DE380792C - Schlaegermuehle - Google Patents

Schlaegermuehle

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DE380792C
DE380792C DES51773D DES0051773D DE380792C DE 380792 C DE380792 C DE 380792C DE S51773 D DES51773 D DE S51773D DE S0051773 D DES0051773 D DE S0051773D DE 380792 C DE380792 C DE 380792C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen bestimmte Schlägermühle, ι, welche mit in einzelnen, nebeneinander angeordneten Kammern auf Scheiben sitzenden Schlägern versehen sind.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die Schlägerscheiben mit Bezug aufeinander allmählich an Größe nach dem Auslaß hin zunehmen, wahrend die Durchtrittsöft"-nungen der Kammerscheidewände in demselben Maße abnehmen.
In der Zeichnung ist in Abb. ι ein senkrechter Schnitt durch eine Zerkleinerungsmaschine gemäß vorliegender Erfindung dargestellt. AbI). 2 ist ein senkrechter Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine, und Abb. 3 bis 6 sind Einzelheiten.
Das auf einer Grundplatte 1 durch Bolzen befestigte Gehäuse 2, welches die Form einer ao Trommel besitzt, ist in vier Kammern 3, 4, 5 und (), eine Luftkammer 7 und eine Ventilatorkammer 8 unterteilt. Sämtliche Kammern sind durch Scheidewände 9, 10, 11, 12 und 13 voneinander getrennt. Diese Scheidewände liegen im rechten Winkel zur Antriebswelle 14. welche, von den Lagern 15 und 16 getragen, in Längsrichtung das Gehäuse 2 durchsetzt. Die Yentilatorkammer 8 hat eine zum Gehäuse 2 tangential angeordnete Auslaßöffnung i 7, durch welche die fein zerkleinerte, mit Luft durchsetzte Kohle der Gebrauchsstelle zugeführt wird. In den Zerkleinerungskammern 3, 4, 5 und 6 drehen sich auf der Welle 14 festsitzende mit Schlägern 22 versehene Scheiben 18, 19, 20, 21. Diese Scheiben sind vermittels Scherbolzen 24 auf gußeisernen Xaben 23 befestigt. An eiern Scheibenumfang befestigte, nach auswärts vorspringende Arme tragen die Schläger 22. Ringe 25 halten die Scheiben auf den Xaben 23 nach erfolgter Abscherung der Bolzen 24. Die Arme 27 sind entweder starr oder aber ausschwingbar befestigt. Die Schläger 22 können aber auch an den Scheiben unmittelbar durch irgendein anderes Mittel, z. B. vermittels der Ansätze 22' befestigt werden (Abb. 4 und 5).
Die Zerkleinerungskammern sind mit Innenmänteln 30, die Ventilatorkammer mit der üblichen spiralförmigen Innenwandung ausgekleidet. Die Innenmäntel sind mittels Bolzen oder Nieten an dem Gehäuse 2 befestigt, sie : können von letzterem durch eine Füllmasse 31 getrennt sein. Ein oder mehr Lufteinlässe 32 für die Luftkammer 7 sind mit \'entilen 33 zur Regelung der Luftmenge vorgesehen.
Das zu behandelnde Mahlgut wird der Zerkleinerungsmaschine vermittels einer bekannten, nicht gezeichneten Beschickungsvorrichtung durch einen Fülltrichter 34 zugeführt. Ein in der Beschickungsvorrichtung eingeschalteter Schieber sorgt für die erforderliche Zufuhr von Luft zur Förderung des Mahlgutes durch die Maschine.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die Welle 14 dreht sich mit einer hohen minutlichen Geschwindigkeit, z. B. mit ungefähr 1400 Umdrehungen, so daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schläger in der Minute eine sehr große ist. Zur Förderung der zu zerkleinernden Kohlenmasse durch die Maschine wird die erforderliche Luftmenge mittels iles Ventilators 29 durch den Fülltrichter 34 in die Maschine eingesaugt.
Da nun die Schlägerscheiben in bezug auf die Kammerscheidewände so bemessen sind, daß der durch die Mühle gesaugte Luftstrom einen hohlen Kegel bildet, dessen Durchmesser nach der Auslaßstelle hin zunimmt, während die Mantelstärke im gleichen \*erhältnis abnimmt und die Erzeugende der Manteloberrläche eine mehrfach gewundene Bahn beschreibt, deren Windungsumkehrpunkte an den Zerkleinerungsstellen liegen, so wird die in die Kammer 3 eintretende Masse von den mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Schlägern 22 erfaßt und zerkleinert derart, daß die genuteten Schläger 22 die groben Kohlenteilchen an einer Weiterbewegung in dem Luftstrom in achsialer Richtung nach dem Außenende hin hindern, sie vielmehr gegen die Gehäuse- oder Kammerwandung schleudern, wobei sie durch Reibung unter sich und mit den Schlägern sowie mit den Innenmänteln 30 weiter zerkleinert
werden. Die so zerkleinerten, nicht mehr unter Einfluß der Fliehkraft stehenden feineren Kohlenteile werden durch den Luftstrom durch die Öffnung 9 in die Kammer 4 mitgerissen. Hier< wiederum werden die gröberen Kohlenteilchen/' unter dem Einfluß der auftretenden Fliehkraft"' gegen den Gehäuse- oder Kammerumfang geschleudert und so lange bearbeitet, bis sie, leicht genug, von dem Luftstrom erfaßt und in Richtung dem Auslaßende zu weiter mitgenommen werden. Derselbe Vorgang vollzieht sich in den Kammern 5 und 6. Infolge des Einflusses der Fliehkraft auf den allmählich an Tragkraft abnehmenden Luftstrom, wird somit allmählich die Kohlenmasse in den gewünschten fein zerteilten Zustand versetzt.
Da die achsiale öffnung der Scheidewand 9 einen größeren Durchmesser als die Scheibe ; 18 besitzt, so wird auch der dadurch gebildete ' Durchzugskanal für den Luftstrom von Kammer 3 zu Kammer 4 verhältnismäßig weit sein. Der Luftstrom wird somit durch die Wand 9 nicht stark in bezug auf die Drehungsachse abgelenkt, und die gröberen Kohlenstücke sind in der Kammer 3 einer geringeren Fliehkraft als in den folgenden Kammern unterworfen, so daß die Tragkraft des Luftstromes zwischen den Kammern 3 und 4 größer ist als zwischen den anderen Kammern. Dadurch wird eine :
Überlastung und Verstopfung in der Kammer 3, in welcher die Kohlenstücke infolge ihrer Größe weniger leicht von dem Luftstrom mitgeführt werden, verhindert.
Bei Eintritt in die Kammer 4 wird die Be- | wegungsbahn des die Kohlenmasse mit sich ! führenden Luftstromes durch die Scheibe 19 nach auswärts, d. h. dem Kammerumfang zu abgelenkt. Der Durchmesser der Scheibe 19 in bezug auf die Öffnung der Wand 9 ist so j
bemessen, daß eine Verringerung des Durch- ; messers des Durchzugkanals für den Luft- j strom eintritt. Über die Scheibe 19 hinaus ' wird der Radius der Drehungskurve länger, die Fliehkraft stärker, und der Luftstrom wird durch die Wand ro mehr als vorher abgelenkt. Da die Kohlenstücke in der Kammer 4 infolge der vorangegangenen Zerkleinerung in der Kammer 3 weniger grob sind, werden sie leichter durch den Luftstrom mitgerissen und werden mehr durch die auftretende Fliehkraft beeinflußt.
Auf gleiche Weise wird die Kohlenmasse durch die Kammern 5 und 6 bewegt, wobei die Weite des Durchzugkanals für den Luftstrom allmählich kleiner wird, während der Durchmesser der Öffnungen der beiden Wände 11 oder 12 größer wird.
Durch die Anordnung von Nuten auf den Flächen der Schläger 22 werden die Kohlenstücke in nebeneinanderliegende Felder geteilt, wS^irch sie der Luftströmung widerstehen una· leichter gegen die Kammerwandung gescMeudert werden.
Der die nunmehr in fein zerkleinertem Zustand befindlichen Kohlen mit sich führende Luftstrom gelangt in die Luftkammer 7, in welcher ihm die nötige Verbrennungsluftmenge zugeführt wird. Die zusätzliche Luftmenge \-erbindet sich mit dem Luftstrom unter einem rechten Winkel, wobei sich die Mischung während des Durchganges durch den Ventilator vervollständigt. Diese Mischung wird dann durch die Auslaßöffnung 17 nach der Verbrauchsstelle abgeführt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Schlägermühle mit in einzelnen, nebeneinander angeordneten Kammern auf Scheiben sitzenden Schlägern, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Schägerscheiben (18, 19, 20, 21) vom Mühleneinlaß nach dem vor dem Auslaß in bekannter Weise vorgeschalteten Ventilator hin zunehmen, während die Durchmesser der Durchtrittsöffnungen der Kammerscheidewände (9, 10, 11, 12) abnehmen, so daß der durch die Mühle gesaugte Luftstrom einen Hohlkegel bildet, dessen Durchmesser nach der Auslaßstelle hin zunimmt, während die Mantelstärke im gleichen Verhältnis abnimmt und die Erzeu- _gende der Manteloberfläche eine mehrfach gewundene Bahn beschreibt, deren Windungsumkehrpunkte an den Zerkleinerungsstellen liegen.
2. Ausfühhrungsform der Schlägermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Schlägerscheiben (18, 19, 20, 21) nach dem Auslaß zu zunimmt, während der Durchmesser der Durchtrittsöffnungen der Kammerscheidewände (9, 10, 11, 12) gleich oder ungefähr gleich verbleibt, so daß der durch die Mühle gesaugte Luftstrom einen Hohlkörper bildet, welcher eine allmählich nach dem Auslaß zu verminderte Wanddicke besitzt, wobei der äußere Durchmesser des Luftmantels ungefähr derselbe ist, der innere Durchmesser nach der Auslaßstelle hin zunimmt und die Erzeugende der Manteloberfläche eine mehrfach gewundene Bahn beschreibt, deren Windungsumkehrpunkte an den Zerkleinerungsstellen liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES51773D Schlaegermuehle Expired DE380792C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948752C (de) * 1951-01-16 1956-09-06 Hazemag M B H Muehle mit einer von einem Luftstrom durchzogenen, langsam umlaufenden Trommel und einer darin betraechtlich schneller umlaufenden, mit Schlagbalken versehenen Schlaegerwelle
DE958520C (de) * 1950-12-17 1957-02-21 Franz Heller Dr Ing Schlagplatte zum Einsetzen zwischen die seitlichen Scheiben des Schlagrades von Kohlenmuehlen
DE976809C (de) * 1951-03-02 1964-05-06 Franz Dr-Ing Heller Schlagrad fuer Schlaegermuehlen
DE2307988A1 (de) * 1973-02-17 1974-09-05 Hazemag Andreas Kg Schlagleiste fuer prallmuehlenrotoren
EP1023941A3 (de) * 1999-01-27 2001-03-07 BBP Energy GmbH Schlagradmühle

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DE976809C (de) * 1951-03-02 1964-05-06 Franz Dr-Ing Heller Schlagrad fuer Schlaegermuehlen
DE2307988A1 (de) * 1973-02-17 1974-09-05 Hazemag Andreas Kg Schlagleiste fuer prallmuehlenrotoren
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