kann. Das Rlelais D (Fig. 71 B) schließt seinen Haltestromkreis,
vom Pluspol über die Kontakte O 2-6 (Fig. 73 D) und /1-7 (Fig. 72 B) zum Kontakt
/1-4. Hier teilt sich der Stromkreis. Die eine Abzweigung verläuft über die Kontakte ΑΒ-ζ
(Fig. 71C)1 AB-6, Leitung 425 und dem Kontakt
D-2 zur Klemme D-1 und damit zur Wicklung des Relais D. Die andere Abzweigung verläuft über
die Kontakte/1-4, NP2-2 (Fig. 71 B), ΛΓΡ2-3,
Leitungen 426, 425 und Kontakt D-2 zur Klemme D-1.
Das. Relais PT (Fig. 63 A) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13
(Fig. 72 D) zur Leitung 415 (Fig. 63 A) über den Tabulationsanzeigesohalter TIS-2, TIS-i, die Leitung
427, Kontakte J7T-I, ET-1Z, Leitung 424 und
Kontakte FTF-2, FTFs zur Klemme FT-5 und
damit zur Wicklung des. Relais FT. Der gleiche Stromkreis erstreckt sich rückwärts über den
Kontakt FTF-2, Leitung 424, Kontakte TP-1 (Fig.7iD), TP-13, NP-21, NP-10, A-9 (Fig.71A),
A-6, Leitungen 423 und 422 (Fig. 71 B) zum Kontakt Ö-9 und von. dort, wie obeni verfolgt, zur
Klemme F-2, um einen Haltestromkreis· für das
Relais F zu bilden.
Das Relais DD1 (Fig. 73 C) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-i (Fig. 72A), //-9 (Fig. 71 B), //-10, C-18
(Fig. 72D), C-17 und eine Leitung 431 (Fig. 73 A
bis 73 C), Kontakt DD1-6 (Fig. 73 C) zu der Kitemme DD1-10 des. Relais DD1.
Das Relais ET (Fig. 63 A) schließt einen Abzweigstromkreis über die Leitungen £-8(1)
(Fig. 73 A), P-3(i) (Fig. 71 B), F-4(2), TP-io(2)
(Fig71 D), TP-3(2), PT-3(2) (Fig.63A) und
PT-6(1) zu dem Tabulationsmagneten TTM1
(Fig. 63 B). Es. ist gleichgültig, ob· das Relais E
erregt ist oder nicht. Bei nicht erregtem Relais E
erstreckt sich nämlich der Stromkreis, anstatt über das Kabel PJ-i zum Kabel £-8 zu verlaufen,, zurück
vom Haltestromkreis, für das erregte Relais DD
(Fig. 73 C) über die Leitungen £-8(1) (Fig. 73 A), P"3(i) (Fig. 71 B), wie obem beschrieben,, zum
Tabulationsmagnet TTM1 (Fig. 63 B).
Das Relais DD1 schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über den, Kontakt DD1-8 (Fig. 73 C)
zur Klemme DAD-J1 und damit zur Wicklung des
Relais, DAD. Das, Ansprechen des Tastenauslösemagneten KR (Fig. 63 A) gibt die Taste K-PT
(Fig. 63 B) frei. Durch diese Freigabe der Punkttaste K-PT wird1 die Erregerleitung zum Relais £
(Fig. 73 A) unterbrochen. Das Abfallen des Relais^ macht den Magneten KR wieder stromlos.
Das. Relais. £ unterbricht auch die Erregerleitungen, für die Relais PADi (Fig. 73 C), D und F
(Fig. 71 B) und! das, Relais FT (Fig. 63 A), jedoch
werden, diese Relais noch gehalten.
Das, Ansprechen, des Tabulationsmagneten TTM1
läßt den Papierwagen eine Tabulationsbewegung ausführen!, wobei der Anzeigeschalter TIS geöffnet
wird,. Durch die Öffnung des, Tabulatiomsanzeigel·-
schalters TIS wird der Haltestromkreis für die Relais F und FT unterbrochen, die beide abfallen.
Das Abfallen des Relais F unterbricht die Erregerleitung zu dem Magneten TTM1 (Fig. 63 B),
durch dies sen Abfallen der Tabulations anschlag TA
(Fig. 45) sich abwärts· bewegen und der Schalter TIS sich schließen kann. Das Abfallen des Relais
P schließt auch einen Haltestromkreis vom Pluspol über die Konitakte C-13 (Fig- 72D), TP-11
(Fig. 63 A), TP-8, Sch-alter TWH-2, TWH-i, Konr
takte TP-4 (Fig. 71 D), NP-22, NP-16, F-I
(Fig. 71 B), F-s, D-8, D-3, K-4 (Fig. 72 A), iC-14
zur Klemme F-9 (Fig. 72 D) und damit zur Wick-4 lung das, Relais Y. Dies dient zur Vorbereitung des
Abdruckes, eines, eingeführten Betrages unter Steuerung
der Relais,DD und der Zeitschaltrelais Ti, T 2 usw.
Durch das Ansprechen des Relais F (Fig. 72 D) wird ein Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
D UP-6 (Fig. 71 D), Y-I (Fig. 72 D), Υ-γ zur
Klemme F1-1 (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung
des Relais Y1 hergestellt. Das Ansprechen des Relais Y stellt ferner einen Stromkreis her vom Plus-
pod über die Kontakte F-11 (Fig. 72 D), TX-12
(Fig. 73 C), TZ-13, T8-4 (Fig. 72C)1 T8-30 und,
wie bereits in Verbindung mit den, Fig. 61A und
61B beschrieben, über die in allen T-Relais hintereinandergeschalteten
entsprechenden Kontakte bis zum Kontakt T 2-30, von dort über die Kon,-takte/1-3
(Fig. 72B), /1-8 zur Klemme T1-9 (Fig. 72 D) und damit zur Wicklung des. Relais T1.
Die Erregung des Relais.Ti schließt eine»
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71D), F-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9
(Fig. 72C), GT2-8, Leitung435, KontakteT1-2
(Fig. 72D), T1-17, Leitungen Ti-20(1), /£»-13(1)
(Fig. 72B), /£»-4(1), DDo-I(L), DD 1-16(1) über
Kontakt DD1-7, Leitungen DD 1-17(1), ' D-7(i)
(Fig. 71 B) und D~5(i) zur Leitung XA-2(i)
(Fig. 74 C).
3. Umschaltrelais von,· Multiplikation auf Addition
undi umgekehrt
Die Relais XA, XB und XC dienen als. Schalter für die festen Kontakte in den Sperrelais lA.LKo
bis lA.LKo. (Fig. 74A bis 74 C), die, wie früher
angegeben, durch eine1 gemeinsame Leitung miteinr ander verbunden sind. Zum. Zwecke der Addition
oder des Abdruckes können die über diese Kon,-
takte verlaufenden. Stromkreise über eine gemeinsame
Leitung· laufen, da immer nur ein Stromkreis für einen einzigen, Stellenwert in Betracht kommt.
Bei Multiplikationsvorgängen können gleichzeitig verschiedene Stellenwerte in Betracht kommen-,
über die die Stromkreise getrennt zu ihren verschiedenen Bestimmungsorten geführt werden
können.
Die Kabel lA.LKo-j, bis. ι A.LK9-3 sind durch
ίο ein Kabel ι A.LK0-8 mit einem Kabel XC-I
(Fig. 74 C) verbunden;. Um die Leitungen leicht voneinander zu unterscheiden, erhalten, die von dem
ersten Stellenwert ausgehenden, Leitungen die Bezeichnung ^i, die vom zweiten, Stellenwert ausgehenden
Leitungen, die Bezeichnung B und· die vom dritten Stellenwert ausgehenden- Leitungen,
die Bezeichnung C. Mit Ay ist also>
die von, dem Kontakt des ersten Stellenwertes in dem Relais τ A.LK J ausgehende Leitung bezeichnet. Die
Kontakte des viertern, fünf ten und sechsten Stellenwertes
tragen, ebenfalls, die Bezeichnungen A, B und C, um anzugeben, daß sie mit den Kontakten,
des. ersten, zweiten und dritten Stellenwertes in demselben Relais verbunden! sind,.
Das Kabel 1 A.LK0-8 wird mit den. Ankerkontakten
der Relais XA, XB und XC verbunden, und zwar so>, daß die von dem. gleichen. Sperrelaiskommenden,
Leitungen,, also z. B. die Leitungen A o, Bo, Co nebeneinanderliegen, damit sie durch gemeinsame
Leitungen XC-2(o), XC-2(i) usw. verbunden,
werden können, wenn, die Relais XA, XB ■ und XC erregt werden» Die Erregung dieser drei
Umschaltrelais- hat also' die Wirkung, daß die Kontakte
in jedem besonderen· Sperrelais des Abschnittes ιA kurzgeschlossen und miteinander verbunden
werden.
Das Abfallen der Relais ΧΑ,-XB und XC unterbricht
die Verbindung zwischen den Kontalcten der Sperrelais und den gemeinsamen Leitungen und
bringt sie in Verbindung mit den. Kabeln 1 a, 2 a
und 2>a (Fi?-74C und 74D). Dabei ist die Leitung
A ο mit der Leitung ia(o), die Leitung B ο
mit der Leitung 2 a(o), die Leitung A 1 mit der Leitung
itt(i) usw. verbunden.
Die Relais ZA, ZB und ZC (Fig. 74 C) haben die
gleiche Wirkung für die Sperrelais im Abschnitt ι B, wodurch die Kontakte der Sperrelais
mit den Additionsstromkreisen, oder mit den Kabeln. ι b, 2 b und 3 b verbunden werden.
50
4. Abdruck der »4«
Der über die Kabel τα, 2a und 3α verlaufende
Stromkreis wird später im einzelnen verfolgt werden. Inzwischen, wird, da die Relais XA, XB
und XC noch unter Strom stehen, der oben, verfolgte
und über die Leitungen D~s{i) (Fig. 71 B)
und XA-2{i) (Fig. 74C) verlaufende Stromkreis
fortgesetzt über die Leitungen XA-^(J.), ι A.LK 1-9(1), ι A.LK4-4(1), da eine »4« im
ersten Stellenwert im Abschnitt 1A gesperrt ist,
1^.1X4-3(^4), iA.LKo-8(A4), XB-16(^4)
(Fig. 74C), XB-i, XC-2(4), £-6(4) (Fig. 71 B),
0-4(4), TP-ioU) (Fig. 71 D), 7T-3(4),
(Fig. 63 A), FT-iι(4), FTF-5(4), FTF-7(4) zum
Druckmagneten TPM 4 (Fig. 63 B) für die Ziffer »4«.
Das Zeitschaltrelais Ti (Fig. 72D) schließt
seine Haltestromkreise vom Pluspol über die Kontakte F-4 und T1-4 zur Klemme T1-9 und vom
Pluspol über die Kontakte K-I (Fig. 72 A), TR-6 ηο
(Fig. 71 D), TR-S, GT2-3 (Fig.72C), GT2-4,
Ö1-9 (Fig. 72 A), O 1-10, eine gemeinsame Leitung
436 (Fig. 72 C) und die Kontakte Γ 2-10, T2-11, TI-I2 und T1-8 zur Klemme T1-9.
Dias Relais Fi (Fig. 71 B) schließt seinen Halte-Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte F-5 (Fig. 72 D) und, F1-3 zur Klemme F1-1, und einen
Erregerstromkreis vom Pluspol über die Kontakte F1-2, GT 2-11 (Fig. 72 C), die Leitungen
GT2-12(1), T8-27(i) und die KontakteT1-5
(Fig. 72 D) und ΤΊ-13 zur Klemme T 2-9 und damit
zur Wicklung des Relais T 2.
Der Druckmagnet TPM 4 (Fig. 63 B) bewirkt den Abdruck der Ziffer »4« und löst die Schrittschaltung
des Schreibmaschinenwagens aus. Das Ansprechen des Zeitschaltrelais T2 unterbricht bei
T2-30 den Erregerstromkreis für das Relais Ti
und bei T 2-10 (Fig. 72 D) den von dem Relais K zum Relais T1 führenden Haltestromkreis, wobei
das Relais T1 jedoch noch durch den. vom Relais Y
ausgehenden1 Haltestromkreis gehalten, wird.
Die Bewegung des Papierwagens öffnet den Schalter TWH (Fig. 63 A), wodurch, die Erregerleitung
zum Relais F unterbrochen wird. Das Abfallen das Relais F unterbricht die Erreger- und gs
Haltestromkreise für das Relais Fi (Fig. 71 B),
dem Haltestromkreis, für das Zeitschaltrelais T1 sowie
den Erregerstromkreis für den, Druckmagnetein TPM4 (Fig. 63 B). Im weiteren Verlauf der
Papierwagenbewegung wird der Schalter TWH wieder geschlossen und infolgedessen, der Erregerstromkreis
für das Relais F wiederhergestellt.
5. Abdruck des Dezimalpunktes
Durch, das Ansprechen des Relais F wird, der
Erregerstromkreis für das Relais Fi wiederhergestellt
und ein Stromkreis geschlossen, der vom Pluspol über die Kontakte D UP-6 (Fig. 71 D), F-1
(Fig.72D), F-io, GT2-9 (Fig. 72C), GT2-8, Lei- u0
tang435, Kontakte·T2-2 (Fig. 72D), T2-17, T 1-18,
T1-19, Leitungen T 1-20(2), /.0-13(2) (Fig. 72B),
/D-4(2), DDo-i(2) (Fig. 73C), DD 1-16(2),
Kontakt DD1 -12, Leitungen DD1 -18 (2), B-g (2)
(Fig. 73B),5-10(2),RR 1-13(2), KontakteRR2-12, n5
RR2-2, SH-4 (Fig. 71 D), SH-7, Leitung 488 zur Klemme ER 2-5 (Fig. 71 C) und damit zur Wicklung
des Dezimalpunktrelais ER 2 führt.
Das Relais Fi (Fig. 71 B) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol -über die Kontakte F1-2, GT 2-11
(Fig. 72 C), Leitungen. GT 2-12 (2), T 8-27 (2) und KontakteT1-14 (Fig. 72D)1 T1-15, T2-5, T2-13
zur Klemme T 3-9 und damit zur Wicklung des Relais T3. Das Relais Fi schließt auch, wie oben beschrieben,
seinen Haltestromkreis, der vom Kontakt F-5 (Fig. 72 D) ausgeht.
Das Dezimalpunktrelais -Bi? 2 (Fig. 71 C) schließt
seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
F-5 (Fig. 72 D) und ER 2-4 zur Klemme .Ei?2-5 und einen zweiten Stromkreis vom Pluspol
über den Kontakt .Ei?2-3, eine Leitung1434 zu diem
Kontakt T1-4 (Fig. 72 D) und über eine gemeinsame Leitung· 437 zu dein Kontakt T1-6, wodurch
ein besonderer Haltestromkreis für T 2 über den gleichen Kontakt hergestellt wird wie der vom Relais
F ausgehende Haltestromkreis. Das Dezimalpunktrelais £i? 2 (Fig. 71 C) schließt außerdem
noch einen Stromkreis, vom Pluspol über die Kontakte
ER2-1, FT-7 (Fig. 63 A) und die Leitungen FT-i2(i), FTF-6(i), FTF-jiii) zum Punktdruckmagneten
TPT (Fig. 63 B) und endlich einen Stromkreis vom Pluspol, über den Kontakt ER 2-7
(Fig. 71 C) und eine Leitung 438 zur Klemme SH-6 (Fig. 71 D) und damit zur Wicklung· des Relais
SH. Dias Relais SH unterbricht den Erreger-Stromkreis
zum Relais ER 2, jedoch wird dieses noch durch einen, vom Kontakt F-4 ausgehenden
Haltestromkreis gehalten-.
Das. Zeitschaltrelais Γ 3 (Fig. 72 D) unterbricht
den vom Relais K zum Zeitschaltrelais· T 2 sich erstreckenden Haltestromkreis, jedoch wirdi das Relais
T 2 noch von dem in dem. Relais Y entspringenden Haltestromkreis, gehalten. Das Relais SH
(Fig. 71 D) schließt seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über den Kontakt Z-1 (Fig. 71 C), eine Leitung 439 und den Kontakt SH-S (Fig. 71 D) zur
Klemme SH-6 und einen zweiten Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte Y-8 (Fig. 72 D) und
SH-5 (Fig. 71 D) zur Klemme SH-6. Das Relais SH schließt ferner einen Haltestromkreis für das
Zeitischaltrelais T 2 (Fig. 72 D), der sich von dem Pluspol über den Kontakt SH-g zum Kontakt T1-4
(Fig. 72 D) und über die gemeinsame Leitung1437
zum Kontakt T1-6 erstreckt. Dies ist der gleiche
Stromkreis wie der vom Relais Y ausgehende.
Das Ansprechen des. Dazimalpunktdruckmagnei-
tenTPT (Fig. 63B) bewirkt den Abdruck eines
Dezimalpunktes und die Freigabe des Schreibmaschinen-Schrittschaltwerkes. Die Bewegung des
Papierwagens, öffnet den Schalter TWH (Fig. 63 A)
und unterbricht den, Erregerstromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D). Durch das. Abfallen des Relais Y
werden die Erreger- und Haltestromkreise für das Relais Yi (Fig. 71 B) unterbrochen!. Das Relais Y
(Fig. 72 D) unterbricht auch einen Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais T 2, das jedoch von. dem
Relais SH (Fig. 71 D) aus gehalten wird, sowie einen Haltestromkreis für das Relais SH, das jedoch·
vom Relais· Z (Fig. 71 C) gehalten wird, und den Haltestromkreis für das Relais. ER 2, das daher
abfällt.
Das Abfallen des Relais ER 2 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais SH, das noch von
dem Relais Z gehalten wird, ferner einen: weiteren Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais T 2, das
noch, von, dem !Relais SH gehalten, wird, und schließlich den, Erregerstromkreis· für den Dezimalpunktdruekmagneten
TPT (Fig. 63 B), der stromlos wird. Durch die weitere Bewegung dies Papierwagens
wird der Schalter TWH wieder geschlossen, wodurch, auch das Relais, Y wiedererregt wird. Dias
Reilais· Y schließt jetzt den Erregerstromkreis vom
Kontakt Y-J (Fig. 72 D) zur Klemme Yi-i
(Fig. 71 B) und stellt auch Haltestromkreise für die Relais. iSTi und T 2 wieder her. Das Relais Y
schließt außerdem einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte F-3 (Fig. 72 D), SH^2 (Fig. 71 D),
577-10·, ERi-g, ERi-S, Leitung 440 und Kontakte
lsi? 2-8 (Fig. 71 C), jEi?2-o zur Klemme Z-2 und
damit zur Wicklung des Relais Z.
Das Relais Y bereitet schließlich einen Halte-Stromkreis
vor, der vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), F-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9
(Fig. 72 C), GT 2-8, Leitung 435, Kontakte T 2-2 (Fig. 72D), Γ2-17, T1-18, Γ1-19, Leitungen
T i-20<2), /13-13(2) (Fig. 72 B), ID-φ), DDo-i (μ) 8ο
(Fig. 73 C), DD 1-16(2), Kontakt DD τ-12, Leitungen
DDi-i8(2), 5-9(2) (Fig. 73B), 5-io(2), RR 1-13(2), Kontakte RR2-12, RR2-2, SH-4
(Fig. 71 D), SH-8, Leitung 441, Kontakte ER 2-6
(Fig. 71 C), ER 2-2, eine die Kontakte T 7-1 bis
Ti-I (Fig. 72 C und 72 D) verbindende gemeinsame
Leitung 442, die Kontakte Γ 2-1 (Fig. 72D)5
T 2-24, T ι -21 und T 2-22 und die Leitungen
T 1-37(2), -0-7(2) (Fig. 71 B), £-5(2), XA-2(2)
(Fig. 74C) zur Leitung XA-T1 (2) führt. Der Stromkreis
ist zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht geschlossen, da im zweiten Stellenwert des Speicherwerkes
ι A keine Ziffer gespeichert ist. Relais Z unterbricht einen Haltestromkreis für das Relais
SH, jedoch wird das Relais SH noch, von F aus gehalten.
Es ist keine Vorkehrung dagegen, getroffen, daß weitere Ziffern in das· Register 1A eingeführt werden,
während die Ziffern vor dem Dezimalpunkt zum Abdruck gebracht werden. Wenn, der Druck
schneller stattfindet, als die Ziffern eingeführt werden, wie im vorliegenden Fall, so<
warten die Druckstromkreise auf die Einführung weiterer Ziffern.
Wenn dagegen die Einführung von Ziffern schneller vor sich geht, so schleppt der Druck-Stromkreis
nach, wobei er jede Ziffer in, der richr tigen Reihenfolge behandelt. In Wirklichkeit spielen
sich, die beiden. Vorgänge gewöhnlich gleichzeitig ab·. Sie sind hier nur zum Zwecke der größeren
Klarheit aufeinanderfolgend beschrieben.
6. Einführung von zwei Nullen
Nachdem die »4« in das erste Speicherwerk eingeführt und der Dezimalpunkt durch den Punktdruckmagneten
TPT (Fig. 63 B) abgedruckt ist, bleibt zur Vervollständigung der Einführung des
ersten Faktors nur noch die Einführung von zwei Nullen übrig. Die Einführung der beiden Nullen
wird folgendermaßen bewirkt:
Zur Einführung der ersten der beiden Nullen wird die Taste KKo (Fig. 63 B) gedrückt und
durch die beschriebene Tastenverriegelungseinrichtung in der gedrückten Lage gehalten. Durch das
Drücken der Taste KK ο wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über den Kontakt C-13
(Fig. 72D), die Leitung415 (Fig. 63A und 63B),
die Sammelschiene KP, die gedrückte Taste die Leitung ivÄ'i-i(o) und in ähnlicher Weise
weiter, wie es für die Taste KK 4 beschrieben worden ist, zu den Relais 1A.LK0 und 1B.LK0
(Fig. 74A).
Durch das Ansprechen der Sperrelais 1 A.LK ο und
ι B.LKo wird ein Stromkreis vom Pluspol über die
Kontakte 1 B.LK0-5, τ A.LK0-5, iA.LKo-6, die
Leitung 401 und die Kontakte 1 A.X 1-7, 1 A.X 1-4,
TV-2 (Fig. 74D),TF"9 zur Klemme UF-g und damit
zur Wicklung des Relais UF hergestellt. Die Sperrelais 1 A.LKo und τ B.LKo schließen ihre
Haltestromkreise über den zweiten Haltekontakt in den Relais 1 A.X2 und 1B.X2 sowie die gemeinsamen
Leitungen 416 und 417.
Das Relais 1 A.LK ο schließt auch den teilweise
oben verfolgten Stromkreis, der sich von der Leitung ΧΑ-${ζ) (Fig. 74C) über die Leitungen
ι A.LK 1-9(2), ι AZJsTo-4(2) (Fig. 74A),
lA.LKo-Z(Bo), ι A.LK0-2,(Bo), XC-i(Bo)
(Fig. 74C), XC-2(p), D-6(o) (Fig. 71 B) zur Leitung
.D-4(o) erstreckt und von hier sich in ähnlicher Weise, wie bei der Einführung der Ziffer
»4« beschrieben, zum Druckmagneten TPMO (Fig. 63 B) fortsetzt, der hierdurch erregt wird.
Das Ansprechen des Relais UF (Fig. 74D) unterbricht
den Haltestromkreis für das Relais TV, das jetzt nicht länger vom Relais F2C gehalten wird
und daher abfällt. Das Relais UF unterbricht auch den Erregerstromkreis für die Relais V2C, 1A.V2
und 1B.V2 (Fig. 74A), die abfallen. Das Relais
TV unterbricht ferner den Erregerstromkreis für das Relais V2C und für den Augenblick des Überganges
der Ankerkontakte von den äußeren zu den inneren festen Kontakten des Relais TV den Erregerstromkreis
für das Relais UF. Jetzt schließt das Relais TV unmittelbar wieder den Erregerstromkreis
für das Relais UF.
Die Relais 1A.V2 und 1B.V2 lassen die entsprechenden
Schubstangen MM in die Ruhelage, zurückkehren, wodurch eine Null im zweiten
Stellenwert der Abschnitte 1A und iB des Primär-Speicherwerkes
gesperrt und der Haltestromkreis zu den Sperrelais unterbrochen wird, die jedoch
noch von der Taste gehalten werden. Durch das Arbeiten des Druckmagneten TPMO (Fig. 63 B)
wird eineNull abgedruckt und das Schreibmaschinen-Schrittschaltwerk freigegeben. Durch das Wiederansprechen
des Relais UF wird der Tastenauslösemagnet KR (Fig. 63 A) über einen Stromkreis erregt,
der vom Pluspol über die Kontakte iA.Xi-i
(Fig. 74A),. UF-2 (Fig. 74D)1JZF-I usw. verläuft,
wie vorher beschrieben wurde.
Durch die Auslösung der Taste KK ο wird der Erregerstromkreis für die Relais τ A.LK0 und
ι B.LKο unterbrochen. Durch das Abfallen der
Sperrelais 1 A.LKο und 1B.LK0 werden die Erregerstromkreise
für das Relais UF unterbrochen, das wiederum den Auslösemagneten KR stromlos
werden läßt.
Das Relais UF schließt den Erregerstromkreis für die Relais Vi C (Fig. 74D), 1A.V1 (Fig. 74A)
und 1B.V1 vom Pluspol über die Kontakte
lA.Xi-i, TV-i (Fig. 74D), TV-A, UF-4,
Leitung409, Kontakte V 2 C-S, V2C-4 zur Klemme
V ι C-2 und abzweigend wie vorhin zu den Wicklungen der Relais lA.Vi und τB.Vj.
Die Bewegung des Papierwagens öffnet den Schalter TWH (Fig. 63 A), wodurch der Erregerstromkreis
für das Relais Y (Fig. 72 D) unterbrochen wird. Das Relais Y unterbricht den Haltestromkreis,
zum Relais SH, das jetzt nicht langer vom Relais Z gehalten wird und daher abfällt. Das
Relais Y unterbricht ferner die Erreger- und Haltestromkreise für das Relais Y1 und ebenso den Erregerstromkreis
für das Relais Z und den Druckmagneten TPMO. Das Relais Y unterbricht schließlich
auch einen Haltestromkreis für das Relais T 2. Das Relais SH unterbricht den letzten Haltestromkreis
für das Zeitschaltrelais T 2, das abfällt.
Durch das Ansprechen der Relais τ A. Vi und
1B.V1 werden die Schubstangen MM im dritten
Stellenwert verschoben, wodurch die Haken K angehoben werden. Das Relais FiC (Fig. 74D)
schließt einen Haltestromkreis für sich und für die Relais 1 A.Vi und 1B.V1 vom Pluspol über die
Kontakte 1 A.X 1-1 (Fig. 74A), UF-2 (Fig. 74D),
UF-6, Leitung 400 und Kontakt V1C-3 zur
Klemme V1 C-2 und damit zur Wicklung des Relais
VxC. Das Relais FiC schließt auch einen Erregerstromkreis
für das Relais TV vom Pluspol über die Kontakte 1A.X1 (Fig. 74 A), FiC-6
(Fig. 74D), F1C-7 und über die Leitung 412 zur
Klemme TV-ia.
Das Ansprechen des Relais TV unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais FiC, das jedoch
noch vom Relais UF gehalten wird. Durch, die weitere Bewegung des Papierwagens wird der
Schalter TWH geschlossen (Fig. 63 A) und dadurch der Erregerstromkreis für das Relais Y
(Fig. 72D) wiederhergestellt. Relais TV schließt seinen Haltestromkreis über UF-Z und F2C-7, wie
früher verfolgt.
Durch das Ansprechen des Relais Y wird der Erregerstromkreis für das Relais Fi hergestellt.
Das Relais Y bereitet einen Stromkreis vor, der vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D),
F-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9 (Fig. 72C)1 GT2-8,
Leitung 435, Kontakte T 3-2 (Fig. 72D), Γ3-17,
Γ2-18, T2-I9, Leitungen T 1-20(3), /£-13(3)
(Fig. 72B), ZZ>-4(3), DDo-I(Z) (Fig. 73Q.
DD 1-16(3), DD i-i5(3). DDo-27(z), B-ii(z)
(Fig. 73 B), 5-12(3), RR 1-14(3). Kontakte RR3-15
(Fig. 73 A), i?J?3-i6, LeitungenZ)Z) 1-17(3), #-7(3)
(Fig. 71 B), D-S(3), ΧΑ-2ψ (Fig. 74C) zur Leitung
Zyi-3 (3) verläuft. Hier ist der Stromkreis
unterbrochen bis zur Erregung der Sperrelais in den Abschnitten 1A und 1B des Primär-Speicherwerkes.
Das Relais Fi (Fig. 71 B) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte F1-2, GT 2-11
(Fig. 72C), die Leitungen GT2-12(3), T8-27(3)
und Kontakte Γ2-14 (Fig. 72D), Γ2-15, Γ3-5.
T3-13 zur Klemme T4-9 und damit zur Widdung
des Zedtschaltrelais T 4. Das Relais Fi schließt
auch seinen Haltestromkreis.
Das Relais Γ 4 unterbricht den Haltestromkreis
vom Relais if (Fig. 72 A) zum Relais T 3 (Fig. 72 D),
jedoch wird dieses noch vom Relais Y gehalten.
- 7. Einführung der zweiten Null
Die Taste KKo wird zum zweiten Male gedruckt
und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13 (Fig. 72D), die Leitung 415
(Fig. 63 A und 63 B), die Sammelschiene KP, die Taste/fifo usw., wie oben in Verbindung mit der
Einführung der ersten Null beschrieben wurde, um die Sperrelais ι A.LKo und ι B.LKo des Primär-Speicherwerkes
(Fig. 74A) zu erregen. Die Taste KKo wird wie vorhin durch die Tastenverriegelungseinrichtung
gedrückt gehalten.
Die Relais 1 A.LKo und 1B.LK0 (Fig. 74A)
schließen den Erregerstromkreis für das Relais UF (Fig. 74D). Das Relais 1 A.LKο schließt ferner
den oben bereits teilweise verfolgten Stromkreis, der sich über die Leitungen XA-J1 (3) (Fig. 74 C),
ι A. LK 1-9(3), ι A. LK 0-4 (3) (Fig. 74A),
iA.LKo-3(Co), iA.LKo-8(Co), XC-1 (Co)
(Fig. 74C), XC-2(o) zur Leitung D-6(0) (Fig. 71 B)
und von dort weiter, wie in Verbindung mit der Einführung der ersten Null beschrieben, zum
Druckmagneten TPMο (Fig. 63 B) erstreckt.
Durch das Ansprechen des Relais UF wird der eine Haltestromkreis für das Relais TV unterbrochen,
das jedoch noch vom Relais Vz C gehalten
wird. Das Relais UF unterbricht auch den Haltestromkreis zum Relais Vi C, das zusammen mit
den Relais 1A.V1 und 1B.V1 stromlos wird.
Durch das Abfallen des Relais Vi C (Fig. 74D)
wird der Erregerstromkreis für das Relais TV unterbrochen, das jedoch noch vom Relais V2 C
gehalten wird.
Das Relais UF schließt auch einen Erregerstromkreis für den Tastenauslösemagneten KR
(Fig. 63 A). Das Abfallen der Relais \A.Vi und
ι B. Vi läßt die Schubstangen MM des dritten Stellenwertes
in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch Nullkontakte gesperrt werden und der Haltestromkreis
zu den Sperrelais unterbrochen wird. Das Ansprechen, des Druckmagneten TPMo bewirkt
den Abdruck einer Null und löst einen Schaltschritt des Papierwagens aus.
Das Loslassen der Taste XT? ο durch den Benutzer
unterbricht die Erregerleitung zu den Sperrelais ι A.LKo und 1B.LK0 des Primär-Speicherwerkes
(Fig. 74A). Durch das Abfallen der Relais ι A.LKo und ι B.LKo werden die Erregerstromkreise
für das Relais UF und für den Druckmagneten. TPMo unterbrochen. Das Relais
UF läßt den Tastenauslösemagneten KR stromlos werden. Das Relais UF schließt jetzt vom Pluspol
über die Kontakte ιΑ.Χι-τ (Fig. 74A), TV-i
(Fig. 74D)1 TVs, UF-T, UF-S, ViC-S, ViC-^zm
Klemme V2 C-2 den Erregerstromkreis für das Relais V2 C, wobei sich wie vorhin eine Abzweigung
zu den Wicklungen der Relais 1A.V2 und 1B.V2
erstreckt und auch diese erregt werden.
Durch die Bewegung des Papierwagens der Schreibmaschine wird der Schalter TWH geöffnet
und der Erregerstromkreis für das Relais Y unterbrochen (Fig. 72 D). Durch das Abfallen des Relais
Y werden die Erreger- und die Haltestromkreise für das Relais Y1 und der letzte Haltestromkreis
für das Zeitschaltrelais Γ 3 unterbrochen. Diese Relais werden daher stromlos. Das Ansprechen
des Relais V2 C unterbricht den einen Halte-Stromkreis für das Relais TV, das jedoch noch über
das Relais UF gehalten wird.
Das Ansprechen der Relais 1A.V2 und 1B.V2 bewegt die Schubstangen MM im vierten Stellenwert
der Abschnitte ι A und ι Β des Primär-Speicherwerkes, wodurch die Haken K angehoben
werden. Die Bewegung der vierten Schubstange im Abschnitt 1A schließt einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte 1A.U-4. (Fig. 74A), G-io
(Fig. 73A), G-ii, C-s (Fig. 72D), C-g, RRi-g
(Fig. 73 B) und J?i?i-n zur Klemme B-1J und damit
zur Wicklung des Relais B. Durch die Erregung des Relais B wird sein Haltestromkreis geschlossen,
der vom Pluspol über die Kontakte K-i (Fig. 72A), //-9 (Fig. 71 B), //-io, C-18 (Fig.72D), S5
C-17, eine gemeinsame Leitung 431 und, die Kontakte
RR1-4 (Fig. 73 B), RR1-19, B-8 zur Klemme
B-J und damit zur Wicklung des Relais B verläuft.
Im weiteren Verlauf der Papierwagenbewegung wird der Schalter TWH geschlossen und dadurch
der Erregerstromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D) wiederhergestellt, das den Erregerstromkreis für
das Relais Fi schließt. Das Relais Yi schließt
den Erregerstromkreis für das Zeitschaltrelais T 5
über die oben in Verbindung mit der Einführung der ersten Null angegebenen Stromkreise. Das Zeitschaltrelais
Γ 5 unterbricht den vom Relais K (Fig. 72 A) zum Zeitschaltrelais Γ 4 verlaufenden
Haltestromkreis, jedoch wird das Relais T4 noch
durch den vom Relais Y ausgehenden Haltestromkreis gehalten. Damit ist die Einführung des Multiplikanden
oder ersten Faktors, nämlich $ 4.00, in die Abschnitte 1A und 1B des Primär-Speicherwerkes
beendet.
8. Multiplikaitionstaste und Stromkreise
Die Multiplikationstaste K-MULT (Fig. 63 B) wird jetzt gedrückt und durch die früher beschriebene
Tastensperrung in der gedrückten Lage gehalten. Durch das Drücken der Taste K-MULT
wird ein Stromkreis geschlossen, der vom Pluspol über den Kontakt C-13, Leitung 415 (Fig. 63 A und
63 B), die positive Sammelschiene KP, die Taste K-MULT, Kontakte RR3-1 (Fig. 73 A), RR3-5,
RR2-1, RR2-5, RRi-i, RR1-5 zur Klemme C-1-3
(Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais G ι verläuft. Durch die Erregung des Relais G1
wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die Kontakte Gi-i, DAD-i (Fig. 73 C), DAD-2
zur Klemme G-14 (Fig. 73 A) und damit zur Wicklung des Relais G. Durch die Erregung des Relais
G wird für dieses ein Haltestromkreis geschlossen, der sich vom Pluspol über den Kontakt
C-13 (Fig. 72 D), die Sammelschiene KP (Fig. 63 B), die Taste K-MULT, eine Leitung 443 (Fig. 73 A)
und den Kontakt G-3 zur Klemme G-14 erstreckt.
Das Relais G schließt einen weiteren Haltestromkreis für Relais D von Plus über die Kontakte
G-12, AB-5 und NP 2-2 und von dort, wie bereits
früher verfolgt, zur Klemme D-2. Durch die Erregung des Relais G wird ferner ein Stromkreis
geschlossen, dfer sich vom Pluspol über Kontakte MD2-5 (Fig. 73D), τΑ.Χτ-6 (Fig. 74A), Leitungen
ι A.X 1-11(4) (da die vierte Schubstange MM
jetzt verstellt ist), iB.X 1-8(4), ι B.X 1-5(4),
ίο £-i(4) (Fig. 73A), £-10(4), G-I7[A)1 6-18(1),
if-4(i), H-3(i), i?i?3-6(i) zur Klemme RR1 -18
und damit zur Wicklung des Relais RR1 erstreckt. Das Relais RR1 unterbricht nun den Erregerstromkreis
für das Relais G1 und den Erreger- sowie den Haltestromkreis für das Relais B, so daß die
beiden Relais G 1 und B abfallen. Das beschriebene Ansprechen und Abfallen des Relais B hat vorläufig
keine besondere Bedeutung. Dieses Relais wird im gegenwärtigen Augenblick nur erregt, wenn der
Multiplikand drei Ziffern, überschreitet. Da jedoch der Multiplikand gerade drei Stellen umfaßt, fällt
das Relais B ab. Der besondere Zweck des Relais B wird im Abschnitt »Doppelte Multiplikation« behandelt.
Das Abfallen des Relais G 1 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais G, das jedoch noch von dem Relais C gehalten wird. Das Relais RR1
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-i (Fig. 72A), II-g (Fig. 71 B),
JI-10, C-18 (Fig. 72D), C-17, die gemeinsame Leitung
431 (Fig. 73 A) und den Kontakt RR1-4
(Fig. 73B) zur KlemmeRR1-18. Das Relais RRi
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt RR1-7, eine gemeinsame Leitung 444 und
Kontakte DD 1-9, DDi-2 zur Klemme H-1
(Fig. 73 A) und damit zur Wicklung des Relais H. Die Erregung des Relais H unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais RR1, das noch vom Relais K gehalten wird. Durch die Erregung des
Relais H wird die Leitung //-4(1) von der Leitung
ίΓ-3(ΐ) abgeschaltet und über die Leitung H-2(i)
zur Leitung 55-i6(i) (Fig. 72 C) weitergeführt. Die mit dem Kabel 55-i6 zusammenarbeitenden,
normalerweise geschlossenen festen Kontakte sind mit drei gesonderten Leitungen verbunden, deren
weiterer Verlauf getrennt verfolgt wird.
Der Kontakt 55-9, der zweite dieser drei Kontakte,
ist mit dem Kontakt 1B.X 2-5 (Fig. 74A),
der der Nulleitung im Kabel ι B.X 2-3 entspricht,
und mit dem Kontakt 1AX 2-5 verbunden, der der
Nulleitung im Kabel 1AX 2-3 entspricht. Der
Stromkreis verläuft vom Kontakt BB-g (Fig. 72 C) ferner über dem Kontakt 2 AX2-4 (Fig. 76 A) zur
Nulleitung in dem Kabel 2ΛΖ2-1. Wenn auf diese
Weise die Relais X 2 in den Abschnitten τ A und 1B
des Primär-Speicherwerkes erregt sind, so> erstreckt sich der über den Kontakt BB-g verlaufende Stromkreis
über die Kontakte 1B.X2-5, 1B.X2-6 und
die Leitung iB.LKo-6(o) zur Klemme iB.LKo-i
und über die Kontakte 1 A.X 2-5, 1A.X2-6 und
Leitung LA'0-7(0) zur Klemme lA.LKo-x, wodurch
die Nullrelais in den. Abschnitten iA und 1B
des Primär-Speicherwerkes erregt werden.. Wenn jedoch das Relais 2 A.X2 (Fig. 76 A) erregt ist,
setzt sich der Stromkreis vom Kontakt BB-g (Fig. 72 C) über die Leitung 2A.LK0-8(0) zu dem
Nullsperrelais 2ALJf ο imAbschnittyi des Primär-Speicherwerkes
für den zweiten Faktor fort.
Der Kontakt 55-11 (Fig. 72 C) ist mit einem
Kontakt 5-4 (Fig. 73 B) verbunden. Ist das Relais
5 erregt, so setzt sich der über den Kontakt BB-11 verlaufende Stromkreis über die Kontakte
5-4 und 5-2 fort, um sich dann mit der von dem
Kontakt 55-9 kommenden Leitung (Fig. 76 A) zu vereinigen, von wo aus seine Bestimmung, wie bereits
beschrieben, durch das Ansprechen der Relais X 2 gesteuert wird. Ist das Relais 5 (Fig. 73 B)
nicht erregt, so ist der Kontakt BB-ii (Fig. 72C)
über den Kontakt 5-4 mit dem Kontakt 5~5 verbunden. Von hier aus sind zwei Wege möglich. Ist
nämlich das Relais 15.Xi (Fig. 74 A) erregt, so
setzt sich der Stromkreis über die Kontakte 15.x 1-6, 15.x 1-4 zur Klemme/-16 (Fig. 72 A)
und damit zur Wicklung des Relais / fort. Sind jedoch die Relais 2A.X1 und 2 A.X2 (Fig. 76 A)
erregt, so verläuft der Stromkreis über die Kontakte 2A.X 1-3, 2A.X1-I2, 2AX2-4, die Nullleitung
in dem Kabel 2 A.X2-1, die Nulleitung in
dem Kabel 2 A.X 2-5 und die Nulleitung im Kabel 2A.LK0-8 zur Klemme 2AZJiO-I, wodurch das
Sperrelais 2 A.LKo erregt wird.
Der dritte Kontakt 55-io (Fig. 72 C) der drei festen, mit dem Kabel BB-16 zusammenarbeitenden
Kontakte ist mit dem Kontakt 5-3 (Fig. 73 B) verbunden.
Ist das Relais 5 erregt, setzt sich der über den Kontakt BB-10 verlaufende Stromkreis über
die Kontakte 5-3, 5-2 fort, um sich dann mit der vom Kontakt 55-9 kommenden Leitung (Fig. 76 A)
zu vereinigen. Ist das Relais 5 nicht erregt, dann verläuft der Stromkreis über die Kontakte BB-io,
5~3 zum Kontakt 5-6. Von hier aus sind zwei
Wege für diesen Stromkreis offen. Sind die Relais Ι5.ΛΊ und 1B.X2 (Fig, 74A) erregt, setzt sich
der Stromkreis vom Kontakt 5-6 fort über die Kontakte 15.x 1-3, 15.X1-9, 15.X2-5 und die
Nulleitungen in den Kabeln 15.X 2-3, 15.X2-2
und iB.LKo-6 zur Klemme 1B.LK0-1, wodurch
das Sperrelais 1B.LK0 erregt wird. Wenn jedoch
das Relais 2 AJJ (Fig. 76A) erregt ist, verläuft der Stromkreis vom Kontakt 5-6 (Fig. 73 B) über no
die Kontakte 2A.U-7 (Fig. 76A), 2A.U-6 zur Klemme Oi-i ι (Fig. 72A) und damit zur Wicklung
des Relais 0 1.
In dem vorliegenden Fall ist der Stromkreis bis zur Leitung 55-i6(i) (Fig. 72 C) verfolgt, die mit
dem Kontakt BB-11 zusammenarbeitet. Der Stromkreis setzt sich von diesem Punkt über die Kontakte
54 (Fig. 73B), 5-5, 15.x 1-6 (Fig. 74A),
15JsT 1-4 zur Klemme/-16 (Fig. 72 A) und damit
zur Wicklung des Relais J fort. Durch die Erregung des Relais / wird der Erregerstromkreis zum
Relais 15. U (Fig. 74 A) unterbrochen, aber dieses Relais ι B.U wird zusammen mit den anderen Relais
an der gleichen Leitung noch von dem Relais Ii (Fig. 72 B) aus gehalten. Durch die Erregung
des Relais I (Fig. 72 A) wird für dieses auch ein
Haltestromkreis geschlossen, der vom Pluspol über den Kontakt /-27 zur Klemme /-16 verläuft. Das
Relais / schließt außerdem einen Stromkreis, der vom Pluspol über die Kontakte AF-g (Fig. 72 B),
/-21 (Fig. 72 A), /-7 zu den Leitungen 1B.X 2-1
und 1A.X2-1 (Fig. 74 A) verläuft. Diese Leitungen
führen zu den Haltestromkreisen der Sperrelais in den Abschnitten 1A und 1B des Primär-Speicherwerkes
für den ersten Faktor. Normalerweise sind diese Leitungen stromführend vom Pluspol in den
Z2-Relais über einen der Haltekontakte. Der vom Relais AF-g (Fig. 72 B) kommende Stromkreis
dient jedoch dazu, ein Sperrelais auch dann erregt zu halten, nachdem die X2-Relais abgefallen
sind.
Das Relais / (Fig. 72 A) bereitet ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 7-8
zum Kontakt XE-Z (Fig. 74D) vor, der jedoch jetzt
noch unvollständig ist und daher später im einzelnen verfolgt wird. Endlich schließt das Relais /
einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71D), Y-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9
(Fig. 72 C), GT2-8, Leitung 435, Kontakte Γ4-2, T4-17, T3-18, Γ3-19, Leitungen T 1-20(4),
a5 /ö-i3(4) (Fig.72B),IZ)-4(4),£>£o-i(4)(Fig.73C),
DD 1-16(4), DD 1-15(4), £-ii(4) (Fig- 73B),
5-12(4), KR 1-14(4). KontakteRR1-15, RR1-8,
BB-13 (Fig. 72C), 5S-I4, 0 1-5 (Fig. 72 A), O 1-1,
L-2 (Fig. 71 B), L-Z, /-25 (Fig. 72 A), J-26, AB-g
(Fig. 71 C), AB-8 zur Klemme/2-1 (Fig. 73 D)
und damit zur Wicklung des Relais 12.
Durch das Ansprechen des Relais/2 wird der Stromkreis von der Klemme/2-1 über den, Kontakt/2-3
zur Klemme/1-17 (Fig. 72B) und damit
zur Wicklung des Relais /1 fortgeführt. Auf diese Weise erregt der letzte Impuls eines Druckvorganges
die Relais/1 und 12, aber nur, nachdem das Relais/ (Fig. 72 A) erregt worden ist. Das
Relais /2 (Fig. 73 D) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt /2-4 zur Klemme
8.W-1 (Fig. 80A) und damit zur Wicklung des Löschrelais W des achten oder Zwischenspeicherwerkes.
Das Relais/2 schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt DD1-13
(Fig. 73 C), über die Leitungen DDo-ig(i),
/2-5(1) (Fig. 73D), /2-6(1) und iA.LKi-io{i)
(Fig. 74 C) zur Klemme 1 A.LK 1-1. Auf diese
Weise wird ein Sperrelais erregt, daß die Ziffernanzahl· im ganzen Teil des Multiplikanden angibt.
Das Relais/1 (Fig. 72B) unterbricht bei /1-15
den Haltestromkreis für das Relais 1 B.X 1
(Fig. 74A), das zusammen mit den anderen Relais an der gleichen Leitung abfällt. Das Relais /1
unterbricht ferner bei /1-7 einen Haltestromkreis zum Relais/) (Fig. 71 B), das jedoch noch über
G-12 erregt gehalten wird. Das Relais /1 hält
schließlich bei /1-3 den Stromkreis zu.der Wicklung des Relais Γ ι (Fig. 72 D) offen, wodurch ein
Wiederbeginn des Druckvorganges, verhindert wird. Infolge des Abfallens des Relais 1 A.X 1 werden
die Relais V2 C, 1A.V2, 1B.V2 und TV stromlos.
Ebenso wird durch das Abfallen des Relais 1 B.Xi
das Relais 1.B.X2 stromlos. Relais iB.Xi unterbricht
auch den Erregerstromkreis zum Relais /, jedoch wird das letztere noch vom Pluspol aus
gehalten.
Das Relais/1 (Fig. 72B) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über die Kontakte K-i (Fig. 72A), //-9 (Fig. 71 B), 77-IO, C-18
(Fig. 72D), C-17, /1-1 (Fig. 72B) zur Klemme
/1-17. Der Stromkreis verläuft dann zurück über den Kontakt /2-3 (Fig. 73 D) zur Klemme /2-1
und bildet einen Haltestromkreis für das Relais / 2.
Das Relais /1 schließt ferner einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte/1-2. (Fig. 72B)1
SK-15 und SK-8 zur Klemme 2A.W-1 (Fig. 76A)
und damit zur Wicklung des Löschrelais des Abschnittes 2 A des zweiten Primär-Speicherwerkes.
Das Relais /1 (Fig. 72 B) vollendet schließlich einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
/1-14, G-16 (Fig. 73 A), G-8, BB~z (Fig. 72C),
BB-iy, Leitung 419, Kontakte C-i, C-8 zur
Klemme KR-i (Fig. 63 A) des Tastenauslösemagneten
KR.
Das Sperrelais lA.LKi (Fig. 74 C) schließt
seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt AF-g (Fig. 72 B), wie oben erwähnt, die Kontakte
7-21 (Fig. 72A), 7-7, 1A.X2-1 (Fig. 74A),
die gemeinsame Leitung 416 und den Kontakt iA.LKi-2 zur Klemme 1A.LK1-1. Dieser Halte-Stromkreis
verläuft rückwärts über die Leitungen iA.LKi-io(i) zur LeitungDC-g(i) (Fig. 73D).
Von hier wird der Stromkreis im Unterabschnitt »9. Abdruck des Produktes« weiterverfolgt
werden.
Durch das Ansprechen des Löschrelais 8.W (Fig. 80 A) des Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 werden
alle Sperrhaken in diesem Speicherwerk angehoben, wodurch etwa in diesem Speicherwerk gesperrte
Ziffern gelöscht werden. Das Relais 8.J1F
schließt auch einen Stromkreis von + + über den Kontakt 8.W-2 und eine Leitung 445 zur Klemme
8.LK0-1 (Fig. 80B) und damit zur Wicklung des Nullsperrelais in dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8.
Spricht das Sperrelais 8.LKo (Fig. 80 B) an, so werden seine sperrbaren Ankerkontakte unter allen
Schubstangen MM in die wirksame Lage gebracht. Das Löschrelais 2A.W (Fig. 76A) hebt alle
Haken K in dem Speicherwerksabschnitt 2A an, wodurch etwa in diesen gespeicherte Ziffern gelöscht
werden. Das Relais 2A.W schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 2A.W-2
zur Klemme 2A. U-Z und damit zur Wicklung des
Relais 2A. U.
Durch das Ansprechen des Tastenau'slöserelais KR wird die Multiplikationstaste K-MULT
(Fig. 63 B) freigegeben, durch deren Rückkehr in die Normallage der Haltestromkreis für das
Relais G (Fig. 73 A) unterbrochen wird. Das Abfallen
dieses Relais G unterbricht den letzten Haltestromkreis für das Relais D (Fig. 71 B). Durch das
Abfallen dieses Relais D wird der Erregerstromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D) unterbrochen.
Durch das Abfallen des Relais Y wird wiederum der Erregerstromkreis für das Relais Y1 (Fig. 71 B)
und der Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais T4 unterbrochen, so daß die beiden Relais Yi
und T4 abfallen. Relais / unterbricht den Erregerstromkreis
für TS, Ii und /2, jedoch werden alle von K aus gehalten.
Das Relais 2A.U (Fig. 76A) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte O2-9 (Fig. 73D) und 2A.U-5 zur Klemme 2 A.[/-3
und einen, Erregerstromkreis vom Pluspol über die Kontakte 2.A.U-1, /1-10 (Fig. 72B), 71-6, Leitung
446 (Fig. 72 A) zur Klemme K-$ und damit zur Wicklung des Relais K.
Durch das Ansprechen des Relais K wird der Haltestromkreis für das Zeitschaltrelais T 5
(Fig. 72 C) unterbrochen, das abfällt. Das Relais /C unterbricht auch die Haltestromkreise für die
Relais DU ι (Fig. 73 C), RRi (Fig. 73 B), Ii
(Fig. 72 B) und /2 (Fig. 73 D) sowie den Erregerstromkreis für das Relais A.
Darauf läßt das Relais DD 1 die Relais DAD
(Fig· 73 C) und H (Fig. 73 A) stromlos werden.
Das Relais/2 (Fig. 73D) läßt das Relais %.W
(Fig. 80 A) stromlos werden, während das Relais Z1 (Fig. 72 B) den Tastenauslösemagneten KR
(Fig. 63 A), das Löschrelais 2.A.W (Fig. 76A) und
auch das Relais Ä" (Fig. 72 A) zum Abfallen bringt. Das Abfallen des Reilais %.W läßt die Schubstangen
MM in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch unter sämtlichen Schubstangen Nullen gesperrt werden.
Relais T 2 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 1A.LK1, dieses wird jedoch vom Relais
J aus gehalten. Relais 2A.W unterbricht den
Erregerstromkreis für das Relais 2A.U, dieses wird jedoch vom Relais O 2 aus gehalten. Durch das Abfallen
des Relais 11 wird ein Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte O2-9, 2A.U-5 (Fig. 76A)1
dann über die Klemme 2A.U-3, Kontakte 11-12
(Fig. 72B), /1-13, 2A.U-4 (Fig. 76 A), 2 A. U-1 ο
zur Klemme 2A.X 1-1 und damit zur Wicklung des
Relais 2A.X1. Das Abfallen des Relais K erregt
das Relais A wieder.
Das Relais/1 (Fig. 72B) schließt ferner einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 2A.U-2 (Fig. 76A), Ιι-ιι (Fig. 72B), /1-9, TV-i
(Fig. 64 D), TV-J,, UF-4, UF-s, Leitung 409, Kontakte
V2 C-S, V2C-4. und Leitung 410 zur Klemme
Vi C-2, wodurch das Relais Vi C erregt wird.
Durch das Ansprechen des Relais 2 A.Xi
(Fig. 76 A) wird der Erregerstromkreis von der Klemme 2A.X 1-1 über den Kontakt 2A.X 1-10 zur
Klemme 2A.X 2-2 und damit zur Wicklung des Relais 2A.X 2 weitergeführt. Das Relais 2 A.Xi
schließt einen Stromkreis, der den Erregerstromkreis für das Relais Vi C (Fig. 74 D) von der
Klemme Vi C-2 über die Kontakte 2A.X1-S,
2A.X 1-14 zur Klemme 2A.V1-1 und damit zur
Wicklung des Relais 2A.V1 fortsetzt. Das Relais 2A.X ι schließt ferner seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über die Kontakte O 2-9 (Fig. 73 D) und 2.4.Zi-Ii (Fig. 76A) zur Klemme2AX1-1. Das
Relais Vi C schließt einen Erregerstromkreis für das Relais TV vom Pluspol über die Kontakte
2A.U-2 (Fig. 76 A), Zi-ii (Fig. 72B), 11-9, Vi C-6
(Fig. 74 D) ViC-1J und Leitung 412 zur Klemme
TV-io. Das Relais Vi C schließt ferner seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte UF-2, UF-6, ViC-Z zur Klemme Vi C-2. Relais
TV unterbricht den Erregerstromkreis für die Relais Vi C und 2A.V1, die jedoch noch über das Relais
UF gehalten werden. Das Relais 2A.X2 (Fig. 76 A) schließt seinen Haltestromkreis vom
Pluspol über die Kontakte O 2-9 (Fig. 73 D), 2A.X2-6 zur Klemme 2A.X2-2. Das Relais TV
(Fig. 74D) schließt seine Haltestromkreise über die Kontakte UF-2, UF-Z, die Leitung 413 und den
Kontakt TV-6 zur Klemme TV-i ο und vom Kontakt
UF-2 über die Kontakte V2 C-6, V2 C-7, Leitungen
414, 413 und den Kontakt TV-6 zur Klemme TV-io. Das Relais 2A.V1 verstellt die erste Schubstange
MM in dem Abschnitt 2A (Fig. 76 A bis 76D) und hebt die Haken K an, um die Einführung
der ersten Ziffer des zweiten Faktors in das Primär-Speicherwerk vorzubereiten.
Alle Relais, die für die Einführung und für den Abdruck des Multiplikanden in Betracht kommen,
sind jetzt stromlos, mit Ausnahme des Relais 7 (Fig. 72 A), das vom positiven Pol der Stromquelle
unmittelbar gehalten wird, und das Sperrelais 1A.LK1, das als Anzeiger dient und von dem Relais
7 gehalten wird.
9. Einführung des Multiplikators in das Primär-Speicherwerk für den zweiten Faktor
Jetzt wird der Multiplikator in das Speicherwerk 2A in ähnlicher Weise eingeführt wie der
Multiplikand. Für die weitere Beschreibung soll der Multiplikator den Wert »3« besitzen. Infolgedessen
wird die Taste KK 3 (Fig. 63 B) gedrückt und ein Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
C-13 (Fig. 72D), Leitung 415 (Fig.63 Aund63B),
Sammelschiene KP, Taste KK 3, Leitung KK1-1 (3),
den schon verfolgten Stromkreis über die Relais T AB 2 und TABi, Leitungen CAT 1-15(3)
(Fig. 72D), BBiS-(Z) (Fig. 72C), BB-20{z), Kontakt
77-2 (Fig. 72B), Leitungen 77-9(3), /1-18(3),
/1-19(3), SK-ifä), SK-I2(Z), 2A.X2-1Ü),
2.4.x 2-5 (3) und 2 A. LK 0-8(3) zur Klemme
2 A.LK 3-1 und damit zur Wicklung des Sperrrelais
2 A.LK 3 geschlossen.
Das Sperrelais 2 A.LKz schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den ersten Haltekontakt in dem Relais 2 A.X 2, die Leitungen
2A.X2-Z, 447 (Fig. 76 A bis 76 C), Kontakt 2A.LKZ-2 zur Klemme 2A.LK3-1. Das Sperrelais
2A.LKZ erregt das Multiplikationsrelais A.MR 3
(Fig. 75 D) über einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt iV-io (Fig. 72 B), Leitung
(Fig. 76 C), Kontakt 2A.LK z~4, Leitung 2A.LK3-6(^3), Leitung A3 im Kabel449,Leitun-
gen LA-O(Az) (Fig. 76D), LAs(Z), AMT? 1-8(3)
(Fig. 75 D) zur Klemme A.MR 3-1 und damit zur Wicklung des Multiplikationsrelais. Das Relais
A.LK ζ (Fig. 76 C) schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 2 A.LK 3-3,
die gemeinsame Leitung 450, Kontakte 2 A.X1-9,
2A.X1-8, TV-2 (Fig. 74D)1 TV-g zur Klemme
UF-g und damit zur Wicklung des Relais UF. Das Relais UF unterbricht jetzt den Haltestromkreis
für das Relais Vi C, das zusammen mit dem Re- \ais 2 AYi abfällt, und den einen Haltestromkreis
für das Relais TV, das jedoch noch über den Kontakt V2 C-J gehalten wird. Durch das Abfallen
des Relais Vi C wird der Erregerstromkreis für das Relais TV unterbrochen, das jedoch noch über
den Kontakt V2 C-J gehalten wird.
Das Relais UF schließt über !7.F-I einen früher
verfolgten Stromkreis, wodurch der Tastenauslösemagnet/C/ü
erregt wird (Fig. 63 A). Das Abfallen des Relais 2 A.Vi läßt die Schubstange MM des
ersten Stellenwertes in die Ruhelage zurückkehren, wodurch eine »3« unter dem Haken K gesperrt und
der Haltestromkreis für das Sperrelais 2 A.LK 3 unterbrochen wird. Das Relais 2 A.LK 3 wird jedoch
noch vom Tastenfeld erregt gehalten.
Der Tastenauslösemagnet KR gibt die Taste KK 3 frei, die jedoch noch durch den Benutzer gedrückt
gehalten wird. Nach dem Loslassen der Taste KK 3 durch den Benutzer wird die Erregerleitung
zu dem Sperrelais 2 A.LK 3 unterbrochen, das abfällt. Durch das Abfallen dieses Relais wird
der Erregerstromkreis für das Relais UF unterbrochen, das den Erregerstromkreis für den Tastenauslösemagneten
KR unterbricht. Das Relais UF schließt dann den Erregerstromkreis für die
Relais V2 C und 2A.V2 über die Kontakte TV-1
(Fig.74D), TV-5, UF-J, UF-B, V1C-5, V1C-4
zur Klemme V2 C-2 und von da über die Kontakte 2A.X1-4 (Fig. 76 A), 2A.X1-12, zur Klemme
2A.V2-1. Das Relais UF stellt auch den zweiten Haltestromkreis für das Relais TV wieder her. Das
Relais V2 C unterbricht den einen Haltestromkreis für das Relais TV, das jedoch von dem Relais UF
gehalten wird.
Durch das Ansprechen des Relais 2 A. V2 wird
die zweite Schubstange MM verstellt, wodurch die Haken K angehoben und das Speicherwerk für die
Einführung der nächsten Ziffer vorbereitet wird. Da der Multiplikator nur aus einer Ziffer besteht
und auch kein Dezimalpunkt oder Bruch in Betracht kommt, wird die Multiplikationstaste jetzt
wiederum gedrückt. Das Drücken dieser Taste schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den
Kontakt C-13 und über den. oben verfolgten Stromkreis
zur Klemme G1-3 (Fig. 73 D), wodurch das Relais G1 erregt wird.
Das Relais G1 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über die Kontakte G1-1 (Fig.73D),D^D-i
(Fig. 73 C), DAD-4. zur Klemme £-3 (Fig. 73 A)
und damit zur Wicklung des Relais E. Das Relais E schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über
die Kontakte Gi-i (Fig. 73D), G-6 (Fig. 73A),
G-13, £-9 zur Klemme £-3. Das Relais £ schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die
Kontakte £-2, /-18 (Fig. 72 A) und /-28 zur Klemme L-4 (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung
des Relais L. Das Relais E erregt ferner die Relais F und FT über einen, Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte £-4 (Fig.73 A), /-15 (Fig.72 A),
ί /-I2, Q-g (Fig-. 71 B) und von da waiter über die
Relais TAB 1 (Fig. 72 D) und ADD (Fig. 71 C),
wie vorher beschrieben, zur Klemme F-2 (Fig. 71 B)
und zur Klemme FT-5 (Fig. 63 A).
Das Relais E schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über den zweiten Tabulationskontakt im
Relais 2 A.X1 (Fig. 76 A) über die Leitungen 2.4.x 1-6(2),£-i(2) (Fig.73 A),£-8(1),DD3-20(1)
(Fig. 73 C) zur Klemme DD1-10, wodurch das Relais
DD ι erregt wird.
Das Relais L (Fig. 71 B) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über Kontakte O 2-6 (Fig. 73D), /1-7 (Fig. 72B), /1-4, L-i zur
Klemme L-4.
Durch das Ansprechen der Relais; £ (Fig. 71 B)
und FT (Fig. 63 A) wird der über die Leitung £-8(1) (Fig. 73 A) verlaufende Stromkreis über
dieLeitungen£-3(i),£-4(2),7\P-io(2) (Fig. 71 D),
TP-z(2), £T-3(2) (Fig. 63 A) und £T-6(i). zum
Tabulationsmagneten TTM1 (Fig. 63 B) fortgesetzt,
das erregt wird.
Das Relais FT (Fig. 63 A) schließt seinen Halte-Stromkreis über die Kontakte TIS-2, TIS-i des
Tabulationsanzeigeschalters. Der gleiche Stromkreis setzt sich fort, um einen Haltestromkreis für
das Relais £ zu bilden. Relais DD1 schließt seinen Haltestromkreis, wie früher beschrieben.
Das Relais DD 1 (Fig. 73 C) erregt, wie vorher beschrieben, das Relais DAD, das seinerseits den
Erregerstromkreis für das Relais £ unterbricht. Das Relais £ wird jedoch über das Relais G
(Fig. 73 A) gehalten. DAD schließt ferner einen 95, Erregerstromkreis für das Relais G vom Pluspol
über die Kontakte G1-1 (Fig. 73 D), DAD-i
(Fig. 73 C), DAD-2 zur Klemme G-14. Durch das Ansprechen des Relais G wird der Haltestromkreis
für das Relais £ unterbrochen, das abfällt. Das Abfallen des Relais E unterbricht den Erregerstromkreis
für die Relais L, F, FT und DD1, die jedoch sämtlich über ihre eigenen Haltestromkreise
gehalten werden.
Das Relais G (Fig. 73 A) schließt einen zweiten Haltestromkreis für das Relais L vom Pluspol
über die Kontakte G-12, L-I (Fig. 71 B) zur
Klemme L-4. Das Arbeiten des Tabulationsmagneten TTM ι löst eine Tabulationsbewegung des
Papierwagens aus. Das Relais G (Fig. 73 A) schließt seinen Haltestromkreis von Plus über
den Kontakt C-13 (Fig. 72 D), die Leitung 415
(Fig. 63 A und 63 B), Sammelschiene KP, Taste K-MULT, Leitung 443 (Fig. 73 A), Kontakt G-3
zur Klemme G-14. Das Relais G schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Leitungen
2A.Xi-6(2) (Fig.76A), £-1(2) (Fig. 73A),
£-10(2), G-i7(2), G-i8(2), i7-4(3), ^-3(2),
RR 3-6(2) zur Klemme RR 2-18 (Fig. 73 B) und
damit zur Wicklung des Relais RR2.
Das Relais RR2 unterbricht jetzt die Erregerleitung für das Relais Gi, das abfällt und dadurch
den Erregerstromkreis für das Relais G unterbricht. Das Relais G wird jedoch noch von der
Taste K-MULT gehalten. RR2 (Fig. 73 B) schließt
einen Stromkreis vom Pluspol über den Kon-
takt .Ri? 2-7, Leitung 444 und Kontakte DD1-9
(Fig. 73C), DD1-2 zur Klemmeii-i (Fig. 73A),
wodurch das Relais H erregt wird. Relais RR 2 schließt seinen Haltestromkreis, wie früher beschrieben.
Relais H unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais RR2, das jedoch jetzt durch
seinen Haltestromkreis erregt gehalten wird.
Durch die Erregung des Relais H wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die Leitungen2AXi-6(2)
(Fig. 76 A), £-1(2), £-10(2), G-17(2), G-18(2), H-4(2), H-2{2) zur Leitung
55-i6(2) (Fig. 72 C). Von der Leitung 55-i6(2)
setzt sich der Stromkreis fort über die Kontakte BB-g, 2A.X2-4 (Fig. 76A), 2A.X2-7 und Leitung
2A.LKo-8(o) zur Klemme 2A.LK0-1 und damit
zur Wicklung des Nullsperrelais im Primär-Speicherwerk2^4
für den zweiten Faktor.
Das Sperrelais 2 A.LKo erregt das Multiplikationsrelais
B'.MRο (Fig. 75 C) vom Pluspol über den Kontakt ΛΓ-ΐο (Fig. 72B), Leitung 448
(Fig. 76C), Kontakt 2 A.LK0-4 (Fig. 76B), Leitung
2A.LKo-6(5o), 449(5o), L^-6(5o), LA-i(o)
(Fig. 76D), B.MR 1-8(0) (Fig. 75D) zur Klemme
B.MRo-i.
Durch das Ansprechen des Sperrelais 2 A.LK ο
(Fig. 76 B) wird ein Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 2 A.LK0-3, eine gemeinsame Leitung
450, Kontakte2A.X1-9 (Fig. 76A), 2A.X1-8,
TV-2 (Fig. 74D), TV-g zur Klemme UF-g geschlossen,
wodurch das Relais UF erregt wird. Das Sperrelais 2 A.LK ο (Fig. 76 B) schließt ferner
seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den zweiten Haltekontakt im Relais 2A.X2 (Fig. 76A), die
Leitung 2 A.X2-3, eine gemeinsame Leitung 447
und den Kontakt 2 A.LK0-2 zur Klemme
Durch die Tabulation des Papierwagens wird der Anzeigeschalter TIS (Fig. 63 A) geöffnet, wodurch
die Haltestromkreise für die Relais F und FT unterbrochen werden, so daß beide abfallen.
Das Relais UF unterbricht den Haltestromkreis für das Relais TV, das abfällt und dadurch
die Erregerstromkreise für die Relais V2C (Fig. 74D) und 2A.V2 (Fig. 76A) unterbricht, so
daß beide Relais stromlos werden.
Durch das Abfallen des Relais F wird der Erregerstromkreis
zum Tabulationsmagneten TTM ι unterbrochen. Das Relais TV unterbricht ferner
den Erregerstromkreis für das Relais V2 C und bei
der Bewegung seiner Ankerkontakte vorübergehend den Erregerstromkreis für das Relais UF.
Durch das Abfallen des Tabulationsmagneten TTMi (Fig. 63 B) wird der Tabulationsanschlag
gesenkt, so daß der Tabulations-Anzeigeschalter TIS sich schließen kann. Das Relais TV stellt den
Erregerstromkreis für das Relais UF wieder her. Das Relais 2A.V2 läßt die Schubstange MM in die
Ruhelage zurückkehren, wodurch eine Null im zweiten Stellenwert gesperrt und die Erreger- und
Haltestromkreise für das Sperrelais 2A.LK0 unterbrochen werden, das abfällt. Das Relais F
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13 (Fig. 72D)1 TF-ix (Fig.63 A),
TF-8, den Schalter TWH-2, TWH-i, NP-22 (Fig. 71 D), NP-16, F-i (Fig. 71 B), F-S, L-9, L-S,
K-4 (Fig. 72 A), K-I4 zur Klemme Y-g (Fig. 72D)
und damit zur Wicklung des Relais Y.
Durch das Abfallen des Relais 2 A.LKo wird der
Erregerstromkreis für das Relais UF unterbrochen, das abfällt. Durch das Abfallen des Relais UF
wird der Erregerstromkreis für die Relais Vi C
und 2A.V1 geschlossen, während durch das Ansprechen
des Relais Y die Erregerstromkreise für die Relais Y1 und Ti hergestellt werden.
Das Relais Vi C schließt seinen Haltestromkreis
und den Erregerstromkreis für das Relais TV (Fig. 74 D). Das Relais 2 A. Vi (Fig. 76 A) verstellt
die dritte Schubstange, hebt die Haken K an, bereitet den Haltestromkreis für die Sperrelais vor
und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Leitungen 2 A.X 1-6(3) (Fig. 76 A), £-1(3)
(Fig. 73A), £-10(3), G-I7[I), G-i8(3), #-4(3),
#-2(3) zur Leitung 55-i6(3) (Fig. 72 C). Von hier setzt sich der Stromkreis über die Kontakte
55-10, 5-3 (Fig. 73B), 5-6, 2A.U-7, 2A.U-6 zur
Klemme O1-11 (Fig. 72 A) und damit zur Wicklung
des Relais O ι fort.
Jetzt erregt das Relais Yi (Fig. 71 B) das
Relais Γ2 (Fig.72D). Das Zeitschaltrelais Ti
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), Y-i (Fig. 72D),
F-io, GT2-9 (Fig. 72C), GT2-8, Leitung 435,
Kontakte Γ ι-2 (Fig. 72D), Γ-17, Leitungen
T 1-20(1), /25-13(i) (Fig. 72B), /25-4(i), DDo-i (1)
(Fig. 73 C), DD 1-16(1), Kontakt DP 1-7, Leitungen
DD 1-17(1), L-io(i) (Fig. 71 B), L-6(i) zur
Leitung LA-2{i) (Fig. 76D). Von dort setzt sich
der Stromkreis über den Kontakt LA-4, die gemeinsame Leitung 451 (Fig. 75 C und 75 D), die
Kontakte A.MR 3-2, A.MR 3-3 und die Leitungen A.MRo-g(3), L-7<3) (Fig. 71 B), L-n(3), Kabel
F-4, Leitungen T5-io(3) (Fig. 71 D), TF-3(3),
^-3(3) (Fig. 63 A), FT-iι(3), FTF-SÜ).
FTF-7(3) fort zum Druckmagneten TPM 3 (Fig. 63 B), der erregt wird.
Das Relais O ι (Fig. 72 A) unterbricht für einen
Augenblick den Haltestromkreis vom Relais K zu den T-Relais (Fig. 72 C und 72D), jedoch wird
das Relais Ti vom Relais Y gehalten. O ι schließt
seinen Haltestromkreis von Plus über K-S, P-ii,
P-24, O 1-8 zur Klemme O 1-11. Das Ansprechen
des Druckmagneten TPM 3 bewirkt den Abdruck der Ziffer »3« und die Auslösung des Papierwagenschrittschaltwerkes.
Die Bewegung des Papierwagens öffnet den Scheibenschalter TWH (Fig. 63 A), wodurch der
Erregerstromkreis für das Relais F (Fig. 72D) unterbrochen wird. Das Relais F läßt darauf die
Relais Fi (Fig. 71 B), Ti (Fig. 72D) und den
Druckmagneten TPM 3 (Fig. 63 B) stromlos werden. Im weiteren Verlauf der Papierwagenbewegung
wird der Schalter TWH geschlossen und der Erregerstromkreis für das Relais F wiederhergestellt.
Das Relais F schließt jetzt den Erregerstromkreis für das Relais Yi. Das Relais F schließt
ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6, (Fig. 71 D), ' F-1 (Fig. 72D),
F-io, GT2-9 (Fig. 72 C), GT2-8, die gemeinsame
Leitung 435, Kontakte T2-2 (Fig. 72 D), T2-17, Γ ι-18, Γι-ιο, Leitungen T 1-20(2),
ID-13(2) (Fig. 72B), /Z?-4(2), DDo-i{2)
(Fig. 73 C), DD 1-16(2), Kontakt DD1-12, Leitungen
DD 1-18(2), 5-9(2) (Fig. 73B)1 5-io(2),
RR 1-13(2), Kontakt i?i? 2-12, Leitung i?i?2-8,
Kontakte 55-13 (Fig. 72C), 55-14, O 1-5
(Fig. 72 A), Ο1-4, /D-9 (Fig. 72 B), /D-8 zur
Klemme 0 2-3 (Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais 0 2.
Dieses Relais 0 2 unterbricht bei 0 2-9 die Haltestromkreise für die Relais 2 A. U, 2A.X1
und 2A.X2 (Fig. 76A), worauf diese Relais abfallen. Das Relais O 2 unterbricht auch bei O 2-6
(Fig. 73 D) den Haltestromkreis für das Relais L (Fig. 71 B), das jedoch noch von dem Relais G
(Fig. 73 A) aus gehalten wird. Das Relais 2 A.Xi läßt die Relais ViC und 2A.V1 stromlos
werden.
Das Relais 0 2 (Fig. 73 D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-8
(Fig. 72A), P-Ii, P-24, Ο2-4 (Fig. 73D) zur
Klemme O 2-3. Das Relais O 2 schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt DD1-13
(Fig. 73 C) und dieLeitungenDD0-19(1), 02-13(1)
(Fig. 73D)1 02-12(1), 2A.LKi-7(i) (Fig. 76C)
zur Klemme 2 A.LK1-1 und damit zur Wicklung
des Relais 2A.LKi. Auf diese Weise wird wie im
Falle des Multiplikanden oder ersten Faktors ein Sperrelais erregt, um die Anzahl der Ziffern des
ganzen Teiles des in den Abschnitt 2 A des Primär-Speicherwerkes eingeführten. Multiplikators anzuzeigen.
Das Relais O 2 erregt das Anfangsrelais ST
(Fig.76 C). für die Zeitschaltkette MTi bis MTB über einen Stromkreis, der vom Pluspol über den
Kontakt Ο2-11 (Fig. 73 D) zur Klemm« ST-i
und damit zur Wicklung des Relais ST verläuft. Das Relais 0 2 erregt auch den Tastenauslosemagneten
KR (Fig. 63 A) über einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte Ο2-7, G-16 (Fig. 73A), G-8,
55-3 (Fig. 72 C), 55-17, Leitung 419, Kontakte
C-I (Fig. 72D), C-8 zur Klemme KR-i und damit
zur Wicklung des Tastenauslosemagneten. Das Relais Fi (Fig. 71 B) schließt jetzt den Erregerstromkreis
für das Zeitschaltrelais Γ3 (Fig. 72 D). So Das Abfallen des Relais 2A.V1 (Fig. 76A)
läßt die Schubstange des dritten Stellenwertes in die Ruhelage zurückkehren, wodurch der normale
Haltestromkreis für die Sperrelais unterbrochen wird. Das Sperrelais 2 ALA" 1 (Fig. 76 C) schließt
einen .anderen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt 2 A.U-S (Fig. 76 A) des jetzt stromlosen
Relais 2A.U, die gemeinsame Leitung 447 und den Kontakt 2 A.LK 1-2 zur Klemme
2 A.LK 1-1. Dieser Haltestromkreis wird ähnlich wie der vom Sperrelais 1 A.LK 1 ausgehende über
die Leitung 2 A.LK 1-7(1) zur Leitung DC-i0(1)
(Fig. 73 D) fortgesetzt, von der aus der Stromkreis später weiter verfolgt werden wird.
ίο. Wirkung der Zeitschaltkette bei der
Multiplikation
Wie bereits erwähnt, setzt das Anfangsrelais ST die Zeitschaltkette in Bewegung, die um drei Relais
mehr besitzen muß, als der Summe der höchstmöglichen Stellenzahl des ersten und zweiten Faktors
entspricht. Da bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Multiplikand höchstens drei Stellen
und der Multiplikator höchstens zwei Stellen haben kann, so sind acht MT-Relais in der Zeitschaltkette
erforderlich (vgl. Fig. 76A bis 76 C). Die drei besonderen Relais werden durch die Stellenwertverschiebung
bei doppelter Multiplikation erforderlich; die später beschrieben wird.
Bevor die Wirkung der Zeitschaltkette bei einem Multiplikationsvorigang weiterverfolgt wird, sollen
zunächst noch einige zusätzliche Stromkreise beschrieben werden.
Die Kabel ι α, 2a, 3a, ib, 2b und 3 fr, die jeweils
von den inneren Sätzen der festen. Kontakte in den Relais XA, XB, XC, ZA, ZB und ZC S5
(Fig. 74 C und 74 D) ausgehen, führen zu den Zusammenfassungsrelais TM ι bis TM 7 (Fig. 75 A
und 75 B). Diese Relais haben den Zweck, die Ziffern des ersten und zweiten Faktors in der
richtigen Reihenfolge für eine Multiplikation zusammenzufassen. Aus diesem Grunde ist jedem
Relais MT mit Ausnahme des letzten ein Relais TM zugeordnet (Fig. 76 A bis 76 C).
Die Hauptverbindungen der Relais MT sind schon im Abschnitt »Addition« beschrieben worden.
Dort ist auch schon gezeigt worden, daß ein Stromkreis sich zum Kabel MTi-S (Fig. 76 A
bis 76 C) erstreckt, wenn ein Relais MT einzeln erregt wird. Der eine Zweig dieses Stromkreises
ist bereits in Verbindung mit dem Additionsvorgang verfolgt worden. Ein anderer Zweig des
Stromkreises verläuft über das Kabel MT1-6 (Fig. 76 C) zum Kabel MSW-2 (Fig. 75 A) und,
wenn das Relais MSW erregt ist, über die Kabel MSW-Z, TM 7-27 zu einer der Klemmen TM1-4
bis TM 7-4 und damit zur Wicklung des zugehörigen. Relais TMi bis TM 7. Das erregte; Relais TM
schließt bei seinem Ansprechen seinen Haltestromkreis, der vom Haltestromkreis für das erregte
Relais MT ausgeht und über die" Kabel MT1-39 (Fig. 76 C) und TM 7-26 (Fig. 75 A und 75 B) verläuft.
So z. B. geht ein solcher Erregerstromkreis vom Pluspol im Relais MTi (Fig. 76 C) aus und
verläuft über die Kontakte MT 1-32, MT2-37 (das
Relais MT2 wird als erregt angesehen), MT2-26, MT3-27 (Fig. 76B), MT3-28, Leitungen MTi-6(2),
MSW-2(2) (Fig. 75 A), MSW-Z(Z), TM7-27(2)
zur Klemme TM2-4. Das Relais TM2 wird somit
erregt und schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MTN-8 (Fig. 73 B), eine
gemeinsame Leitung 452 (Fig. 76 C), Kontakte MT1-14, MT1-15, MT2-16, Klemme MT2-13,
Leitungen MT 1-39(2), TM7-26(2) (Fig. 75 A), Kontakt TM 2-2 (Fig. 75 B) zur Klemme
TM 2-4.
Vier Kabel führen von den TM-Relais zu den
Multiplikationsrelaisgruppen A.MR und B.MR. Es sind so viele von diesen Gruppen von Multiplikationsrelais
erforderlich, als der Multiplikator Stellen aufweist, nachdem er durch die selbsttätige
Einführung von Nullen vervollständigt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist für den Multiplikator oder
zweiten Paktor eine Kapazität von zwei Stellen vorgesehen, die durch einen wiederholten Multiplikationsvorgang
auf.vier Stellen erhöht werden ίο kann. Bei einer wiederholten Multiplikation werden
immer nur je zwei Ziffern zusammen mit dem gleichen Gruppenpaar von Multiplikationsrelais
benutzt. Dieser Vorgang wird später beschrieben.
Die beiden zur Multiplikationsgruppe A.MR (Fig. 75 C und 75 D) führenden Kabel sind mit
ι Λ und 10 A bezeichnet. Von diesen führt das
Kabel \A zu denjenigen Kontakten in den Multiplikationsrelais, die die Einerziffern der Teilprodukte
darstellen, während das Kabel 10 A zn den die Zehnerziffern der Teilprodukte darstellenden
Kontakten führt. In ähnlicher Weise verlaufen Kabel iß und 10B zu den Einer- und Zehnerkontakten
der Multiplikationsrelais B.MR. Da die Relais TM (Fig. 75 A und 75 B) nacheinander erregt
werden, werden die Kabel ία, ib usw. und
die Kabel 1A, τ B usw. in verschiedenen Kombinationen
miteinander in Verbindung gebracht. So wird z.'B. im Relais TM3 das KabeÜ3& mit dem
Kabel 1B verbunden, im Relais TM 4 das Kabel 2 b
mit dem Kabel τB, 3α mit τοB, j,b mit \A usw.
Die Kabel iA, ioA, τB und ιοί? werden über die
Kontakte der Multiplikationsrelais A.MR 1 bis A.MRo und B.MRi bis B.MRo in der Weise geführt,
daß die abgehenden Ziffernleitungen Zahlen tragen, die dem Produkt der Relaisnummer und
der Nummer der entsprechenden Ziffernleitung entsprechen. Ist also z.B. das Relais A. MR 4 erregt
und wird jetzt ein Impuls durch die Leitungen A.MRo-7(6) und A.MRo-6(6) geschickt, der einer
ankommendem »6« i<n den Kabeln xA und 10A entspricht,
so werden diese Stromstöße fortgesetzt erstens über die Leitungen A.MRo-j{6),
A.MR $-13(6), A.M R 4.-11(2) zur Leitung
.A.MR 1-4(2) und zweitens über die Leitungen
AMi? 0-6(6), A.MR4ri2{6), AMi?4-10(4) zur
Leitung A.MR 1-5 (4). Diese Impulse in den Leitungen A.MR 1-4(2) und A.MR 1-5 (4) stellen
die Zehner (2) und die Einer (4) * des Produktes sechs mal vier dar. Es entspricht also dem einmündenden
Kabel 10A das abgehende Kabel A.MR 1-4 und dem einmündenden Kabel \A das abgehende
Kabel A.MR 1-5.
Beim wirklichen Multiplikationsvorgang würden die Kabel iA und 10A nicht gleichzeitig für
die gleiche Ziffer wie bei dem obigen Beispiel benutzt werden. Vielmehr werden die Zahlenkombinationen
vom Multiplikator und Multiplikanden her durch die Relais TM so gesteuert, daß zu
irgendeinem Zeitpunkt die Teilprodukte oder Teile davon, die durch die abgehenden Kabel herauskommen,
zu der gleichen Stellenwertspalte des ganzen Produktes gehören.
Eine Multiplikation 365 X 24 kann man folgendermaßen durchführen:
365 X 24
20 10
24
12
12
06
08760
Würde nun vom Multiplikanden die Ziffer »3« durch das Kabel ι α oder 1 b, die Ziffer »6« durch
das Kabel 2 α oder 2 b und die Ziffer »5« durch das Kabel 3 α oder 3 b dargestellt sowie die
Ziffer »2« des Multiplikators durch das Kabel A und die Ziffer »4« durch das Kabel B, so würde in
der ersten senkrechten Spalte von rechts die Null den Einerwert von vier mal fünf darstellen, oder
mit anderen Worten den Einerwert von B mal 3 a
oder 3 b. Dies entspricht der Zusammenschaltung der Kabel iB und 3& in dem Relais TM 2,
(Fig. 75 B). In ähnlicher Weise stellt in der zweiten senkrechten Spalte von rechts die Ziffer »2« die
Zehner von vier mal fünf, die Null den Einer von zwei mal fünf und die vier den Einer von vier
mal sechs dar. Diese entsprechen einer Zusammenschaltung von ιοΒ-τ,α, lA-^b und iB-2b in dem
Relais TM 4 usw.
Das Erscheinen von mehr als zwei Ziffern in der gleichen senkrechten Spalte erfordert eine
gleichzeitige Addition, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel mit Hilfe von besonderen
Gruppen von Additionsrelais durchgeführt wird. Wie bereits beschrieben, wird eine Addition in der
Weise durchgeführt, daß in einem erregten Additionsrelais ein Stromkreis über eine ankommende
Ziffernleitung mit einer abgehenden Leitung verbunden wird, die die Summe der beiden Zahlen
oder wenigstens die Einerziffer dieser Summe darstellt. Wenn jetzt diese die Summe tragende
Leitung mit einer entsprechenden ankommenden Ziffernleitung einer zweiten Additionsgruppe verbunden
und ein Relais dieser Gruppe erregt wird, so wird die aus der zweiten Gruppe abgehende
Ziffernleitung die Einerziffer der Summe der drei Zahlen darstellen. Auf diese Weise könnte eine beliebige
Anzahl von Additionsrelaisgruppen miteinander verbunden sein, wobei gleichzeitig in
jeder Gruppe ein Additionsrelais erregt werden kann.
11. Durch die MT- und TM-Relais geschlossene
Stromkreise
Das Anfangsrelais ST (Fig. 76 C) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ,ST-12 zur Klemme MT 1-13, wodurch das Relais MTi
erregt wird, und erregt auch das Relais FIP (Fig. 73 D) durch eine Verbindung vom Pluspol
über Kontakt ST-2 zur Klemme FIP-2. Der Tastenauslösemagnet KR gibt die Taste K-MULT
frei.
Das Relais FIP schließt seinen Haltestromkreis, dessen einer Zweig vom Pluspol über die Kon-
. takta Ä'-ii (Fig. 72A)1 MD1-2 (Fig. 71 A),
MD 1-5, CPS2-1 (Fig. 73D), CPS2-3, PIP-S zur
Klemme FIP-2 und damit zur Wicklung des Relais FIP führt. Der andere Zweig des Haltestromkreises
erstreckt sich vom Pluspol über den Kontakt//-7 (Fig. 71 B), die Leitung 453 zum Kontakt
CRS* 2-1 und von da zur Klemme FIP-2 mit
dem ersten Zweig.
Das Relais FIP schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte PIP-1, II-4 (Fig. 72 B),
II-5, MD1-4 (Fig. 71 A) zum Kontakt MDi-16.
Vom Kontakt MD 1-16 teilt sich der Stromkreis,
dessen einer Zweig zur Klemme MSW-1 (Fig. 75 A) und damit zur Wicklung des Multiplikationsschaltrelais
führt, während der andere Zweig über die Leitung 456 (Fig. 80 A) zu den Klemmen 8.AS1-14, 8.AS2-2 und 8.Z1-2 gelangt,
so daß die Additionsschaltrelais 8.AS1 und 8.AS2 .und auch das Halterelais 8.Z1 in dem
Zwischenspeicherwerk 4j=8 erregt werden. Eine
weitere Abzweigung dieses Stromkreises gelangt zu den Klemmen 1.MS-1 (Fig. 77A), 2.MS-1
a5 (Fig. 78A) und 7.MS-1 (Fig. 79A), wodurch die
Multiplikationsschaltrelais i.MS, 2.MS und 7.MS
erregt werden, die den zur Addition der Teilprodukte erforderlichen Gruppen von Additionsrelais l.A0 bis l.Ag, 2.^0 bis 2.^9 und 7.^0
bis 7.^9 zugeordnet sind. Da bei dem Ausführungsbeispiel
höchtens vier Ziffern gleichzeitig addiert werden, sind drei Additionsgruppen erforderlich.
Dazu kommt noch eine zur Durchführung der Addition in das Zwischenspeicherwerk.
Das Relais FIP schließt ferner einen zweiten Erregerstromkreis für den Tastenauslosemagneten
KR vom Pluspol über die Kontakte /-20 (Fig. 72A), 52-4 (Fig- 75A), B2-6, FIP-Z
(Fig. 73 D), FIP-4 zur Klemme KR-i (Fig. 63 A).
Das Relais MTi (Fig. 76 C) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT 1-2 zur Klemme TT-i (Fig. 73 C) und damit zur
Wicklung des Relais TT, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf keinen Arbeitsstromkreis einwirkt.
Das Relais MT 1 schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 1-3, O 2-10
(Fig. 73D), O2-8 zur Klemme/D-2 (Fig. 72B)
und damit zur Wicklung des Relais ID. Ferner schließt das Relais MTi (Fig. 76 C) seinen Halte-Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 2-17, MT 1-18 und MT 1-16 zur Klemme
DieAuslösung der MultiplikationstasteK-MULT
unterbricht den Haltestromkreis für das Relais. G (Fig. 73 A), dessen Abfallen den Haltestromkreis
für das Relais L (Fig. 71 B) unterbricht. Das Abfallen
des Relais L unterbricht wiederum den Erregerstromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D) und
das Abfallen des Relais Y den Haltestromkreis für die Relais Γ 2 (Fig. 72 D) und Yi (Fig. 71 B).
Das Abfallen des Relais Y1 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais T 3, das noch vom Relais K (Fig. 72 A) gehalten wird.
Das Relais MSW (Fig. 75 A) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 1-26
(Fig. 76 C), MT2-27, MT2-28, Leitung MT 1-6(1), MSW-2{i) (Fig. 75 A), MSW-z(i), TM7-27(1)
zur Klemme TM1-4 und damit zur Wicklung des Relais TM1 (Fig. 75 B).
Durch das Ansprechen der Relais 8.AS1, 8.AS2
und 8.Z ι (Fig., 80A) wird das Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 für die Addition der Teilprodukte vorbereitet. Das Relais ID (Fig. 72 B) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt IJ-7 (Fig. 71 B), Leitung 453, Kontakt ID-i zur
Klemme ID-2 und ferner vom Pluspol über die Kontakte if-11 (Fig. 72 A), MD 1-2 (Fig. 71 A),
MD1-5, ID-i zur Klemme ID-2.
Dies sind die gleichen Haltestromkreise wie für das RelaisFIP (oben). Das Relais ID schließt
einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte ID-T, O 1-3 (Fig. 72 A), O 1-2 zur Klemme K-5
und damit zur Wicklung des Relais K und einen zweiten Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
ID-S (Fig. 72B), 7-3, 7-1, DC-Z (Fig. 73D)1 DC-Z
zur Klemme Q-2 (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung
des Relais Q.
Die Relais 8.AS1 und 8.AS 2 (Fig. 80 A) des
Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 schließen einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte go
MT 1-23 (Fig. 76C), MT2-24, MT2-25, Leitungen
MT 1-5(ι), 8.^2-ι(ι) (Fig. 80A),
8.^2-3(1), 8.LÄ'0-17(1), 8.LKo-IO(I) (da unter
allen Schubstangen MM des Speicherwerkes Nr. 8 Nullen gespeichert sind), 8.LK0-16, 8.LK0-8(0),
8.AS"i-2o(o), 8.ASi-ig(o), 8.^9-2(0) (Fig. 80A
bis 80 D) zur Klemme 8.^0-5 und damit zur Wicklung des Relais. 8.A 0.
Das Relais TT (Fig. 73 C) schließt den Erregerstromkreis für das Relais TTT vom Pluspol über
den Kontakt TT-S zur Klemme TTT-I. Die Multiplikationsschaltrelais
i.MS (Fig. 77 A), 2.MS (Fig. 78 A) und γ.MS (Fig. 79 A) schließen drei
Stromkreise, den ersten vom Pluspol über die Kontakte 6T-31 (Fig. 76 C), 1.MS-5 (Fig. 77 A),
i.MS-g zur Klemme 1.G-2 (Fig. 77D), den zweiten
vom Pluspol über die Kontakte .ST-32, 2.MvS-S
(Fig."78A), 2.MS-g zur Klemme2.G-2 (Fig. 78D)
und den dritten vom Pluspol über die Kontakte ST-Z7, 7-MS-S (Fig. 79A), ?.MS-g zur Klemme n0
7.G-2 (Fig. 79 D).
Das Relais-8.ASi (Fig. 80A) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über Kontakte ST-Z8
(Fig. 76C), 8.^5*1-13, 8.AS1-6, Leitung1454
(Fig. 80 A und 80 B) zur Klemme 8.G-2 (Fig. 80 D) n5
und einen zweiten Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 5"T-39, 8.A? 1-3, 8.AS1-8 und
Leitung 455 zur Klemme TG-1 (Fig. 76D).
D'ie federnden Kontaktanker der Relais 1.G1
2.G, 8.G und TG sind so> eingestellt, daß sie in kürzerer Zeit wirksam werden als bei einem
normal eingestellten Relais. Eine derartige Verzögerung oder Beschleunigung der Arbeitsweise
durch mechanische oder elektrische Mittel ist bekannt. Würden die G-Relais nicht so eingestellt
sein, so würde das unmittelbar hiernach beschrie-
bene Abfallen des Relais ST die Erregerstromkreiee
für die G-Relais unterbrechen, bevor diese ihre
Haltestromkreise geschlossen haben würden. Die G-Relais würden daher sofort abfallen, und durch
dieses Abfallen der G-Relais würden die Erregerstromkreise
für die zugehörigen Zehnerübertragungsrelais T geschlossen werden, die daher
beim nächstfolgenden Zehnerübertragungsimpuls erregt werden würden. Alles dies würde sich zutragen
während der Vorbereitung für die gleichzeitige Addition von Nullen, die von dem Relais
TM ι ausgehen. Auf diese Weise würden zu der Summe von Nullen eine der Anzahl der angesprochenen
Zehnerübertragungsrelais entsprechende Anzahl von Einern hinzugezählt werden. Selbst
wenn dies eintreten würde, so würde es jedoch keine Bedeutung haben, da die von dem Relais
TMi und TM 2 ausgehenden Nullimpulse keinen
Teil der eigentlichen Rechnung bilden und daher immer abgestrichen werden.
Die Relais i.G (Fig. 77D), 2.G (Fig. 78D),
7. G (Fig. 79 D) und 8.G (Fig. 80 D) halten bei 1.G-4, 2.G-4 usw. die Erregerstromkreise zu den
entsprechenden Zehnerübertragungsrelais i.T
(Fig. 77A), 2.T (Fig. 78A), γ.Τ (Fig. 79 A)
und 8.Γ (Fig. 80 B) unterbrochen. Das Relais TG (Fig. 76 D) hält den Erregerstromkreis für das
Relais DTR (Fig. 80 A) offen.
Das Relais K (Fig. 72 A) unterbricht den Halte-Stromkreis
für die Relais DD1 (Fig. 73 C) und RR 2 (Fig. 73 B), ebenso den Haltestromkreis für
die Relais Oi (Fig. 72 A), O2 (Fig. 73 D) und T 3
(Fig. 72D). Das Relais 1.G (Fig. 77D) schließt
seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 1.MS-8 (Fig. 77 A), x.D-7 (Fig. 77 D),
1.D-4, 1.D-5, 1.G-3 zur Klemme 1.G-2. Die Relais
2.G (Fig. 78D) und 7.G (Fig. 79D) schließen ähnliche Haltestromkreise. Das Relais 8.G
(Fig. 80D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 8.AS1-10 (Fig. 80 A),
8.D1-7, 8.U1-4, 8.D1-5, 8.D2-2, 8.D2-3 und
8.G-3 zur Klemme 8.G-2.
Das Relais TG (Fig. 76 D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt
8.AS1-10 (Fig.80A), die Leitung 461 und die
Kontakte 8.Z1-4, 8.X1-1, DT-J (Fig. 76 D), DT-4,
DT-5, TG-4 zur Klemme TG-i. Durch das Abfallen
des Relais DD1 (Fig. 73 C) werden die Erregerstromkreise
für die Relais DAD und H (Fig. 73 A) unterbrochen. Das Relais O 2
(Fig. 73 D) läßt das Relais ST (Fig. 76 C) stromlos werden. Das Relais O 2 unterbricht auch die
eine Erregerleitung zum TastenauslÖsemagneten KR (Fig. 63 A), jedoch wird der Magnet KR noch
von dem Relais FIP (Fig. 73 D) erregt gehalten. Das Relais O 2 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Anzeigesperrelais 2 A.LK ι (Fig. 76C), jedoch
wird dieses vom Relais 2. U (Fig. 78 A) aus gehalten. Das Relais Oi (Fig. 72 A) läßt das
Relais K abfallen.
Das Abfallen des Relais,ST (Fig. 76C) unterbricht
den Erregerstromkreis für die Relais FIP (Fig. 73D) und MTi (Fig. 76C), jedoch werden
beide über ihre entsprechenden Haltestromkreise gehalten.
Das Relais TM1 (Fig. 75 B) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
MT2-17 (Fig. 76C), ΜΓ1-18, MTi-\d, MTi-iz,
Leitungen MT 1-39(1), TM7-26(1) (Fig. 75 A),
Kontakt TM1-2 (Fig. 75 B) zur Klemme TM1-4.
Das Relais Q (Fig. 71 B) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über Kontakte II-x
(Fig. 72B), Ö-4 (Fig. 71 B) zur Klemme Q-2. Das
Relais Q schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt Q-8 zur Klemme DC-5
(Fig.. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais DC. Durch das Abfallen des Relais O 2 (Fig. 73 D)
wird ein Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte Q-7 (Fig. 71 B), O2-2 (Fig. 73D), Ο2-5,
A-6 (Fig. 71 A), A-Q, NP-xo (Fig. 71 D), NP-21,
TP-13, TP-x, Leitung.424 (Fig. 63 A), Kontakte
FTF-2, FTF-Z zur Klemme FT-5 und damit zur
Wicklung des Relais FT geschlossen.
Das Relais TM χ (Fig. 75 B) schließt, einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kabel TM1-5 und 462 zu der Nulleitung in jedem der mit 1A,
XQA, χ B, xoB bezeichneten Kabel (Fig. 75 C). Der
über die Leitung 1A(o) (Fig. 75 C) verlaufende
Stromkreis setzt sich fort über die Leitungen A.MRo-6(o), A.MR2,-i2(o), A.MR3-10(0), da
drei mal· Null in dem Beispiel »4.00X3« Null
bleibt, Leitungen A.MR 1-5(0), 1 ..49-2(0)
(Fig. 77 B) zur Klemme 1.A 0-5 (Fig. 77 D) und
damit zur Wicklung des Nulladditionsrelais der ersten Gruppe.
Der Stromkreis über die Leitung io5(o) verläuft
über die Leitungen S.Aii? 0-7(0), B.MR 0-13(0), da auch die zweite Ziffer im Multiplikator
eine Null ist, B.MRo-xx, B.MR 1-4(0) und 2.^9-2(0) (Fig. 78 B) zur Klemme 2.^0-5
(Fig. 78 D) und damit zur Wicklung des Nulladditionsrelais der zweiten Gruppe.
Der Stromkreis über die Leitung 1 B(o)
(Fig. 75 C) verläuft über die Leitungen B.MR 0-6(0), B.MRo-i2(o), B.MRo-10,
B.MR 1-5(0), 7.^9-2(0) (Fig. 79B) zur Klemme
7.A 0-5 (Fig. 79 D) und damit zur Wicklung des Nulladditionsrelais in der Gruppe Nr. 7. Auf diese
Weise sind die Nulladditionsrelais in den verschiedenen Gruppen erregt worden, um die gleich- no
zeitige Addition durchzuführen. Die gegenwärtige Erregung der Nulladditionsrelais ergibt sich nicht
aus dem Zusammenführen der Ziffern des Multiplikanden und des Multiplikators, sondern aus der
Übertragung von Nullen aus dem Relais TMi.
Das Abfallen des Relais ST (Fig. 76 C) schließt die Erregerstromkreise für das Relais MTN
(Fig. 73 B). Ein solcher Erregerstromkreis ist für jede der Additionsrelaisgruppen Nr. 1, 2, 7 und: 8
vorhanden und außerdem noch ein zusätzlicher Stromkreis für das Zwischenspeicherwerk Nr. 8.
Der Stromkreis für die erste Gruppe verläuft vom Pluspol über den Kontakt 1.MS-8 (Fig. 77 A),
Leitung460, Kontakt 1.D-7 (Fig. 77D), 1.D-4.
i.C-3, x.C-x, ST-4 (Fig. 76C), ST-3 zur Klemme
MTN-2 (Fig. 73 B) und damit zur Wicklung des
Relais MTN. Die Stromkreise für die Gruppen Nr. 2 und 7 sind ähnlich. Sie beginnen in jedem Fall in
dem MvS"-Rela:s für die entsprechenden Gruppen
und verlaufen dann über die Kontakte in den Relais D und. C und über die Kontakte ST-4
(Fig. 76 C), ST-?, zur Klemme MTN-2 (Fig. 73 B).
Der eine Stromkreis in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 verläuft vom Pluspol über die Kontakte
S.ASi-io (Fig. .80 A), 8.Z? 1-7 (Fig. 80D), 8.1*1-4,
8.C-3, 8.C-1, ST-4 (Fig. 76C), ST-S zur Klemme
MTN-2 (Fig. 73 B). Der zweite Stromkreis im Speicherwerk Nr. 8 verläuft vom Pluspol über den
Kontakt 8.ASΊ-10 (Fig. 80 A), Leitung 461,
8.X1-4, 8Ji-I, DT-7 (Fig. 76D)1 DT-4, CT-Z,
CT-I, Leitung 463, Kontakte ST-8 (Fig. 76C),
ST-ix, MD τ-15 (Fig. 71 A), MD 1-17 zur Klemme
MTN-2 (Fig. 73 B).
Alle diese Stromkreise müssen gleichzeitig unterbrochen sein, damit das Relais MTN stromlos
werden kann. Dies kann bewirkt werden durch Ansprechen des Relais ST oder durch Ansprechen
eines C- oder .D-Relais in jedem der oben beschriebenen Stromkreise. Das Abfallen des Relais ST
schließt einen Erregerstromkreis für das Relais MA (Fig. 76 A) vom Pluspol über die Kontakte
MTi-io (Fig. 76C), ST-20, ST-21 und die
Leitung 464 zur Klemme MA-11 (Fig. 76 A).
Das Relais PC (Fig. 73 D) unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais Q (Fig. 71 B),
jedoch wird dieses Relais noch über das Relais II (Fig. 72 B) gehalten. Das Relais DC schließt einen
teilweise schon oben verfolgten Stromkreis vom Anzeigesperrelais 2 A.LK1 des Multiplikators, der
vom Pluspol über den Kontakt 2 A. U-8 (Fig. 76 A), die Leitung 447, die Kontakte 2A.LK1-2,
2A.LK 1-1 undLeitungen 2A.LK 1-7(1), DC-io(i)
(Fig. 73D), DC-i2(i), DDj,-2o(i) zur Klemme
.DDi-io (Fig. 73 C) und damit zur Wicklung des
Relais DD 1 verläuft. Auf diese Weise wird dieses Relais wieder erregt, das gerade abgefallen war.
Das Relais DC (Fig. 73 D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt//-7
(Fig. 71 B), Leitung 453 und Kontakt DC-7 (Fig. 73 D) zur Klemme DC-5 und einen zweiten
Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt K-ii (Fig. 72A), MD1-2 (Fig. 71 A), MD 1-5,
DC-7 (Fi&- 73 D) zur Klemme DC-5.
Das Ansprechen der Additionsrelais 1.A0
(Fig. 77D), 2.A0 (Fig. 78D), 7.^0 (Fig.79D)
und 8.^0 (Fig. 80 D) setzt den Stromkreis, der
vom Pluspol im Relais TM τ (Fig. 75 B) beginnt, über die Kabel TM1-5 und 462 sowie die
Leitungen 10^(0) (Fig. 75 C), A.MR0-7(0),
A.MR3-i3(o) (Fig. 75D), .4.Mi?3-11(0),
A.MR 1-4(0) zur Leitung i.T-3(o) (Fig. 77 A)
fort. Das Kabel 1.Γ-3 ist mit den federnden Kontaktankern
des der ersten Additionsgruppe zugeordneten Zehnerschaltrelais 1 .T verbunden.
Von der Leitung i.T~3(o) setzt sich der Stromkreis
fort über die Leitungen i.T-7(o), 1.^9-12(0)
(Fig. 77 B) (die Nulleitung verläuft nicht über das Subtraktionsrelais 1.Si), 1.^0-10(0) (Fig. 77D),
1.^0-11(0), 1.^(9-14(0) zur Leitung l.M.J-7(o)
(Fig. 77 A). Hier teilt sich der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die Leitungen i.MS~4(o)
und i.LK0-2(0) zur Klemme i.LKo-i (Fig. 77B)
und damit zur Wicklung des der ersten Additionsgruppe im Sekundär-Speicherwerk Nr. 1 zugeordneten
Nullsperrelais. Diese Zuordnung von Speicherwerken mit Additionsgruppen hat den Zweck, die Impulse für die erforderliche Zehnerübertragungsanzeige
zu erhalten, wie im Abschnitt »VI. Addition« beschrieben. Es werden lediglich die freien Kontakte der Sperrelais benutzt. Die
Sperrkontakte bleiben völlig ungestört. Die Sperrrelais nehmen an dem Multiplikationsvorgang nicht
weiter teil bis zur endgültigen Addition-von dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 in die Sekundär-Speicherwerke.
Der andere Zweig des Stromkreises verläuft vom Kabel 1.MS-7 (Fig. 77 A) über die Leitung
i.MS-^ip) zur Leitung 2.T-3(o) (Fig. 78A), von
wo er einen ähnlichen Weg über das Relais 2.^0
(Fig. 78 D) und 2.MS nimmt. Von dort zweigt der Stromkreis ab, um das Relais 2.LK ο zu erregen.
Der Stromkreis setzt sich zur Leitung 7.^-3(0) (Fig. 79 A) fort und von hier über das Relais 7.Ao
(Fig. 79 D) zum Relais 7.MS (Fig. 79 A). Eine Abzweigung führt zur Erregung des Relais 7.LK ο
(Fig. 79 B). Im übrigen verläuft der Stromkreis go über dia Leitung DTR-3 (o) (Fig. 80 A), Kontakte
DTR-7(o), 8.Γ-7(ο) (Fig. 80 B), 8.Γ-3(ο),
8.^9-i2(o), 8.^0-10(0) (Fig. 80D) 8.^0-11(0),
8.^9-14(0) zur Leitung 8JkMi7^(O) (Fig. 80A).
Der Stromkreis ist hier zur Zeit unterbrochen und wird nach der Erregung des Relais 8.MAF fortgeführt.
Das Relais MTN (Fig. 73 B) schließt einen Haltestromkreis für das Relais 8.A o, der vom
Pluspol über den Kontakt MTN-7, die Leitung 466 (Fig. 80 B), Kontakte 8.AS1-4 (Fig. 80 A),
8.AS1-17, die gemeinsame Leitung 467 und Kontakt
8.A 0-8 (Fig. 80 D) zur Klemme 8.^0-5 verläuft. Das Relais MTN (Fig. 73 B) schließt auch
einen Haltestromkreis für das Relais MT 1 vom Pluspol über die Kontakte MTN-8, ST-14
(Fig. 76 C), ST-15, MT1-16 zur Klemme MT 1-13.
Relais MA erregt das Relais 8.MAF von Plus über die Kontakte MA-7, 8.ASi-I, 8.AS1-5 zur Klemme
8.MAF-2.
Das Relais MA bereitet einen Stromkreis vor vom Pluspol über den Kontakt 8.AS1-16 (Fig. 80A),
eine gemeinsame Leitung 470, Kontakte 8.^0-3 (Fig. 80D), 8.^0-1, MB-s (Fig· 76A), MB-S,
MA-6, MA-2, VD-i (Fig. 76D), VD-3 zum Kontakt
8. [/-2 (Fig. 80 A). Dies ist der Stromkreis für die Verstellung der mit ungeraden Ziffern versehenen
Schubstangen MM in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8. Der Stromkreis ist zur Zeit
noch unvollständig, da das Relais 8.17 noch nicht erregt ist. Die Erregung des Relais 8.U wird nämlieh
so lange verzögert, bis das Abstreichen der überflüssigen Ziffern erfolgt.
Eine Abzweigung des oben beschriebenen: Stromkreises verläuft über den Kontakt·MA-6 (Fig. 76A)
zur KlemmeMA-11 und bildet so einen Halte-Stromkreis
für dieses Relais MA. Eine andere Ab-
zweigung dieses Stromkreises verläuft über die Kontakte MB-5, MB-J, MA-g, MA-io, eine gemeinsame
Leitung471, 6T-9 (Fig. 76C), 5T-IO,
MTi-ii, MT τ-12 zur Klemme MT2-13 und damit
zur Wicklung des Relais MT 2.
Durch das Ansprechen des Relais MT 2 wird
der Erregerstromkreis für das Relais S.A ο
(Fig. 80 D) unterbrochen und ebenso der vom Kontakt MT 2-17 (Fig. 76 C) ausgehende eine Halte-Stromkreis
für das Relais MTi, jedoch werden diese beiden Relais 8.^0 und MTi vom. Relais
MTN (Fig. 73 B·) aus gehalten.
Jetzt führt die Erregung des Relais DD1
(Fig. 73 C) die Wiedererregung des Relais DAD herbei. Die Wiedererregung des Relais DiDi
(Fig. 73 C) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte AF-g (Fig. 72B)1 /-2Ί
(Fig. 72 A), wie oben im Unterabschnitt »5. Multiplikationstaste und Stromkreis« beschrieben, die
ao Relais 1 A.X2 (Fig. 74A)1 lA.LKx (Fig. 74C),
Leitungen DC-g(i) (Fig. 73D)1 DC-n(i),
DDo-25(i), DDi-23(i) (Fig. 73 C), DD 1-24(3),
DD0-22(3), Q0-3(3) (FIg. 71 A), Q0-5(3),
FP 3-2(3), FP 3-3 (3), 1^2-2(3), FP 2-3 (3),
as D7-2o(3), ö/-i8(3) zur Leitung QQ-2<3). Hier
teilt sich der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die Leitung QQ-4(3') zur Leitung· Q-lo(3)
(Fig. 71B'), wo der Stromkreis sich wiederum
teilt. Der erste Unterzweig verläuft von der Leitung Q-10(3) über die Leitungen Q~3{4) und
73-25(4) (Fig. 72 D) zur KlemmeT4-9 und damit
zur Wicklung des Relais T-4. Dies dient zur Vorbereitung des weiter unten zu beschreibenden Abdruckes
des Produktes. Der zweite Unterzweig verläuft über die Leitungen Q-i2(3) (Fig. 71 B),
ΓΡ-10(3) (Fig. 71 D), TP-3(3), FT-3 (3)
(Fig. 63 A), FT-6(2) zum Tabulationsmagneten TTM 2 (Fig. 63 B) und erregt es, das einem· Platz
von zwei Ziffern vor dem Dezimalpunkt entspricht. Der Raum für zwei Ziffern muß deswegen' geschaffen
werden, weil das Produkt aus den beiden einzelnen Ziffern ein oder zwei Stellen umfassen
kann.
Der andere Zweig setzt sich von der Leitung Q0-2(3) (Fig. 71 A) über die Leitung TM5-30(3)
(Fig. 75 A) zum Kontakt TM 3-1 (Fig. 75 B) fort.
Dieser Stromzweig, der den Abrundungsimpuls übermittelt, wird jedoch erst nach Ansprechen des
Relais TM3 vollendet, wie weiter unten ausein>andergesetzt
wird.
Auf diese Weise arbeiten die beiden in den
Speicherwerken 1 A und 2 A (Fig. 74 B bis 74 D bzw. 76B bis 76D) gespeicherten bezeichnenden
Ziffern zusammen, um die Schreibvorrichtung und die Zeitschaltkette für den Abdruck des Produktes
vorzubereiten, und senden ferner über eines der TM-Relais den Abrundungsimpuls aus, um anzuzeigen,
wie viele Ziffern von dem Resultat abzustreichen sind.
Durch das Ansprechen des Relais 8.MAF (Fig. 80A) wird der oben zu einem Teil verfolgte
Stromkreis von der Leitung ΐο^ί(ο) zur
Leitung 8.M-4F-4(o) (Fig. 8oA) fortgeführt und ,
setzt sich über die Leitungen 8.MAFs(O), 8.ZJC0-2(0) zur Klemme 8.LKo-I (Fig. 80B) und
damit zur Wicklung des Sperrelais in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 fort.
Das Relais MT 2 schließt jetzt einen. Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 2-19 (Fig. 76C),
MTi -20, ΜΓ1-22, eine gemeinsame Leitung 472,
Kontakte MA-12 (Fig. 76A), MA-13 zum Kontakt
MB-12, wo sich der Stromkreis gabelt. Der eine Zweig erstreckt sich zu jedem der Kontakte
i.LK0-5 (Fig. 77B>), 2.LK0-5 (Fig. 78B) und
7.L/C0-5 (Fig. 79B). Diese Stromkreise sind die
früher beschriebenen Zehnerübertragungsanzeigestrotnkreise und sämtlich einander ähnlich, so daß
nur der erste von ihnen näher beschrieben zu werden braucht. Dieser verläuft über die Kontakte
i.LK0-5 (Fig. 77 B), i.LK 0-9, Leitungen
i.LÄ'o-ii(o), i.^40-6(0) (Fig. 77D), Kontakt
1.^0-8,Leitungen 1.^9-13(0), i.T-4(o) (Fig.77 A),
Lf-S(O), 1.5-2-2(0) (Fig. 77B), 1.52-4(0), die
Nicht-Zehnerschaltleitung 1.LK 0-14(0), Kontakte
1.Ζ.ΛΌ-15, 1.LK0-7, 1.^1-4, ι.6* 1-3 zur Klemme
i.C-2 (Fig. 77D) und damit zur Wicklung des
Relais i.C. Die Relais 2.C (Fig. 78D) und 7.C
(Fig. 79 D) werden über ähnliche Stromkreise erregt.
Jetzt schließt das Relais T 4 (Fig. 72 D) seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt
Ä'-i (Fig. 72 A), wie bereits beschrieben. Der Tabulationsmagnet TTM 2 (Fig. 63 B) bringt seinen
Tabulationsanschlag in die Bahn des an dem Papierwagen befindlichen Anschlages und gibt
gleichzeitig das Schrittschaltwerk frei, so daß dieser sich nach links bewegen kann. Dabei trifft
der Papierwagenanschlag auf den Tabulationsanschlag und öffnet dadurch den Anzeigeschalter
TIS (Fig. 63 A). Da jedoch das Relais FT und der Tabulationsmagnet TTM 2 über das Relais Q
(Fig. 71B.) noch erregt sind, hat das Öffnen des
Schalters TIS keine Wirkung. Der Augenblick, wann dies eintritt, ist nicht genau zu bestimmen,
sondern hängt gänzlich von der Geschwindigkeit der Wagenbewegung und von dem zurückzulegenden
Weg ab.
Die Relais i.C (Fig. 77D), 2.C (Fig. 78D) und
γ.C (Fig. 79D) unterbrechen die verschiedenen Erregerstromkreise für das Relais MTN (Fig. 73 B),
jedoch wrird das Relais MTN noch über die Relais
8.C (Fig. 80D) und CT (Fig. 76D) erregt gehalten.
Das Relais 8.LK ο (Fig. 80 B) schließt einen Zehnerübertragungsanzeigestromkreis zur Erregung
der Relais 8.C und CT, der vom Pluspol über den Kontakt MT 2-19 (Fig. 76 C), den bereits verfolgten
Stromkreis über den Kontakt MB-12 (Fig. 76A) zum Kontakt S.LÄ'0-5 (Fig. 80B)
führt, wo sich der Stromkreis gabelt. Der eine Zweig verläuft über den Kontakt 8.LK 0-20 zur
Klemme CT-2 (Fig. 76 D) und damit zur Wicklung des Relais CT. Der andere Zweig verläuft
über den Kontakt 8.Li? 0-9 (Fig. 80B), die Leitungen
8.ZJio-i 1(0), 8.^0-6(0) (Fig. 80D), den
Kontakt 8.^0-8, Leitungen 8.^9-13(0), 8T-4(o)
(Fig. SoB), 8.Γ-5(ο), die Nicbt-Zehnerübertragungsleitung
8.LK0-14(0), Kontakte 8.LK o-15,
8.LK 0-7, Leitung 473 zur Klemme 8. C-2 (Fig. 80D) und damit zur Wicklung des Relais 8.C.
Das Ansprechen der Relais 8.C und CT unterbricht schließlich den Erregerstromkreis für das Relais MTN, das abfällt. Durch das Abfallen des Relais MTN wird der Haltestromkreis für die Relais MT ι (Fig. 76C)1 TM τ (Fig. 75 Bi) und 8.A ο (Fig. 80 D) unterbrochen. Durch das Abfallen des Relais TM1 werden die Erregerstromkreise für die Relais 1.A0 (Fig. 77D), 2.A0 (Fig.7&D) und 7.^0 (Fig. 79 d) unterbrochen, die daher abfallen. Das Relais AfTi (Fig. 76 C) unterbricht den Erregerstromkreis, während das Relais 8.^0 (Fig. 80D) den Haltestromkreis für das Relais MA (Fig. 76 A) unterbricht. Das Relais 8.Ao unterbricht ferner den Erregerstromkreis für das Relais 8.LK0 (Fig. 80B). Das Relais MTi wiederum unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais TT (Fig. 73 C) sowie die Erregerstromkreise für sämtliche C-Relais einschließlich' des Relais CT (Fig. 76 D). Relais TT läßt Relais TTT abfallen.
Das Ansprechen der Relais 8.C und CT unterbricht schließlich den Erregerstromkreis für das Relais MTN, das abfällt. Durch das Abfallen des Relais MTN wird der Haltestromkreis für die Relais MT ι (Fig. 76C)1 TM τ (Fig. 75 Bi) und 8.A ο (Fig. 80 D) unterbrochen. Durch das Abfallen des Relais TM1 werden die Erregerstromkreise für die Relais 1.A0 (Fig. 77D), 2.A0 (Fig.7&D) und 7.^0 (Fig. 79 d) unterbrochen, die daher abfallen. Das Relais AfTi (Fig. 76 C) unterbricht den Erregerstromkreis, während das Relais 8.^0 (Fig. 80D) den Haltestromkreis für das Relais MA (Fig. 76 A) unterbricht. Das Relais 8.Ao unterbricht ferner den Erregerstromkreis für das Relais 8.LK0 (Fig. 80B). Das Relais MTi wiederum unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais TT (Fig. 73 C) sowie die Erregerstromkreise für sämtliche C-Relais einschließlich' des Relais CT (Fig. 76 D). Relais TT läßt Relais TTT abfallen.
Durch das Abfallen der Relais 1.A0, 2.Ao und
7.^0 werden die Erregerstromkreise für die entsprechenden
Sperrelais unterbrochen. Durch das Abfallen des Relais MA (Fig. 76A) wird der Erregerstromkreis
für das Relais 8.MAF (Fig. 80 A) unterbrochen, während das Abfallen der C-Relais
den Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B) wiederherstellt.
Das Abfallen des Relais MT τ (Fig. 76 C)
schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 2-19, MT 1-20, MT 1-21 und eine
Leitung 474 zur Klemme MB-11 (Fig. 76 A) und
damit zur Wicklung des Relais MB. Das Relais MTi erregt ferner das Relais TM 2 über einen
Stromkreis, 'der vom Pluspol über den Kontakt MTΊ-32, Leitung MT2-37, Kontakte MT2-26,
MT 3-27 (Fig. 76 B), MT 3-28 und die Leitungen MT 1-6(2), MSW-2{2) (Fig. 75 A), MSW~3(2),
TM 7-27(2) zur Klemme TM2-4 (Fig. 75 B) verläuft.
Das Relais MT 1 schließt endlich einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt MT 1-32
(Fig. 76 C), Leitung MT 21-37, Kontakte MT 2-23,
MT 3-24. (Fig. 70Bi), MT 3-215 und die Leitungen
JIfTi-S(2), 8.^5*2-1(2) (Fig. SoA), 8.^5*2-3(2),
8.LA'o-i7(2), 8.LK0-10(2) (Fig. 80B), da eine
Null im zweiten Stellenwert gesperrt ist, Leitungen 8.LiTo-Io, 8.LiTo-S(O), 8.^5*1-20(0)
(Fig. SoA), 8.^1-19(0), 8.^9-2(0) zur Klemme
8.^0-5 (Fig. 80D), wodurch das Relais 8.^0
erregt wird.
Das Relais 8.A ο schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt MTN-7 (Fig. 73 B),
Leitung 466 (Fig. 80 B), Kontakt 8.AS1-4 (Fig. 80A), 8.AS1-17, die gemeinsame Leitung
467, Kontakt 8.A0-4 (Fig. 80D) zur Klemme 8.^0-5 und damit zur Wicklung dieses Relais.
Das . Relais TM2 (Fig. 75 B) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT2V-8 (Fig. 73B), MT1-14 (Fig. 76C), MT1-15,
MT 2-16, MT 2-13, Leitungen MT 1-39(2),
TM 7-26(2) (Fig. 75 A), Kontakt TM 2-21 zur Klemme TM 2^4 und damit zur Wicklung des
Relais TM2. Dieses Relais TM 2 schließt die
Stromkreise vom Pluspol über das Kabel TM2-5 zu den Nulleitungen in. den Kabeln 10 A, ι Α, ηο
ιοΒ und iB (Fig. 75C). Wie vorhin beschrieben
wurde, werden die Relais i..<4o, 2.^4ο· und 7.^0
über 'den oben beschriebenen Stromkreis erregt. Der über die Leitung 10 A verlaufende Stromkreis
ist bis jetzt nicht geschlossen.
Das Relais MB (Fig. 76 A) erregt das Relais 8.MAF über einen Stromkreis, der vom Pluspol
über die KontakteMB-4, 8-.^5*i-i (Fig. 80A),
8.^5" 1-5 zur Klemme 8.MAF-2 verläuft. Das
Relais MB schließt auch einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt 8.ASi-i6 (Fig. 80A),
Leitung470, Kontakte 8.A0-3 (Fig. 80D), 8.A0-1,
MA-3 (Fig. 76 A), MA-s, MB-6, MB-2, DV-2
(Fig. 76 D), DV-s zum Kontakt 8. U τ (Fig. 80 A).
Dieser Stromkreis ist noch in dem Relais 8.1? 85 unterbrochen.
Ein Zweig dieses Stromkreises verläuft vom Kontakt MB-6 (Fig. 76 A) zur Klemme MB-11 und
bildet dadurch einen Haltestromkreis für das Relais MB. Eine weitere Abzweigung verläuft über
die Kontakte MA-3, MA-4, MB-g, MB-10, Leitung 475, Kontakte MT 1-9 (Fig. 76 C), MT 1-10,
MT2-11, MT2-12, Leitung 476 zur Klemme
MT 3-13 und damit zur Wicklung des Relais MT 3. Durch das Ansprechen des Relais MT 3 wird der
Erregerstromkreis für das Relais 8.Ao (Fig. 80D) und ebenso ein Haltestromkreis für das Relais
MT 2 unterbrochen. Beide Relais werden jedoch noch vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten.
Durch das Ansprechen der Relais i.A o(Fig. 77 D),
2.Ao (Fig. 78D) und 7. Ao (Fig. 79D) wird der
Stromkreis vom Pluspol über die Kabel TM 2-5 (Fig. 75 B), Kabel 462 und diie Leitungen
io.4(o), A.MRo-7(o), AMi?3-i3(o) (Fig. 75D),
A.MR3-n(o), A.MRi-4(o), i.T-3<o) (Fig. 77A),
i.T-7(o), 1.^9-12(0) (Fig. 77B), 1.^0-10(0)
(Fig. 77D), i.^o-ii(o), 1.^9-14(0) zur Leitung
ΐ.Μ.ίΓ-7(ο) (Fig. 77A) ausgedehnt. Hier gabelt
sich wie vorhin der Stromkreis, wobei der eine Zweig über die Leitungen i.MS-4(o) und
i.LK0-2(0) zur Klemme i.LKo-i (Fig. 77B) verläuft
und das Relais 1.LK0 erregt.
Der Stromkreis setzt sich dann fort, wie oben beschrieben, und verläuft nach Erregung der
Relais 2.LA'ο (Fig. 78B) und 7.LK0. (Fig. 79B)
über die Leitung 8.M^4F-4(o) (Fig. 80 A) (das
Relais MAF ist gerade erregt worden), die Leitung 8.LK 0-2(0) zur Klemme 8.L/C0-1 (Fig. 80 B),
wodurch das Relais 8.LK ο erregt wird.
Da keine Schubstange verstellt worden ist, ist keine Ziffer in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8
gesperrt, und der Haltestromkreis für das Relais 8.LKο bleibt offen. Die Relais i.LKo, 2.LKο
und 7.LK ο schließen Stromkreise für die entsprechenden
C-Relais. Der Stromkreis verläuft zunächst vom Pluspol über die Kontakte MT 3-19
(Fig. 76B), MT 2-20 (Fig. 76 C), MT 2-2.2, Leitung
472, Kontakte MA-12 (Fig. 76A), MA-14,
MB-14 zum Kontakt M.B-12. Hier gabelt sich der
Stromkreis wie vorhin, wobei je ein Zweig über die Kontakte i.LÄ'0-5 (Fig. 77B), 2.Li?0-5
(Fig. 78B) und 7.LK0-5 (Fig. 79B) führt. Von
diesem Punkt setzen sich die Stromkreise fort, wie vorher verfolgt. Das Relais 8.LK ο schließt
den Erregerstromkreis zudenRelais 8.C (Fig. 80D) und CT (Fig. 76 D). Durch das Ansprechen der
C-Relais werden die Erregerstromkreise für das Relais MTN (Fig. 73 B) unterbrochen, das nunmehr
abfällt. Durch das Abfallen dieses Relais MTN wird der Haltestromkreis für die Relais
MT 2, TM 2 und 8.Ao unterbrochen, die sämtlich abfallen. Durch das Abfallen des Relais TM2.
werden die Erregerstromkreise für die Relais i.Ao, 2.Aο und 7.Ao unterbrochen.
Das Relais MT 2 unterbricht den Erregerstromkreis und das Relais 8.A ο den Haltestromkreis
für das Relais MB (Fig. 76A). Das Relais MT 2
unterbricht auch die Erregerstromkreise zu sämtlichen C-Relais. Das Relais 8.A ο unterbricht den
Erregerstromkreis für das Relais 8.LKo. Durch
das Abfallen der Relais τ.Αο (Fig. 77D), 2.A0
(Fig. 78 D) und 7.^0 (Fig. 79 D) werden die Erregerstromkreise
für die zugehörigen Sperrelais unterbrochen. Durch das Abfallen der C-Relais
wird der Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B) wiederhergestellt, während das Abfallen
des Relais MB (Fig. 76A) ein Abfallen des
Relais 8.MAF (Fig. 80 A) zur Folge hat.
Das Abfallen des- Relais MT 2 (Fig. 76 C)
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT3-19 (Fig. 76B), MT2-20, MT2-21
und die- Leitung 464 zur Klemme MA-11
■ ■" (Fig. 76 A), wodurch das Relais MA erregt wird.
Das Relais MT2 erregt das Relais MT über einen
Stromkreis von Plus über Kontakt MT2-32, Leitung
MT 3-37, Kontakte MT 3-26, MT4-27,
MT 4-28, Leitungen MT 1-6(3), MSW-2>{$),
'-: MSW-ZiZ), TM7-27(3) zur KlemmeTM3-4. Das
Relais MT 2 erregt auch das Relais 8.A ο über einen Stromkreis, der vom Pluspol über den Kontakt
MT 2-32, Leitung MT 3-37 (Fig. 76B), Kontakte MT 3-23, MT4-24, MT4-25 und die Lei-
- ' tungen IfT 1-5(3), 8.^2-1(3) (Fig. 80A),
8.AS2-3(3),8.LÄ'o-i7(3).8.L^o-io<3) (Fig.8o>B),
Kontakt 8.LA'o-i6, Leitungen 8.LKo-8{o),
8.AS1 -20(0), 8.AS* 1-19(0) und 8.^9-2(0) zur
Klemme 8.A 0-5 (Fig. 80D) geht. Durch dde Erregung
dieses· Relais 8.A ο wird sein Haltestromkreis geschlossen vom Pluspol über den Kontakt MTN-7
(Fig. 73 B), Leitung 466 (Fig. 80 B), Kontakte 8.AS1-4. (Fig. 80 A), 8.AS1-17, Leitung 467 und
Kontakt 8.A 0-4 (Fig. 80 D) zur Klemme 8.A 0-5. Das Relais TM 3 (Fig. 75 B) schließt jetzt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MTN-8 (Fig.73 B), MT2-14 (Fig. 76C), MT2-15, MT3-16,
MT3-13, Leitungen MT 1-39(3), TM7-26(3)
(Fig. 75 B) und Kontakt TM 3-2 zur Klemme TM 3-4 und damit zur Wicklung des Relais TM 3.
Das Relais MA (Fig. 76 A) erregt jetzt das Relais 8.MAF (Fig. 80A) über den früher beschriebenen
Stromkreis.
Das Relais TM 3 schließt nun den teilweise oben verfolgten Stromkieiis:, der vom Pluspol über den
Kontakt AF-g (Fig. 72 B), über verschiedene Relais und die Leitung Q Q-2 (3) (Fig. 71 A) zum
Kontakt TM 3-1 (Fig. 75 B) verläuft. Von hier setzt sich der Stromkreis über den Kontakt TM 3-3
zur Klemme FF-i (Fig. 76D) und damit zur Wicklung des Relais FF fort. Von dem Kabel Q Q-2 erstreckt
sich eine Leitung zu jedem der Kontakte TM2-1, TM 3-1, TM4-1 und TM 5-1. Die mit
den Kontakten TM 3-1 und TM 4-1 zusammenarbeitenden
Ankerkontakte TM 2-3 und TM 4-3 sind durch eine gemeinsame Leitung 477 mit der
Klemme ΕΕ-τ (Fig. 76D) und infolgedessen mit der Wicklung des Relais EE verbunden, In ähnlicher
Weise sind die mit den festen Kontakten TM 3-1 und TM 5-1 zusammenarbeitenden Ankerkontakte
TM3-3 (Fig. 75 B) und TMs-3 (Fig. 75 A) durch
eine Leitung 478 mit dem Relais FF (Fig. 76 D) verbunden.
Da eine Leitung des Kabels Q Q-2 (Fig. 71 A) immer einen Impuls während der Multiplikation
empfängt, und zwar von den beiden bezeichnenden Ziffern, die in den Primär-Speicherwerken 1A und
2 A gespeichert sind, wird früher oder später entweder das Relais EE oder das Relais FF (Fig. 76D)
erregt werden. Diese Relais steuern die Erregung des Auslöserelais in dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 und bestimmen dadurch den Zeitpunkt, zu dem es mit der Aufspeicherung beginnt. Die erste
zu speichernde Ziffer kann über einen ungeraden oder geraden Stromkreis von dem MT-Relais aus
ankommen, je nachdem, wie viele MT-Relais erregt worden sind, bevor der Impuls das Relais EE
oder FF erregt hat, was wiederum davon abhängt, wie viele Ziffern abgestrichen worden sind. Aber
unabhängig davon, ob dieser erste Antriebsimpuls gerade oder ungerade ist, muß er zu einer Erregung
des ungeraden Antriebsrelais 8.F1 (Fig. 80 A) führen. Um dies zu erreichen, sind die Erreger-Stromkreise
für die Relais 8.Vi und 8.F2 über die Kontakte des Relais VD (Fig. 76 D) geführt. Ist
das Relais VD stromlas, so verläuft der Erregerstromkreis über die Kontakte Μ^ί-2 (Fig. 76A),
VD-i (Fig. 76D), VD-Z, 8.[7-2 (Fig. 80A), xio
8.[7-3 zur Klemme 8.F1-1. Da das Relais MA bei
einem ungeraden Impuls, wie oben gezeigt, erregt wird, so wird auch das Relais 8. Vi bei einem
ungeraden Impuls erregt werden. In ähnlicher Weise verläuft der 'Erregerstromkreis für das Relais8.F"2
über die Kontakte MB-2 (Fig. 76 A) (gerade Impulse), VD-2 (Fig. 76D), VDs, 8.[7-i
(Fig. 80 A), 8.[7-4 zur Klemme 8.V2-1. Ist jedoch
das Relais VD erregt, so verläuft der ungerade Impuls vom Kontakt MA-2 (Fig. 76 A) über die i2u
Kontakte VD-i (Fig. 76D), VD-4., 8.U-1
(Fig.8oA), 8.[7-4 zur Klemme 8.F2-1. Der gerade
Impuls vom Relais MB-2 (Fig. 76A) verläuft über die Kontakte VD-2 (Fig. 76 D), VD-6, 8JJ'-2
(Fig. 80A), 8.[7-3 zur Klemme 8.F1-1. Das Relais
VD (Fig. 76 D) wird erregt durch einen Stromkreis,
der vom Pluspol über den Kontakt FF-2 zur Klemme
VD-io verläuft.
Über die Relais BE und FF (Fig. 76D) ist ein
anderer Stromkreis geführt, der den Erregerstromkreis
für das Relais DT steuert. Der Erregerstromkreis für das Relais CT1 der vom Zehnerübertragungsanzeigeimpuls
ausgeht, verläuft über die Kontakte MB-12 (Fig. 76A), 8.LK0-5 (Fig. 80B),
S.LKo-20 zur Klemme CT-2. Der Kontakt 8.U£ 0-5
ist durch eine gemeinsame Leitung 479 mit den enitsprechenden Kontakten 8.LK1-5 bis 8.LK 9-5
in den Sperrelais 8.LK1-5 bis 8.ZJ?9-5 verbunden.
Die mit den. festen Kontakten8.LK1-5 bis 8.LiTo-S
zusammenarbeitenden Ankerkomtakte 8.LiT 1-20 bis
8.L-KO-20 sind in Gruppen zusammengefaßt, und
zwar sind die Kontakte 8.LiT 0-20 und 8.Ζ..ΚΊ-20
bis 8.LK4-20 durch eine gemeinsame Leitung 480
mit der Klemme CT-20 (Fig. 76 D) und daher mit der Wicklung des. Relais. CT verbunden. Infolgedessen'
hat die Erregung eines Sperrelais in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8, das eine Nummer von
weniger als fünf trägt, den Erregerstromkreis für das Relais CT geschlossen.
Die Ankerkontakt© 8.LiT5-20 bis 8.UC9-20 sind
durch eine gemeinsame Leitung 481 mit dem An^
kerkontakt EE-2 (Fig. 76 D) verbunden. Wenn zu diesem Zeitpunkt weder das Relais EE noch das
Relais FF erregt ist, setzt sich der Stromkreis über
die Kontakte ££-2, EE-Z, FF-6, FF-4. zur Klemme
CT-2 fort. Ist das Relais FF erregt, so wird der Stromkreis, vom Kontakt EE-z über die Kontakte
FF-6, FF-2) zur Klemme DT-2 und; damit zur
Wicklung des Relais. DT umgelegt. Ist dagegen das Relais EE erregt, so wird der Stromkreis über den
Kontakt EE-4 zur Klemme DT-2 umgelegt. Die Erregung eines. Sperrelais in dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8, das, eine größere Nummer trägt als vier, schließt also' den Erregerstromkreis für das
Relais CT, wenn das Relais-jBE oder FF zu. diesem
Zeitpunkt nicht erregt ist, andernfalls für das- Relais DT, wodurch die Notwendigkeit einer Zehnerübertragung
angezeigt wird.
Da der Erregerstronikreis für das Relais EE oder FF während der Übertragung der höchsten
abzustreichenden, Ziffer geschlossen wird, wenn diese höchste Ziffer den Wert vom vier übersteigt,
wird! das Relais DT erregt, und der Wert der nächsthöherem Ziffer, d. h. der ersten zu speicherndem
Ziffer, wird um. eine »1« erhöht.
Im dem betrachteten Fall ist der Abrundungsimpuls. über das Relais TM 3 (Fig. 75 B) ein ungerader.
Es wird, daher das Relais FF, wie oben, gezeigt,
erregt. Das Relais TM3 schließt jetzt die Stromkreise vom Pluspol über das Kabel TM 3-5
zu den Nulleitungen in den Kabeln 10 A, iA und
10 B und. verbindet außerdem das. ankommende Kabel
3 b Leitung für Leitung mit dem Kabel 1B.
Die über die Kabel 1A und 10 B geschickten: Impulse
erregen die Relais· 1.A0 (Fig. 77D) und.2.Aο
(Fig. 78 D) über die oben beschriebenen Stromkreise. Der über das Kabel 1B (Fig. 75 B) abgehende
Impulsi verläuft vom Pluspol über den Kontakt 7-8 (Fig. 72 A) und eine Leitung XE-Z
(Fig. 74 D) zur Leitung XE-^(Z) (die Leitungen^
und ι im Kabel XE-4 sind auch, mit der Leitung
XE-i, verbunden, jedoch ist ein Stromkreis von
ihnen noch nicht geschlossen). Der Stromkreis setzt sich danin fort über die Leitungen ZA-i 1(3)
(Fig.74C), ZA-ziz), iB.LKi-7(z), iB.LKo-ziz)
(Fig. 74A), da sich eine Null im dritten Steilemwert
des Multiplikanden befindet, ferner über die Leitungen τ B.LKο~4(Ρο), iB.LKo-8(Fo),
ZC-Z(Fo) (Fig.74Q, ZC-5(3&o), ZA-7(zbo),
TM7-16(0) (Fig. 75 A), TM>22(o) (Fig. 75 B),
TMζ -6(0), Kabel 462, Leitungen, B.MRο-6(ο)
(Fig. 75 C), 5.M-Ro-12(0), da sich eine Null im
zweiten Stellenwert des Multiplikators befindet, Leitungen/ B.MRo-10, B.MR 1-5(0), 7.^9-2(0)
(Fig. 79 B) zur Klemme 7.^0-5 (Fig. 79 D), wodurch
dieses Relais· 7.A ο erregt wird.
Das Relais MA (Fig. 76 A) schließt jetzt einen
Stromkreis vom Pluspol über d'em,Kontakt8.^45* 1-16
(Fig. 80 A), die gemeinsame Leitung 470, Kontakte 8.^0-3 (Fig. 80D), 8.^0-1, MB-S (Fig. 76A),
MB-8, MA-6, MA-2, VD-i (Fig. 76D), VD-z zum
Kontakt 8. £/-2 (Fig1. 80 A). Dieser Stromkreis ist
noch unvollständig, da das Relais 8.17 nicht erregt ist. Eine Abzweigung dieses Stromkreises
führt vom Kontakt MA-6 (Fig. 76 A) zur Klemme
MA-ii und bildet auf diese Weise einen: Halte-Stromkreis
für das Relais MA. Eine weitere Abzweigung verläuft über die Kontakte MB-S, MB-7,
MA-Q, MA~io, die gemeinsame Leitung 471, Kontakte
ΜΓ2-9 (Fig. 76C), MT2-10, ΑίΓ3-11,
ΜΓ3-12 zur Klemme MT4-13, wodurch das Relais
MT 4 erregt wird. Das Ansprechen.· des Relais
MT 4 unterbricht den, Erregerstromkreis für das Relais 8.Aο (Fig. 80D) und den einen· Haltestromkreis
für das Relais MTz, jedoch, werden beide Relais noch vom Relais, MTN (Fig. 73 B) aus gehalten.
Durch das Ansprechen der Relais 1.A0
(Fig. 77 D), 2.^0 (Fig. 78 D) und 7.^0 (Fig. 79 D)
wird der Stromkreis vom Pluspol über das Kabel TMz-S (Fig"· 75B). die Leitungen 10 A(p)
(Fig.75 C), AMi?0-7(0),.4.M2?3-i3(o) (Fig.75D),
A.MRz-n(o), A.MR 1-4(0), i.T-3(o) (Fig. 77A),
i.r-7(o), 1.^9-12(0) (Fig. 77B), 1.^0-10(0)
(Fig. 77D), 1.^0-11(0), 1.^9-14(0) zur Leitung
i.MS~7(o) (Fig.77A). Hier spaltet sich ebenso wie ixo
vorhin der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die Leitungen i.MS~4(o)_ und τ.LKo-2(o) zur
Klemme 1.LK0-1, wodurch das Relais 1.LK0 erregt
wird.
Der Stromkreis setzt sich, wie bereits im Unterabschnitt »8. Durch die MT- und TM-Relais hergestellte
Stromkreise« des Abschnittes IX beschrieben, fort, erregt das Relais 2.LKο (Fig. 78 B)
und 7.LKo (Fig. 79B) und erstreckt sich über die
Leitungen 8.M^F-4(o) (Fig. 80 A), 8.M^.F-5(o),
8.LK0-2(0) zur Klemme 8.LÄO-I, wodurch das
Relais 8. LK ο des Speicherwerkes Nr. 8 erregt wird.
Wiederum ist keine Schubstange MM bewegt worden, so daß auch keine Ziffer in dem Speicherwerk
gespeichert wird. Auf diese Weise wird die
sich aus der Multiplikation von 3 b und 1B ergebende
Ziffer vom Resultat abgestrichen.
Das Relais FF (Fig. 76D) schließt den Erregerstromkreis
für das Relais DUU vom Pluspol über den Kontakt PF-S zur Klemme D UU-8 und den
Erregerstromkreis für das Relais VD vom Pluspol über den Kontakt FF-2 zur Klemme VD-xo.
Die Relais i.LA"ο (Fig. 77B)1 2.LKo (Fig. 78B)
und 7.LK ο (Fig. 79 B) schließen für die zugehörigen
C-Relais die Erregerstromkreise, die vom Pluspol über die Kontakte MT 4-19 (Fig. 76B)5
MT3-20, MT2,-22, Leitung 472, Kontakte MA-12
(Fig. 76 A), M^-13, MB-i?, zum Kontakt MB-12
verlaufen. An diesem Punkt gabelt sich derStromkreis, wie früher festgestellt worden ist. Das Relais
8.LKο (Fig. 80 B) schließt den Erregerstromkreis für die Relais 8.C (Fig. 80 D) und CT (Fig. 76D).
Wenn die Nummer des erregten Sperrelais des Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 größer gewesen
wäre als »4«, dann würde das Relais DT (Fig. 76 D)
an Stelle des Relais CT erregt worden sein, wodurch eine Zehnerübertragung durch Erregung des
Relais DTR (Fig. 80 A) vorbereitet worden wäre.
Die Wirkung der Relais. CT, DT, TG und DTR ist im wesentlichen die gleiche wie irgendeine andere
Gruppe von dem Speicherwerkeru zugeordneten C-, D-, G- und T-Relais.
Das Relais DUU schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte TT-6 (Fig. 73 C),
DUU-i (Fig. 76D) zur KlemmeDUU-8 und ferner
einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ££/£/-7 zur Klemme 8. U-7 (Fig. 80 A) und
damit zur Wicklung des Auslöserelais für das Zwischenspeicherwerk Nr. 8. Das Relais VD
(Fig. 76 D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte TT-6 (Fig. 73 c), VD-g
zur Klemme VD-10. Das Relais VD schaltet die
Erregerstromkreise für die Relais 8. Vi und 8.K2
(Fig. 80 A), wie oben, beschrieben, um. Das Ansprechen der C-Relais unterbricht den
Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B), das daher abfällt. Durch das. Abfallen des
Relais MTN wird der Haltestromkreis für die Relais MT 3 (Fig. 76 B), TM 3 (Fig. 75 B) und
8.Ao (Fig. 80D) unterbrochen, die sämtlich abfallen,. Durch das Abfällen des. Relais 8.^4 0 wird
der Erregerstrotnkreis für das Sperrelais 8.LiTo
unterbrochen. Das. Abfallen des. Relais TM 3 unterbricht
die Erregerstromkreise für die Relais 1.A0 (Fig. 77 D), 2.^0 (Fig. 78D) und 7.^0 (Fig. 79 D)
und für das Relais FF (Fig. 76 D), so daß alle diese Relais stromlos werden. Das. Relais MT 3 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais
8.Ao und den Haltestromkreis für das Relais MA sowie die Erregerstromkreise für die C-Relais.
Durch das Abfallen der Relais x.Ao, 2.A0 und
7.^0 werden die Erregerstromkreise für die
entsprechenden Sperrelais unterbrochen. Durch das Abfallen, der C-Relais werden die Erregerstromkreise
für das Relais MTN (Fig. 73 B) wiederhergestellt, während durch das Abfallen des Relais MA
das Relais 8.MAF (Fig. 80 A) stromlos gemacht wird. Das Abfallen von, FF unterbricht die
Erregerstromkreise für DUU und; DV, beide werden·
jedoch vom Relais TT gehalten.
Durch das Abfallen des Relais MT 3 (Fig. 76 B)
wird, ein Stromkreis geschlossen, vom, Pluspol über
die Kontakte MT 4-19, MT 3-20, MT 3-21, die gemeinsame Leitung 474 zur Klemme MB-11, wodurch das Relais MB erregt wird.
Das, Abfallen des Relais MT 3 bewirkt ferner die
Erregung des. Relais MT4 über einen Stromkreis,
der vom Pluspol über den, Kontakt MT 3-32 (Fig. 76 B), Leitung MT4-37, Kontakte MT4-26,
MT 5-27, MT 5-28 und die Leitungen MT 1-6(4),
MSW-2U) (Fig. 75A), MSW-z(4), TM7-27(4)
zur Klemme TM 4-4 und damit zur Wicklung des Relais TM 4 führt. Das Relais MT 3 schließt auch
den Erregerstromkreis für das Relais 8.A ο (Fig. 80 D) vom Pluspol über den Kontakt MT 3-32
(Fig. 76B), Leitung MT4-37, MT4-23, MT5-24,
MT5 -25, Leitungen MT ι-5(4), 8.^6*2-1(4)
(Fig. 80 A), 8.^2-3(4), 8.LK 0-17(4), 8.Li? 0-10(4)
(Fig. 80B), 8.LK0-16, 8.LK0-8(0), 8.ASi-2o(o)
(Fig. 80 A), 8.ASi-ig(o) und 8.^9-2(0) zur
Klemme 8.A 0-5 (Fig. 80 D).
Dfes. Relais 8.^4 ο schließt jetzt seinen Haltestromkreis,
wie oben verfolgt, vom Kontakt MTN-J
(Fig. 73 B), das Relais MB (Fig. 76 A) erregt das Relais 8.M'AF (Fig. 80 A), und das Relais TM 4
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den. Kontakt MTN-8 und einen weiteren Stromkreis,
der vom Pluspol über dem Kontakt TM 4-5 (Fig. 75 B) zur Nulleitung in dem Kabel 10 A verläuft.
Ferner verbindet das Relais· TM 4 das ankommende Kabel 3 b mit dem Kabel 1A, das
Kabel 3cd mit dem. Kabel 10B und das Kabel -zb
mit dem Kabel 1B.
Der über das, Kabel 3 b führende Stromkreis verläuft vom Pluspol über den Kontakt 7-8
(Fig. 72A)1 Leitungen XB-Z (Fig. 74D), XE-4(z),
ZA-H(Z) (Fig.74C), ZA-Z(Z), iB.LKi-7(z),
iB.LKo-z(z) (Fig. 74A), iB.LKo-4(Fo),
iB.LKo-8(Fo), ZC-Z(Fo) (Fig. 74Q, ZCs(Zb0),
ZA-7(zbo), TM7-16(0) (Fig. 75A), TM4-22(0)
(Fig. 75 B), TM4-8(0), A.MR0-6(0) (Fig. 75 C),
A.MRz-i2(o) (Fig.75D), A.M R 3-10(0)
AMi? 1-5(0) und 1.^9-2(0) (Fig. 77B) zur
Klemme 1.^0-5 (Fig. 77D), wodurch das Relais
τ.A0 erregt wird,
Der über das Kabel 3 α in das· Relais TM4
(Fig. 75 B) einmündende Stromkreis verläuft über die Leitungen XB-Z (Fig. 74D), ZE-5(3),X^i-4(3)
(Fig. 74C), XA-Z(Z), iA.LKi-9(z), iA.LKo-4(z)
(Fig. 74A), iA.LKo-z(Co), iA.LKo-8(Co), u5
ZC-I(Co) (Fig.74C), ZC-i5(3ao), XA-7(zao)
(Fig. 74D), TM7-13(0) (Fig. 75A), TM4-I9(O)
(Fig. 75B), TM4-7(o), B.MRo-7(o) (Fig. 75 C),
B.MR0-13(0), B.MR0-11, BMR 1-4(0), 2.^9-2(0)
(Fig. 78 B) zur Klemme 2.A 0-5 (Fig. 78 D), wodurch das, Relais 2.A0 erregt wird:
Der über das Kabel 2 & in das Relais TM4
(Fig. 75 B) einmündende Stromkreis nimmt einen ähnlichen Verlauf über die Leitungen XE-Z
(Fig. 74D), ΧΒ-Φ), ZA-ii(2) (Fig. 74C), Kabel 1B.LK.1-7, Leitungen. 1B.LK0-3 (2) (Fig. 74 A),
iB.LKo-4(Eo), Kabel iB.LKo-8, Leitungen
ZCs(Bo) (Fig. 74C), ZCs (2 bo), ZA-6(2bo)
(Fig. 74D), Kabel TM 7-15 (Fig. 75 A), Leitung
TM 4-21(0) (Fig. 75 B), Kabel 462, Leitungen
ß.Mi?0-6(0) (Fig. 75 C), 5.Mi?0-12(0), 5.Mi?0-10,
B.MR 1-5(0) und Kabel 7.^9-2 (Fig. 79 B) zur
Klemme 7.^ 0-5 (Fig. 79 D), wodurch, das. Relais
7.^0 erregt wird. Der Stromkreis über die Leitung
10 A(o) (Fig. 75 B) ist jetzt noch utivollständig.
Das Relais MB (Fig. 76A) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über den, Kontakt 8.AS1-16
(Fig. 80 A), Leitung 470 (Fig. 80 D), Kontakte 8.^0-3, 8.^0-1, MA-i (Fig. 76A), MA-S, MB-6,
MB-2, VD-2 (Fig. 76D), VD-6, 8.U-2 (Fig. 80 A), 8.C/-3 zur Klemme8.V1-1 und, damit zur Wicklung
des Relais 8.F i. Eine Abzweigung dieses Stromkreises erstreckt sich vom Pluspol MB-6
(Fig. 76 A) zur Klemme M5-11 und bildet einen Haltestromkreis für das- Relais MB. Eine weitere
Abzweigung verläuft über die Kontakte MA-Z,
MA-4, MB-Q., MB-ίο, Leitung 475, Kontakte
1/Γ3-9 (Fig. 76B)1 MT3-10, MT4-11, MT4-12
zur Klemme MT'5-13 und damit zur Wicklung des
Relais MT 5.
Durch, das Ansprechen des Relais MT S wird der
Erregerstromkreis für das, RblaisS.^o (Fig. 80 D)
und, der eine Haltestromkreis für das Relais MT4
(Fig. 76 B) unterbrochen. Jedoch werden beide Relais von dem Relais MTN (Fig. 73 B) aus
gehalten.
Durch das Ansprechen der Relais 1 .A ο (Fig. JJ D),
2.A0 (Fig. 78D) und 7.^0 (Fig. 79D) wird der
Erregerstromkreis vom Pluspol über den Kontakt TM4-5 (Fig. 75B), die Leitungen 10A(o),
A.MR 0-7 (o) (Fig. 75 C), A.MR 3-14(0) (Fig. 75 D),
A.MRi-U(O), A.MR 1-4(0), i.T-3(o) (Fig. JjA)
usw., wie früher beschrieben, hergestellt, wodurch die Relais 1.LKo (Fig. Jj B), 2.LK ο (Fig. 78 B'),
J.LKo (Fig. 79B) und 8.LK0 (Fig. 80B) erregt
werden.
Das Relais 8.Vi (Fig. 80 A) verstellt die erste
Schubstange MM und schließt den ersten Haltekontakt in dem Relais 8X1, wodurch der Halte-Stromkreis
für das Relais 8.LK ο vorbereitet wird. Da das Relais 8.LKο schon erregt ist, wird der
Nullkontakt unter der Schubstange nicht freigegeben, sondern bleibt in der wirksamen Lage.
Die Relais 1.LK0 (Fig. 77 B), 2.IJCo (Fig. 78 B)
und J.LKo (Fig. 79B) schließen die Stromkreise
für die zugehörigen C-Relais, beginnend vom Pluspol über den Kontakt MT 5-19 (Fig. 76 B), wie
vorher verfolgt.
Das Sperrelais 8.LK 0 schließt den Erreger-Stromkreis für die Relais 8.'C und CT. Das Ansprechen
der C-Relais unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B), durch
dessen Abfall der Haltestromkreis für die Relais MT 4, TM 4 und 8.Ao unterbrochen wird, so daß
diese sämtlich stromlos werden. Das Abfallen des Relais 8.A ο unterbricht den Erregerstromkreis für
die Relais 8.Vi und 8.LKo, jedoch wird das Relais
8.LK0 noch von dem Relais 8X1 gehalten. Das
Relais TM 4 unterbricht die Erregerstromkreise für die Relais 1.A0 (Fig. 77D), 2.Aο (Fig. 78D)
und J.Ao (Fig. 79D), das Abfallen von TM4 den
Erregerstromkreis für MB, während durch das Abfallen von 8.Ao der Haltestromkreis für MB
unterbrochen wird. Schließlich unterbricht MT4 die Erregerstromkreise für alle C-Rel.ais.
Durch das Abfallen der Relais 1.A0, 2.Ao und
J.Ao werden die Erregerleitungen für die entsprechenden Sperrelais unterbrochen. Das Abfallen dies
Relais 8.Vi läßt die erste Schubstange in die
Ruhelage zurückkehren, wodurch eine Null gespeichert und der Haltestromkreis für das Relais
8.LK ο unterbrochen wird. Durch das Abfallen der C-Relais wird der Erregerstromkreis für das Relais
MTN wiederhergestellt. Das Abfallen des Relais MB läßt das Relais 8.MAF (Fig. 80 A)
stromlos werden.
Durch das Abfallen des Relais MT 4 wird jetzt
ein Stromkreis hergestellt, der vom Pluspol über die Kontakte ΜΓ5-19 (Fig. 76B), MT4-20,
MT4-21, Leitung 464 zur Klemme MA-11
(Fig. 76 A) und damit zur Wicklung des Relais MA verläuft. Das Relais MT 4 erregt ferner das
Relais TM 5 (Fig. 75 A) durch einen Stromkreis, der vom Pluspol über den Kontakt MT4-32
(Fig. 76 B), Leitung MT 5-37, Kontakte MT 5-26, MT 6-27, MT 6-218 und die Leitungen MT 1-6 (5),
MSW-2(s) (Fig. 75 A), MSJV-z(s), TM7-27(5)
zur Klemme TM 5-4 führt.
Das Relais AiT 4 schließt auch den Erregerstromkreis
für das Relais 8.A ο (Fig; 80 D) durch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
MT4-2,2 (Fig. 76 B), Leitung MT 5-37, Kontakte
MT 5-23, MT 6-24, MT 6-25 und Leitungen MT 1-5(5), 8.^2-1(5) (Fig. 80A), 8.AS12-3(5),
8.LK0-17(5), 8.LKo-Io(S) (Fig. 80B), Kontakt
8.LK0-16, Leitungen 8.LK0-8(0),· 8.AS11-20(0)
(Fig. 80A), - 8.^1-19(0), Kabel 8.^9-2 zur
Klemme 8.^0-5 (Fig. 80D)-.
Die Relais 8.A ο und TM 5 sehließen jetzt die zugehörigen
Haltestromkreise. Das Relais MA erregt nun das Relais 8.MAF, während das Relais TM 5
das ankommende Kabel 3 α mit dem abgehenden Kabel 10 A verbindet, ebenso 2 b mit τ A, 2 a mit
10 B und ι b mit 1 B. Die auf diese Weise geschlossenen
Stromkreise sind den bereits beschriebenen ähnlich. Der über das Kabel 2 b zum Relais TM 5
(Fig. 75 A) gelangende Stromkreis verläuft über die Leitungen Z£-4(2) (Fig. 74D), ZA-n(2),
ZA-3(2), iB.LKo-j(2), 15.L/io-3 (2),
ι B.LK 0-4(Eo), ZC-Z(Eo), ZC-s(2bo, Kabel
ZA-6, TMj-is, Leitungen TM5-21(0), TM5-8(0),
A.MR 0-6, A.MRz-i2(o), A.MR 3 - 10 (o),
A.MRi~s(o), Kabel 1. A 9-2 (Fig. 77 B) zur
Klemme 1.^0-5, wodurch das Relais 1.A0 erregt
wird.
Der über das Kabel 2b zium Relais TM5
(Fig. 75 A) geführte Stromkreis verläuft über die Leitungen XE-4(2) (Fig. 74D), ZA-n(2)
(Fig. 74 C), ZA-3(2), iB.LKi-j(2), iS.ZJT0-3(2)
(Fig.j4A), ιB.LKo-4(Eo), ZC-Z(Eo) (Fig.74C),
ZC-5(2fco), KabelZyi-6 (Fig. 74D), TM7-15
(Fig.75 A), LeitungenTM5-2i(o), TM5-8(0), Kabel
A.MR0-6 (Fig. 75 C), Leitungein A.MR3-12(0)
(Fig. 75D), A.MR 3-10(0), A.MR 1-5(0) und
Kabel 1.^9-2 (Fig. 77 B) zur Klemme 1.^0-5
(Fig. 77D), um das Relais τ.Ao zu erregen.
Der über das Kabel 2 a zum Relais TM 5 (Fig. 75 A) geführte Stromkreis verläuft über die
LeitungXE-s (2) (Fig. 74D), Relais XA (Fig. 74 C),
Leitungen 1 A.LK0-3(B0) (Fig. 74A), XC-I(Bo)
(Fig.74C), ZC-i5(2ao), XA-6(2ao) (Fig.74D),
Kabel TM 7-12 (Fig. 75 A), Leitungen TM 5-18(0),
TM 5-7(0), 5.Mi? 0-13(0) (Fig. 75C), B.MRo-n,
2.A0-2 (Fig. 78B) zur Klemme 2.A0-5 (Fig.78D)
und damit zur Wicklung des Relais 2.A0. Der über das Kabel 1 b zum Relais TM 5
(Fig. 75 A) gelangende Stromkreis verläuft über die Leitungen X£-4(i) (Fig. 74D), ZA-n(i)
(Fig. 74C), ZA-Z(X), iB.LKi-7(i), iB.LK4-z(i)
(Fig. 74B), da die Ziffer »4« im ersten Stellenwert des Multiplikanden gespeichert war,
iB.LK4-4(D4), ι BXKo-S(D 4), ZB-Z(D^)
(Fig.74C), ZB-6(ib4), ZA-S(Ib4) (Fig. 74D),
TM 7-14(4) (Fig. 75A), TM 5-20(4), TM 5-6(4),
B.MR0-6(4) (Fig.75 C), B.MR0-12(4), B.MR0-10
(o mal4,) U.Aii? 1-5 (o) und Kabel 7.^ 9-2 (Fig. 79 B)
zur Klemme 7. A 0-5 (Fig. 79 D), wodurch das Relais 7.Ao erregt wird.
Der über das Kabel 3 a und das Relais TM 5
(Fig. 75 A) zum Kabel 10 A verlaufende Stromkreis
führt über die Leitung XE-S (3) (Fig. 74 D) r
das Relais XA (Fig. 74 C), die Leitung 1 .LK 0-3 (C o)
(Fig. 74 A), das Relais XC (Fig. 74 C), um in dem Relais TM5 mit der Leitung ioA(o) verbunden
zu werden. Dieser Stromkreis ist bis jetzt noch unvollständig.
Der Grund, warum die beiden Unterabschnitte ι A und ι B im Primär-Speicherwerk für den ersten
Faktor verwendet werden, soll jetzt erklärt werden. Eine Prüfung der Multiplikationsrelais
(Fig. 75 C und 75 D) zeigt, daß dort, woi zwei oder mehr Teilprodukte eine gemeinsame Ziffer entweder
in den Zehnern oder den Einern enthalten, die diesen Produkten entsprechenden festen Kontakte
miteinander verbunden sind. So ist z. B. in dem Relais B.MRo, dessen Erregung vorher beschrieben
worden ist, die Zehnerziffer jedes der möglichen Produkte Null. Es sind daher sämtliche
festen Kontakte der Zehnerseite dieses Relais B.MR ο durch eine gemeinsame Leitung miteinander
verbunden, die an die Nulleitung .S.M/? 1-4(0)
des abgehenden Kabels B.MR 1-4 angeschlossen ist. In ähnlicher Weise sind, da die Einerziffer sämtlicher
Produkte in dem Relais B.MR ο Null beträgt, die festen Kontakte der Einerseite durch eine
gemeinsame Leitung- miteinander verbunden und an die Nulleitung B.MR 1-5(0) des abgehenden
Kabels B.MRi-S angeschlossen.
In dem Relais A.MR 3, das auch erregt worden ist, sind für die Teilprodukte, die eine Null in der
Zehnerstelle aufweisen, die festen Kontakte der Zehnerseite durch eine gemeinsame Leitung verbunden
und an eine Leitung A.MR 1-4(0) angeschlossen. Ebenso sind für die eine »1« in der
Zehnerstelle aufweisenden Teilprodukte die festen Kontakte der Zehnerseite durch eine gemeinsame
Leitung miteinander verbunden und an die Leitung A.MR 1-4(1) angeschlossen. Die Ziffer »2« der
Zehnerseite des Relais A.MR 3 ist ähnlich behandelt. Das gleiche Schema gilt für alle Relais A.MR
und B.MR.
Ist also das Relais A.MRo erregt und gleichzeitig
der Pluspol an eine der Kontaktfedern, z. B. auf der Zehnerseite vom Relais XE (Fig. 74 D)
aus, angeschlossen, wie bereits beschrieben, so gelangt der Stromkreis zurück über die gemeinsamen
Kontakte zu allen Ankerkontakten und von diesen zurück zu allen Leitungen in dem Kabel A.MR 0-7
(Kabel 10 A). Dieses Zurückströmen würde nicht stören, falls eine Multiplikation von einer Ziffer
zur Zeit durchgeführt würde. Es kann aber die gleiche Ziffer des Multiplikanden gleichzeitig mit
zwei Ziffern des Multiplikators zusammengeführt werden. So verbindet z.B. das Relais TM5
(Fig. 75 A), wie gezeigt, das Kabel 2 b mit dem Kabel iA und das Kabel 2 α mit dem Kabel 10 B.
Das bedeutet, daß die zweite Ziffer (o) dies Multiplikanden der Einerseite des Relais A.MR 3 und
gleichzeitig der Zeihnerseite des Relais B.MRo gegenübergestellt ist. Da in diesem Fall die fragliche
Ziffer eine Null ist, würde es nichts ausmachen, die Kabel 2 α und 2 b in gleicher Weise zu
behandeln. Nimmt man aber an, daß die zweite Ziffer im Multiplikanden eine »5« ist, so würden
beim Auftreten eines positiven Impulses zur Leitung Nr. 5 in dem Kabel ioB (Kabel B.MR0-7)
sämtlich© Leitungen in dem gleichen Kabel unmittelbar erregt werden. Wenn das Kabel B.MR 0-7
mit dem Kabel A.MRo-j verbunden wäre, so würde der Impuls sich zu allen Federkontakten, auf
der Einerseite des Relais A.MR ζ erstrecken und
daher zu den festen Kontakten und damit zu allen Leitungen· in dem abgehenden Kabel A.MR 1-5,
was zu einer unrichtigen Erregung aller Additionsrelais ι A.o bis ι A.g führen würde.
Die Trennung der Kabel 2 a und 2 b und aller
ähnlichen Paare, ι α und 1 b usw., durch das Vorsehen
getrennter Stromquellen, d. h. der Unterabschnitte ι A und ι B des Primär-Speicherwerkes,
vermeidet diesen ziuräckverlaiufeniden Stromkreis.
Das Relais MA (Fig. 76 A) schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
S.ASi-io (Fig. 80A), Leitung 470, Kontakte
8.^0-3 (Fig. 80D), 8.A0-1, MB-S (Fig. 76A),
MB-S, MA-6, MA-2, VD-i (Fig. 76D), VD-A, 8.U-1 (Fig. 80A), 8.U-4 zur Klemme 8.F2-1 und n5
damit zur Wicklung dies Relais 8.F2. Wie oben beschrieben,
bildet eine Abzweigung dieses Stromzweiges einen· Haltestromkreis für das Relais MA
(Fig. 76 A), während eine zweite Abzweigung sich zur Klemme MT 6-13 (Fig. 76 B) erstreckt und
dieses Relais MT 6 erregt. Durch das Ansprechen des Relais MT 6 werdein der Erregerstromkreis für
das Relais 8.^ίο und ein Haltestromkreis für das
Relais MT 5 unterbrochen, aber beide werden vom Relais MTN (Fig. 73 B) aus erregt gehalten..
Durch das Ansprechen der Relais 1.A0 (Fig. 77 D),
2,.A ο (Fig. 78 D) und J.A ο (Fig. 79 D) wird der
über die Leitung 10 A (o) in das Relais TM 5 (Fig. 75 A) verlaufende Stromkreis fortgeführt,
um die Relais 1.LK0 (Fig. 77 B), 2.LK ο (Fig. 78 B),
7.LKο (Fig. 79 B) und 8.LK 0 (Fig. 80B) zu erregen.
Durch das Ansprechen des Relais 8. V2 (Fig. 80 A) wird die zweite Schubstange MM verstellt,
wodurch die vorher unter dieser gespeicherte Null gelöscht und der zweite Haltekontakt in dem
Relais 8.X1 geschlossen wird, um den Haltestromkreis
für das Sperrelais vorzubereiten. Die Relais 1.LK0, 2.LK ο und 7.LK.ο schließen die Erregerstromkreise
für die entsprechenden C-Relais, die vom Pluspol über MT 6-19 (Fig. 76 B) verlaufen.
Das Relais 8.LKο schließt die Erregerstromkreise
für die Relais 8.C und CF. Die Verstellung der zweiten Schubstange MM läßt den Sperrkontakt im
zweiten Stellenwert des Relais 8.LKο seine wirksame Lage einnehmen.
Das Ansprechen der C-Relais unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B).
Das Abfallen dieses Relais MTN unterbricht den
Haltestromkreis für die Relais MT 5, TM 5 und 8.Ao, die sämtlich abfallen.
Das Relais 8.A 0 (Fig. 80D) unterbricht den Erregerstromkreis
für die Relais 8.V2 und 8.LK0, jedoch wird das Relais 8.LK 0 noch von einem der
Kontakte in dem Relais 8.X1 gehalten. Das Relais TM 5 unterbricht den Erregerstromkreis für die
>Relais 1.A0 (Fig. 77D), 2.Ao (Fig. 78D) uind
7.^0 (Fig. 79 D). Das Relais MT ζ unterbricht
den Erregerstromkreis und das Relais 8.Ao den
Haltestromkreis für MA. MT 5 unterbricht auch die Erregerstromkreise für sämtliche C-Relais.
Das Abfallen der Relais 1.A0, 2.Ao und 7.^0
unterbricht die Erregerstromkreise für die zugehörigen Sperrelais, während das Abfallen des Relais
8.V2. die zweite Schubstange MM in die Ruhelage
zurückkehren läßt, wodurch eine Null gesperrt und der Kontakt im Relais 8.X1 geöffnet wird, um
den Haltestromkreis für das Sperrelais 8.LKo zu unterbrechen. Das Abfallen der C-Relais stellt den
Er reger Stromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B) wieder her, während durch das Abfallen des Relais
MA das Relais 8.MAF (Fig. 80A) stromlos gemacht wird. Durch das Abfallen des Relais MT 5
wird jetzt ein Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 6-19 (Fig. 76 B), MT 5-20, MT 5-21
und Leitung 474 zur Klemme MB-11 (Fig. 76 A) hergestellt, wodurch das Relais MB erregt wird.
Das Relais MTs erregt auch das Relais TM 6 mittels eines Stromkreises, der vom Pluspol über
den Kontakt MT 5-32, das Kabel MT 1-6 und das
Relais MSW (Fig. 75 A) zur Klemme TM 6-4 verläuft. Das Relais MT5 erregt auch das Relais 8.Ao
mittels eines Stromkreises, der vom Pluspol über den Kontakt MT 5-32 und den vorher verfolgten
Stromkreis zur Klemme 8.Ao-$ (Fig. 80 D) verläuft.
Die Relais 8.A ο und TM 6 schließen die zugehörigen
Haltestromkreise und das Relais MjB erregt
jetzt das Relais 8.MAF (Fig. 80 A). Das Relais TM 6 (Fig. 75 A) verbindet das ankommende
Kabel 2 a mit dem abgehenden Kabeil 10 A, ib mit
τA und ία mit τοB. Das Relais TM6 schließt
auch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt TM 6-5 zur Leitung 1B(o).
Der über das Kabel 2 α verlaufende Stromkreis
ist den schon beschriebenen ähnlich und erstreckt sich über die Leitung XE~5(2) (Fig. 74D),
iAZJio-3(So)(Fig.74A),XC-i5(2ao)(Fig.74C),
da eine Null im zweiten Stellenwert des Multiplikanden sich befindet, zur Leitung 10 A (o). Der
Stromkreis ist zur Zeit noch unvollständig.
Der über das Kabel 1 b verlaufende Stromkreis
erstreckt sich über die Leitungen XE-4(1)
(Fig. 74D), ΖΑ-τι(ι) (Fig. 74C), ZA-3(i),
iB.LKi-7(i), 1B.LK4-3(1) (Fig. 74B), da
eine »4« in dem ersten Stellenwert dies Multiplikanden eingeführt war, 1B. LK 4-4 (D 4),
iB.LKo-8(D4), ZB-3(D4) (Fig.74Q,ZB-6(ib4),
ZAs(Ib4) (Fig.74D), TM7-14(4) (Fig· 75A),
TM6-2O(4),TM 6-8(4), A.MRo-6(4),A.MR3-i2(4)
(Fig. 75 D), A.MR 3-10(2), die die Einerziffer des
Teilproduktes von vier mal drei darstellt, A.MR 1-5(2), 1.^9-2(2) (Fig. 77 B) zur Klemme
1.A2-5 (Fig. 77D), wodurch das Relais τ.A2 erregt
wird.
Der über das Kabel ι α verlaufende Stromkreis
gelangt über die Leitung ΧΕ-ζ(ΐ) (Fig. 74D), das
Relais XA (Fig. 74 C), das Kabel 1 A.LK i-o^otidLeitungeni
^.ZJf 4-4(1) (Fig. 74B), lA.LK 4-3^4),
XB-i6(A4) (Fig. 74C), XB-6(ia4), Kabel XA-5
(Fig. 74D), TM7-11 (Fig. 75A), Relais TM6,
B.MRo (Fig. 75 C), Leitung B.MR 0-11, Kabel
B.MR1-4, 2.Ag-2 (Fig. 78B) zur Klemme 2.A0-5
und damit zur Wicklung des Relais 2.Ao. Der über die Leitungi5(o) verlaufende Stromkreis erregt
das Relais 7.^0 (Fig. 79D), wie vorher beschrieben.
"
Das Relais MB (Fig. 76 A) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 8.AS1-16
(Fig. 80 A) und weiter, wie oben beschrieben, um das Relais 8'.Fi und über eine Abzweigung auch
das Relais MT 7 (Fig. 76 A) zu erregen sowie einen i°5
Haltestromkreis, für das Relais MB zu bilden. Durch das Ansprechen des Relais MT 7 wird der
eine Haltestromkreis für das Relais MT 6 (Fig. 76 B) und der Erregerstromkreis für das Relais 8.Ao
(Fig. 80 D) unterbrochen, jedoch werden beide vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten.
Jetzt erstreckt das Ansprechen der Relais 1.A2 (Fig. 77D), 2.^0 (Fig. 78D) und 7.^0
(Fig. 79 D) den über die Leitung io^i(o) im Relais
TM6 verlaufenden Stromkreis über die Leitungen
1.7-3(0) (Fig. 77A), i.T-7(o), 1.^9-12(0)
(Fig. 77B), 1.^2-10(0) (Fig. 77D), 1.^2-11(2),
1.^9-14(2), i.MS~7(2), (Fig. 77A) zur Leitung
i.MS~4(2). Hier gabelt sich der Stromkreis, wie
bereits oben gezeigt. Der eine Zweig verläuft, wie oben gezeigt, über die Leitung 1.LK0-2(2) zur
Klemme 1.LK 2-1 (Fig. 77 C), wodurch das Relais
1.LK2 erregt wird. Der andere Zweig setzt sich fort über die Leitungen i.M,S-3(2) (Fig. 77A),
2.7-3(2) (Fig.78A),2.T-7(2),2.51-6(2) (Fig.78B)1
2.^1-7(2), 2.^9-12(2), 2.^0-10(2) (Fig. 78D),
2.Λο~τι(2), 2.Ag-i4-(2), 2.MS-y{2) zur Leitung
2.MS-4.(2). Hier gabelt sich der Stromkreis
wiederum, von denen der eine Zweig das Relais 2.LK 2 (Fig. 78 C) erregt und der andere Zweig
sich über die Leitung 2.MS-3 (2) (Fig. 78 A) zur Leitung 7.7-3(2) (Fig. 79 A) fortsetzt. In ähnlicher
Weise wird das Relais 7.LK 2 erregt, der Stromkreis
über die Leitung 7.MS-2 (2) zur Leitung DTR-z (2) (Fig. 80 A) fortgeführt -und schließlich
das Relais 8.LK 2 (Fig. 80 C) erregt.
Die Nummer des erregten Sperrelais stellt die Einerziffer der fortgesetzten Summe aller bis zu
diesem Punkt aufaddierter Ziffern dar. Im vorliegenden Fall sind alle Ziffern Nullen mit Ausnähme
der »2« in dem Kabel τA. Infolgedessen entsprechen die erregten Sperrelais sämtlich dem
Wert »2«.
Das Relais 8.Fi verstellt die dritte Schubstange
MM, gibt dadurch die danunter gesperrte Null frei und schließt den dritten Haltekontakt in dem Relais
8.Zi (Fig. 80 A), wodurch der Haltestromkreis für das Sperrelais vorbereitet wird. Die
Sperrelais 1.LK2 (Fig. 77C), 2.LK2 (Fig. 78C)
und 7.LK 2 (Fig. 79 C) schließen die Erregerstromkreise für die zugehörigen C-Relais, die vom Pluspol
über den. Kontakt MT 7-19 (Fig. 76 A) verlaufen.
Das Sperrelais S.LK 2 erregt das Relais 8 C und ebenso das Relais CT.
Die in diesem Fall entstehenden Stromkreise unterscheiden sich etwas von den früher beschriebenen
dadurch, daß der Zahlenwert der ankommenden Ziffer nicht der gleiche ist wie die Nummer des
erregten Additionsrelais. Infolgedessen wird der Impuls auch nicht über die . Leitungen 1 .A 0-8,
2.A 0-8 und 7.A 0-8 oder über die Zehnerübertragungs-
und ^2-Relais, sondern über die Kabel i.Ao-a,, 2.Ao-g und 7.^0-9 unmittelbar zu
den Nicht-Zehnerübertragungskabeln 1 .LK 0-14, 2.LK0-14 usw. geführt. Der über den Kontakt
2. LK 2-5 (Fig. 78 C) verlaufende Stromkreis z.B. setzt sich über den Kontakt 2.LK 2-9 und die Leitungen
2.ZJf 0-11(2), 2.^0-6(2) (Fig. 78D),
2.^0-9(2), 2. L/C ο-14(2), Kontakte 2. LA'2-15
(Fig. 78 C), 2.LK 2-7, eine gemeinsame Leitung 485, die Kontakte 2.51-4 (Fig. 78 B), 2.5Ί-3 zur
Klemme 2.C-2 (Fig. 78 D) fort.
Die über die Kontakte 7.LK2-5 (Fig. 79 C) und
8.ZJi 2-5 (Fig. 80 C) verlaufenden Stromkreise sind ähnlich, mit dem schon früher festgestellten
Unterschied, daß sich in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 kein JT-Relais befindet .und daher der
Stromkreis vom Kontakt 8.LK 2-7 über die gemeinsame Leitung 473 unmittelbar zur Klemme
8.C-2 (Fig. 80D) verläuft.
Die Verstellung der dritten Schubstange läßt einen Sperrkontakt des dritten Stellenwertes im
Relais 8.LK 2 seine wirksame Lage einnehmen. Durch das Ansprechen der C-Relais wird der Erregerstromkreis,
für das Relais MTN (Fig. 73 B) unterbrochen. Das Abfallen des Relais MTN unterbricht
die Haltestromkreise für die Relais MT6, TM 6 und 8.A o, die sämtlich abfallen. Das Abfallen
des Relais 8.^0 unterbricht die Erreger-
Stromkreise für die Relais 8.Vi und 8.LK 2, jedoch
wird das Relais 8.LA'2 noch vom Relais 8.Xι gehalten.
Durch das Abfallen des Relais MT 6 wird der Erregerstromkreis und durch das Abfallen des
Relais 8.Ao der Haltestromkreis für das Relais MB unterbrochen. Das Relais MT 6 unterbricht
auch die Erregerstromkreise für sämtliche C-Relais. Das Abfallen des Relais TM6 unterbricht die Erregerstromkreise
für die Relais 1.A2, 2.Ao und 7.Ao. Durch das Abfallen der Relais 1.A2, 2.Ao
und 7-4 0 werden die Erregerstromkreise für die
entsprechenden Sperrelais unterbrochen,.
Das Abfallen des Relais 8.Vi läßt die dritte
Schubstange MM in die Ruhelage zurückkehren, wodurch einie »2« gespeichert und der Haltestromkreis
für das Sperrelais 8.LK 2 unterbrochen wird. Das Abfallen der C-Relais stellt den Erregerstromkreis
für das Relais MTN (Fig. 73 B) wieder her, während das Abfallen des Relais MB auch das Relais
8.MAF stromlos werden läßt.
Durch das Abfallen des Relais MT 6 wird jetzt
ein Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT 7-19 (Fig. 76 A) hergestellt, wodurch das Relais
MA erregt wird. Das Relais MT β erregt ferner das Relais TM 7 (Fig. 75 A) über einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt MT 6-32 und ebenso das Relais 8.-4 ο vom gleichen Punkt über die go
Stromkreise, wie sie vorher verfolgt wurden. Die Erregung der Relais 8.Ao und TM 7 schließt deren
Haltestromkreise, während durch die Erregung des Relais MA das Relais 8MAF erregt wird.
Das Relais TM 7 (Fig. 75 A) verbindet das ankommende Kabel ι α mit dem Kabel 10 A und
schließt auch Stromkreise vom Pluspol über das Kabel TM7-5 zu den Leitungen ι A(O), ioB(o)
und iB(o). Diese Stromkreise über die Nullleitungen
der Kabel ι A, ιοΒ, ι B sind bereits bis
zu den Wicklungen der Relais i.Ao (Fig. 77D),
2.-4ο (Fig. 78D) und 7.^0 (Fig. 79D) verfolgt
worden.
Der über das Kabel ι α verlaufende Stromkreis
erstreckt sich über dieLeitungenZ£-5(i) (Fig.74D),
XA-4(i) (Fig.74Q, XA-z(i), 1 ALfC 1-9(1).
ι A.LK4-4(1) (Fig.74B), 1 .4.LA' 4-3 (A4),
iA.LKo-8(A4), XB-16(A4) (Fig. 74C),
ΧΒ-6(τα4), XAs(Ia4) (Fig. 74D), TM7-11 (4)
(Fig. 75 A), TM7-17(4), TM7-9(4), Kabel 462, uo
Leitungen A.MR0-7(4) (Fig. 75 C), A.MRyiZ(4)
(Fig. 75 D), A.MR 3-11(1) (Zehner von vier mal
drei),.4.MR 1-4(1) zur Leitung i.T-3(i) (Fig. 77 A).
Der Stromkreis ist noch nicht vollständig·.
Das Relais MA (Fig. 76 A) schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über denKontakt 8.AS1-16
(Fig. 80 A), der das Relais 8.^2 erregt und dessen
Abzweigung einerseits das Relais MT 8 (Fig. 76 A) erregt und andererseits einen Haltestromkreis für
das Relais MA bildet. Das Ansprechen des Relais MT8 unterbricht den einen Haltestromkreis für
das Relais MT 7 und den Erregerstromkreis für das Relais 8.^4 o, aber beide werden noch von dem
Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten.
Durch das Ansprechen der Relais i.-4o, 2-4 ο iss
und 7.A 0 setzt sich der über das Kabel ι α ver-
laufende und oben verfolgte Stromkreis bis zur Leitung 1.T-3 (1) (Fig. 77 A) fort, wodurch die
Sperrelais 1.LK1, 2.LKi, y.LKi und 8.LK1 dieser vier Speicherwerke erregt werden.
Das Relais 8.V2 verstellt die vierte Schubstange, gibt die unter dieser gesperrte Null frei und schließt den vierten Haltekontakt in dem Relais 8.Z i, wodurch der Haltestromkreis für das Sperrrelais vorbereitet wird.
Das Relais 8.V2 verstellt die vierte Schubstange, gibt die unter dieser gesperrte Null frei und schließt den vierten Haltekontakt in dem Relais 8.Z i, wodurch der Haltestromkreis für das Sperrrelais vorbereitet wird.
Das Relais MT 8 schließt seinen besonderen Haltestromkreis vom ++-Pol über die Kontakte
TT-A. (Fig. 73 C), MD 2-21 (Fig. 73 D), MD 2-22,
MT 8-2 (Fig. 76 A) zur Klemme MT 8-13 und damit zur Wicklung des Relais MT8. Die Sperrelais
i.LKi, 2.LK1 und y.LKi schließen die Erregerstromkreise
für die zugehörigen C-Relais, beginnend vom Pluspol über den Kontakt MT 8-19
(Fig. 76 A). Das Sperrelais 8.LiTi schließt den Erregerstromkreis
für die Relais 8.C und CT. Wie
ao vorhin verlaufen diese Stromkreise über die Kabel i.Ao-g, 2.A0-9 usw. Die Verstellung der vierten
Schubstange MM läßt den Sperrkontakt des vierten Stellenwertes im Relais 8.LK1 seine wirksame
Lage einnehmen.
Durch das Ansprechen der C-Relais wird der Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B)
unterbrochen. Das Abfallen dieses Relais MTN unterbricht die Haltestromkreise für die Relais
MTy, TMy und 8.Ao, die sämtlich abfallen. Das
Abfallen des Relais 8.A ο unterbricht die Erregerstromkreise
für die Relais 8. V2 und 8.LK1, aber das Relais 8.LK1 wird noch von einem der Kontakte
in dem Relais 8.X ι gehalten. Das Abfallen des Relais TMy unterbricht die Erregerstromkreise
für die Relais 1.A0, 2.A0 und 7.^0. Durch
das Abfallen des Relais MTy schließlich wird der
Erregerstromkreis und durch das Abfallen des Relais 8.A ο der Haltestromkreis für das Relais MA
unterbrochen. Das Relais MTy unterbricht auch
die Erregerstromkreise für alle C-Relais.
Das Abfallen der Relais 1.A0, 2.Ao und 7.^0
unterbricht die Erregerstromkreise für die entsprechenden Sperrelais. Das Abfallen des Relais
8.F2 läßt die vierte Schubstange MM in ihreRuhelage
zurückkehren, wobei eine »1« gespeichert und der Haltestromkreis für das Relais 8.LK ι unterbrochen
wird. Das Abfallen der C-Relais stellt den Erregerstromkreis für das Relais MTN wieder her,
während durch das Abfallen des Relais MA der Erregerstromkreis für das Relais 8.MAF unterbrochen
wird.
Durch das Abfallen des Relais MT 7 wird kein Erregerstromkreis für die Relais MB oder 8.A ο
hergestellt. Es sind auch keine weiteren TM-Relais mehr zu erregen. Durch das Abfallen des Relais
MTy wird ein Stromkreis hergestellt, der vom Pluspol über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A),
MT8-40, MT8-4, DUU-z (Fig. 76D) zum Kontakt
DUU-4. geführt wird. Hier gabelt sich der
Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die KontakteM£>2-i
(Fig.73D), MD2~z,N-i6 (Fig.72B), iV-15, Leitung 486, P-21 (Fig. 72 A), P-22 zur
Klemme ι B. W-Z (Fig. 74 A), an die die Wicklungen
der beiden Relais iB.W und ι A.W angeschlossen sind. Diese beiden Relais werden daher
erregt. Der andere Zweig dieses Stromkreises verläuft vom Kontakt DUU-4 (Fig. 76D) über die
Kontakte A-i (Fig. 71 A), A-Z, P-y (Fig. 72A),
P-g, Leitung 487, Kontakt N-8 (Fig. 72 B), iV-9 zur Klemme II-6 und damit zur Wicklung des Relais
//. Die Erregung des Relais // unterbricht bei II-i den Haltestromkreis für das Relais Q
(Fig. 71 B), das infolgedessen abfällt. Die Erregung
des Relais // unterbricht bei Π-ζ die Erregerstromkreise
für alle Multiplikationsschalter MSW (Fig. 75 A), i.MS (Fig. 77A), 2.MS (Fig. 78A)
und y.MS (Fig. 79 A). Ebenso1 werden die Erregerleitungen für die Relais 8.AS1, 8.AS 2 und 8.X1
unterbrochen. Alle diese Relais werden jetzt stromlos.
Das Abfallen des Relais Q (Fig. 71 B) unterbricht
den Erregerstromkreis (vom Pluspol über Q-y) für das Relais PT (Fig. 63 A) und den Erregerstromkreis
(vom Pluspol über Q -8) für das Relais DC (Fig. 73 D). Das Relais PT fällt ab, aber
das Relais DC wird noch über die Kontakte JJ-y
(Fig. 71 B) und K-ii (Fig. 72A) gehalten. Durch
das Abfallen des Relais Q (Fig. 71 B) wird der Erregerstromkreis
über Kabel Q-12, Relais TP (Fig. 71 D) und FT (Fig. 63 A) für den Tabulationsmagneten
TTM 2 (Fig. 63 B) und der Erregerstromkreis für das Relais T 4 (Fig. 72 D) unterbrochen.
Der Tabulationsmagnet TTM 2 wird stromlos, aber das Relais T 4 wird von dem Relais
K (Fig. 72 A) gehalten.
Das Abfallen des Multiplikationsschalters MSW
(Fig. 75 A) schaltet die Wicklungen der TM-Relais (Fig. 75 A und 75 B) von den Steuerstromkreisen
in den MT-Relais (Fig. 76 A bis Fig. 76 C) ab, so daß ein weiteres Arbeiten der MT-Relaiskette die
TJkf-Relais nicht erregen wird. Das Abfallen der
Relais τ.MS (Fig. 77A), 2.MS (Fig. 78A) und
y.MS (Fig. 79 A) trennt die verschiedenen Additionsgruppen, die zum Zwecke der Multiplikation
zusammengeschaltet waren. Das Abfallen der Relais τ.MS, 2.MS und y.MS unterbricht auch die
Erregerstromkreise für das Relais MTN (Fig. 73 B) und ferner die Haltestromkreise der entsprechenden
G-Relais. Das Abfallen der Relais 8.AS ι und
8.x ι (Fig. 80 A) unterbricht die Erregerleitung
für das Relais MTN und auch die Haltestromkreise für die Relais 8.C- (Fig. 80D) und TG
(Fig. 76 D). Alle Erregerleitungen für das Relais MTN sind jetzt unterbrochen und alle G-Relais
sind stromlos geworden.
Das Abfallen des Tabulationsmagneten TTM 2 (Fig. 63 B) entfernt den Tabulationsanschlag aus
der Bahn des Papierwagens, dessen Bewegung nunmehr allein durch die Schrittschaltvorrichtung gesteuert
wird. Durch das Ansprechen der H^-Relais
(Fig. 74 A) in den Abschnitten ι A und ι B des Primär-Speicherwerkes für den ersten Faktor werden
alle Schubstangen verstellt, wodurch sämtliche unter ihnen gesperrten Ziffern ausgelöst werden.
Das Relais // (Fig. 72 B) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt //-3 zur Klemme
8.REC-2 (Fig. 80 D) und damit zur Wicklung des Abdruckrelais in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8.
12 A. Abdruck des Produktes 5
Durch die Erregung des Abdruckrelais 8.REC wird ein Stromkreis geschlossen, der vom Pluspol
über die Kontakte C-13 (Fig. 72 D), TF-11 (Fig. 63A)1 TF-S, TJVH-2, TWH-i, NP-22
ic (Fig. 71 D), NP-16, 8.REC-I (Fig·. 80D), 8.REC-6,
K-4 (Fig. 72 A), K-14 zur Klemme Y-g (Fig. 72 D)
und damit zur Wicklung des Relais F verläuft. Dieser Stromkreis stellt das Relais Y1 wie bereits
gezeigt, unter die Steuerung durch den Schalter TWH. Eine Abzweigung dieses Stromkreises verläuft
über die Kontakte K-14, DC-6 (Fig. 73 D),
DC-z, ZR-s (Fig. 71 B), Zi?-i zur Klemme AF-2
(Fig. 72 B) und damit zur Wicklung des Relais .^i7.
Durch die Erregung des Relais AF wird der Halte-Stromkreis für das Anzeigesperrelais 1A.LK1
(Fig. 74 C) unterbrochen. Die Erregung des Relais AF schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol
über den Kontakt AF-4 zur Klemme Zi?-2 und damit zur Wicklung· des Relais. ZR (Fig. 71 B).
Das Relais Y schließt folgende Stromkreise:
I. Vom Pluspol über die Kontakte Y-6, AF-Z (Fig. 72 B) zur Klemme AF-2, wodurch ein Haltestromkreis
für das Relais AF geschlossen wird.
II. Vom Pluspol über den Kontakt Y-4, die Lei- tang 437 und die Kontakte Γ3-6, T3-7, Γ4-8 zur
Klemme T 4-9, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais T 4 gebildet wird. Das Relais T 4 steht
bereits unter Strom und wird vom Relais K (Fig. 72 A) aus erregt gehalten.
III. Vom Pluspol über die Kontakte D UP-6 (Fig. 71 D), F-i (Fig. 72D), Υ-γ zur Klemme
Fi-I (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung des Relais Fi.
IV. Vom Pluspol über die Kontakte DUP-6, Y-i,
F-io, GT 2-9, (Fig. 72C), GT 2-8, Leitung 435,
Kontakte 74-2 (Fig. 72D), Γ4-17, T3-18, Γ3-19,
Leitungen T 1-20(4), /£-13(4) (Fig. 72B),
/15-12(4), 8.i?£C-3(4) (Fig. 80D)1 8.REC-7(4),
S.LK0-17(4), 8.LK 1-10(4) (Fig. 80C), 8.LiCi-Io,
8.Lä'o-8(i), 8.REC-8(i), 8.REC-^i), TP-io(i)
(Fig. 71 D), 7\P-3(i), FT-3(i) (Fig. 63 A),
J7T-Ii(I), FTF-5(i), FTF-7(1) zum Magneten
TPMi1 dem Druckmagneten für die Ziffer »1«.
Das Relais ZR (Fig. 71 B) unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais AF (Fig. 72 B), aber das Relais AF wird von. dem Relais Y
(Fig. 72 D) erregt gehalten.
Das Relais ZR schließt ferner seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt II-7
(Fig. 71 B), die Leitung 453 und den Kontakt ZR-3
zur Klemme ZR-2 und einen zweiten Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-ii
(Fig. 72 A), MD1-2 (Fig. 71 A), MDi-S, Leitung
453 und Kontakt Zi?-3 zur Klemme Zi?-2.
Das Relais Fi (Fig. 71 B) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt F1-2, Leitungen GT 2-11 (Fig. 72C), GT2-12(4), 78-27(4),
Kontakte 73-14 (Fig. 72D), 73-15, 74-5, 74-13
zur Klemme 75-9 (Fig. 72 C) und damit zur Wicklung des Relais 75.
Das Ansprechen des Druckmagneten TPM1 (Fig. 63 A) läßt die Druckvorrichtung an, die die
Ziffer »1« abdruckt und das Papierwagenschrittschaltwerk
arbeiten läßt.
Das Ansprechen des Relais 7 5 (Fig. 72 C) unterbricht den Haltestromkreis, der vom Relais K zum
Relais 74 verläuft. Das Relais 74 wird jedoch
noch vom Relais F gehalten. Die Bewegung des Papierwagens öffnet den Schalter TWH, wodurch
der Erregerstromkreis für das Relais Y unterbrochen wird.
Das Abfallen des Relais F unterbricht die Haltestromkreise
für die Relais AF und 74 sowie die Erregerstromkreise für das Relais Fi und den
Druckmagneten TPM1, die daher sämtlich abfallen.
Die Wirkung der Null-Unterdrückungsrelais AF (Fig. 72 B) und ZR (Fig. 71 B) ergibt sich aus folgendem
:
In dem oben behandelten Beispiel stellt sich der Papierwagen zwei Buchstabenabstände vor dem
Dezimalpunkt ein, um den Platz für zwei mögliche Ziffern des ganzen Teiles des Produktes zu
schaffen. Bei dem Beispiel drei mal vier enthält das Produkt die beiden erwarteten Ziffern. Im Fall
einer Multiplikation von zwei mal zwei würde aber nur eine Ziffer in dem ganzen Teil des Produktes
erscheinen. Der erste Druckimpuls über die Leitung 8.REC-3(4) (Fig. 80D) würde daher auf eine
Null unter der Schubstange des vierten Stellenwertes im Zwischenspeicherwerk Nr. 8 treffen.
Diese Null würde abgedruckt werden und als ein Teil des Produktes erscheinen. Um jedoch den. Abdruck
einer derartigen unerwünschten Null zu verhindern, wird der Impuls über einen besonderen
Stromkreis geführt. In dem Kabel 8.i?£C-4 befindet sich keine Nulleitung. Der mit der Leitung
8.i?£C-8(o) zusammenarbeitende Kontakt 8.i?£C-5
ist mit dem Kontakt AF-8 (Fig. 72 B) verbunden. Wenn das Relais AF jetzt nicht erregt ist, wird
der Stromkreis über den Kontakt AF-7, die Leitungen 7.P-3 (o) (Fig. 71 D), 7P-Io(O) und von
dort über die früher verfolgten Stromkreise zu dem Druckmagneten TPMO (Fig. 63 B) fortgeführt,
wodurch eine Null zum Abdruck gebracht wird. Wenn jedoch das Relais AF (Fig. 72 B) erregt ist,
setzt sich der Stromkreis fort über die Kontakte AF-i, FT-g (Fig. 63 A) und die Leitungen
^7-12(3), FTF-6(3), FTF-7 (13) zum Magneten
TPS (Fig. 63 B) für die Leer- oder Abstandschaltung.
Wie oben gezeigt, wird das Relais AF (Fig. 72 B) vom Pluspol über den Schalter TWH (Fig. 63 A)
erregt, sobald das Druckrelais 8.i?£C (Fig. 80 D) anspricht. Da das Ansprechen des Relais AF auch
das Relais ZR erregt, das den Erregerstromkreis für das Relais AF unterbricht, und da das Relais
ZR Haltestromkreise für sich selbst schließt, die während des Druckvorganges aufrechterhalten
werden, so wird das Relais AF nicht wieder erregt, nachdem es einmal erregt gewesen ist. Das Re-
lais AF fällt ab unmittelbar nach dem ersten Öffnen des Schalters TWH. Auf diese Weise wird
das Relais AF lediglich während des ersten Druckimpulses erregt. Aus diesem Grunde findet eine
bloße Leerschaltung statt, wenn beim ersten Druckimpuls eine Null angetroffen wird. Die folgenden
Nullen werden jedoch in der gewöhnlichen Weise ausgedruckt.
Die Bewegung des Papierwagens läßt den Schalter TWH sich schließen, wodurch der Erregerstromkreis für das Relais F, aber nicht für das Relais AF wiederhergestellt wird. Durch die Erregung des Relais Y wird der Haltestromkreis für das Relais T 5 und der Erregerstromkreis für das
Die Bewegung des Papierwagens läßt den Schalter TWH sich schließen, wodurch der Erregerstromkreis für das Relais F, aber nicht für das Relais AF wiederhergestellt wird. Durch die Erregung des Relais Y wird der Haltestromkreis für das Relais T 5 und der Erregerstromkreis für das
is Relais Yi geschlossen. Das Relais Y schließt auch
einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), Y-i (Fig. 72D), Y-io, GT2-9
(Fig. 72 C), GT2-8, Leitung 435, Kontakte Γ 5-2,
T5-17, Γ4-18 (Fig. 72D), Γ4-19, Leitungen
Γ 1-20(5), ID-isis) (Fig. 72B), /D-i2(3),
8.REC-3(3) (Fig.8oD), 8.i?EC-7(3),8.Lif 0-17(3),
8.1^2-10(3) (Fig. 80C), 8.LJC2-16, 8.LK0-8(2),
8.i?£C-8(2) (Fig. 80D), 8.REC-4(2), ΤΡ-ιο(μ)
(Fig. 71 D), Relais FT und FTF (Fig. 63 A), über
vorher verfolgte Stromkreise zum Druckmagneten TPM.2, wodurch der Abdruck der Ziffer »2« gesteuert
wird.
Das Relais Yi (Fig. 71 B) schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte Y1-2, Leitungen
GT2-11 (Fig. 72C), GT2-12(5), 78-27(5)
und Kontakte Γ4-14 (Fig. 72D), T4-15, T5-5
(Fig. 72 C), T 5-13 zur Klemme Γ 6-9 und damit
zur Wicklung des Relais T 6. Jetzt veranlaßt die Erregung des Druckmagneten TPM2 den Abdruck
der Ziffer »2« und die Auslösung des Schrittschaltwerkes. Das Ansprechen des Relais T 6 unterbricht
den Haltestromkreis vom Relais K zum Relais T 5> aber das Relais Γ 5 wird noch vom Relais Y gehalten.
Die Bewegung des Papierwagenis öffnet den Schalter TWH, wodurch der Erregerstromkreis für
das Relais Y (Fig. 72 D) unterbrochen wird. Das Abfallen des Relais Y unterbricht den Haltestromkreis
für das Relais T 5 und die Erregerstromkreise für das Relais Yi und den Druckmagneten
TPM2, die sämtlich abfallen.
Der Papierwagen schließt jetzt den Schalter TWH, wodurch der Erregerstromkreis für das Relais
Y hergestellt wird. Y schließt jetzt den Haltestromkreis für T 6 und den Erregerstromkreis für
Yi. Die Erregung des Relais Y schließt auch einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), Y-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9
(Fig. 72C), GT2-8, Leitung 435, Kontakte T6-2,
T 6-17, T 5-18, T 5-19, Leitungen T 1-20(6),
/ΰ-ΐ 3 (6) (Fig. 72 B), Kontakte ID-3, SH-4
(Fig. 71 D), SH-7, Leitung 488 zur Klemme ER 2-5 (Fig. 71 C) und damit zur Wicklung des Relais
JSi?2. Das Relais Yi (Fig. 71 B) schließt jetzt den
Erregerstromkreis für das Relais T 7 vom Pluspol über den Kontakt Y1-2, die Leitung GT 2-11 und
dann weiter über den vorher verfolgten Stromkreis.
Das Relais ER2 (Fig. 71 C) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte Y-5 (Fig. 72 D), Ei? 2-4 zur Klemme ER 2-5.
Das Relais £i?2 schließt ferner einen Stromkreis über die Kontakte ER2-1, FT-7 (Fig. 63 A), Leitungen
FT-i2(i), FTF-6(i), FTF-7 (11) zum
Druckmagneten TPT (Fig. 63 B) für den Dezimalpunkt.
Das Relais ER2 schließt außerdem einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt Ei? 2-7 und die Leitung 438 zur Klemme SH-6 (Fig. 71 D) und
damit zur Wicklung des Relais SH. Das Relais £i?2 schließt endlich einen Stromkreis vom Pluspol
über den Kontakt ER 2-3, Leitungen 434, 437 (Fig. 72D), Kontakte T 5-6 (Fig. 72 C), T 5-7,
T 6-8 zur Klemme Γ 6-9, die auch an den in dem
Relais Y beginnenden- Haltestromkreis für das Relais T 6 angeschlossen ist.
Das Relais SH (Fig. 71 D) unterbricht bei SH-4
den Erregerstromkreis für das Relais ER 2 (Fig. 71 C), das jedoch noch vom Relais Y gehalten
wird. Das Relais T 7 unterbricht den Haltestromkreis vom Relais K zum Relais T 6, das jedoch auch
jetzt noch vom Relais Y gehalten wird. Das Relais SH (Fig. 71 D) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den Kontakt Z-i (Fig. 71 C), die Leitung 439 und den Kontakt
SH-5 zur Klemme SH-6. Das Relais SH schließt auch einen anderen Haltestromkreis vom Pluspol
über die Kontakte Y-8 (Fig. 72 D), SH-5 zur Klemme SH-6 und einen weiteren Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt SH-g, die gemeinsame Leitung 437 (Fig. 72 D), Kontakte T 5-6 (Fig. 72 C),
T5-7, T6-8 zur Klemme Γ6-9. Dieses ist der
gleiche Haltestromkreis, der auch, wie oben beschrieben, durch das Relais ER 2 geschlossen
wird.
Das Ansprechen des Punktdruckmagneten TPT (Fig. 63 B) bewirkt den Abdruck eines Dezimalpunktes
und gibt das Papierwagenschrittschaltwerk frei. Diese Bewegung des Papierwagens öffnet den
Schalter TWH, wodurch die Erregerleitung für das Relais Y unterbrochen wird. Durch das Abfallen
des Relais Y wird der eine Haltestromkreis für das Relais SH unterbrochen, das jedoch noch
durch den vom Relais Z ausgehenden Haltestromkreis gehalten wird. Y unterbricht auch den einen
Haltestromkreis für das Relais T 6, das noch vom Relais SH gehalten wird, den Haltestromkreis für
ER 2 und den Erregerstromkreis für Y1. Die Relais
Ei? 2 und Yi fallen daher ab.
Durch das Abfallen des Relais ER 2 wird der Erregerstromkreis für das Relais SH unterbrochen,
das jedoch noch vom Relais Z gehalten ns wird. Das Relais Ei? 2 läßt den Punktdruckmagneten
TPT stromlos werden. Der Schalter TWH wird jetzt geschlossen und stellt den Erregerstromkreis
für das Relais Y wieder her. Das Relais Y schließt jetzt den Erregerstromkreis für das Relais Yi
(Fig. 71 B) und den Haltestromkreis für das Relais T 6 (Fig. 72 C) und stellt den Haltestromkreis
für das Relais SH (Fig. 71 D) wieder her. Das Relais Y schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte. F-3 (Fig. 72D), SH-2 12;; (Fig. 71 D), SH-10, ER 1-9, ER 1-8, Leitung 440,
Kontakte£i?2-8(Fig.71 C), ER2-9 zur KlemmeZ-
und damit zur Wicklung des Relais Z. Das Relais F schließt jetzt auch einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71D)1 F-1
(Fig. 72D), F-io, GT2-9 (Fig. 72 C), GT 2-8, die
gemeinsame Leitung 435, Kontakte T6-2, Γ6-17,
T5-18, 75-19, Leitungen Γ 1-20(6), /£>-i3(6)
(Fig. 72B)1 Kontakte /D-3,- SH-4 (Fig. 71 D),
SH-8 (das Relais SH ist jetzt erregt), Leitung 441, Kontakte ER2-6 (Fig. 71 C), ER2-2, Leitung
442 (Fig. 72 C), Kontakte T 6-1, T 6-24, Γ 5-21,
T 5-22, 8.REC-9 (Fig.So D), Leitungen 8.REC-7(2),
8.LK0-17(2), 8.ZJT0-10(2) (Fig. SoB), 8.LK0-16,
8.LÄ'o-8(o), 8.i?£C-5, Kontakte AF-8 (Fig. 72B),
^.F-7, da AF jetzt stromlos ist, Kontakt TP-13
(Fig. 71 D), Leitung TP-3(o) und von hier über
die Relais FT und FTF (Fig. 63 A) zum Druckmagneten TPM ο (Fig. 63 B), der erregt wird.
Das Ansprechen des Relais Z (Fig. 71 C) unterbricht den einen Haltestromkreis für das Relais SH
(Fig. 71 D), das jetzt vom Relais Y (Fig. 72D) gehalten
wird.
Da beide Relais T 6 und Ty noch unter Strom
stehen, kann das Relais Fi kein weiteres T-Relais
erregen, bis das Relais T 6 abgefallen ist. Das Ansprechen des Druckmagneten TPM ο veranlaßt den
Abdruck der Null und die Auslösung des Papierwagenschrittschaltwerkes. Die Bewegung des
Papierwagens öffnet den Schalter TWH und unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais F.
Das Relais F unterbricht jetzt den letzten Haltestromkreis für das Relais SH, das abfällt, und die
Erregerstromkreise für das Relais Fi, den Druckmagneten TPM ο und das Relais Z1 die sämtlich
stromlos werden. Das Relais F unterbricht auch den einen Haltestromkreis für das Relais T 6, das
jedoch im Augenblick noch vom Relais SH gehalten wird.
Das Relais SH unterbricht den entscheidenden Haltestromkreis für das Relais T 6, das nunmehr
abfällt. Der Schalter TWH wird jetzt geschlossen, wodurch der Erregerstromkreis für das Relais F
wiederhergestellt wird. Infolgedessen erregt das Relais F das Relais Fi und den Magneten TMPo.
Durch die Erregung des Relais Fi wird das Relais T 8 erregt, während der Magnet TPMo den
Abdruck einer Null bewirkt und das Schrittschaltwerk auslöst. Durch die Erregung des Relais T 8
wird der vom Relais K (Fig. 72 A) zum Relais T 7 verlaufende Haltestromkreis unterbrochen, das jedoch
noch vom Relais F gehalten wird.
Das Relais T8 schließt jetzt einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte K-15 (Fig. 72 A),
T8-16 (Fig. 72C), T8-2, Z.R-4 (Fig. 71 B), ZR-G,
Κ-!?, (Fig. 72 A), K-2 zur Klemme //-1 (Fig.71 B)
und damit zur Wicklung des Relais //. Eine Abzweigung des gleichen Stromkreises verläuft über
die Kontakte if-15, Γ8-16 zur Klemme T8-9
(Fig. 72 C) und bildet damit einen Haltestromkreis für das Relais T 8. Durch die Erregung des
Relais// (Fig. 71 B) wird bei JJ-9 der Haltestromkreis
für das Relais DD1 (Fig. 73 C) unterbrochen. Das Relais // unterbricht auch bei J J-7
einen Zweig der Haltestromkreise für dieRelais ID (Fig. 72 B), FIP (Fig. 73 D), DC (Fig. 73 D) und
ZR (Fig. 71 B), aber alle werden vom Relais MD 1 (Fig. 71 A) gehalten. Das Abfallen des Relais DD 1
(Fig. 73 C) unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais DAD.
Das Relais // (Fig. 71 B) schließt die folgenden Stromkreise:
I. Vom Pluspol über den Kontakt //-6 zur Klemme F-9 (Fig. 72 D), wodurch das Relais Y
erregt gehalten wird.
II. Vom Pluspol über die Kontakte//-5, A'-i2
(Fig. 72 A), /C-3 zu den Klemmen MDi -1
(Fig. 71 A) und MD2-4. (Fig. 73D) und damit zu
den Wicklungen der Relais MDi und MD 2.
III. Vom Pluspol über die Kontakte //-8, FT-10
(Fig. 63 A) und die Leitungen FT-12 (4), FTF-6 (4), FTF~7(i4) zum Magneten TCi? (Fig. 63B) und
damit zum Papierwagenrücklaufmagneten. Relais // schließt auch seinen Haltestromkreis von Plus
über die Kontakte K-g, IJ-4 zur Klemme JI-i.
Das Relais MD1 (Fig. 71 A) unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais A und die Haltestromkreise für die Relais ID (Fig. 72 B), FIP,
DC (Fig. 73 D) und ZR (Fig. 71 B), die sämtlich
stromlos werden. Das Relais MD 2 (Fig. 73 D) unterbricht die Erregerstromkreise für die Relais
lA.W und iB.W (Fig. 74A) und den Haltestromkreis
für das Relais MT 8 (Fig. 76 A), die sämtlich stromlos werden.
Das Abfallen des Relais A (Fig. 71 A) läßt das
Relais // (Fig. 72 B) stromlos werden, während durch das Abfallen des Relais ID der Erregerstromkreis
für den Druckmagneten TPMo (Fig. 63 B) unterbrochen wird. Durch das Abfallen
des Relais FIP wird der Tastenauslösemagnet KR (Fig. 63 A) stromlos, während das Abfallen
des Relais // das Druckrelais 8.REC des Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 (Fig. 80 E) zum Abfallen
bringt.
Durch das Abfallen des Relais 8.REC wird der Erregerstromkreis für das Relais F (Fig. 72 D)
unterbrochen, das jedoch noch vom Relais // (Fig. 71 B) aus erregt gehalten wird. Ein weiteres
Öffnen und Schließen des Schalters TWH (Fig. 63 A) hat keine Bedeutung.
Das Relais MD1 (Fig. 71 A) schließt einen
Haltestromkreis für sich selbst und für das Relais MD 2 (Fig. 73 D) vom Pluspol über die Kontakte
K-g (Fig. 72A), MD1-3 zu den Klemmen
MD-i und MD2-4.
12 B. Übertragung des Produktes in das Speicherwerk Nr. 7
Das Relais MD1 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über dieKontakteMD 1-9,54-2 (Fig.75 A),
£4-12, 55-12, 55-1, Leitung 490, Kontakte S7-11
(Fig. 75B), 57-12, 59-12, 59-6 zu den Klemmen
7.1Ι-γ (Fig. 79A), 7.X1-5, 7.AS2-2 und
7.AS 1-14 und damit zu den Wicklungen der Relais
7.II, 7.Z1, 7.AS2 und 7.AS1, die die Auslöse-,
Halte- und Additionsschaltrelais für das Summenspeicherwerk Nr. 7 darstellen.
Das Relais MD 2 (Fig. 73 D) schließt einen
Stromkreis über die Kontakte MD 2.-2,0, TTT-Z
(Fig. 73C), TTT-2, ST-i (Fig. 76 C) und damit
zur Wicklung des Anfangsrelais ST.
Das Ansprechen des Papierwagenrücklaufmagneten TCR (Fig. 63 B) verbindet die Rücklaufvorrichtung für den Papierwagen mit der Kupplung, wodurch die Rückbewegung des Papierwagens vorbereitet wird. Der Papierwagen, führt noch einen Schaltschritt nach dem Abdruck der letzten Ziffer aus. Das Ansprechen der Relais j.U, 7.ASi, 7.AS2 und 7.X1 (Fig. 79A) bereitet das Summenspeicherwerk Nr. 7 für die Aufnahme der aus dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 (Fig. 80 A bis 80D) zu übertragenden Resultate vor.
Das Ansprechen des Papierwagenrücklaufmagneten TCR (Fig. 63 B) verbindet die Rücklaufvorrichtung für den Papierwagen mit der Kupplung, wodurch die Rückbewegung des Papierwagens vorbereitet wird. Der Papierwagen, führt noch einen Schaltschritt nach dem Abdruck der letzten Ziffer aus. Das Ansprechen der Relais j.U, 7.ASi, 7.AS2 und 7.X1 (Fig. 79A) bereitet das Summenspeicherwerk Nr. 7 für die Aufnahme der aus dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 (Fig. 80 A bis 80D) zu übertragenden Resultate vor.
Das Additionsschaltrelais 7.ASi schließt einen
Haltestromkreis für die Relais VD und DUU (Fig. 76 D) vom Pluspol über die Kontakte
7·^45Ί-22, VD-9 zur Klemme VD-10 und über den
Kontakt DDU-i zur Klemme DDU-8. Das Additionsschaltrelais
7.AS 1 erregt auch das Sperrelais 8.L/C0 vom Pluspol über die Kontakte 7.AS 1-2^,
DUU-6 (Fig. 76D), DUU-S zur Klemme 8.LiCo-I (Fig. 80 B) und damit zur Wicklung des Nullsperrrelais
im Zwischenspeicherwerk Nr. 8.
Das Anfangsrelais ST (Fig. 76 C) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ST-2
zur Klemme FIP-2 (Fig. 73 D), wodurch das gerade abgefallene Relais FIP wieder erregt wird.
Das Relais ST (Fig. 76 C) erregt das Relais MT ι
durch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ST-12 zur Klemme ΜΓ1-13 und ebenso
das Relais 7.G durch einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 5T-37, 7.MS-5 (Fig. 79 A),
7.ASi-iz, 7.AS 1-6 zur Klemme 7.G-2 (Fig. 79D).
Die Erregung des Relais 7.G hält auch den Erregerstromkreis
zur Klemme 7.Γ-2 (Fig. 79 A) des Relais 7.T offen.
Das Relais FIP (Fig. 73 D) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt
A'-ii (Fig. 72A), MD1-2 (Fig. 71 A), MD1-5,
CPS2-1 (Fig. 73D), CPS2-3, FIP-S zur Klemme
FIP-2. Das Relais FIP schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte /-20 (Fig. 72 A),
52-4 (Fig· 75 A), £2-6, PIP-3 (Fig. 73 D), FIP-4
zur Klemme KR-I und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten (Fig. 63 A).
Das Relais 7.G (Fig. 79D) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über die Kontakte 7-ASi-io (Fig. 79A), 7.D-7 (Fig. 79D)1 7.D-4,
7.D-S, 7.G-s zur Klemme 7.G-2. Das Relais MTi
(Fig. 76 C) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 1-1, MD 1-14 (Fig. 71 A),
MD1-13 zur Klemme PRS-2 (Fig. 80 A) und damit
zur Wicklung des Relais PRS. Das Relais MT 1 schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über
den Kontakt MT 1-2 zur Klemme 7T-1 (Fig. 73 C)
und damit zur Wicklung des Relais TT.
Das Relais MTi schließt außerdem einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte ΜΓ1-23, MT2-24, MT2-25, Leitungen MT 1 -5(ι),
7.AS2-i{i) (Fig.79A)1 7.^5*2-3(1), 7.LK0-17(1)
(Fig. 79B), 7.L/Co-io(i) (das Summenspeicherwerk
Nr. 7 wird hier als vor Beginn des Vorganges auf Null gestellt angenommen, wobei unter
jeder Schubstange eine Null gesperrt ist), 7.LK0-16, 7.LiC0-8(0), 7.^5*1-20(0) (Fig. 79A),
7.^5*1-19(0), 7.^9-2(0) (Fig. 79B) zur Klemme
7.^0-5 (Fig. 79 D) und damit zur Wicklung des
Relais 7.A 0.
Die Bewegung der Papierwagenrücklaufkupplung schließt den Papierwagenrücklaufschalter
TCS (Fig. 63 A), der einen Stromkreis schließt vom Pluspol über die Kontakte C-13 (Fig. 72 D),
TCS-2 (Fig. 63 A), TCS-i zur Klemme TF-6 und damit zur Wicklung" des Relais TF.
Das Relais TT (Fig. 73 C) unterbricht den einen Haltestromkreis für die Relais VD und DUU
(Fig. 76D)1 aber beide werden noch vom Relais 7.ASi gehalten. Das Relais PRS (Fig. 80 A)
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte iC-9 (Fig. 72 A), PRS-i zur Klemme
PRS-2. Das Relais TT (Fig. 73 C) erregt jetzt das Relais TTT über einen Stromkreis vom Pluspol
über den Kontakt TT-5 zur Klemme TTT-i. Das Relais TF erregt das Relais FTF (Fig. 63 A)
durch einen Stromkreis vom Pluspol über die KontakteID-6 (Fig. 72B), TF-i (Fig. 63 A), TF-7
zur Klemme FTF-4.
Das Ansprechen des Tastenauslösemagneten iCi? sperrt das Tastenfeld, so daß nichts mehr eingeführt
werden kann. Das Relais TTT unterbricht jetzt den Erregerstromkreis für das Anfangsrelais
5T (Fig. 76 C). Das Relais FTF unterbricht alle Verbindungen zu den Druck- und Funktionsmagneten,
einschließlich des Magnetschalters TCR für die Papierwagenrücklaufkupplung, der nunmehr
abfällt.
Das Abfallen des Anfangsrelais ST unterbricht
den Erregerstromkreis für das Relais FIP (Fig. 73 D), das jedoch noch von dem Relais iC
gehalten wird. Das Relais TTT (Fig. 73 C) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
MD 2-20 (Fig. 73 D) und ΓΓΓ-3 zur Klemme
TTT-i.
Das Anfangsrelais 5*7* schließt den Erregerstromkreis
für das Relais MTN (Fig. 73 B), der sich vom Pluspol über die Kontakte7.ASi-10
(Fig. 79 A), 7.D-7 (Fig. 79D), 7.D-A, 7.C-I1 7.C-1,
5T-4 (Fig. 76 C), 5T-3 zur Klemme MTN-2 erstreckt. Da im gegenwärtigen Augenblick kein
Additions- oder Multiplikationsschaltrelais mit Ausnahme des Additionsschaltrelais 7.AS 1 erregt
ist, ist der oben beschriebene Stromkreis der einzige Erregerstromkreis für das Relais MTN. Das
Relais 5T schließt ferner den Erregerstromkreis für das Relais MA (Fig. 76 A), der vom Pluspol
über die Kontakte Μ7Ί-19 (Fig. 76 C), 5T-2O,
5T-2I, Leitung 464 zur KlemmeMA-11 verläuft.
Das Relais MTN schließt den Haltestromkreis für das Relais 7.^0 (Fig. 79 D), der vom Pluspol '
über die Kontakte MTN-6 (Fig. 73 B), 7.^5*1-4,
7.^45* 1-17, Leitung 491 und Kontakt 7.^0-4
Fig. 79D) zur Klemme 7.A 0-5 verläuft. Das Relais
MTN schließt ferner den Haltestromkreis für das Relais MT 1, der sich vom Pluspol über die
Kontakte MTN-S (Pig. 736), ST-14 (Fig.
ST-15, MT 1-16 zur Klemme Α/Τ ι-ι 3 erstreckt.
Das Relais MA (Fig. 76 A) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
MDi-io (Fig. 71 A), CL2-7 (Fig. 73B), CL2-5,
CL1-7, CLi-S, 7.Ao-I (Fig. 79D), 7.^0-3, Leitung
492, Kontakte'7.AS 1-16 (Fig. 79-A), 7.AS 1-15,
MB-s (Fig. 76A), MB-&, MA-6, MA-2, 7.U-8 (Fig. 79 A), 7.£/-3 zur Klemme 7.V1-1 und damit
zur Wicklung des Relais 7.Vi.
Da die Relais 8. U und VD des Zwischenspeicherwerkes
noch erregt sind, verläuft eine Abzweigung dieses Stromkreises vom Kontakt MA-2 über
die Kontakte VD-τ (Fig. 76D), VD-4, 8.U-1 (Fig. 80A), 8.f/-4 zur Klemme 8.F2-1 und damit
zur Wicklung des Relais 8.F2.
Wie oben beschrieben, verlaufen weitere Abzweigungen dieses Stromkreises über den Kontakt
MA-6 (Fig. 76 A) zur Klemme MA-11, wodurch
ein Haltestromkreis für das Relais MA gebildet wird, und ferner über die Kontakte MB-S,
MB-7, MA-g, MA-io, Leitung 471, Kontakte 5T-9
(Fig. 76C), .ST-io, MTi-ii und MT1-12 zur
Klemme MT2-13 und damit zur Wicklung des Relais AiT 2. Das Relais MA schließt einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MA-7, 7.ASi-I (Fig. 79A), 7.AS1-5 zur Klemme
7.MAF-2 und damit zur Wicklung des Relais 7.MAF. Das Relais MT 2 (Fig. 76 C) unterbricht
den Erregerstromkreis für das Relais 7.^0
(Fig. 79 D) und außerdem den einen Haltestromkreis für das Relais MTi (Fig. 76 C), jedoch werden
beide noch vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten.
Das Relais 7.V1 verstellt jetzt die erste Schubstange
MM in dem Summenspeicherwerk Nr. 7, wodurch alle Haken K angehoben werden und die
im ersten Stellenwert gesperrte Null freigegeben wird. Das Relais 8. V2 (Fig. 80 A) bewegt seinen
Anker, aber da die letzte in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 verstellte Schubstange MM eine gerade
Nummer (4) hatte und da das Speicherwerk noch nicht gelöscht worden ist, ist die nächste Stange
MM mit der ungeraden Nummer 5 vorbereitet und deren Mitnehmerklinke in die Bahn des
Ankers des Relais 8.Vi gebracht worden. Infolgedessen
hat das Ansprechen des Relais 8. F 2 im gegenwärtigen Augenblick keine Wirkung.
Das Relais ΑίΓ 2 (Fig. 76 C) schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 1-23, MT2-24, MT2-2,8, Leitungen MT 1-4(1),
59-4(1) (Fig. 75 B), 59-S(i), ADD-4(i)
(Fig. 71 C), ADD-s(i), PRSs(I) (Fig. 80A),
PRS-6(i), 8.LK0-17(1) zur Leitung 8.LJCo-IO(I)
(Fig. 80 B), da eine Null im ersten Stellenwert im Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert ist. Von
dort setzt sich der Stromkreis fort über die Leitungen 8. L/C 0-16 und die Leitungen 8.LK0-8(0),
PRS-S(O) (Fig. SoA), PRS-4(o), 7.MAF-i(o)
(Fig. 79A), 7.MAF-Z(O), 7.T-3(p), 7-T~7(p),
7.Ag-i2(o) (Fig. 79B), 7.Ao-io(o) (Fig.79D),
7. A 0-11 (o), 7.A 9-14(0), 7.MAF-4(o), 7.M AF-S (p),
7.LK0-2(0), zur Klemme 7.LK0-1 (Fig. 79 B) und
damit zur Wicklung des Nullsperrelais im Summenspeicherwerk Nr. 7.
Dieses Sperrelais 7.LKo (Fig. 79 B) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
ΜΓ2-19 (Fig. 76C), AfT 1-20, MT 1-22, Leitung
472, Kontakte MA-12 (Fig. 76A), MA-13, MB-13,
MB-12, 7.LKo-S (Fig· 79B). 7-LKo-g, Leitungen
7.LKo-ii(o), 7.Ao-6(o) (Fig. 79D), Kontakte
7.^0-8, Leitungen 7.^9-13(0), 7.T-4(o) (Fig·.79A)1
7T-S(O), 7.5-2-2(0) (Fig. 79B), 7.5-2-4(0),
7.LiC0-14(0), Kontakte 7.L/C0-15, 7.LK0-7,
7.S1-4, 7.Si-Z zur Klemme 7.C-2 (Fig. 79 D) und
damit zur Wicklung des Relais 7.C.
Das Relais 7.LKo schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den Kontakt 7.AS1-10
(Fig. 79 A), Leitung 493, den ersten Haltekontakt 7.I1-1, Kontakt 7.Z-1-4, eine gemeinsame Leitung
494 und den Kontakt 7.LÄO-3 (Fig. 79 B) zur Klemme 7.LK 0-1.
Durch das Ansprechen des Relais 7.C wird der Erregerstromkreis für das Relais MTAr (Fig. 73 B)
unterbrochen, dessen Abfallen die Haltestromkreise für die Relais 7.A ο (Fig. 79 D) und AfT 1
(Fig. 76 C) unterbricht, so daß diese beiden Relais abfallen. Durch das Abfallen des Relais AiTi wird
der Erregerstromkreis für das Relais MA unterbrochen, dessen Haltestromkreis durch das Abfallen
des Relais 7.A ο unterbrochen wird. Das Abfallen
des Relais 7.^0 unterbricht auch die Erregerstromkreise für die Relais 7.C (Fig. 79 D),
7.V1 (Fig. 79A), 7.LiCo und 8.V2 (Fig. 80A). Durch das Abfallen des Relais AiT 1 wird das Relais
TT (Fig. 73 C) stromlos. Das Abfallen des Relais MA (Fig. 76A) läßt das Relais 7'MAF
(Fig. 79 A) stromlos werden. Durch das Abfallen des Relais 7.C (Fig. 79 D) wird der Erregerstromkreis
für das Relais MTN (Fig. 73 B) wiederhergestellt, während das Abfallen des Relais 7.Vi die
Rückkehr der ersten Schubstange AiM gestattet, wodurch eine Null im ersen Stellenwert gesperrt
und der Haltestromkreis für das Relais 7.LK ο des Summenspeicherwerkes Nr. 7 unterbrochen wird.
Durch das Abfallen des Relais MT 1 wird jetzt ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die
Kontakte MT2-19 (Fig. 76 C), MT 1-20, MT1-21,
Leitung 474 zur Klemme MB-11 (Fig. 76 A) und damit zur Wicklung des Relais MB. Das Relais no
MTi schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT 1-32, Leitung MT 2-37, Kontakte
MT2-23, MT3-24 (Fig. 76B), AiT3-25,
Leitungen MT 1-5 (2), 7.^5*2-1 (2) (Fig. 79 A),
7.^5*2-3(2), 7.LiC0-17(2) (Fig.79B), 7.LK0-10(2),
7.LK0-16, 7.LK0-8(0), 7.^5*1-20(0), 7.AS" 1-19(0) "
(Fig. 79B), 7.^9-2(0) zur Klemme 7.Ao-S
(Fig. 79 D) und damit zur Wicklung des Relais 7.Ao. Relais MTN schließt einen zweiten Haltestromkreis
für MT2 vom Pluspol über MTA7S.
Relais 7.A ο schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über MTN-6.
Das Relais MB schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte AiD 1-1 ο (Fig. 71 A),
CL2-7 (Fig. 73B), CL2-5, CL1-7, CLi-s, 7.A0-1
(Fig. 79D), 7.^0-3, Leitung 492, Kontakte
7.AS1-16, 7.ASi-IS, MA-z (Fig. 76A),
MB-6, MB-2, 7.U-9 (Fig.79 A), 7.U-4 zur Klemme 7.V2-1 und damit zur Wicklung des Relais 7.V2. Eine Abzweigung dieses Stromkreises verläuft über die Kontakte MB-2 (Fig. 76 A), VD-2 (Fig. 76D), VD-6, 8.U-2 (Fig. 80 A), 8.U-3 zur Klemme 8.^1-1 und damit zur Wicklung des Relais 8.F-I. Eine weitere Abzweigung des Stromkreises bildet einen Haltestromkreis für MB über MB-6 zur Klemme MB-11 und erregt MT 3 mittels eines Stromkreises über die KontakteMA-3, MA-4, MB-g, MB-io, Leitung 475, Kontakte MT 1-9 (Fig. 76C), MTi-io, MT2-11, MT2-12, Leitung 476 zur Klemme MT3-13. Das Relais MB erregt das Relais 7.MAF (Fig. 79 A) mittels eines Stromkreises vom Pluspol über die Kontakte MB-4 (Fig.76A), 7.AS1-X (Fig.79A), 7.^1-5 zur Klemme 7.MAF-2.
MB-6, MB-2, 7.U-9 (Fig.79 A), 7.U-4 zur Klemme 7.V2-1 und damit zur Wicklung des Relais 7.V2. Eine Abzweigung dieses Stromkreises verläuft über die Kontakte MB-2 (Fig. 76 A), VD-2 (Fig. 76D), VD-6, 8.U-2 (Fig. 80 A), 8.U-3 zur Klemme 8.^1-1 und damit zur Wicklung des Relais 8.F-I. Eine weitere Abzweigung des Stromkreises bildet einen Haltestromkreis für MB über MB-6 zur Klemme MB-11 und erregt MT 3 mittels eines Stromkreises über die KontakteMA-3, MA-4, MB-g, MB-io, Leitung 475, Kontakte MT 1-9 (Fig. 76C), MTi-io, MT2-11, MT2-12, Leitung 476 zur Klemme MT3-13. Das Relais MB erregt das Relais 7.MAF (Fig. 79 A) mittels eines Stromkreises vom Pluspol über die Kontakte MB-4 (Fig.76A), 7.AS1-X (Fig.79A), 7.^1-5 zur Klemme 7.MAF-2.
Das Relais MT 3 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relaisi 7.Ao und den einen Haltestromkreis
für das Relais MT2, jedoch werden beide vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten. Das Relais
7.V2 (Fig. 79 A) bewegt die zweite Schubstange
MM im Summenspeicherwerk Nr. 7, hebt die Haken an und löst die unter ihr gesperrte Null
aus.
Das Relais 8.V1 (Fig. 80 A) verstellt die fünfte
Schubstange im Zwischenspeicherwerk Nr. 8, wodurch die Haken K angehoben werden. Aber da
das Sperrelais 8.LK0 schon, erregt ist, wird die
Null nicht ausgelöst. Dies ist der Grund für die Erregung des Relais 8.LK o. Eine andere Möglichkeit
wäre, das Relais 8. U am Ende des Multiplikationsvorganges stromlos werden zu lassen. Dieser
Vorgang hat aber keine Beziehung zu dem auf die Multiplikation folgenden Additionsvorgang
mit der Ausnahme, daß die Nullen in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 zurückgehalten werden,
so daß sie nach der bezeichnenden Ziffer additiv eingeführt werden können.
Das Relais MT 3 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt MT 1-32 (Fig. 76 C), Leitung MT 2-37, Kontakte MT 2-23, MT 3-24,
MT 3-38, Leitungen MT 1-4(2), 5 9-4(2) (Fig. 75 B),
59-5(2), ADD-4(2) (Fig. 71 C), ADD-z{2), PRS-3(2) (Fig. 80A), 8.-LK0-17(2) zur Leitung
8.LiC0-10(2) (Fig. 80B), da sich eine Null unter
der zweiten Schubstange im Speicherwerk Nr. 8 befindet. Der Stromkreis setzt sich dann fort über
die Leitungen8.LiTo-i6, 8.Li?0-8(0), PRS-5(o)
(Fig. 80A), PRS-4(o), 7.MAF-I(O) (Fig. 79A),
7.MAF-S(O), 7.T-Z(O)1 7;Γ-7(ο), 7.^9-12(0)
(Fig. 79B), 7.^0-10(0) (Fig. 79D), 7.^0-11(0),
7.^9-14(0), 7.MAF-^0) (Fig.79A) 7.MAF-S(O),
7.LK0-2(0) zur Klemme 7.LKo-1 (Fig. 79B) und
damit zur Wicklung des Relais 7.LKo.
Das Relais 7.LKo schließt jetzt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den Kontakt 7.AS\-io (Fig. 79 A), die Leitung 493, den zweiten
Haltekontakt 7.X1 -1, Leitungen 7.Z1-4, 494,
Kontakt7.LÄO-3 (Fig.79B) zur Klemme7.Li£o-i.
Das Sperrelais 7.LKo schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 3-19 (Fig. 76B), MT2-20 (Fig. 76C), MT2-22, Leitung
472, Kontakte MA-i2 (Fig. 76A), MA-14,
M5-I4, MB-I2, 7.LK0-S (Fig. 79B), 7.LK0-9,
Leitungen 7.LiC0-11(0), 7.^0-6(0) (Fig. 79D),
Kontakt 7.A 0-8, Leitungen 7.^9-13(0), 7.T-4(o)
(Fig. 79A), 7-T-S(O), 7.S2-2(0) (Fig. 79B),
7.^2-4(O), Nicht-Zehnerschaltleitung7.LK0-14(0),
Kontakte 7.LK0-15, 7.LK0-7, 7.S1-4, 7.6Ί-3 zur
Klemme 7.C-2 (Fig. 79D) und damit zur Wicklung des Relais 7.C.
Durch das Ansprechen des Relais 7.C wird der Erregerstromkreiis für das Relais MTN (Fig. 73 B)
unterbrochen, das wiederum die Haltestromkreise für die Relais 7.^0 und MT2 unterbricht. MT2
unterbricht dann den Erregerstromkreis und 7.Ao
den Haltestromkreis für das Relais MB (Fig. 76 A). Das Relais7.Ao unterbricht auch die Erreger-Stromkreise
für die Relais 7.C, 7.V2, 7.LKο und
8.V i. Das Relais MB unterbricht jetzt den Erregerstromkreis
für das Relais 7.MAF (Fig. 79 A). Das Relais 7.C (Fig.79D) stellt den Erregerstromkreis
für das Relais MTN (Fig. 73 B) wieder her.
Das Abfallen des Relais 7.V2 (Fig. 79 A) gestattet
die Rückkehr der zweiten Schubstange MM in die Ruhelage, wodurch eine Null im zweiten
Stellenwert gesperrt und der Haltestromkreis für das Relais 7.LKo unterbrochen wird. Das Abfallen
des Relais 8.V τ (Fig. 80 A) sperrt wieder eine Null in dem fünften Stellenwert des Zwischenspeicherwerkes
Nr. 8.
Durch das Abfallen des Relais MT2 wird jetzt
ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die Kontakte MT 3-19 (Fig. 76 B), MT 2-20 (Fig. 76 C),
MT2-21, Leitung 464 zur Klemme MA-11 und
damit zur Wicklung· des Relais MA. Das Relais MT2 schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol
über den Kontakt MT2-32 (Fig. 76 C), Leitung MT 2,-2,7, Kontakte MT 3-23, MT4-24, MT4-25,
Leitungen MT 1-5(3), 7.^2-1(3) (Fig. 79A),
7.^2-3(3), 7.LK0-17(3), 7.LK0-10(3) (Fig.79B),
7.LK0-16, 7.LK0-8(0), 7.AS 1-20(0), 7.ASi-ig(o),
7.Aq-2(o) zur Klemme 7.^0-5 (Fig. 79D) und
damit zur Wicklung des Relais 7.^0. Relais MTN
schließt einen Haltestromkreis für MT 3 von Plus über MTN-8. Relais 7.^0 schließt seinen Haltestromkreis
von Plus über MTN-6.
Das Relais MA (Fig. 76 A) schließt jetzt einen Stromkreis, wie vorher verfolgt, wodurch die
Relais 7.V1 (Fig. 79 A) und 8.F2 (Fig. 80 A) erregt
werden, und seinen, eigenen Haltestromkreis. Eine Abzweigung des gleichen Stromkreises verläuft
über die Kontakte MB-S (Fig. 76 A), MB-7, M^-9, M^-io, Leitung 471, MT2-9 (Fig. 76 C),
MT2-10, MT3-11 (Fig. 76B), MT3-12 zur
Klemme MT4-13 und damit zur Wicklung des Relais MT 4. Das Relais MA erregt auch das Relais
7.MAF (Fig. 79 A).
Durch die Erregung des Relais MT 4 wird der Erregerstromkreis für das Relais 7.^0 (Fig. 79 D)
unterbrochen und ebenso der eine Haltestromkreis für das Relais MT 3, aber beide Relais werden
noch vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten. Durch die Erregung des Relais 7.Vi (Fig. 79 A) wird
die dritte Schubstange MM in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 verstellt, wodurch die Haken K
angehoben werden und die gesperrte Null ausgelöst wird. Durch die Erregung des Relais 8.F2 des
Zwischenspekherwerkes Nr. 8 (Fig. 80 A) wird die sechste Schubstange MM in dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 verstellt, aber das Sperrelais 8.LKο ist noch erregt, so daß die Null nicht ausgelöst
wird.
Das Relais MT 4 (Fig. 76 B) schließt jetzt einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT 2-32 (Fig. 76 C), Leitung MT 3-37, Kontakte MT 3-23,
MT4-24, MT4-38 und Leitungen MT 1-4(3),
59-4(3) (Fig. 75 B), 59-5(3), ADD-4(z) (Fig. 71 C), ADD-ziz), PRS-3(3) (Fig. 80A),
PRS-6(3), 8.LK0-17(3) zur Leitung 8.LK2-10(3)
(Fig. 80 C), da eine »2« unter der dritten Schubstange in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert
ist. Der Stromkreis setzt sich dann fort ao über die Leitungen 8.LK2-16, 8.LK0-8(2),
PRS-5(2) (Fig. 80A), PRS-4(2), 7,MAF-i(2)
(Fig. 79A), 7.MAF-3(2), 7·Τ-3(2), 7-Τ-7&),
7.^/9-12(2) (Fig. 79B), 7.^0-10(2) (Fig. 79D),
7.^0-11(2), 7.^9-14(2), 7.MAF-4(2) (Fig. 79 A),
7.1^4^-5(2), 7.LK0-2(2) zur Klemme 7.LK2-1
(Fig. 79 C) und damit zur Wicklung des Relais 7.LK2.
Dieses Relais 7.LK2 schließt jetzt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über den Kontakt- 7.ASi-IO1 die Leitungen 493, 7.I1-1, 7.X1-4,
Kontakt 7.LK2-3 zur Klemme 7.LK2-1. Das
Sperrelais 7.LK2 schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 4-19 (Fig. 76 B),
JWT 3-20, JWT 3-22, Leitung 472, Kontakte MA-12
(Fig. 76A), MA-13, MB-13, MB-12, eine gemeinsame
Leitung 496 (Fig. 79 B), Kontakte 7.LK2-5
(Fig. 79C), 7.ZX2-9, Leitungen· 7.Li?0-11(2),
7.^0-6(2) (Fig. 79D), 7.^0-9(2), 7.LK0-14(2),
Kontakte 7.LK 2-15 (Fig. 79 C), 7.LK2-7, eine gemeirisame
Leitung 497, Kontakte 7.S1 -4 (Fig. 79 B), 7.S1-3 zur Klemme 7.C-2 und damit zur Wicklung
des Relais 7.C.
Jetzt unterbricht die Erregung des Relais 7.C
den Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B), das den Haltestromkreis für die
Relais 7.^0 und JWT 3 unterbricht. JWT 3 unterbricht
dann den Erregerstromkreis und das Relais 7.^0 den Haltestromkreis für das Relais MA. Das
Relais 7.^0 unterbricht auch die Erregerstromkreise
für die Relais 7.C (Fig. 79D), 7.Vi
(Fig. 79A), 7.LK2 und 8.F2 (Fig. 80A). Durch das Abfallen des Relais MA wird der Erregerstromkreis
für das Relais 7.MAF unterbrochen, während das Abfallen von 7.C den Erregerstromkreis
für das Relais JWTJV (Fig. 73 B) wiederherstellt. Das Abfallen des Relais 7.V r läßt die dritte
Schubstange JWM zurückkehren, wodurch eine »2«
im dritten Stellenwert des Summenspeicherwerkes gesperrt und der Haltestromkreis für das Sperrrelais
7.LK 2 unterbrochen wird. Durch das Abfallen des Relais 8.V2 des Zwischenspeicherwerkes
wird eine Null im sechsten Stellenwert in dem Speicherwerk Nr. 8 gespeichert.
Das Relais MT 3 schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 4-19 (Fig. 76 B),
ΜΓ3-20, MT3-21, Leitung 474 zur Klemme MB-τι (Fig. 76A), wodurch das Relais MB erregt
wird. Das Relais JWT3 erregt auch das Relais 7.^0
durch einen Stromkreis, der vom Pluspol über den Kontakt MT 3-32 (Fig. 76 B), Leitung MT 4-37,
Kontakte JWT4-23, JWT 5-24, MT5-25, Leitungen
AfT 1-5(4), 7-^2-i(4) (Fig. 79A), 7-«12-3(4),
7.LK0-17(4), 7.1X0-10(4) (Fig. 79B), 7.LK0-16,
7.LK0-8(0), 7.^51-20(0) (Fig.79A),7.AS 1-19(0),
7.^9-2(0) (Fig. 79 B) zur Klemme 7.A 0-5 (Fig. 79 D) und damit zur Wicklung des Relais
7.Ao führt. Relais MTN schließt einen Haltestromkreis
für MT4 von Plus über MTJV-8. Relais 7.^0 schließt seinen Haltestromkreis von
Plus über MTN-6. Das Relais MB schließt jetzt einen Stromkreis, wie vorher verfolgt, wodurch
die Relais 7.^2 und 8.ΡΊ erregt werden und sein
eigener Haltestromkreis geschlossen wird. Das Relais MB erregt das Relais 7.MAF über einen
Stromkreis, der vom Pluspol über die Kontakte M5-4 (Fig. 76A), 7.AS1-1 (Fig. 79A), 7.AS 1-5
zur Klemme 7.MAF-2 verläuft.
Das Relais MB erregt auch das Relais MT 5
über eine Abzweigung des gleichen Stromkreises, wie vorher gezeigt. Die Erregung des Relais MT 5
unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 7. Ao und den einen Haltestromkreis für MT 4,
aber beide werden vom Relais MTN (Fig. 73 B) gehalten. Durch die Erregung des Relais 7.V2
wird die vierte Schubstange im Summenspeicherwerk Nr. 7 verstellt, wodurch die Haken K angehoben
werden und die Null ausgelöst wird. Durch die Erregung des Relais 8.Vi wird die siebente
und letzte Schubstange in dem Zwischenspeicherwerk Nr.8 verstellt, aber das Relais 8.LK ο
steht noch unter Strom, und die Null wird nicht ausgelöst.
Das Relais MTS schließt jetzt einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt MT 3-32 (Fig. 76 B), Leitung ΜΓ4-37, Kontakte MT4-23, MT 5-24,
ΜΓ5-38, LeitungenΜΓ 1-4(4), S9-4(4) (Fig.75B).
59-5(4), ADD-4(4) (Fig. 71 C), ADD-Z(A),
PRS-3(4) (Fig.8oA), PRS-6(4), 8Z/i0-17(4),
8.LK 1-10(4), da sich eine »1« unter der vierten
Stange im Speicherwerk Nr. 8 befindet. Der Stromkreis setzt sich dann fort über die Leitungen
8.L/C1-16, 8.1X0-8(1), PRS-S(I) (Fig. 80A),
PRS-4(i), 7-MAF-i(i) (Fig. 79A), 7.MAF-z(i),
7.T-Z(T), 7^-7(1), 7.Si-6(i) (Fig. 79B),
7.S 1-7(1), 7.^9-12(1), 7.^0-10(1) (Fig. 79D),
7.^0-11(1), 7.^9-14(1), 7.MAF-4(i) (Fig. 79 A),
7.MAF-S(I)1 7.LK0-2(1) zur Klemme 7.LK1-1
und damit zur Wicklung des Sperrelais 7.LKi.
Die Erregung des Sperrelais 7.LK1 schließt für
dieses einen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt 7.ASi-io (Fig. 79A), Leitungen 493,
7.Zi-I1 7.X 1-4, 494, Kontakt 7.LK1-3 (Fig. 79 C)
zur Klemme 7.LK1-1. Die Erregung des Relais
7.LK ι schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte MT 5-19 (Fig. 76 B), ΜΓ4-20, MT 4-22, Leitung 472, Kontakte MA-12
(Fig. 76 A), MA-14, MB-I4, MS-12, eine gemeinsame
Leitung 496 (Fig. 79 B), Kontakte 7.Li? 1-5
(Fig. 79C)1 7.LK1-9, Leitungen 7.LK0-11(1),
7.^0-6(1) (Fig. 79D)1 7.^0-9(1), 7.LK0-14(1),
Kontakte γ.LK1-15 (Fig. 79 C), 7.LK1-7, die gemeinsame
Leitung497, Kontakte7.6"i-4(Fig. 79 B),
7.S 1-3 zur Klemme 7.C-2 und damit zur Wicklung
des Relais 7.C.
Die Erregung des Relais 7.C unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B),
das den Haltestromkreis für die Relais 7.^0 und
MT4 unterbricht. Durch das Abfallen des Relais
MT 4 wird der Erregerstromkreis und durch das Abfallen des Relais 7.^0 der Haltestromkreis für
das Relais Mi? unterbrochen. Ferner werden durch
das Abfallen des Relais 7.^0 die Erregerstromkreise
für die Relais 7.C, 7.V 2, 7.LKi und 8.V1
unterbrochen.
Das Abfallen des Relais MB unterbricht den Erregerstromkreis
für 7.MAF, während das Abfallen
von 7.C den Erregerstromkreis für MTN wiederherstellt.
Das Abfallen des Relais 7.F2 gestattet die Rückkehr der vierten Schubstange MM, wodurch
eine »1« im vierten Stellenwert gesperrt und der Haltestromkreis für das Relais 7.LKi
unterbrochen wird. Durch das Abfallen des Relais 8.Vi wird wieder eine Null im siebenten
Stellenwert des Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 festgehalten.
Das Relais MT4 erregt jetzt MA über einen
Stromkreis, der vom Pluspol über die Kontakte MT5-19 (Fig. 76B), MT4-20, MT4-21, Leitung
464 zur Klemme MA-11 (Fig. 76 A) verläuft. Das
Relais MT4 erregt auch das Relais 7.^0 durch
einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT4-32 (Fig. 76 B), Leitung MT 5-37, Kontakte
MT 5-23, MT 6-24, ΜΓ6-25 und Leitungen
MT 1-5(5), 7-«·2-1(5) (Fig.79A), 7.AS2-3(5),
7.LK0-17(5) (Fig.79B), 7.LiSTo-IO(S)1 7.LK0-16,
7.Li?o-8(o), 7.^,S"i-2o(o) (Fig.79A),7.^^1-19(0),
7.^9-2(0) (Fig. 79 B) zur Klemme 7.^0-5
(Fig. 79 D) und damit zur Wicklung des Relais 7.Ao. Relais MTN schließt einen. Haltestromkreis
für das Relais MT 5 von Plus über MTN-8.
Relais 7.A ο schließt seinen Haltestromkreis über
MTN-6. Durch die Erregung des Relais MA werden jetzt die Relais 7.Vi und 8.V2 erregt und der
eigene Haltestromkreis geschlossen. MA erregt auch die Relais MT 6 und 7.MAF, wie vorher beschrieben.
Das Relais MT 6 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 7.^0 und den einen Haltestromkreis
für MT 5, jedoch werden beide vom Relais* MTN (Fig. 73 B) erregt gehalten. Durch
die Erregung des Relais 7.Vi wird jetzt die fünfte Schubstange in dem Speicherwerk Nr. 7 verstellt,
wodurch die Sperrhaken angehoben werden und die Null ausgelöst wird. Bei der Erregung des Relais
8.F2 (Fig. 80 A) bewegt sich sein Anker. Da aber die Mitnehmerklinke an der sechsten Schubstange
durch die Bewegung der siebenten Stange in die unwirksame Lage zurückgebracht ist und keine
weiteren Schubstangen mit geraden Nummern mehr vorhanden sind, so führt der Anker lediglich
eine unwirksame Bewegung aus.
Das Relais MT6 schließt jetzt einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt MT 4-32 (Fig. 76 B), Leitung MT5-37, Kontakte MT 5-23, ΜΓ6-24,
MT 6-38, LeiturageniMTi^s), B9-4(5) (Fig. 75 B),
B9-5(5),ADD-4(5) (Fig.7iQ,ADD-3(5),PRS-3(5)
(Fig. 80A), PRS-6(5), 8.Li? 0-17(5) zu der Leitung
8.Li?0-10(5), da eine Null unter der fünften
Schubstange im Speicherwerk Nr. 8 gesperrt ist. Der Stromkreis setzt sich über die Leitungen
8.Li?0-16 zu den Leitungen 8.Li?0-8(o), PRS-5 (0)
(Fig. 80 A) usw. fort, wie vorher verfolgt, und erregt
das Relais 7.LKo. Der gerade verfolgte
Stromkreis ist über den Sperrkontakt (o) unter der fünften Schubstange des Zwischenspeicherwerkes
Nr. 8 geführt. Dies ist aus dem Grunde geschehen, weil die Nullen in dem Speicherwerk
Nr. 8 zurückgehalten werden müssen und nicht ausgelöst werden dürfen.
Das Relais 7.LKo schließt jetzt seinen Haltestromkreis
über den Kontakt 7.^1-10 (Fig. 79 A)
und vollendet den Erregerstromkreis für das Relais 7.C (Fig. 79 D), der vom Pluspol über den Kontakt
MT 6-19 (Fig. 76 B) und von dort über bereits früher verfolgte ähnliche Stromkreise verläuft.
Die Erregung von 7.C unterbricht den Erreger- go
Stromkreis für das Relais MTN (Fig. 73 B), das wiederum den Haltestromkreis für 7.^0 und ΜΓ5
unterbricht.
Das Abfallen des Relais MT 5 unterbricht den
Erregerstromkreis für das Relais MA, dessen Haltestromkreis durch das Abfallen des Relais
7.Ao unterbrochen wird. Das Abfallen von 7.^0
unterbricht auch die Erregerstromkreise für die Relais 7.C, 7.Vi, 7.LKo und 8.V2. Durch das
Abfallen von MA wird der Erregerstromkreis für das Relais 7.MAF (Fig. 79A) unterbrochen, während
durch das Abfallen von 7.C die Erregerleitung für das Relais MTN wiederhergestellt wird.
Infolge des Abfallens von 7.Vi kann die Schubstange in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch ·
eine Null im fünften Stellenwert gesperrt und der Haltestromkreis für das Sperrelais 7.LKo unterbrochen
wird.
Das Relais MT 5 erregt jetzt das. Relais MB über einen Stromkreis, der, wie früher beschrieben, u0
vom Pluspol über den Kontakt MT 6-19 (Fig. 76 B)
verläuft. ΜΓ5 erregt auch das Relais 7.^0 über
einen Stromkreis, der sich vom Pluspol über den Kontakt ΜΓ5-32, Leitung ΜΓ6-37, Kontakte
ΜΓ6-23, ΜΓ7-24 (Fig. 76A), MT7-25 und die
Leitungen MT 1-5(6), 7.AS"2-1 (6) (Fig. 79 A),
7.AS 2-3(6), 7.LK 0-17(6) (Fig. 79B),7-Li? 0-10(6),
7.Li?0-16, 7.LK0-8(0), 7.ASi-2o(o) (Fig. 79A),
7.AS 1-19(0), 7.^9-2(0) (Fig. 79B) zur Klemme
7.^0-5 (Fig. 79 D) erstreckt. Relais MTN schließt einen Haltestromkreis für MT 6 von Plus über
MTN-8. Relais 7.A ο schließt seinen Haltestromkreis
über MTN-6.
Das Relais MB. erregt die Relais 7. V 2 und
8.F ι und schließt seinen eigenen Haltestromkreis.
MB erregt auch MT7 und 7.MAF. Das erregte
Relais MT 7 unterbricht den Erregerstromkreis
für 7.A ο und den einen Haltestromkreis für MT 6,
jedoch werden beide noch vom Relais MTN (Fig, 73 B) gehalten.
Jetzt verstellt die Erregung von 7. V 2 (Fig. 79 A) die sechste Schubstange in dem Summenspeicherwerk
Nr. 7, hebt die Haken an und; löst die Null aus. Durch die Erregung des Relais 8.V1
(Fig. 80 A) wird wiederum die siebente Schubstange in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 bewegt.
Da nämlich das Löschrelais 8.Ό noch erregt ist, ist die Mitnehmerklinke an der siebenten Stange nicht
zurückgestellt worden und ragt noch in die Bahn des Ankers des Relais 8.V1 hinein. Das Relais 8.F1
hebt infolgedessen wiederum die Haken an, aber da das Sperrelais 8.LK ο noch erregt ist, wird die
Null nicht ausgelöst.
Das Relais MT 7 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt MT 5-32 (Fig. 76B)1 Leitung MT6-37, Kontakte MT 6-23, MT 7-24
(Fig. 76 A), MT 7-38, Lei.tungen.MT 1-4(6), B 9-4(6)
(Fig. 75B)1 59-5(6), ADD-4(ß) (Fig. 71 C),
ADD-3(6), PRS-3(6) (Fig. 80A), PRS-6QS),
8.LK0-17(6) zur Leitung 8.LK0-10(6), da jetzt
eine Null im sechsten, Stellenwert des Speicherwerkes Nr. 8 gesperrt ist. Der Stromkreis setzt
sich dann fort über die Leitungen 8.LK 0-16,
8.LK 0-8(0) usw., um das Sperrelais 7.LKo zu erregen.
Das Sperrelais 7.LKo schließt jetzt seinen Haltestromkreis und den Erregerstromkreis für
7.C vom Pluspol über den Kontakt MT 7-19
(Fig. 76 A), wie vorhin beschrieben. Durch die Erregung von 7.C wird der Erregerstromkreis für das
Relais MTN unterbrochen, das wiederum die Haltestromkreise für 7. Ao und MT 6 unterbricht. Durch
das Abfallen des Relais 'MT 6 wird der Erregerstromkreis und durch das Abfallen des Relais 7.^0
der Haltestromkreis für das Relais MB unterbrochen. Durch das Abfallen des Relais 7.^0
werden die Stromkreise für die Relais 7.C, 7.V2,
7.LKo und 8.F ι unterbrochen. Das Relais unterbricht
jetzt den Erregerstromkreis für das Relais 7.MAF. Durch das Abfallen des Relais 7.C wird
der Erregerstromkreis für das Relais MTN wiederhergestellt.
Das Abfallen des Relais 7.V 2 läßt die sechste Schubstange zurückkehren, wodurch eine
Null im sechsten Stellenwert gesperrt und: der Haltestromkreis für das Sperrelais 7.LK ο unterbrochen
wird. Durch das Abfallen des Relais 8.V1 wird eine Null wieder unter der siebenten Stange
in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gesperrt.
Das Relais MT 6 erregt jetzt das Relais MA über einen Stromkreis, der vom Pluspol in der beschriebenen
Weise über den Kontakt MT 7-19
(Fig. 76 A) verläuft. Das Relais MT 6 erregt ferner das Relais 7.^0 über einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt MT6-32 (Fig. 76 B), Leitung MT7-37 (Fig. 76 A), Kontakte
MT 7-23, MT 8-24, MT 8-25, Leitungen MT ι-5 (7),
.AS 2-1(7) (Fig.79A), 7^S2-3(7), 7-LK0-17(7)
(Fig.79B), 7.LK0-10(7), 7.LK0-16, 7X^0-8(0),
7.AS 1-20(0) (Fig. 79A), 7.^1-19(0), 7.^9-2(0)
(Fig-. 79 B) zur Klemme 7.A 0-5 (Fig. 79 D). Relais
MTN schließt einen Haltestromkreis für MT 7 von Plus über MTN8. Relais 7.Ao schließt seinen
Haltestromkreis über MTN-6.
Das Relais MA erregt jetzt die Relais 7.Vf und
8.V2, schließt seinen eigenen Haltestromkreis und
erregt die Relais. MT 8 und 7.MAF. Durch die
Erregung des Relais MT 8 wird der Erregerstromkreis für das Relais 7.^0 und der eine Haltestromkreis
für das Relais MT 7 unterbrochen. Beide Relais werden jedoch noch vom Relais MTN
(Fig. 73 B) gehalten. Durch die Erregung von 7.Vi
wird jetzt die siebente Schubstange in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 bewegt, wodurch die Sperrhaken
angehoben werden und die Null gelöscht wird. Bei "der Erregung des Relais 8. V 2 bewegt
sich dessen Anker wiederum unwirksam, ohne eine Schubstange zu verstellen.
Durch die Erregung von MT 8 wird 7.LK ο erregt
über einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt MT6-32 (Fig. 76 B), Leitung MT 7-37
(Fig. 76 A), Kontakte MT7-23, MT8-24, MT8-38, Leitungen MT 1-4(7), 5 9-4(7) (Fig. 75 B), £9-5(7),
ADD-4(7) (Fig. 71 C), ADD-3(7), PRS-3(7)
(Fig. 80A), PRS-6(7), 8.LK0-17(7) zur Leitung
8.LK ο-1 ο (7) (Fig. 80 B), da sich eine Null unter
der siebenten Schubstange im Speicherwerk Nr. 8 befindet. Der Stromkreis setzt sich fort über die
Leitungen 8.LK0-16, 8.LK0-8(0) usw. zur Wicklung
des Sperrelais 7.LKo. Das Relais MT 8 schließt seinen Haltestromkreis vom Pol + + über
die Kontakte TT-4 (Fig. 73 C), MD 2-21 (Fig. 73 D), MD2-22, MT 8-2 (Fig. 76 A) zur Klemme MT8-13.
Das Relaisi 7.LK ο schließt jetzt seinen Haltestromkreis
und den Erregerstromkreis für 7.C, der vom Pluspol in der früher beschriebenen Weise
über den Kontakt MT 8-19 (Fig. 76 A) verläuft. Die Erregung von 7.C unterbricht den Erregerstromkreis
für MTN, das den Haltestromkreis für 7.^0 und MT 7 unterbricht. Das Abfallen des
Relais MT 7 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais MA, dessen Haltestromkreis durch
das Abfallen des Relais 7.A ο unterbrochen wird. Das Abfallen des Relais 7.A ο unterbricht die Erregerstromkreise
für 7.C, 7.Vi, 7.LKo und 8.F2.
Das Relais MA unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 7.MAF, während das Relais 7.C den no
Erregerstromkreis für das Relais MTN wiederherstellt. Durch das Abfallen des Relais 7. Vi
kehrt die siebente Schubstange in ihre Ruhelage zurück, wodurch eine Null im siebenten Stellen*-
wert gespeichert und der Haltestromkreis für 7.LKo unterbrochen wird.
Die Beschreibung der Papierwagenbewegung war bis zu dem Zeitpunkt geführt, zu dem die
Papierwagenrücklaufvorrichtung mit der zugehörigen Kupplung in Eingriff gebracht worden war.
Nach Beendigung der Papierwagenbewegung wird die Kupplung ausgerückt und der Schalter TCS
geöffnet. Die Dauer des Geschlossenseins des Schalters TCS ist von verschiedener Dauer und
hängt ab von der Entfernung, die der Papierwagen zurücklegen muß und der Geschwindigkeit des An-
triebsmotors, sie steht jedoch zu der Geschwindigkeit
des Ansprechens des Relais in keiner Beziehung. Es ist deshalb auch kein Versuch gemacht
worden, die Zeiten der beiden Arbeitsspiele des Maschinenganges zueinander in Beziehung zu
setzen. Normalerweise wird der Schalter TCS während des Additionsspieles geschlossen. Die auf
das Öffnen des Schalters TCS folgenden Vorgänge werden hier zum Abschluß gebracht.
ίο Durch das 'Öffnen des Schalters TCS wird das
Relais TF stromlos gemacht, das den Erregerstromkreis
für das Relais FTF unterbricht. Das Relais FTF stellt daher den Erregerstromkreiis
für den Papierwagenrücklaufmagneten TCR wieder her. Da sich aber der Papierwagen in seiner
äußersten rechten Stellung befindet, kann die Papierwagenrücklaufvorrichtung nicht angetrieben
werden, so daß der Papierwagen in seiner Ruhelage verbleibt, bereit für die nächste Rechnung.
Das Abfallen des Relais· MT 7 schließt jetzt
einen Stromkreis vom Pluspol· über die Kontakte MT 7-39 '(Fig. 76A), MT 8-40, MT8-4, DUU-Z
(Fig. 76D), DUU-A, MD2-1 (Fig. 73D), MD2-2
zur Klemme CCR-2 und damit zur Wicklung des Relais CCR. Das Ansprechen dieses Relais CCR
dehnt den obigen Stromkreis von der Klemme CCR-2 über den Kontakt CCR-4, Leitung 498,
Kontakte TX-18 (Fig. 73 C), TX-19 und Leitung 499 zur Klemme CR-4 und damit zur Wicklung
des Relais CR aus. Die Erregung von CR unterbricht den Erregerstromkreis für die Schaltrelais
CPSi und CPS2. Durch das Abfallen des Relais
CPS ι wird die Stromquelle von sämtlichen mit +
bezeichneten Pluspolen abgeschaltet, jedoch nicht von den mit + + bezeichneten. Infolgedessen werden
folgende Relais oder Magneten stromlos: KR (Fig. 63 A) erregt vom Pluspol· über /-20
(Fig. 72A), Y (Fig. 72D) erregt vom Pluspol
über J1-6 (Fig. 71 B), Yi (Fig. 71 B) erregt vom
Pluspol über F-5 (Fig. 72 D), / (Fig. 72 A) gehalten
vom Pluspol unmittelbar. 2 A.LKi (Fig. 76C) gehalten vom Pluspol über 2A.U-8
(Fig. 76A), A.MRz (Fig. 75D) erregt vom Pluspol
über N-10 (Fig. 72B), B.MRo (Fig. 75 C)
erregt vom Pluspol über N-το (Fig. 72B), FIP
Fig. 73 D) gehalten vom Pluspol über K-11 (Fig. 72 A), MTN (Fig. 73B) erregt vom Puspol
über 7.AS1-10 (Fig. 79A), 8.LKο (Fig. 80B)
erregt vom Pluspol über γ.AS 1-23 (Fig. 79 A),
DUU (Fig. 76D) gehalten vom Pluspol über
7.AS"i-22 (Fig. 79A), VD (Fig. 76D) gehalten
vom Pluspol über 7.AS1-22 (Fig. 79A), S.U (Fig. 80A) erregt vom Pluspol über DUU-J
(Fig. 76 D), Ty (Fig. 72 C) gehalten, vom Pluspol
über Y-4 (Fig. 72D), T8 (Fig. 72C) gehalten vom
Pluspol über if-15 (Fig. 72 A), // (Fig. 71 B) gehalten
vom Pluspol über K-g (Fig. 72 A), MD ι (Fig. 71 A) und MD 2 (Fig. 73 D) gehalten vom
Pluspol über K-g (Fig. 72A)1 TCR (Fig. 63 B)
erregt vom Pluspol über /7-8 (Fig. 71 B), 7.U,
7.X i, 7.AS τ und 7.AS2 (Fig. 79 A) erregt vom
Pluspol über MD1-9 (Fig. 71 A), 7.G (Fig. 79D),
gehalten vom Pluspol über 7.AS ΐ-το (Fig. 79A),
PRS (Fig. 80 A) gehalten vom Pluspol über K-g (Fig. 72A), TTT (Fig. 73 C) gehalten, vom Pluspol
über MD 2-20 (Fig. 73 D), CCR und CR (Fig. 73 D) erregt vom Pluspol über .MT 7-39
(Fig. 76 A).
Das Abfallen des Relais MD 2 unterbricht den Haltestromkreis für MT 8 (++ über TT-4). In
diesem Augenblick sind sämtliche Relais stromlos geworden. Das Abfallen des Relais CR stellt den
Erregerstromkreis für die Hauptschaltrelais. CPS 1. und CPS 2 (Fig. 73 D) wieder her, der vom
Pol + + über den Kontakt CR-7 verläuft. Das Ansprechen von CPSi verbindet die Stromquelle mit
den die Bezeichnung + tragenden Polen und bereitet die Maschine für die nächste Rechnung vor.
Auf diese Weise sind zwei Zahlen, von denen die eine einen Preis und die andere eine Menge
darstellt, miteinander multipliziert worden, deren Produkt in einem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert
worden ist. Außerdem sind die nicht gewünschten Dezimalstellen abgestrichen, das Produkt
gedruckt und das Resultat in das Summenspeicherwerk Nr. 7 übertragen. In der Beschreibung
ist nur ein einziges solches Summenspeicherwerk, nämlich das Speicherwerk Nr. 7, behandelt,
in das eine additive Übertragung vom Speicherwerk Nr. 8 stattfindet. Es kann natürlich auch eine g0
gleichzeitige Übertragung eines Resultates von zwei oder mehr Speicherwerken stattfinden durch
i. Erregung ihrer U-, X- und ^^-Relais, 2. Anordnung
eines Erregerstromkreises für das Relais MTN (Fig. 73 B) in jedem solchen Speicherwerk,
so· daß ein C- oder ein D-Relais in jedem gleichzeitig
erregt werden muß, um das Relais MTN stromlos zu machen, 3. Vorkehrung, daß die
Erregerstromkreise für die F-Relais über die Kontakte
in einem Additionsrelais in jedem Speicherwerk hintereinander geführt sind. Dadurch ist die
Erregung eines Additionsrelais in jedem Speicherwerk gesichert, bevor irgendein F-Relais erregt
werden kann.
Der gleiche Betrag kann auch zu einer verschiedenen Summe in jedem Speicherwerk addiert
werden, da der Zahlenwert des erregten Additionsrelais in einem gegebenen Stellenwert allein durch
den Wert des vorher in diesem Stellenwert gesperrten Kontaktes und weiter der Zahlenwert des n0
für Speicherzwecke erregten Sperrelais- durch, den Wert des erregten Additionsrelais gemeinschaftlich
mit dem Wert der ankommenden Ziffer bestimmt ist, die voneinander unabhängig sind und
in jedem Speicherwerk verschieden sein können.
Ein solches zusätzliches Summenspei eher werk
Nr. 6 ist in den Fig. 81A bis 81D gezeigt, und bei
der dargestellten Ausführungsform wird es für Zwischenrechnungen verwendet. Seine Relais U, X
und AS (Fig. 81 A) können gleichzeitig mit denen des Summenspeicherwerkes Nr. 7 über einen vom
Kontakt 59-6 (Fig. 75 B) abzweigenden Stromkreis
erregt werden. Dadurch wird ein Erregerstromkreis vom Relais MTN (Fig. 73 B) über das
zugehörige C-Relais geführt. Wenn der Erreger-Stromkreis
für die V-Relais vom Kontakt CL1-5
(Fig. 73 B) anstatt unmittelbar zum Kontakt
j.A ο-1 (Fig. 79 Dj zu verlaufen, über die Kontakte
6.AS1-21 (Fig. 8iA), 6.AS1-16, Leitung 500
Kontakte 6.A0-3 (Fig. 81D), 6.A0-1 zum Kontakt
γ.Α o-i (Fig. 79 D) geführt wird, so muß ein Additionsrelais sowohl im Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 als auch im Summenspeicherwerk Nr. erregt sein, bevor weiteres geschehen kann. Das
Summenspeicherwerk Nr. 7 kann zur Bildung einer Endsumme benutzt werden. Selbstverständlich
kann jedes der beiden Summenspeieherwerke unabhängig voneinander auf Null gestellt werden.
13. Selbsttätige Einschaltung von Zwischenräumen x„ beim Abdruck von großen Zahlen
Der Einfachheit halber wurde in der vorausgehenden Beschreibung ein Multiplikationsvorgang
mit Faktoren von nur wenigen Ziffern behandelt. Im wirklichen Betrieb kommen Faktoren von
sechs und acht Ziffern und Produkte von zwölf oder mehr in Frage. Beim Abdruck von langen
Zahlenreihen ist es zweckmäßig, sie in Gruppen von Dreien aufzustellen, wobei jede Gruppe von
der anderen durch einen Zwischenraum, ein Komma oder ein anderes Zeichen getrennt ist.
Es ist bereits im Abschnitt IX, Unterabschnitt 12, . gezeigt worden, daß während des Zwischensummenabdruckes
des Produktes aus dem Speicherwerk Nr. 8 einer der normalen Druckimpulse von der
Leitung/D-13 (6) (Fig. 72 B) über die Kontakte ID-z, SH-4 (Fig. 71 D) zur Klemme ER2-5
(Fig. 71 C) geführt wird, wodurch das Relais ER 2
erregt und ein Dezimalpunkt zum Abdruck gebracht wird, ohne daß der Zustand der Relaisgruppe
Ti, T2 usw. (Fig. 72C und 72D) geändert
wird. Nach dem Abdruck des Punktes wird das Relais SH erregt (Fig. 71 D), wodurch der gleiche
Impuls in dem Druckstromkreis zurückgeführt und die nächste Ziffer zum Abdruck gebracht wird.
In ähnlicher Weise wird das Relais ER 1 (Fig. 71 D) erregt, um einen Zwischenraum vor
jeder dritten Ziffer, gerechnet vom Dezimalpunkt nach links, einzuschalten. In dem Relais ID befindet
sich ein fester Kontakt ID-14, mit dem ein Federkontakt /.0-13(3) zusammenarbeitet. Über
dem Federkontakt /.D-13 (3) verläuft ein dem . Tausenderstellenwert entsprechender Impuls, der,
wie bereits beschrieben, seinen Weg nimmt vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), F-I
(Fig. 72 D), F-io, GT 2-9 (Fig. 72 C), GT 2-8, Leitung
435, T 3-2 (Fig. 72 D), T 3-17 (Relais T 3 ist erregt), T 2-18, T 2-19, Leitungen T 1-20(3),
^-13(3) zum Kontakt ID-14 (Fig. 72 B). Der
Kontakt /.D-14 setzt den Stromkreis nun nicht über
das Kabel /D-12 zum Relais 8.REC (Fig. 80D)
fort, sondern ist mit dem Kontakt AF-10 verbunden.
Wenn das Relais AF zufällig in diesem Augenblick
erregt ist, so setzt sich der Stromkreis fort über den Kontakt ^ 7-5, Leitung 442 (Fig. 72 C), Kontakte
T 3-1 (Fig. 72 D), T 3-24, T 2-21 zum Kontakt
T 2-22. Da keines der Relais L oder D (Fig. 71 B)
zu diesem Zeitpunkt erregt ist, führt auch kein Stromkreis über das Kabel T1-37 (Fig. 72 D), vielmehr
zweigt der Stromkreis vom Kontakt T 2-22 ab und gelangt über 8.REC-10 (Fig. 80D), Leitung
8.REC-7(5) und den unter der fünften Stange in den Relais 8.LKi, 8.LK 2 usw. gesperrten Kontakt
zu den entsprechenden Druckmagneten.
Das Relais AF (Fig. 72 B) wird, wie bereits festgestellt, lediglich während des ersten Druckimpulses
erregt, um eine mögliche Null zu unterdrücken. Ist AF nicht erregt, wenn der Impuls
über den Kontakt /D-14 kommt, so setzt sich der Stromkreis fort über die Kontakte AF-io, AF-6,
SH-Z (Fig· 71 D), SH-11 zur Klemme ER 1-5 und
damit zur Wicklung des Relais ERi. Die Verbindungen des Relais ER 1 und sein Zusammenwirken
mit den Relais SH und Z (Fig. 71 C) sind in jeder Hinsicht den für das Relais ER2 beschriebenen
gleich, mit der Ausnahme, daß, anstatt den Punktdruckmagneten TPT (Fig. 63 B) zu erregen,
das Relais ER 1 einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt ER 1-1 (Fig. 71 D), FT-g
(Fig. 63 A) und Leitungen/^-12(3), FTF-6(z),
FTF-7(iz) zum Magneten TSP (Fig. 63B) für die
Leerschaltung des Papierwagens schließt.
Auf diese Weise wird das Relais ER 1 beim Empfang eines Impulses, der über die Leitung
/■D-13 (3) (Fig. 72 B) verläuft (AF ist vorher erregt
und wieder abgefallen), erregt, so daß der Papierwagen eine Leerbewegung ausführt. Das
Relais ERi erregt auch das Relais SH (Fig. 71 D)
und fällt dann ab, wie für das Relais ER 2 beschrieben, worauf der Stromkreis vom Kontakt
SH-Z über die Kontakte SH-12, ER 1-6, ER 1-2,
Leitungen 458 und 442 (Fig. 72 C), Kontakte T 3-1 (Fig. 72D), T3-24, T2-21, T2-22, 8.REC-10
(Fig. 80 D) und dann über den gesperrten Kontakt unter der fünften Stange in den Relais 8.LA'1,
8.LK2 usw. zum entsprechenden Druckmagneten umgeschaltet wird.
In dem Diagramm ist lediglich ein einziger Zwischenraumsteuerstromkreis vorgesehen, jedoch
ist eine Ausdehnung auf größere Zahlen leicht möglich. So würde z. B. in einer Maschine, deren
Speicherwerke zwölf Schubstangen anstatt neun besitzen, das Kabel /D-13 (Fig. 72 B) aus zwölf
Leitungen, bestehen. Der Kontakt /D-3 (die Punktsteuerstromkreise)
würde mit /D-I3(n) zusammenarbeiten, während der Kontakt /D-14 (der
Zwischenraumsteuerstromkreis) mit /D-13 (2), /D-13 (5) und /D-13 (8) zusammenarbeiten und
diesen entsprechende Leitungen im Kabel /D-12 nicht vorhanden sein würden. Die Verbindungen
zum Relais 8.REC und den T-Relais, deren Zahl
dreizehn statt acht betragen würde, würden entsprechend angeordnet sein.
Beim Abdruck der Faktoren nach ihrer Einführung, d. h. aus den Primär-Speicherwerken,
werden die DD-Relais, wie beschrieben, in Verbindung mit den Relais D oder L benutzt. Eine
Verbindung mit den Kontakten der DD-Relais, ähnlich wie bei dem Relais ID, dient zur Zwischenschaltung
eines etwa erforderlichen Punktes oder wischenraumes. Die Kontakte DD1-12 (Fig. 73 C),
DD 2-12, DD 3-12 führen zu dem Punktsteuerstromkreis,
wie im Abschnitt IX, Unterabschnitt 5 bereits beschrieben. Für den Zwischenraumsteuerstromkreis
sind alle jeweils dritten Kontakte, von der Punktsteuerung rückwärts gerechnet, miteinander
und mit dem Kontakt SH-Z verbunden, mit Ausnahme dort, wo ein solcher Kontakt in die
erste Stellung kommen würde, d. h. DD3-7(1),
DD 6-7(1) usw. Vom Kontakt SH-Z verläuft der Stromkreis in der genau der gleichen Weise, wie
für das Relais ID beschrieben.
X. Doppelte Multiplikation
Wie oben erwähnt, werden, wenn die Ziffernzahl des ersten Faktors größer ist als »3«, aber nicht
größer als »6«, die zweiten drei Ziffern, d. h. die drei niedrigeren Stellenwerte des Multiplikanden
zuerst mit den zwei Ziffern des Multiplikators multipliziert und das Ergebnis in dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 festgehalten. Dann werden die ersten drei Ziffern (die drei höheren Stellenwerte)
des Multiplikanden mit den Multiplikatorziffern multipliziert und das Ergebnis zu dem ersten Ergebnis
in richtiger Steillenwertverschiebung addiert. In gleicher Weise werden, wenn der Multiplikator
mehr als zwei, aber nicht mehr als vier Stellen besitzt, die drei Stellen des Multiplikanden
zuerst mit den zweiten zwei Stellen (die beiden unteren Stellenwerte) des Multiplikators multipliziert
und das Ergebnis in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 festgehalten. Dann werden die drei
Ziffern des Multiplikanden mit den ersten zwei Ziffern des Multiplikators multipliziert und das
Ergebnis zu dem früheren Ergebnis in der richti gen Stellenwertverschiebung addiert.
In allen Fällen, in denen es nötig wird, wird der Multiplikand, wie bei der einfachen Multiplikation
beschrieben, auf drei (oder sechs) Stellen durch selbsttätige Einführung einer genügenden Anzahl
von Nullen vervollständigt. In gleicher Weise wird der Multiplikator, wenn notwendig, auf zwei
(oder vier) Stellen aufgefüllt.
Es soll zuerst ein Fall betrachtet werden, in dem der Multiplikand einen Preis von z. B. $ 14.37 und
der Multiplikator eine Menge von z. B. »3« darstellt. Die Einführung des ersten Faktors erfolgt,
wie bereits beschrieben. Nachdem die beiden ersten Ziffern eingeführt sind, wird die Punkttaste K-PT
gedrückt. Wie bereits beschrieben, wird das Relais E (Fig. 73 A) erregt, worauf die Relais D
(Fig. 71 B), F, FT (Fig. 63A)1 DD2 (Fig. 73 Q,
der Tabulationsmagnet TTM2 (Fig. 63 B) und das Relais DAD (Fig. 73 C) folgen. Der Papierwagen
führt eine Tabulationsbewegung aus, und die Schreibvorrichtung beginnt, den. Multiplikanden zu
drucken, während die Ziffern hinter dem Punkt eingeführt werden.
Nach der Einführung der dritten Ziffer werden die vierten Schubstangen in den Abschnitten 1A
und ι B der Primär-Speicherwerke (Fig. 74 A bis 74D) in die verstellte Lage bewegt. Diese Bewegung
der Schubstangen läßt einen Tabulationskontakt an der vierten Stelle im Relais τ A. U
(Fig. 74 A) sich schließen, wodurch ein Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 1A.U-4, G-io
(Fig. 73 A), G-ii, C-5 (Fig. 72D), C-g, RRi-?
(Fig. 73B), i?i? 1-11 zur Klemme B-J und damit
zur Wicklung des Relais B hergestellt wird. Das Relais B spricht jetzt an und schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über die Kontakte K-I (Fig. 72A), JJ-9 (Fig. 71 B), //-io, C-18
(Fig. 72D), C-17, Leitung 431 (Fig. 73 A), Kontakte
RR1-4 (Fig. 73 B), RR ι-ig, 5-8 zur
Klemme B-J.
Wenn die Multiplikationstaste K-MULT (Fig. 63 B) jetzt gedrückt würde, wie es der Fall
sein würde, wenn der Multiplikand nur drei Ziffern umfassen würde, so würde das Relais RR1
(Fig. 73 B) erregt werden, wie bei der einfachen Multiplikation gezeigt, und würde sowohl den
Erreger- als auch den Haltestromkreis für das Relais B unterbrechen, das daher abfallen würde.
Andererseits würde die Einführung von weiteren Ziffern, also z. B. einer vierten Ziffer, die Erregung
eines anderen 7?i?-Relais als RR1 zur Folge haben,
so daß das Relais B durch seinen Haltestromkreis vom Relais K-i erregt gehalten wird. Eine Wirkung
des Relais B besteht darin, die Druckimpulse dort, wo es infolge des größeren Multiplikanden
nötig ist, wieder auf den Weg zu br-ingen.
Infolge des Drückens der Punkttaste K-PT werden, wie oben erwähnt, die ersten zwei Ziffern
über Stromkreise zum Abdruck gebracht, wie bei der einfachen.· Multiplikation beschrieben, di. h., der
erste Stromkreis verläuft vom Pluspol über die Kontakte DfJf-6 (Fig. 71 D), F-1 (Fig. 72D)1
F-io, Leitungen DDό-ι(ι) (Fig. 73C), D D 2-16(1),
Z)D2-7(1), DDi-i7(i), D-7(i) (Fig. 71 B) zum
Druckmagneten TPM. Der Stromkreis für die zweite Ziffer verläuft über die Leitungen DD 0-1(2)
(Fig. 73C), DD2-16(2), DD2-7(2), DD 1-17(2),
D-J (2) und von dort zum Druckmagneten. Diese beiden Stromkreise verlaufen unmittelbar unabhängig
vom Zustand des Relais B.
Der Stromkreis für die dritte Ziffer verläuft über die Leitungen DD 0-1(3) (Fig. 73 C),
DD2-16 (z), Kontakt DD2-12 und Leitung
DD 1-18(3) zur Leitung £-9(3) (Fig. 73B). Von
hier sind zwei Wege möglich, die abhängen von der Geschwindigkeit, mit der der Benutzer die
Tasten drückt. Wie früher gezeigt, sind die Einführungs- und die Druckimpulse getrennt und voneinander
unabhängig. Wenn der Benutzer nach dem Drücken der Punkttaste K-PT wartet, bis die
beiden ersten Ziffern und der Dezimalpunkt-gedruckt sind, wird der dritte Druckimpuls über die
T-Relais, der, wie bei der einfachen Multiplikation gezeigt, zuerst den Abdruck eines Dezimalpunktes
bewirkt und dann über das gleiche T-Relais für den Abdruck der nächsten Ziffer wiederholt wird,
hergestellt, während das Relais B noch unerregt ist. Der Stromkreis verläuft über die Leitungen
5-9(3) (Fig. 73B); 5-io(3), RRi-IZ(Z) und die
Kontakte RR3-12 (Fig. 73 A), RR3-2 zum Kontakt
SH-4 (Fig. 71 D). Der Stromkreis verläuft dann weiter über die Leitung 488 zur Klemme
Ei? 2-5 (Fig. 71 C), wodurch das Punktdruckrelais
ER.2 erregt wird.
Wenn der Benutzer jedoch die Taste so schnell drückt, daß die Taste für die auf den Punkt folgende
Ziffer schon gedrückt wird, während der Abdruck der beiden ersten Ziffern noch stattfindet,
wird das Relais B (Fig. 73 B), das unabhängig von der Bewegung der vierten Schubstange erregt wird,
schon erregt, bevor der dritte von den T-Relais (Fig. 72 C und 72 D) kommende Impuls durchläuft.
Der dritte Impuls wird daher über die Leitungen 5-9(3) (Fig. 73B)1S-I, KontakteSK-4 (Fig.72B),
SK-14, Leitung 501 zum Kontakt SH-4 (Fig. 71 D)
geführt. In jedem Falle wird also das Punktdruckrelais ER 2 ordnungsmäßig erregt. Bei der Wiederholung
nimmt der Impuls den gleichen Weg zum Kontakt 6Ή-4 und von dort, wie früher verfolgt,
über die Leitung 441 und den Kontakt ER 2-6 zum Kontakt ER 2-2, um den Abdruck der dritten
Ziffer zu veranlassen.
Der vierte Impuls verläuft über die Leitungen ££0-1(4) (Fig. 73C), ££2-16(4), £1)2-15(4),
HD ο-27 (4), ß-ii (4) (Fig. 73 B), 5-12(4),
RR 1-14(4), Kontakte RR1-15, RR1-16, Leitungen
DD 1-17(4), -0-7(4) (Fig. 71 B) zum Druckmagneten
TPM.
Der fünfte Impuls verläuft über die Leitungen HDo-I(S) (Fig. 73C), £#2-16(5), ££2-15(5),
££0-27(5), S-ii (5) (Fig. 73B), 5-i2(s),
RR 1-14(5) zum Kontakt RR 2-20. Wären dort
mehr Ziffern im Speicherwerkabschnitt 1A für den Multiplikanden gespeichert, so würde sich
dieser Stromkreis fortsetzen über den Kontakt RR2-21 und Leitung ££1-17(5) zur Leitung
£-7(5) (Fig. 71 B), um die fünfte Ziffer zum Abdruck zu bringen. Da sich aber dort keine Ziffern
mehr befinden, wird der Stromkreis noch nicht hergestellt. Inzwischen wird nach der Einführung
der vierten Ziffer die fünfte Schubstange in die verstellte Lage gebracht.
Das Niederdrücken der Multiplikationstaste K-MULT (Fig. 63 B) hat die Erregung der
Relais G ι (Fig. 73 D), G (Fig. 73 A) und RR 2 (Fig. 73 B) zur Folge. Jedes i?i?-Relais dient für
zwei Ziffernzahlen. Eine Zahl mit einer oder vier Ziffern führt z.B. zur Erregung des Relais RR 2,
eine Zahl von zwei oder fünf Ziffern führt zur Erregung des Relais RR 3, während bei einer Zahl
von drei Ziffern das Relais RR1 erregt wird. Das Relais RR2 setzt den oben verfolgten unvollständigen
Stromkreis über die Leitung RR2-8, Kontakte BS-13 (Fig. 72C), SS-14, Oi-5
(Fig. 72A), Oi-i, L-2 (Fig. 71 B), L-3 zum Kontakt
P-2 (Fig. 72 A) fort. Hier hört der Stromkreis wiederum auf. Im weiteren Verlauf wird das
Relais H (Fig. 73 A) erregt, das den Stromkreis (Stellenwertimpuls) vom Kabel H-4 über H-2 zum
Kabel BB-16 (Fig. 72 C) umschaltet. Auf diese Weise wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol
über die Leitungen 1 A.X 1-11(5) (Fig. 74 A),
15.A-1-8(5), 15.Z 1-5(5), E-i(s) (Fig- 73A),
, £-10(5), G-i7(5), G-iS(2), H-4(2), #-2(2) zur
Leitung- SS-16(2). Die mit dem Kabel BB-16 zusammenarbeitenden
Leitungen sind bereits erwähnt worden. Der Stromkreis setzt sich fort über den Kontakt BB-g, wo er sich gabelt. Der eine Zweig
verläuft über die Kontakte iS.Z2-5 (Fig. 74A)1
1S.Z2-6, Leitung iS.U£o-6(o) zur Klemme
ι S.LKo-I, der andere Zweig verläuft über die
Kontakte M.I2-5, 1A.X2-6 und Leitung
ι.,4.ZJi0-7(0) zur Klemme 1 A.LK0-1. Die Nullsperrelais
werden auf diese Weise erregt und verursachen, wie früher erwähnt, die Sperrung von
Nullen und die Verstellung der Schubstangen in den Abschnitten 1A und 1S des Primär-Speicherwerkes
für den Multiplikanden.
Die Verstellung der sechsten und letzten Schubstange in den Abschnitten 1A und 1S schließt
einen Stromkreis vom Pluspol über die Leitung ι A.X 1-11(6) (Fig. 74 A) über den oben beschriebenen
Weg zur Leitung SS-i6(3) (Fig. 72 C). Von der Leitung SS-16(3) setzt sich der Stromkreis
fort über die Kontakte BB-10, S-3 (Fig. 73 B), S-2 zu den Kontakten 15.Z 2-5 und 1AA'2-5
(Fig. 74 A), von wo er sich weiter erstreckt, um die Relais lA.LKo und 1B.LK0 zu erregen.
Die Bewegung der sechsten Schubstange im Abschnitt τ A schließt auch einen Tabulationskontakt
im sechsten Stellenwert des Relais 1 A.U
(Fig. 74 A), wodurch ein Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 1A.U-2 zur Klemme XF-1
(Fig. 72 A) und damit zur Wicklung des Relais XF geschlossen wird. Das Relais ZjF spricht an und
schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt 71-16 (Fig. 72 B), die Leitung 502
und den Kontakt ZF-3 zur Klemme ZF-I.
Das Ansprechen der Sperrelais bewirkt die Auslösung der sechsten Schubstangen und die Sperrung
von Nullen. Das folgende Abfallen der Sperrrelais hat die Wiedererregung des Relais ViC
(Fig. 75 D) zur Folge. Der Erregerstromkreis für ViC wird von der Klemme V1 C-2 über Kontakte
ZF-4 (Fig. 72 A), ZF-2 und Leitung 503 zur Klemme F-19 und damit zur Wicklung des
Relais P fortgesetzt.
Eine weitere Wirkung des Relais B (Fig. 73 B) besteht darin, den Stromkreis vom Kabel BB-16
(Fig. 72 C) wiederherzustellen, um die Einführung der richtigen Anzahl von Nullen zu veranlassen
und die Erregung des Relais / (Fig. 72 A) zu verhindern. Das Relais P wird an Stelle des Relais /
erregt. Seine Bedeutung ist in der Hauptsache ähnlich, aber im einzelnen verschieden. Das
Relais/3 unterbricht bei F-17 den Erregerstromkreis
für das Relais iB.U (Fig. 74A), jedoch wird
dieses zusammen mit anderen Relais an der gleichen Leitung noch vom Relais 11 (Fig. 72 B)
gehalten.
Das Relais F (Fig. 72 A) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte/-11,
F-27 zur Klemme F-19 und auch vom Pluspol über die Kontakte TT-2 (Fig. 73 C), F-27 (Fig. 72 A)
zur Klemme F-19. Das Relais F dehnt ferner den oben verfolgten unvollkommenen Stromkreis vom
Kontakt F-2 über die Kontakte F-I, AB-y
(Fig. 71 C), .45-8 zur Klemme/2-1 (Fig. 73 D)
aus, wodurch das Relais /2 erregt wird. Das Relais P schließt den Erregerstromkreis zum
Relais QQ (Fig. 71 A) vom Pluspol über den Kontakt
P-S zur Klemme QQ-i.
Das Relais QQ unterbricht das Erregerkabel zu den Tabulationsmagneten TTMi, TTM2 usw.
(Fig. 63 A) und auch zu den Γ-Relais (Fig. 72 C und 72 D).
Das Relais / 2 (Fig. 73 D) erstreckt seinen Erregerstromkreis zu der Wicklung des Relais /1
(Fig. 72 B), wie vorhin beschrieben. Das Relais / 2 erregt auch das Relais 8.W (Fig. 80A) und stellt
einen Stromkreis her vom Pluspol über den Kontakt DD 2-13 (Fig. 73 C) und die Leitungen
DDo-19 (2), /2-5(2) (Fig. 73D), /2-6(2),
lA.LK 1-10(2) (Fig. 74C) zur Klemme 1 A.LK2-1,
wodurch das Anzeigesperrelais (zwei Ziffern in dem ganzen Teil des Multiplikanden) erregt wird.
Das Relais/1 (Fig. 72B) unterbricht den Halte-Stromkreis
für das Relais 1B.X1 (Fig. 74A), das
zusammen mit den Relais iA.Xi, 1A.X2, 1AJJ
und ι B.U abfällt.
Durch das Abfallen von 1A.X1 werden die
Relais FiC (Fig. 74D), 1A.V1 und i5.Fi
(Fig. 74A) stromlos. Durch das Abfallen von 1B.X1 wird auch 1B.X2 stromlos. Das Relais/1
schließt seinen Haltestromkreis, der auch einen Haltestromkreis für das Relais /2 bildet. Das
Relais/1 erregt das Relais 2 A.W (Fig. 76 A) und
auch den Tastenauslösemagneten KR (Fig. 63 A). Das Relais 1A.LK2 (Fig. 74C) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über den Kontakt P-13 (Fig. 72 A), Leitungen ι Α.Χ2-1 (Fig. 74A),
416, Kontakt 1 A.LK2-2 (Fig. 74 C) zur Klemme
ι A.LK2-1. Das Relais 8. W stellt jetzt das
Zwischenspeicherwerk Nr. 8 auf Null.
Das Relais 2 A. W (Fig. 76 A) löscht alle vorher in dem Abschnitt 2 A gespeicherten Ziffern und
erregt auch das Relais 2 AJJ, während der Tastenauslösemagnet KR jetzt die Multiplikationstaste
K-MULT (Fig. 63 B) auslöst. Infolge der Auslösung der Multiplikationstaste K-MULT fällt das
Relais G (Fig. 73 A) ab, das das Relais D (Fig. 71 B) stromlos werden läßt. Durch das Abfallen
des Relais D wird das Relais Y (Fig. 72 D) stromlos, dessen Abfallen wiederum ein Stromloswerden
der Relais Yi (Fig. 71 B) und Ts
(Fig. 72 C) zur Folge hat.
Das Relais 2 AJJ (Fig. 76 A) schließt seinen Haltestromkreis und erregt das Relais K (Fig. 72 A). Das Ansprechen des Relais K unterbricht den Haltestromkreis für folgende Relais: T 6 (Fig. 72 C), DD 2 (Fig. 73 C), RR2 (Fig. 73 B), /1 (Fig. 72 B), /2 (Fig. 73 D) und B (Fig. 73 B).
Das Relais 2 AJJ (Fig. 76 A) schließt seinen Haltestromkreis und erregt das Relais K (Fig. 72 A). Das Ansprechen des Relais K unterbricht den Haltestromkreis für folgende Relais: T 6 (Fig. 72 C), DD 2 (Fig. 73 C), RR2 (Fig. 73 B), /1 (Fig. 72 B), /2 (Fig. 73 D) und B (Fig. 73 B).
Das Abfallen von DD 2 läßt DAD (Fig. 73 C)
und H (Fig. 73 A) stromlos werden. /1 (Fig. 72 B) bringt den Magneten KR (Fig. 63 A) sowie die
Relais 2 A.W (Fig. 76 A), K (Fig. 72 A) und XF
(Fig. 72A) zum Abfallen. Das Relais /2
(Fig. 73 D) läßt 8.W (Fig. 80 A) stromlos werden.
Alle Relais, die mit der Einführung des ersten
Faktors verbunden sind, sind nun abgefallen mit Ausnahme der Relais P (Fig. 72 A) und QQ
(Fig. 71 A) sowie des Anzeigesperrelais 1 A.LK 2
(Fig. 74 C). Die Vorbereitung des Abschnittes 2 A für die Aufnahme des zweiten Faktors oder
Multiplikators, die Einführung der einzelnen Ziffer und sämtliche folgenden Vorgänge einschließlich
des zweiten Drückens der Multipli'kationstaste und der folgenden. Erregung des Relais E (Fig. 73 A)
gehen in der gleichen Weise vor sich, wie bei der einfachen Multiplikation beschrieben.
Hierauf wird das Relais L (Fig. 71 B) erregt über
einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte E-2 (Fig. 73 A), /-18 (Fig. 72A), /-22, P-28, P-4
zur Klemme L-4 (Fig. 71 B) anstatt über E-2, /-18,
/-28 unmittelbar zur Klemme L-4. Die Relais F (Fig. 71 B) und FT (Fig. 63 A) werden erregt vom
Pluspol über die Kontakte £-4 (Fig. 73 A), /-15 (Fig. 72 A), /-23, P-29, P-32 und von dort zu den
Kontakten Q-g (Fig. 71 B) und A-6 (Fig. 71 A)
anstatt über E-4, /-15, /-12 unmittelbar zu den
Kontakten Q-g und A-6.
Von diesem Punkt an bis zu und einschließlich der Erregung des Relais DC (Fig. 73 D) verlaufen
die Vorgänge, wie bereits bei der einfachen Multiplikation beschrieben, mit der Ausnahme, daß das
Relais FIP (Fig. 73 D) noch nicht den zweiten Erregerstromkreis für den Tastenauslösemagneten
KR (Fig. 63 A) schließt, da das· Relais / (Fig. 72 A) nicht erregt und der Stromkreis· deswegen
unterbrochen ist. Der Er reger Stromkreis für das Relais Q (Fig. 71 B) verläuft vom
Pluspol über die Kontakte ID-5 (Fig. 72 B), P-6 (Fig. 72A), P-25, DC-2 (Fig. 73D), DC-Z zur
Klemme Q-2 (Fig. 71 B) anstatt über die Kontakte ID-S, J-Z (Fig. 72 A), /-ι, DC-2 usw.
DC schließt seinen Haltestromkreis und erregt das Relais DD 1 (Fig. 73 C) wieder über einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 2 A. U-8 (Fig. 76 A), die gemeinsame Leitung 447, Kontakt
2A.LK1-2 (Fig. 76C), Leitungen 2A.LK 1-7(1),
DC-IO(I) (Fig. 73D), DC-i2(i), DD3-20(1) zur
Klemme DD1-10 (Fig. 73 C). Das Relais DC
schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte P-14 (Fig. 72 A), /-9, /-13, DC-4
(Fig. 73 D) und DC-8 zur Klemme XE-1 (Fig. 74D) und damit zur Wicklung des Relais
XE. Die Aufgabe des Relais XE besteht darin, den die Multiplikation einleitenden Impuls auf die no
gesperrten Kontaktanker umzuschalten, die unter den ersten drei oder den zweiten drei Schubstangen
MM in den Abschnitten 1A und 1B des
Primär-Speicherwerkes für den Multiplikanden sich befinden. .
Wie bei der einfachen Multiplikation gezeigt, verläuft der einleitende Impuls, wenn das Relais
XE nicht erregt ist, über den Kontakt /-8 (Fig. 72 A), Leitungen XE-$ (Fig.74D), XE-S
(1 bis 3), XA-4 (1 bis 3), XA-3 (1 bis 3) zu den
Leitungen 1 A.LK1-9 (1 bis 3) (Fig. 74 C). Ähnliche
Stromkreise verlaufen über die Kabel XE-4 (Fig. 74D), ZA-11 (Fig. 74C), ZA-S zu den
Leitungen 1B.LK1-7 (1 bis 3). Von dieser Stelle
ist der Verlauf der drei. Unterstromkreise durch die Stellung der unter den ersten drei Schub-
stangen gesperrten Kontakte bestimmt. Die einfache Multiplikation bezieht sich, wie beschrieben,
auf die drei ersten Schubstangen allein.
Wenn das Relais XE erregt ist, verläuft der Einleitungsimpuls
über den Kontakt P-i 5 (Fig. 72 A), Leitungen XE-2 (Fig. 74D), XE-S (4 bis 6), ΧΛ-4
(4 bis 6) (Fig. 74 C), XA-Ty (4 bis 6) und
iA.LKi-g (4 bis 6). Ähnliche Stromkreise werden
über das Kabel XE-4 und das Relais ZA zu den Leitungen 1B.LK1-7 (4 bis 6) geführt.
Das Relais XE wird während des ganzen ersten Durchganges der MT-Relais (Fig. 76 A bis 76 C),
d. h. von dem Zeitpunkt, zu dem das Relais ST erregt wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das
Relais MT 8 erregt worden und das Relais MT 7
abgefallen ist, gehalten. Wie weiter unten gezeigt werden wird, fällt das Relais XE dann ab, während
die ΜΓ-Relais einen zweiten Durchgang beginnen.
Während des ersten Durchganges werden die Ziffern unter den Schubstangen 4, 5 und 6 als
Multiplikanden benutzt, dagegen während des zweiten Überganges die Ziffern unter den Schubstangen
i, 2 und 3.
In dem Rechnungsbeispiel war angenommen, daß die Summe von $ 14.37 i'n die Speicherwerksabschnitte
ι A und τ Β (Fig. 74 A bis 74D) eingeführt war. Sodann waren Nullen eingeführt, um
die Anzahl der Ziffern auf »6« zu vervollständigen. Damit sind die Ziffern 1, 4, 3, 7, ο, ο unter den
Stangen 1 bis 6 gespeichert worden. Von diesen wird zunächst die Zahl »700« als erster Multiplikand
genommen und mit dem Wert »30« unter den beiden ersten Schubstangen in dem Speicherwerksabschnitt
2 A multipliziert. Das Produkt hieraus wird in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8
gespeichert. Dann wird der Wert »143« als zweiter Multiplikand genommen und mit »30« multipliziert.
Das sich hieraus ergebende Produkt wird zu den ersten unter Berücksichtigung der Stellenwertverschiebung
addiert. Die dazu dienende Einrichtung wird weiter unten beschrieben werden.
Die Wiedererregung des Relais DD 1 (Fig. 73 C)
schließt noch keinen Stromkreis zu einem der Tabulationsmagneten TTM (Fig. 63 B) oder zu
irgendeinem der T-Relais (Fig. 72 C und 72 D), da das Relais QQ (Fig. 71 A) noch erregt ist und das
Kabel abgeschaltet hat. Die Durchführung der Multiplikation der Werte »700« und »30« verläuft,
wie bereits beschrieben. Das Ansprechen von TM 3 (Fig. 75 A) schließt beim ordnungsmäßigen Verlauf
den Abstreichstromkreis vom Pluspol über die Kontakte P-14. (Fig. 72A), TM3-1 (Fig. 75B),
TM 3-3, Leitung 478 zur Klemme FP-i (Fig. 76 D). Dies ist ein gleichbleibender Stromkreis, d. h>, der
Abstreichimpuls wird immer über das Relais TM 3 während des ersten Überganges einer doppelten
Multiplikation gegeben, unabhängig von der Anzahl der schließlich abzustreichenden Stellen. Das
Ergebnis dieses ständigen Abstreichimpulses ist, daß die vier Ziffern der höchsten Stellenwerte, die
von dem ersten Durchgang herrühren, unter den ersten vier Stangen des Zwischenspeicherwerkes
Nr. 8 gespeichert werden. Die höchste von diesen vier kann eine Null oder eine bezeichnende Ziffer
sein.
i. Theorie des Abstreichens bei der Multiplikation
Wenn eine Zahl, die aus m Ziffern besteht, mit
einer Zahl, die aus r Ziffern besteht, multipliziert wird, so wird das Produkt entweder m + r oder
m + r—ι Ziffern umfassen, je nachdem, welche
Zahlenwerte vorkommen. Es muß also der Speicherraum für ein derartiges Produkt Platz für m + r
Ziffern bieten, wobei die letzte (linke) Stelle, wenn sie nicht von einer Ziffer eingenommen wird, durch
eine Null ausgefüllt werden muß.
Wenn der Multiplikand η Ziffern in seinem
ganzen Teil und p Ziffern in seinem Dezimalteil und der Multiplikator J Ziffern in seinem ganzen
Teil und t Ziffern in seinem Dezimalteil umfaßt, also n + p = m und s + t = r ist, so wird der ganze
Teil des Produktes entweder n-\- s oder n-\-s—1
Ziffern und der Dezimalteil p + t Ziffern aufweisen.
Wenn notwendig, werden Nullen eingeführt, um den Multiplikanden auf die festgesetzte Zahl m und
den Multiplikator auf die festgesetzte Zahl r aufzufüllen. Derartige Nullen werden im Dezimalteil
mitgezählt. Wenn ein Produkt auf beispielsweise ν Dezimalstellen beschränkt sein soll, so müssen
p + t—ν Ziffern vom rechten Teil des Resultates
abgestrichen werden. Da^=m·—η und t=r-—s ist,
so beträgt die Anzahl der abzustreichenden Ziffern (m + r) — (n + s + v) oder anders gruppiert
(m + r—v) — (n + s).
Die Größen m und r sind feste Größen, die durch
die größte Kapazität der Maschine bestimmt sind. Die Größe ν ist ebenfalls festgelegt durch die Anzahl
der in dem Ergebnis erforderlichen Dezimalstellen, so daß die Anzahl der abzustreichenden
Zahlen durch bloßes Abziehen der Summe der 1°° Ziffernzahlen in dem ganzen Teil des Multiplikanden
und Multiplikators von einer festen Zahl erhalten wird. Bei dem in der Beschreibung behandelten
Beispiel ist m = 3, r = 2 und ν = 2, somit (m + r—v) = 3. Die Anzahl der abzustreichenden
Ziffern wird also durch Abzählen der Summe der Ziffernzahlen im ganzen Teil des Multiplikanden
und Multiplikators von der Zahl »3« erhalten. Dabei ist natürlich der ganze Teil des Produktes
in dem obigen Beispiel auf drei Ziffern beschränkt, andernfalls würde die abzustreichende Zahl negativ
werden. Negatives Abstreichen ist bei dem Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen.
Diese Zahl »3« bezieht sich natürlich auf die von der eigentlichen Multiplikation abzustreichenden
Ziffern. Wie bei der einfachen Multiplikation beschrieben, kommen zwei besondere Stromstöße von
den Relais TM ι und TM 2 durch, bevor die eigentliche Rechnung beginnt. Diese zwei Impulse ergeben
zwei Nullen, die an dem rechten Ende des Produktes erscheinen. Diese werden auch abgestrichen,
und ihre Zahl muß daher zu der Anzahl der von der eigentlichen Multiplikation abzustreichenden
Stellen hinzugezählt werden. Infolgedessen wird bei einer ausgeführten Maschine der
gezeigten Kapazität die Gesamtzahl der abzu-
streichenden Ziffern dadurch erhalten, daß die Summe der Ziffernzahlen in dem ganzen Teil des
Multiplikanden und Multiplikators von 5 anstatt von 3 abgezogen wird.
Im Fall einer doppelten Multiplikation, bei der eine Zahl von 2» Ziffern, von denen jeweils m Ziffern
genommen werden, mit einer r Ziffern enthaltenden Zahl multipliziert werden soll, werden
die beiden einfachen Multiplikanden von m Ziffern
ίο mit r Ziffern je ein Produkt von m + r ergeben,
was eine Summe von 2 m + 2 r Ziffern ausmacht.
Das Produkt aus der Multiplikation einer Zahl von 2 m Ziffern multipliziert mit einer Zahl von r Ziffern
würde aber nur eine Anzahl von 2m + r Ziffern ergeben. Um daher die beiden Teilprodukte in
der richtigen Reihenfolge der Stellenwerte zusammenzuzählen, müssen sie mit r Stellenwerten
übereinandergreifen.
Wenn sich η Ziffern in dem ganzen Teil des
Multiplikanden und p Ziffern in seinem Dezimalteil sowie s Ziffern in dem ganzen Teil des Multiplikators
und t Ziffern in seinem Dezimalteil befinden, wobei η + p = 2 m und s + t = r ist, so wird der
Dezimalteil des endgültigen Produktes p + t und der ganze Teil η + s Ziffern aufweisen. Es braucht
also keine Einschränkung vorgenommen zu werden in Hinsicht darauf, ob η größer oder kleiner ist
als m, solange die anderen Einschränkungen beachtet werden.
Angenommen, die Multiplikation der zweiten, d. h. der niedrigerstelligen m Ziffern des Multiplikanden
mit den r Ziffern des Multiplikators wird ausgeführt und es werden zunächst keine Ziffern
abgestrichen mit Ausnahme der Nullen, die sich aus den ersten beiden obenerwähnten TM-Relais
ergeben, so daß das Relais 8.17 erregt wird und; das
Teilprodukt sich zu bilden beginnt, wenn das dritte TM-Relais erregt wird. Sodann werden die ganzen
m + r Ziffern des Produktes unter den ersten m + r Schubstangen in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8
gespeichert.
Wird jetzt die Multiplikation wiederholt, wobei dieses Mal die ersten, d. h. die höherstelligen m Ziffern
als Multiplikand benutzt und wiederum keine Ziffern abgestrichen werden mit Ausnahme der
beiden Nullen, die von den beiden ersten TM-Relais ausgehen, so beginnt wiederum sich das Teilprodukt
zu bilden, wenn das dritte TM-Relais erregt wird.
Wie bei der einfachen Multiplikation gezeigt, kommen die in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 zu
speichernden Ziffern über die Kontakte der von den MT-Relais über die Sperrkontakte des Zwischenspeicherwerkes
erregten Additionsrelais. Der durch das Ansprechen des ersten MT-Relais geschlossene
Stromkreis erregt ein Additionsrelais über den unter der ersten Schubstange des Zwischenspeicherwerkes
Nr. 8 gesperrten Kontakt; der durch das Ansprechen des zweiten MT-Relais und durch das
Abfallen des ersten geschlossene Stromkreis erregt ein Additionsrelais über den unter der zweiten
Schubstange gesperrten Kontakt usw. Wenn das dritte TM-Relais anspricht, spricht auch das dritte
MT-Relais an, so daß das Additionsrelais über den unter der dritten Schubstange gesperrten Kontakt
erregt wird und diese Ziffer zu der ersten ankommenden Ziffer hinzugezählt wird, bevor die
Speicherung erfolgt.
Im Falle der einfachen Multiplikation oder des ersten Durchganges der Zusammenfassungsrelais
bei einer doppelten Multiplikation sind zu Beginn des Vorganges nur Nullen unter den Schubstangen
in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert. Es ist daher unwesentlich, welcher Kontakt zur Erregung
des Additionsrelais verwendet wird. Aber im Falle des zweiten Durchganges der MT-Relais
bei einer doppelten Multiplikation ist das erste Teilprodukt bereits unter den Schubstangen gespeichert.
Infolgedessen würde die unter der dritten Schubstange gespeicherte Ziffer diejenige des ersten
Teilproduktes sein, die zu der ersten Ziffer des zweiten Teilproduktes hinzugezählt werden muß.
Da jetzt die Gesamtzahl der Ziffern in dem ersten Teilprodukt m + r beträgt und r von ihnen das
zweite Teilprodukt übergreifen, so müssen sich noch m Ziffern rechts von der äußersten rechten Ziffer
des zweiten Teilproduktes befinden. Infolgedessen müßte die (m + 1)-te Ziffer des ersten Teilproduktes,
von rechts gezählt, unter der dritten Schubstange an Stelle der dritten Ziffer gespeichert werden. Um
dies zu erreichen, müssen m—2 Ziffern von dem
ersten Teilprodukt abgestrichen werden, zu welchem zwei Nullen von den ersten beiden TM-Relais hinzugezählt
werden müssen, wodurch sich m für die Zahl der abzustreichenden Impulse ergibt. Dieser
Abstrich bleibt eine feste Größe so lange, wie m (die Anzahl der Ziffern in dem Multiplikanden
nach seiner Auffüllung durch Nullen) fest bleibt.
Es wird also die (m + i)-te Ziffer, die unter der
dritten Schubstange gespeichert ist, immer zu der ersten ankommenden Ziffer der zweiten Multiplikation
addiert, gleichgültig ob ihre Summe dann abgestrichen wird oder nicht. In ähnlicher Weise wird
die (m + 2)-te Ziffer unter der vierten Schubstange immer zu der zweiten ankommenden Ziffer addiert,
unabhängig davon, ob ihre Summe dann abgestrichen werden soll oder nicht. Auf diese Weise ist,
unabhängig davon, wieviele Ziffern schließlich abgestrichen werden, die Addition der beiden Teilprodukte
in der richtigen Verschiebung der Stellenwerte zueinander festgelegt.
Die Zahl der während des zweiten Durchganges der Relais MT abzustreichenden Ziffern kann folgendermaßen
gefunden werden:
Da der Dezimalteil des vollkommenen Produktes p + t Ziffern enthält und das Produkt z. B. auf
ν Dezimalstellen bestimmt ist, müssen p + t—ν Ziffern
vom ganzen Produkt abgestrichen werden, wobei p = 2m—-n und t = r—s ist. Auf diese Weise
beträgt die Zahl der abzustreichenden Ziffern (2m + r—v) — (n+s). Aber von diesen sind m—2
Ziffern, bereits während des ersten Durchganges abgestrichen worden, und zwei· weitere werden noch
selbsttätig während des zweiten Durchganges abgestrichen, da die Ziffern unter den beiden ersten
Schubstangen zusammen mit den von den beiden ersten TM-Relais ausgehenden Nullen abgestrichen
werden. Aus diesem Grunde beträgt die Anzahl der von der zweiten Multiplikation abzustreichenden
Ziffern (2 m + r—v) — (n + s) —m, was in
(m+r—v) — (n + s) umgeformt werden kann.
Das ist die gleiche Anzahl wie bei einer einfachen Multiplikation von m Ziffern mit r Ziffern,.
Die gleiche Überlegung findet Anwendung auf den Fall, in dem der Multiplikand einfach und der
Multiplikator doppelt ist, d. h. bei einer Multiplikation einer Zahl von m Ziffern mit einer Zahl von
2 r Ziffern. Jedoch muß in diesem Fall der ständige Abstrichimpuls, der während des ersten Durchganges
ausgesendet wird, die Zahl r anstatt von m tragen.
Kehren wir nun wieder zur Beschreibung der bei einer doppelten Multiplikation wirksamen Vorrichtung
zurück, so erregt das Ansprechen des Relais FF (Fig. 76 D), wie oben beschrieben, die Relais
DUU und VD. Die Erregung von DUU erregt 8.U
(Fig. 80 A), das die Einführung von Ziffern in das Speicherwerk Nr. 8 veranlaßt, beginnend mit der
Ziffer, die sich aus den durch das Relais TM 4 (Fig. 75 B) gesteuerten Multiplikationen ergibt.
Hierauf werden die Ziffern o, o, 1, 2 unter der ersten, zweiten, dritten und vierten Schubstange
des Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 gespeichert.
Am Ende des ersten Durchganges der MT-Relais
wird das Relais MTy (Fig. 76A) stromlos gemacht, das jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über die
Kontakte MT7-39, MT8-40, MT8-4, DUU-Z
(Fig. 76D), DUU-A, A-i (Fig. 71 A), A-Z, P-7
(Fig. 72 A), P-30 zur Klemme/-16 und damit zur Wicklung des Relais / herstellt. Die Erregung des
Relais / unterbricht den Haltestromkreis für das Relais P, das noch über TT-2 (Fig. 73 C) gehalten
wird, und schließt seinen eigenen Haltestromkreis vom Pluspol unmittelbar. / unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais XE, das abfällt, und erregt auch O 1 durch einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte P-15 (Fig. 72 A), /-10 und /-6 zur Klemme O 1-11.
Die Erregung von O ι erregt O 2 (Fig. 73 D)
über einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte/-8, P-i2, P-23, Ο1-12, O 1-7 zur Klemme
O 2-3. Die Erregung des Relais Oi schließt auch
seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-8, P-ii, P-24, O 1-8 zur Klemme O1-11.
Das Relais O 2 (Fig. 73 D) erregt das Relais ST
(Fig. 76 C), wodurch der Durchgang der MT-Relais wieder eingeleitet wird. Das Relais O 2. schließt
auch seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte K-8 (Fig. 72A), P-ii, P-24, O2-4
(Fig. 73 D) zur Klemme O 2-3.
Die Erregung des Relais ST (Fig. 76 C) führt jetzt zur Erregung des Relais MTi, das seinerseits
das Relais TT (Fig. 73 C) erregt. Durch die Erregung von TT wird der Haltestromkreis für das
Relais P (Fig. 72 A) unterbrochen, das abfällt. Das Relais TT unterbricht auch den Haltestromkreis
für die Relais DUU und VD (Fig. 76D). Durch das Abfallen des Relais P (Fig. 72 A) werden der
Erregerstromkreis für QQ (Fig. 71 A) und auch
die Haltestromkreise für Oi (Fig. 72 A) und O 2
(Fig. 73 D) unterbrochen. Das Abfallen des Relais P öffnet auch den Kontakt, der den ständigen,
schon bei TM 3 unterbrochenen Abstreichstromkreis öffnet. Das Abfallen des Relais DUU läßt das
Relais 8.i7 (Fig. 80 A) stromlos werden.
Das Relais QQ schließt einen Stromkreis für den Abstreichimpuls vom Pluspol über die Kontakte
AF-g (Fig. 72 B), /-21 (Fig. 72 A), /-7, Leitung
1A.X2-1 (Fig. 74A)1 die gemeinsame Leitung 416,
Kontakt lA.LK 2-2 (Fig. 74 C), Klemme 1 A.LK2-1,
Leitungen 1 A.LK 1-10(2), DC-g(2) (Fig. 73D),
UC-Ii (2), ££0-25(2), DD 1-23(2) (Fdg. 73 C),
DD 1-24(2), DD 0-22(2), Q0-3 (2) (Fig. 71A)1
QQ-S(Z), FPz-ziz), FPz-Z(Z), FPz-z(z),
FP 2-3 (2), DI-20 (2), DI-18 (2) zur Leitung Q Q-2 (2).
Hier spaltet sich der Stromkreis, dessen einer Zweig über die Leitung TM 5-30(2) (Fig. 75 A)
zum Kontakt TM2-1 verläuft. Der Stromkreis über
diese Abzweigung wird beim Ansprechen des Relais TM 2 geschlossen. Der andere Zweig dieses
Stromkreises verläuft über die Leitung Q0-4(2)
(Fig. 71 A) zur Leitung 0-10(2) (Fig. 71 B), wo
er sich wieder gabelt. Der eine Zweig dieser zweiten Gabelung verläuft über die Leitungen O~3(3) und
T 3-25 (3) (Fig. 72B) zur Klemme T 3-9 und damit zur Wicklung des Relais T3. Der andere Zweig der
zweiten Gabelung verläuft über die Leitungen 0-12(4) (Fig. 71 B), TP-io(4) (Fig.71 D), TP-3(4),
PT-3(4) (Fig. 63 A), PT-6(3) zum MagnetenTTM3
(Fig. 63 B), dem Tabulationsmagneten für drei Ziffern.
Die MT-Zeitschaltkette (Fig. 76 A bis 76 C) beginnt jetzt den zweiten Multiplikationsvorgang, wie
bereits beschrieben. Die Relais MTi und MT2 erregen dabei Additionsrelais über die unter der
ersten und zweiten Schubstange in dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeicherten Ziffern. Diese
Ziffern werden daher zu den von den Relais TM1
und TM 2 ankommenden Nullen addiert und abgestrichen. Das Relais TM2 schließt jetzt den teilweise
oben verfolgten Stromkreis und dehnt ihn über die Kontakte TM2-1 (Fig. 75B), TM2-3 und
die gemeinsame Leitung 477 zur Klemme EE-I
(Fig. 76D) aus. Durch die Erregung des Relais EE
wird das Relais DUU wieder erregt, aber nicht VD. Die Erregung von DUU schließt jetzt seinen Haltestromkreis
über TT-2 (Fig. 73 C) (TT ist jetzt stromlos) und schließt den Erregerstromkreis für
das Relais 8. U (Fig. 80 A).
Das Ansprechen von TM 3 (Fig. 75 B) bereitet die erste Ziffer für die Einführung in das Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 vor. Die ankommende Ziffer wird zu derjenigen Ziffer addiert, die unter der
dritten Schubstange gesperrt ist, und die Einerziffer ihrer Summe wird unter der ersten Schubstange
eingeführt. In diesem besonderen Fall werden keine Ziffern mit Ausnahme der beiden Nullen
während des zweiten Durchganges abgestrichen. Bei der Verfolgung der Stromkreise wird erkennbar,
daß die Zahlen o, 9, 2, 4 und ο nacheinander dem erregten Additionsrelais gegenübergestellt
werden. Die erste Ziffer (o) wird zu der unter der dritten Schubstange gesperrten Ziffer (1) addiert
und die Summe beider unter der ersten Stange gespeichert. Die zweite Ziffer (9) wird zu der »2«
addiert, die unter der vierten Stange gespeichert ist, wodurch eine »1« unter der zweiten Stange gespeichert
und eine Zehnerübertragung vorbereitet wird. Die dritte ankommende Ziffer (2) wird in
dem erregten Zehnerübertragungsrelais auf eine »3« erhöht und zu der unter der fünften Stange
gespeicherten Ziffer »o« addiert, so daß eine »3«
ίο unter der dritten Stange gespeichert wird. Die
übrigen Ziffern »4« und »o« werden zu Nullen addiert und unter der vierten bzw. der fünften
Stange gespeichert. Auf diese Weise ist die Zahl »4311« als Summe von zwei Teilprodukten in dem
Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert worden. Von hier ab wird der Vorgang, wie bei der einfachen
Multiplikation beschrieben, zu Ende geführt.
In dem Fall, in dem der Multiplikator mehr als zwei Ziffern enthält, ist das Prinzip ähnlich, aber
die Wirkungsweise unterscheidet sich im einzelnen. Der Multiplikand wird auf die gewöhnliche Weise
eingeführt; aber da der Multiplikand in diesem Falle nicht mehr als drei Ziffern enthalten soll,
wird das Relais / und nicht das Relais P nach dem ersten Niederdrücken der Multiplikationstaste
K-MULT erregt.
Der Multiplikator wird dann Ziffer für Ziffer eingeführt. Die Einführung der dritten Ziffer veranlaßt
die Freigabe der dritten Schubstange und die Verstellung der vierten. Die Verstellung der
vierten Schubstange läßt das Schließen eines Tabulationskontaktes im vierten Stellenwert im Relais
2 AJJ (Fig. 76 A) zu, wodurch ein Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 2AJJ-Q., F2C-3
(Fig. 74D), V2C-1 (V2C steht in diesem Augenblick
unter Strom) zur Klemme JV1-3 (Fig. 71 A) und damit zur Wicklung des Relais JV1 hergestellt
wird. Die Erregung des Relais JVi schließt jetzt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
JIiT8-3 (Fig. 76A) und JVi-i zur Klemme
N1-3 und ebenso vom Pluspol über TT-3 (Fig. 73 C)
und JVi-i zur Klemme JV1-3.
Mit dem Drücken der Punkttaste K-PT oder Multiplikationstaste K-MULT, wenn die Zahl keine
Dezimalstelle besitzt, beginnt der Abdruck der Ziffern, wie vorher beschrieben, unter der Steuerung
der T-Relais.
2. Druckstromkreis
Der Druckstromkreis für die beiden ersten Ziffern wird hergestellt, wie es schon für die einfache
Multiplikation beschrieben worden ist. Der Erregerstromkreis für das Multiplikationsrelais verläuft
vom Pluspol über den Kontakt JV-io (Fig. 72 B) zu der die Kontakte 2 A.LK 1-4 (Fig. 76 C) bis
2 A.LK 0-4 (Fig. 76B) verbindenden Leitung 448. Hier gabelt sich der Stromkreis, wobei der eine
Zweig über den unter der ersten Schubstange gesperrten Kontakt, eine der Leitungen 2 A.LK τ-6(Αι)
bis 2 A.LK0-6(Ao), über Kabel 449, die entspre^
chende Leitung in den Kabeln LA-6(A) (Fig. 76D) und LA-ζ zu der Wicklung eines Multiplikationsrelais der ^!-Gruppe (Fig. 75 C und 75 D) und der
andere Zweig über den Sperrkontakt unter der zweiten Schubstange über eine der Leitungen
2A.LKi-.6(Bi) (Fig. 76C) bis 2A.LKo-6(Bo)
(Fig. 76 B), über Kabel 449, die entsprechende Leitung in den Kabeln LA-6{B) (Fig. 76D) und LA-i
zu der Wicklung eines der Multiplikationsrelais (Fig. 75 C und 75 D) der 5-Gruppe verläuft.
Der über die T-Relais hergestellte Druckstromkreis für die erste Ziffer verläuft, wie schon früher
verfolgt, über die Leitungen L-6(i) (Fig. 71 B),
LA-2(i) (Fig. 76D), Kontakte LA-8, LA-4, die
die Kontakte AMR1-2 bis A.MR 0-2 (Fig. 75 C
und 75 D) verbindende gemeinsame Leitung 451 und über das erregte Multiplikationsrelais A.MR zu
dem Druckmagneten TPM (Fig. 63 B). Der Druck-Stromkreis für die zweite Ziffer verläuft in einer
ähnlichen Weise über die Leitungen L-6 (2) (Fig. 71B), LA-2(2) (Fig. 76D), Kontakte LA-g,
LA-Z, die die Kontakte BMR1-2 bis BMR 0-2
(Fig. 75 C und 75 D) verbindende Leitung 505 und über das erregte Multiplikationsrelais BMR zu
dem Druckmagneten TPM (Fig. 63 B).
Nach dem Abdruck der zweiten Ziffer wird das Relais T 3 (Fig. 72 D) erregt, während das Relais
T 2 abfällt. Durch das Abfallen des Relais T 2 wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die
Kontakte 2 A.X 1-2 (Fig. 76A), Γ3-39 (Fig. 72D),
Γ3-32, Γ2-32, Γ2-39 zur Klemme JV2-2 (Fig. 71 A)
und damit zur Wicklung des Relais JV 2. Die Erregung dieses Relais JV2 schließt jetzt seinen Halte-Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 8-3 (Fig. 76A), N2-6 (Fig. 71 A) zur Klemme JV2-2
und ferner vom Pluspol über die Kontakte ΤΓ-3 (Fig. 73 C) und JV 2-6 zur Klemme JV 2-2.
Die Reihenfolge der Benutzung der Relais JVi
und JV 2 hängt von der Zusammensetzung des Multiplikators ab. Wenn der Multiplikator nur aus
einem Dezimalteil besteht oder nur eine Ziffer vor dem Dezimalpunkt aufweist, so wird der Druckvorgang
für den Multiplikator durch das Drücken der Punkttaste K-PT eingeleitet. Wie oben festgestellt,
spricht das Relais JV 2 an, wenn die zweite Ziffer zum Abdruck gebracht worden ist. Das
Drücken der folgenden, also der dritten Zifferntaste hat zur Folge, daß der Tabulationskontakt
für den vierten Stellenwert geschlossen und das Relais JV1 erregt wird. Wenn dagegen der Multiplikator
drei ganze Ziffern enthält, wie es der.Fall sein kann, wenn der Multiplikand nur einen Dezimalteil
besitzt, so wird die vierte Schubstange verstellt und das Relais JV1 erregt, bevor der Druckvorgang
beginnt, und daher auch vor der Erregung des Relais JV 2. Die Reihenfolge des Ansprechens
hat jedoch keinen Einfluß auf die Wirkung der Maschine, da kein Relais einen vom anderen unabhängigen
Stromkreis schließt.
Das Ansprechen der Relais JV1 und JV 2 (Fig. 71 A)
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte JV2-5, JV1-5, JV1-2 zur Klemme LA-1J
(Fig. 76 D) und damit zur Wicklung des Relais LA. Die Relais JV1 und N2 schließen auch einen anderen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte JV1-4,
.¥2-4, N2-3, /-17 (Fig. 72A)1 /-5, Leitung 506
zur Klemme Λ'~5 (Fig. 72 B) und damit zur Wicklung
des Relais Λ*. Das Relais N unterbricht bei
ΛΓ-ΐο den Erregerstromkreis für die JkfJ?-Relais
(höhere Ziffern).
Wenn die vierte Ziffer eingeführt ist, mag es sich um eine bezeichnende Ziffer oder lediglich um
eine zu Füllzwecken dienende Null handeln, so wird die vierte Schubstange freigegeben und die fünfte
Stange verstellt. Die Verstellung der fünf ten Stange schließt einen Tabulationskontakt im fünften
Stellenwert des Relais 2A.X1 (Fig. 76A) und
stellt einen Stromkreis her vom Pluspol über die Kontakte 2 AZ1-7, Λ-14 (Fig. 72 B), Leitungen
ΛΓ-ΐ8 und 507 zur Klemme O1-11 und damit zur
Wicklung des Relais O 1 (Fig. 72 A).
Inzwischen stellt das Relais JV die Druckstromkreise für die dritte und vierte Ziffer her. Ar schließt
jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt Ar-n zu der die Kontakte 2 A.LK 1-5 bis
2A.LK0-5 (Fig. 76B und 76C) verbindenden gemeinsamen
Leitung 508. Der Stromkreis gabelt sich hier. Der eine Zweig verläuft über den Sperrkontakt
unter der dritten Schubstange, über einen der Kontakte 2ALAi-O(Ci) bis 2 ALAO-O(Co),
über die Kabel 449, LA6(C) (Fig. 76D), LA-5
zur Wicklung eines Multiplikationsrelais der Α-Gruppe (Fig. 75 C und 75 D). Der andere Zweig
dieses Stromkreises verläuft über den gesperrten Kontakt unter der vierten Schubstange, über einen
der Kontakte 2 A LA" 1-6 (Di) bis 2 ALA 0-6 (Do)
(Fig. 76 C und 76 B), über die entsprechenden Leitungen in den Kabeln 449, LA6(D) (Fig. 76D),
LAi zur Wicklung eines Multiplikationsrelais der
S-Gruppe (Fig. 75 C und 75 D).
Der Stromkreis für die dritte Ziffer verläuft über dieLeitungenL-6(3) (Fig.7iB),LA2(3) (Fig;76D),
Kontakte LA-10, L A4 und über die gemeinsame Leitung 451 (Fig. 75 C und 75 D) zu einem Kontakt
in dem erregten AMJ?-Relais und zu dem Druckrelais wie vorher.
Der Druckstromkreis für die vierte Ziffer verläuft
über die Leitungen L-6 (4) (Fig. 71 B), LA-2 (4)
(Fig. 76D), Kontakte LAn, LA3 und die gemeinsame Leitung 505 zu einem Kontakt in dem
einen erregten Relais B.MR und von dort zu dem Druckmagneten wie oben.
Das Relais N (Fig. 72 B) schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt JV-17
zum Kontakt TM 2-1 (Fig. 75 B). Dies ist der ständige Abstreichimpuls für den ersten Durchgang
der ΜΓ-Relais. Seine Bedeutung wurde oben erläutert.
Die Anzahl der hier abgestrichenen Ziffern, nämlich nur die beiden von den Relais TMi und
TM 2 ausgehenden Nullen, befindet sich mit der entwickelten Theorie in Einklang. Das Relais JV
(Fig. 72B) erregt jetzt das Relais QQ (Fig. 71 A)
durch einen vom Pluspol über den Kontakt JV-1 verlaufenden Stromkreis.
Das Relais O 1 (Fig. 72 A) schließt den Erregerstromkreis
für das Relais O 2 (Fig. 73 D). Dies ist der letzte Druckimpuls, der vom Pluspol über die
Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), Y-i (Fig. 72 D).
F-io, 6T2-9 (Fig. 72 C), GT2-8, die gemeinsame
Leitung 435, Kontakte T 5-2, Γ 5-17, Γ4-18
(Fig. 72D), Γ4-19, Leitungen Tι-20(S), JD-i3(5)
(Fig. 72 B), /D-4(S), über die erregte DD-und RR-Relais, Kontakte BB-13 (Fig. 72C), BB-14, O 1-5
(Fig. 72 A), Ο1-4, ID-g (Fig. 72 B), JD-8 zur
Klemme O 2-3 (Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais 0 2 verläuft.
Dia Erregung von O 2 leitet den ersten Durchgang
der AfT-Relais ein, die in der beschriebenen
Weise arbeiten. Jetzt werden, wie ebenfalls bereits beschrieben, die Relais O 1 und O 2 stromlos. Die
Multiplikation wird ausgeführt, wobei die beiden letzten Ziffern des Multiplikators benutzt werden.
Gegen Ende des ersten Durchganges der JWT-Reiais spricht das Relais MT 8 an und unterbricht den
einen Haltestromkreis für die Relais Λτΐ, Λ*2,
beide werden aber noch über den Kontakt TT-3 gehalten.
Das Abfallen des Relais MT 7 schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MT 7-39
(Fig. 76A), ΜΓ8-40, MT8-4, DUU-Z (Fig. 76D),
DUU-4, A-i (Fig. 71 A), A3, JV-6 (Fig. 72B),
Laitungen JV-18 und 507 zur Klemme O1-11 und
damit zur Wicklung des Relais 0 1. Jetzt schließt die Erregung von O 1 den Erregerstromkreis für
das Relais O 2 vom Pluspol über MT 8-1 (Fig. 76 A),
N-4 (Fig. 72 B), JV-3, K-6 (Fig. 72 A), K-7, O 1-6,
O 1-7 zur Klemme O 2-3 (Fig. 73 D) und damit zur
Wicklung das Relais O2. Durch die Erregung des
Relais O 2 wird das Relais ST wieder erregt, wodurch
der zweite Durchgang der MT-Relais begonnen wird. Das Relais ST erregt jetzt das Relais
MT ι, das wiederum das Relais TT erregt. Das Relais TT unterbricht den Haltestromkreis für die
Relais JMT 8, JVi und N2.
Das Abfallen von JV1 und JV 2 unterbricht sowohl
den Erregerstromkreis für JV als auch den Erregerstromkreis für LA. Die Relais JV und LA schalten
gemeinsam die beiden ersten Ziffern des Multiplikators in Wirksamkeit, die die Erregung der entsprechenden
Multiplikationsrelais A.MR und B.MR in den A- und J5-Gruppen veranlassen.
Der zweite Durchgang der JWT-Relais vollzieht
sich wie beschrieben, wobei ein Multiplikationsvorgang unter Benutzung der beiden letzten Ziffern
des Multiplikators ausgeführt wird.
Gegen Ende des zweiten Durchganges schließt das Abfallen des Relais MT 7 einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A), MT 8-40, MT8-4, DUU-z (Fig. 76D), DUU-4, "5
Ai (Fig. 71 A), A3, P-7 (Fig. 72 A), P-g, Leitung
487, Kontakte JV-8 (Fig. 72 B), JV-9 zur Klemme 11-6 und damit zur Wicklung des Relais II.
Eine Abzweigung- des obigen Stromkreises verläuft über die Kontakte D U U-4, MD 2-1 (Fig. 73 D),
MD2-3, JV-16 (Fig. 72 B), JV-15, Leitung 486, Kontakte
P-21 (Fig. 72 A), P-22 zu den Klemmen iB.W-2, (Fig. 74A) und iA.W-τ und damit zu den
Wicklungen der Löschrelais in den Speicherwerksabschnitten iB und iA für den ersten, Fairtor. Die
Relais lA.W und iB.W löschen die entsprechenden
Speicherwerke und sämtliche in ihnen gespeicherte
Zahlen. Das Relais // (Fig. 72 B) bereitet den Abdruck des Produktes vor. Dieser Vorgang wird zu
Ende geführt, wie bei der einfachen Multiplikation beschrieben.
XL Multiplikation
mit vorher eingestellten Faktoren
mit vorher eingestellten Faktoren
Wenn eine Größe genügend häufig gebraucht wird, ist es zweckmäßig, sie in der Maschine gespeichert
zu halten, so daß sie nach dem Willen des Benutzers beliebig in das Primär-Speicherwerk
zum Zwecke der Addition, Multiplikation od. dgl.
gebracht werden kann. Da es Zweck dieser Speicherung ist, Zeit und Arbeitsbewegungen zu sparen,
ist es notwendig, diese festen Faktoren mit einer geringstmöglichen Anzahl von Tastenbedienungen
zur Verfügung zu stellen. Bei der weiter unten beschriebenen Schaltung sind lediglich zwei Tasten
erforderlich, ein Vorwähler, um die Gruppe des benötigten festen Faktors zu bestimmen, und eine
Nummerntaste, um einen besonderen Faktor aus der gewählten Gruppe auszuwählen.
Da bei der vorliegenden Ausführungsform solche Faktoren meistens für Multiplikation verwendet
werden, soll ihre Benutzung in Verbindung hiermit beschrieben werden, obwohl die Methode in gleicher
Weise für andere Vorgänge geeignet ist.
Die erforderlichen festen Faktoren sind in besonderen Relais, wie z.B. den ReIaJSi7I, £2 und
£3 (Fig. 73 A) gespeichert, von denen der Einfachheit halber nur drei gezeigt sind. Die Federkontakte
der -F-Rel&iis erhalten Stellenwertimpulse,
die von den Tabulationskontakteni der Relais· lA.X 1
oder 2.Ä.X 1 (Fig. 74A und 76 A) kommen, je nachdem
ob der einzuführende Faktor der Multiplikand oder der Multiplikator ist. Die mit den Federkontakten
zusammenarbeitenden Kontakte senden die Impulse als Zahlenimpulse; aus, die zu den
Wicklungen! der Sperrelais in den Abschnitten iA
und 2 A des Primär-Speicherwerkes für den Multiplikand
und Multiplikator über die weiter unten behandelten Stromkreise gelangen.
Ein solcher fester Faktor kann auch z. B. ein Bruch sein, der in Form eines Dezimalbruches gespeichert
wird und allein oder zusammen mit anderen Ziffern benutzt werden kann, wobei diese
anderen Ziffern wieder ganze oder Dezimalzahlen bzw. eine Kombination! von beiden darstellen
können. So< kann z. B. der Bruch: 3A (gespeichert
als .75) entweder allein oder in Kombination 2-3Ai,
2.87-3A usw. erscheinen. In den Beispielen werden
lediglich einfache Brüche, wie z. B. 1At, V2, 3U, henutzt,
da diese sich nur auf wenige Dezimalstellen erstrecken und sich deshalb innerhalb der für die
Maschine gesetzten Grenzen halten. Es ist jedoch klar, daß in. einer Rechenmaschine mit einer größeren
Kapazität leicht Brüche mit einer größeren Anzahl von, Dezimalstellen untergebracht werden
können.
Als Beispiel soll angenommen· werden,, daß der
Bruch a/i allein in das Multiplikandenspeicherwerk
(Fig. 72 A bis 72D) eingeführt werden· soll. Die Bruchtaste K-FRAC (Fig. 63 B) wird gedrückt
und durch die Tastensperre in der gedrückten Lage gehalten:. Das- Niederdrücken dieser Taste
K-FRAC schließt einen Stromkreis vom Pltuspol
C-i3 (Fig. 72 D), die positive Sammelschiene KP
(Fig. 63 B), die Taste K-FRAC, Kontakte CAT 1 -11
(Fig. 72 D), CAT 1-3 zur Klemme G 2-2 (Fig. 71 C)
und! damit zur Wicklung des Relais G 2. Die Erregung von G 2 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol· über die Kontakte G 2-1, G-2 (Fig. 73 A), G-9 zur Klemm© BB-4 (Fig. 72 C) und damit zur
Wicklung des Relais. BB.
Die Erregung von BB schließt seinen, Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte SK-2
(Fig. 72 B) und BB-2 (Fig. 72 C) zur Klemme BB-4 und ebenso vom Pluspol über die Kontakte G1-2
(Fig. 73 D) und 55-2 zur Klemme BB-4.. Di^ Erregung
von BB schließt außerdem einen Stromkreis vom 'Pluspol über die Kontakte BB-i, DAD-i
(Fig. 73 C) und DAD-4 zur Klemme £-3 (Fig. 73 A) und damit zur Wicklung des Relais E.
Die Erregung des Relais· B schließt seinen Haltestromkreis, vom Pluspol über die Kontakte BB-1
(Fig. 72 C) G-6 (Fig. 73 A), G-13, £-9 zur Klemme £-3. Das Relais £ schließt ferner die vorher verfolgten
Stromkreise über die Kontakte £-4 und £-2, wodurch das, Relais, F (Fig. 71 B), Relais FT
(Fig. 63 A) und das Relais D (Fig. 71 B) erregt wird.
Die Erregung des Relais £ erregt auch DD ο (Fig. 73 C) durch einen Stromkreis vom Pluspol
über die Leitungen ι Α.Χΐ-τ 1(1) (Fig. 74A) (da
bis jetzt noch keine Ziffer in das erste Speicherwerk eingeführt worden ist, so ist die erste Schubstange noch verstellt), 1B.X 1-8(1), 1B.X 1-5(1),
£-1(1) (Fig. 73A), £-8(0) und Z)D3-20(0) zur
Klemme DDo-io und damit zur Wicklung des Relais
DDo.
Die Relais F, FT, D und DD ο schließen bei ihrer
Erregung ihre entsprechenden, Haltes.tronikreise.
Das. Relais. FT vollendet einen Abzweigstromkreis *°5 von dar Lei tang £-8(0) (Fig. 73A) über die Leitungen
£-3(0) (Fig. 71 B), £-4(1), TP-io(i) (Fig. 71D),
T P-3(1), £Γ-3(ΐ) (Fig. 63 A), £Γ-6(ο) zum Tabulatiansmagneten
TTM.ο (Fig. 63 B).
Infolge der Erregung des Relais DD ο (Fig. 73 C)
wird das. Relais DAD (Fig. 73 C) erregt, das den Erregerstoromkreis für das Relais E (Fig. 73 A)
unterbricht. Das Relais £ wird jedoch über G gehalten. Das Relais, DAD schließt auch den Erreger-Stromkreis
für das: Relais G über den Kontakt DAD-2. Die Erregung des Relais G unterbricht
den Haltestromkreis für das Relais E, das stromlos wird. Das Relais G unterbricht auch den Erregerstrotnkreis,
für das, Relais BB (Fig. 72 C), das jedoch, von, Gi (Fig. 73 D) und SK (Fig. 72 B) aus.
gehalten wird. Das Abfallen, des Relais £ unterbricht
die Erregerstromkreise für die Relais D, £, FT und DDo, die sämtlich noch gehalten
werden.
Durch die Erregung des Relais G (Fig. 73 A) wird ein, zweiter Haltestromkreis, für das Relais D
(Fig. 71 B) geschlossen, der vom Pluspol über die
Kontakte G-12, NP2-2 (Fig. 71 B), NP 2-3, Leitungen
426 und 425 und Kontakte 23-2 zur Klemme D-I verläuft. Der gleiche Stromkreis verläuft auch
von G-12 über AB-5 (Fig. 71C)5 A'B-6, Leitung
425 und Kontakt 23-2 (Fig. 71 B) zur Klemme 23-1.
Das Relais G schließt seinen. Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte G 2-1 (Fig. 71 C) und
G-2 (Fig. 73 A) zur Klemme G-14. Das Relais G schließt einen Stromkreis, vom
Pluspol über die Leitungen. lA.X 1-11 (1) (Fig. 74A),
i5.Xi-8(i), iB.Xi-sii), E-i(i) (Fig. 73A),
JS-io(i), G-I7(I), G-i8(i), if-4(i), H-3(i),
RR 3-6(1) zur Klemme RR1-18 (Fig. 73 B) und
damit zur Wicklung des. Relais RRi. Durch· die
Erregung von RR1 wird sein Haltestromkreis und
außerdem der Erregerstromkreiis für das Relais 77 geschlossen, der vom- Pluspol über den Kontakt
RR1-7, die' gemeinsame Leitung 444 und. die Kontakte
2323 0-9 (Fig. 73 C), 2323 0-2 zur Klemme if-1 (Fig. 73 A) verläuft.
Das Ansprechen des Tabulationsmagneten TTMo
(Fig. 36 B) läßt den Papierwagen in die Dezimalpunktstellung tabulieren. Die Erregung des Relais77
(Fig. 73 A) unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 2?2?i, das jedoch noch gehalten wird.
Die Tabulation des Papierwagens, öffnet den Anzeigesehalter TIS (Fig. 63 A) und unterbricht dadurch
den Haltestromkreis für die Relais F und FT,
die beide abfallen. Das. Abfallen des Relais F läßt
den Tabulatioosmagneten 7TMo stromlos werden
und schließt den Erregerstromkreis für das Relais F (Fig. 72 D).
Die Erregung von Y hat die Erregung von Y1
(Fig. 71 B) und Ti (Fig. 72 D) zur Folge. Durch die Erregung von Yi wird T2 erregt. Durch die Erregung
von Ti wird ein Stromkreis,geschlossen vom
Pluspol über DUP-6 (Fig. 71 D), Y-I (Fig. 72D)1
F-io, GT 2-9 (Fig. 72 C), GT 2-8, die gemeinsame
Leitung 435, Kontakte T1-2 (Fig. 72 D), T1-17,
Leitungen Ti-2o(i), 723-13(1) (Fig.72B), 723-4(i),
23230-1 (1) (Fig. 73C), 2323 0-16(1), Kontakte
23230-5, 55-8 (Fig. 72 C), Leitung 55-15 zur
Klemme SK-11 (Fig. 72B) und damit zur Wicklung
des Relais SK.
Eine Abzweigung des obigen Stromkreises verläuft von der Leitung BB-15 (Fig. 72 C) über die Kontakte
FP1-5 (Fig. 73A), FP1-8, FT-8 (Fig. 63 A)
und Leitung FT-12(2) FTF-6{2), FTF-J(12) zum
Papierwagenumscbaltmagneten TSK (Fig. 63 B).
Das Relais SK (Fig. 72 B) unterbricht den einen Haltestromkreis für das, Relais BB, das noch; vom
Relais G1 (Fig. 73 D) gehalten wird. Das Relais
SK schließt ferner seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte O 2-6 (Fig·. 73D)5 71-7
(Fig. 72B), 71-4, SK-16 zur Klemme SK-11. Der
gleiche Stromkreis hält den Papierwagenumschaltmagnetan
TSK. Das Relais. SK (Fig. 27 B) schließt einen Stromkreis vom Pluspol über SK-τ zur
Klemme F-9 (Fig. 72 D), wodurch, das, Relais F gegen eine weitere Bewegung gehalten, wird. Der
Papierwagenumschaltmagnet TSK hebt den Papier-Wagen,
an.
i. Auswahl eines Bruches
Es sei angenommen, daß der Bruch 3A gewünscht
wird. Die Taste KK3 (Fig. 63 B) wird gedrückt
und durch die früher beschriebene Tastensperreinrichtung gedrückt gehalten. Die Nummer der gedrückten
Taste stellt den Zähler des Bruches vor der Kürzung auf den kleinisten Ausdruck dar. Auf
diese Weise^können in der gleichen Rechenmaschine Achtel und Zwölftel gespeichert werden. Eine besondere
Bruchtaste ist für jeden Satz von Brüchen erforderlich. Es würde also die Taste KK 6 in Verbindung
mit der Achtelbruchtaiste 6/e oder 3A bedeuten,
während die gleiche Taste in Verbindung mit der Zwölfteltaste V12 oder V2 darstellen würde.
Durch das Drücken- der Taste KK 3 (Fig. 63 B) wird ein Stromkreis vom Pluspol übeir den Kontakt
C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene KP
(Fig. 63 B)j die Taste KK 3 zur Leitung # 3 in dem
Kabel KK1-1 geschlossen. -Der Verlauf dieses
Kabels, ist früher verfolgt worden. Es nimmt seinen normalen Weg über die Relais, TAB 2 (Fig. 72 D),
TABi, CATi, C und TC (Fig. 72 C) zur Leitung
55-i8(3). Da das Relais BB erregt ist, setzt sich
der Stromkreis fort über die Leitungen. 55-6(3) und T7 3-5 (3) (Fig. 73 A) zur Klemme F 3-7 und
damit zur Wicklung des Relais 7* 3.
Infolge der Erregung des ReIaJsT7S wird ein
Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die Kontakte SK-S (Fig. 72B)1 F3-6 (Fig. 73 A), F3-16,
Leitungen, F3-1(3), TP-io(3) (Fig. 71 D) usw.
über die bereits verfolgten Stromkreise über die Relais, FT und FTF (Fig. 63 A), um den Druckmagneten
TPM 3 zu erregen. Die Erregung des Relais F 3 führt ferner zur Erregung des Relais X 2
(Fig. 71 A) durch einen Stromkreis vom Pluspol über den Konitakt F3-3 (Fig·. 73 A) zur Klemme
N 2-2. Dies erfolgt aus dem Grunde, weil die gespeicherte
Größe zwei Ziffern umfaßt, was die Höchstzahl für eine einfache Multiplikation in dem
Speicherwerk für den zweiten Faktor darstellt. Jedoch ist die Erregung des Relais N 2 nur wirksam
in Verbindung mit dem Ansprechen des Relais 2Vi, das nur erregt werden kann,, wenn, das
Relais 2A. U des Speicherwerkes für den zweiten
Faktor (Fig. 76 A his 76 D) erregt wird. Auf diese Weise hat das Ansprechen des Relais 2V 2 unter den
vorliegenden Umständen, keinen besonderen Zweck und kann daher vernachlässigt werden,
Die Erregung des Relais F 3 schließt auch einen
Stromkreis vom Pluspol über die Leitungen IAXi-Ii(I) (Fig. 74A), wobei die erste Schubstange
noch verstellt ist, i5.Xi-8(i)undi5.Zi-5(i)
und von da, wie oben verfolgt, über die Relais E, G und 77 zur Leitung BB-16(1) (Fig. 72 C). Der
Stromkreis setzt sich fort über die Leitungen 55-7(1), 2?7?i-io(i) (Fig. 73B), 2?/? 1-3(1). iao
Pi-6(i) (Fig. 73A), FPi-Ii(I), F3-is(i) zur
Leitung Τ7 3-9(1). Bis zu dieser Stelle einschließlich
haben die Impulse Stallen.wertbedieutung. Von bier ab treten die Leitungen! in ein. Zablenkabel
über und nehmen die Bedeutung von Zahlen an. Der Stromkreis setzt sich fort über die Leitung
) zur Leitung F3-4(7)· Hier gabelt sich
der Stromkreis,, wobei eine Abzweigung über die Leitungen ΐΑ.Χ2-2(7) (Fig- 74A), 1.^X2-2(7) und
τΑΧΚο-γ(γ) zur Klemme 1 A. LK 7-1 (Fig. 74B)
und damit zur Wicklung des Relais lA'.LKy verläuft.
Der andiere Zweig erstreckt sich über die Leitungen 1B.X2-3(7) (Fig.74A)5 ι B.X2-2(7) und
iB.LKo-6(7) zur Klemme 1B.LK7-1 (Fig. 74B)
und damit zur Wicklung des Relais ι B.LK 7. Auf
diese Weise sind die Relais in, dem Primär-Speicherwerk
für den Multiplikanden entsprechend der ersten Ziffer des gespeicherten Bruches erregt
worden. Der Druckmagnet TPM 3 (Fig. 63 B) verursacht eine Arbeitsbewegung des zugehörigen
Typenhebels. Da jedoch der Papierwagen angehoben ist, wird der Bruch 3A an Stelle der Ziffer »3«
zum Abdruck gebracht.
Da das Relais Y (Fig. 72 D) vom Relais SK erregt
gehalten wird, läßt das· Arbeiten des Schalters TWH (Fig. 63 A) das Relais Y nicht stromlos
werden. Infolgedessen werden auch die T-Relais nicht weiter geschaltet. Die Erregung der Sperrrelais
1A.LK7 und τ B.LK 7 (Fig. 74B) des Primär-Speicherwerkes
für den Multiplikandien bewirkt in der früher beschriebenen Weise die
Weiterschaltung der Schubstangen und. die Übertragung des Erregerimpulses auf den nächsten
Tabulationskontakt. Dann werden die Sperrelais ι A.LK5 und 1B.LK5 von der zweiten in dem
Relais F3 (Fig. 73 A) gespeicherten Ziffer erregt.
Wiederum wird der Erregerimpuls übertragen, und zwar dieses Mal zu dem dritten Tabulationskontakt
und von dort über die Leitung I7 3-9 (3) und über Kontakt F 3-12 zur Klemme G1-3 (Fig. 73 D)
und damit zur Wicklung des Relais Gi. Eine Abzweigung
dieses Stromkreises, verläuft über die Kontakte .F 3-12, SK-7, SK-6, Leitung 446 (Fig. 72 A)
zur Klemme iv-5 und damit zur Wicklung des Relais K.
Durch die Erregung des Relais G1 (Fig. 73 D)
wird der Haltestromkreis für das Relais BB (Fig. 72 C) unterbrochen, das abfällt. Infolge der
Erregung des Relaiis K werden die Haltestromkreise für die Relais DD ο (Fig. 73 C) und RR ι
(Fig. 73 B) unterbrochen, aber beide Relais, werden durch einen. Stromkreis gehalten, der vom Pluspol
über den Kontakt F-4 (Fig. 72 D), die Leitung 437, Kontakte T1 -6, T1-7, Γ2-8, Γ2-12, Γ3-11, T3-10,
Leitung-436, Kontakte 01-10 (Fig. 72 A), O 1-9,
GT2-4 (Fig. 72 C), GT2-3, TR-5 (Fig. 71 D), TR-6,
//-9 (Fig. 71 B), //-10, C-18 (Fig. 72D), C-17 und
die gemeinsame Leitung 431 (Fig. 73 A) zu den Kontakten RR1 -4 (Fig. 73 B) und DD 0-6 (Fig. 73 C)
verläuft.
Das. Abfallen des Relais BB läßt die Relais i?
(Fig. 72 A) und Gi (Fig. 73 D) stromlos werden und unterbricht auch den Erregerstromkreis für
das RelaisFs (Fig. 73 A), das stromlos wird. Das
Abfallen, von BB unterbricht auch den Erreger-Stromkreis
für das Relais SK (Fig. 72 B) und den Erregerstromkreis. für den Papierwagenunischailtmagneten
TSK (Fig. 63 B), jedoch werden beide durch den über den Kontakt O 2-6 (Fig. 73 D) verlaufenden,
Stromkreis gehalten. Das Abfallen von BB unterbricht auch den Erregerstromkreis für G
(Fig. 73 A), das, noch vom Kontakt G 2-1 (Fig. 71 C)
aus gehalten wird. Das Relais F 3 (Fig. 73 A) läßt jetzt den Druckmagnieten TPM3 und auch das Relais
N 2 (Fig. 71 A) stromlos werden.
Das Relais BB schließt jetzt einem. Stromkreis
vom Pluspol über die Leitungen, lA.X 1-11(3)
(Fig. 74A), i5.Xi-8(3), iB.Xi-5(3), £-i(3)
(Fig. 73 A), £-10(3), G-i7(3), G-i8(3), #-4(3),
#■-2(3), 55-i6(3) und Kontakte BB-10, 5-3
(Fig. 73B), 5-6, 15.Z1-3 (Fig. 74A), ΐΒ.Χτ-g
zum Kontakt 15.X2-5. Von hier verläuft der
Stromkreis, wie oben verfolgt, zu den, Wicklungen der Nullsperrelais im Abschnitt χA und 1B des
ersten Primär-Speicherwerkes über die Kabel 1A.LK0-7 und iB.LKo-6.
Wie früher gezeigt, bewirkt die Erregung der Sperrelais· die Verstellung der Schubstangen, und
die Übertragung des Impulses auf den. vierten Tabulationskontakt, von, wo deir Stromkreis über
die bereits verfolgten Stromkreise, die Leitung BB-16 (ι) (Fig. 72 C) und die Kontakte BB-11, B-4.
(Fig. 73B), 5-5, iB.Xi-6, 1B.X1-4 zur Klemme
/-16 (Fig. 72 A) und damit zur Wicklung des Relais / verläuft.
Durch die Erregung des. Relais / wird sein Haltestromkreis geschlossen und der Haltestromkreis
für das Anzeigesperrelais des Primär-Speicherwarkes für den Multiplikanden vorbereitet,
Infolge der Erregung des, Relais / schließt sich auch ein Stromkreis vom. Pluspol über DUP-6
(Fig. 71 D), wie vorhin verfolgt, zum Kontakt 55-8 (Fig. 72 C) und von hier weiter über den, Kontakt
55-5, Leitung 510, SK-g (Fig. 72 B), SK-10, Leitung
511, Kontakte O 1-5 (Fig. 72 A), Oi-i, L-2
(Fig. 71 B), L-3, /-25 (Fig. 72A), /-26, AB-9
(Fig. 71 C), ^5-8 zur Klemme·/2-1 (Fig. 73 D) und
damit zuir Wicklung des Relais / 2,
Die Erregung das"Relais./2 erstreckt den Stromkreis
von der Klemme/2-1 über den Kontakt / 2-3 zur Klemme /1-17 (Fig. 72 B) und damit zur Wicklung
des Relais/1. Die Erregung von /2 erregt auch das Relais 8. W (Fig. 80 A) zur Löschung des
Zwischenspeicherwerkes Nr. 8 und erregt ferner das Anzeigesperrelaiis über einen Stromkreis· vom
Pluspol über' den Kontakt DD 0-13 (Fig. 73 C) und
die Leitungen DDo-19 (o), /2-5(0), /2-6(0), xA.LK 1-10(0) (Fig. 74C) zur Klemme 1 A.LKo-1
(Fig. 74A) und damit zur Wicklung des Sperrelais 1A.LK0. Durch die Erregung dieses Relais
1A.LK0 wird dessen Haltestromkreis, geschlossien,
der vom Pluspoli über den Kontakt AF-g (Fig. 72 B)
verläuft.
Die Erregung des Relais /1 (Fig. 72 B) unterbricht den Haltestromkreis für 1B.X1 und die
anderen an dam gleichen Stromkreis hängenden Relais, wodurch die Einführung von weiteren
Ziffern in das Primäir-Speicherwerk für den Multiplikanden verhindert wird. Die Erregung von /1
unterbricht einen Haltestromkreis, für das Relais. D (Fig. 71 B), das noch vom Relais G (Fig. 73 A) gehalten
wird. Die Erregung von /1 unterbricht auch
den Haltestromkreis, für SK (Fig. 72 B) und den
Papierwagenumschialittnagneten TSK (Fig. 63 B)
die beide abfallen.
Das Abfallen von SK unterbricht einen Erreger-Stromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D), das noch
über das Relais D (Fig. 71 B) gehalten wird. Jetzt schließt das Relais I r seinen Haltestromkreis, der
auch einen Haltestromkreis für das Relais /2 (Fig. 73 D) bildet. Das Relais /1 erregt das Relais
2.A.W des Primär-Speicherwerkes für den
Multiplikator (Fig. 76 A), bereitet dadurch dieses Speicherwerk für die Aufnahme des Multiplikators
vor und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über
die Kontakte/1-14 (Fig. 72B), G-16 (Fig. 73A)1
6"-8, 55-3 (Fig. 72 C), BB-iJ, Leitung 419, Kontakte
C-1 (Fig. 72D), C-8 zur Klemme KR-I
(Fig. 63 A) und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten KR, Das Relais 2 A.W erregt
2A.U. Der Tastenauslösemagnet KR löst die ao beiden Tasten K-FRAC und KKj, aus. Die Erregung
von 2A.II (Fig. 76 A) schließt dessen. Haltestromkreis
und ferner einen Stromkreis votn Pluspol über die Kontakte 2A.U-1, /1-10 (Fig. 72B),
/1-6 und Leitung 446 zur Klemme K-5 (Fig. 72 A),
wodurch das Relais K erregt wird.
Durch die Auslösung der Bruchtaste1 K-FRAC
wird der Erregerstromkreis, für das Relais G 2 (Fig. 71 C) unterbrachen. Das Abfallen von G 2
läßt das Relais G (Fig. 73 A) stromlos werden, dessen Abfallen wiederum das Relais. D (Fig. 71 B)
stromlos werden läßt. Das. Abfallen des Relais D hat das Abfallen des Relais. Y (Fig. 72 D) zur Folge.
Das Relais /C (Fig. 72 A) läßt jetzt die Relais DDo (Fig. 73 C), RRi (Fig. 73 B), /i (Fig. 72 B) und
/2 (Fig. 73 D) abfallen. Das Abfallen des Relais Y
läßt die Relais Yi (Fig. 71 B) und Ti (Fig. 72 D)
stromlos, werden.
Das Relais DDo läßt bei seinem Abfallen die
Relais DAD und H (Fig. 73 A) stromlos werden. Das. Abfallen von Y hat das Abfallen von T 2
(Fig. 72 D) zur Folge, während durch, das Abfallen von /2 das Relais 8.W stromlos wird. Das Ab^
fallen von /1 läßt den Magneten KR und die Relais 2A.W und K stromlos werden.
45
2. Einführung des Multiplikators
Die Maschine ist jetzt für die Einführung des Multiplikators bereit. Alle Relais., die sich auf die
Einführung des ersten Faktors beziehen, sind abgefallen mit Ausnahme des Relais / (Fig. 72 A) und
des Anzeigesperrelais. Die Einführung dies Multiplikators, die Durchführung der Multiplikation
und die. Addition in das Sunimenspeicheirwerk Nr. 7
vollzieht sich wie bereits beschrieben. Die Tatsache, daß dem Bruch andere Ziffern vorausgehen
würden, würde an der Wirkung nichts ändern:. Das Vorhandensein eines ganzen Teiles im Multiplikanden
ändert die Nummer des erregten DD-Relais, und das infolgedessen auftretende Anwachsen
der Gesamtzifferzahl ändert die Nummer des i?i?-Relais. Das neue DD-Relais stellt die richtige
Anzahl von Stromkreisen für den Druck usw. her und vollzieht die nötige Umschaltung zwischen den
Kabeln RR1-10 und RR~Z, so daß die Stellenwertimpulse
vom Relais. IA.X 1 in der richtigen Reihenfolge
zum Kabel FP1-6 (Fig. 73 A) gelangen.
Die Einführung eines Bruches in den Multiplikator findet in einer ähnlichen Weise statt, wie sie
in dem Fall des Multiplikanden beschrieben worden
ist. Da, abgesehen, von dar Beschränkung hinsichtlich
der Kapazität, nichts die Einführung eines Bruches, sowohl· in den Multiplikanden als auch in
den Multiplikator ausschließt, kann ein Bruch mit einem Bruch multipliziert werden und das Resultat
die erforderliche Anzahl von, Dezimalstellen erhalten.
3. Einführung eines festen. Preises
Eine andere Form, in der ein fester Faktor auf diese Weise zweckmäßig verwendet werden kann,
ist ein fester Preis. Um einen festen Preis im das
Multiplikandenspeicherwerk einzuführen, wird die Taste K-FP (Fig. 63 B) gedruckt und durch die
Tastensperreinrichtuing gedrückt gehalten. Das Drücken dieser Taste schließt einen. Stromkreis
vom Pluspol über C-13 (Fig. 72 D), die positive Sammelschiene KP (Fig. 63 B), die Taste K-FP
zur Klemme FP1-9 (Fig. 73 A) und damit zur Wicklung des Relais FP1. Die Erregung von FP1
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakt FPi -i zur Klemme G 2-2 (Fig. 71 C) und
damit zur Wicklung des Relais G 2.
Wie bei einem Brudh bewirkt die Erregung des
Relais G 2, nacheinander die Erregung der folgenden Relais: BB (Fig.72C), E (Fig.73A), F (Fig.71 B),
.FT (Fig.63 A), D (Fig.71 B) und DDo (Fig.73 C).
Das Relais DD ο wird erregt, gleichgültig wieviel Ziffern der feste Preis in seinem ganzen Teil haben
mag. Um Zeit zu sparen, wird eine einstellige Kennziffer anstatt des ganzen Preises zum Abdruck
gebracht. Infolgedessen ist es nicht nötig, mehr als einen Druckstromkreis vorzusehen,. Überdies wird
für die Stellenzahl des Produktes, die von der Ziffernzahl in dem ganzen. Teil des festen Preises
abhängig· ist, wie weiter unten auseinandergesetzt wird, mittels der HiMsrelais FP 2 und FP 3
(Fig. 71 A) Sorge getragen^ die die Nummer des
Abstrichimpulses ändern. Es gibt auch noch andere Wege, um das, gleiche Ergebnis zu erhalten, z. B.
durch Änderung der Nummer des. Anzeigesperrrelais. Jedoch wird das gezeigte Verfahren in. der
vorliegendien Ausführungsform bevorzugt.
Der gleiche Impuls, der das Relais DD ο erregt,
zweigt ab', um den Magneten TTM ο zu erregen,, so daß der Papierwagen immer in die gleiche Stellung
tabuliert. Vom diesem Punkt ab verläuft der Vorgang,
wiie für die Einführung eines Bruches beschrieben, bis zur Erregung des Relais SK (Fig. 72 B). Da
das Relais FPi (Fig. 73 A) erregt ist, ist der Erregers tramkreis für den Papierwagenumschaltmagneten
TSK (Fig. 63 B) unterbrochen, so daß dieser nicht zusammen mit dem Relais. SK erregt
wird.
Wie im Fallie eines Bruches muß der gewünschte
feste Preis, aus der Gruppe ausgewählt werden.
Dies wird durch Niederdrücken einer der Zifferntasten, also z. B. der Taste KK 2, bewirkt. Das
Niederdrücken dieser Taste KK 2 erregt das Relais F 2 (Fig. 73 A). In dem Relais F 2 ist eine
Größe, z. B. »i8«, gespeichert. Es ist aber bis jetzt
noch nichts vorhanden, was anzeigen könnte, ob die beiden genannten Ziffern »0.18«, »i.8o« oder
»18.00« bedeuten. In Wirklichkeit sollen sie z. B. einen Wert von »1.80« darstellen.
Die Erregung des Relais F 2 erregt den Druckmagnieten
TPM2 (Fig. 63 B) über einen Stromkreis
vom Pluspol über SKs (Fig- 72 B) und schließt
einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte .F2-13 (Fig. 73 A), FP1-12, FP 1-.2 zur Klemme
FP 2-τ (Fig. 71 A) und damit zur Wicklung dies
Relais, FP 2. Die Erregung von FP 2 schließt einen Stromkreis zu den Wicklungen der Relais 1A.LK1
und ι B.LKi (Fig. 74 C), womit die Einführung
dies festen Preises· im die Abschnitte iA und 1B des
Primär-Speicherwerkes· für den Multiplikanden beginnt.
Dieser Stromkreis verläuft, wie bereits früher verfolgt, über die Leitungen BB-i6(i) (Fig. 72C),
ΒΒ-γ(ΐ), RRi-IO(I) (Fig. 73B), RR 1-3(1),
.FPi-O(I) (Fig. 73A), FPi-io(i), F3-i4(i),
F2-8(1), F2-10(1), 1B.X2-2(1) (Fig. 74A) usw.,
um die Relais lA.LK 1 und 1B.LK1 zu erregen.
Das Relais FP 2 (Fig. 71 A) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol unmittelbar.
Wie unten gezeigt wird, bestimmt dieses Relais FP 2 den Dezimalpunkt für das Relais F 2 und
irgendwelche anderen F-Relais, die die Preise mit einer Ziffer in dem ganzen Teil enthalten. Das
Relais FP 3 bestimmt in ähnlicher Weise die Punktsetzung für die F-Relais, die Preise mit zwei Ziffern
in dem ganzen Teil enthalten. Der Druckmagnet TPM 2 veranlaßt den Abdruck der Preiskennziffer
»2« und die Freigäbe des Schrittschaltwerkes für den Papierwagen. Da der Papierwagenumschaltmagnet
TSK nicht erregt war, ist auch der Papierwagen nicht angehoben worden.
Der Vorgang setzt sich von diesem Punkt weiter fort wie bei der Einführung eines Bruches bis zum
Abfallen der Relais für das Schließen der Abschnitte ιA und ι B. Das Relais FP 2 wird jedoch
gehalten, ebenso wie / und das Anzeigesperrelais. Der zweite Faktor wird eingeführt, und die Bewegung
setzt sich fort, wie bereits beschrieben, bis zur Erregung des Relais DC (Fig. 73 D).
Obwohl der ausgewählte feste Preis nur eine Ziffer in seinem ganzen Teil enthält, wurde das
Relais DDo und infolgedessen das Nullsperrelais
ebenso erregt wie der Anzeiger. Da keine Beschränkung mit Ausnahme der allgemeinen Beschränkungen
hinsichtlich der Kapazität in der Anzahl der Ziffern in dem ganzen Teil des festen
Faktors vorhanden ist, kann dieser drei, zwei, eine oder keine Ziffern in seinem ganzen Teil enthalten.
Es ist zweckmäßig, diesem Unterschied in der Größenordnung dadurch Rechnung zu tragen, daß
das Relais DDo zwar in jedem Falle erregt wird und die Korrektur des Abstrichimpulses später erfolgt.
Das Relais DC erregt das Relais DD wieder von Sperrelais im Multiplikator aus.
Das Z)D-Relais schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt AF-g (Fig. 72 B). Dieser Stromkreis erregt ein T-Relais und einen Tabulationsmagneten,
die beide für den Abdruck des Produktes erforderlich sind. Das DD-Relais schickt
auch einen Abstrichimpuls über Kontakte in einem der TM-Relais. Dieser Stromkreis verläuft, wie
bereits gezeigt, über die Kontakte der Relais FP 2 (Fig. 71 A) und FP 3. In dem Relais FF2 sind die
ankommenden Leitungen mit den abgehenden Leitungen der gleichen Nummer verbunden, wenn das
Relais nicht erregt ist. Wird jedoch das Relais erregt, so werden die ankommenden Leitungen mit
Leitungen von einer jeweils um eine Einheit niedrigeren Nummer verbunden. Das Ergebnis des
Wechsels ist die Erregung eines um eine Einheit niedrigeren Γ-Relais, wodurch der Abdruck einer
zusätzlichen Ziffer in dem Resultat ermöglicht wird, ferner die Erregung eines um eine Einheit höheren
TTM-Magneten, wodurch auf die zusätzliche Ziffer
bei der Tabulation Rücksicht genommen wird, und schließlich die Führung des Impulses zu einem um
eine Einheit niedrigeren TAf-Relais, wodurch eine
Ziffer weniger abgestrichen und eine Ziffer mehr in dem Resultat gelassen wird.
Würde der gespeicherte Preis zwei Ziffern in seinem ganzen Teil enthalten haben anstatt einer,
so würde das Relais FP 3 anstatt des Relais FP 2 erregt worden sein, wie sich aus der Verfolgung
des Stromkreises vom Kontakt F1-13 (Fig. 73 A)
ergibt. In dem Relais Fi ist der Preis $ 12.00 gespeichert. In diesem Falle würden die abgehenden
Leitungen Nummern tragen, die um zwei niedriger sind als die entsprechenden ankommenden
Leitungen. Dies würde zwei zusätzliche Ziffern in dem Resultat berücksichtigen.
100 XII. Speicherung von Resultaten nach Einteilung
Die selbsttätige Einteilung von Resultaten kann mit Hilfe der Relais Fi, F2 und F3 (Fig. 73 A)
für die festen Faktoren erhalten werden. So können z.B. die in den Relais Fi und F2 gespeicherten
Preise einer bestimmten Warenart entsprechen, während der in dem Relais F 3 gespeicherte Preis
einer anderen Warenart zugeordnet sein kann. Es kann nötig sein, daß diese getrennt aufgerechnet
werden. Zu diesem Zweck sind Einteilungsspeicherwerke, wie z. B. die Sekundär-Speicherwerke Nr. 1
(Fig. 77 A bis 77 D) und Nr. 2 (Fig. 78 A bis 78 D), vorgesehen, die jedesmal für eine Benutzung angerufen
werden, wenn der zugehörige feste Preis benutzt wird.
Die Relais F i, F 2 und F 3 (Fig. 73 A) sind mit Kontakten Fi-ii, F2-11 und F3-11 versehen, die
die nötigen Vorgänge einleiten können. So schließt z. B. das Relais F1 beim Ansprechen einen Stromkreis,
der vom Pluspol über die Kontakte Fi-11, iao
FP1-14, FP1-7 zur Klemme 1.U-7 (Fig. 77 A) und
damit zur Wicklung des Auslöserelais des Einteilungsspeicherwerkes Nr. ι verläuft. Das Relais
i.U schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol
über die Kontakte CR-5 (Fig. 73 D) und 1.U-5 (Fig. 77 A) zur Klemme IAJ-1J und ferner einen
Stromkreis vom Pluspol über i.?7-3 zur Klemme
C'L1-8 (Fig. 73 B) und damit zur Wicklung des
Einteilungsrelais CLi.
Bevor der Stromkreis für die Erregerimpulse zu 5 den F-Relais, die die Schubstangen verstellen, be-
+ MD i-io (Fig. 71 A)
schrieben wird, erscheint es zweckmäßig, an dieser Stelle der Beschreibung ein Schema einzu- 65
fügen, das den Verlauf der Erregerimpulse für die F-Relais bei einer Speicherung in den Sekundär-Speicherwerken
Nr. 1, 6 und 7 zeigt.
- CL 2-7 (Fig. 73 B)
(a)J -* CL 2-5
(b)
CL τ-7 - CL1-5
- CL1-2 1.45 1-15 (Fig. 77 A)
1.AS1-16
-* Leitung
i.A 9-3 bis x.A 0-3 (Fig. 77 B bis 77 D)
τ.Α 9-1 bis ΐΛ ο-ΐ
-* Leitung 513 (Fig. 77 A, 77 B, 77 C, 77 D)
(C)
2 6.AS x-21 (Fig. 81 A)
b.AS 1-16
Leitung 500
6.A 9-3
-* bis 6.A 0-3 (Fig. 81B bis 81 D)
-* 6.A 9-1 bis 6.A 0-1
->■ Leitung 504
-* 7·Α Ο"1 (Fig- 79 D)
-* 7.A 0-3, Leitung 492 (Fig. 79 D, 79 C, 79 B, 79 A)
7.AS 1-16 ■* 7.AS i-15
MA-3 (Fig. 76 A) ■* MA-S - MB-6 ->
MB-% i.AS 1-2 —► i.ASi-12 (Fig. 77 A) -* 11.F 2-1
MB-5 ■* MB-8 - MA-6 ■* MA-2 (Fig. 76 A)
Das Relais CL1 (Fig. 73 B) unterbricht den
Stromkreis (a), der vom Pluspol über die Kontakte ΛίΙ?ΐ-ΐο (Fig. 71 A), CL2-7 (Fig.73B), CL2-5,
6.C/-9 6.Ü-4 (Fig. 8iA) —
7-U-g >■ 7-U-4 (Fig· 79Α) —
i.^Si-3 —·■ i.ASi-11 (Fig. 77 A)
6.17-8 6.17-3 (Fig. 81 A) —
7.Z7-8 > 7.U-3 (Fig. 79 A) —
6. F 2-1
7. F 2-1
i.Fi-i]
6.F1-11
7. Fi-I
CL1-7, CL1-5 verläuft und den Erregerstromkreis
für die F-Relais darstellt, und bereitet statt dessen 125
einen Stromkreis (b) über die Kontakte CL1-7,
CL 1-2 zum Kontakt ι.AS*ι-15 (Fig. 77A) vor.
Dieser Stromkreis wird bis zu, seiner Vollendung weiter unten verfolgt werden.
Wenn das Relais MD1 für die additive Einfüh-S
rung in Speicherwerke am Schluß des Multiplikationsvorganges erregt wird, so wird ein Stromkreis
geschlossen vom Pluspol über die Kontakte MD1-18 (Fig. 71 A), i.U-i (Fig. 77A) und 1.U-10
zu den Wicklungen der Relais 1.I1, i.ASi,
i.AS2, wodurch das Einteilungsspeicherwerk Nr. 1
für die Aufnahme des Produktes vorbereitet wird.
Das Relais i.AS 1 dehnt jetzt den Stromkreis (b),
der in seinem Verlauf vom Kontakt MD1-10 (Fig.
71 A) über die Kontakte CL2-7 (Fig. 73B), CL2-5,
CL1-7, CLx-T, bis zum Kontakt 1JlS1I-IS (Fig.
77 A) schon oben verfolgt wurde, über den Kontakt i.ASi-i6 zu der die Kontakte 1.^0-3 bis i.Ag-2,
(Fig. 77 B bis 77 D) verbindenden gemeinsamen Leitung 512 aus. Wenn ein Additionsrelais in diesem
Speicherwerk Nr. 1 jetzt erregt ist, so setzt sich der Stromkreis über einen der Kontakte
1.A0-1 bis τ.Ag-I zu der diese Kontakte verbindenden
gemeinsamen Leitung 513 fort.
Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 (Fig. 81A bis 81 D) in den Stromkreis (c) eingeschaltet ist oder nicht.
Ist dieses Aufrechnungsspeicherwerk eingeschaltet, so setzt sich der Stromkreis fort über die Kontakte
6.ASi-2i (Fig. 81 A), 6.AS1-16, die gemeinsame
Leitung 500, über einen der Kontakte 6.A0-3 bis
6.^9-3 (Fig. 81B bis 81 D), den zugehörigen Kontakt
6.A0-1 bis 6.^9-1, die gemeinsame Leitung
504 und 49S (Fig. 79 B bis 79D), einen der Kontakte
7.^0-1 bis 7.Ag-I und den zugehörigen Kontakt
J.Ao-T1 bis 7.^9-3, die gemeinsame Leitung
492, Kontakte 7.AS 1-16, 7.AS 1-15, MA-3 (Fig.
76 A) oder ΜΒ-ζ zu den Wicklungen der F-Relais,
wie in dem obigen Schema angegeben. Wenn das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 nicht benutzt
wird, verläuft der Stromkreis (d) unmittelbar von. der die Kontakte i.^o-i bis 1.^9-1 verbindenden
gemeinsamen Leitung 513 zu der die Kontakte 7.^0-1 bis 7.^9-1 verbindenden gemeinsamen Leitung
495.
Da das Relais i.ASi (Fig. 77A) erregt ist, ist
ein Stromkreis hergestellt über die Kontakte MA-2 (Fig. 76A), i.AS 1-3 (Fig. 77A), i.ASi-11 zur
Klemme 1.F1-1 und ebenso vom Kontakt MB-2
über die Kontakte i.AS 1-2 und 1.AS1-12 zur
Klemme 1.F2-1. Es werden also durch dieErregerimpulse
für die F-Relais sowohl die Relais i.Vi und
1.F2 als auch die Relais 7.Vi und 7.V2 (und 6.Vi
und 6.V2) erregt, jedoch muß ein Additionsrelais
sowohl im Einteilungsspeicherwerk Nr. 1 als auch im Summenspeicherwerk Nr. 7 (und im Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6) erregt sein, bevor die Stromkreise zu irgendwelchen F-Relais geschlossen
werden können. Die Fortschaltung des Additions-Vorganges erfolgt in den verschiedenen miteinander
verbundenen Speicherwerken vollkommen gleichmäßig, nur die eigentliche Zahlenbildung ist unabhängig.
XIII. Wahlweise additive Einführung
in Speicherwerke vom Tastenfeld aus
in Speicherwerke vom Tastenfeld aus
Außer der selbsttätigen Addition von mit den festen Preisfaktoren hergestellten Produkten in die
Einteilungsspeicherwerke Nr. 1 und Nr. 2 können Größen oder Produkte wahlweise in diese Speicherwerke
mit Hilfe der Einteilungstaste K-CL (Fig. 63 B) in Verbindung mit einer Zifferntaste addiert
werden. Durch Drücken der Einteilungstaste K-CL wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über
den Kontakt C-13 (Fig. 72 D), die positive Sammelschiene KP (Fig. 63 B), Taste K-CL zur Klemme
AD-io (Fig. 72B) und damit zur Wicklung des Relais
AD. Sodann wird z. B. die Taste KK2 gedrückt,
wenn die Größe in das Speicherwerk Nr. 2 eingeführt werden soll. Die Taste KK2 schließt
dabei einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt C-13, die positive Sammelschiene KP, Taste
KK 2, Leitung KK1-1 (2) und die früher verfolgten
Stromkreise zur Leitung AD-12(2) (Fig1. 72B).
Hier teilt sich der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die Leitungen ^4£>-8(2) und 7\P-io(2)
(Fig. 71 D) und über die früher verfolgten Stromkreise zu dem Druckmagneten TPM 2 (Fig. 63 B),
wodurch die Kennziffer »2« zum Abdruck gebracht wird. Der andere Zweig verläuft über den Kontakt
AD-15 (Fig. 72B) zur Klemme 2.U-7 (Fig. 78A) und damit zur Wicklung des Auslösemagneten für
das Einteilungsspeicherwerk Nr. 2.
Die Erregung von 2.U schließt dessen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte CR-S
(Fig. 73 D) und, 2. C/-5 (Fig. 78 A) und ferner einen
Stromkreis, der vom Pluspol über den Kontakt 2.J7-3 zur Klemme CL2-8 und damit zur Wicklung
des Relais CL2 (Fig. 73 B) verläuft. Das Relais
CL 2 schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über CL 2-3, AD-6 (Fig. 72 B), AD-2, Leitungen
515,419 (Fig. 72C), Kontakte C-i (Fig. 72D),
C-8 zur Klemme KR-i (Fig. 63 A) und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten KR. Das Relais
CL 2 vollendet auch die vorher beschriebene Schaltanordnung, wodurch die Stromkreise, die das
Arbeiten der F-Relais steuern, über Kontakte in den Additionsrelais des Einteilungsspeicherwerkes
Nr. 2 (Fig. 78A bis 78D), des Aufrechnungsspeicherwerkes Nr. 6 (Fig. 81A bis 81 D) und des
Summenspeicherwerkes Nr. 7 (Fig. 79 A bis 79 D) geführt werden müssen.
Der Tastenauslösemagnet KR gibt jetzt die Einteilungstaste K-CL und auch die Taste KK2 frei.
Durch die Freigabe der Taste K-CL wird der Erregerstromkreis für das Relais AD (Fig. 72 B)
unterbrochen, das abfällt. Die Freigabe der Taste KK2 läßt den Druckmagneten TPM2 stromlos
werden und unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais 2.U1 das jedoch noch von dem Relais CR
gehalten wird.
Durch das Abfallen des Relais AD wird ein Haltestromkreis für CL 2 geschlossen vom Pluspol
+ + über FP1-4 (Fig. 73 A), AB-21 (Fig. 71 C),
AB-20, AD-A (Fig. 72B)1 AD-s, PP-i (Fig· 73B),
PP-Z, CL 2-6 zur Klemme CL 2-8. Da das Relais CR
(Fig. 73 D) nur am Ende eines Additions Vorganges
erregt wird, wird der Haltestromkreis für das Relais 2 XJ (Fig. 78 A) bis zur Beendigung
einer Addition aufrechterhalten, unabhängig davon, 5 ob eine derartige Addition allein oder am Ende
eines Multiplikationsvorganges durchgeführt wird. Das Ansprechen des Relais MDi (Fig. 71 A) für
den Beginn des Additionsvorganges erregt, wie oben gezeigt, die Relais 2.X1 (Fig. 78 A), 2.AS 1
und 2.AS 2 über Kontakte in dem erregten Relais 2.U, wodurch das Einteilungsspeicherwerk Nr. 2
für Addition vorbereitet wird.
Eine Größe kann jetzt in die Abschnitte τ Α und ι B des Multiplikandenspeicherwerkes eingeführt
und die Additionstaste gedrückt werden, worauf die Größe in das Einteilungsspeicherwerk Nr. 2,
das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 und das Summenspeicherwerk Nr. 7 addiert wird. Es kann auch
ein Multiplikand und ein Multiplikator in die passenden Primär-Speicherwerke eingeführt und das
sich ergebende Produkt gleichzeitig in allen drei Sekundär-Speicherwerken addiert werden.
as XIV. Zwischensumme
Ein in einem Sekundär-Speicherwerk befindlicher Betrag kann beliebig ohne Löschung in der folgenden
Weise abgelesen, d. h. zum Abdruck gebracht werden. Als Beispiel sei angenommen, daß das
Speicherwerk Nr. 7 (Fig.' 79 A bis 79 D) die Summe von $ 125.97 enthält.
Der Zustand der Maschine zu Beginn des Vorganges ist normal, d. h. die Relais CPS1 (Fig.
/3D), CPS 2, A (Fig. 71 A), lA.U (Fig. 74A)1
1A.X1, 1A.X2, iB.U, 15.x i, 1.S.X2, XA
(Fig. 74C) XB, XC, TV (Fig. 74D), Vi C, 1A.V1
(Fig. 74A) und 1B.V1 sind sämtlich erregt, wie
bei der Multiplikation beschrieben. Die Schubstangen des ersten Stellenwertes in den Abschnitten 1A
und ι B des Primär-Speicherwerkes für den Multiplikanden
sind verstellt.
Die Summentaste K-TOT (Fig. 63 B) wird gedrückt und durch die Tastensperreinrichtung gehalten.
Durch das Niederdrücken dieser Taste K-TOT wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über
C-13 (Fig. 72D)5 die positive Sammelschiene KP
(Fig. 63B)1 die Taste K-TOT, Kontakte B4-7
(Fig. 75 A), S4-1, Leitung 520, Kontakte TX-9
(Fig. 73C)1TX-S, C-6 (Fig. 72D) zum Kontakt C-3.
Hier teilt sich der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über den Kontakt C-3 und die Leitung 521 zur
Klemme KRX-i (Fig. 74D) und damit zur Wicklung des Relais KRX. Der andere Zweig verläuft
vom Kontakt C-3 über die Leitung 521, die Kontakte G-4 (Fig. 73 A), G-i, FR-2, (Fig. 71 B), FR-i,
KP-3 (Fig. 71 D), NP-18, TPP-S, TPP-4. zur
Klemme TP-g und damit zur Wicklung des Relais TP.
Das Relais KRX (Fig. 74 D) soll, wie weiter unten gezeigt wird, die Wirkung des Tastenauslösemagneten
während der Übertragung der Summe vom Sekundär- in das Primär-Speicherwerk verhindern.
Es würde sich ermöglichen lassen, durch eine abweichende Kombination von hier beschriebenen
Elementen die Summe unmittelbar über die in dem Sekundär-Speicherwerk gesperrten Kontakte
ohne eine Übertragung dieser Summe in das Primär-Speicherwerk abzulesen, aber da es häufig erwünscht
ist, die Summe sofort für einen weiteren Vorgang zu verwenden, z. B. für eine Addition in
ein anderes Speicherwerk oder eine fortgesetzte Multiplikation, so ist es zweckmäßig, die Summe
in das Primär-Speicherwerk zu überführen und sie von hier aus abzulesen.
Das Relais TP (Fig. 71 D) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über C-13 (Fig. 72 D), Leitung 415 (Fig. 63A), Kontakte TF-ii, TF-8,
TWH-2, TWH-i, TP-4 (Fig. 71 D) zur Klemme
TP-g. TP schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt TP-J zur Klemme
TPP-i und damit zur Wicklung des Relais TPP sowie einen zweiten. Stromkreis· vom Pluspol über
den Kontakt TP-ζ zur Klemme FR-2 (Fig. 71 B)
und damit zur Wicklung des Relais FR.
Das Relais TP schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über TP-S, GT1-2 (Fig. 72B), GT1-9,
TC-6 (Fig. 72C), TC-3.TS-5 (Fig. 71 B), TS-6
zur Klemme 7.REC-1 (Fig. 79 D) und damit zur
Wicklung des Druckrelais in dem Summenspeicherwerk Nr. 7. Ein Zweig dieses Stromkreises verläuft
vom Kontakt TS-6 über TP-12 (Fig. 71 D) zur
Leitung TP-${7) und von dort über die Relais FT (Fig. 63 A) und FTF und einen ähnlichen Stromkreis
wie die früher verfolgten zum Druckmagneten TPM 7 (Fig. 63 B).
Das Relais TPP (Fig. 71 D) unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais TP, das jedoch über den Schalter TWH (Fig. 63 A) erregt gehalten
wird. TPP schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über G1-4 (Fig. 73D), ^ß-32 (Fig. 71 C),
AB-^g, Leitung 522, Kontakt TPP-6 (Fig. 71 D)
zur Klemme TPP-i.
Das Relais FR (Fig. 71 B) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über C-13 (Fig· 72D), wie
schon verfolgt, über die Taste K-TOT (Fig. 63 B), G-i (Fig. 73 A), FR-2 zur Klemme FR-2. Das
Druckrelais 7.REC (Fig. 79 D) schließt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über K-io (Fig.72A),
CATi-iQ (Fig. 72D), CAT 1-9, 7.REC-2 zur
Klemme 7.REC-1.
Das Ansprechen des Druckmagneten TPM 7 (Fig. 63 B) bewirkt den Abdruck der Ziffer 7. Diese
Kennziffer gibt an, aus welchem Speicherwerk eine Summe abgelesen worden ist. Der Magnet TPM 7
läßt auch das Schrittschaltwerk für den Papierwagen arbeiten. Die Kennziffer wird1 abgedruckt,
bevor der Papierwagen tabuliert, d. h. am linken Rande des Formulars.
Die Bewegung des Papierwagens öffnet den Schalter TWH und unterbricht den Haltestromkreis
für das Relais TP (Fig. 71 D), das abfällt. Das Abfallen von TP unterbricht den Erregerstromkreis
für den Druckmagneten TPM 7. Das Abfallen von TP unterbricht auch die Erreger-Stromkreise
für die Relais TPP, FR (Fig. 71 B)
und J.REC (Fig. 79 D), die sämtlich von
ihren entsprechenden Haltestromkreisen gehalten werden.
Das Relais TP schließt einen Stromkreis vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene
KP (Fig. 63B)1 Taste K-TOT, wie vorher
verfolgt, dann weiter über G-1 (Fig. 73 A), TP-6 (Fig. 71 D), TP-S, TR-g, TR-4 zur Klemme
GTi-T1 (Fig. 72 B) und über die Leitung 523 zur
Klemme GT2-1, wodurch die beiden Relais GTi
und GT 2 erregt werden.
GT 2 öffnet den Erregerstromkreis von Yi
(Fig. 71 B) zu den T-Relais (Fig. 72 C und 72 D). Wie gezeigt wurde, sind die normalen Erregerleitungen
für die T-Relais in GT 2 (Fig. 72 C) mit einer gemeinsamen Leitung GT2-11 verbunden.
Das Relais GT 2 unterbricht jetzt diese Verbindung und läßt die Leitungen getrennt. GT2 öffnet ferner
bei GT 2-4 den Haltestromkreis von K (Fig. 72 A) zu den T-Relais.
GTi (Fig. 72 B) schließt jetzt einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt GT1-8 zur Klemme
TvSO-i (Fig. 63 A) und damit zur Wicklung des Magneten TSO für die Ausschwenkung der Tabulatoranschläge.
GT1 schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte GT1-1,
TABi-z (Fig. 72 D), TAB 1-7, ADD-7 (Fig. 71 C),
ADD-8 zur Klemme F-2. (Fig. 71 B) und damit zur
Wicklung des Relais F. Eine Abzweigung dieses Stromkreises verläuft vom Kontakt GT1-1 über die
Kontakte Q-i (Fig. 71 B), Q-g, Leitungen 422, 423,
Kontakte Λ-6 (Fig. 71 A), A-g, NP-10 (Fig. 71 D),
NP-21, TP-is, TP-i, Leitungen 424, FTF-Q.
(Fig. 63 A), FTF-z zur Klemme FT-5 und damit
zur Wicklung des Relais FT.
Das Relais GTi schließt auch einen Stromkreis
vom Pluspol über die Kontakte GT1-5 (Fig. 72 B),
AB-ZS (Fig. 71 C), AB~z6, Leitung421 zur Klemme
D-i (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung des Relais
D. Die Relais GTi und GT 2 (Fig. 72 B und 72 C) schließen zusammen einen Stromkreis, der
vom Pluspol über die Kontakte GT2-5, S3-1
(Fig. 75 A), 53-5, 7.REC-g (Fig. 79D), Leitungen
y.REC-6{6), 7.LKo-8(o) zur Leitung 7.LK0-16
(Fig. 79 B) verläuft. Von hier beginnt ein Zweigstromkreis für jede in dem Summenspeicherwerk
Nr. 7 gespeicherte Null mit Ausnahme derjenigen unter den beiden ersten Stangen. Der Stromkreis
setzt sich fort über die Kabel 7.LAO-10, 7.LK0-17,
7.REC-s (Fig.7gO),7.REC-z, GT1-4, GT1-6 zum
Kabel T 8-33 (Fig. 72 C) und damit zu den Wicklungen der T-Relais.
Auf diese Weise wird für jede in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 gesperrte Null ein T-Relais erregt,
das der Schubstange entspricht, unter der die Null gespeichert ist. In der vorliegenden Beschreibung
werden irgendwelche unter den beiden ersten Stangen befindliche Nullen vernachlässigt, da alle
Produkte Geldbeträge darstellen sollen.
Das Relais FT (Fig. 63 A) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), den
Tabulatoranzeigeschalter TIS-2 (Fig. 63 A), TIS-i,
Kontakte FT-i, FT-2, FTF-2, FTF-ζ zur Klemme
FT-5. Dieser Stromkreis bildet auch, wie bereits gezeigt, einen Haltestromkreis für das Relais F
(Fig. 71 B).
Das Relais D (Fig. 71 B) schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über O 2-6 (Fig. 73 D) /1-7 (Fig.72B), /1-4, AB-s (Fig. 71 C), AB-6,
Leitung 425, Kontakt Ό-2 zur Klemme D-i. Der
Stromkreis gabelt sich bei /1-4. Die Abzweigung verläuft über die Kontakte NP 2-2 (Fig. 71 B),
NP 2-3, Leitungen 426,425 und den Kontakt Ό-2
zur Klemme D-1.
Die erregten T-Relais schließen einen Stromkreis vom Pluspol über GT2-10 (Fig. 72C),T6-34,
T 6-35 zum Kontakt T 5-34. Die festen Kontakte 35 in jedem der T-Relais sind mit den Kontaktfedern
34 des nächstniedrigeren Relais verbunden, während die Kontakte 36 in das Kabel T1-38 überleiten.
Befinden sich also eine oder mehrere Nullen links von der höchsten bezeichnenden Ziffer, d. h.
unter den Schubstangen mit den höchsten Nummern im Summenspeicherwerk Nr. 7, so werden die entsprechenden
T-Relais erregt, und der Stromkreis verläuft über T5-34, T5-35 und T4-34 usw., bis
ein unerregtes T-Relais erreicht ist, von wo sich der Stromkreis über den Kontakt 36 zum Kabel T1-38
fortsetzt über eine Leitung, dessen Nummer um eine Einheit kleiner ist als die Anzahl der in dem
Sekundär-Speicherwerk gespeicherten bezeichnenden Ziffern.
Es ist als Beispiel angenommen worden, daß die in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 gespeicherte
Größe aus fünf Ziffern besteht einschließlich zweier Dezimalstellen. Es befindet sich daher eine Null
unter jeder der Schubstangen sechs und sieben. Wenn der Stromkreis über GT2-5 (Fig. 72 C) geschlossen
wird, werden die Relais T 7 und T 6 erregt, während T 5 unerregt bleibt. Auf diese Weise
verläuft der Stromkreis unabhängig davon, welche anderen (niedrigeren) T-Relais auch erregt sind, vom
Kontakt GT2-10 über die Kontakte T6-34, T6-35,
7'5-34* ^5-36 zur Leitung T1-38(4), d. h. über
eine Leitung, die eine um eine Einheit niedrigere Nummer trägt als die Anzahl von Ziffern in dem
Sekundär-Speicherwerk. Der Stromkreis setzt sich von der Leitung T 1-38(4) zur Leitung FR-8(4)
(Fig. 71 B) fort. Hier gabelt sich der Stromkreis. Eine Abzweigung verläuft über die Leitungen
FR-6(4) und R 1-6(4) (Fig. 71 C) zur Klemme
R4.-2 und damit zur Wicklung des Umkehrrelais
R 4. Der zweite Zweig verläuft über die Leitung FR-g(4) (Fig. 71 B) zu der Leitung ^-4(3), wo
er sich wiederum gabelt. Der eine Unterzweig verläuft über die Leitungen ^-6(3), ^-4(4), die bereits
beschriebenen Stromkreise über die Relais TP (Fig. 71 D) und FT (Fig. 63 A) und von dort über
die Leitung FT-6(z) zu dem Tabulationsmagneten
TTMz (Fig. 63 B), der drei Ziffern von der Dezimalstelle zuläßt. Der andere Unterzweig verläuft
über die Leitungen FR-4(z) (Fig. 71 B) und
.DD3-20(3) (Fig. 73 C) zur Klemme DD3-10 und
damit zur Wicklung des Relais DD 3.
Das Ansprechen des Ausschaltmagneten TSo
(Fig. 63 A) für die Tabulationsanschläge bringt
diese aus ihrer wirksamen Lage, wie bei der Beschreibung
der Schreibvorrichtung gezeigt wurde, so daß der Papierwagen nach rechts tabulieren
kann zur Herstellung eines Abdruckes an der rechten Kante des Formulars.
Das Relais DD 3 (Fig. 73 C) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
K-i (Fig. 72A), //-9 (Fig. 71 B), //-io, C-18
(Fig. 72D), C-17, die gemeinsame Leitung 431
(Fig. 73 A bis 73 C), Kontakt DD 3-6 zur Klemme DD 3-10. Dieser Stromkreis erstreckt sich weiter
über die Leitungen DD 3-20 (3), FR-4.(3) (Fig. 71 B),
FR-9(4), FR-8(4), FR-6(4), R 1-6(4) (Fig. 71Q
zur Klemme 2?4-2, wodurch ein Haltestromkreis für das Umkehrrelais R 4 gebildet wird. Das Relais
DD 3 (Fig. 73 C) schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DP 3-3, FR-J
(Fig. 71 B), FR-S zur Klemme TR-8 (Fig. 71 D)
und damit zur Wicklung des Relais TR. Das Relais TR unterbricht den Erregerstromkreis
für die Relais GTi, GT2 (Fig.72B und72C)
und öffnet ferner den Haltestromkreis vom Relais K (Fig. 72 A) zu den Relais T (Fig. 72 C und 72 D)
(s,chon in: dem Relais GT2 offen gehalten). Das Abfallen
des Relais GTi unterbricht den Erregerstromkreis des Ausschaltmagneten TSo (Fig. 63 A)
für die Papierwagenanschläge, der abfällt. Aber die Tabulationsanschläge werden noch nicht in ihre
Normallage zurückgebracht.
Das Relais GT1 unterbricht auch den Erregerstromkreis
für die Relais F (Fig. 71 B), FT (Fig. 63 A) und D (Fig. 71 B), die sämtlich über
die entsprechenden Haltestromkreise gehalten werden. Die Relais GT1 und GT 2 unterbrechen jetzt
den vom Kontakt GT 2-5 über die Nullsperrkontakte zu den T-Relais fließenden Impuls. Da das Relais Y
(Fig. 72 D) nicht erregt und der vom Relais K ausgehende
Haltestromkreis in GT 2 und Ti? noch
unterbrochen ist, werden sämtliche T-Relais stromlos.
Das Relais GT 2 stellt den vom Relais Fi (Fig.-71 B) ausgehenden Erregerstromkreis für die
Γ-Relais wieder her, aber da Y1 noch nicht erregt
ist, werden keine Relais erregt.
Das Ansprechen des Tabulationsmagneten TTM 3 (Fig. 63 B) läßt den Papierwagen eine Tabulationsbewegung
ausführen. Das Relais TR (Fig. 71 D) schließt jetzt einen Stromkreis vom
Pluspol über den Kontakt TR-J1 zur Klemme
NP 2-1 (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung des
Relais NP 2. TR schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über die Leitungen i^.Zi-n(i)
(Fig. 74A) (die Schubstangen des ersten Stellenwertes in den Speicherwerksabschnitten τ Α und
ιB für den Multiplikanden sind noch verstellt),
iMi-8(i), iB.X 1-5(1), TR-7(i) (Fig.7iD),
Γ£-ι(ι), i?i-7(i) (Fig. 71 Q, £4-3(1). £4-1(5),
7.REC-7(5) (Fig. 79D), 7-RECs(S) zur Leitung
7.L/Co-i7(5). Der Stromkreis setzt sich fort über
die Leitungen 7.LK 1-10(5) (Fig. 79 C), da eine »1«
als unter der fünften Schubstange gespeichert angenommen wird, 7.LK1-16, 7.LKo-8(i),
7.REC-6(i) (Fig. 79D), 7.REC-4(i), 1B.LK 1-9(1)
(Fig. 74 C) zur Klemme 1B.LK1-1 und damit zur
Wicklung des, Relais 1B.LKi. Der Stromkreis wird
weiter ausgedehnt über iB.LK0-6(1) (Fig. 74C),
iB.X2-2(i) (Fig.74A), ιB.X2-z(i), ιA.X2-Z(I),
ι A.X2-2(1), iA.LKo~7(i) zurKlemmei^.lJri-i
(Fig. 74 C) und damit zur Wicklung des Relais iA.LKi, das, wie erinnerlich, das Anzeiigesperrrelais
darstellt.
Auf diese Weise ist das Sperrelais, das der unter der fünften Schubstange in dem Summen-Sekundär-Speicherwerk
Nr. 7 gespeicherten Ziffer entspricht, in dem Primär-Speicherwerk erregt worden. Das
Kabel 7.REC-4 (Fig. 79 D) besitzt lediglich Leitungen
1 bis 8, die unmittelbar zu den Wicklungen der Relais 1B.LK1 bis 1B.LK8 (Fig. 74 B und
74 C) führen. Die Leitung 9 des Kabels 7.REC-6
wird mit dem Kontakt 7.REC-8 (Fig. 79 D) verbunden,
von dem aus der Stromkreis über die Kontakte GT 2-7 (Fig. 72 C), GT 2-2 zur Klemme
ι B.LKg-I (Fig. 74B) führt. Der mit der Nullleitung
des Kabels 7.REC-6 zusammenarbeitende Kontakt 7.REC-g ist über die Kontakte 2? 3-5
(Fig. 75A), S3-I, GT2-5 (Fig. 72C), GT2-6 mit
der Klemme 1 B.LK0-1 (Fig. 74 A) verbunden. Das
Ansprechen des ReIaIsA1P 2 (Fig. 71 B) unterbricht
den einen Zweig des Haltestromkreises für das Relais D, das vfotr AB (Fig. 71 C) noch gehalten wird.
Das Relais NP 2 schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über ^L5-i3, die Leitung 524, Kontakt
NP 2-4 zur Klemme NP 2-1.
Das Ansprechen der Relais 1 A.LK 1 und 1B.LK1
(Fig. 74 C) hat die Erregung des Relais UF (Fig. 74D) über vorher beschriebene Stromkreise
zur Folge. Die Erregung von UF läßt die Relais FiC, iA.Vi und 1B.V1 (Fig. 74A) stromlos
werden. Das Relais UF erregt nicht den Tastenauslösemagneten KR (Fig. 63 A) wie gewöhnlich,
da der Erregerstromkreis in dem Relais KRX (Fig. 74D) unterbrochen ist. Könnte der Auslöseimpuls
durch dieses hindurchgehen, so könnte er die Taste K-TOT auslösen, trotzdem die Impulse
durch die schnelle Bewegung des Relais UF kurzgeschlossen werden.
Das Abfallen der Relais 1A.V1 und 1B.V1 läßt
die Schubstangen MM in ihre Ruhelage zurückkehren, wodurch eine »1« unter den Schubstangen
des ersten Stellenwertes in den Speicherwerksabschnitten ι A und ι B für den Multiplikanden gespeichert
und die Erreger- und Haltestromkreise zu den Sperrelais 1 A.LK 1 und 1B.LK1 unterbrochen
werden.
Durch das Abfallen der Relais 1A.LK 1 und
ι B.LK ι wird der Erregerstromkreis für das Re- u5
lais UF unterbrochen, das dann den Erregerstromkreis für die Relais V2 C, 1A.V2 und 1B.V2
(Fig. 74A) schließt.
Das Ansprechen der Relais 1A.V2 und 1B.V2
verschiebt die zweite Schubstange und stellt einen Stromkreis her vom Pluspol über die Leitungen
ι,4.X 1-11(2), iB.Xi-8(2), i5.Ii-5(2), TR-7(2)
(Fig. 71 D), TR-i (2), R1-7(2) (Fig. 71 C), R4-3 (2),
£4-1(4). 7-REC-7(4) (Fig. 79D), 7.££C-5(4),
7.LK0-17(4), 7.LK2-10(4) (Fig. 79C), da eine
»2« unter der vierten Schubstange gespeichert ist,
7.LK2-16, 7.LKo-S(S), 7-REC-6(z),
iB.LKi-g(2) (Fig. 74C) zur Klemme ι B.LK2-1
und damit zur Wicklung des Relais 1B.LK2. Wie vorhin, wird der Stromkreis über die Relais 1B.X2
und 1A.X2 auf das Relais iA.LK2 ausgedehnt.
Das Ansprechen der Relais 1 A.LK 2 und 1 B.LK 2
schließt den Erregerstromkreis für das Relais UF (Fig. 74D)1 das dieRelais V2C (Fig. 74D), 1A.V2
und 1B.V2 (Fig. 74A) stromlos werden läßt. Das
Abfallen der .Relais 1 A.Vz und 1B.V2 läßt die
Schubstange ihre Ruhelage wieder einnehmen, wodurch eine »2« unter den Schubstangen des zweiten
Stellenwertes in den Abschnitten 1A und 1B des
Primär-Speicherwerkes für den Multiplikanden gespeichert und die Erreger- und Haltestromkreise
für die Relais 1A.LK2 und 1B.LK2 unterbrochen werden.
Der Vorgang der Übertragung von Ziffern aus dem Speicherwerk Nr. 7 zu den Speicherwerksabschnitten
ι A und ι B setzt sich auf diese Weise
fort, bis die Ziffer des ersten Stellenwertes im Summenspeicherwerk Nr. 7 unter der fünften
Schubstange in den Primär-Speicherwerksabschnitten ι A und 1B gespeichert worden ist. Da die
Summe mehr als zwei Ziffern enthält, wird das Relais B (Fig. 73 B) während der Übertragung im
Falle eines späteren Bedarfes erregt. Nach der Übertragung befindet sich der in dem Summenspeicherwerk
Nr. 7 stehende Betrag auch in den Primär-Speicherwerksabschnitteni^ und τ B, aber
in der umgekehrten Reihenfolge, die die natürliche Reihenfolge für die Einführung und die richtige
Reihenfolge für einen Abdruck aus ι Α darstellt.
Der von der Leitung 1 A.X 1-11(6) (Fig. 74A)
kommende Stromkreis ist bis zur Leitung R4-3(6)
(Fig. 71 C) vollendet, aber es gibt keine entsprechende Leitung in dem Kabel R4-1. Statt
dessen ist die Leitung R4-3(6) mit einer Leitung
R4-5 verbunden; aber dieser Stromkreis ist nicht geschlossen, da das Relais AB nicht erregt ist. Die
Relais 1A.V2 und 1B.V2 bleiben daher erregt und
halten die Schubstangen des sechsten Stellenwertes in der verstellten Lage.
In der Zwischenzeit öffnet die Tabulation des Papierwagens den Anzeigeschalter TIS (Fig. 63 A),
wodurch die Haltestromkreise für die Relais F (Fig. 71 B) und FT (Fig. 63 A) unterbrochen werden,
die beide abfallen. Das Abfallen des Relais F
unterbricht, wie oben beschrieben, den Erregerstromkreis für den Tabulationsmagneten TTM3,
der abfällt. Das Abfallen des Relais F erregt das Relais F (Fig. 72 D), das seinerseits die Relais Fi
(Fig. 71 B) und Γι (Fig. 72D) erregt. Durch die
Erregung von Yi wird T2 erregt.
Das Relais T1 schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über die Kontakte D UP-6 (Fig. 71 D), F-i (Fig. 72D), F-io, GT2-9 (Fig. 72C), GT2-8,
Leitung 435, Γ1-2 (Fig. 72 D), T1-17, Leitungen
T 1-20(1), ID-IZ(I) (Fig. 72 B) zur Leitung/£-4(1)
und von dort, wie vorher beschrieben, über den unter der ersten Schubstange im Primär-Speicherwerksabschnitt
τ Α gespeicherten Kontakt zum Druckmagneten TPM1, da die gespeicherte Ziffer
»1« beträgt.
Auf diese Weise wird die erste Ziffer in dem Primär-Speicherwerk, die die gleiche ist wie die
höchste Ziffer in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 zum Abdruck gebracht. Der Abdruck der übrigen
Ziffern erfolgt in einer ähnlichen Weise. Wenn alle fünf Ziffern abgedruckt worden sind, so sind
die Relais T 7 und T 6 erregt, und das Relais Γ 5
ist stromlos geworden. Das Abfallen.des Relais T 5
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte DUP-6 (Fig. 71 D), F-1 (Fig. 72 D),
F-io, GT2-9 (Fig. 72 C), GT2-8, Leitung 435,
Kontakte Γ 6-2, T6-17, Γ5-18, T5-19 und Leitung
Γ 1-20(6) und /D-i3(6) (Fig. 72 B) zur Leitung
ID-4.(6). Der normale Stromkreis über DD0-1(6)
(Fig. 73 C) ist nicht geschlossen, da sich keine Ziffer in dem sechsten Stellenwert des Primär-Speicherwerkes
befindet. Eine Abzweigung des Stromkreises verläuft jedoch von der Leitung /D-4(6) über die Leitungen 1B. U-2(6) (Fig. 74 A),
da die Schubstange 6 noch verstellt ist, iB.U-z(6), DD3-11 (6) (Fig. 73 C), Kontakte DD3 -21,
.D.D3-14, Leitung 525, KontakteTPP-Z (Fig. 71 D),
TPP-2, AD-i (Fig. 72B), AD-7 zu den Klemmen
CAT 1-6 (Fig.72D) und TX-7 (Fig. 73 C) und
damit zu den Wicklungen der Relais CATi und TX.
CATi unterbricht den Haltestromkreis für 7.REC (Fig. 79 D) und TX den Erregerstromkreis
KRX (Fig. 74D) und den. Haltestromkreis für FR (Fig. 71 B). FR unterbricht den Erregerstromkreis
für TR (Fig. 71 D) und R4 (Fig. 71 C). Das
Relais TR unterbricht den Erregerstromkreis für NP2 (Fig. 71 B), das jedoch noch über AB
(Fig. 71 C) gehalten wird.
CATi (Fig. 72 D) schließt seinen, Haltestromkreis
vom Pol + + über CAT2-2 (Fig. 72 A), AD-11
(Fig. 72B), AD-z, Gi-S (Fig. 73D), G1-7, AB-4
(Fig. 71 C), AB-z DI-i (Fig. 71 A), DI-Z, CAT 1-4
(Fig. 72 D) zur Klemme CAT 1-6. Der gleiche Stromkreis hält das Relais TX (Fig. 73 C). Das
Relais CAT ι schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte C^Ti-12, FT-10
(Fig. 63 A), die Leitungen FT-i2(4), FTF-6(4), FTF~7(i4) zum Rückholmagneten TCR für den
Papierwagen. Das Relais CATi schließt weiter einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
CAT 1-5 zur Klemme F-9 und damit zur Wicklung des Relais F.
CATi schließt endlich einen Stromkreis vom Pol ++ über den Kontakt CAT 1-16 zur positiven
Sammelschiene KP (Fig. 63 B). Da diese auch über den Kontakt C-13 mit dem Pluspol verbunden ist,
sind für den Augenblick der Pluspol und der Pol + + miteinander verbunden.
Das Relais TX (Fig. 73 C) schließt einen Stromkreis vom Pol ++ über den Kontakt CAT 1-16 zur
positiven Sammelschiene KP (Fig. 63 B), die Taste K-TOT, B4-7 (Fig. 75 A), S4-I, TX-9 (Fig. 73 C),
Leitung TX-i, Kontakte C-i (Fig. 72D), C-8 zur
Klemme KR-i und damit zur Wicklung des Tastenauslösemagneten
KR (Fig. 63 A).
Der Antriebsmagnet TCR für die Papierwagenrückbewegung (Fig. 63 B) hebt die Papierwagenrückkehreinrichtung
an und rückt die Kupplung ein, um die Rückbewegung des Papierwagens vorzubereiten.
Der Tastenauslösemagnet KR löst jetzt die Taste K-TOT aus, die den Erregerstromkreis
für KR unterbricht. Die Bewegung der Kupplung für die Papierwagenrückkehr schließt den Papierwagenrücklaufschalter
TCS (Fig. 63 A), der einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte C-13
(Fig. 72 D), TCS-2, TCS-i zur Klemme TF-6 und damit zur Wicklung des Relais TF schließt.
Das Relais TF schließt jetzt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte ID-6 (Fig. 72 B),
TF-i (Fig. 63 A), TF-7 zur Klemme FTF-4 und damit zur Wicklung des Relais FTF. Eine Abzweigung
dieses Stromkreises verläuft über die Kontakte TF-i und TF-5 zur Klemme TSI-I und damit
zu dem Rückführmagneten für die Tabulationsanschlage. Das Relais TF schließt ferner einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt AB-13
(Fig.71 C) ,Leitung 524, Kontakte NP 2-4 (Fig.71 B),
NP2-1, NP-4, NP-5, TF-2 (Fig. 63 A), TF-10 zur
Klemme KR-1, wodurch der Tastenauslösemagnet KR wieder erregt wird.
Das Relais FTF unterbricht den Erregerstromkreis für den Magneten TCR (Fig. 63B)1 der abfällt,
und schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte CAT 1-8 (Fig. 72 D), FTF-I
(Fig. 63 A) zur Klemme FTF-4.
Das Ansprechen des Rückführmagneten TSI
(Fig. 63A) schwingt diejenigen Tabulations anschläge
in die wirksame Lage zurück, die durch den Ausschaltmagneten TSO aus ihr entfernt
waren.
Die Vollendung der Papierwagenrückkehr rückt die Kupplung aus und öffnet den Schalter TCS,
wodurch das Relais TF stromlos gemacht wird. Das Abfallen von TF unterbricht den Erreger-Stromkreis
für den Magneten TSI und KR sowie für das Relais FTF. Die Magneten TSI und KR
werden stromlos, während das Relais FTF noch gehalten wird.
+5 XV. Löschung des Primär-Speicherwerkes nach
dem Ablesen der Summe
Das eigentliche Ablesen der Summe ist nun beendet, jedoch befindet sich die Summe noch in dem
Primär-Speicherwerk für den Fall, daß sie noch für weitere Rechnungen benötigt wird. Ist jedoch
kein weiterer Vorgang nötig, so muß das Primär-Speicherwerk vor der Einführung der nächsten
Größe gelöscht werden.
Der einfache Löschvorgang durch Drücken der Löschtaste K-CLR (Fig. 63B)1 die die Erregung
der Löschrelais W in den Primär-Speicherwerksabschnitten iA und 1B bewirkt, ist bereits beschrieben
worden. Dieser Vorgang würde normalerweise durch den Benutzer ausgeführt werden. Würde
aber der Benutzer die Löschung vergessen und mit der Einführung der nächsten Größe beginnen, so
würden die beiden Größen miteinander im Primär-Speicherwerk vermengt werden. Obwohl der folgende
Abdruck des eingeführten Betrages den Irrtum offenbaren würde, würde eine Löschung,
ein Radieren und eine Wiedereinführung notwendig werden. Um dies zu verhindern, bleiben die
Relais CAT 1 (Fig. 72 D) und TX (Fig. 73 C) am
Ende des Ablesevorganges erregt.
Wird eine Zahlentaste oder die Punkttakte K-PT gedrückt, während das Relais CAT 1 erregt ist,
wird ein Stromkreis geschlossen vom Pol + + über den Kontakt CAT 1-16 (Fig. 72 D), die positive
Sammelschiene KP, die gedrückte Taste und von dort, wie vorher verfolgt, über die Relais TAB 2
(Fig. 72D) und TAB 1 zum Kabel CAT 1-13. Die
mit dem Kabel CAT 1-13 zusammenarbeitenden
festen Kontakte sind durch eine gemeinsame Leitung CAT 1-7 miteinander verbunden. In ähnlicher
Weise wird, wenn die Löschtaste gedruckt wird, ein Stromkreis zum Kontakt CAT 1-11 geschlossen,
der wiederum zu der gemeinsamen Leitung CAT 1-7 führt. Es wird daher, gleichgültig ob eine
Zahl-, Punkt- oder Bruchtaste gedruckt wird, ein Stromkreis zu der Leitung CAT ϊ-γ geführt, der
sich, über die Leitung 526 und, die Kontakte TC-cj
(Fig. 72C), TC-io, TZ-4 (Fig. 73C), TX-10,
AB-26 (Fig. 71 C), AB-25, CAT2-3 (Fig. 72A),
CAT 2-4 zur Klemme C-12 (Fig. 72 D) und damit
zur Wicklung des Löschrelais C fortsetzt.
Das Ansprechen des Relais C schaltet den Kontakt C-13 vom Pluspol ab, wodurch wiederum der
Pluspol vom Pol + + abgeschaltet wird. Das Relais C schließt auch einen Stromkreis vom Pol ++
über C-16 zu den Klemmen 1 B.W-3 (Fig. 74A)
und ι A.W-i und damit zur Wicklung des Löschrelais
ι B. W und ι A. W der Speicherwerksabschnitte
ιA und ιB. Diese Löschrelais lA.W und1 iB.W
bewegen sämtliche Schubstangen in den zugehörigen Unterabschnitten und löschen sämtliche
darunter gespeicherten Ziffern. Das Relais iB.W
schließt einen Stromkreis vom Pol ++ über C-io (Fig. 72D), ι B.W-i (Fig. 74A), 1B.W-2
zur Klemme CCR-2 (Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CCR. Das. Ansprechen, des
Relais CCR setzt den Stromkreis fort von der Klemme CCi?-2 über die Kontakte CCi?-3, CCR-4,
die Leitung 498, die Kontakte TX-18 (Fig. 73 C), TX-io, durch die Leitung 499 zur Klemme Ci?-4 no
(Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CR. Dieses Relais Ci? unterbricht jetzt den Erregerstromkreis
zu den Hauptschältrelais CPS1 und
CPS 2.
Das Relais CPSi unterbricht die Hauptplusleitung,
wodurch sämtliche Relais abfallen mit Ausnahme von ι AW und iB.W (Fig. 74A), CCR
und CR (Fig. 73 D), C, C^Ti (Fig. 72 D) und TX
(Fig. 73 C), die vom Pol + + aus gehalten werden.
Zwischen den auf diese Weise abgefallenen Relais befindet sich auch das Relais TV (Fig. 74D). Das
Abfallen des Relais TV schließt einen Stromkreis vom Pol ++ über die Kontakte TF-7, TX-15
(Fig. 73 C), TZ-14 zur Klemme CAT 2-1 (Fig. 72 A)
und damit zur Wicklung des Relais CAT 2. Das Relais TV schließt auch einen zweiten Haltestrom-
kreis für CATi (Fig. 72D) vom Pol ++ über die
Kontakte TV-8 (Fig. 74D), AD-11 (Fig. 72B) und
von dort, wie früher verfolgt, zu den Klemmen CAT 1-6 und ΤΧ-γ (Fig. 73 C).
Das Ansprechen von CAT 2 (Fig. 72 A) unterbricht
einen Haltestromkreis für CAT 1 (Fig. 72 D) und TX, aber beide werden jetzt von dem Relais
TV (Fig. 74D) gehalten. Relais CAT2 unterbricht
den Erregerstromkreis für das Relais C, das abfällt. Das Relais C (Fig. 72 D) unterbricht den Erregerstromkreis
für die Relais iA.W und iB.W
des Primär-Speicherwerkes (Fig. 74A). iB.W unterbricht dann den Erregerstromkreis für CCR
und CR (Fig. 73 D). Das Abfallen von CR stellt den Erregerstromkreis für die Hauptschaltrelais
CPSi und CPS 2 wieder her.
Das Relais CPS1 (Fig. 73 D) stellt die Hauptplusleitung
wieder her, wodurch, wie früher beschrieben, die Relais A (Fig. 71 A), 1A.X1
(Fig. 74A), Vi C und TV (Fig. 74D) nacheinander
erregt werden. Das Ansprechen von TV unterbricht den Haltestromkreis für CAT ι und TX,
die jetzt abfallen. Das Ansprechen von TV unterbricht auch den Erregerstromkreis für CAT 2
(Fig. 72A). Das Relais C^Ti (Fig. 72D) stellt
die Verbindung zwischen dem Kabel CAT 1-13 und
den mit diesem zusammenarbeitenden Leitungen der Kabel CAT 1-14 und CAT 1-15 wieder her.
Da jetzt sämtliche Relais abgefallen sind mit Ausnahme derjenigen, die an der Einführung einer
Zahl des ersten Faktors beteiligt sind, befindet sich die Maschine in dem normalen, für die Aufnahme
einzuführender Beträge bereiten Zustand.
Inzwischen wird, da keine Tastenauslösung stattgefunden
hat, die Ziffern-, die Punkt- oder die Bruchtaste, die den Löschvorgang einleitete, noch
gedrückt gehalten. Sobald die Maschine ihren Normalzustand wieder einnimmt, das ist nach dem
Abfallen des Relais CATi, führt diese gedrückte
Taste ihre eigene Funktion der Einführung einer Zahl oder der Herstellung von Punkt- oder Bruchstromkreisen
durch. Auf diese Weise leitet eine normale Taste die Löschung nach der Ablesung einer Summe ein, worauf die Taste unmittelbar
ihre eigene Aufgabe durchführt.
XVI. Ablesen des Aufrechnungsspeicherwerkes Nr. 6
Das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 wird in genau der gleichen Weise wie das Summenspeicherwerk
Nr. 7 abgelesen. Es wird lediglich die Aufrechnungssummetaste K-ST (Fig. 63 B) benutzt anstatt
der Summentaste K-TOT, Durch Drücken der Aufrechnungssummentaste
K-ST wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über C-13 (Fig. 72 D), die positive Sammelschiene
KP (Fig. 63 B), Taste K-ST, Kontakte TX-ii (Fig. 73 C), TX-6, C-7 (Fig. 72D), C-2 zur
Klemme TS-i (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung
des Aufrechnuingssummenrelais TS. Dieses Relais
TS erstreckt den Stromkreis von der Klemme TS-1
über 75-2 zur Klemme KRX-i (Fig. 74D) und zum
Kontakt G-4 (Fig. 73 A). Vom Kontakt G-4 setzt sich der Stromkreis fort zur Wicklung des Relais
TP, wie bereits beschrieben.
Das Relais TP schließt den Stromkreis vom Pluspol über TP-5, GT1-2 (Fig. 72B), GT1-9, "
TC-6 (Fig. 72C), TC-z, TS-S (Fig· 71 B), TS-3,
da TS erregt ist, zur Klemme 6.REC-1 (Fig. 81 D)
und damit zur Wicklung des Druckrelais in dem Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6. Eine Abzweigung
dieses Stromkreises verläuft vom Kontakt TS-z über TP-11 (Fig. 71 D) zur Leitung TP-3 (6)
und von dort über die Relais FT und FTF
(Fig. 63 A) und erregt den Druckmagneten TPM6
(Fig. 63 B). Das Relais TS (Fig. 71 B) hat also die Aufgabe, das Druckrelais 6.REC des Aufrechnungsspeicberwerkes
an Stelle des Summend'ruckrelais 7.REC (Fig. 79 D) zu erregen und den Abdruck
der Kennziffer 6 an Stelle der 7 zu bewirken.
Die übrigen durch das Relais TP (Fig. 71 D) geschlossenen Stromkreise verlaufen, wie für das
Ablesen des Summenspeicherwerkes Nr. 7 beschrieben. Der Ablesevorgang vom Speicherwerk Nr. 6
vollzieht sich, wie bereits für das Ablesen des Summenspeicherwerkes Nr. 7 beschrieben.
XVII. Ablesen der Einteilungsspeicherwerke
Nr. 1 und Nr. 2
Die Summen der Einteilungsspeicherwerke Nr. 1 und Nr. 2 werden in ähnlicher Weise abgelesen
wie das Summenspeicherwerk Nr. 7 und das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6. Um z. B. eine Summe
aus dem Einteilungsspeicherwerk Nr. 1 abzulesen, wird zunächst die Einteilungssummentaste K-CLT
(Fig. 63 B) und darauf die die Nummer des abzulesenden Speicherwerkes angebende Taste KKi
gedruckt.
Durch das Drücken der Einteilungssummentaste K-CLT wird ein Stromkreis vom Pluspol über
C-13 (Fig. 72 D), die positive Sammelschiene KP (Fig. 63 B), die Taste K-CLT, Kontakte TX-3
(Fig. 73 C), TX-2 zur Klemme TC-i (Fig. 72 C)
und damit zur Wicklung des Einteilungssummenrelais TC hergestellt. TC schließt jetzt seinen
Haltestromkreis vom Pluspol über C-13, Sammelschiene KP, Taste K-CLT, Kontakt TC-7 zur
Klemme TC-i. Das Relais TC dehnt den Stromkreis über den Kontakt TC-2 zu der Klemme
KRX-i (Fig. 74D) und zum Kontakt G-4 (Fig. 73 A) aus. Vom Kontakt C-4 setzt sich der
Stromkreis fort zur Wicklung des Relais TP.
Das Relais TP erregt jetzt TPP und FR, aber ist nicht in· der Lage, ein Druckrelais zu erregen
oder eine Kennziffer zum Abdruck zu bringen, da der erforderliche Stromkreis bei TC-6 (Fig. 72 C)
unterbrochen ist.
Das Drücken der Taste KKi (Fig. 63 B) durch den Benutzer schließt einen Stromkreis vom Pluspol
über C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene KP, Taste KKi, Leitung KK 1-1(1) und
von dort, wie verfolgt, über die Relais TAB 2 (Fig. 72 D), TABi, CATi und C zur Leitung
TC-i3(i) (Fig. 72C). Hier gabelt sich der Strom-
kreis. Die eine Abzweigung verläuft über den Kontakt
TC-14 zur Klemme i.REC-i (Fig. 77D) und
damit zur Wicklung des Druckrelais des Speicherwerkes Nr. i. Der andere Zweig verläuft über die
Leitungen TC-i 1(1) (Fig. 72 C), TP-2(i) (Fig. 71 D),
TP"3(i) und die vorher verfolgten Stromkreise
über die Relais FT und FTF (Fig. 63 A) zu dem Druckmagneten TPM1 (Fig. 63 B).
Auf diese Weise wird die Kennziffer zum Abdruck gebracht und das Druckrelais τ.REC zum
Ablesen des Einteilungsspeicherwerkes Nr. 1 erregt. Das eigentliche Ablesen und das darauffolgende
Löschen werden in der gleichen Weise durchgeführt, wie es für den Ablesevorgang aus dem Summenspeicherwerk
Nr. 7 beschrieben worden ist.
XVIII. Addition von Summen
Wie oben erwähnt, kann es notwendig sein, mit einer Summe nach dem Ablesen einen weiteren
Vorgang auszuführen. So kann es erwünscht sein, z. B. eine Einteilungssumme in ein anderes Speicherwerk
additiv zu übertragen. Es sei daher angenommen, daß eine Einteilungssumme von fünf
Ziffern wie in dem früheren Beispiel· abgelesen ist und in das Gesamtsummenspeicherwerk Nr. 7
sowie in das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 addiert werden soll.
Nach dem Ablesen der Summe bleiben die folgenden
besonderen Relais erregt: TPP (Fig. 71 D), D (Fig. 71 B), DD 3 (Fig. 73 C), NP2 (Fig. 71 B),
B (Fig. 73B), TV und V2C (Fig. 74D), 1A.V2
und 1B.V2 (Fig. 74A), Y (Fig. 72D), Yi
(Fig. 71 B), T 6 und T 7 (Fig. 72 C), C^Ti
(Fig. 72D), TX (Fig. 73 C) und FTF (Fig. 63 A).
Die Relais CAT 1 und TX lediglieh würden im
Falle eines selbsttätigen Löschvorganges, der jetzt nicht stattfindet, benötigt. Die Relais D, Y, Yi, T6
und Ty beziehen sich auf den Abdruck der Summe.
Die Relais TPP, NP 2 und FTF haben auch ihre
entsprechenden Aufgaben erfüllt. Diese Gruppe wird nicht irgendwie weiter benötigt.
Die Relais B, TV, V2C, 1A.V2 und 1 B.V2 sind
für die Auffüllung mit Nullen erforderlich, während das Relais DD 3 für die Erregung und das
Halten des Umkehrrelais verwendet wird. Diese Gruppe muß daher erregt gehalten bleiben.
Durch das. Drücken der Additionstaste K-ADD (Fig. 63 B) wird ein Stromkreis geschlossen vom
Pluspol über den Kontakt C-13, die positive Sammelschiene KP, die Taste K-ADD zu den
Klemmen ΑΒ-τβ (Fig. 71 C) und ADD-i und damit
zu den Wicklungen der Relais AB und ADD. Das Ansprechen des Relais AB unterbricht den
Haltestromkreis für die Relais TPP, D, NP 2, CAT ι und TX. Das Anfallen des Relais CAT 1
unterbricht die Erregerstromkreise für die Relais Y und FTF. Das Relais Y läßt dann die Relais Y1
und T 6 abfallen, aber T 7 wird noch vom Relais K
(Fig. 72 A) gehalten. Auf diese Weise sind alle Relais der ersten Gruppe abgefallen mit Ausnahme
des Relais Ty. Die Relais ADD und AB leiten den Additionsvorgang ein, der bis zum
Schluß durchgeführt wird, wie es bereits im Abschnitt »VI. Addition« beschrieben wurde.
XIX. Wahlweise Addition von Summen
In einer ähnlichen Weise kann eine Summe nach einem Ablesevorgang wahlweise in eines der Einteilüngsspeicherwerke,
z. B. in das Speicherwerk Nr. 2, eingeführt werden. In diesem Falle wird zunächst
die Einteilungstaste K-CL (Fig. 63 B) und darauf die Ziffertaste KK 2 und die Additionstaste
K-ADD gedrückt.
Die Einteilungstaste K-CL (Fig. 63 B) schließt den Erregerstromkreis für das Relais AD, wie bereits
gezeigt. AD unterbricht dann den Haltestromkreis für CATi (Fig. 72 D) und TX (Fig. 73 C).
CATi läßt Y (Fig. 72 D) und FTF (Fig. 63 A)
stromlos werden. Das Abfallen des Relais Y läßt die Relais Yi (Fig. 71 B) und T 6 (Fig. 72 C)
stromlos werden.
Die Taste ##2 erregt das Relais 2. U (Fig. 78 A),
das Auslöserelais, des ausgewählten Speicherwerkes und den Druckmagneten TPM 2 für den Abdruck
der entsprechenden Kennziffer. Das Relais 2. U erregt das entsprechende Einteilungsrelais CL 2
(Fig- 73 B) über einen Stromkreis vom Kontakt
2.(7-3 Z|ur Klemme CL 2-18. Das Relais CL 2 erregt
den Magneten KR, der die Tasten K-CL und KK 2
freigibt. Die Einteikmgstaste K-CL läßt nunmehr
das Relais AD abfallen, während die Taste KK 2 den Druckmagneten TPM 2 stromlos werden läßt.
Die Bedienung der Taste K-ADD erregt die Relais AB und ADD. AB läßt die Relais TPP, NP 2
und D abfallen.
Der Additionsvorgamg setzt sich jetzt fort bis zu seiner Vollendung, wie früher beschrieben, wobei
die Summe sowohl in das Einteilungsspeicherwerk Nr. 2 als auch in das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 und das Sutnmenspeicherwerk Nr. 7 additiv eingeführt wird.
XX. Multiplikation von Summen
Eine in den Primär-Speicherwerksabschnitten Nr. ι A und 1 B verbliebene Summe kann als Multiplikand
für eine weitere Multiplikation durch einfaches Drücken der Multiplikationstaste K-MULT
benutzt werden. Die untenerwähnten Stromkreise sind meistens ausführlich unter Multiplikation oder
doppelter Multiplikation beschrieben worden und sollen deshalb hier nur kurz angegeben werden.
Das Niederdrücken der Multiplikationstaste schließt den Erregerstromkreis für das Relais G1
(Fig. 73 D). Gi unterbricht den Haltestromkreis für die Relais TPP (Fig. 71 D), C^Ti (Fig. 72 D)
und TX (Fig. 73 C). Das Relais TPP wird unmittelbar stromlos und unterbricht seinerseits die
Erregerstromkreise für CAT 1 und TX, die somit abfallen.
Das Abfallen von CAT 1 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais FTF (Fig. 63 A) und auch für das Relais Y (Fig. 72 D), das jedoch
noch über den Schalter TWH (Fig. 63 A) und das
Relais D (Fig. 71 B) erregt gehalten wird. Das
Relais G1 schließt den Erregerstromkreis für das
Relais G (Fig. 73A). G schließt seinen Haltestromkreis
und erregt i?i?3 über die sechste Schufostange. Es wird noch angenommen, daß eine fünf
Ziffern umfassende Summe abgelesen worden ist. Das Relais RR 3 unterbricht den Erregerstromkreis
für G i, das den Erregerstromkreis für G unterbricht.
G wird jedoch noch gehalten. Relais. RR 3
ίο schließt seinen Haltestromkreis und vervollständigt
den Erregerstromkreis für das Relais H.
H unterbricht den Erregerstromkreis für RR 3, das noch gehalten wird. H dehnt auch den im Pluspol
beginnenden, Stromkreis über die Leitungen ι A.X 1-11(6) (Fig. 74A), ι B.X 1-8(6) und über
die Relais E, G und H (Fig. 73 A) zur Leitung 55-i6(3) (Fig. 72 C) aus. Dies veranlaßt die Einführung
einer Null unter der letzten (sechsten) Schubstange und die folgende Erregung des Relais
P (Fig. 72 A) mittels des Hilfsrelais XF (Fig. 72A).' Diese Einführung einer Null ist bereits
in dem Abschnitt »X. Doppelte Multiplikation« beschrieben worden. Von der Erregung des
Relais P ab verlaufen die Beendigung der Multi-
a5 plikandenspeicherung, die Vorbereitung für den
Multiplikator, die Einführung des Multiplikators und die Multiplikations- und Additionsvorgänge,
wie bereits beschrieben.
XXI. Rabatte
Die beschriebene Multiplikation von Summen kann leicht auf die Errechnung von Rabatten oder
ähnliche Vorgänge ausgedehnt werden. So* kann
z. B. durch die Benutzung der Rabattaste K-DI (Fig. 63 B) ein Rabatt errechnet und das Ergebnis
selbsttätig von der Summe abgezogen werden. Durch Drücken dieser Taste K-DI wird ein Stromkreis
geschlossen vom Pluspol über C-13 (Fig. 72 D),
positive Sammelschiene KP (Fig. 63 B), Taste K-DI zur Klemme DI-16 (Fig. 71 A) und damit
zur Wicklung des Relais DI. Das Relais DI unterbricht den Haltestromkreis für die Relais CAT 1
(Fig: 72 D) und TX (Fig. 73 C), aber beide werden über ihre normalen Erregeirstromkreise erregt gehalten.
Das Relais DI schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol unmittelbar. Das Relais DI
schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt DI-8 ζλιτ Klemme SU-τ (Fig. 73 B)
und damit zur Wicklung des Subtraktionsschaltrelais SU.
Das Relais DI schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte P-26 (Fig. 72 A),
/-19, 1-2 zum Kontakt DI-S (Fig. 71 A). Hier
gabelt sich der Stromkreis. Der eine Zweig verläuft über die Kontakte DI-4, XX-i (Fig. 73 C), XX-2,
TP-4 (Fig. 71 D), NP-22, NP-16, F-i (Fig. 71 B),
F-5, D-8, D-3, K-4 (Fig. 72 A), K-14 zur Klemme
Y-g (Fig. 72 D), wodurch ein weiterer Erreger-Stromkreis für das Relais; Y geschlossen wird. Der
andere Zweig verläuft über die Kontakte DI-2 (Fig. 71 A), i?i?3-i (Fig. 73 A) und von dort, wie
früher verfolgt, zur Klemme G1-3 (Fig. 73 D), wodurch
das Relais G1 erregt wird. Das Relais DI
stellt auch die Abstrichimpulse wieder her, wie unten gezeigt werden wird.
Das Subtraktionsschaltrelais SU (Fig. 73 B) schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über
die Kontakte Ci?-5 (Fig. 73 D), SU-4 zur Klemme
SU-i, aber schließt gegenwärtig keinen anderen
Stromkreis.
Das Relais G1 (Fig. 73 D) unterbricht den
Haltestromkreis für das Relais TPP (Fig. 71 D), das abfällt und seinerseits die Relais CAT 1
(Fig. 72 D) und TX (Fig. 73 C) stromlos werden läßt. CAT ι läßt das Relais FTF (Fig. 63 A) stromlos
werden und unterbricht den einen Erreger-Stromkreis für das Relais Y (Fig. 72D), das jedoch
noch erregt gehalten wird.
Das Relais G1 schließt den Erregerstromkreis
für das Relais G (Fig. 73 A), und die Maschine führt in der bereits beschriebenen Weise die Einführung
der Nullen, das· Schließen des Primär-Speicherwerkes für den Multiplikanden und das
Öffnen des Primär-Speicherwerkes für den Multiplikator in der bereits beschriebenen Weise durch.
Das angesprochene Relais 2 A. U erregt das Relais XX, das wiederum den übrigbleibenden Erregerstromkreis
für das Relais Y unterbricht, wodurch dieses zur Steuerung des Abdruckes des Rabatt- go
satzes benutzbar gelassen wird. Darauf muß der Rabattsatz, also· z. B. S %, eingeführt werden. Infolgedessen wird die Zahlentaste KK 5 (Fig. 63 B)
und darauf die Multiplikationstaste K-MULT gedrückt, die den Multiplikationsvorgang einleitet.
Da sich eine Ziffer in dem ganzen Teil des Multiplikators befindet, wird das Relais DD1
(Fig. 73 C) erregt und die Multiplikation mit Fünf anstatt mit fünf Prozent (0,05) durchgeführt. Die
notwendige Teikiing durch 100 wird durch Änderung des Abstrichimpulses in einer ähnlichen
Weise bewirkt, wie die Änderung für die festen Preise und die Brüche durchgeführt wird.
Bei der Annahme einer Summe von beispielsweise vier Ziffern, davon zwei Ziffern in ihrem ganzen
Teil, würde das Relais 1A.LK2 (Fig. 74 C) erregt
werden als Anzeigesperrelais für den Multiplikanden. Für einen Multiplikator mit einer Ziffer
würde das Relais 2A.LK1 (Fig. 76 C) als Anzeiger
erregt werden.
Wie sich aus der Betrachtung der bei der Multiplikation verfolgten Stromkreise ergibt, sendet das
Relais 2A.LK 1 einen Impuls zurück, der das Relais DD ι (Fig. 73 C) wieder erregt. Das Relais
1A.LK2 (Fig. 74C) schickt einen Impuls über die
Leitungen DC-g(2) (Fig. 73D)1 DC-n{2),
DDo-2S{2), DD 1-23(2), DD 1-24(2), DDo-22(2)
zur Leitung Q0-3(2) (Fig. 71 A).
Normalerweise würde sich, wie oben gezeigt, der Stromkreis gabeln, wobei eine Abzweigung das Relais
T 3 (Fig. 72 D) erregen würde, um ein Ergebnis zum Abdruck zu bringen, das drei Ziffern in
seinem ganzen Teil besitzen kann. Andere Abzweigungen würden den Magneten TTM 3 (Fig. 63 B)
erregen, um eine Tabulation für drei Ziffern zu ermöglichen bzw. über den Kontakt TM 2-1
(Fig. 75 B) verlaufen, um keine Ziffern abzustreichen.
Die Erregung des Relais DI (Fig. 71 A) hat jedoch
die Verbindung zwischen den Kabeln QQS und QQ-2 so geändert, daß ein über die Leitung
Q 0-3(2) ankommender Impuls über die Leitungen
0(2-5(2), FP 3-2(2), FP3-3 (2), FP2-2(2),
PP2-3(2), DI-2o{2) und Kontakt DI~ig zur Leitung
QQ-2(4) geführt wird. Eine Abzweigung1 von
diesem Stromkreis erregt das Relais T 5 (Fig. 72 C) für den Abdruck eines Resultates, das normalerweise
eine Ziffer in seinem ganzen Teil besitzt. Eine andere Abzweigung des genannten Stromkreises
gelangt zu dem Tabulationsmagneten TTM1 (Fig. 63B), der eine Tabulation für eine Ziffer zuläßt.
Eine dritte Abzweigung schließlich verläuft über den Kontakt TM 4-1 (Fig. 75 B) zum Abstreichen
zweier Ziffern vom Resultat. Auf diese Weise hat das Relais DI (Fig. 71 A) durch Ver-Schiebung
des Dezimalpunktes und durch Änderung der Abstreichzähl in Wirklichkeit eine Division von
100 durchgeführt.
Wie bei der Multiplikation gezeigt, wird das Relais ID (Fig. 72 B) zu Beginn des ersten Durchganges
der MT-Relais (Fig. 76 A bis 76 C) erregt. Das Relais ID schließt einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte 6"U-2 (Fig. 73 B), ID-11
(Fig. 72B), /D-ίο zur Klemme TRS-i (Fig. 63 B)
und damit zur Wicklung des Umschaltmagneten TRS für das Farbband. Dieser Magnet TRS stellt
das Farbband, wie früher erklärt, auf Rotdruck um, wodurch kenntlich gemacht wird, daß der Vorgang
eine Subtraktion darstellt.
Nachdem der Multiplikationsvorgang vorüber ist, werden die Relais MDi (Fig. 71 A) und MD 2
(Fig. 73 D) erregt, wie bereits beschrieben, um den Additionsvorgang einzuleiten. Durch das Ansprechen
des Relais MD 1 wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über die Kontakte SU-3
(Fig-73B), MD1-12 (Fig. 71A), MDi-ig, 7.U-2
(Fig. 79 A), 7.17-6 und Leitung 530 zu den Klemmen ?.Si-i (Fig. 79 BJ und 7.S2-1 und damit
zu den Wicklungen der Subtraktionsrelais in dem Summenspeicherwerk Nr. 7. Auf diese Weise wird,
wenn der Additionsvorgang nach der Multiplikation beginnt, das Produkt, d. h. der Rabattbetrag in dem
Zwischenspeicherwerk Nr. 8 (Fig. 80 A bis 80 D), von der in dem Summenspeicherwerk Nr. 7
(Fig. 79A bis 79 D) befindlichen Summe abgezogen. Wenn das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 gebraucht wird, so verläuft ein abgezweigter Stromkreis vom Kontakt MDi-19 (Fig. 71 A) über
die Kontakte 6.U-2 (Fig. 81 A), 6.U-6, Leitung 531
zu den Klemmen 6.6Ί-1 (Fig. 81 B) und 6.,S12-1,
wodurch der Rabatt sowohl von der im Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 als auch von der im
Hauptspeicherwerk Nr. 7 befindlichen Summe abgezogen wird.
Wie oben gezeigt, verstellt das Rabattrelais DI (Fig. 71 A) den Dezimalpunkt und ändert die Abstrichzahl.
Besondere Vorsorge muß noch für diejenigen Stellen getroffen werden, in denen die Verschiebung
des Dezimalpunktes die Einführung zu-
sätzlicher Nullen zur Folge hat. So nimmt eine Größe 1.25 bei einer Division durch 100 den Wert 65'
von .0125 an, wobei die Einführung einer Null links von den bezeichnenden Ziffern erforderlich ist.
Solche Fälle treten natürlich nur dann auf, wenn das Kapital und/oder der Rabattsatz klein sind, wie
z. B. 1,25% von ι oder .125% von 10.
Obgleich sich die Abstreie'hzahlen in den
verschiedenen betrachteten Fällen unterscheiden können, muß jedoch das gedruckte Resultat immer
mit einem Dezimalpunkt beginnen. Da ferner die Resultate in der beschriebenen Maschine auf zwei
Dezimalstellen abgerundet werden, müssen zwei Ziffern, und zwar nur zwei, zum Abdruck gebracht
werden. In der vorliegenden Beschreibung soll nur ein einziger solcher Fall behandelt werden, und
zwar derjenige, bei dem eine Null links von der bezeichnenden
Ziffer in dem Resultat eingeführt wird. Diejenigen Fälle, bei denen mehr als eine Null eingeführt
wird, haben bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung keine praktische Bedeutung.
Es sind bereits Stromkreise verfolgt worden, die den Verlauf des Abstrichimpulses zeigen, wenn ein
Rabatt gezogen wird. In dem schon betrachteten Fall, in dem sich zwei Ziffern in dem ganzen Teil
der Summe und eine Ziffer in dem ganzen Teil des Rabattsatzes befinden, wurde ein Stromkreis hergestellt
über die Leitungen DD 0-22 (2) (Fig. 73 C), Dl"-20(2) (Fig. 71 A), Kontakt DI-ig zur Erregung
des Relais T 5 (Fig. 72 C) für den Abdruck eines Resultates, das möglicherweise eine Ziffer in seinem
ganzen Teil besitzt, ferner zur Erregung des Tabulationsmagneten TTM ι (Fig. 63 B), um Platz für
eine Ziffer bei der Tabulation zu schaffen, und schließlich zum Kontakt TM4-1 (Fig. 75 B), um
zwei Ziffern vom Resultat abzustreichen.
Der Stromkreis über £»/-20(3) (Fig. 71 A), sich
ergebend aus einer um eine Einheit kleineren Ziffer, d. h. »2«, in den vereinigten ganzen Teilen von
Summe und Rabatt, setzt sich fort über die Kontakte DI-10, ADI-I, ADI-2 zum Kontakt DI-11,
der der Leitung D/-i8(5) entspricht, und erregt das Relais T 6 (Fig. 72 C) für den Abdruck von nur
zwei Zahlen, ferner den Tabulationsmagneten TTMO (Fig. 63 B), der keine Ziffern in dem ganzen
Teil des Resultates zuläßt, und gelangt zum Kontakt TM 5-1 (Fig. 75 B), um drei Ziffern von dem
Resultat abzustreichen.
Der Stromkreis über ΰ/-2θ(4), sich ergebend aus
nur einer Ziffer in den vereinigten ganzen Teilen der Summe und des Rabattsatzes, verläuft über den
Kontakt DI-21, wo er sich gabelt und von wo der
eine Zweig sich unmittelbar zum Kontakt Tiki 6-1 (Fig. 75 A) für das Abstreichen von vier Ziffern
aus dem Resultat erstreckt. Der andere Zweig verläuft zur Klemme ADI-2, und damit zur Wicklung
des Hilfsrabattrelais ADI, das anspricht und den Stromkreis über die Kontakte ADI-2 und DI-11,
wie oben verfolgt, zur Erregung des Relais T 6 und des Tabulationsmagneten TTMO fortsetzt.
Auf diese Weise ist eine Ziffer mehr ordnungsmäßig vom Ergebnis abgestrichen worden, jedoch
bleiben die Druck- und Tabulationswirkungen dieselben. Beim Abdruck aus dem Zwischenspeicherwerk
Nr. 8 findet der erste Druckimpuls, wie sich aus den unter der Multiplikation betrachteten
Stromkreisen ergibt, eine Null in dem Speicherwerk unter der zweiten Schubstange gespeichert,
falls nicht die Null infolge einer Zehnerübertragung auf eine »i« erhöht ist. Infolgedessen
wird die Null als die erste Ziffer hinter dem De-ίο
zimalpunkt abgedruckt.
XXII. Rabatte aus dem Einteilungsspeicherwerk
Bei einem Vorgang, wie z. B. einer wahlweisen Addition oder Multiplikation mit einem festen
Preis, wobei ein Einteilungsspeicherwerk zur Benutzung angerufen wird, wird das Auslöserelais U
dieses Speicherwerkes, z. B. das Relais 2.U (Fig. 78 A), erregt und dessen Haltestromkreis vom
Pluspol über den Kontakt CR-S (Fdg. 73 D) hergestellt. Dieser Stromkreis wird aufrechterhalten,
bis das Relais CR am Ende des Additionsvorganges erregt wird.
Das entsprechende Einteilungsrelais CL 2 (Fig. 73 B) wird, wenn es erregt. ist, über einen
Stromkreis gehalten, der vom Pol + + über die Kontakte FP 1-4 (Fig. 73 A) (das Relais .RPi ist
stromlos geworden, bevor die Multiplikation beginnt) ,AB-21 (Fig. 71 C), AB-20, AD-4 (Fig. 72 B),
AD-S, PP-i (Fig· 73B). PP~?>, CL2-6 zur Klemme
CL 2-8 und damit zur Wicklung des Relais CL 2 verläuft.
Das Relais 2. U fällt daher am Ende des Additionsvorganges ab, jedoch bleibt das Relais
CL 2, da es vom Pol ++ aus gehalten wird, unter
Strom.
Wenn das Rabattrelais DI (Fig. 71 A) erregt wird, schließt es einen Stromkreis vom Pluspol
über die Kontakte DI-g, CL2-1 (Fig. 73 B), CL2-9
zur Klemme 2. U-y (Fig. 78 A), wodurch das Relais 2./7 erregt wird. Dieses Relais 2.U schließt
wiederum seinen vom Relais CR ausgehenden Stromkreis, wie früher auseinandergesetzt.
Ähnliche Stromkreise werden über andere CL-Relais, z. B. über die Kontakte CLi-i, CL1-9, geführt,
so' daß, wenn ein besonderes Einteilungsspeicherwerk
zur Benutzung angerufen worden ist, sein {/-Relais immer beim Ansprechen des Rabattrelais
DI wieder erregt wird. Dadurch wird erreicht, daß der Rabattbetrag subtraktiv sowohl in
das Einteilungswerk als auch in das Summenspeicherwerk Nr. 7 und das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 eingeführt wird.
Am Ende des Additionsvorganges (Subtraktion von Rabattbeträgen) wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A), MT8-40, MT8-4, DUU-z (Fig. 76D), DUU-4, MD2-1 (Fig. 73D), MD2-7, D/-14 (Fig. 71 A), Ö/-13 zur Klemme PP-2 (Fig. 73 B) und damit zur Wicklung des Relais PP. Eine Abzweigung des gleichen Stromkreises verläuft über die Kontakte MD 2-1, M.D2-2 zur Klemme CCR-2 und damit zur Wicklung des Relais CCR. Das Relais PP unterbricht den Haltestromkreis für das Relais CL 2 (Fig. 73 B), aber CL 2 wird augenblicklieh vom Relais 2. U (Fig. 78 A) gehalten. Das Relais CCi? schließt den Erregerstromkreis für das Relais CR, das das Relais 2.U stromlos werden läßt. Das Relais 2.U unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais CL 2, das abfällt. Auf diese Weise wird irgendein Einteilungsrelais CL durch eine Kette von Vorgängen erregt gehalten, bis ein Rabatt gezogen ist, worauf das Relais abfällt.
Am Ende des Additionsvorganges (Subtraktion von Rabattbeträgen) wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A), MT8-40, MT8-4, DUU-z (Fig. 76D), DUU-4, MD2-1 (Fig. 73D), MD2-7, D/-14 (Fig. 71 A), Ö/-13 zur Klemme PP-2 (Fig. 73 B) und damit zur Wicklung des Relais PP. Eine Abzweigung des gleichen Stromkreises verläuft über die Kontakte MD 2-1, M.D2-2 zur Klemme CCR-2 und damit zur Wicklung des Relais CCR. Das Relais PP unterbricht den Haltestromkreis für das Relais CL 2 (Fig. 73 B), aber CL 2 wird augenblicklieh vom Relais 2. U (Fig. 78 A) gehalten. Das Relais CCi? schließt den Erregerstromkreis für das Relais CR, das das Relais 2.U stromlos werden läßt. Das Relais 2.U unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais CL 2, das abfällt. Auf diese Weise wird irgendein Einteilungsrelais CL durch eine Kette von Vorgängen erregt gehalten, bis ein Rabatt gezogen ist, worauf das Relais abfällt.
XXIII. Tabulation vom Einstellfeld
Der Papierwagen kann beliebig vom Einstellfeld aus mittels der Tabulationstaste K-TAB (Fig. 63 B)
und einer Zifferntaste, die die Anzahl der vor dem Dezimalpunkt erforderlichen Stellen angibt, eingestellt
werden. Die Tabulationstaste wird gedruckt und 'durch die Tastensperreinrichtung gesperrt gehalten.
Durch das Drücken dieser Taste wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über C-13
(Fig. 72 D), Sammelschiene KP, Taste K-TAB zur Klemme TABi-i 1 (Fig. 72D) und damit zur
Wicklung des Relais TABi. Die Erregung des Relais
TAB 1 schließt einen Stromkreis vom Pluspol über C-13, den Tabulationsanzeigeschalter TIS-2
(Fig. 63 A), TIS-i, Kontakte NP-7 (Fig. 71 D),
NP-8, TAB 1-2 (Fig. 72 D), TAB 1-4 zur Klemme
TAB 3-1 (Fig. 71 B) und damit zur Wicklung des
Relais TAB 3. Das Relais TABi schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
TAB i-T, NP-2, NP-i, TF-4 (Fig. 63 A), TF-g zur
Klemme FT-S un<i damit zur Wicklung des Relais
FT sowie einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte TAB 1-9 (Fig. 72 D), TF-Z (Fig. 63A),
TF-y zur Klemme FTF-4 und damit zur Wicklung
des Relais FTF.
Das Relais TAB 1 dehnt ferner seinen Erregerstrotnkreis
von der Klemme TAB 1-11 über die
Kontakte TAB 1-5, TAB3-2 (Fig. 71 B), TABz-Z
zur Klemme TAB 2-1 (Fig. 72 D) und damit zur Wicklung des Relais TAB2 aus. TABi schließt
auch einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte TAB3-5 (Fig. 71 B), TAB 1-6 (Fig. 72D),
TAB 1-8 zur Klemme KR-1 (Fig. 63 A) und damit
zur Wicklung des Tastenauslösemagneten KR. Das Relais TAB 3 unterbricht den Erregerstromkreis
für das Relais TAB 2 (Fig. 72 D) und auch für den
Tastenauslösemagneten (Fig. 63 A), bevor diese Zeit zum Arbeiten haben.
Jetzt wird die Zifferntaste gedruckt, z. B. die Taste KK 2, wenn zwei Ziffern vor der Dezimalstelle
erforderlich sind, und durch die Tastensperreinrichtung gedrückt gehalten. Durch Drücken
dieser Taste KK2 wird ein Stromkreis hergestellt
vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), positive Sammelschiene
KP, Taste KK2, Leitungen KK 1-1(2).
(Fig. 63B), TAB2-2(2) (Fig. 72D), TAB2-z(2),
TABi-i2(2), TABi-IO(Z), TP-iotf) (Fig. 71 D),
TP-Z(Z), PT-Z(Z) (Fig. 63 A) und FT-6(2) zum
Tabulationsmagneten TTM 2 (Fig. 63 B), der den Hunderter-Tabulationsmagneten darstellt. Das Ansprechen
dieses Magneten TTM 2 bewirkt, wie be-
reits beschrieben, eine Tabulation des Päpierwagens. Die Bewegung des Papierwagens öffnet
dann den Anzeigeschalter TIS (Fig. 63 A).
Die Öffnung dieses Schalters unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais TAB3 (Fig. 71 B),
das abfällt und dessen Abfallen die Erregerstromkreise für das Relais TAB 2 (Fig. 72 D) und den
Tastenauslösemagneten KR wieder herstellt. Das Relais TAB 2 unterbricht den Erregerstromkreis
für den Tabulationsmagneten TTM 2, dessen Stromloswerden den Tabulationsanschlag herunterfallen
läßt, wodurch der Tabulationsanzeigeschalter TIS geschlossen wird. Das Relais TAB 2 schließt
jetzt einen Haltestromkreis für sich selbst vom Pluspol über C-13, die Sammelschiene KP
(Fig. 63 B), die Taste .OT 2 und die Leitungen KK 1-1(2) und TAB 2-2 (2) (Fiig. 72 D) zur
Klemme TAB 2-1. Dieser Stromkreis wird über die jeweils gedrückte Zifferntaste hergestellt. Er verhindert
ein vorzeitiges Abfallen des Relais TAB 2, d.h. während der Benutzer noch die TasteKK2
niederhält, und verhindert daher, daß die Taste KK 2 eine Einführung der Ziffer »2« in das Primär-Speicherwerk
bewirkt.
Der Tabulationsanzeigeschalter TIS stellt den Erregerstromkreis für das Relais TAB 3 (Fig. 71 B)
wieder her. Der Tasten&uslösemagnet KR gibt die Taste K-TAB und die Taste KK2 frei,
wenn die Taste nicht noch durch den Benutzer gedrückt gehalten wird (vgl. Einführung von Ziffern
im Abschnitt »IX. Multiplikation«). Die Tabulationstaste K-TAB läßt das Relais TAB 1 abfallen.
Die TasteiC/i2 unterbricht den Haltestromkreis
für das Relais TAB 2, das für einen Augenblick
vom Relais TAB 1 erregt gehalten wird.
Das Relais TABx läßt die Relais TAB 2, TAB 3,
FT und FTF und auch den Tastenauslösemagneten /Ci? stromlos werden. Der Tabulationsvorgang vom
Tastenfeld, aus ist also beendet.
XXIV. Steuerung von mehr als einem Druckwerk durch das Relais DUP
Alle bisher behandelten Vorgänge wurden in Hinsicht auf eine Druckvorrichtung beschrieben.
Es können indessen zwei oder mehr Druckwerke von der gleichen Rechenvorrichtung gesteuert
werden, wobei derartige Druckvorrichtungen entweder allein oder in einer ausgewählten Verbindung
benutzt werden können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur zwei Druckvorrichtungen
gezeigt, jedoch ist das gezeigte Prinzip praktisch keinen Begrenzungen hinsichtlich der
Zahl unterworfen.
Es ist bereits gezeigt worden, wie die notwendigen Impulse für Tabulations-, Druck- und andere
Vorgänge zu der ersten Druckvorrichtung gelangen, wie diese Impulse mit Hilfe der Relais FT
und FTF (Fig. 63 A) umgeschaltet werden und wie die Schreibmaschine die Steuerung über den Augenblick
des Beginnens des Druckvorganges mit Hilfe des Tabulationsanzeigeschalters TIS und über die
Schnelligkeit des Drückens mittels des Schalters TWH ausübt.
Wenn jetzt andere Druckvorrichtungen vorgesehen sind, die Druck- und Tabulationsmagnete
sowie Hilfsrelais FT1 TF und FTF besitzen, und
wenn die Stromkreise für diese Antriebsmagneten zu den die Antriebsmagneten der ersten Schreibvorrichtung
speisenden Stromkreise parallel geschaltet sind-, so werden die Druck- und Tabulationsimpulse,
wenn sie zu der ersten Druckvorrichtung gesendet werden, in gleicher Weise zu sämtlichen Druckvorrichtungen gelangen, die in
ähnlicher Weise wie die erste ihre Tabulations- und Druckbewegungen ausführen. Wenn ferner Steuer-Stromkreise
über die entsprechenden scheibengesteuerten und Anzeigeschalter dieser Druckwerke
geführt werden, so können sie an der Steuerung über den Augenblick des Beginnens des Druckes
und auch über die Geschwindigkeit teilnehmen.
Wenn ferner die obenerwähnten parallelen Stromkreise durch ansprechende Schaltrelais beliebig
unterbrochen werden können, so können die verschiedenen Druckwerke entweder einzeln oder in
einer gewünschten Kombination eingeschaltet werden.
In Fig. 64 ist eine zweite Druckvorrichtung schematisch dargestellt, die zum Ausfüllen der Kontokarten
dient. Sie ist im wesentlichen der ersten Druckvorrichtung ähnlich mit der Ausnahme, daß
ein Tastenfeld fehlt. Es ist bereits gezeigt worden, wie mit der ersten Druckvorrichtung allein gearbeitet
wird. Wenn auch auf der zweiten Druckvorrichtung, also auf beiden zusammen, geschrieben
werden soll, so wird die Taste K-DUP (Fig. 63 B) gedrückt und durch den Benutzer gedrückt gehalten.
Durch das Drücken dieser Taste K-DUP wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über C-13
(Fig. 72D), positive Sammelschiene KP, Taste K-DUP zur Klemme DUP-5 (Fig. 71 D) und damit
zur Wicklung des Relais DUP. Das Relais DUP setzt den über das Kabel TP-10, über das, wie
früher gezeigt, die Druck- oder Tabulationsimpulse für die erste Druckvorrichtung verlaufen, führenden
Stromkreis über die Kabel DUP-14, DUP-ii
zum Kabel FT 2-3 (Fig. 64) fort, von wo er entweder zum Druck- oder zum Tabulationsmagneten
der zweiten Sahreibvorrichtung geführt wird. Auf diese Weise erhalten beide Schreibvorrichtungen
Impulse. Das Relais DUP bereitet auch Erregerstromkreise für das Relais FT2 (Fig. 64) vor, so
daß dieses Relais auf die gleichen Impulse hin anspricht, die das Relais FT (Fig. 63 A) erregen.
Die Erregerstromkreise für das Relais FT sind schon verfolgt worden. Ein derartiger Stromkreis
verläuft vom Pluspol über den Kontakt £-4 (Fig. 73A) zum Kontakt/-15 (Fig. 72A), wo der
Stromkreis sich gabelt. Eine Abzweigung verläuft vom Kontakt /-15, wenn das Relais / erregt ist,
über den Kontakt /-12 zum Kontakt A-6 (Fig. 71 A). Der andere Stromkreis verläuft, wenn
das Relais/ nicht erregt ist, vom Kontakt/-15 über den Kontakt /-23,P-29,P-18, //-2 (Fig.71 B),
//-3 und Leitung 423 zum Kontakt A-6. Vom Kontakt A-6 (Fig. 71 A) setzt sich der Stromkreis über
die Kontakte A-g, NP-io (Fig. 71D)5 NP-21,
TP-iz, TP-i, Leitung 424, Kontakte FTF-2
(Fig. 63 A), FTF-2 zur Klemme FT-5 fort. Der
andere Erregerstromkreis verläuft vom Pluspol über die Kontakte TAB 1-1 (Fig. 72 D), NP-2
(Fig. 71 D), NP-I, TF-4, TF-g zur Klemme FT-5.
Die entsprechenden Stromkreise für das Relais
FT 2 (Fig. 64) führen über die Kontakte A-g (Fig. 71 A), DUP-2 (Fig. 71 D), DUP-i, FTF2-2
(Fig. 64), FTF 2-3 zur Klemme FT 2-5 und über TABi-i (Fig. 72D), Leitung 532 (Fig. 71 D),
DUP-4, DUP-2,, TF2-4 (Fig. 64), TF2-9 zur
Klemme FT 2-5.
Auf diese Weise werden, wenn das Relais DUP (Fig. 71 D) erregt ist, die beiden Relais FT
(Fig. 63 A) und FT 2 (Fig. 64) durch die gleichen Stromkreise erregt und vollzieihen die notwendige
Umschaltung zu den Tabulations- oder Druckmagneten in ihren entsprechenden Druckvorriohtungen.
Die Dezimalpunkt- und Leerschaltimpulse verlaufen vom Pluspol über die Kontakte ER 2-1
(Fig. 71 C) bzw. ERi-I (Fig. 71 D) zu Kontakten
in dem Relais DUP. Im einzelnen verläuft der Dezimalpunktimpuls vom Pluspol über Kontakt ER 2-1,
Leitung 533, Kontakte Dt/P-12, DUP-16, FT2-7
(Fig. 64), Leitungen FT2-12(4), FTF2-6(4),
FTF 2-7(14) zum Magneten TPT 2, dem Punktdruckmagneten
der zweiten oder Kontokartendruckvorrichtung. Der Zwischenraum- oder Leerschaltimpuls
nimmt einen ähnlichen Weg.
Das Relais DUP (Fig. 71 D) schließt auch einen
Stromkreis vomPluspol über den Schalter T WH 2-1 (Fig. 64), Kontakte NP-11 (Fig. 71 D), NP-13,
DUP-J, DUP-6 zum Kontakt Y-i (Fig. 72 D). Hier teilt sich der Stromkreis, dessen einer Zweig über
den Kontakt Y-J zur Klemme Y1-1 (Fig. 71 B)
verläuft. Das dadurch erregte Relais Yi bereitet
den Schaltstromkreis für die T-Relais (Fig. 72 C und 72 D) vor. Der andere Zweig verlauf t vom Kontakt
Y-i über den Kontakt Y-10 und ist, wie früher
gezeigt, der Stromkreis, der dieDruckimpulse überträgt. Auf diese Weise stehen die Sdhaltirnpulse
für die T-Relais und die Druckimpulse teile unter der Steuerung des Schalters TWH2 (Fig. 64),
während das Ansprechen des Relais Y unter der Steuerung des Schalters TWH (Fig. 63 A) bleibt.
Beide Schreibvorrichtungen haben daher an der Steuerung der Druckgeschwindigkeit teil.
Auf diese Weise stellt das Relais DUP die notwendigen Stromkreise her, um die zweite Schreibvorrichtung
für die Kontokarte auf die Druckimpul'se ansprechen zu lassen. Es war oben schon
erwähnt, daß die Taste K-DUP durch den Benutzer gedrückt gehalten wird. Wenn dies nicht so wäre,
so würde die Taste K-DUP beim nächsten Ansprechen des Tastenauslösemagneten freigegeben
werden und würde das Relais DUP zum Abfallen bringen. Selbstverständlich könnte aber auch, falls
es gewünscht wird, ein Haltestromkreis für das Relais DUP hergestellt werden, der nur am Ende
eines Vorganges oder einer Kette von Vorgängen unterbrochen werden könnte.
Es ist gezeigt worden, daß die erste Druckvorrichtung normalerweise in den Stromkreis für
sämtliche Vorgänge eingeschaltet ist und die Erregung des Relais DUP die Kontokartendruckvorridhtung
einschaltet, so daß ein Druckvorgang in beiden stattfinden kann.
XXV. Steuerung von mehr als einer Druckvorrichtung durch das Relais NP
Es kann wünschenswert sein, bei gewissen Gangarten in der zweiten Druckvorrichtung allein und
nicht in der ersten Druckvorrichtung zu drucken. In diesem Fall wird die Taste K-NP (Fig. 63 B)
gedrückt und durch den Benutzer gedrückt gehalten. Die Bemerkung über die Herstellung eines Haltestromkreises
für das Relais DUP trifft auch hier zu.
Die Taste K-NP schließt einen Stromkreis vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), die positiveSammeischiene
KP, Taste K-NP zur Klemme NP-iJ (Fig. Ji D) und. damit zur Wicklung des Relais NP.
Dieses Relais hat den Zweck, die erste Druckvorrichtung unwirksam zu machen und die zweite
Druckvorrichtung in den Stromkreis einzuschalten. Um diese zweite Wirkung zu ermöglichen, erregt
das Relais NP über einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt NP-14 zur Klemme DUP-5 das
Relais DUP. Da die Frage des Zeitpunktes ohne Interesse ist, sind die Vorgänge nicht in genauer
zeitlicher Aufeinanderfolge angegeben.
Das Relais NP (Fig. Ji D) " steuert folgende
Stromkreise:
I. NP unterbricht bei NP-22 den vom Schalter TWH (Fig. 63 A) zum Relais Y (Fig. 72 D) verlaufenden
Erregerstromkreis und, bereitet bei NP-11 einen Erregerstromkreis vom Schalter TWH 2
(Fig. 64) zum Relais Y vor, wodurch Y unter die Steuerung der zweiten Druckvorrichtung gestellt
wird. Der Stromkreis verläuft vom Pluspol über die Kontakte TWH 2-1 (Fig. 64), NP-11
(Fig. 71 D), NP-16, F-I (Fig. 71 B) und von dort
über das Relais L oder D und über das Relais K
(Fig. 72 A), wie früher verfolgt, zur Klemme Y-g
(Fig. 72 D) und damit zur Wicklung des Relais Y.
II. Das Relais NP öffnet bei NP-10 und bei
NP-i die Erregerstromkreise für das Relais FT (Fig. 63 A).
III. Das Relais NP öffnet bei NP-J den vom
Tabulationsanzeigeschalter TIS (Fig. 63 A) zum Relais TAB 3 (Fig. 71 B) verlaufenden Erregerstromkreis
und bereitet bei NP-g einen Erreger-Stromkreis vom Schalter TIS 2 (Fig. 64) zum Magneten
TAB 3 vor, wodurch TAB 3 unter die Steuerung
des Papierwagens der zweiten Druckvorrichtung an Stelle der ersten Druckvorrichtung gestellt
wird. Dieser Stromkreis wird nur bei der Tabulation vom Tastenfeld aus verwendet, wie bereits
gezeigt wurde. Der Stromkreis verläuft vom Pluspol über die KontakteTIS2-1 (Fig. 64), DUP-g
(Fig. 71 D), DUP-io, NP-g, NP-8, TAB 1-2
(Fig. 72 D), TAB 1-4 zur Klemme TAB 3-1
(Fig. 71 B).
IV. Das Relais NP Öffnet bei JVP-18 den Erregerstromkreis
für das Relais TP. Dieses Relais TP wird lediglich bei der Summenablesung erregt.
Selbstverständlich brauchen die obenerwähnten Stromkreise nicht zu dem Zeitpunkt des Ansprechens
des Relais JVP geschlossen zu werden. Das Relais NP bereitet vielmehr die Stromkreise
vor, die zum rechten Zeitpunkt geschlossen werden.
NP schließt einen Stromkreis vom Pluspol über NP-15 zur Klemme TF-6 (Fig. 63 A) und damit
zur Wicklung des Relais TF. Das Relais TF unterbricht
die Stromzuführung zu dem Schalter TWH, der unwirksam gemacht wird. TF schließt
ferner einen Stromkreis vom Pluspol über ID-6 (Fig. 72 B) über TF-1 (Fig. 63 A) und TF-γ zur
Klemme FTF-4 und damit zur Wicklung des Relais FTF.
Die durch das Relais DUP geschlossenen Stromkreise sind bereits beschrieben worden mit
folgender Ausnahme:
Das Relais DUP (Fig. 71 D) bereitet einen Stromkreis vor vom Pluspol über die Kontakte
NP-IZ, DUP-J, DUP-6 zum Kontakt F-I. Dieser Stromkreis ergibt, wie bereits beschrieben, die
Schalt- und Druckimpulse für die T-Relais (Fig. 72 C und 72 D). Das Ansprechen des Relais
FTF unterbricht den Stromkreis zu den Druck- und Arbeitsmagneten in der ersten Druckvorrichtung
(Fig. 63 B). Die notwendigen Stromkreise, um die erste Druckvorrichtung unwirksam zu machen,
sind jetzt hergestellt worden. Alle Vorgänge, die ausgeführt werden, während die Taste K-NP gedrückt
gehalten wird, werden mittels der zweiten Druckvorrichtung zum Abdruck gebracht, aber
nicht auf der ersten Druckvorrichtung.
XXVI. Behandlung des Saldos
In der Buchhaltung ist es wünschenswert, laufende Salden zu speichern, Debetbeträge zu
addieren und Kreditbeträge zu subtrahieren, wie erforderlich, und dann einen endgültigen
Saldo· hiervon, zum Abdruck zu bringen. Eine derartige Behandlung der Salden wird unten
beschrieben in Verbindung mit einem System, in dem z. B. die erste Druckvorrichtung zur Herstellung
von Einzelrechnungen benutzt wird, während die zweite Druckvorrichtung eine Kundenkontokarte
trägt, auf der die Salden, die Debetbeträge und die Kreditbeträge zum Abdruck gebracht
werden. Als letzte Eintragung auf der Kontokarte wird der Saldo nach den früheren Geschäftsvorgängen
zum Abdruck gebracht. Dieser Saldo ist
der Ausgangspunkt für die nächste Reihe von Vorgängen und wird in der Maschine gespeichert.
Es ist zweckmäßig, hierfür ein besonderes Speicherwerk vorzusehen, wie z. B. das Sekundär-Speicherwerk
Nr. 5 (Fig. 82 A bis 82 D), in welchem der Saldo gespeichert werden kann, während
der Buchungsvorgang weitergeht. Dieses Speicherwerk wird auf Null gestellt, nachdem jede
Rechnung hergestellt worden ist. Da der Saldo ein Debet- oder ein Kreditsaldo sein kann, sind für
diese beiden Fälle zwei Steuertasten K-DB und K-CB (Fig. 63 B) vorgesehen.
i. Einführung eines Debet- oder positiven Saldos
Um einen Debet- oder positiven Saldo einzuführen, werden zunächst die Taste K.DB (Fig. 63 B),
darauf die den Betrag des Saldos darstellenden Zifferntasten und schließlich die Additionstaste
K-ADD gedrückt. Die Taste K-DB (Fig. 63 B) wird durch die Tastensperreinrichtung gedruckt gehalten
und schließt einen Stromkreis vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene
KP, die Taste K-DB zur Klemme 54-6 (Fig. 75 A)
und damit zur Wicklung des Relais B4. Das Relais
B 4 gehört zu einer Reihe von Relais Bi bis i3io,
die bei der Behandlung der Salden verwendet wird und deren Bedeutung im weiteren Verlauf der Beschreibung
klargestellt wird.
Das Relais B 4 schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte CR-6 (Fig. 73 D),
56-1 (Fig. 75 B), 56-7, Leitung 535, Kontakt B4-11 (Fig. 75A) zur KlemmeJ34-6. Das Relais
B4 schließt einen Stromkreis vom Pluspol über
B4-9, Leitung 536, 56-5, -B6-6 zur Klemme ΝΡ-ΐγ
(Fig. 71 D) und damit zur Wicklung des Relais NP. Das Relais B4 schließt ferner einen· Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt 54-3 zur
Klemme S-U-7 (Fig. 82 A) und damit zur Wicklung
des Auslöserelais für das fünfte oder Saldospeicherwerk.
Das Ansprechen des Relais NP (Fig. 71 D) hat zur Folge, daß die erste Druckvorrichtung unwirksam
gemacht und die zweite Druckvorrichtung, wie bereits beschrieben, für einen Druckvorgang vorbereitet
wird. Das Relais 5.U schließt seinen Halte-Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte CR-S
(Fig. 73D), 5.U-5 (Fig. 82A) zur Klemme 5.U-7.
Der Saldobetrag wird dann in die Abschnitte 1A
und ι B des ersten Primär-Speicherwerkes (Fig. 74 A bis 74D) durch Drücken der entsprechenden
Zifferntasten eingeführt, worauf die Additionstaste K-ADD (Fig. 63 B) gedrückt wird. Der Additionsvorgang ist bereits vollständig beschrieben worden.
Wenn das Relais MD1 (Fig. 71 A) erregt wird,
wie bei der Addition beschrieben, wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über MD1-9 zum
Kontakt 54-2 (Fig. 75 A). Wenn das Relais 54
nicht erregt wäre, so würde der Stromkreis, wie bereits verfolgt, über B 4-12 und von dort über
die Relais 5 5, B 7 und Bg fortgesetzt werden, um 11S
die Relais 7.U, 7.ASi, 7.AS2 und 7.Xi des
Summenspeicherwerkes Nr. 7 (Fig. 79 A) und ebenso die Relais 6.U, 6.AS1, 6.AS2 und 6.I1
(Fig. 81 A) des Aufrechnungsspeicherwerkes Nr. 6 zu erregen, wenn ein Aufrechnungsspeicherwerk X2o
benutzt wird.
Da aber das Relais B4 (Fig. 75 A) jetzt erregt
ist, ist der Erregerstromkreis zu den Relais des Summenspeicherwerkes Nr. 7 unterbrochen. Statt
dessen \vird der Stromkreis vom Kontakt B4-2 fortgesetzt über die Kontakte 54-4, 5.U-1
(Fig. 82A) 5.Ϊ7-ΙΟ zu den Klemmen 5.AS1-14,
S-AS 2-2 und 5.Z1-5 und damit zu der Wicklung
der Additionsschalt- und Halterelaie des Saldospeicherwerkes Nr. 5.
Auf diese Weise wird der in dem Primär-Speicherwerk befindliche Betrag in das Saldospeicherwerk
Nr. 5 addiert und nicht in das Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 oder in das Summenspeicherwerk
Nr. 7. Da auch das Relais NP (Fig. 71 D) erregt ist, findet der Abdruck des in
dem Primär-Speicherwerk befindlichen Betrages in der zweiten Druckvorrichtung, aber nicht in der
ersten Druckvorrichtung statt, d. h. der vom Benutzer von der Kontokarte abgelesene Saldo
wird wiederum auf der Kontokarte zum Abdruck gebracht zur Kontrolle der Richtigkeit der Einführung.
Gegen Ende des Additionsvorganges wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über die Kontakte
MT7-8 (Fig. 76 A), 54-5 (Fig. 75 A), B4.-10,
FT 2-8 (Fig. 64), Leitungen FT 2-12 (3), FTF 2-6 (3),
FTF2-7(13) zum Magneten TCR2, den Antriebsmagneten für die Rückkehr des Papierwagens für
das zweite Druckwerk.
Gegen Ende des Additionsvorganges wird, wie früher beschrieben, der Hauptschalter CPSi
(Fig. 73 D) stromlos gemacht, wodurch die Stromzufuhr zu den mit + bezeichneten Polen unterbrochen
und alle Relais stromlos gemacht werden.
Der eingeführte Saldo bleibt natürlich in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 gesperrt.
2. Einführung eines Kredit- oder negativen Saldos
Ist der einzuführende Saldo ein Kredit- oder negativer Saldo, so wird die Taste K-CB (Fig. 63 B)
anstatt der Taste K-DB gedrückt und durch die Tastensperreinrichtung gedrückt gehalten. Dadurch
wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene KP,
Taste K-CB zur Klemme B 5-4 (Fig. 75 A) und damit zur Wicklung des Relais 55.
Das Relais B 5 schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte CR-6 (Fig. 73 D),
S6-1 (Fig. 75 B), B6-7, Leitung 535, Kontakt
55-11 zur Klemme B 5-4. Das Relais B 5 schließt
ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt B 5-9, Leitung 536, Kontakte -B6-5, 56-6
zur Klemme NP-iy (Fig. 71 D) und damit zur
Wicklung des Relais NP.
Das Relais B 5 schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt B 5-3 zur Klemme
S-U-J und damit zur Wicklung des Auslöserrelais
5.U des Saldospeicherwerkes. Das Relais 55
schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakt 5 5-8 zur Klemme SU-i (Fig. 73 B) und
damit zurWicklung des Subtraktionsschaltrelais^iJ. Das Relais 55 vollendet schließlich einen Stromkreis
vom Pluspol über den Kontakt 5 5-2 zum Magneten TRS 2 (Fig. 64), den Farbbandumschaltmagneten
der zweiten Druckvorrichtung.
Das Ansprechen des Relais NP (Fig. 71 D) macht jetzt die erste Druckvorrichtung unwirksam
und bereitet die zweite Druckvorrichtung für den Druckvorgang vor.
Das Auslöserelais 5. U des Saldoregisters schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte
CR-S (Fig. 73D), 5.J7-5 (Fig. 82A) zur
Klemme 5.U-y. Das Subtraktionsrelais SU schließt
ebenfalls, seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte Ci?~5, SU-4 (Fig. 73 B) zur Klemme
SU-i. Der Magnet TRS2 (Fig. 64) stellt das Farbband
so· ein, daß der Abdruck auf der Kontokarte in Rot anstatt in Schwarz erfolgt.
Wie vorhin, wird der Betrag in das Primär-Speicherwerk (Fig. 74 A bis 74 D) eingeführt und
die Additionstaste K-ADD gedrückt. Der Saldo wird unmittelbar aus dem Primär-Speicherwerk
gedruckt, wie gewöhnlich, aber infolge der Erregung des Magneten TRS 2 (Fig. 64) werden die Ziffern
in Rot zum Abdruck gebracht.
Wenn das Relais MDi (Fig. 71 A) erregt wird,
werden die Relais 5.ASi (Fig. 82 A), 5.AS2 und
S-X ι wie vorhin erregt. Ferner wird durch die Erregung
des Relais MD1 ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol über SU-Z (Fig. 73B), MD 1-12
(Fig. 71 A), DM i-ig, 5.U-2, 5.U-6 und Leitung 537
zu den Klemmen 5.^1-1 (Fig. 82B) und 5.S2-1
und damit zu den Wicklungen der Subtraktionsrelais des Saldospeicherwerkes.
Auf diese Weise wird der Betrag von Null in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 abgezogen. Dieser
Vorgang ist bereits bei der Subtraktion erörtert worden. Die nunmehr im Saldospeicherwerk Nr. 5
gespeicherte Zahl entspricht 10" minus dem Betrag des Saldos, wobei »n« die Kapazität der Maschine,
d. h. die Anzahl der Schubstangen in dem Speicherwerk darstellt.
Wie bereits bei der Behandlung des Debetsaldos erörtert wurde, werden am Ende des Additions-Vorganges
der Papierwagen zurückgebracht und sämtliche nicht gewünschten Relais stromlos gemacht.
Nach der Speicherung des Saldos wird die Rechnung Posten für Posten ausgefüllt. Einige
Posten erfordern eine Multiplikation einer Größe mit einem Preis, andere können einzeln zu addierende
Summen sein. Einige können in Einteilungsspeicherwerken gespeichert werden, alle werden in
dem Summenspeicherwerk Nr. 7 und in dem Aufrechnungsspeicherwerk Nr. 6 aufgesammelt. no
3. Abdruck des neuen Saldos
und seine Übertragung in das Speicherwerk Nr. 5
und seine Übertragung in das Speicherwerk Nr. 5
Am Ende der Rechnung muß, nachdem der letzte Rabatt abgezogen worden ist, die Nettosumme sowohl
auf dem Rechnungsformular als auch auf der Kontokarte zum Abdruck gebracht werden, worauf
der neue Saldo errechnet und auf der Kontokarte zum Abdruck gebracht wird, um eine Grundlage
für die nächste Folge von Vorgängen zu bilden.
Dieser Vorgang wird mittels der Saldotaste K-DB und der Summentaste K-TOT (Fig. 63 B)
ausgeführt. Die Debetsaldotaste K-DB wird gedrückt und durch die Tastensperreinrichtung gedrückt
gehalten. Sie schließt einen Stromkreis vom
Pluspol über C-13 (Fig. 72D), die positive Sammelschiene
KP (Fig. 63 B), Taste K-DB zur Klemme 54-6 (Fig. 75 A) und damit zur Wicklung des
Relais B 4.
Das Relais B4 schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über CR-6 (Fig. 73D), B6-1, B6-7, Leitung 535, Kontakt 54-11 zur Klemme 54-6.
Das Relais B4 schließt auch den Erregerstromkreis
für das Relais NP (Fig. 71 D), der vom Pluspol über die Kontakte B 4-9, B 6-5 (Fig. 75 B), 56-6 zur
Klemme NP-17 verläuft, wie oben beschrieben, und ferner den Erregerstromkreis für das Auslöserelais
des Saldospeicherwerkes, der vom Pluspol über den Kontakt 54-3 (Fig. 75A) zur Klemme 5.U-7
(Fig. 82 A) verläuft.
Das Relais 5.U schließt seinen Haltestromkreis
vom Pluspol über die Kontakte CR-5 (Fig. 73 D), 5.U-5 (Fig. 82A) zur Klemme 5.U-7. Das Relais
NP erregt das Relais DUP (Fig. 71 D) durch einen
Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt NP-14 und erregt ferner das Relais TF (Fig. 63 A) über
einen Stromkreis vom Pluspol über NP-15. Das Relais TF schließt einen Erregerstromkreis vom
Pluspol über die Kontakte ID-6 (Fig. 72 B), TF-I (Fig. 63 A), TF-γ zur Klemme FTF-4 und damit
zur Wicklung des Relais FTF.
Diese Erregung der Relais NP, DUP, TF und FTF ist lediglich eine Nebenerscheinung der
Erregung des Relais B 4. Es werden dadurch keine Stromkreise geschlossen, und die Relais werden beinahe
unmittelbar nach dem Drücken der Summentaste K-TOT stromlos gemacht.
Nach dem Drücken der Taste K-DB wird die Summentaste K-TOT gedrückt und durch die
Tastensperreinrichtung gedrückt gehalten. Durch das Drücken dieser Taste wird ein Stromkreis geschlossen
vom Pluspol über C-13 (Fig. 72D)5 die
positive Sammelschiene KP (Fig. 63B), Taste K-TOT zum Kontakt S 4-7 (Fig. 75 A). Wenn das
Relais B4 nicht erregt wäre, so würde der Stromkreis,
wie bereits gezeigt, über den Kontakt 54-1
verlaufen, um die Relais KRX (Fig. 74 D) und TP (Fig. 71 D) zu erregen. Da aber das Relais B 4 erregt
ist, wird der Stromkreis vom Kontakt 54-7
(Fig. 75 A) über den Kontakt B 4-8 und Leitung 538 zur Klemme 56-3 (Fig. 75 B) und damit zur
Wicklung des Relais B 6 fortgesetzt.
Das Relais B 6 unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais NP (Fig. 71 D), das abfällt. Das
Relais 56 unterbricht auch für einen Augenblick den Haltestromkreis für 54, das jedoch noch von
der Debettaste K-DB gehalten wird. Das Abfallen des Relais NP läßt die Relais DUP und TF stromlos
werden, während das Abfallen von TF das Relais FTF stromlos werden läßt.
Das Relais 56 stellt den Haltestromkreis für 54
wieder her und schließt einen Stromkreis vomPluspol über den Kontakt B 6-9 (Fig. 75 B) zur Klemme
57-18 und damit zur Wicklung des Relais B 7. 56
erregt auch das Relais DUP (Fig. 71 D) wieder über einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt
56-2 zur Klemme DUP-S- Das Relais 56
schließt ferner den Stromkreis vom Pluspol über 56-4, TX-9 (Fig. 73C), TX-S, C-6 (Fig. 72D),
C-Z, Leitung 521, Kontakt G-4 (Fig. 73 A), G-i,
FR-3 (Fig. 71 B), FR-i, NP-3 (Fig. 71 D), NP-18,
TPP-S, TPP-4 zur Klemme TP-g und damit zur Wicklung des Relais TP und einen weiteren Stromkreis
vom Pluspol über 56-4, TX-9, TX-S, C-6, C-Z, Leitung 521 zur Klemme KRX-i (Fig. 74D)
und damit zur Wicklung des Relais KRX.
Das Relais 5 7 schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte CR-S (Fig. 73 D),
B7S (Fig. 75B) zur Klemme 57-18. Das Relais
B 7 schließt einen weiteren Erregerstromkreis zu dem Relais S-U vom Pluspol über den Kontakt
57-9 zur Klemme 5.C/-7 (Fig. 82 A). Das Relais TP
(Fig. 71 D) beginnt eine Reihe von Vorgängen, um die Übertragung der Summe aus dem Summen^
speicherwerk Nr. 7 in das Primär-Speicherwerk und den Abdruck des Betrages aus dem Primär-Speicherwerk
zu bewirken, wie im Abschnitt »XIV. Ablesen einer Summe« näher beschrieben wurda. Da das Relais DUP erregt ist, wird der
Betrag, d. h. die Nettosumme der Rechnung, durch beide Druckvorrichtungen zum Abdruck gebracht.
Wie bereits gezeigt, werden, nachdem die letzte Ziffer gedruckt worden ist, die Relais CATi
(Fig. 72 D) und das Relais TX (Fig. 73 C) erregt. Das Relais CAT 1 läßt das Druckrelais. 7.REC des
Summiemspeicherwerkes Nr. 7 abfallen, während
das Relais TX die Relais KRX (Fig. 74 D) und FR (Fig. 71 B) stromlos, werden läßt. Das Relais FR
läßt das Relais TR (Fig. 71 D) und das jeweils angerufene
Umkehrrelais abfallen. Das Relais TR unterbricht den Erregerstromkreis für das Relais
NP 2 (Fig. 71 B), das jedoch noch über das Relais
AB (Fig. 71 C) gehalten wird.
Die folgenden Relais sind, wie im Abschnitt »XVIII. Addition von Summen« gezeigt, noch vom
Ablesevorgang her erregt: TPP (Fig. 71 D), D und NP 2 (Fig. 71 B), CATi (Fig. 72 D), TX
(Fig. 73 C), FTF (Fig. 63 A), ein ΖλΟ-Relais
(Fig. 73 C), das Relais TV (Fig. 74D), entweder das Relais ViC oder VzC, abhängig davon, ob
der eben gedruckte Betrag aus einer ungeraden oder einer geraden Anzahl von Ziffern bestand, die entsprechenden
F-Relais in den Primär-Speicherwerksabschnitten iA und i5, die Relais Y
(Fig. 72 D) und Yi (Fig. 71 B) sowie zwei T-Relais no
(Fig. 72 C und 72 D) in Abhängigkeit von der Anzahl der Ziffern in dem Betrag. Zusätzlich zu diesen
Relais sind auch die folgenden Relais erregt geblieben: 54, 56 und B7 (Fig. 75 A und 75 B), 5.U
(Fig. 82 A) und D UP (Fig. 71 D).
Das Relais CAT 1 schließt einen Haltestromkreis
für sich und für TX, erregt den Antriebsmagneten TCR (Fig. 63 B) für den Papierwagenrücklauf und
schließt einen zweiten Erregerstromkreis für das Relais Y (Fig. 72 D). Das Relais TX (Fig. 73 C)
schließt den Erregerstromkreis für den Tastenauslösemagneten KR (Fig. 63 A).
Der Antriebsmagnet TCR verstellt die Papierwagenrücklaufvorrichtung,
während der Auslösemagnet KR die Summentaste K-TOT und die
Debettaste K-DB freigibt. Die SummentasteK-TOT
läßt das Relais B6 stromlos werden, während
die Taste K-DB den Erregerstromkreis für das Relais B 4 unterbricht, das jedoch noch gehalten wird.
Durch das, Abfallen des Relais B 6 wird der Haltestromkreis für B 4 unterbrochen, das stromlos
gemacht wird. B 6 unterbricht auch den Erregerstromkreis für By, aber Bj wird noch gehalten.
Das Relais 56 läßt das Relais DUP und den Tastenauslösemagneten KR abfallen.
Das Abfallen des Relais B 6 schließt jetzt einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte 56-8 (Fig. 75 B), 57-17, 57-14 zu den Klemmen ADD-τ
(Fig. 71 C) und AB-16 und damit zu den Wicklungen
der Relais ADD und AB. Das Relais AB unterbricht, wie bereits im Abschnitt »XVIII. Addition
von Summen« gezeigt, den Haltestromkreis für die Relais TPP (Fig. 71 D), D und NP 2 (Fig·. 71 B),
CAT ι (Fig. 72 D) und TX (Fig. 73 C).
Das Abfallen von CAT 1 unterbricht die Erregerleitungen
für den Magneten TCR (Fig. 63 B) für
die Papierwagenrückbewegung, für das Relais Y (Fig. 72 D) und für das Relais FTF (Fig. 63 A).
Das Relais Y läßt jetzt Yi (Fig. 71 B) und das in
seiner Nummer niedrigere der beiden T-Relais (Fig. 72 C und 72 D) abfallen. Das andere T-Relais
wird vom Relais K (Fig. 72 A) gehalten.
Die Bewegung der Papierwagenrücklaufkupplung schließt den Papierwagenrücklaufschalter TCS
(Fig. 63 A), der einen Stromkreis vom Pluspol über TCS-1 zur Klemme TF-6 und damit zur
Wicklung des Relais TF herstellt.
Die Relais ADD und AB (Fig. 71 C) leiten den
Additionsvorgang, wie bereits beschrieben, ein. Das Relais AB erregt die Relais MD1 (Fig. 71 A) und
MD 2 (Fig. 73 D). Das Relais MDi schließt einen
Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte MD1-9,
57-10 (Fig. 75B), 57-4, durch die Leitung 539
und über die Kontakte 5.U-i (Fig. 82A), 5.U-10
zu den Klemmen ^.AS1-14, 5.^^2-2 und 5.X1-5
und damit zur Wicklung der Additionsschalt- und Halterelais in dem Saldospeicherwerk Nr. 5. Der
Erregerstromkreis zu den Additionsschalt- und Halterelais in dem Summenspeicherwerk Nr. 7 ist
bei B j-11 unterbrochen. Auf diese Weise wird die
Addition vom Primär-Speicherwerk in das Saldospeicherwerk Nr. 5 und nicht zurück in das Aufrechnungsspeicherwerk
Nr. 6 oder das Summenspeicherwerk Nr. 7 erfolgen.
Die Additionsimpulse beginnen, wie früher gezeigt, in den MT-Relais (Fig. 76 A bis 76 C). So
verläuft z. B. der erste Impuls vom Pluspol über die Kontakte MT 1-23 (Fig. 76 C), MT 2-24,
MT 2-38 zur Leitung MT 1-4(1). Die nacheinanderfolgenden
Stromkreise verlaufen über die Kabel 5 9-4 (Fig. 75 B), 5 9-5, ADD-Ar (Fig. 7τ C), ADD-6
zum Kabel Ri-J und von dort über ein Umkehrrelais,
das zusammen mit einem DD-~R.ela.is von einem Tabulationskontakt in dem Relais 1B.X1 im
Primär-Speicherwerk (Fig. 74A) in der bereits beschriebenen Weise erregt wurde. Das Umkehrrelais
R schaltet die Impulse in der früher beschriebenen Weise um.
Die Stromkreise setzen sich fort über die Kabel ZA-4 (Fig. 74C), ZA-2,, τB.LKi-J, die gesperrten
Kontakte in den Relais τ B.LKi bis 1B.LK0, wo
die Impulse von Stellenwertimpulsen zu Zahlenimpulsen umgeschaltet werden, Kabel 15.LK 0-8,
ZA-2, ZC-2, S-MAF-i (Fig. 82A), über Zehnerschalt-,
Subtraktions- und Additionsrelais des Sekundär-Speicherwerkes Nr. 5 (Fig. 82 A bis
82D) und über die Kabel 5.MAF-4, 5.MAF-5 und
S-LK0-2 zu den Wicklungen der Sperrelais, wie
vorher beschrieben. Die Erregerstromkreise für die Additionsrelais in dem Saldospeicherwerk Nr. 5
sind mit den früher verfolgten identisch.
Auf diese Weise ist die Nettosumme der Rechnung vom Summenspeicherwerk Nr. 7 auf das
Primär-Speicherwerk übertragen, aus dem Abschnitt 15 dieses Speicherwerkes zum Abdruck
gebracht und von dort in das Saldospeicherwerk Nr. 5 zu dem früheren schon darin gespeicherten
Saldo addiert worden. Es soll hier noch darauf hingewiesen werden, daß es nicht wesentlich ist, die
Übertragung von dem Summenspeicherwerk Nr. 7 auf das Saldospeicherwerk Nr. 5 über das Primär-Speicherwerk
vorzunehmen.
XXVII. Prüfung des endgültigen Saldos
Der alte Saldo kann ein Debetsaldo gewesen sein, so daß ein neuer addierter Debetbetrag einen Debetsaldo
bestehen läßt. Der Saldo kann aber auch ein Kreditsaldo gewesen sein, der durch einen größeren
Debetbetrag in einen Debetsaldo umgewandelt wird. Der Saldo kann auch ein Kreditsaldo gewesen sein,
den ein kleinerer addierter Debetbetrag als Kreditsaldo bestehen läßt. Diese verschiedenen, Möglichkeiten
ergeben für den endgültigen Saldo nur zwei Bedingungen, Debet oder Kredit.
Wenn der endgültige Saldo ein Debet- oder positiver Saldo ist, dann ist die äußerste linke Ziffer,
d. h. die unter der höchststelligen Schubstange gespeicherte Ziffer, eine Null, dagegen ist die äußerste
linke Ziffer eine »9«, wenn der endgültige Saldo ein Kredit- oder negativer Saldo ist.
Gegen Ende des ersten Durchganges der MT-Relais
für die Addition der Summe aus dem Speicherwerk Nr. 7 in das Saldospeicherwerk Nr. 5
wird ein Impuls vom Pluspol über den Kontakt 57-3 (Fig. 75 B) ausgesendet, um zu, prüfen, ob no
die letzte Ziffer eine »9« oder eine Null ist. Diese beiden Fälle sollen gesondert betrachtet
werden.
i. Prüfung für einen positiven Saldo
Ist der Saldo positiv, so verläuft der Stromkreis über die Kontakte 57-3, 5.Li?0-19 (Fig. 82B),
5.LK 0-20, MTj-4 (Fig. 76 A), MTj-6, B J-2
(Fig. 75B), 57-16 zur Klemme 58-9 und damit zur Wicklung des Relais 58.
Das Relais 58 schließt seinen Haltestromkreis vom Pol + + über die Kontakte TX-8 (Fig. 73 C)
und 58-4 (Fig· 75B) zur Klemme 58-9. 58
schließt ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 58-3 zur Klemme TPP-1 (Fig. 71 D),
wodurch das Relais TPP wieder erregt wird. Das
Relais B 8 schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 5 8-5 zur Klemme B10-2
und damit zur Wicklung des Relais B10.
Das Relais B 10 schließt jetzt einen Stromkreis
vom Pluspol über Βίο-τ, B6-5, B6-6 zur Klemme
NP-iγ (Fig. 7i D) und damit zur Wicklung des
Relais NP. Das Relais NP bereitet, wie bereits gezeigt, einen Stromkreis für einen Druckvorgang
in der zweiten Druckvorrichtung allein vor.
Gegen Ende des ersten Durchganges der MT-Relais wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol
über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A), MT 8-40, MT 8-4, B 8-7 (Fig. 75 B), B 8-6 zur Klemme CCR-2
(Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CCR. Dieses Relais setzt den Stromkreis über den
Kontakt CCR-4, die Leitung 498, Relais TX (Fig. 73 C), Leitung 499 zur Klemme CR-4
(Fig· 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CR fort.
Das Relais CR unterbricht den Erregerstromkreis zu dem Hauptschaltrelais CPSi und CPS 2
und die Haltestromkreise für die Relais By und 5. U. Das Abfallen des Relais CPS1 unterbricht die
Hauptplusleitung, wodurch alle Relais stromlos werden mit Ausnahme von 58, das vom Pol + +
über einen Ruhekontakt im Relais TX gehalten wird.
Wie früher beschrieben, wird die Hauptplusleitung dann wiederhergestellt. Die Wiederherstellung
der Plusleitung schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte57-15 (Fig. 75B), 58-8,
58-1, TX-z (Fig. 73C), TX-2 zur Klemme TC-i
(Fig. 72 C) und damit zur Wicklung des Summenrelais TC.
Die Wiederherstellung der Plusleitung erregt ferner das Relais Bio (Fig. 75B) mittels des
Stromkreises vom Pluspol über den Kontakt J5 8-5. Das Relais B 10 schließt wieder den Erregerstromkreis
für das Relais NP (Fig. 71D).
Das Relais TC schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 57-15 (Fig. 75B),
58-8, 58-1, TC-7 (Fig. 72 C) zur Klemme TC-i
und damit zur Wicklung des Relais TC. Dieses Relais TC schließt jetzt einen Stromkreis vom
Pluspol über die Kontakte 57-15, 58-8, 58-2, TC-8, TC-16 zur Klemme 5.REC-1 (Fig. 82D) und
damit zur Wicklung des Druckrelais des fünften oder Saldospeicherwerkes.
Das Relais TC (Fig. 72 C) setzt den Erreger-Stromkreis über den Kontakt TC-z fort, um die
Relais KRX1 FR, GTi und GT 2 zu erregen. Die
Relais GTi und GT 2 leiten die Ablesung der jetzt
in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 gespeicherten Summe ein, die, wie oben gezeigt, die Summe aus
dem früheren Saldo und dem Nettodebetbetrag der laufenden Rechnung darstellt.
Der Abdruckstromkreis des Saldospeicherwerkes Nr. 5 unterscheidet sich etwas von dem früher beschriebenen
dadurch, daß das Kabel 5.LK 0-8 (Fig. 82 B bis 82 D), anstatt unmittelbar zu dem
Kabel 5.REC-6 des Druckrelais 5.REC zu führen,
über die Kabel 53-3 (Fig. 75 A) und 53-2 dorthin
gelangt.
Wenn das Relais 53 nicht erregt ist, ist jede Leitung des Kabels 53-2 mit einer Leitung gleieher
Nummer des Kabels 5 3-3 verbunden, d. h., die Nummern gehen unverändert weiter. Wenn jedoch
das Relais 53 erregt ist, sind die Leitungen des Kabels 53-3 mit den Leitungen des Kabels 53-2
so verbunden, daß die Summe der Nummern jedes Paares von miteinander verbundenen
Leitungen neun beträgt, d. h. eine über 53-3 ankommende Ziffer wird über 53-2 weitergeführt,
als wenn sie von neun subtrahiert worden wäre. In dem betrachteten Fall ist das Relais 53
nicht erregt, die Nummern bleiben also· ungeändert.
Da das Relais NP (Fig. 71 D) erregt ist, hat der
Summenablesevorgang nur Wirkung auf die zweite Druckvorrichtung, die tabuliert und druckt. Am
Ende des Druckvorganges ist kein Papierwagenrücklaufimpuls vorhanden, so daß der Papierwagen
in seiner Stellung verbleibt und an der rechten Seite des Formulars den zuletzt abgedruckten
Saldo zum Abdruck gelangen läßt, wenn er, wie oben beschrieben, wieder in die Maschine eingeführt
wird, um eine Reihe von neuen Vorgängen zu beginnen.
Das Saldospeicherwerk Nr. 5 wird nach dem Abdruck des Saldos von Hand gelöscht, und zwar
durch Drücken der Löschtaste K-CLR (Fig. 63 B) und der Zifferntaste KK 5, wie früher gezeigt. Es
könnte natürlich auch ein selbsttätiger Löschimpuls am Ende des Saldiervorganges ausgesandt werden.
95 2. Prüfung für einen negativen Saldo
Wenn der endgültige Saldo negativ ist, verläuft der Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 5 7-3
(Fig. 75 B), Leitung 540 (Fig. 82 B), Kontakte 5.L/C9-19, 5.LK9-20, MT7-3 (Fig. 76A), MT7-5,
57-1 (Fig. 75B), 57-8, Leitung 541 zur Klemme
52-5 (Fig. 75 A) und damit zur Wicklung des
Relais 52. Das Relais 52 schließt seinen Haltestromkreis
vom Pol + + über die Kontakte 5 3-8, B 2-2 zur Klemme B 2-5 und auch vom Pol + +
über die Kontakte CR-3 (Fig. 73 D), 52-2 zur Klemme 5 2-5.
Gegen Ende des ersten Durchganges der MT-Relais wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol
über die Kontakte MT7-39 (Fig. 76 A), AfT8-40,
MT 8-4, 5 2-7 (Fig. 75 A), 5 2-8 zur Klemme CCR-2
(Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CCR. Das Relais CCR dehnt den Stromkreis, wie
oben beschrieben, zur Klemme CR-4. aus, wodurch das Relais CR erregt wird. CR unterbricht dann
den Erregerstromkreis für die Relais CPS1 und
CPS 2 und die Haltestromkreise für die Relais By und S.U. Das Abfallen von CPSi unterbricht die
Hauptplusleitung, wodurch sämtliche Relais stromlos werden mit Ausnahme von 52, das vom
Pol + + aus gehalten wird. Wie früher beschrieben, wird dann die Hauptplusleitung wiederhergestellt.
Die Wiederherstellung der Plusleitung schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die
Kontakte AB-10 (Fig. 71 C), 5 2-1 (Fig. 75 A),
52-3, B 7-7 (Fig- 75 B). B 7-6, Leitung 542 zu den
Klemmen B1-6 (Fig. 75 A) und B 9-7 (Fig. 75 B)
und damit zu den Wicklungen der Relais B1
und Bg.
Das Relais Bg schaltet das Kabel MT 1-4
(Fig. 76 B und 76 C) von dem Kabel ADD-4 (Fig. 71 C) ab und schließt seinen Haltestromkreis
vom Pol + + über die Kontakte B 3-8 und B 9-1 zur Klemme B 9-7 und ferner vom Pol ++ über
die Kontakte Ci?"3 (Fig. 73 D), 59-1 zur Klemme
Bg-7. Der gleiche Stromkreis hält das Relais B1
(Fig. 75 A), dessen Wicklung zu derjenigen des Relais B 9 parallel geschaltet ist. Das Relais B 1
schließt einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt B1-1 zur Klemme 5.U-7 (Fig. 82 A) und
damit zur Wicklung des Auslöserelai'S ζ.U des
Saldospeicherwerkes, das auf diese Weise wieder erregt wird. Das Relais B1 erregt auch die Relais
S-ASi, 5.^4.92 und 5.Xι durch einen Stromkreis,
der vom Pluspol über die Kontakte B1-2, 5.C/-1
(Fig. 82A), 5.JJ-IO zu den Klemmen S.ASi-14.,
S-AS2-2 und 5.X1-5 verläuft.
Das Relais Bg schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte #7-15 (Fig. 75 B),
59-14, 59-3 zu den Klemmen ADD-i (Fig. 71 C)
und AB-16 und damit zu den Wicklungen der Relais ADD und AB. Das Relais Bg schließt auch
einen Stromkreis vom Pluspol über Kontakte 57-15, 59-14, 59-2 zur KlemmeS(J-I (Fig. 73B)
und damit zur Wicklung des Subtraktionsschaltrelais SU.
Die Relais ADD und AB leiten einen zweiten Additionsvorgang ein. Das Relais AB unterbricht
den Erregerstromkreis für Bi und 59, die beide
gehalten werden, und schließt den Erregerstromkreis für MDi (Fig. 71 A) und MD 2 (Fig. 73 D).
Die Erregung von MD 1 schließt einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte SU-3 (Fig. 73 B),
MDi-12 (Fig. 71 A), MDi-ig, 5.U-2 (Fig. 82A),
4a 5.C/-6, Leitung 537 zu den Klemmen 5.6Ί-1 und
S-S2-1 und damit zu den Wicklungen der Subtraktionsrelais
5.Si und 5.S2 des Saldospeicherwerkes
Nr. 5.
Der erste Additionsimpuls verläuft, wie früher gezeigt, vom Pluspol im Relais MT ι (Fig. 76 C)
über die Kontakte MT 1-23, MT 2-24, MT 2-38 zu den Leitungen MT 1-4(1) und 59-4(1) (Fig. 75 B).
Da Bg erregt ist, setzt sich der Stromkreis fort über die Kontakte 5 9-9, 5.MAF-6 (Fig. 82 A), der
der Leitung 5.MyU^-I(I) entspricht, usw. über
Stromkreise, die den früher beschriebenen ähnlich sind, um eine Einheit von der niedrigsten rechten,
in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 gespeicherten Ziffer abzuzählen.
Der zweite und die folgenden über das Kabel 59-4 kommenden Impulse verlaufen über die gemeinsame
Leitung 5 9-8 (Fig. 75 B) zum Kontakt 5.MAF-7 (Fig. 82 A), der der Leitung 5.MAF-1 (o)
entspricht, usw. über bereits verfolgte Stromkreise, um Nullen von allen anderen Ziffern in dem
Speicherwerk Nr. 5 abzuziehen. Auf diese Weise wird in diesem Additionsvorgang eine Einheit von
dem Betrag in dem Speicherwerk Nr. 5 abgezogen.
Der Grund hierfür wird weiter unten auseinandergesetzt werden.
Gegen Ende dieses zweiten Durchganges von MT-Relais wird ein Impuls wiederum ausgesandt
vom Pluspol über den Kontakt 5 7-3 (Fig. 75 B) zum Kontakt 5.LA'9-19 (Fig. 82 B) und, da die
Zahl im Speicherwerk Nr. 5 annahmegemäß noch negativ ist, weiter über die Kontakte 5.LKg-20,
MT7-Z (Fig. 76 A), MT 7-5, B7-1 (Fig. 75 B),
57-13, 59-13, 59-10 zur Klemme53-10 und damit
zur Wicklung des Relais 53. Das Relais 53
unterbricht einen Haltestromkreis für die Relais 5 1, 52 und 59, aber alle werden noch von CR-3 aus
erregt gehalten.
Das Relais 5 3 schließt seinen Haltestromkreis vom Pol++ über TX-8 (Fig. 73 C), 53-9 zur
Klemme 53-10 und ferner einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 53-4 zur Klemme
TRS 2-1 (Fig. 64) und damit zur Wicklung des
Farbbandumschaltmagtieten der zweiten Druckvorrichtung. Das Relais 53 schließt außerdem
einen Stromkreis vom Pluspol über den Kontakt 53-7 zur Klemme TPP-1 (Fig. 71 D) und· damit
zur Wicklung des Relais TPP. Das - Relais 5 3 schließt endlich einen Stromkreis vom Pluspol über
den Kontakt 5 3-14 (Fig. 75 A) und die Leitung 543 zur Klemme 510-2 und damit zur Wicklung des
Relais 510. Das Relais B 10 erregt, wie vorher
festgestellt, das Relais NP (Fig. 71 D).
Am Ende des zweiten Durchganges der MT-Relais wird ein Stromkreis hergestellt vom Pluspol
über die Kontakte MT 7-39 (Fig. 76 A), MT8-40,
MT 8-4, 51-5 (Fig. 75 A), 51-3 zur Klemme CCR-2,
(Fig. 73 D) und damit zur Wicklung des Relais CCR. CCR dehnt, wie vorher beschrieben, den
Stromkreis zur Klemme CR-4. aus, wodurch das Relais CR erregt wird. Das Relais CR unterbricht
den Erregerstromkreis für die Relais CPSi und
CPS2 und die Haltestromkreise für die Relais Bi,
B2, Bg und ζ.U, die sämtlich stromlos werden.
Das Relais CPS1 unterbricht die Hauptplusleitung
und läßt sämtliche Relais abfallen, mit Ausnahme von 53, das von + + aus gehalten wird.
Die Plusleitung wird dann wiederhergestellt, wodurch die Relais 5 10, TPP und der Farbbandumschaltmagnet
TRS 2 (Fig. 64) über Kontakte in 53, wie oben gezeigt, wieder erregt werden. Die
Wiederherstellung der Plusleitung schließt auch einen Stromkreis vom Pluspol über die Kontakte
59-11 (Fig. 75B), 53-12 (Fig. 75 A), 53-11, Leitung
544, Kontakte TX-3 (Fig. 73 C), TX-2 zur Klemme TC-i (Fig. 72 C) und damit zur Wicklung
des Einteilungseummenrelais TC.
Das Relais 510 erregt das Relais NP wieder,
und das Relais TC schließt seinen Haltestromkreis vom Pluspol über die Kontakte 59-11, 53-12,
53-11, TC-7 (Fig. 72C) zur Klemme TC-i. Das Relais TC schließt jetzt einen Stromkreis vom
Pluspol über 59-11, 53-12, 53-13, TC-8, TC-16
zur Klemme 5.REC-i (Fig. 82 D) und damit zur Wicklung des Druckrelais ζ.REC des Saldospeicherwerkes.
Das Relais TC dehnt den Erreger-Stromkreis über TC-2 (Fig. 72 C) . aus, um die
Relais KRX, PR, GTi und GT 2 zu erregen, wie
vorher erörtert.
Die Relais GT1 und GT 2 leiten das Ablesen der
Summe aus dem Saldospeicherwerk Nr. 5 ein. Der Farbbandumschaltmagnet TRS 2 (Fig. 64) stellt
das Farbband der Schreibvorrichtung so ein, daß das Ergebnis in Rot zum Abdruck gebracht
wird.
Da der jetzt in dem Speicherwerk Nr. 5 gespeicherte Betrag negativ ist, sind die Ziffern der
höheren Stellenwerte Neunen anstatt von Nullen. Der von dem Pluspol über den Kontakt GT 2-5
(Fig. 72 C) verlaufende Impuls, der, wie in dem Abschnitt »XIV. Ablesen von Summen« gezeigt,
zum Prüfen des Stellenwertes der höchsten bezeichnenden Ziffer benutzt wird, wird daher so abgelenkt,
daß er die Neunen benutzt.
Der Stromkreis verläuft vom Pluspol über die Kontakte GT 2-5 (Fig. 72 C), B 3-1 (Fig. 75 A),
B3-6, Leitungen 53-3(9), S-LKo-S(g) (Fig. 82B)
zur Leitung 5.LK9-16. Von hier geht ein Stromkreis
für jede in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 gespeicherte Null aus. Die Stromkreise setzen sich
fort, wie früher beschrieben, über die Kabel 5REC-5, 5-REC-3, GT1-4 (Fig. 72B), GT1-6,
T8-33 (Fig. 72 C) zu den Wicklungen der T-Relais.
Auf diese Weise werden die T-Relais mit Hilfe der Neunen anstatt durch die Nullen erregt.
Die Stromkreise für die Übertragung der Summe aus dem Saldospeicherwerk Nr. 5 in das Primär-Speicherwerk
sind, wie oben gezeigt, denjenigen für die Übertragung von irgendeinem anderen Speicherwerk ähnlich, mit der Ausnahme, daß sie
über die Kabel 2?3-2, B3-3 verlaufen, wodurch jede
Ziffer weitergeschickt wird, also ob sie von »9« abgezogen worden wäre. Die ganze Summe des
Saldospeicherwerkes Nr. 5 wird daher weitergeleitet, als wenn sie von einer Reihe von Neunen
oder von dem Wert von (io"-i) abgezählt worden
wäre, in dem »n« die Kapazität des Speicherwerkes oder die Anzahl seiner Speicherstangen bedeutet.
Dies ist der Grund für den zweiten Additionsvorgang, in dem eine »1« von der negativen Summe
in dem Saldospeicherwerk Nr. 5 abgezogen wird.
Es sei daran erinnert, daß der ursprüngliche Kreditsaldo bei der Einführung in das Saldospeicherwerk
Nr. 5 von dem Wert 10" abgezogen wurde. Wenn er nach der Addition von Debetbeträgen noch
negativ ist, kann der Saldo richtig in einen druckbereiten Zustand dadurch umgeformt werden, daß
er entweder nochmals von dem Wert 10" abgezogen wird oder zuerst von ihm eine Einheit und dann
das Resultat von dem Wert (io"-i) abgezogen wird.
Für das beschriebene Ausführungsbeispiel paßt die letztere Möglichkeit besser, wobei die endgültige
Subtraktion vom Wert (io"-i) in einem Übertragungsvorgang
bewirkt wird, in dem jede Ziffer in der oben gezeigten; Weise von »9« abgezogen
wird.
Das Ansprechen des Relais NP (Fig. 71 D) stellt
die Stromkreise her wie vorhin und veranlaßt, daß das endgültige Resultat in der zweiten Druckvorrichtung
allein zum Abdruck gebracht wird. Da der j Saldoermittlungsvorgang mit der Ablesung einer
Summe abgeschlossen wird, bleiben die Relais CAT und TX wie gewöhnlich am Ende des Vorganges
erregt, um die Löschung des Primär-Speicherwerkes 1B für den ersten Faktor zu sichern, wenn
ein neuer Geschäftsvorgang begonnen wird.
70 Wirkungsweise
Multiplikation (IX)
Einführung des ersten Faktors: Durch Erregung des Stromschaltrelais MPS wird allen mit ++ bezeichnetenSteilen
Strom zugeführt. Das Relais MPS erregt die +-Steuerrelais CPS-i, CPS-2, wodurch
allen mit + bezeichneten. Stellen Strom zugeführt wird. Relais A wird von + aus erregt und bereitet
die Primär-Speicherwerksabschnitte τ A, ι B zur Aufnahme des ersten Faktors vor (U, Xi, X2 in
beiden Abschnitten erregt). Relais A /äßt auch noch
die Relais XA, XB, XC ansprechen und bereitet dadurch den Druckstromkreis für den ersten Faktor
vor.
Die Einführung von Ziffern in das Primär-Speicherwerk wird in der gleichen Weise bewirkt,
wie im vereintfachten Diagramm der Fig. 70 gezeigt, lediglich mit der Ausnahme, daß die Einführung
in beide Abschnitte 1A und 1B (Teile des
Primär-Speicherwerkes 1) durch parallele Stromkreise erfolgt. Die Steuerung des folgenden Vorganges,
wie z. B. des Signals über die Beendigung der Einführung usw., erfolgt durch in Reihe
geschaltete Kontakte in den Abschnitten τ Α und ι B.
Angenommen, der einzuführende erste Faktor soll 4.00 betragen, so drückt der Benutzer zunächst
die der Ziffer »4« entsprechende Taste KK 4, die die
Relais 1A.LK4 und 1B.LK4 des Primär-Speicherwerkes
erregt, um eine »4« unter der ersten Stange eines jeden Speicherwerksabschnittes zu sperren.
Die Beendigung der Einführung der »4« gibt die Taste KK4 frei, so daß der Benutzer jetzt die
Dezimalpunkttaste K-PT drücken kann.
Das Drücken der Punkttaste K-PT soll anzeigen, daß der ganze Teil des Betrages eingeführt worden
ist. Bis jetzt hat kein Druckvorgang stattgefunden. Diese Taste löst eine Tabulationsbewegung des
Papierwagens aus, um die in Betracht kommende no Stelle der Spalte zur Aufnahme des Abdruckes der
»4« in die wirksame Lage zu bringen. Dies wird dadurch bewirkt, daß die Taste K-PT das Relais E
ansprechen läßt, das über die geschlossenen Kontakte Xi der beiden Abschnitte des Primär-Speicherwerkes
ein DD-Relais und einen TTM-Magneten
entsprechend der Anzahl der bereits in dem Speicherwerk befindlichen Ziffern (ganzer Teil
des Betrages) ansprechen läßt. Ein erregtes DD-Relais arbeitet mit den Steuerrelais Y und T1 bis
T 5 zusammen, um die Stellenwertimpulse von diesen Relais Ti bis Tζ über die geschlossenen
Kontakte des Primär-Speicherwerkes zu übertragen, wobei diese Impulse eine Ziffernbedeutung annehmen
und die entsprechenden Druckmagneten erregen.
Der Abdruck der »4« löst einen Schaltschritt des Papierwagens aus, was wiederum den Abdruck
eines Dezimalpunktes unter Steuerung von DD1 ohne Störung der normalen Steuerrelais T1 bis T 5
zur Folge hat, d. h. die Relais T1 bis T 5 bleiben
während des Punktdruckvorganges so eingestellt, wie sie vor diesem Vorgang waren.
Der Abdruck eines Punktes löst einen weiteren Schaltschritt des Papierwagens aus und macht es
dem Benutzer möglich, den Dezimalteil des Betrages, in. dem angenommenen Falle »00«, einzuführen.
Diester Teil wird Ziffer für Ziffer unmittelbar nach der Einführung einer jeden Ziffer in die Sperrrelais
1A.LK0 und 1B.LK0 zum Abdruck gebracht.
Im Anschluß an das zweite Drücken der Nulltaste (4.00 ist jetzt eingeführt und gedruckt),
drückt der Benutzer die Multiplikationstaste.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel umfaßt das erste Primär-Speicherwerk sechs Stellenwerte,
die in zwei Gruppen von je drei geteilt sind. Bei Einführung eines Betrages von weniger als drei
Ziffern werden nun selbsttätig Nullen in denjenigen Stellenwerten der ersten Gruppe gespeichert, in die
keine Einführung von Hand bewirkt wurde. Da bei dem angegebenen Beispiel nacheinander eine »4«
und zwei Nullen von Hand eingeführt worden sind, ist ein weiteres Auffüllen mit Nullen nicht erforderlich.
Wenn ein Betrag drei Ziffern überschreitet, so werden die Stellenwerte der zweiten Gruppe des
Primär-Speicherwerkes benutzt. Hierbei werden ebenfalls, wenn eine Einführung in einen Stellenwert
dieser zweiten Hälfte des Primär-Speicherwerkes erfolgt ist, Nullen selbsttätig bis zu dem
sechsten Stellenwert hinauf gespeichert.
Die Multiplikationstaste bewirkt die Erregung eines i?i?-Relais, von denen drei vorhanden sind,
entsprechend der Gesamtzahl der von Hand eingeführten Ziffern. Das Relais RR bereitet einen
Stromkreis (noch nicht geschlossen) für die Erregung des Relais / 2 vor, dessen eine Aufgabe es
ist, beim Schließen des ersten Primär-Speicherwerkes zu helfen, und dessen andere Aufgabe in
dem Löschen der Zwischenprodukte aus dem Sekundär-Speicherwerk 8 besteht, worauf später
noch einzugehen ist. Das erregte Relais RR bewirkt die Erregung des Relais H, das wiederum
den Erregerimpuls für das Relais RR von diesem Relais aus auf Stromkreise umschaltet, die entweder,
wenn erforderlich, die selbsttätige Auffüllung mit Nullen bewirken oder zur Erregung des Relais /
führen, das das Schließen des ersten Primär-Speicherwerkes einleitet. Relais / schafft einen
Haltestromkreis für die Sperrelais des ersten Primär-Speicherwerkes, um darin eine Einstellung
zu behalten, die der Zahl des erregten Relais DD entspricht, wodurch eine Anzeige der Anzahl der
Ziffern des ganzen Teiles im ersten Faktor erhalten wird (das Sperrelais ist jedoch an diesem Punkt
nicht erregt).
Relais/ erregt die Relais /2 und /1. Relais J 2
schließt jetzt einen Erregerstromkreis durch Relais DD zu einem iA.LK-Re\a.is, das durch Relais /
gehalten wird. Relais 12 löscht auch das Zwischenspeicherwerk
8, wie oben festgestellt. Relais /1 schließt die Auslöserelais U, Xi, X2 beider Teile
des ersten Primär-Speicherwerkes. Relais /1 verhindert auch den Wiederbeginn eines Druckvorganges
vom Primär-Speicherwerk und bewirkt die Löschung des zweiten Primär- (Faktorenaufnahme-)
Speicherwerkes durch Erregung des Relais 2A.W. Relais Ii erregt auch den Tastenauslösemagneten
KR, um die Multiplikationstaste auszulösen. Relais 2A.W schließt einen Stromkreis,
um das zweite Primär-Speicherwerk 2A zur Aufnahme
des zweiten Faktors vorzubereiten.
Mit der Auslösung der Multiplikationstaste fallen alle vorher erregten Steuerrelais (einschließlich
DD und RR) ab, und die Maschine ist in vollem Umfang für die Einführung des zweiten
Faktors vorbereitet. Die einzigen noch erregten Steuerrelais sind das Relais / und das durch dieses
gehaltene Relais 1A.LK1.
Einführung des zweiten Faktors: Bei dem angenommenen
Beispiel beträgt der zweite Faktor 3. Der Benutzer drückt die Taste KK 3, und die Ziffer
wird ähnlich wie beim ersten Faktor in das Relais 2A.LK 3 eingeführt. Da der zweite Faktor keine
weiteren Ziffern enthält, wird nunmehr die Multiplikationstaste gedrückt. Mit der Einführung der
Ziffer »3« in das Sperrelais 2A.LK 3 des zweiten Primär-Speicherwerkes wird das Multiplikationsrelais AMR 3 (Fig. 75 C und 75 D) über den im
Relais 2A.LK3 gesperrten Kontakt zum Ansprechen
gebracht. Das Multiplikationsrelais soll später ausführlicher beschrieben werden. Es sind
zwei Sätze von je zehn Multiplikationsrelais vorhanden.
Das zweite Primär-Speicherwerk umfaßt vier Stellenwerte, die in zwei Gruppen von je zwei geteilt
sind. Nullen werden, falls erforderlich, in ähnlicher Weise wie beim ersten Primär-Speicherwerk,
selbsttätig aufgefüllt.
Das Drücken der Multiplikationstaste bewirkt die Erregung der Relais DD und RR, um die Anzahl
der Ziffern in den ganzen Teil des zweiten Faktors bzw. des ganzen Faktors anzugeben, veranlaßt
ferner eine Papierwagentabulation in eine Stellung für den Abdruck der »3« und leitet die
selbsttätige Auffüllung mit Nullen ein. Im vorliegenden Fall wird eine zusätzliche Null gespeichert.
Die selbsttätige Speicherung einer Null läßt ein Multiplikationsrelais BMRO in dem zweiten Satz
von Multiplikationsrelais ansprechen.
Die Tabulation in die entsprechende seitliche Stellung führt zu einer Erregung des Relais Y, das
dien eigentlichen Druckvorgang wie. vorhin, bewirkt,
lediglich mit Ausnahme, daß der Druckvorgang über Kontakte in den erregten Multiplikationsrelais AMR und BMR ausgeführt wird. Nach
Vollendung der selbsttätigen Nullenspeicherung wird das Relais O 1 erregt, um das Schließen des
zweiten Primär-Speicherwerkes mit Hilfe des Relais O 2 einzuleiten. Relais O 2 schließt einen
Stromkreis zu einem Anzeigersperrelais in dem zweiten Primär-Speicherwerk über das jetzt erregte
Relais DD. Das Relais 2A.U (jetzt stromlos) sieht
einen Haltestromkreis vor, um diese Anzeige aufrechtzuerhalten.
Relais O 2 erregt auch das Relais ST, das die Zeitkette für die Multiplikationsvorrichtung
in Lauf setzt. Schließlich bewirkt es die Auslösung der Multiplikationstaste, womit die Einführung
des zweiten Faktors beendet ist.
Eigentliche Multiplikation: Da der eine Faktor
in dem ersten Primär-Speicherwerk und der zweite Faktor in dem zweiten Primär-Speicherwerk eingestellt
ist, wobei das letztere die Erregung der Multiplikationsrelais AMR und B.MR (Fig. 75 C
und 75 D) bewirkt, werden die Teilprodukte durch die Multiplikationsrelais unter Steuerung des
ersten Primär-Speicherwerkes gebildet und schließlieh in dem Sekundär-Speicherwerk Nr. 8 (Fig. 80 A
bis 80D) gespeichert. Das Produkt wird vom Speicherwerk Nr. 8 aus zum Abdruck gebracht, und
kann gleichzeitig auf ein oder mehrere Sekundär-Speicherwerke übertragen werden, wie es der jeweilige
Fall erfordert.
Bei der als Ausführungsbeispiel dienenden Multiplikationsmaschine sind die Vorgangssteuerrelais
MT und die Zusammenfassungsrelais TM so angeordnet, daß sie eine Multiplikation einer bestimmten
Anzahl von Ziffern mit einer bestimmten Anzahl von. Ziffern bewirken. .Wenn, einer der
Faktoren nicht die volle Anzahl von Ziffern erreicht, werden selbsttätig Nullen aufgefüllt, um
dem Erfordernis der in der Maschine festgelegten Bedingungen zu genügen.
Da die Maschine für die Multiplikation: eines dreiziffrigen
Multiplikanden mit einem zweiziffrigen Multiplikator konstruiert ist, enthält sie zwei Sätze
von Multiplikationsrelais, einen Satz für- jede Ziffer des Multiplikators, und jedes Relais enthält
Gruppen von Kontakten, um rechte und linke Komponenten der Teilprodukte zu bilden. Auf diese
Weise erhält man durch Erregung eines Relais in jedem Satz gleichzeitig vier Komponentenwerte der
Teilprodukte. Diese Werte können einen Zifferoder einen Null wert haben. Kabel 10 A, iA, 10 B
und ι B führen die Komponentenleitungen über die
Multiplikationsrelais. Von den vier durch die Multiplikationsrelais gebildeten Komponentenwerten
der Teilprodukte erregen diejenigen, die über Kabel iA verlaufen, Additionsrelais des Satzes iA
im Sekundär-Speicherwerk Nr. 1 (Fig. 77A bis
77 D). Die über Kabel 10 B verlaufenden erregen den Satz 2.A im Sekundär-Speicherwerk Nr. 2
(Fig. 78 A bis 78 D), während die über Kabel ι Β verlaufenden den Satz JA im Sekundär-Speicherwerk
Nr. 7 (Fig. 79 A bis 79 D) erregen. Das vierte Kabel 10A verläuft über die Kontakte dieser erregten
Relais, um die Einerziffer der Summe der Komponentenwerte zu ergeben, die von den Multiplikationsrelais
ausgehen. Diese Einerziffer der Summe wird in das Zwischenspeicherwerk Nr. 8 über die Kontakte eines Additionsrelais 8A eingeführt,
das dem Speicherwerk Nr. 8 zugeordnet ist und von diesem entsprechend den Ziffernwerten der
in ihm gesperrten Kontakte erregt wird. Jedem Satz von Additionsrelais der Sekundär-Speicherwerke
(Relais iA, 2.A und *]Ä) sind die gewöhnlichen
Sperrelais zugeordnet, die bei diesem Vorgang nicht die geschlossenen Kontakte sperren,
sondern nur erregt werden, um die Zehnerübertragungs- oder Nicht-Zehnerübertragungsanzeige zu
steuern. Wenn eine Zehnerübertragungsanzeige in einem oder mehreren dieser Speicherwerke erhalten
wird, so sind die Zehnerübertragungen in der nächstfolgenden Addition von Komponentwerten
enthalten.
Bei der Multiplikation einer dreiziffrigen Zahl mit einer zweiziffrigen, die der Kapazität der vorliegenden
Maschine bei einer einfachen Multiplikation entspricht (bei einer doppelten Multiplikaton
kann eine doppelte Anzahl von Ziffern eines jeden Faktors vorhanden sein, in welchem Falle
der Multiplikationsvorgang wiederholt wird), spielt sich der Vorgang folgendermaßen ab:
Es sei eine Aufgabe 785X36 angenommen: Es
sind sieben TM-Relais vorhanden, von denen zwei Leergänge durchführen und fünf für das Zusammenfassen
jeder Ziffer des einen Faktors mit jeder Ziffer des anderen Faktors vorgesehen sind,
d. h. von den fünf wirksamen TM-Relais faßt das Relais TM 3 die Ziffern »5« und »6« zusammen,
um die rechte Komponente des Teilproduktes für diese Ziffern zu erhalten. Diese Komponente verläuft
über eines der genannten Kabel, während go
Nullen über die drei anderen Kabel gesandt werden. Das Relais TM4 führt die Ziffern »5« und »6«
für die linke Komponente, die Ziffern »5« und »3« für die rechte Komponente und die Ziffern »8« und
»6« für die rechte Komponente zusammen und sendet eine Null für die verbleibende Komponente aus.
Das Relais TM5 führt die Ziffern »5« und »3«
für die linke Komponente, die Ziffern »8« und »3« für die rechte Komponente, die Ziffern »8« und »6«
für die linke Komponente sowie die Ziffern. »7« und »6« für die rechte Komponente zusammen.
Das Relais TM6 führt die Ziffern »8« und »3« für die linke Komponente, die Ziffern »7« und »3«
für die rechte Komponente, die Ziffern »7« und »6« für die linke Komponente zusammen und sendet eine
Null für die noch verbleibenden Komponenten aus. Das Relais TM7 führt die Ziffern »7« und »3«
für die linke Komponente zusammen und sendet Nullen für die übrigen Komponenten aus.
Während eines jeden Wirksamwerdens eines TM-Relais werden die verschiedenen Komponenten
in dem oben beschriebenen Additionsrelais addiert und die Einerziffer der Addition unter der Sperrstange
des entsprechenden Stellenwertes im Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gespeichert.
Aus dieser Zergliederung der Steuerung der TM-Relais ist ersichtlich, daß die rechten und
linken Komponentlei tungen über jedes Multiplikationsrelais gleichzeitig Komponenten von verschiedenen
Teilprodukten bilden. Ist z. B. das Relais TM 5 wirksam, so -werden die Leitungen
über den rechten Komponenten für das Multiplikationsrelais 3 die Einerziffer des Teilproduktes
für »8« und »3« weiterleiten und gleichzeitig die Leitungen über den linken Komponenten die
Zehnerziffer des Teilproduktes von »5« und »3«.
In Tabellenform können die aufeinanderfolgenden Vorgänge folgendermaßen dargestellt werden:
| TM6 | 7 | 8 3 |
5 6 |
Erster Faktor Zweiter Faktor |
|
| TMy «— |
2 (io^4) 4 (10 B) ι (iA) ι (Zehner übertragung) |
TM5 | TM4 | TM3 | Zyklisch und aufeinanderfolgend erregte Relais |
| 2 (io^4) | 8 | ι (το A) 4 (ίο B) 4 (χ A) 2 (I B) ι (Zehner übertragung) |
3 (10 B) 5 Μ) 8 (i S) |
O (I S) | Kabelnummern in Klammern |
| 2 | 2 | 6 | O | Addition während jedes Vorganges von 1, 3, 4, 3 bzw. ι Teilproduktwerten. |
|
Bemerkung: Die Zehnerübertragung wird in den verschiedenen Sekundär-Speicherwerken Nr. 1, 2
oder 7 vorgenommen, wenn die Summe der Teilprodukte eine Zehnerübertragung erforderlich
| Kabel 1 B leitet 0 | 0 | 2 | 8 | 0 | in Additionsrelais 74 |
| Kabel 10 B leitet 0 | 4 | 4 | 3 | 0 | in Additionsrelais 2 4 |
| Kabel 1 A leitet 0 | I | 4 | 5 | O | in Additionsrelais 1 ^4 |
| Kabel 10 A leitet 2 | 2 |
/
I |
0 | O | (Sammlerkabel zum Relais 1 T). |
Bemerkung: Die Diagonalpfeile verbinden die linken und rechten Komponenten der Teilprodukte
einer Ziffer miteinander.
Abstreichen von Dezimalstellen: Nachdem ein Kennzeichen der Anzahl der ganzen Ziffern eines
jeden Faktors in den Primär-Speicherwerken durch Erregung von entsprechenden Relais LK gespeichert
worden ist, werden diese Kennzeichen dazu benutzt, um unerwünschte Dezimalstellen in
dem Produkt abzustreichen. Das Kennzeichen in dem erregten Sperrelais 2A.LK des zweiten Primär-Speicherwerkes
erregt ein £>£>-Relais wieder, über
dessen Kontakte ein Anzeigeimpuls von dem erregten Sperrelais lA.LK des ersten Primär-Speicherwerkes
verläuft. Dieser Impuls wird so geleitet, daß er a) ein Relais der Druck-Zeitschaltkette,
Relais Ti, T2 usw. erregt, um genügend Impulse
für den Abdruck des Produktes vorzusehen, b) einen Tabulationsmagneten für eine richtige
seitliche Einstellung des Papierwagens erregt und cj das Relais EE oder FF erregt, das wiederum die
Erregung des Relais 8.U herbeiführt.
Das bedeutet, daß die Einführung von Teilprodukten, in das Speicherwerk Nr. 8 für die unteren
nicht erwünschten Stellenwerte durch Abschalten dieses Speicherwerkes unterdrückt wird. Dieses
Speicherwerk ist also erst benutzbar, wenn die gewünschte niedrigste noch zu speichernde Ziffer erreicht
ist. Die Erregung des Relais 8. U zum Beginn der Speicherung von Teilprodukten in dem
Speicherwerk Nr. 8 wird dadurch verzögert, daß der Erregerstromkreis für Relais EE oder FP über
ein TM-Relais geleitet wird, das durch die Summe der ganzen Ziffern in den beiden Faktoren vorher
bestimmt wird. Die Relais EE und FF sollen gewährleisten, daß die erste Einführung in das
Speicherwerk Nr. 8 in dem ersten Ziffernstellenwert (unter der ersten Sperrstange) erfolgt. Beim
Fehlen dieser Relais wird eine Möglichkeit bestehen, daß die erste Ziffer verlorengeht.
Zehnerschaltung bei Abrundung: In dem Augenblick des Abstreichens der höchsten unerwünschten
Ziffer und unmittelbar, bevor die niedrigste bezeichnende Ziffer in das Speicherwerk Nr. 8 hineingeht,
wird eine Prüfung für eine Zehnerübertragung mittels der Hilfsrelais CT, TT, TG fFig. 76 D) durchgeführt.
Eine Zehnerübertragung wird angezeigt, wenn die höchste abzustreichende Ziffer »5« oder
mehr beträgt. In diesem Falle wird das dem Speicherwerk Nr. 8 zugeordnete Hilfszehnerüber-
macht. Das obige Problem stellt sich mit Bezug auf die Teilprodukt-Fortleitungskabel folgendermaßen
dar:
tragungsrelais DTR erregt, und in dem folgenden Teilvorgang, in dem die niedrigste beibehaltene
Ziffer in das Speicherwerk Nr. 8 eingeführt wird, erhöht das Zehnerschaltrelais DTR den ankommenden
Zifferwert um »i«.
Alle Vorgänge zum Abstreichen von Dezimalstellen und zur Zehnerübertragung bei einer Abrundung
werden in den frühen Abschnitten der Produktbildung und vor der eigentlichen Einführung
in das Speicherwerk Nr. 8 durchgeführt.
Der Multiplikationsvorgang wird im Anschluß an die Erregung des letzten Zusammenfassungsrelais TMy beendet. Da das Zusammenfassungsrelais TMy und das entsprechende Zeitschaltrelais
MTy freigegeben werden, werden die Relais lB.W und ι A.W erregt, um beide Abschnitte des ersten
Primär-Speicherwerkes zu löschen. Gleichzeitig wird das Relais // erregt, um das Sammlerkabel
an jedem Speicherwerk (Additionsstromkreis) zu unterbrechen und das Speicherwerk Nr. 8 zu
schließen. Relais // erregt auch das Druckrelais 8.REC für den Abdruck des Produktes aus dem
Speicherwerk Nr. 8.
Abdruck des Produktes: Mit der Erregung von 8.REC werden die Stromkreise für den Abdruck
des Produktes aus dem Zwischenspeicherwerk hergestellt.
Von dem Druck-Zeitschaltrelais Ti, T2 usw.,
das während des Multiplikationsvorganges erregt wurde, wird ein Stellenwert-Druckstromkreis vorbereitet
zu den Kontakten unter der Sperrstange des Speicherwerkes Nr. 8, die der höchstmöglichen
zu druckenden Ziffer entspricht. Dieser Stromkreis wird durch die Erregung des Relais Y vollendet.
Von dem unter dieser Sperrstange in der geschlossenen Lage gesperrten Kontakt in dem
Zwischenspeicherwerk Nr. 8 erstreckt sich ein Ziffernstromkreis zu den Druckmagneten über
8.REC. Relais 8.REC schließt einen Stromkreis über Relais AF, das, wenn der Wert unter der
Sperrstange der höchstmöglichen Ziffer eine Null ist, die Steuerung von dem Nullendruckmagneten
zu dem Leerschaltmagneten TSP umlegt, um den Nullendruck zu verhindern.
Wenn das Zeitschaltrelais T 6 zu einem Zeitpunkt, an dem das Drucken die Dezimalpunktstellung
erreicht, wirksam ist, so wird ein Stromkreis in ID geschlossen, um das Relais ER 2 zu erregen
und einen Dezimalpunktdruckvorgang einzuschieben.
Die Einzelheiten, des Drückens sind die gleichen, wie in Verbindung mit den Fig. 61A und 61B beschrieben.
Das Ansprechen vom Relais T 8 erregt das Relais JJ1 das die Übertragung des Produktes vom
Zwischenspeicherwerk Nr. 8 in die Sekundär-Speicherwerke einleitet.
Produktübertragung: Das im Zwischenspeicherwerk Nr. 8 gesammelte Produkt kann gleichzeitig
auf ein oder mehrere Sekundär-Speicherwerke übertragen werden, da ja jedes Sekundär-Speicherwerk
seine eigenen Additions- und Zehnerübertragungsrelais besitzt.
Ein Produktübertragungsvorgang erfordert die Öffnung des oder der aufnehmenden Speicherwerke
und die Erregung einer Kette von Zeitschaltrelais zur Steuerung der Übertragung Ziffer für Ziffer.
Normalerweise sind alle Sekundär-Speicherwerke geschlossen. Sie müssen also, bevor etwas
in sie eingeführt werden kann, durch Erregung des entsprechenden Relais U, X, AS geöffnet
werden.
Bei dem im Abschnitt »12 B. Übertragung des Produktes in das Speicherwerk Nr. 7« behandelten
Beispiel wird die Übertragung aus dem Zwischenspeicherwerk Nr. 8 in das Gesamtsummenspeicherwerk
Nr. 7 bewirkt.
Das Relais // bringt die Erregung der Relais MD ι und MD 2 zustande, die die bei dem vorhergehenden
Druckvorgang benutzten Relais abfallen lassen, das Speicherwerk Nr. 7 zur Aufnahme des
Produktes öffnen und das Relais ST wieder erregen, um die Zeitschaltrelais MT ansprechen zu
lassen.
Die eigentliche Übertragung der Ziffern ist dem früher beschriebenen Additionsvorgang ähnlich,
lediglich mit dem Unterschied, daß sich die Ziffern in der richtigen Stellenwertordnung in dem summeabgebenden
Addierwerk befinden, so daß keine Umkehrrelais benötigt werden.
Der Produktübertragungsvorgang ist beendet, wenn MTy freigegeben wird, nachdem MT8 erregt
worden ist. Das Abfallen von MTy erregt die Relais CCR und CR, die die Relais CRS1I und CPS 2.
abfallen lassen. Diese schalten die Plusleitung ab und lassen daher alle Relais einschließlich Ci? abfallen.
Das Abfallen von CR erregt unmittelbar darauf die Relais CPS 1 und CPS 2 wieder, um
die Plusleitung wiederherzustellen und die Maschine für den nächsten Vorgang bereit zu machen.
Selbsttätige Einschaltung von Zwischenräumen bei großen Zahlen: Beim Abdruck großer Zahlen
wird nach jedem dritten Stellenwert, vom Dezimalpunkt nach links gerechnet, ein Zwischenraum eingeschaltet.
Beim Abdruck aus dem Produktspeicherwerk steuert das Relais ID das Einschalten von
Zwischenräumen. Beim Abdruck aus den Primär-Speicherwerken wird diese Steuerung durch die
DD-Relais bewirkt. In jedem Falle, wenn ein
Zwischenraum erwünscht ist, wird das Relais ER ι no erregt, um den Leerschaltmagneten TSP in einer
ähnlichen Weise arbeiten zu lassen wie das Relais ER 2 beim Einsetzen eines Dezimalpunktes.
Doppelte Multiplikation (X)
Wenn der Multiplikand drei Ziffern und der Multiplikator zwei Ziffern überschreitet, ergeben
sich besondere Probleme, da die Multiplikation in zwei Stufen durchgeführt werden muß.
Es soll zuerst der Fall betrachtet werden, wenn der Multiplikand drei Ziffern übersteigt. Die Einführung
des Multiplikanden in das erste Primär-Speicherwerk wird in der üblichen Weise bewirkt,
edoch wird das Relais P anstatt des Relais / erregt, um die Einführung des ersten Faktors abzuschließen.
Die Erregung des Relais B (Fig. 73 B)
während der Einführung des Faktors, wenn die vierte Schubstange verstellt wurde, bestimmt, ob
Relais P oder Relais / zu diesem Zeitpunkt erregt werden soll, um den Vorgang des Schließens des
Speicherwerkes einzuleiten. Relais P dient später dazu, das Relais / anzurufen, um den zweiten
Multiplikationsvorgang zu bewirken. Wie bereits festgestellt, kann der Multiplikator zwei Ziffern
nicht überschreiten, wenn der Multiplikand drei ίο Ziffern überschreitet. Dieser Multiplikator wird in
der üblichen Weise eingeführt und das zweite Primär-Speicherwerk geschlossen.
Nach dem Schließen des zweiten Primär-Speicherwerkes wird das Relais XE erregt. Das
Relais XE schaltet die Ziffern der drei niedrigsten Stellenwerte des Multiplikanden, und die Zusammenfassungs-
und Zeitschaltrelais TM und MT arbeiten wie bei dem früheren Multiplikationsbeispiel. Ein festgelegter Abstreichimpuls wird
während der ersten Multiplikation über Relais TM 3 äusgesarndt, unabhängig von dler endgültig
abzustreichenden Ziffernzahl.
Am Ende des ersten Durchganges der JWT-Relais wird das Relais MT 7 fallengelassen, wodurch
das Relais / erregt wird. Relais / leitet einen zweiten Durchgang der JWT-Relais und das Abfallen
des Relais P ein.
Wenn Relais P aberregt wird, werden der festgelegte Abstreichimpuls geöffnet und die normalen
veränderlichen Abstreichimpulse über Relais QQ, wie durch die Anzahl der Ziffern in den festen
Teilen der Faktoren bestimmt, wirksam.
Während des zweiten Durchganges des MT-Relais werden die Einführungen von Nullen, die bei
den Vorgängen, in denen die Relais TAi 1 und TM 2
steuern, üblich sind, zu den zwei Ziffern des früheren Produktes addiert, die in den ersten
beiden Stellenwerten gespeichert wurden. Die Summen dieser Ziffern mit den Nullziffern werden
immer abgestrichen. Die niedrigste Ziffer des Teilproduktes, das beim zweiten Durchgang der
AfT-Relais gebildet ist, wird zu der dritten festgehaltenen Ziffer und die folgenden Ziffern ihrem
Stellenwert entsprechend addiert. Das endgültige Abstreichen von Ziffern ist durch die Anzeigerrelais
bestimmt. Auf diese Weise wird die richtige arithmetische Beziehung zwischen den Unterprodukten,
die sich aus den zwei Multiplikationsvorgängen ergeben, aufrechterhalten und das endgültige
Produkt im Speicherwerk Nr. 8 in der richtigen Stellenwertordnung gespeichert.
Da das Relais / diesen zweiten Multiplikationen
Vorgang steuert, ist der Abschluß dieses Multiplikationsvorganges der gleiche wie für einfache
Multiplikation.
Der zweite Fall der doppelten Multiplikation ergibt sich, wenn der Multiplikator mehr als zwei
Ziffern enthält. Das Multiplikator-Aufnahmespeicherwerk 2^4 (zweites Primär-Speicherwerk) wird
in der üblichen Weise geöffnet und der ganze Faktor Ziffer für Ziffer eingeführt. Die Multiplikationsrelais
nehmen jedoch zu diesem Zeitpunkt nur die beiden höheren Ziffern auf. Die Einführung der
dritten Ziffer in das Speicherwerk 2 A und das folgende Auslösen seiner dritten Stange sowie die
Verstellung der vierten Sperrstange bewirken die Erregung des Steuerrelais JVi. Das Niederdrücken
der Multiplikations- (oder Dezimalpunkt-) Taste, das dem Einführen der Ziffern folgt, bewirkt den
Abdruck der beiden höheren Ziffern unter Steuerung der Multiplikationsrelais. Die Beendigung
des Druckes der beiden höchsten Ziffern bewirkt die Erregung von Relais JV 2 (Fig. 71 A), das in
Verbindung mit dem Relais JV1 die Relais LA (Fig. 76D) und JV (Fig. 72 B) ansprechen läßt. Die
Relais JV und LA unterbrechen den Erregerstromkreis zu den Multiplikationsrelais von den beiden
höheren Ziffern im Speicherwerk 2 A und schließen den Erregerstromkreis zu diesen Relais von den
beiden niedrigeren Ziffern in dem Speicherwerk. Auf diese Weise werden die Multiplikationsrelais
jetzt in Übereinstimmung mit den beiden niedrigeren Ziffern erregt und steuern deren Abdruck.
Relais JV bereitet einen festgelegten Abstreichimpuls über das Relais TM 2 vor (geschlossen
durch das Ansprechen des letzteren).
Wenn die Einführung des Multiplikators beendet ist und die fünfte Sperrstange des zweiten
Primär-Speicharwerkes verstellt wird, werden, die Relais O 1 und O 2 erregt, die den ersten Durch- go
gang der MT-Relais einleiten (erster Multiplikationsvorgang). Beide Relais Oi und O 2 werden
während des ersten Durchganges der MT-Relais freigegeben, sie werden jedoch durch das Abfallen
des Relais MTy wiedererregt und leiten einen zweiten Durchgang ein.
Während des ersten Durchganges bleiben die Relais JV ι und JV2 erregt, werden jedoch zu Beginn
des zweiten Durchganges freigegeben. Dies läßt die den beiden niedrigeren Ziffern entsprechenden
Multiplikationsrelais abfallen und erregt die in Betracht kommenden Multiplikationsrelais entsprechend
den beiden höheren Ziffern. Auf diese Weise steuern die beiden niedrigeren Ziffern die
Bildung des ersten Unterproduktes und die beiden höheren Ziffern die Bildung des zweiten Unterproduktes.
Die beiden Unterprodukte werden im Produktspeicherwerk Nr. 8 zusammengefaßt.
Gegen Ende des zweiten Durchganges wird das Primär-Speicherwerk für den ersten Faktor gelöscht
und das Relais II erregt, das den Druck und im Anschluß daran die Übertragung des Produktes,
wie vorher beschrieben, vorbereitet.
Vorgangssteuerung durch Tasten und Ablenkungsrelais (XI)
Um verschiedene Vorgänge, wie Speicherwerksauswahl, Auswahl eines vorherbestimmten Bruchbetrages,
Auswahl eines festen Faktors usw., steuern zu können, ohne.eine große Anzahl von
Tasten vorsehen zu müssen, kann eine entsprechende Vorgangssteuertaste zusammen mit einer
der zehn Zifferntasten gedrückt werden. Das von den Zifferntasten an der Schreibvorrichtung zu der
Rechenzentrale führende Kabel ist normalerweise mit dem ersten Primär-Speicherwerk verbunden.
Um den Gebrauch einer kleinen Zahl von Leitungen und Tasten zu ermöglichen, verläuft dieses
Kabel über eine Mehrzahl von Ablenkungsrelais (Fig. 72 B, T2 C und 72 D). Durch Drücken einer
gegebenen Vorgangstaste wird ein entsprechendes Ablenkungsrelais erregt, und die von den Zifferntasten
kommenden Leitungen werden zu den verschiedenen Auswahlvorrichtungen abgelenkt. Um
z. B. einen aus einer Mehrzahl von in der Maschine festgelegten Faktorenwerten auszuwählen, kann
die Bruchtaste und beispielsweise die Taste »2« gedruckt werden. Dadurch wird ein Relais ausgewählt,
das die Bruchbezeichnung »0,5« trägt. Durch Drücken der gleichen Bruchtaste und der
Zifferntaste »3« wird ein Relais ausgewählt, das die Bruchbezeichnung »0,75« trägt usw.
Einführung von in der Maschine festgelegten
Bruchwerten in die Primär-Speicherwerke
Bruchwerten in die Primär-Speicherwerke
Ein festgelegter Bruch kann in ein Primär-Speicherwerk
entweder als ein ganzer Faktor oder als Dezimalteiil eingeführt werden, In beiden
Fällen wird die Einführung durch das Niederdrücken der Bruchtaste gesteuert, die die Erregung
des Ablenkungsrelais BB bewirkt. Durch das Relais BB wird der Magnet TSK erregt und ein
Stromkreis für die Auswahl, des besonderen, der gedrückten Zifferntaste entsprechenden Bruches
vorbereitet. Die Bruchtaste führt auch verschiedene Funktionen der Dezimalpunkttaste aus, nämlich
Tabulation, Auswahl von DD- und i?i?~Relais sowie die Vorbereitung für die Einleitung eines
Druckvorganges. Sie führt alle diese Funktionen aus, wenn nicht die Dezimalpunkttaste im Laufe
einer gegebenen Einführung früher gedruckt worden ist.
Bei der vorliegenden Ausführungsfoirm kann
zwischen direi festgelegten Brüchen gewählt warden.
Wenn im Anschluß an das Drücken, einer Bruche
taste die Zifferntaste »1« gedrückt wird, wird der
Bruch »0,25« in ein Primär-Speicherwerk eingeführt und als »V4« zum Abdruck gebracht. In ähnlicher
Weise bewirkt das Drücken der Taste »2« die Einführung von »0,50« und den Abdruck von
»V2« und das- Drücken der Taste »3« die Einführung von »0,75« und den Abdruck von »3/<t«.
Die Tasten »1« bis »3« steuern die Einführung und, den Abdruck von Brüchen, durch Erregung
eines der Relais F1 bis F 3 über das Ablenkungsrelais BB.
Der Vorgang der Einführung und des Abdruckes des Bruches wird, nachdem die letzte Ziffer des
Bruches übertragen ist, mittels eines zusätzlichen Kontaktes in jedem der F-Relais beendet, der einen
Stromkreis vom nächsthöheren Tabulationswert in dem Primär-Speicherwerk schließt, um das
Relais Gi zu erregen, G1 fügt erforderlichenfalls
zusätzliche Nullen hinzu und schließt das Speicherwerk.
Wenn der Bruch in das, zweite Primär-Speicherwerk
eingeführt ist, beginnt die Multiplikationunmittedbar
nach seinem Schließen!. Natürlich kann ein festgelegter Bruch in ein oder beide Primär-Speicherwerke
eingeführt werden, solange die Kapazität eines der Speicherwerke nicht überschritten
wird.
Einführung von festen. Preisen
Ein, häufig wiederkehrender Faktoirwert kann
durch Niederdrücken einer »Fester-Preis «-Taste K-FP in. Verbindung mit einer Zifferntaste eingeführt
werden. Drei faste Praise·, dargestellt durch die Relais F1, F 2, F 3 (Fig. 73 A), sind bei der
vorliegenden Ausführungsform verfügbar. Das Relais F 1 wird durch Drücken der Tasten K-FP
und KK ι zur Wirkung gebracht, um den Wert
»12.00« einzuführen. Die Ziffer »1« wird in einer
bestimmten Spalte abgedruckt, um diese Einführung anzuzeigen. In gleicher Weise bewirkt das
Niederdrücken, der Tasten K-FP und KK 2 die Einführung des Betrages von »1.80« und den Abdruck
der Kennziffer »2«, während das Drücken der Tasten K-FP und KK 3 die Einführung des
Betrages, von »2.50« und den Abdruck der Kennziffer »3« zur Folge hat. Die genannten Relais F1,
F2 und, F 3 sind, von, vornherein darauf eingestellt,
festgelegte Wertimpulse auszusenden.
Das Niederdrücken der Taste K-FP erregt das go
Relais FP1 und. über dieses das Ablenkungsrelais
BB sowie die Tabulationssteuerrelais E, F, FT, D, DDo. Ein ΤΓΜ-Magnet wird, ebenfalls erregt zur
Tabulation des Papierwagens.
Der feste Faktor kann entweder in das erste oder in. das zweite Primär-Speicherwerk eingeführt
werden.
Hilfsrelais, wie z. B. FP2 und, FPj1 (Fig. 71 A),
sind vorgesehen, um, ähnlich wie die DD-Relais, die
unerwünschten abzustreichenden Ziffern in Abhängigkeit von dem veränderlichen ganzen. Teil des
festen Preises· zu überwachen. Die Relais FP 2 und
FP steuern auch die Einführungen in die Primär-Speicherwerke.
Speicherung von Ergebnissen nach Einteilung (XII)
Bei der Einführung eines festgelegten Faktors (Preises) können Einteilungs-Speicherwerke zur
Aufnahme, von Produkten ausgewählt werden. So wird, wenn, der erste oder der zweite feste Preis
eingeführt wird, das Sekundär-Speicherwerk Nr. 1 (Fig. 77 A bis 77 D) ausgewählt, während das
Sekundär-Speicherwerk Nr. 2 (Fig. 78 A bis 78 D) ausgewählt wird, wenn der dritte feste Preis eingeführt
wird. Die Relais Fi oder F 2 erregen, wenn sie durch Drücken der Taste K-FP gemeinsam
mit derTaste/ΐΧΊ oder KK2 zumAnsprechen
gebracht sind, unmittelbar das Relais i.U des Sekundär-Speicherwerkes Nr. 1 über geschlossene
Kontakte im Relais FPi. Wird das Produkt nach
seiner Bildung im Zwischenspeicherwerk Nr. 8 in die Speicherwerke 6 und 7 übertragen, wie früher
beschrieben, so· wird es auch, in. das Sekundär-Speicherwerk
Nr. 1 eingeführt. In ähnlicher Weise
kann das Einteilungs-Speicherwerk zur Aufnahme des Produktes, vorbereitet werden, wenn die Taste
K-FP zusammen mit der TasteiCiC3 gedrückt
wird.
Hilf srelais CL ι und CL 2 werden durch Relais
Ι.Ϊ7 bzw. 2.U zum Ansprechen gebracht. Das
Relais. CL ι bereitet den notwendigen Stromkreis
vor, um das Einteiilungs-Speicherwerk Nr. ι mit
den Sekundär-Speicherwarken, Nr. 6 und 7 für eine Einführung zu verbinden. Das Relais CL 2 übt die
gleiche Wirkung in ähnlicher Weise für das Einteilungs-Speicherwerk Nr. 2 aus.
Wahlweise additive Einführung in Einiteilungs-J5
Speicheirwerke vom Tastenfeld aus (XIII)
Bei normalen Additionsvorgängen, wird ein in das erste Primär-Speicherwerk zu addierender
Betrag unmittelbar vom Tastenfeld aus eingestellt und, infolge des Niederdrückens dier Additionstaste
in die beiden Sekundär-Speicherwerke Nr. 6 und 7
(Aufrechnungs- und Gesamtsummen-Speicherwerk) übertragen. Soll ein Betrag in die Einteilungs-Speicherwerke
Nr. 1 oder 2 in der gleichen Weise eingeführt werden wie in die Speicherwerke Nr. 6 und 7, so* wird die Eintailungstaste
K-CL zusammen mit der Zifferntaste /CiCi oder /CiC 2 benutzt. Die Einteilungs- und, die
Zifferntaste können entweder vor oder nach der Einführung des Betrages in das Primär-Speicherwerk
gedrückt werden, aber immer bevor die Additionstaste gedrückt wird. Zweckmäßig wird
die Einteilungs- und eine Zifferntaste vor der Einführung des Betrages gedrückt, sonst wird die
Kennziffer hinter der Ziffer des niedrigsten Stellenwertes des Betrages abgedruckt.
Die Einteilungstaste K-CL bringt das Ablenkungsrelais AD ζήτα Ansprechen, während die
mit der Einteilungstaste gedrückte Zifferntaste· eine
Nummer zur Anzeige, der Auswahl zum Abdruck bringt und das Relais U des ausgewählten Speicherwerkes
erregt. Das Relais i.U oder 2.U bringt das
Relais CL1 bzw. CL 2 zum Ansprechen, um das
Einteilungs-Speiicherwerk zu öffnen. Nach Niederdrücken
der Additionstaste ist die Wirkungsweise die gleiche wie für einen normalen Additioinsvorgang,
mit der Ausnahme, daß die Einführung sowohl in das Einteilungs-Speicherwerk Nr. 1
oder 2 erfolgt als auch in die Sekundär-Speicherwerke Nr. 6 und 7.
Summendruck aus dem Geisamtsummen-Speicherwerk ohne Löschung des· Speicherwerkes (XIV)
Da die Summen in den Sekundär-Speicherwerken, häufig für eine weitere Rechnung benutzt
werden, werden sie vor dem Abdruck in ein Primär-Speicherwerk übertragen. Es ist jedoch
auch, möglich, daß durch eine entsprechende Änderung derSteuerS'troimkreisedieseSummen unmittelbar
aus dem Sekundär-Speicherwerk zum Abdruck gebracht werden, können. Beim Ausführungsbeispiel
wird, der Summendruck aus dem Primär-Speiicherwerk bewirkt.
Befindet sich die Maschine in ihrem Normalzustand (Primär-Speicherwerk offen zur Aufnähme
einer Zahl), so wird die Summentaste K-TOT gedrückt. Hierdurch wird das Relais TP
erregt, das über das Relais 7.REC (Fig. 79 D) den
Druckmagneten TMP 7 für den Abdruck eines Summenzeichens, erregt (Ziffer »7«). Das Relais
TP erregt das Relais FR. Der Abdruck des Summenzeichens läßt das. Relais TP stromlos
werden, das durch sein Abfallen die Relais GT1
und GT 2 abfallen, läßt. Relais GT1 schließt einen
Stromkreis für einen Tabulations.-Steuermagneten TPM. Relais GT 2 öffnet einen Stromkreis zu den
T-Relais, um einen unzeitigen Abdruck zu verhindern und alte T-Relais gleichzeitig verfügbar
zu machen. Die Relais GT1 und GT 2 schließen
Stromkreise über alle Kontakte in dem 7.LKo-Relais,
so< daß für jede in dem Summenispeicherwerk
gesperrte Null ein T-Relais in den Stellenwerten erregt wird, die den Schubstangen
entsprechen, unter denen die Nullen gesperrt sind. Die erregten.T-Relais schließen, einen Reihenstrotnkreis,
der sich von T 6 über die abfallenden Stellenwerte
erstreckt, jedoch in den niedrigsten nicht erregten T-Relais abgelenkt und zur Erregung eines
iü-Relais, eines Tabuliaitions-Steuermagneiten und
eines DD-Relais veranlaßt wird, um für die
passende Anzahl van Ziffern in dem ganzen Teil der Summe Vorsorge zu treffen. Das DD-Relais
ernegt das Relais TR und läßt die Relais GT1 und GT 2 abfallen, was das Stromloswerden aller
T-Relais zur Folge hat. Relais Ti? schließt die Stellenwertstromkreise, die die Übertragung voin
Sekundär-Speicherwerk Nr. 7 zu den Abschnitten ι A oder 1B des. Primär-Speicherwerkes
steuern.
Die Übertragung geht dann weiter, bis alle Ziffern übertragen sind. Dazu ist zu bemerken, daß
sie in der umgekehrten Reihenfolge in die Abschnitte ι A oder 1B des. Primär-Speicherwerkes
übertragen werden als bei der normalen Einführung in das Primär-Speicherwerk. Inzwischen
stellt die Vollendung des Tabulationsvorganges Stromkreise für den Druckvorgang her. Der
Druckvorgang wird in der normalen Weise ausgeführt mit der Ausnahme, daß an seinem -Ende die
Relais CAT 1 und TX erregt werden, um einen selbsttätigen Löschstromkreis zu schaffen für den
Fall, daß eine neue Einführung in das Primär-Spöicherwerk
versucht wird, bevor es mittels der Löschtaste K-CLR gelöscht ist. Relais CATi erregt
den Magneten TCR, um einen Papierwagenrücklauf zu bewirken. Relais TX erregt den
Tastenauslösemagnaten, so daß die Summentaste freigegeben wird.
Löschen, des Primär-Speicherwerkes nach, dem
Ablesen einer Summe (XV)
Das Primär-Speicherwerk kann nach dem Ablesen einer Summe gelöscht werden, auch wenn das
Primär-Speicherwerk nicht durch. Bedienung der Taste K-CLR gelöscht wurde. Befindet sich näm-
Hch der Betrag noch in dem Primär-Speicherwerk
undi sind die Relais CAT ι und TX noch erregt
geblieben, so^ wird der sich auis dem Drücken einer
Zifferntaste, einer Punkttaste oder einer Bruchtaste
ergebende Impuls in, dem erregten Relais CAT ι umgelenkt, um das Löschrelais C zu erregen.
Dieses Relais C löscht das erste Primär-Speicherwerk
und bereitet es für den nächsten Vorgang vor. Nach Vollendung des normalen Druck-Vorganges
wird das Relais CATi stromlos und
stellt die Ziffern-, Bruch- und Dezimalpunkttasten in ihre normale Verbindung zurück. Das Relais
CAT ι wirkt wie ein Ablenkungsrelais und verhindert,
daß die normalen tastengesteiuerten Vorgänge stattfinden, bis das Primär-Speicherwerk gelöscht
ist. Nachdem die entsprechende Wirkung der gedrückten
Ziffern-, Punkt- oder Bruchtaste vollendet ist, wird diese in der üblichen· Weise freigegeben..
Ablesevorgang aus dem Aufrechnungs-
Speicherwerk (XVI)
Dieser Vorgang wird durch Drücken der Aufrecbnungssummenitastei
K-ST eingeleitet. Die Taste K-ST erregt das Relais TS, das die Erregung des
Relais &.REC an Stelle von 7.REC sowie die Erregung
des Druckmagnaten TPM 6 zum Abdruck einer »6« als Summenzeichen bewirkt. Das Relais
6.REG bereitet die Übertragungskabel vom- Aufreehnungs-Speicherwierk
zum Primär-Speicherwerk vor, und der Vorgang läuft in. der gleichen Waise ab wie in dem Fall des Speicherwerkes
Nr. 7.
Ablesevorgänge von den Einteilungs-Speicherwerken 1 und 2 (XVII)
Der Vorgang wird eingeleitet durch Drücken der EinteilungssummentasteX-CLT in Verbindung
mit der Zifferntaste KK1 oder KKz, je nachdem
welches Speicherwerk abgelesen werden soll. Durch das Drücken der Taste K-CLT und der Zifferntaste
KKi wird das Relais i.REC erregt, um die
Kabel des Einteilungs-Speicherwerkes Nr. 1 mit dem Primär-Speicherwerk zu verbinden. Die Taste
KKi erregt auch den Magneten TPM1, um den
Abdruck einer »1« als Summenbezeichnung zu bewirken.
Ein ähnlicher Vorgang wird mit dem zweiten Einteilungs-Speicberwerk bewirkt, wenn die Taste
K-CLT in Verbindung mit der Taste .OC 2 gedrückt wird.
Beim Abdruck von Summen aus den Einteilungs-Speicherwerken dient das Relais TC als ein Ablenkungsrelais.
Die Übertragung und der Abdruck von Summen wird in der gleichen Weise bewirkt, wie in Verbindung
mit dem Speicherwerk Nr. 7 oben beschrieben.
Queraddition von Summen in die
Speicherwerke Nr. 6 und 7 (XVIII) 60
Da nach dem Ablesen einer Summe aus irgendeinem
der Sekundär-Speicherwerke 1, 2, 6 oder 7 die Summe in dem Primär-Speicherwerk zurückbehalten
wird, ist es möglich, diese Summe in irgendeines dieser Speicherwerke zu addieren.
Dazu braucht nur die Additionstaste gedruckt zu werden, die alle von einem Summenziehvorgang
übriggebliebenen unerwünschten Relais abfallen läßt und einen normalen Additionsvorgang einleitet.
Oueraddition von Summen in die Speicherwerke 1 und 2> (XIX)
Die letzte abgelesene, in 'dem Primär-Speicherwerk stehende Summe kann auch in das Speicherwerk
ι oder 2 übertragen werden. Dieser Vorgang wird eingeleitet durch Drücken der Einteilungstaste K-CL und das darauffolgende Drücken der
Zifferntaste KK1 oder KK2. Diese Tasten wählen
eines der Einteilungs-Speicherwerke aus und öffnen es, worauf das Drücken der Additionstaste einen
normalen Additionsvorgang stattfinden läßt, wobei der Summenbetrag in die Sekundär-Speicherwerke
Nr. ι oder 2 sowie in Nr. 6 und 7 eingeführt wird. Ein Zeichen Nr. 1 oder 2· wird in Abhängigkeit
von den Tasten K-CL und KKi oder KK 2 gedruckt.
Das Relais AD wird zu dieser Zeit als ein Ablenkungsrelais benutzt.
Multiplikation von Summen (XX)
Eine in dem Primär-Speicherwerk nach einem Ablesevorgang zurückgehaltene Summe kann als
ein Multiplikand benutzt werden. In diesem Falle wird die Multiplikationstaste gedrückt, die eine
Anzahl von Vorgängen ähnlich wie bei einer normalen Multiplikation, bei der der Multiplikand
unmittelbar von dem Tastenfeld aus eingeführt wird, veranlaßt.
Rabatt (XXI)
Nach Ablesen einer Summe, wodurch die Benutzung der Summe in dem ersten Primär-Speicherwerk
als der eine Faktor ermöglicht ist, kann die Rabattaste K-DI gedrückt werden, woran
sich das Drücken einer oder mehrerer Zifferntasten zur Einstellung eines besonderen Rabattsatzes in
dem zweiten Primär-Speicherwerk anschließt, der als der andere Faktor benutzt wird. Die Taste
K-DI erregt das Relais DI, um die Speicherwerke Nr. 6 und 7 durch Erregung des Subtraktionschaltrelais5"i7
für einen Subtraktionsvorgang vorzubereiten, und erregt ferner das Relais Gi, das,
wie unter »Multiplikation« gezeigt, die erforderlichen Nullen einführt, das Primär-Speicherwerk für
den ersten Faktor oder Multiplikanden schließt und das Primär-Speicherwerk für den zweiten Faktor
vorbereitet.
Der Rabattwert wird dann mittels der Ziffern^ tasten eingeführt und die Multiplikationstaste gedrückt.
Der Rabattwert (Hundertsatz) wird, als ganzer Wert gedruckt und eingeführt, die erforderliche
Division durch Hundert wird durch einen Abstreichvorgang während der Multiplikation
mittels des Relais DI besorgt, daß die Auswahl ines T-Relais zur Steuerung des Druckes und
eines ΤΓΜ-Magneten zur Steuerung der Tabu-
lation abändert und den Abstreichimpuls zum Abstreichen
von zwei zusätzlichen Ziffern umschaltet. Der errechnete Rabattbetrag (Produkt) wird in
Rot zum Abdruck gebracht, wobei die Umschaltung des Farbbandes durch den Magneten TRS
unter Steuerung des Relais ID bewirkt wird.
Gegen Ende des Multiplikationsvorganges werden die Relais MDi und MDz erregt, um einen Ubertragungsvorgang
von Sekundär-SpeicherwerkNr. 8
ίο zu den Sekundär-Speicherwerken Nr. 6 und y zu
bewirken, und vermöge der Erregung des Relais SU werden die Subtraktiotisrelais Si und S2 in
den Speicherwerken Nr. 6 und 7 erregt, um eine Subtraktion zu veranlassen. In dem Fall, daß ein
Einteilungs-Speicherwerk 1 oder 2 zu diesem Zeitpunkt angerufen worden ist, würde dieses ebenfalls
auf Subtraktion eingestellt werden.
Mit der Vollendung des Übertragungsvorganges werden die aufnehmenden Speicherwerke wie gewohnlich
geschlossen.
Ein besonderer Fall tritt ein, wenn der errechnete Rabattbetrag so klein ist, daß Nullen
hinter dem Dezimalpunkt auftreten. In diesem Fall müssen die Druck- und Tabulationsvorgänge
die gleichen bleiben, als wenn keine Null unmittelbar hinter dem Dezimalpunkt vorhanden wäre, jedoch
muß für jede dem Dezimalpunkt folgende Null eine zusätzliche Ziffer abgestrichen werden.
Dies wird durch Stromkreise im Relais EI mit Hilfe des Hilfsrelais ADI besorgt.
Papierwagentabulation vom Tastenfeld
aus (XXIII)
aus (XXIII)
Außer der selbsttätigen Tabulation des Papierwagens unter Steuerung verschiedener Relais kann
der Papierwagen durch Drücken der Taste K-TAB in Verbindung mit den Zifferntasten tabuliert
werden. Die Taste K-TAB steuert die Ablenkungsrelais TAB ι und TAB 2, und durch Drücken einer
Zifferntaste wird ein entsprechender TTM-Magnet erregt.
Steuerung von mehr als einem Druckwerk
durch Relais
durch Relais
Die Taste K-DUP wird gedrückt und 'durch den Benutzer gehalten, wenn ein doppelter Abdruck
gewünscht wird. Diese Taste stellt durch das Relais DUP parallele Druck- und Tabulationsstromkreise
zu einem zweiten Druckwerk her und stellt auch das Relais Y1 unter die Steuerung
eines Schalters TWH2 des zweiten Druckwerkes,
während das Relais Y unter der Steuerung des Schalters TWH des ersten Druckwerkes gelassen
wird. Die Relais Y und Yz steuern jetzt den
Druckvorgang gemeinsam, so daß die richtige Durchführung der verschiedenen Druckschritte in
jedem Druckwerk gesichert ist.
Abdruck nur in dem Hilfsdruckwerk (XXV)
Der Druckvorgang kann auf das zweite oder Hilfsdruckwerk unter Steuerung der Taste K-NP
beschränkt werden, die das Relais. NP erregt. Dieses Relais läßt das Relais DUP ansprechen, setzt
auf diese Weise, wie vorher beschrieben, das Hilfsdruckwerk
in Arbeitsbereitschaft und unterbricht außerdem die Erregerkabel zu dem Hauptdruckwerk.
(Die Relais Y und Y1 sind jetzt beide unter
die Steuerung des Schalters TWH2 gestellt.)
Behandlung von Salden (XXVI)
Die Maschine ist mit zehn Relais B1 bis B10
versehen zur Steuerung von verschiedenen Vorgängen, bei denen Salden vorkommen. Diese sind
im einzelnen folgende:
1. Einführung von Debet- oder positiven Salden.
Durch Drücken der Debetsaldotaste K-DB wird das Relais B 4 erregt, das wiederum das Speicherwerk
Nr. 5 zur Aufnahme eines Betrages vorbereitet und das Relais NP erregt, um einen Druckvorgang
in dem zweiten Druckwerk allein zu bewirken.
Der Betrag des Saldos wird zunächst in das erste Primär-Speicherwerk mittels der Zifferntaste
und von hier' durch Drücken der Additionstaste in das Saldo-Speicherwerk Nr. 5 eingeführt.
Am Ende des Übertragungsvorganges wird ein Stromkreis zum Papierwagen-Rückführmagneten
für das zweite Druckwerk vollendet.
2. Einführung von, Kredit- oder ^ negativen Salden. Das Drücken der Taste K-CB erregt Relais
B 5, das das Speicherwerk Nr. 5 für eine Betragsaufnahme vorbereitet, einen Abdruck in dem
zweiten Druckwerk allein vorsieht wie vorhin, das Speicherwerk Nr. 5 für einen Subtraktionsvorgang
vorbereitet und den Farbbandumschaltmagneten für einen Abdruck in Rot erregt. Der Vorgang der
Einführung des Saldos ist der gleiche wie vorhin mit der Ausnahme, daß die Werte subtraktiv in
das gelöschte Speicherwerk Nr. 5 eingeführt werden.
Nachdem der Saldo aufgenommen worden ist, werden die verschiedenen Vorgänge, die zu der
Rechnung gehören, ausgeführt und die verschiedenen sich ergebenden Beträge zusammengezählt,
um eine Nettosumme in dem Gesamtsummenspeicherwerk zu bilden.
3. Abdruck der Nettosumme und additive Einführung in das Speicherwerk Nr. 5. Die Taste
K-DB wird gedrückt, worauf das Drücken der Taste K-TOT folgt. Diese erregen die Relais B4,
B 6 und B 7, um die Summe aus dem Speicherwerk Nr. 7 in das Primär-Speicherwerk zu übertragen,
sie in beiden Druckwerken zum Abdruck zu bringen und den Betrag der Nettosumme zu dem
alten Saldo im Speicherwerk Nr. 5 zu addieren.
Prüfung des endgültigen Saldos (XXVII)
Gegen Ende der additiven Einführung in. das
Saldo-Speicherwerk Nr. 5 wird ein Prüf Stromkreis hergestellt, um festzustellen, ob der Saldo
positiv oder negativ ist.
i. Prüfung für positiven Saldo. Ist bei der Prüfung während der Einführung der letzten
Ziffer in das Speicherwerk Nr. 5 das Relais 5.LK0
erregt, so zeigt dies an, daß der Saldo positiv ist. In diesem Falle wird der Stromkreis zum Relais
hergestellt, das einen Summendruck aus· dem Speicherwerk Nr. 5 einleitet, aber nur im zweiten
Druckwerk.
Nachdem der Saldo gedruckt worden, ist, wird das Speicherwerk Nr. 5 von Hand gelöscht.
2. Prüfung für negativen Saldo. Ist bei der Prüfung während der Einführung der letzten
Ziffer in das Speicherwerk Nr. 5 das Relais 5-LKg erregt, so zeigt dies an, daß der Saldo negativ ist.
In diesem Falle wird das Relais· B 2 erregt.
Relais B 2 bewirkt eine vorläufige Subtraktion, in der eine Einheit von dem im Speicherwerk Nr. 5
gebliebenen Saldo abgezogen wird (Flüchtige Eins). Darauf findet ein Summendruckvorgang
statt, in welchem eine in dem Speicherwerk Nr. 5 befindliche Summe in das Primär-Speicherwerk
übertragen wird, und zwar über das Relais B 3, in welchem jede Ziffer in das zugehörige Neunerkomplement
umgeschaltet wird, so daß der tatsächliche Wert des negativen Saldos in dem Primär-Speicherwerk erscheint.
Bei diesem Summenübertragungsvorgang wird die Prüfung für die höchste bezeichnende Ziffer
durch die höchsten gesperrten Neunkontakte an Stelle der Nullkontakte wie vorhin bewirkt.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Buchhaltungsmaschine mit einer elektrisehen, Rechnungen nach den vier Grundrechnungsarten durchführenden Recheneinheit, welche mindestens zwei wahlweise zuschaltbaren Schreibwerken derart zugeordnet ist, daß zu lösende Aufgaben mittels eines Tastenfeldes eines der Schreibwerke in die elektrische Recheneinheit übertragen und die Antworten zu diesen Aufgaben alsdann entweder in eines oder in beide der Schreibwerke übertragen und gedruckt werden können, und welche eine von dem in Anwendung kommenden Zahlensystem abhängige Anzahl von Sperrelais sowie mindestens für jede darzustellende Stellenwertreihe ein Paar von Kontakten aufweist, die, wenn sie durch die Einbringung einer entsprechenden Ziffer entweder von dem Tastenfeld aus oder infolge einer durch die elektrische Recheneinheit durchgeführten Rechnung ausgewählt werden, in ihren verstellten Lagen mittels einzelner Sperrvorrichtungen verriegelbar sind, die durch mehrere Sperrstangen (für jede Stellenwertgruppe von Sperrvorrichtungen eine) angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstangen (M) mittels zweier nach der Einbringung einer Zahl in die Sperrelais (LK 1 bis LKo) abwechselnd erregter Antriebsrelais (Vi, V2) nacheinander in wirksame Stellung bewegbar sind, wobei ein Antriebsrelais (V 2) den Sperrstangen (M) für die geraden Stellenwerte und das andere Antriebsrelais (Vi) den Sperrstangen (M) für die ungeraden Stellenwerte zugeordnet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (EP) der zwei Antriebsrelais (Vi, V2) Schubbügel (EE) aufweisen, in deren Bewegungsbahn drehbar an Schubstangen (MM) für die Sperrstangen (M) angebrachte Miiltnehmerhebel (O) bringbar sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerhebel (O) normalerweise außerhalb der Bewegungsbahn der Schubbügel (EE) gehalten werden (Sperrklinken R) und der Mitnehmerhebel (O) des nächsthöheren Stellenwertes durch eine Verstellung einer bestimmten Schubstange (MM) freigegeben (Stift T) wird und seine wirksame Stellung einnimmt.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verstellung einer Schubstange (MM) der Mitnehmerhebel (O) des nächstniedrigeren Stellenwertes in die unwirksame Lage zurückgestellt (Rückstellstift T') und in dieser durch eine Sperrklinke (R) gehalten wird.
- 5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerhebel (O 1) des ersten Stellenwertes am Schluß einer Zahleneiinbringung in Abhängigkeit von. einem Auslöserelais (U) freigegeben wird (Stift To), alle anderen Mitnehmerhebel (O 2 ff.) jedoch in ihre unwirksamen Stellungen zurückgebracht werden.
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß infolge des Abfallens des Auslöserelais (U) ein Schubrahmen (MF) unter der Wirkung von Federn (MQ) verstellbar ist, dessen Querstange (MB 1, MB 2) mit Fortsätzen der Mitnehmerhebel (O) mit Ausnahme des Hebels (O 1) für den ersten Stellenwert zusammenarbeitet.
- 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Erregung eines Ziffernsperrelais (LKi bis LK 9) der Erregerstromkreis für ein die Abschaltung der Antriebsrelais (Vi, Vz) und die Erregung des Tastenauslösemagneten (KR) bewirkendes Relais (UF) geschlossen wird.
- 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rückkehr einer gedrückten Betragstaste (KK 1 bis KKo) in die ungedrückte Lage das die Erregung des Tastenauslösemagneten (KR) bewirkende Relais (UF) abgeschaltet wird.9. Maschine nach Anspruch 1, bei der die einzelnen Ziffern einer in Speicherwerken enthaltenen Zahl mittels eines elektrisch gesteuerten Druckwerkes abdruckbar sind und ein Belegträger in Abhängigkeit von dem Stellenwert der in dem Speicherwerk stehenden Zahl selbsttätig einstellbar ist, wobei die Erregung der Antriebsmagneten für Tabulieranschläge zum Abdrucken der mittels der Zifferntasten eingebrachten, und in einem Primär-Speicherwerk gehaltenen Zahlen entweder mittels einer zur weiteren rechnerischen Behandlung der abzudruckenden Zahl gedrückten Gangart-(Addition, Multiplikation usw.) Taste oder — nach der Einbringung des ganzen Teiles eines Dezimalbruches — mittels einer Dezimalpunkttaste eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung der Tabulieranschläge (TAo bis TAg) in die wirksame Stellung das Schaltschloß (Schaltrad TTP) freigegeben (Ausrückung der Klinke TOO) und zur Durchführung dieser Bewegung ein Zusatzmagnet (TH M) eingeschaltet wird.10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der nach der Freigabe der gedrückten Dezimalpunkttaste (K-PT) wirksame Haltestromkreis für die erregten Tabuliermagnete (TTM) durch die Einstellung des Papierwagens (TC) in die dem wirksamen Tabulieranschlag (TA) entsprechende Stellung geöffnet wird (Schalter TIS).11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Satz von Tabulieranschlägen (TA) umgebender Bügel (TM) bei dem Auftreffen eines auf dem Papierwagen (TC) angeordneten, Anschlages (TF) auf den wirksamen Tabulieranschlag' (TA) gegen die Kraft einer Feder (TU) verstellt und durch diese Bewegung der eine Kontaktträger (TX) eines die Unterbrechung des Haltestromkreises für den den Tabulieranschlägen (TA 0 bis TA 9) zugeordneten Tabuliermagneten (TTM) bewirkenden Schalters (TIS) in die unwirksame Stellung gebracht wird.12. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Verriegelung eines einer Ziffer entsprechenden Kontaktes (EL) in einem Speicherwerk (LK 1 bis LK o) und nach der selbsttätigen Verstellung der Sperrstange (M) des nächsthöheren Stellenwertes der Erregerstromkreis für den Tabuliermagnet (TTM) über den durch die Sperrstange (M) geschlossenen Kontakt eines zugeordneten Tabulierrelais (Xi) geschlossen wird.13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstromkreis für einen Tabuliermagneten (TTM) in einem mittels der Dezimalpunkttaste (K-PT) erregbaren Relais (E) auf einen um eine Einheit niedrigeren Stellenwert umgeschaltet wird (Leiter £-1, E-8).14. Maschine nach Anspruch 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn der Bewegung der Anschläge (TA ο bis TA 9) ein Zusatzmagnet (THM) erregt (Schalter TIS) und kurz vor Beendigung der Bewegung der Anschläge ein Widerstand (TZZ) in die Erregerstromkreise für die Tabuliermagneten (TTM) eingeschaltet wird (Schalter TMS).15. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Unterbrechung (Abfallen des Relais FT) des Erregerstromkreises für den Tabuliermagneten (TTM) der Erregerstromkreis für ein den Druckvorgang einleitendes Relais (F) geschlossen wird (Abfallen des Relais F).16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstromkreis für das den Druckvorgang einleitende Relais (F) bei jedem Schaltschritt des Papierwagens (TC) mittels eines durch diesen gesteuerten Schalters (TWH) geöffnet und wieder geschlossen wird und das Relais (F) bei jeder neuen Erregung ein einen Druckimpuls für den nächsten Stelleuwert aussendendes Schaltrelais (Ti bis T6) erregt.17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Papierwagen (TC) getrieblich verbundene Schaltscheibe (TAE) nach einem vollständigen Schaltschritt einen in dem Erregerstromkreis für das den Druckvorgang einleitende Relais (F) liegenden Schalter (TWH) geschlossen hält und der Schalter (TWH) während des Schaltschrittes geöffnet wird (Feder TAH).18. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schrittschaltrelais (Ti bis T6) ausgehenden Impulse über ein entsprechend der Stellenanzahl des ganzen Teiles der in dem Speicherwerk (LK 1 bis LK 0) befindlichen Zahl erregtes Stellenwertrelais (DD ο bis DD 4) nacheinander auf die unter den Sperrstangen (M) geschlossenen Kontakte (EL) angelegt und über diese zu den Zifferndruckmagneten (TTMi bis TTMg) geleitet werden.19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erregung eines bestimmten Schrittschaltrelais (Ti bis T6) jedes Stellenwertrelais (DDo bis DD 4) die Erregung eines Punktdruckmagneten (TPT) bewirkt (Relais ER 2).20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das die Erregung des Punktdruckmagneten (TPT) bewirkende Relais (ER2) ferner zum Schließen eines Haltestromkreises für die Schrittschaltrelais (Ti bis T6) dient, so daß die durch die Papierwagenbewegung (Schalter TWH) für den Abdruck des Punktes bewirkte Abschaltung und Erregung des Druckeinleitungsrelais (F) keine Änderung des Zustandes des Schrittschaltrelais (T 1 bis T 6) hervorruft.21. Maschine nach Anspruch 9, dadurch ge- no kennzeichnet, daß die Antriebsmagneten (TTM) für die Tabulieranschläge (TA ο bis TA 9) auch durch die normalen Zifferntasten (KK 1 bis KKo) des Tastenfeldes nach entsprechender, mittels einer Tabulationstaste (K-TAB) bewirkter Umschaltung erregbar sind.22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Drücken der Tabulationstaste (K-TAB) Umschalterelais (TABi, TABz) erregt werden, die eine Verbindung der Zifferntasten (KK 1 bis KK o) mit den Ziffernsperrelais verhindern.23. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der gedrückten Tabulationstaste (K-TAB) und der gewünschten Zifferntasten (KKi bis KKo) erst dann erfolgt(Schalter TIS), nachdem der Papierwagen (TC) seine Tabulierbewegung ausgeführt hat.24. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Einstellung des Papierwagens (TC) auf die sich aus der Stellenanzahl der beiden Faktoren ergebende höchstmögliche Stellenzahl des ganzen Produktteiles der Abdruck der ersten Ziffer verhindert wird (Relais AF), wenn diese eine Null ist.25. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der über den Nullkontakt des. höchsten Stellenwertes eines Produktes in dem Produktbildungsspeicherwerk (8.LK1 bis 8.LK o) verlaufende Impuls über ein Relais (AF) auf einen Leerlaufmagneten (TPS) umgeschaltet wird.26. Maschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Umschalten eines Nulldruckimpulses auf den Leerlaufmagneten (TPS) dienende Relais (AF) durch das Ansprechen des Produktdruckrelais (8.REC) erregt und nach dem ersten Schaltschritt des Papierwagens (TC) wieder ausgeschaltet wird (über den Scheibenschalter TWH), so daß in den folgenden Stellenwerten etwa auftretende Nulldruckimpulse zu dem Nulldruckmagneten (TPMo) geleitet werden.27. Maschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckimpulse gewisser Stellenwerte erst eine Erregung des Leerlaufmagneten (TPS) bewirken (über Kontakt ι D-14, Relais ER 1), bevor sie zu den zugeordneten Kontakten dier Ziffernrelais (8.LÄ"i bis 8.LKo) gelangen, um eine vielsteilige Zahl in Zifferngruppen aufzuteilen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 432 436, 458481, 740.Hierzu 31 Blatt Zeichnungen609 633 9.56
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