DE942011C - Scheibenspulmaschine - Google Patents

Scheibenspulmaschine

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DE942011C
DE942011C DER1593A DER0001593A DE942011C DE 942011 C DE942011 C DE 942011C DE R1593 A DER1593 A DE R1593A DE R0001593 A DER0001593 A DE R0001593A DE 942011 C DE942011 C DE 942011C
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DE
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thread
machine according
rod
winding machine
lever
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DER1593A
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DE1614583U (de
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Michele Ratti
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Michele Ratti SpA
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Michele Ratti SpA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/1608Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material where the paying-out and take-up stations are stopped at one and the same time

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Scheibenspulmaschine DieErfindung betrifft eineScheibenspulmaschine, bei welcher der Faden mit konstanter Geschwindigkeit und sich verändernder Kreuzung aufgespult wird.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, gegenüber den bekannten Einrichtungen ein schnelleres Herstellen der Spulen zu ermöglichen, wobei die Maschine sowohl zum Abhaspeln von Kuchen als auch von Strähnen dienen soll.
  • Die erfindungsgemäß gestaltete, mit veränderlicher Kreuzung arbeitende Spulmaschine ist dadurch gekennzeichnet, da,ß an jeder Spulstelle sowohl eine Spulenantriebsvorrichtung, die eine Antriebsrolle aufweist, auf welcher eine Spule zwischen ihren Scheiben aufliegt und die durch eine Einrichtung stillsetzbar ist, als auch eine umlaufende Abwicklungsvorrichtung zur Unterstützung der Fadenabwicklung von einem auf. einen Kuchenträger aufgelegten Spinnkuchen, die durch eine weitere Einrichtung stillsetzbar ist, sowie eine durch die Fadenspannung im Gleichgewicht gehaltene Ein- und Ausrückstange vorgesehen. ist, welch letztere mit den Einrichtungen zum Stillsetzen der Abwicklungs- und Spulenantriebsvorrichtung zusammenwirkt.
  • Die weiteren Einzelheiten der Erfindung sind aus den Ansprüchen in Verbindung mit den Zeichnungen und der Beschreibung ersichtlich. Fig. i und i a zeigen die Maschine in schaubildlicher Darstellung in einer für die Abwicklung von 'Kuchen geeigneten Form. Dabei bildet Fig. i a die Fortsetzung der Fig. i.
  • Fig. i b zeigt die Bremse der Antriebsrolle im Schnitt; Fig. 2 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Längsansicht 'der den, Kuchen tragenden Vorrichtung; Fig. 3 ist ein Grundriß, Fig. 4 eine Seitenansicht derselben Vorrichtung; Fig..5 ist ein Längsschnitt einer Einzelheit der erwähnten Vorrichtung; Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Aufwicklungsvorrichtung; ' Fig.7 zeigt einen Längsschnitt der Scheibenspule, mitsamt ihrer Befestigung; Fig. 8 und 8 a zeigen eine der Fig. i und i a ähnliche Darstellung einer Einrichtung der Maschine für die Abhaspelung von Strähnen; Fig. 9, 9a und 9b zeigen eine ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform einer solchen Maschine, wobei die einzelnen Figuren sich an den Stellen Y, K und X anschließen; Fig. io zeigt eine Einzelheit der Klotzbremse der Tragestelle; Fig. ii ist eine Seitenansicht des in Fig. 9 Dargestellten; Fig. 12 zeigt im Längsschnitt und im einzelnen die Antriebsvorrichtung einer weiteren Ausführungsform der Kuchenabwicklungseinrichtung; Fig. 13 zeigt dieselben Teile wie Fig. i2, aber im Seitenriß.
  • Nach der in Fig. i bis 6 dargestellten Ausführungsform besitzt die Maschine eine Stange i, auf deren oberem Ende ein Gegengewicht :2 befestigt ist. Die Stange trägt eine regelbare Fadenbremse 3. Die Stange i ist mit einem Bolzen 4 verbunden, der in einem'Lager 5 drehbar gelagert ist, und auf dem ein Segment 6 befestigt ist. Das Segment 6 besitzt einen Einschnitt 6', in welchem ein Hebel 7 eingreift, der somit in einer der Stellungen der Stange i (in Fig. i in gestrichelten Linien dargestellt) zurückgehalten und in der anderen Stellung freigegeben wird. Der Hebel 7 ist mit einem Drehzapfen 8 eines oberen Armes 67 des Maschinengestells verbunden. Sein anderes Ende wird von dem gabelförmigen Ende 9 einer Stange io gefaßt, die mit einem durch einen Bolzen 12 angelenkten ungleicharniigen Winkelhebel i i verbunden. ist.' Das Ende des langen Armes dieses Hebels i i bewegt sich also schneller als das des kurzen Armes. Auf dem langen Arm des Hebels i i 'ist ein Stift 13 befestigt, der konisch gestaltet und in seiner Höheneinstellung regelbar angebracht ist, derart, daB - ein an ihm unter dem Druck einer Feder 22 anliegender Winkelhebel 14 zurückgehalten. werden kann. Der Hebel 14 ist mit seinem knieartig gebogenen Ende auf einem Arm 15 (Fig. i bis 3) befestigt, während sein zweites Ende frei ist. Der Arm 15, der die in Fig. 3 in gestrichelfen Linien angedeutete Form aufweist, ist _ fest mit einer beweglichen Einrichtung verbünden, die mit einer drehbaren Welle 16 in einem rohrartigen festen Ständer 15' geführt ist und an ihrem oberen Ende einen Querteil 16' und ein Rohr 1.6" aufweist, in welchen eine Welle 17 gelagert- ist. Aüf einem Ende der genannten Welle z7 ist ein Ring 25 angebracht, der dazu dient, die Abwicklung des Fadens von einem Spinnkuchen 27 zu erlei.clifern. Die - Geschwindigkeit dieses Ringes ist 'zweckmäßig größer als die Geschwindigkeit des Fadens. Das andere Ende der Welle 17 trägt eine Reibungsscheibe 18, die in der Ruhestellung von einer Bremse i9 festgehalten wird, die durch eine Feder 2o gegen den Umfang der Scheibe 18 gedrückt wird. Der Druck der Feder 2o und damit das Maß der Bremswirkung läßt sich durch die Mikrometerschraube 2i einstellen. ' Die Feder 22 drückt, abgesehen von ihrer Wirkung auf den Hebel 14, auch die Reibungsscheibe 18 gegen ein auf einer Antriebswelle 24 befestigtes Antriebsrad 23, das somit seine Bewegung auf die Welle 17 und den mit dieser fest verbundenen Ring 25 in der weiterhin beschrieberienWeise übertragen kann.
  • Auf dem Rohr 16" ist auf einer B_ üchse ein Kuchenträger 26- angebracht, von dessen Kuchen 27 sich der Faden abwickelt.
  • Das andere Ende des Winkelhebels i i stützt sich auf eine kugelige Oberfläche 28, welche auf einem oberen Traggestell 32 der Aufwicklungsvorrichtung vorgesehen ist. Der Hebel i i kann auf ein unteres Traggestell 29 und auf das an ihm gelagerte obere Gestell 32 der Aufwicklungsvorrichtung wirken, da das untere Gestell. 29 auf '-der Welle 31 drehbar gelagert ist. Das untere Traggeste1129 trägt eine Antriebsrolle3o, das obere Gestell 32 eine Spule33.-Die Rolle 3o kann sich auf eine Bremse 35 stützen (Fig, i b) oder auf das Reibungsrad 36, das auf einer Welle 37 sitzt und die Rolle 3o und damit die Spule 33 in Bewegung setzen kann. Die Bremse 35 ist auf einem Arm 76' eines zweiarmigen Trägers 76 befestigt, welcher auf der Welle 31 aufgekeilt ist. Auf einem zweiten, zum ersten im Winkel angeordneten Arm 76" des Trägers 76 ist die Feder 36 b - befestigt, welche - das untere Traggestell 29 mit der Rolle 30 gegen das Reibungsrad 36 zieht.
  • Der sich vom Kuchen 27 abwickelnde Faden f tritt durch einen Fadenführer 38 hindurch, welcher mitsamt seiner Tragstange 38' beweglich angeordnet ist und dann durch einen zweiten Fadenführer 39, um alsdann zu der einstellbaren, schon erwähnten Fadenbremse 3 zu gelangen, die die Spannung des Fadens regelt.
  • Von hier läuft der Faden über eine Leitrolle 4o, die auf einem elastischen Draht 41 gelagert ist (Fig. i), und wickelt sich dann auf die Spule 33 (Fig. i und 6) auf, nachdem er durch den in einem Lager 43 hochklappbar gelagerten Fadenführer hindurchgegangen ist. Das Lager 43 ist fest mit einer Stange 44 verbunden, die eine hin und her gehende Bewegung von einer Daumenscheibe erhält, die vom Antrieb der Maschine in Bewegung gesetzt wird. Die Spule 33 wird gemäß Fig. 7 in folgender Weise gelagert: Die Spule besitzt Naben 45 und 46: Die Nabe 45 weist eine Bohrung auf, die im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung der Nabe 46. Die genannten zwei Naben greifen -in zwei Sitze 47, 48 ein, welche im oberen Traggestell 32 vorgesehen sind, sich in Kugellagern. 49; 5o drehen und an ihren Enden durch einen durch eine Schraube 52 befestigten Gegenkegel 51 gehalten sind. Der Sitz 47, der in die Nabe mit der kleinen Bohrung eingreift, ist in eine Muffe 53 eingesetzt, die durch eine Schraube 5@4 mit zylindrischem Kopf in. einer Nabe 32 des oberen Gestells 32 befestigt ist, derart, daß die Muffe in bezug auf das Gestell unverschielilich ist. Der zweite größeren Querschnitt aufweisende Sitz 48 wird in eine Muffe 53' in einer zweiten Nabe 32" eingesetzt und ist durch eine Schraube mit zylindrischem Kopf 54' gegen Herausfallen gesichert. In der Muffe 53', in welche der zweite Sitz 48 eingesetzt ist, ist eine breite Nut 55 vorgesehen, in welche das Ende der Schraube 5q.' eingreift, so daß die Muffe mit dem Sitz vermittels eines Handgriffs 56 in Längsrichtung verschoben werden kann, wobei der Handgriff in einer schraubenförmigen Nut 57 (Fig. i a), die in der Nabe 32' des oberen Gestells 32 vorgesehen ist, verschoben wird. Bei dieser Verschiebung des Handgriffs 56 in der Nut 57 entfernet sich der Sitz 48 vom Sitz 47 und es, ist :somit möglich, die Spule 33 in das obere Gestell einzusetzen bzw. aus demselben herauszunehmen. Um@ das Einsetzen der Spule zu erleichtern, sind in der Nähe der Sitze auf dem genannten Gestell kleine Stifte 65 vorgesehen, auf welche die Spule beim Einsetzen gestützt werden kann, so daß ihre Achse sieh. schon, in einer Stellung befindet, die beinahe konzentrisch zur Achse der Sitze ist, so daß der- Eingriff der letzteren leicht und ohne Beschädigungen stattfinden kann.
  • Diese Anordnung gestattet, daß die zwei Sitze ausgewechselt werden. können, und zwar kann die Gegenspitze mit kleinem Sitz links und diejenige mit großem Sitz rechts und umgekehrt angeordnet werden, um es zu. ermöglichen, Spulen zu wickeln, die auf der Zwirnmaschine entweder mit Links-oder mit Rechtszwirnung verarbeitet werden können.
  • Um das Anhalten der Maschine bei gänzlich aufgewickelter Spule zu bewirken, ist folgende Vorrichtung vorgesehen (Feg. i a, Fig. 6). Das obere Gestell 32, das die Spule 33 trägt, weist einen Vorsprung 59 auf, in welchen eine Mikrometerschraube 6o eingeschraubt ist, die einen stumpfen Kegel 6ö aufweist, dessen größere Fläche nach unten gekehrt ist. Auf dem unteren Gestell 29 ist am Bolzen 61 ein Hebel 62 drehbar gelagert, der einen Stift 63 aufweist, der vermittels einer Feder 64 gegen den stumpfen Kegel 6o' der genannten Schraube ge halten wird. D.ie Spule 33 legt sich durch Schwerkraft gegen die Antriebsrolle 30, und, während der Faden sich aufwickelt, hebt sich diese, so daß sie das obere Gestell und die Schraube 6o nach oben mitnimmt. Auf dem Hebel 62 ist außerdem über dem Stift 63 eine Fläche 66 vorgesehen, auf welcher sich der stumpfe Kegel 6o' der Schraube 6o aufstützt, wenn das obere Gestell 32 zum Einsetzen wie *auch zum Abnehmen der Spule 33 sich in der oberen. Stellung befindet. .
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: In Ausrückstellung befindet sich die Stange i unten in der mit gestrichelten Linien angegebenen Stellung. Nachdem die leere Spule 33 eingelegt ist, indem ihre Naben in die Sitze 47, 48 eingesetzt werden und nachdem der Kegel 6o' durch die Mikrometerschraube 6o eingestellt ist, um die Maschine anzuhalten, wenn die Spule gefüllt ist, wird die Stange ,nach vorn gebracht. Hierbei befreit sich das Segment 6 von dem Hebel 7, so, daß dieser sich an seinem linken Arm senkt. Mit ihm senkt sich die Stange io, die ihrerseits den Hebel 11 um seine Achse dreht. Der Stift 13 verschiebt sich damit hach unten und der auf ihm ruhende Hebel 14 wird durch die Konizität des genannten Stiftes und der Wirkung der Feder 22 in Drehung vefsetzt. Die Stellung des Stiftes ist regelbar, um das Ausmaß der Drehung des genannten Hebels 14 einstellen zu können. Gleichzeitig wird durch den Hebel 14 an dem Lager 15 auch die bewegliche Vorrichtung 16, 16', 16" verschwenkt. Die Reibungsscheibe 18, die auf der Welle'17 sitzt, wird von der Bremse i9 befreit, so daß das Antriebsrad 23 auf sie wirken kann, das seinen Antrieb von der Welle 24 erhält. Die Drehung wird somit der Welle 17 übermittelt, auf welcher der Ring 25 befestigt ist, der somit ebenfa;ils in Drehung versetzt .wird.
  • Der Teil des Hebels i i, der sich hebt und somit vermittels der Kugelfläche 2$ die Verschwenkung der zwei Gestelle 29 und 32 bewirken kann, rückt den Spulantrieb ein, wobei die Spule auf die Antriebsrolle heruntergelassen wird. Durch die gleichzeitige Verschwenkung des Gestells 29 wird die Rolle 3o von der Bremse 35 befreit und legt sich an das Reibungsrad 36, so daß sie und die Spule 33 in Bewegung gesetzt werden. Der Faden f, der, wie früher beschrieben; vom Kuchen 27 über die Fadenführer 38, 39, 3, 4o und 42 läuft, wickelt sich nunmehr gleichmäßig auf der Spule auf.
  • Wenn der Faden, reißen, sollte, geht die Stange i, die in ihrer Arbeitsstellung von dem Faden gehalten wird, in ihre Ausrückstellung zurück und nimmt bei ihrer Drehung auch das Segment 6 mit, so daß alle vorstehend erwähnten Organe die Gegenbewegung ausführen und dieReibungsscheibe 18 von dem Antriebsrad 23 befreit wird und mit der Bremse i9 in Eingriff kommt, so daß der Ring 25 angehalten wird. Gleichzeitig wird durch das andere auf die kugelige Oberfläche 28 des Gestells 32 drückende Ende des Hebels i i die Rolle 30 von dem Reibungsrad 36 befreit. Die Rolle 30 tritt in Berührung mit der Bremse 35, so da2 sie mitsamt der Spule 33 angehalten wird. Durch Einstellung des Stiftes 13, der Bremse i9, der Reibungsscheibe 18, des Drehpunktes i2 des Hebels i i und der Bremse 35 der Rolle 3o kann man bewirken, daß der Ring 25 einen Augenblick früher in Drehung versetzt wird als die Spule 33. Dadurch erreicht man, daß der Faden, der sich von dem Kuchen 27 abwickelt, nicht Zerrungen ausgesetzt wird, die das Reißen des Fadens verursachen könnten.
  • Wenn die Maschine nicht durch Fadenbruch angehalten wird, tritt die einstellbare Anhaltevorrichtung in Tätigkeit, sobald die Spule ihr Maximalvolumen erreicht hat. Sobald die Basis des Kegels 6o', der kontinuierlich durch das Wachsen des Durchmessers der Spule 33 gehoben wird, sich vom Stift 63 des Hebels 62 löst, wird der Hebel 62 und der Stift 63 durch die Feder 64 gegen den Kopf der Schraube verschoben. Da. der Stift 63 geneigt ist, übermittelt er dem Kopf 6o' und damit dem oberen Gestell 32 eine Hebebewegung. Dementsprechend entfernt sich dieSpule 33 von der. Antriebsrolle 30 und bleibt stehen. Da somit der Faden. durch die Spule nicht mehr gezogen wird, wird er schlaff, so daß die die Fadenbremse 3 tragende Stange i durch Wirkung des Gegengewichts 2 von der Einrückstellung zur Ausrückstellung zurückkehrt, d. h. die Maschine bleibt in der früher beschriebenen Weise stehen.
  • Die Maschine ist auch mit Vorrichtungen versehen, die zur Abwicklung von Strähnen dienen. Zu diesem Zwecke (s. _Fig. 8 und 8 a) wird auf dem oberen: Arm 67 ein Windenträger 68 angeordnet, auf welchen eine Winde 69 mit einem Strähn 70 aufgesetzt wird. Auf der Stange r ist eine Verlängerung 71 angebracht, die unten mit einem Glasröhrchen 72 (Fig. 8 a) versehen ist, dessen Ränder das seitliche Herabrutschen des Fadens verhindern. Auf dem unteren Gestell 29 ist mittels eines Bolzens,73 ein Hebel 74 angelenkt, der mit einem Exzenter 75 versehen ist. Auf dem schon genannten Träger 76, der auf der Welle 31 befestigt ist, sind außerdem zwei Mskrömetarschrauben mit zylindrischem Kopf 77, 78 vorgesehen, die als Gegenlager für den Exzenter 75 des Hebels 74 bzw. als Anschlag dienen.
  • Diese Vorrichtung dient zum allmählichen Einleiten der Bewegungen der Spule und somit zum Verhindern des Reißens des Fadens. Der Hebel 74 kehrt zu diesem Zweck in der mit ganzen Linien gezeichneten Stellung die vorspringende Seite des Exzenters 75 der Schraube 77 zu und hindert somit das untere Gestell 29, die Rolle 3o gänzlich .auf das Reibungsrad 36 aufzudrücken. Dieses übermittelt somit eine verlangsamte Bewegung. Wenn die Spule die normale Geschwindigkeit erreicht hat, wird der. Hebel 74 von Hand in, die gestrichelte Stellung (Fig.6) gebracht, so daß der Exzenter seine zurückspringende Seite der Schraube 77 zukehrt und der Rolle 3o ermöglicht, sich vollständig an das Reibungsrad 36 zu legen. Wenn der Faden reißt, kehrt die Stange i, die, wie in, der früher beschriebenen Ausführungsform, infolge der Spannung des Fadens in der in ausgezogenen. Linien dargestellten Einrückstellung steht, in ihre AusrÜckstellung zurück, die in gestrichelten Linien angedeutet ist. In dieser Stellung entfernt sich, wie erwähnt, die Aufwicklungsvorrichtung von dem Reibungsrad 36 durch das Segment 6, den Hebel 7, die Stange io und den Hebel ii, der auf die kugelige Oberfläche 28 wirkt, und. die Reibungsrolle 3o kommt mit der Bremse 35 in Berührung und wird zusammen mit der Spule 33 angehalten. Wenn die- Rolle 3o sich von dem Reibungsrad 36 entfernt, kehrt der Hebel 74 automatisch durch Schwerkraft in die Anlaufstellung zurück.
  • Bei der in den Fig. 9 bis 13 dargestellten Spulmaschine ist die Fadenbremse 3' nicht direkt auf der das Gegengewicht 2' tragenden Stange i angebracht, sondern auf einem zweiten Hebel 84.
  • Eine zweite Abänderung bezieht sich auf die Fadenabwicklungsvorrichtung. Diese Vorrichtung ist in den Fig. g b, 12 und 13 dargestellt. In dieser Vorrichtung wird die Entfernung einer Reibscheibe C vermittels zweier kleiner Hebel A und B erreicht, deren einer das Rad unmittelbar über eine Rolle D beeinflußt, während der zweite vom einer senkrechten Stange E gesteuert wird. In diesem System ist die Reibscheibe C nicht unverrückbar auf einer Welle F, die der Welle 17 der zuerst beschriebenen. Ausführungsform der Maschine entspricht, befestigt, sondern in der Weise angebrachi, daß sie in bezug auf die Welle in deren Längsrichtung gleiten kann. Man sieht in der Fig. 12, wie die Reibscheibe C ihre Drehbewegung der Welle F vermittels eines runden Keils L übermittelt, der in der Welle selbst eingesetzt wird. Die erwähnte Reibscheibe C steht mitsamt ihrer Nabe auf der Welle F unter der Wirkung einer Druckfeder H. Diese Feder drückt die Reibscheibe mit Lederfutter gegen ein Rad G einer Welle, die die Reibscheiben. aller Spulstellen trägt, w=obei die Spannung der Feder H einstellbar ist. In der Ausrückstellung wird das Rad von einer Vorrichtung I gebremst, die oben angebracht ist und eine besondere Feder besitzt.
  • Die Aüfwicklungsvorrichtung kann auch in anderer Weise ausgeführt werden, wie sich dies z. B. aus der Fig. 9b und Fig. io ergibt. Diese Vorrichtung ist mit einer Bremsvorrichtung -versehen, die geeignet ist, die Erschütterungen zu mildern, die von solchen Spulen verursacht werden, deren innerer Teil nicht konzentrisch zur Achse ist, oder die durch Unregelmäßigkeiten des Fadens entstehen.
  • Die angewandteBremsvorrichtung ist eineKlotzbremse. Auf einem oberen Gestell N wird eine Scheibe O angebracht, die mit einer trapezoidalen Ringnute versehen ist. An einem unteren GestellP wird ein Hebel T angelenkt, der an einem Ende einen Kühlflächen aufweisenden Klotz Q trägt, der durch Wirkung der Drehungsfeder R, die um den Drehpunkt des Hebels gewickelt ist, fortwährend in die trapezoidale Ausbuchtung gedrückt ist. Der Klotz Q ist so angeordnet, daß die Hebung des Gestells N mit geringstem Kraftaufwand ausführbar ist, während seine Senkung verhindert wird, da der Klotz bei Senkung des Gestells durch die Reibung in die Nut gepreßt wird, so daß das Gestell- angehalten wird. Es ergibt sich also, daß die Erschütterungen -oder Schwingungen der die Spule tragenden Vorrichtung verhindert werden. Wenn die Spule vollständig gefüllt ist, wird die Entfernung des Klotzes durch einen Ansatz am Hebel S bewirkt, der sich beim Anheben des Gestells N gegen die L-förmige Stange T legt, die auf dem Hebel der Klotzbremse angebracht ist: Die beschriebene Maschine kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Erfindungsgedanken ausgestaltet und abgeändert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Scheibenspulmaschine, bei welcher der Faden mit konstanter Geschwindigkeit und sich verändernder Kreuzung aufgespult wird, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Spulstelle sowohl eine Spulenantriebsvorrichtung (30, 32 bzw. N, P), die eine Antriebsrolle (30) aufweist, auf welcher eine Spule (33) zwischen ihren Scheiben aufliegt und die durch eine Einrichtung (11, 28) "stillsetzbar ist, als auch eine umlaufende Abwicklungsvorrichtung (25) zur Unterstützung der Fadenabwicklung von einem auf einem Kuchenträger (26) aufgelegten Spinnkuchen (27), die durch eine Einrichtung (14, 15, 16 bzw. A, B, D) stillsetzbar ist, sowie eine durch die Fadenspannung irnGleichgewicht gehaltene Ein- und Ausrückstange (i), welche mit den Einrichtungen zum Stillsetzen der Abwicklungs- und Spulenantriebsvorrichtung zusammenwirkt, vorgesehen ist.
  2. 2. Spulmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Stange (i) über ein Gestänge (7, 10, 11, 14, 15) eine Reibungsscheibe (i8), die fest mit einer einen Fadenabwicklungsring (25) tragenden Welle (17) verbunden ist, gleichzeitig gegen eine Bremse (i9) und von einem Antriebsrad (23) weg bewegbar ist.
  3. 3. Spulmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuchenträger (26) auf einem Träger, z. B. in Form eines Rohres (16"), in welchem die Welle (17) gelagert ist und welcher mittels einer Welle (16) in einem Ständer (15') drehbar angeordnet ist, derart befestigt ist, daß der Kuchen (27) in das Innere des Ringes (25) hineinragt.
  4. 4. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (7, 10, 11, 14, 15) einen. Winkelhebel (i i) aufweist, dessen einer Arm einen einstellbaren Stift (13) mit einem Kegel trägt, auf welchem sich ein zur Drehung der Welle (16) an dieser angebrachten Winkelhebel (14) unter Federdruck abstützt.
  5. 5. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem zweiten Arm des Winkelhebels (i i) sich eine kugelige Oberfläche (28) eines der Traggestelle (29, 32) der Spulenantriebsvorrichtung unter Federdruck abstützt, so d.aB die Hebung des zweiten Armes ein Verschwenken des oberen Gestells (32) mit der Spule (33) und des unteren Gestells (29) mit der Antriebsrolle (30) bewirkt, wobei die Spule (33) durch ihr Eigengewicht auf der Rolle verbleibt und die Rolle (30) gegen eine Bremse (35) und von einem Reibungsrad (36) weg bewegt wird.
  6. 6. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des Winkelhebels (ii) und der Stift (13) mit dem Kegel so eingestellt sind, daß das Abwickeln früher anfängt als die Aufwicklung auf die Spule.
  7. 7. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stange (i) ein Fadenführer (39) so angebracht ist, daß der hindurchgeführte Faden (f) durch seine Spannung beim Spulen die Stange (i) gegen die Wirkung eines mit ihr fest verbundenen Gegengewichts (2) in Einrückstellung hält, so da.ß sie bei Fadenbruch selbsttätig in ihre Ausrückstellung schwenkt und durch den Winkelhebel (ii) sowohl die Abwicklungsvorrichtung als auch die Aufwicklungsvorrichtung angehalten werden. B. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf= wicklungsvorrichtung (30, 32 bzw. N, P) eine Vorrichtung aufweist, welche das Traggestell (32) mit der Spule (33) selbsttätig hochhebt, wenn sie ihren Maximaldurchmesser erreicht hat. 9. Spulmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Spule (33) tragende Gestell (32) mit einem einstellbaren stumpfen Kegel (6o') versehen ist; auf welchem unter Federdruck ein geneigter Stift (63) eines Hebels (62) aufruht, der, drehbar an dem unteren die Mitnehmerrolle (30) tragenden Gestell (29) gelagert ist, so daß bei Erreichung einer bestimmten Höhe der Stift (63) sich plötzlich vom Kegel (6o) löst und die Spule von der Antriebsrolle (30) abhebt. io.. Spulmaschine nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für das Abhaspeln von Strähnen auf einen z. B. auch der Lagerung der Stange (i) dienenden Arm (67) ein Windenträger (68) vorgesehen i'st und die Stange (i) mit einer Stange (71) versehen ist, die einen Fadenführer (72) aufweist, über welchen der Faden unmittelbar von der Winde (69) zu der Aufwicklungsvorrichtung läuft. ii. Spulmaschine nach Anspruch io, gekennzeichnet durch einen auf dem unteren Gestell (29) gelagerten Hebel (74), der ein als Exzenter (75) ausgebildetes Ende aufweist, mit welchem er sich auf eine auf einen feststehenden Arm (76") aufgeschraubte Mikrometerschraube (77) derart stützt, daß er das untere Gestell (29) anhebt und so verhindert, daß die Antriebsrolle (30) sich vollständig auf das Reibungsrad (36) abstützt, so daß eine verlangsamte Drehung der Antriebsrolle (30) eintritt, während er in einer anderen Stellung das Gestell: (29) befreit, so daß düe Mitnehmerrolle (30) mit voller Geschwindigkeit von dem Reibungsrad (36) mitgenommen wird. 12. Spulmaschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem feststehenden Arm. (76") eine zweite Mikrometerschraube (78) vorgesehen ist, so daß der Schwenkbereich des Hebels (7q.) eingestellt werden kann. 13. Spulmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fadenbremser (3') nicht ummittelbar auf einer ein Gegengewicht (a') tragenden Stange (i'), sondern auf einer Hilfsstange (8q.) angebracht ist, die mit der ersten verbunden ist. ' _ 1q.. Spulmaschirie nach den Ansprüchen i und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb* der Abwicklungsvorrichtung über eine Reibscheibe (C) erfolgt, die von zwei Hebeln (A und B) gesteuert wird, deren einer von einer Stange (E) betätigt wird, wobei die genannte Reibscheibe (C) nicht auf ihrer Welle (F) aufgekeilt, sondern in Längsrichtung gleitbar angeordnet ist. 15. Spulmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß die Aufwicklungsvorrich tung mit einer Klotzbramse ausgestattet ist, die aus einem beweglichen, unter Federdruck stehenden, am unteren Traggestell angelenkten Klotz (Q) und einer Scherbe am oberen Traggestell besteht, die in der Weise angebracht .sind, daß die Hebung des oberen Gestells init minimalem Kraftaufwand errüöglicht, die Senkung` aber durch Sperrung der Bremse gehemmt wird, so daß Schwingungen der Spule verhindert-werden.
DER1593A 1948-12-11 1950-04-28 Scheibenspulmaschine Expired DE942011C (de)

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