AT101350B - Schlagmühle für Kohle, Erz usw. - Google Patents

Schlagmühle für Kohle, Erz usw.

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AT101350B
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AT
Austria
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vortex
mill
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Paul Arthur Dr Hirsch
Original Assignee
Paul Arthur Dr Hirsch
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


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   Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine neue schlagwerkartige rotierende   Schlagmühle,   geeignet zur Pulverisierung von Kohle, Erz usw. bis zu einem äusserst feinen Pulverisierungsgrad. Bei dieser Art von Mühlen wird durch eine rotierende Welle ein System von Schlagwerkzeugen mit grosser Geschwindigkeit betätigt, während durch das Gehäuse des Apparates Luft in axialer Richtung durchgeleitet wird. Vorliegende Erfindung ist vorteilhaft in gleicher Weise ausgebildet und die in den Zeichnungen veranschaulichte Ausführungsformen sind zur Pulverisierung und zur   unmittelbaren Zuführung   von Kohle zu einer Feuerung geeignet, wo dieselbe verbrannt werden soll.

   Gegenstand der Erfindung bildet die Schaffung einer   leistungsfähigeren   und vervollkommten Schlagmühle, die Sicherung einer gleichmässigen und   vollständigen   Puiverisierung   behufs   Gewinnung eines Produktes von   feiner Qualität ;   die Verhinderung des Austrittes nicht vollständig pulverisierter Teile, die   Ermöglichung   der Erhöhung der Geschwindigkeit und der Ausbeute, die Reduktion des Raumbedarfes und   schliesslich   die Erhöhung der Dauerhaftigkeit der Maschine. 



   Die vorliegende Erfindung zeigt eine neue Kombination und Anordnung an Maschinen der obenerwähnten Art und ist insbesondere durch die Anordnung von Elementen bzw. Flügeln an einer oder an mehreren Stellen des Systems gekennzeichnet, die derart ausgebildet sind, dass sie die Wirbelbewegungen 
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 Aktion vorherrschend ist, in einen Zustand, wo wenig oder keine relative Rotation, sondern bloss eine axiale Fortbewegung stattfindet, führt zu wichtigen Resultaten. Ausser der beträchtlichen Erhöhung der Pulverisierungsleistung, entsteht auch noch eine Wirkung, durch welche alle Teile von namhafterer Grösse zu den rotierenden Schlägern   zurückgeführt   werden und bloss das allerfeinst pulverisierte Material zur Entladung aus der Mühle gelangt. 



   Von den verschiedenen möglichen Ausführungsformen der Erfindung sind zwei Beispiele veranschaulich, u. zw. eine horizontale und eine vertikale Maschine. 



   Fig. 1 ist die Seitenansicht (teilweise zentraler Querschnitt} einer horizontalen   Schlagmühle,   
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 der Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei die Erfindung an einer vertikalen Maschine veranschaulicht ist. 



   Am Sockel 1 sind die die   Wellenlager 2a   der Hauptwelle 3 tragenden Ständer 2 angeordnet, wobei die Welle die Riemenscheibe 3a trägt. Das   Gehäuse   ist in Form einer Trommel ausgebildet und vorzugsweise unbeweglich. Das Gehäuse ist an verschiedenen Teilen seiner Länge mit einer inneren Auskleidung 4a versehen, die an einer Stelle mit Rippen 31 versehen ist, wodurch das einleitende Brechen bzw. Zermalmen der Kohle unterstützt wird. Das Gehäuse ruht auf Trägern 5 am Sockel 1. 



   Innerhalb des Gehäuses ist eine Reihe vom Kammern bzw. Räumen angeordnet, in denen verschiedene Vorgänge stattfinden. In der ersten Kammer 6 wird das Brechen bzw. Zermalmen der Kohle vorgenommen, worauf die Pulverisierkammer 7 und eine weitere   Pulverisierkammer ? e   folgen. Das Brennmaterial wird durch den durch die Öffnung 8a führenden Trichter 8 in die Brechkammer 6 eingeführt. In diesem Raum sind die vorteilhaft in Form von Flügeln ausgebildeten rotierenden Schläger 9 an einer Scheibe 10 angeordnet, die mittels ihrer Nabe 11 auf der rotierenden Welle 3 aufgekeilt ist. 



  Die grosse Geschwindigkeit und Kraft der Flügel sichern ein wirkungsvolles einleitendes Zermalmen, an dem auch die Rippen 31 teilnehmen. 

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   In der ersten Pulverisierkammer 7 sind zwei Reihen von rotierenden Schlägern in Form von Flügeln 12 veranschaulicht, die auf den durch ihre Nabe auf der Welle befestigten Scheiben sitzen. Die Flügel bzw. Schläger sind, wie veranschaulicht, in die Scheiben eingehängt oder eingebolzt, in einer 
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 stellung gehalten werden. 



   Der in der ersten   Pulverisierkammer   7 stattfindende Vorgang, der mit den später beschriebenen wirbelhemmenden Bestandteilen zusammenwirkt, kann schon genügen, um eine ausserordentliche Feinheit und Gleichmässigkeit der Pulverisierung zu bewirken. In gewissen Fällen ist noch die Anordnung einer zweiten Pulverisierkammer   ? ? zweckentsprechend,   die mit   ähnlichen Schlagfliigeln 15   an einer mit ihrer Nabe 17 auf der Welle 3 aufgekeilten Scheibe 16 ausgestattet ist. 



   Der Raum zwischen den einzelnen Reihen, der   Sehlagflügel   kann als Entladungskammer angesehen werden und wird, wie weiter unten beschrieben, als Hemmungsraum ausgenützt. Die Entladung der Kammer 7 findet durch den Raum bzw. die Kammer 18 statt. Diese führt zur Pulverisierkammer   7a,   die einen Entladungsraum 18a besitzt, der in das Ventilatorgehäuse 19 führt. Der Saugventilator ist am Ende der Reihe angeordnet. Der Ventilator besteht aus einer Reihe von Flügeln 20, die miteinander durch ringförmige Platten bzw. Ringe 20a verbunden sind. Die Ventilatorflügel sitzen an der auf die Welle 3   aufgeteilten   Scheibe 20b.

   Das Ventilatorgehäuse besitzt eine spiralförmige Erweiterung   19a"   durch welche das wirbelnde Material durch die   Entladungsöffnung M peripheriseh nach   aussen geschleudert wird. Es kann für Verbrennungszwecke die zusätzliche Zulassung von Luft erforderlich sein und ist zu diesem Zwecke an der hinteren Stirnwand des Gehäuses eine Öffnung 22 vorgesehen, die mit einem die an dieser Stelle in das Ventilatorgehäuse gelangende Luftmenge regulierenden Verschluss 23 versehen ist.   Mittels der Einsteflsehraube 24 kann   das gegenseitige Verhältnis von Brennmaterial und Luft geregelt werden. 



   Zwischen der Zermalmungskammer 6 und der Pulverisierkammer 7 befindet sich eine   ringförmige   Platte 25, deren Öffnung 26 von dem einen Raum in den nächsten führt. Diese   Öffnung ist   von geringerem 
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 Raum   18a   sind zwischen der   Pulverisierkammer ?' ?   und dem   Ventilatorgehäuse. ? N   Flügel   28   angeordnet. In Verbindung mit dem Raum 18 sind zwei peripherische ringförmige Wände 29 veranschaulicht, die 
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 der Kammer   7 a,   die andere zwischen ihr und dem Ventilatorraum angeordnet ist. 



   Obwohl die wirbelhemmenden Elemente gemäss dtr Zeichnung in Form von Flügeln ausgebildet sind, beschränkt sich die Erfindung nicht auf die veranschaulichte   Bauart oder Dimensionen. Unt : r   Flügel ist ein   beliebiger plattenförmiger bzw. relativ dünner Bestandteil   von wesentlicher Breite bzw. axialer Ausdehnung gedacht. Gemäss der Erfindung sind die   platte nförmig (n Flügd dem   Wesen nach rechtwinkelig zur   Mühlenwelle   und in der axialen   Fortbewfgungsrichtung der Luft   angeordnet, doch können dieselben ohne Beeinflussung der Wirkung etwas   schräg   angebracht werden.

   Die Flügel sind im Verhältnis zur Rotation der Schläger dem Wesen nach feststehend dargestellt, doch schliesst dies keinesfalls dne langsame oder entgegengesetzte Rotation der Flügel aus. Durch diese Flügel wird die Wirbelbewegung, welche von grosser Geschwindigkeit ist. plötzlich gehemmt. Sind die Flügd feststehend, wie veranschaulicht, so wird die Wirbelbewegung der Luft sofort gänzlich aufgehoben und 
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 gänge zwischen den Flügeln sind nicht ringförmig und die Flügel können verschiedenartig angeordnet sein, sie sind jedoch der Einfachheit halber radial veranschaulicht.

   Die Flügel sind an ihren äusseren Enden am Gehäuse oder demselben nahegelegene ortsfeste Teile befestigt und reichen in entsprechendem   Masse   gegen den Mittelpunkt, um ihre Wirkung auf die durch die vordringende Luft   mitgerissenen   festen Teile ausüben zu können. Gemäss der veranschaulichten Ausführungsform reichen sie dem Wesen nach bis zur Welle, die ihnen grössere Starrheit verleiht. Die Flügel können statt radial und gerade ausgebildet auch in anderer Richtung verlaufen oder gebogen sein. Es können noch verschiedene andere Änderungen vorgenommen werden, insoweit nur dir vorteilhafte Wirkung derselben nicht   bednträehtigt wird.   



   Jede Reihe der wirbelhemmenden Flügel ist in einem Raum bzw. Durchgang hinter der Pulveriser-   kammer   angebracht, welche die rasch rotierenden Schläger enthält. Wenn zwei Pulverisierkammern angeordnet sind, ist es vorteilhaft nach jeder derselben eine Wirbelhemmungskammer anzuordnen, die letzte vor dem Ventilatorraum. Wie bereits erwähnt, müssen sich die wirbelnden Materialteile plötzlich den durch die wirbelhemmenden Flügel geschaffenen Bedingungen anpassen. Die wirbelnde Rotation wird im Wesen aufgehoben. Die Luft. dringt in die nächste Kammer vor. Die Materialteile aber stossenan die Seitenflächen der Flügel mit   ausserordentlielh gross r Kraft,   was eine wirkungsvolle Pulverisation ergibt. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wirbelhemmenden Platten relativ dünn, jedoch von wesentlicher Breite ausgebildet und dem Wesen nach rechtwinkelig zur lühlenwelle und in der axialen Fortbewegungsrichtung der Luft oder etwas schräg hiezu angeordnet sind.
    5. Schlagmühle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wirbelhemmenden Platten in gleicher Richtung wie das Schlägerwerk langsam bewegt werden.
    6. Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wirbelhemmenden Platten in entgegengesetzter Richtung wie das Schlägerwerk bewegt werden.
    7. Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass deren Gehäuse und Welle dem Wesen nach vertikal angeordnet sind, wobei die obere Einführungsöffnung (8) für das Zer- kleinerungsmaterial zu einem zentralen Rohr (38) führt, welches mit der Welle (3) rotiert und die Aus- tritt hoffnung desselben vom Boden des Rohres zur Brechkammer (6) führt, oberhalb welcher die Pulverisierkammern (7), eine mit wirbelhemmenden Platten (28) ausgestattete Beruhigungskammer (18) und die Saugvorrichtung (20) angeordnet sind, so dass die Luft durch die Saugvorrichtung gezwungen wird, in dem Rohre (38)
    nach abwärts und dann in dem ringförmigen Räume zwischen dem Rohre und dem Mühlcngehäuse unter Mitnahme des in den Pulverisierkammcrn genügend zerkleinerten Mahlgutes nach aufwärts zu strömen, um mit dem pulverisierten Material (bei 21) aus der Mühle auszutreten. EMI4.1
AT101350D 1923-12-24 1923-12-24 Schlagmühle für Kohle, Erz usw. AT101350B (de)

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