DE948752C - Muehle mit einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel und einer darin betraechtlich schneller umlaufenden, mit Schlagbalken versehenen Schlaegerwelle - Google Patents

Muehle mit einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel und einer darin betraechtlich schneller umlaufenden, mit Schlagbalken versehenen Schlaegerwelle

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DE948752C
DE948752C DEH7257A DEH0007257A DE948752C DE 948752 C DE948752 C DE 948752C DE H7257 A DEH7257 A DE H7257A DE H0007257 A DEH0007257 A DE H0007257A DE 948752 C DE948752 C DE 948752C
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DE
Germany
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mill
drum
striking
bars
disc
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Expired
Application number
DEH7257A
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English (en)
Inventor
Ludwig Meyer
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Hazemag M B H
Original Assignee
Hazemag M B H
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Mühle mit einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel und einer darin beträchtlich schneller umlaufenden, mit Schlagbalken versehenen Schlägerwelle Die Erfindung betrifft eine Mühle, bestehend aus einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel, die durch ringförmige Zwischenwände in mehrere Kammern unterteilt ist, sowie einer in der Trommel angeordneten, beträchtlich schneller umlaufenden Schlägerwelle, an der in den Kammern vorgesehene Schlagbalken mittels radartiger Haltemittel befestigt- sind. Das Neue besteht darin, daß die Haltemittel als vollwandige Scheiben ausgebildet sind, von denen in jeder Kammer mit Abstand von den beiden die Kammer begrenzenden, ringförmigen Zwischenwänden eine Scheibe vorgesehen ist, und daß die Zwischenwände so weit radial nach innen zwischen die Scheiben ragen, daß das Mahlgut auf dem Wege von einer Mittelöffnung der Zwischenwände zu der die nächste Scheibe umgebenden Ringöffnung bzw. von dieser zur nächsten Mittelöffnung die von den beidseitig der Scheiben angeordneten Schlagbalken durchlaufende Zone durchqueren muß.
  • Hierdurch wird das Mahlgut immer wieder in den Bereich der Schlagbalken gebracht und sehr innig mit dem Luftstrom vermengt, da es wellenförmige Wege in der Längsrichtung durch die Mühle hindurch zurücklegen muß, wobei durch den Umlauf der Trommel ein Absetzen des Mahlgutes verhindert wird. Sowohl seine Zerkleinerung wie auch die Abnutzung der Schlagmittel ist bei der Mühle gemäß der Erfindung daher außerordentlich gleichmäßig, was einen guten Wirkungsgrad und eine lange Lebensdauer der Mühle gewährleistet. Durch Ringscheiben und Kreisscheiben einen derartigen geschlängelten Weg durch die Mahlzone hindurch herbeizuführen, ist an sich zwar bekannt. Dies wurde aber bisher nur bei Mühlen mit ortsfestem Gehäuse vorgenommen. Die Drehung des Gehäuses gemäß der Erfindung verbessert die Mahlleistung noch zusätzlich, so daß hierdurch die etwas umständlichere Bauart der Vorrichtung bei weitem wettgemacht wird.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und zeigt in Abb. i und 2 schematisch je eine Schlagtrommelmühle im Längsschnitt.
  • Zwischen dem Mahlguteinlauf io (Abb. i) und der Austragleitung i i ist die Trommel 12 angeordnet, die durch den Antrieb 13 in Drehung versetzt wird. Gleichachsig mit ihr ist die Welle 14 gelagert, die beträchtlich schneller umläuft. Auf ihr sind vollwandige Scheiben 15 befestigt, welche Schläger 16 tragen. Zwischen den Scheiben 15 sind in der Trommel 12 vollwandige Ringquerwände i7 eingesetzt. Ferner sind am Innenmantel der Trommel 12 Hubschaufeln vorgesehen.
  • Das zweckmäßig von dem die Mühle durchziehenden Luftstrom eingetragene Mahlgut gelangt aus der Zuleitung io in die Trommel 12 und wird von deren Hubschaufeln 18 emporgenommen. Fällt es von ihnen herab, so wird es von: den Schlagleisten 16 getroffen, zerkleinert und gegen die Wandung der Trommel 12 geschleudert, wodurch es weiter zerkleinert wird. Dabei wandert es um die Scheiben 15 herum gegen die diese Mahlkammer abschließende Ringwand 17, um durch deren Mittelöffnung hindurch in die nächste Mahlkammer zu gelangen. Hier wird es erneut emporgehoben und beim Niederfallen geschlagen, geschleudert und zerkleinert, um ebenfalls um die Schlagleistenscheibe herum zur folgenden Ringwand und durch deren Mittelöffnung in die letzte Mahlkammer zu' gelangen und an deren Ende aus der Trommel 12 durch die' Ableitung ii ausgetragen zu werden. Jedes Teilchen des Mahlgutes legt daher einen schrauben- und wellförmig vielfach gewundenen Weg durch den ganzen Mahlbereich hindurch zurück. Es erfährt hierbei eine weitestgehende Zerkleinerung. Außerdem werden die Schlagleisten auf ihrer ganzen Oberfläche beaufschlagt und daher gleichmäßig abgenutzt.
  • Bei dem in Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Schlagbalken 26 von den beiden auf der Welle 24 sitzenden Scheiben 25 getragen. Die Ringwände 27 erstrecken sich deshalb nach innen mit geringem Abstand bis an diese Schlagbalken 26 heran. In den Stirnwänden der Trommel 22 sind gegenüberliegende Öffnungen 29 mit Verschlußdeckeln 30 vorgesehen, um die Schlagbalken z6 leicht herausnehmen zu können. Sie lassen sich daher nach einiger Abnutzung der einen Seite unschwer herausnehmen und umdrehen, bei völliger Abnutzung auch bequem erneuern, so daß diese aus wertvollem Werkstoff bestehenden Teile praktisch weitgehend aufgebraucht werden können. Am Einlauf 20 sind hier gleichfalls Schlagstifte 31 ortsfest angebracht, die mit den nach dieser Seite hin herausstehenden Enden der Schlagbalken sowie mit weiteren Schlagbolzen 32 zusammenarbeiten, die an der hier befindlichen Scheibe 25 näher nach der Achse hin sitzen. Hierdurch wird eine Vorzerkleinerung des eintretenden Gutes bewirkt.
  • Die Mühle gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft für sehr hartes Gut, das mit den bekannten Mühlen nur sehr unvorteilhaft zu zerkleinern ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mühle, bestehend aus einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden, mit Hubleisten versehenen Trommel, die durch ringförmige Zwischenwände in mehrere Kammern unterteilt ist, sowie einer in der Trommel achsparallel angeordneten, beträchtlich schneller umlaufenden Schlägerwelle, an der in den Kammern vorgesehene Schlagbalken mittels radartiger Haltemittel befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel als vollwandige Scheiben (15, 25) ausgebildet sind, von denen in jeder Kammer mit Abstand von den beiden die Kammer begrenzenden, ringförmigen. Zwischenwänden (17, 27) eine Scheibe vorgesehen ist, und daß die Zwischenwände so weit radial nach innen zwischen die Scheiben ragen, daß das Mahlgut auf dem Wege von einer Mittelöffnung der Zwischenwände zu der die nächste Scheibe umgebenden Ringöffnung bzw. von dieser zur nächsten Mittelöffnung die von den beidseitig der Scheiben angeordneten Schlagbalken (16, 26) durchlaufene Zone durchqueren muß.
  2. 2. Mühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagbalken (26) von mehr als einer Scheibe (25) getragen werden, wobei die ringförmigen Zwischenwände (27) sich nach innen bis nahe an die Schlagbalken erstrecken.
  3. 3. Mühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaßende der Trommel (22) ortsfeste Stifte (31) vorgesehen sind, die zwecks Vorzerkleinerung des Mahlgutes mit auf der dem Einlaß zugewendeten Seite der dem Einlaß zunächst gelegenen Scheibe (25) vorgesehenen Schlagbolzen (32) und Schlagbalken (26) nach Art einer Stiftmühle zusammenarbeiten.
  4. 4. Mühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stirnwänden der Trommel (22) durch Deckel (30) verschließbare Öffnungen (29) vorgesehen sind, durch welche die Schlagbalken (26) in axialer Richtung ausbaubar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 122 979, 549 632. 634 856, 684 470, 398 562, 380 792.
DEH7257A 1951-01-16 1951-01-16 Muehle mit einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel und einer darin betraechtlich schneller umlaufenden, mit Schlagbalken versehenen Schlaegerwelle Expired DE948752C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE122979C (de) *
DE380792C (de) * 1923-09-12 Frederick Seymour Schlaegermuehle
DE398562C (de) * 1924-07-10 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Schlagmuehle zur Zerkleinerung von Kohlen und anderen Stoffen
DE549632C (de) * 1932-04-29 Schnellpressenfabrik Akt Ges H Muehle mit an einer umlaufenden Schlagscheibe befestigten Schlagstiften und geblaesefluegelartigen Zerkleinerungsmitteln
DE634856C (de) * 1934-10-10 1936-09-04 Friedrich Gotha Dipl Ing Schlaegermuehle
DE684470C (de) * 1937-10-23 1939-11-29 Buettner Werke Akt Ges Mahltrocknungsvorrichtung

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