DE399102C - Zerkleinerungsvorrichtung - Google Patents
ZerkleinerungsvorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/28—Shape or construction of beater elements
- B02C13/2804—Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Zerkleinerungsvorrichtungen zur Herstellung von
staubfeinem Gut mit stabförmigen Schlägern, die abwechselnd auf der Welle oder an
der Wandung einer die Welle umgebenden Trommel in zur Achse senkechtem Ebenen
sitzen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Dicke sowohl der auf der Welle sitzenden, wie der
an der Trommelwandung befestigten Stäbe und der Abstand je zweier in derselben Querschnittsebene
benachbarter Stäbe so gering ist, daß, wenn die Stäbe eines sich drehenden Stabkranzes gerade in der Mitte zwischen den
Stäben des an der Trommelwandung befestigten Stabkranzes liegen, freie Zwischenräume
zwischen sämtlichen Stäben vorhanden sind, die ein achsiales Durchströmen der Luft
durch die Vorrichtung zulassen, während durch die eng aneinander vorbeistreichenden
Kanten das Gut zerkleinert wird. Dadurch, daß die Luft oder der Dampf, der das zu zerkleinernde
Gut durch die Zerkleinerungsvorrichtung mit durchreißt, achsial strömen
kann, wir 1 er lie mitgerissenen Teile gegen
die Kanten der Einzelstäbe schleudern oder sie an diesen Kanten mit großer Geschwindigkeit
vorbeiführen, wodurch ein Abtrennen ganz feiner Teile von dem festen Gut eintritt.
Durch die neue Anordnung soll also erreicht werden, daß einmal infolge der Vermehrung
der Schneid- und Quetschstellen zwischen den beiden Stabkränzen ganz feines
l'ulver hergestellt werden kann uirl daß ferner
infolge der Schaffung eines Raumes für das . Durchströmen der Luft das Gut in der Vorrichtung
der Reihe nach über die verschiedenen Werkzeuge zum Zerschneiden und Zerquetschen
befördert wird.
Die Möglichkeit, die Zahl der Schneid- und Brechwerkzeuge wesentlich zu erhöhen, ist
dadurch gegeben, daß diese Werkzeuge, d. h. die Stäbe der Stabkränze, in der Richtung
des Luftstromes und Guttransports hochkantig gestellt werden, so daß sie dem Gut-
strom ihre schmale Seite darbieten. Wenn nachstehend von der Dicke und Breite der
Stäbe die Rede ist, so ist also unter der Dicke die Abmessung in der Ouerschnittsebene der
Zerkleinerungsvorrichtung und unter der Breite die Abmessung in der Mühlenlängsrichtung
zu verstehen.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. <i
Abb. ι zeigt die ganze Anlage im Aufriß, teilweise im Schnitt; Abb. 2 ist ein Schnitt
nach Linien-B der Abb. 1.
ι ist ein Speisetrichter, in welchen der zu pulverisierende Rohstoff eingeschüttet
wird. Ein geeignet angetriebener Verteiler 2 regelt die Gutmenge, die der Zerkleinerungsvorrichtung
zugeführt wird.
Die Hauptwelle 3 der Zerkleinerungsvorrichtung, die in zwei Lagern 4 ruht, erhält
ihren Antrieb durch eine Scheibe 5, die durch einen Riemen- oder Zahntrieb o. dgl. oder
einen Elektromotor angetrieben wird, oder durch eine Kupplungsmuffe, die unmittelbar
mit dem Motor verbunden ist. Die Welle 3 geht ihrer ganzen Länge nach durch einen
dichten zylindrischen Mantel 6 hindurch, in dessen Innern sich die Schläger und der Ansaugeventilator
7, der zum Austreiben des zerkleinerten Gutes dient, befinden. Dieser Ventilator 7 saugt durch eine nahe der Einführungsstelle
für dasRohgutvorgeseheneöffnung 8 Luft derart an, daß das feingepulverte
Claims (1)
- Gut und die Luft durch die Vorrichtung hindurchgezogen werden, wobei die Luft sich mit Staub beladet, den sie infolge ihrer Geschwindigkeit in der Schwebe halten kann, um schließlich bei 9 ausgetrieben zu werden. Bei der veranschaulichten Anlage sind bei 10 zwei Brechhämmer dargestellt, die in bekannter Weise das Gut so weit vorbrechen sollen, daß genaues Arbeiten der eigentlichen>° Zerkleinerungsvorrichtung gesichert ist. Diese Vorrichtung besteht aus stabförniigen Schlägern 12,13, die abwechselnd auf der Welle 3 oder an der Wandung einer die Welle 3 umgebenden Trommel sitzen. Die Stäbe können, da sie nur noch ein bereits ziemlich fein zerkleinertes Gut zu bearbeiten haben, von geringer Stärke sein, so daß ihre A'nzahl wesentlich erhöht werden kann. Nur zwecks Verdeutlichung ist in Aibb. 1 die Anzahl der Stabkränze auf vier und in Abb. 2 die Anzahl der Stäbe eines jeden Kranzes auf 24 beschränkt.Die Förderluft, die während ihres Durchganges durch die Vorbereitungsräume mit bereits zerstückelten Teilchen beladen wird, muß, um die Säugöffnung des Ventilators zu erreichen, der Reihe nach alle Zellen zwischen den beweglichen Stäben, die sich mit der Geschwindigkeit der Welle 3 bewegen und den feststehenden Stäben passieren. Hieraus ergibt sich für jedes feste Teilchen eine beträchtliche Anzahl von Stoßen undReibungen sowohl an den beweglichen Stäben als an den festen Stäben, gegen welche die Teilchen geworfen werden.Der Durchmesser der aufeinanderfolgenden Stäbe vom Eintritt bis zum Austritt hin kann bei den einzelnen Ausführungsarten wechseln, während ihre Anzahl gleich oder zunehmend sein kann. Die Entfernung oder der Spielraum zwischen den sich drehenden und den feststehenden Stäben nimmt nach dem Austrittsende hin zweckmäßig ab, damit die Reibungswirkung gleichbleibt oder sogar in dem Maße wächst, als die Abmessungen der Kohlenstückchen abnehmen.Da festgestellt ist, daß die Abnutzung der Stäbe nahe dem Umfang stärker ist als zum Mittelpunkt hin, können die Dicke und Breite der Stäbe verschieden sein.Was die Gestalt der Stäbe anbelangt, die der Einfachheit halber in der Zeichnung geradlinig ausgeführt sind, so kann diese auch anders ausgeführt werden. Sind die Stäbe eben, so werden sie zu dem Zweck in einem geeigneten Winkel zur Längsachse des Apparats angeordnet. Es wird auch vorteilhaft sein, ihnen eine gewisse Krümmung zu geben, die so berechnet ist, daß sie so weit als möglich den Widerstand, den sie der Luft entgegensetzen und in dem Maße, als die Luft von Eintritt in die Vorrichtung zum Austritt hin fortschreitet, verringert.Diese letztere Bedingung setzt voraus, daß die Luft durch die Vorrichtung hindurchgeht, ohne eine Antriebswirkung auf die Welle 3 auszuüben, die selbst durch eine äußere Kraftquelle angetrieben wird. Dies ist keine notwendige Maßnahme, vielmehr kann man sich auch den Fall denken, daß die Luft die Umdrehung des beweglichen Teiles der Zerkleinerungsvorichtung bewirkt. Benutzt man statt Luft trockenen Dampf, so bietet dies keinerlei Unzuträglichkeiten für die spätere Verwendung des pulverisierten Brennstoffs. Dieser Dampf wird vorteilhaft als Fördermittel benutzt, in welchem Falle die Schläger als Stator und Rotor einer richtigen Reaktionsturbine ausgeführt werden, in welcher die von dem Dampf auf den Rotor ausgeübte Kraftwirkung vom Eintritt zum Austritt hin zunimmt.Da die Feinheit des endgültig erzielten 'Pulvers von der Winkelgeschwindigkeit abhängig ist, mit welcher der Rotor sich im Stator verschiebt, so kann man, um keine übermäßigen Umlaufgeschwindigkeiten, zu erhalten, die beiden Stabkränze in umgekehrtem Sinne zueinander umlaufen lassen. Der Apparat wird alsdann zwei Rotore umfassen, doch wird die Wirkungsweise genau dieselbe sein.Pat ε ν T-A ν SPRU ch:Zerkleinerungsvorrichtung zur Herstellung von stäubfeinem Gut mit stabförmigen Schlägern, die abwechselnd auf der Welle oder an der Wandung einer die Welle umgebenden Trommel in zur WeI- lno lenachse senkrechten Ebenen sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke sowohl der auf der Welle sitzenden wie der an der Trommelwandung befestigten Stäbe und der Abstand je zweier in derselben Querschnittsebene benachbarter Stäbe so gering ist, daß, wenn die Stäbe eines sich drehenden Stabkranzes gerade mder Mitte zwischen den Stäben des an der Trommelwandung befestigten Stabkranzes liegen, freie Zwischenräume zwischen sämtlichen Stäben vorhanden sind, die ein achsiales Durchströmen der Luft durch die Vorrichtung zulassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57885D DE399102C (de) | Zerkleinerungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57885D DE399102C (de) | Zerkleinerungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE399102C true DE399102C (de) | 1924-07-19 |
Family
ID=7492148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57885D Expired DE399102C (de) | Zerkleinerungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE399102C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2561388A (en) * | 1945-08-20 | 1951-07-24 | Microcyclomat Co | Classifier units for friable material pulverizers |
| DE903410C (de) * | 1949-11-19 | 1954-02-04 | Borsig Ag | Mehrreihige Schlaegermuehle mit axialer Luftansaugung und an den Enden der Schlaegertrommel vorgesehenen Luefterraedern |
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- DE DES57885D patent/DE399102C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2561388A (en) * | 1945-08-20 | 1951-07-24 | Microcyclomat Co | Classifier units for friable material pulverizers |
| DE903410C (de) * | 1949-11-19 | 1954-02-04 | Borsig Ag | Mehrreihige Schlaegermuehle mit axialer Luftansaugung und an den Enden der Schlaegertrommel vorgesehenen Luefterraedern |
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