DE666293C - Mahltrocknungsanlage - Google Patents

Mahltrocknungsanlage

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DE666293C
DE666293C DES117819D DES0117819D DE666293C DE 666293 C DE666293 C DE 666293C DE S117819 D DES117819 D DE S117819D DE S0117819 D DES0117819 D DE S0117819D DE 666293 C DE666293 C DE 666293C
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    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
    • B02C13/09Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Mahltrocknungsanlage Die Erfindung betrifft eine Anlage zum raschen und ausgiebigen Trocknen von pulverförmigem oder körnigem Gut aller Art mit verhältnismäßig großem Wassergehalt, wie beispielsweise Mineralien oder Erze und insbesondere Flotationskonzentrate.
  • Diese Trockenanlage ermöglicht es, das die feinen Teilchen eines wasserhaltigen Stoffes umhüllende Wasser durch, kombinierte und wiederholte Schleuder-, Zerkleinerungs-, Prall-und Rühr- bzw. Mahlwirkung und durch Förderung des zu trocknenden Gutes in einem zweckmäßig erhitzten Luft- oder sonstigen Gasstrom, welcher infolge ständiger Erneuerung anWasserdampf ungesättigt bleibt, rasch zu verdampfen.
  • Die Trockenanlage gemäß Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Rohr, das vom Trockengut im Zuge der Trockengase durchwandert wird und in welchem mehrere als Schleudervorrichtung wirkende, mit Flügeln oder Schaufeln o. dgl. versehene Umlaufkörper hintereinander in Abständen quer zur Rohrachse angeordnet sind. Die Schaufeln oder Flügel der Umlaufkörper sind in solcher Zahl vorgesehen und so ausgebildet, daß der rasch bewegte Umlaufkörper für das im Rohr bewegte Gut eine die Bewegung in Richtung der Rohrachse hindernde Wand bildet und das Gut gegen die Rohrwand schleudert.
  • Die unter der Einwirkung der Schleuderkraft auf die Rohrwandung aufprallenden Teilchen des zu trocknenden Gutes werden zunächst zerschlagen (Desaggregationswirkung). Vor allem wird das die Teilchen umhüllende Wasser unmittelbar auf die warme Rohrwand abgeschleudert, wo es dann unter der Einwirkung der Wärme der Wand und des gleichzeitig im Rohr in turbulenter Strömung bewegten Trockengases rasch verdampft. Eine derart intensive Trockenwirkung könnte durch bloße Schlagwirkung von umlaufenden Flügelrädern u. dgl. nicht erzielt werden. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich von solchen bekannten Vorrichtungen, bei welchen das Trockengut einem schnell umlaufenden Gebläse axial zugeführt und dann tangential in ein Rohr abgeführt wird.
  • Das in der Vorrichtung gemäß Erfindung durch einen Umlaufkörper mit entsprechend ausgebildeten Schleuderflächen in seiner Dewegurig abgebremste, gegen die Rohrwand geschleuderte und dabei weitgehend von Wasser befreite und auch zerkleinerte Gut wird dann von der Wandung des Rohres unter Mitwirkung des wirbelnden Trockengasstromes dem nächsten in entsprechender Entfernung angeordnetenUmlaufkörper zugeführt, wo. sich die kombinierte Einwirkung auf das Gut.wiederhalt.
  • Die intensive Bewegung des Gutes und die durch die rasche Bewegung der Umlaufkörper ,erzeugten Luftwirbel halten das fein zerteilte Gut in der Trockenluft in Suspension und führen es durch das Röhr hindurch: Einzelne der Flügel können mit Ansätzen versehen sein, um das Abschleudern des Trockengutes von einem Umlaufkörper auf den nächstfolgenden zu erleichtern.
  • Durch die vorstehend beschriebene wirbelnde Behandlung ergibt sich in äußerst kurzer Zeit eine große Berührungsfläche zwischen den Einzelteilchen und dem zur Trocknung dienenden Gas, d. h. also eine große Trockenflache.
  • Die Schaufeln oder Flügel der Umlaufkörper können verschiedene Formen annehmen, die sich aus den allgemeinen Theorien der Mechanik oder aus der Erfahrung je nach den speziellen Bedingungen, unter welchen sie verwendet werden sollen, ergeben. Die Flügel können insbesondere eben oder schraubenförmig sein oder schraubenförmige Flächen bzw. gewölbte oder gekrümmte Flächen aufweisen und konstanten oder unveränderlichen Schraubengang bzw. Einfallwinkel aufweisen. Der Querschnitt der Flügel kann beispielsweise fischförmig sein. Die Flügel oder Schaufeln können bei zwei aufeinanderfolgenden Umlaufkörpern entgegengesetzt angeordnet sein, so daß sie entgegengesetzte Bewegung ausführen und so eine noch heftigere Schlagwirkung ausüben.
  • Das Rohr kann auf seiner ganzen Länge einen gleichförmigen Querschnitt haben; es kann auch nach dem Austragende verjüngt zulaufen. Das Rohr kann waagerecht, schräg oder senkrecht angeordnet sein. Die Abstände zwischen den umlaufenden Prällkörpern oder Flügelrädern können nach dein Austragende des Rohres zu größer werden. Unabhängig von der Bewegung der Umlaufkörper kann das Rohr in eine langsame Wälz-Bewegung versetzt werden: Zur Erzeugung des Luftstromes im Rohr kann ein an die Austrägmündung angeschlossenes Sauggebläse oder ein an die Einlaßmündung angeschlossenes Druckgebläse dienen. Die den Trockenstrom bildende Luft (oder Gas) kann zuvor beheizt werden, z. B, in einer Feuerung, die sie vor dem Eintritt in das Rohr durchquert. In der Nähe der Beschickungsstelle kann das Rohr ein Hilfsrad enthalten, das den Einlauf des Gutes regelmäßig gestaltet: Dieses Rad kann ähnlich wie die Flügelräder ausgebildet sein, wird aber zweckmäßig noch von einer einfachen oder mehrfachen Förderschnecke umgeben.
  • Die umlaufenden Prallkörper oder Flügelräder können nötigenfalls durch jede beliebige Kraftquelle mechanisch angetrieben werden. In diesem Falle kann die Bewegung der Trokkenlüft ganz oder teilweise durch den Umlauf der Flügelräder, deren Ffügel nach Form und Steigung als Luftschrauben ausgebildet sind, bewirkt werden. Umgekehrt können die Fliigel oder Schaufeln der Umlaufkörper aber auch so ausgebildet sein, daß sie von dem durch ein saugendes oder blasendes Gebläse erzeugten Trockengasstrom in Drehbewegung versetzt werden.
  • Der Trocknungsvorgang wird bei der Vorrichtung, wie vorstehend ausgeführt, in erster Linie durch die Prall- und Schleuderwirkung der Umlaufkörper beeinflußt. Mit bekannten Trocknungsvorrichtungen, die einfache umlaufende Schlagwerkzeuge und Stäbtrommeln enthalten, ist eine entsprechende günstige Trocknung nicht zu erzielen, da große Teile des Trockengutes das Rohr durchwandern, ohne überhaupt der Schleuderwirkung ausgesetzt zu werden, und durch die bloße Schlagwirkung eine rasche Wasserverdampfung im oben beschriebenen Sinne nicht erzielt wird.
  • Es sind auch Trockenvorrichtungen bekannt, bei welchen das Trockengut (Schnitzel) durch einen Schleuderkegel gegen ein feststehendes trichterförmiges Sieb geschleudert wird. Solche Vorrichtungen sind lediglich bei senkrecht stehendem Rohr verwendbar; für pulverförmiges Gut sind sie infolge des Gegenstromes zwischen Trockengut und Trockengas überhaupt nicht brauchbar. Der Schleuderkegel wirkt hier nicht als Hemmplatte wie die Umlaufkörper gemäß der Erfindung. Es tritt auch nicht die erfindungsgemäß ausschlaggebende Einwirkung auf die Teilchen auf, durch welche ein Aufprallen auf die Rohrwandung und damit die rasche Wasserentziehung erzielt wird. Außerdem bedingen die feststehenden Siebe der älteren Vorrichtung starke Druckverluste des Trokkengasstromes, wodurch der Kraftbedarf erhöht und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird.
  • In den Zeichnungen stellen dar: Fig. z im Aufriß eineTrockenanlage gemäß der Erfindung mit. einem geraden, verjüngt zulaufenden Rohr, Fig. 2 im Aufriß eins der quer in diesem Rohr angeordneten Flügelräder, Fig. 3 eine Profilansicht dieses Flügelrades, Fig. q. im Aufriß eine andere Ausführungsform der Trockenanlage mit einem schwanenhalsförmigen Rohr, Fig. 5 eine Teilansicht, aus der zu ersehen ist, wie das Rohr in Wälzbewegung versetzt werden kann, Fig. 6 in größerem Maßstäbe eine Ansicht des Rades zur Regelung der Beschickung des Rohres mit dem Gut, Fig. 7 im Schnitt eine Vorrichtung. zum Auseinanderziehen des Rohres und zum Austragen der schwersten oder gröbsten Bestandteile des Gutes.
  • In der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 hat die Anlage ein durchgehendes vollwandiges Rohr i, das vorteilhaft aus einer Anzahl durch Schellen 2 zusammengezogener Bleche besteht. Dieses Rohr i ist an seinen beiden Enden offen und mit dem einen Ende an eine mit Gas, Schweröl, Kohle oder in sonstiger Weise betriebene Feuerung 3, angeschlossen, die die durchziehende Luft vor ihrem Eintritt in das Rohr erhitzt. Mit seinem anderen Ende ist das Rohr an ein Sauggebläse q. angeschlossen. Dieses Gebläse d. sitzt auf einer mit einer Scheibe 5 versehenen Welle, die in einem auf dem Sockel ? eingebauten Lagersitz 6 läuft. Das Gebläse q. ist in einem senkrechten Schacht 8 untergebracht, der mit einem Abscheider g verbunden ist. Dieser Abscheider 9, besitzt eine Austragöffnung i o.
  • In der Nähe seines mit der Feuerung 3 verbundenen Eintrittsendes ist das Rohr i auch an die Beschickungsvorrichtung angeschlossen, die aus einem Aufgabetrichter i i und einem Verteiler i2 besteht; der letztere ist mit einem Trommelverschluß iaa versehen, der sich dem Lufteintritt widersetzt.
  • Im Rohr ist gegenüber dem Verteiler 12 ein Zellen- oder Flügelrad 13 gelagert, das von dem durch das Gebläse q. erzeugten Luftstrom angetrieben wird. Die Aufgabe dieses Rades 13 besteht in der Reglung der Weiterbewegung des Gutes.
  • Zwischen dem Rad 13 und der Austragmündung des Rohres befindet sich eine Reihe in einem gewissen Abstande hintereinander angeordneter umlaufender Umlaufkörper mit derart auseinandergerückten Flügeln oder Schaufeln, daß sie vom Luftstrom in Umlauf versetzt werden und hierbei das Gut in feine Teilchen zerschlagen bzw. es gegen die Wandung schleudern, wodurch eine sehr große Berührungsfläche zwischen diesen Teilchen und der Luft, d. h. eine große Trocknungsfl,äche, erzielt wird.
  • Jeder Umlaufkörper besteht vorteilhaft aus einem Rade mit einer Anzahl von Flügeln 1q., die um eine Nabe 15 drehbar eingebaut sind. Die Nabe 15 wird von Stäben 16 getragen, die an der Innenwandung des Rohres i befestigt sind. Die Flügel 14 sitzen beispielsweise an einem Kranz, der mittels eines Kugellagers (nicht dargestellt) in der Nabe 15 drehbar ist.
  • Die Flügel 14 sind in bezug aurdeinander in solchen Winkeln angeordnet, daß die Räder von dem das Rohr i durchquerenden Luftstrom in Umlauf versetzt werden und das Trockengut schleudern und aufwirbeln können. Zwischen Flügeln und Innenwandung des Rohres besteht ein geringer Zwischenraum, so daß sie sich eben ungehindert drehen können. Einige dieser Flügel haben Ansätze 17, die zum Abschleudern des Gutes von einem Rad zum andern beitragen. Das Gut erfährt auf diese Weise eine wiederholte Zerkleinerung bis zur vollständigen Aufschließung in ganz feine Teilchen, d. h. bis zur Überführung in einen Zustand, der für seine rasche und vollständige Austrocknung außerordentlich günstig ist. Da der Luftstrom andauernd erneuert wird, kann er sich niemals mit Feuchtigkeit sättigen, wodurch die Trocknung noch mehr begünstigt wird.
  • Die Länge des Rohres i und die Zahl der Umlaufkörper kann je nach den praktischen Erfordernissen schwanken. Das Rohr kann, wie es Fig. i zeigt, waagerecht angeordnet sein, aber auch senkrecht oder schräg, ohne daß dies irgendwelchen Einfluß auf die Wirkung hätte. Die Umlaufkörper können durch eine äußere, nicht dargestellte Kraftquelle angetrieben werden. Nötigenfalls kann das Rohr i in langsame Wälzbewegung versetzt werden, um die Fortbewegung des Gutes zu begünstigen, zumal wenn sich dieses in zusammengeballtem Zustande befindet. Eine Vorrichtung zur Erzielung dieser Wälzbewegung ist beispielsweise in Fig. 5 dargestellt. Das Rohr kann gleichförmigen Querschnitt (Fig. 5) oder allmählich abnehmenden Querschnitt (Fig. i und q.) aufweisen.
  • In der Ausführungsform nach Fig. q. ist das Rohr i, anstatt wie in Fig. i gerade zu sein, schwanenhalsförmig ausgebildet und hat einen geneigten Teil auf einem gewissen Abschnitt seiner Länge hinter der, Stelle, wo das Gut durch den Aufgabetrichter i i und den Verteiler 12 eingebracht wird. Auf diesem geneigten Teil wird die Weiterbewegung des Gutes im Rohr infolge der Schwerkraft begünstigt. Diese Weiterbewegung wird ferner noch dadurch begünstigt, daß die Abstände zwischen den Prallkörpern oder Flügelrädern in diesem geneigten Teil kleiner sind. Diese Abstände werden nach dem Austragende des Rohres allmählich größer.
  • Die Eintrittsmündung des Rohres i besitzt eine aufgeweitete Form. Der Austrittstutzen 18 der Feuerung 3 reicht in diese Mündung frei hinein, wodurch eine Saugstrahlwirkung erzielt und somit Verlust an Beschickungsgut vermieden wird. Der Pfeil a zeigt den Eintritt der Luft, und die Pfeile b und e deuten ihren Weg im Rohr i an. Die Feuerung oder Heizkammer 3 kann beispielsweise mit Schweröl betrieben werden, das: durch ein Rohr ig zugeführt wird. Desgleichen sind Regelschieber 2o vorgesehen.
  • Das gegenüber der Eintrittss:t:eht des Gutes im Rohr i angeordnete Rad 13 kann zwecks Anpassung an die in Fig. i dargestellte Bauart so ausgebildet sein, wie es schematisch die Fig.6 zeigt. Die Flügel, deren Zahl und Größe je nach den praktischen Erfordernissen schwanken kann, können von einem Innenkranz 2 i getragen werden; der letztere ist alsdann in einer Nabe 23 gelagert, die von Stäben 22 getragen wird. Diese Stäbe sind auseinandergerückt und an der Innenwandung des Rohres i befestigt. Die Flügel des Rades 13 sind so berechnet, daß sie das in der Richtung des Pfeiles b einfallende Gut in der Richtung des Pfeiles c weiterfördern. Die Flügel 13 sind hier von einer Förderschnecke 24 umgeben, die von einer einfachen oder mehrfachen Metalleiste gebildet wird.: Wie oben bereits angegeben, kann das Rohr i feststehen oder umlaufen. Es kann durch ein Getriebe in Umlauf versetzt werden, wie es etwa in Fig. 5 dargestellt ist. Ein auf dem Umfang des Rohres i angebrachter Zahnkranz 25 kämmt mit einem auf einer Welle 27 aufgekeilten Zahntrieb 26, wobei die Welle in jeder geeigneten Weise angetrieben wird. Diese Welle trägt eine glatte Rolle 28, die gegen einen glätten Kranz 29. am Umfange des Rohres i anliegt.
  • Die Austragmündung des Rohres i kann unmittelbar an die Saugöffnung des Ventilar tors 4 angeschlossen sein (wie es in Fig. i dargestellt ist). Es ist jedoch zweckmäßig, eine Vorrichtung vorzusehen, die das Auseinanderziehen des Rohres sowie das Austragen der schwersten oder der gröbsten Bestandteile des Gutes während der Behandlung gestattet. Eine derartige Vorrichtung ist in den Fig. 4 und 7 dargestellt: Die Austragmündung des Rohres i ist in einer Muffe 30 verschiebbar gelagert; diese letztere hat einen Flansch 31, der mit einem zur Saugöffnung des Ventilators führenden Stutzen 3z verbolzt ist. Eine Packung 33 umgibt das Rohr i und ist zwischen der Muffe 30 und einem losen Flansch 34 eingeklemmt. Der Flansch 34 ist an einem Gehäuse 35 verbolzt, das die Muffe 30 umgibt und sich nach unten fortsetzt, um eine oben abgeschlossene und unten in eine Austragrinne 36 mündende Kammer zu bilden. Zwischen diesem Gehäuse 35 und der Rinne 36 ist, ein einseitiger Verschluß angeordnet, der als Zellenrad 37 bekannter Bauart ausgebildet ist. Dieses Zellenrad 37 sitzt auf einer Welle 38, die eine durch einen Riemen (nicht dargestellt) angetriebene Rolle 39 trägt. Die Trennwände 40 zwischen den einzelnen Zellen des Zellenrades 37 ermöglichen den Übergang des Gutes aus dem Gehäuse 35 in die Rinne oder Rohrleitung 36 infolge der Drehbewegung dieser Trommel, widersetzen sich aber jedem Eintritt von Luft.
  • Die Muffe 30 ist an ihrem unteren Teil mit einer Beschaüfelung 41 versehen, durch deren Zwischenräume die schwersten oder die gröbsten Bestandteile des Gutes in das Gehäuse 35 fallen könen, wie es der Pfeil f andeutet, nun durch die Rinne 36 ausgetragen zu -werden: Während dieser Zeit wandern die nunmehr ausgetrockneten leichtesten Teilchen des Gutes in der Richtung der Pfeile e und g, Die rasche Umdrehung der Flügelräder fördert unter der Wirkung des durch das Rohr i ziehenden Luftstromes durch die Vereinigung verschiedener Wirkungen die Verdampfung des im Gut enthaltenen Wassers, so daß die Austrocknung in äußerst kurzer Zeit eintritt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHr: i. Mahltrocknungsanlage für pulverförrniges oder körniges Gut mit einem Rohr, welches das Trockengut im Zuge der Trockengase durchwandert, und mit einer Schleudervorrichtung, welche auf das Trockengut einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleudervorrichtung aus einer Reihe von in Achsrichtung hintereinander in Abständen quer zur Rohrachse im Rohre angeordneten Umlaufkörpern besteht, deren Flügel oder Schaufeln das Trockengut gegen die Rohrwand schleudern.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel oder Schaufeln so gestaltet sind, daß sie von dem durch ein saugendes oder blasendes Gebläse erzeugten Trockengasstrom in Drehbewegung versetzt werden:
  3. 3. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle mechanischen Antriebs der Flügelräder deren Flügel nach Form und Steigung als Luftschrauben ausgebildet sind, welche im Rohre die Strömungsbewegung des Trockengases ganz oder teilweise erzeugen.
  4. 4. Anlage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umlaufkörper enthaltende Rohr gegen das Austragende hin verjüngt ist und die Umlaufkörper in der Richtung der Förderung des Trockengutes einen allmählich größer werdenden Abstand voneinander haben.
  5. 5. Anlage nach den Ansprüchen z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in dem kohr unter der Eintrittsöffnung für das Trokkengut ein die Weiterbewegung des Gutes regelndes Flügelrad mit Förderschnecke angeordnet ist.
  6. 6. Anlage nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung des die Umlaufkörper aufweisenden Rohres gleitbar abgedichtet in einen Raum mündet, dessen unterer Teil durch ein Zellenrad abgeschlossen ist, welches in eine Austragrinne für die schwersten und gröbsten Bestandteile des Gutes führt, während in Achsrichtung des Trockenrohres die Öffnung für die Abförderung des Feingutes mittels des Treibgasstromes vorgesehen ist.
DES117819D 1934-04-06 1935-04-05 Mahltrocknungsanlage Expired DE666293C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929527C (de) * 1949-05-12 1955-06-27 Arno Andreas Schleudermuehle zur Hartzerkleinerung mit schnell umlaufendem Schleuderrad und Prallplatten
DE958978C (de) * 1950-10-01 1957-02-28 Arno Andreas Trommelmuehle mit einem Durchmesser von 4 bis 5, gegebenenfalls mehr Metern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929527C (de) * 1949-05-12 1955-06-27 Arno Andreas Schleudermuehle zur Hartzerkleinerung mit schnell umlaufendem Schleuderrad und Prallplatten
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