DE450455C - Unterwalzenaufwickelvorrichtung - Google Patents
UnterwalzenaufwickelvorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H67/00—Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/40—Arrangements for rotating packages
- B65H54/54—Arrangements for supporting cores or formers at winding stations; Securing cores or formers to driving members
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Description
- Unterwalzenaufwickelvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf Unterwalzenaufwickelvorrichtungen, bei denen die Aufw2ckeltrommel sich einerseits mit Flanschen auf Antriebswalzen auflegt, anderseits mittels ihrer Achse in einer Entlastungsvorrichtung liegt. Bei Vorrichtungen dieser Art ist das Herausheben der bewickelten Trommeln, besonders wenn sie beispielsweise mit Kabel bewickelt und infolgedessen sehr schwer sind, mit Schwierigkeiten .verbunden. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man bisher entweder eine der Tragwalzen verschiebbar gelagert, so daß es möglich war, die bewickelte Trommel durch Verschieben der einen Tragwalze herausrollen zu lassen, oder es wurde die Trommel auf ein kippbares Gestell gelegt, aus. dem sie nach dem Bewickeln herausgekippt wurde. Bei der zuletzt erwähnten Bauart ist die Achse der Aufwickeltrommel in Fallen gelagert, die an Ständern des Kippgestelles verschiebbar sind, damit sich die Fallen dem jeweiligen Durchmesser der Wickeltrommel entsprechend am Kippgesbell einstellen können. Nach jedem Aufwickeln müssen diese Fallen von den Ständern und der Achse gelöst werden, um ein Abrollen der bewickelten Trommel zu ermöglichen. Außerdem ruht das ganze Gewicht der Aufwickeltrommel und der Bewicklung während des Aufwickelvorgangs dauernd auf den Antriebswalzen. Die Erfindung bezweckt, eine Unterwalzenaufwickelvorrichtung zu schaffen, durch die bei einfacher Bauart ein leichtes Herausheben der bewickelten Trommel möglich ist. Dies wird dadurch erreicht, da.ß das Ausheben und seitliche Abrollen der bewickelten Trommel allein durch Betätigung der Entlastungsvorrichtung bewirkt wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Seitenansicht einer Unterwalzenaufwickelvorrichtung in Verbindung mit einer Aufwickeltrommel und Abb. 2 die Vorderansicht eines Teiles der Vorrichtung.
- Die Aufwickeltrommel i liegt mit ihren Flanschen auf Tragwalzen 2 und 3, deren Wellen 4 und 5 in einem Gestell 6 gelagert sind. Auf den Wellen ist je ein Zahnrad bzw. 8 befestigt. Die Zahnräder 7 und 8 stehen mit einem Antriebsritzel g in Eingriff. Das Gestell ist an zwei Seiten mit Ständern io versehen, an denen eine Entlastungsvoarrichtun,p, angeordnet ist, die gemäß dem Ausführungsbeispiel folgendermaßen gebaut ist: An den Ständern io sind Gleitschuhe i i verschiebbar gelagert. Ihre Verschiebung wird bewirkt durch ,am Gestell verschiebbar, aber undrehbar gelagerte Gewindespindeln 12. Diese laufen in Gewindebüchsen 14, die in Köpfen 13 der Ständer drehbar gelagert sind. Auf den Gewindebüchsen 14 ist je ein Schneckenrad 15 befestigt. :Mit jedem Schnekkenrad 15 steht eine. auf einer Welle 16 gelagerte Schnecke 17 in Eingriff. Die Gleitschuhe i i stehen mit den Gewindespindeln 12 dui ch Aufhängefedern i g in Verbindung, die als Pufferfedern ausgebildet sind und sich mit ihrem einen Ende gegen je einen Kopf 2o der Gewindespindeln und mit ihrem andern Ende gegen je eine durch Schrauben 2 i mit den Gleitschuhen i i verbundene Brücke 22 stützen. Die zur Aufnahme der Trommelwelle 23 dienenden Gleitschuhe i i tragen je ein mit einer zylindrischen Bohrung versehenes Auge 24 und haben an ihrer außenliegenden Seite je eine schräg nach unten verlaufende Ablauffläche 25. Das Auge 24 ist mit einem in gleicher Richtung wie die Ablauffläche 25 schräg nach unten gerichteten Schlitz 26 versehen, dessen Breite größer ist als der Durchmesser .der Trommelw -elle 23. Auf jedem Wellenende ist eine zweckmäßig mit einem Kugel- oder Rollenlager versehene Rolle 27 drehbar und verschiebbar gelagert. Während des Aufwickelns befinden sich die Rollen. 27 innerhalb der Augen 24 der Gleitschuhe i i (siehe ausgezogene Stellung in Abb. 2).
- Bei Beginn des Aufwickelvorgangs ruht die leere Aufwickeltrommel i unentlastet auf den Walzen 2 und 3. Während des Aufwickelvorgangs werden die Walzen in der Weise entlastet, daß das ständig zunehmende Gewicht der Trommelwicklung von der Entlastungsvorrichtung aufgenommen wird. Zu diesem Zweck werden die Gewindespindeln 12 durch entsprechendes Drehen der Gewindebüchsen 14 gehoben, wobei die Köpfe 2o die Pufferfedern i9 zusammendrücken. Das Aufwickeln erfolgt in an sich bekannter Weise, wobei die Tragwalzen im Sinne des Pfeiles x' und die Trommel im Sinne des Pfeiles x= gedreht werden. Ist die Trommel bewickelt, so wird zunächst durch entgegengesetzte Drehung der Gewindebüchsen 14 die Entlastung der Walzen 2 und 3 aufgehoben. Sobald die Köpfe 2o der Gewindespindeln 12 auf den oberen Flächen der Gleitschuhe i i aufliegen, ruht die Trommel mit ihrem eigenen und dem ganzen Gewicht der Bewicklung auf den (jetzt stillstehenden) Walzen 2 und 3. In dieser - in Abb. i gezeichneten - Stellung werden nunmehr die Rollen 27 aus den Augen 24 so weit nach außen geschoben, bis sie auf den Ablaufflächen 25 aufliegen (siehe strichpunktierte Stellung in Abb. 2). Darauf werden die Gewindebüchsen 14 mittels einer Antriebsvorrichtung so gedreht, daß sich die Gewindespindeln 12 und somit auch die Gleitschuhe I 1 nach oben bewegen. Dabei heben die Ablaufflächen 25 die Rollen 27 und mit diesen die Wellen 23 und Trommel i im Sinne des Pfeiles x von der Tragwalze 3 ab. Sobald die Schwerpunktachse der Aufwickeltrommel i, die im allgemeinen mit der mittleren Längsachse der VVelle 23 zusammenfällt, den senkrecht über der mittleren Längsachse der Welle .l liegenden Punkt z überschreitet (siehe strichpunktierte Stellung in Abb. i), rollt die Aufwickeltrommel aus dem Gestell 6 heraus. Den Pufferfedern ig gibt man zweckmäßig mittels der Schrauben 21 eine solche Vorspannung, -daß bei diesem Vorgang- eine weitere Zusammendrückung der Federn nicht erfolgt.
- Um den Hubweg der Gleitschuhe und die Länge der Ablauffläche möglichst gering zu halten, kann man die Achse 5 der Walze 3 etwas höher legen als die Achse 4 der Walze 2, so daß die Führungen der Gleitschuhe nicht senkrecht, sondern - wie beim Ausführungsbeispiel - gegen die durch die mittlere Längsachse der Welle 4 laufende senkrechte Ebene geneigt stehen.
Claims (4)
- PATENTANSPRIJ cHE i. Unterwal.zienaufwickelvorrichtung, bei der die Achse der Wickeltrommel in einer Entlastungsvorrichtung liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausheben und seitliche Abrollen der bewickelten Trommel allein durch Betätigung der Entlastungsvorrichtung bewirkt wird.
- 2. Unterwalzenaufwickelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (23) der Aufwickeltrommel (i) in mit der Entlastungsvorrichtung verbundenen, in der Höhenrichtung verschiebbaren Führungsstücken (i i) gelagert und während des Aufwickelns durch eine Sperrvorrichtung festgelegt ist, während nach erfolgtem Bewickeln der Trommel und nach Lösen der Sperrvorrichtung durch Heben der Führungsstücke mit Hilfe der Entlastungsvorrichtung die Trommel zum Herausgleiten aus den Führungsstücken gebracht und gleichzeitig durch letztere um die Achse einer der Unterwalzen gekippt und aus- der Entlastungsvorrichtung herausgerollt wird. -
- 3. Unterwalzenaufwickelvorrichtwng nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Führungsstücke (i i ) mit einer schrägen Ablauffläche (25) und mit einem Schlitz (26) zur Aufnahme der Zapfen der Trommelachse (23) versehen und daß auf den Zapfen je eine als Sperrmittel dienende Rolle (27) angeordnet ist, die beim Bewickeln der Trommel in dem auf einem Teil der Ablauffläche sitzenden Lager (a4) des zugehörigen Führungsstückes ruht, nach erfolgtem Bewickeln der Trommel seitlich aus dem Lager (24) des Führungsstückes herausgozogen wird und dann beim Anheben der Führungsstücke auf der schrägen Ablauffläche (25) des betreffenden Führungsstückes (i i) abrollt.
- 4. Unterwalzenaufwzckelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (i i) mit ihrer Hubvorrichtung durch Federn (i g) in Verbindung stehen, deren Spannung geregelt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK97878D DE450455C (de) | Unterwalzenaufwickelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK97878D DE450455C (de) | Unterwalzenaufwickelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE450455C true DE450455C (de) | 1927-10-08 |
Family
ID=7238765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK97878D Expired DE450455C (de) | Unterwalzenaufwickelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE450455C (de) |
-
0
- DE DEK97878D patent/DE450455C/de not_active Expired
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