DER0001593MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DER0001593MA DER0001593MA DER0001593MA DE R0001593M A DER0001593M A DE R0001593MA DE R0001593M A DER0001593M A DE R0001593MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine according
- thread
- winding machine
- rod
- unwinding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 26
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 2
- 210000002784 stomach Anatomy 0.000 claims 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 241000239290 Araneae Species 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
Tag der Anmeldung: 27. April 1950 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
Die Erfindung betrifft eine Scheibenspulmaschine, bei welcher der Faden mit konstanter Geschwindigkeit
und sich verändernder Kreuzung aufgespult wird.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, gegenüber den bekannten Einrichtungen
ein schnelleres Herstellen der Spulen zu ermöglichen, wobei die Maschine sowohl zum Abhaspeln
von Kuchen als auch von Strähnen dienen soll.
Die erfindungsgemäß gestaltete, mit veränderlicher Kreuzung arbeitende Spulmaschine ist dadurch
gekennzeichnet, daß an jeder Spulstelle sowohl eine ' Spulenantriebsvorrichtung, die eine Antriebsrolle
aufweist, auf welcher eine Spule zwischen ihren Scheiben aufliegt und die durch eine Einrichtung stillsetzbar ist, als auch eine umlaufende
Abwicklungsvorrichtung zur Unterstützung der Fadenabwicklung von einem auf einen ■
Kuchenträger aufgelegten Spinnkuchen!, die durch eine weitere Einrichtung stillsetzbar ist, sowie
eine durch die Fadenspannung im Gleichgewicht gehaltene Ein- und Ausrückstange vorgesehen, ist,
welch letztere mit den Einrichtungen zum Stillsetzen der Abwicklungs- und Spulenantriebsvorrichtung
zusammenwirkt.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung sind aus den Ansprüchen in Verbindung mit den Zeichnungen
und der Beschreibung ersichtlich.
509 577/289
R 1593 VII/76d
Fig. ι und ι :ι zeilen die Maschine in schaubildlicher
I larstelhing in einer für die Abwicklung von Kuchen geeignet· .: i\ rm. Dabei bildet Fig. la die
Fortsetzung der Fig. ι.
Fig. ι I) zeigt die Hrenise der Antriebsrolle im
Schnitt;
Fig. 2 /.eigt eine teilweise, im Schnitt dargestellte
1 <än;.;sansieht der den Kuchen tragenden Vorrichtung;
ίο 'Fig. 3 ist ein Grundriß,
ίο 'Fig. 3 ist ein Grundriß,
Fig. .|. eine Seitenansicht derselben Vorrichtung; Fig. 5 '·ςΙ ein Längsschnitt einer F.inzelheit der
erwähnten Vorrichtung;
Fig. ο zeigt eine Seitenansicht der Aufwicklungsvorrichtung;
Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt der Scheibenspule, mit samt ihrer Befestigung;
Fig. K und X:\ zeigen eine der Fig. ι und ia
ähnliche Darstellung einer Kiiirichtung der
ao Maschine für die Abhaspelung von Strähnen;
!'ig-9- <j:i und (>b zeigen eine ähnliche Ansicht
einer abgeänderten Ausfüliruiigsform einer solchen
Maschine, wobei die einzelnen Figuren sich au den Stellen V, K und .V anschließen;
af> Fig. lo zeigt eine F.inzcllieit der Klotzbremse
der TiagcsU'lle;
Fig. ι ι ist eine Seitenansicht des in Fig. 9 Dargestellten ;
Fig. 1-' zeigt im Längsschnitt und im einzelnen die .Antriebsvorrichtung einer weiteren Ausführung*
forin der Knebenab\vickltingsei 11 richtung:
Fig. 13 zeigt dieselben Teile wie Fig. 12, aber im Seitenriß.
Nach der in Fig. 1 bis C> dargestellten Ausführungsforni
besitzt die Maschine eine Stange 1. auf deren oberem F.nde ein (iegeiigewicht 2 befestigt
ist. Die Stange trägt eine regelbare Fadenbremse 3. Die Stange 1 ist mit einem Holzen _| verbunden,
der in einem Lager 5 drehbar gelagert ist, und auf dem ein Segment 6 befestigt ist. Das Segment 6
besitzt einen Kinsehniü (V, in welchem ein Hebel/
eingreift, der somit in einer der Stellungen der Stange 1 (in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt)
zurückgehalten und in (\vr anderen Stellung freigegeben wird. Der Hebel 7 ist mit einem Drehzapfen
S eines oberen Armes 67 des Alaschinengestells verbunden. Sein anderes Lüde wird von
dein gabelförmigen F.nde 0, einer Stange 10 gefaßt,
die mit einem durch einen Holzen 12 angelenkten ungleieharmigen Winkelhebel 1 1 verbunden ist.
Das F.nde des langen Armes dieses Hebels 11
bewegt sich also schneller als das des kurzen Armes. Auf dem langen Arm des Hebels 11 ist
ein Stift 13 befestigt, der konisch gestaltet und in seiner Höheneinstellung regelbar angebracht ist,
derart, daß ein an ihm unter dem Druck einer Feder _'_' anliegender Winkelhebel 14 zurückgehallen
werden kann. Der Hebel 14 ist mit seinem knicartig gebogenen Lude auf einem Arm 15 (Fig. 1
bis 3) befestigt, während sein zweites linde frei ist. Der Arm 15, der die in Fig. 3 in gestrichelten
Linien angedeutete Form aufweist, ist fest mit einer beweglichen Finrichtung verbunden, die mit
einer drehbaren Welle 16 in einem rohrartigen festen Ständer 15' geführt ist und an ihrem oberen
linde einen Ouertcil 16' und ein Rohr 16" aufweist,
in welchen eine Welle 17 gelagert· ist. Auf einem linde der genannten Welle 17 ist ein Ring 25 augebracht,
der dazu dient, die Abwicklung des Fadens von einem Spinnkuchen 27 zu erleichtern.
Die Geschwindigkeit dieses Ringes ist zweckmäßig größer als die Geschwindigkeit des Fadens.
Das andere Ende der Welle 17 trägt eine Reibungsscheibc
18, die in der Ruhestellung von einer Bremse 19 festgehalten wird, die durch eine Feder
20 gegen den Umfang der Scheibe 18 gedrückt wird. Der Druck der Feder 20 und damit das Maß
der Bremswirkung läßt sich durch die Mikrometerschraube. 21 einstellen.
Die Feder 22 drückt, abgesehen von ihrer Wirkung auf den Hebel 14, auch die Reibungsscheibe
18 gegen ein auf einer Antriebswelle 24 befestigtes Antriebsrad 23, das somit seine Bewegung auf die
Welle 17 und den mit dieser fest verbundenen Ring 25 in der weiterhin beschriebenen Weise übertragen
kann.
Auf dem Rohr 16" ist auf einer Buchse ein
Kuchenträger 26 angebracht, von dessen Kuchen 27 sich der Faden abwickelt.
Das andere linde des Winkelhebels 11 stützt sich
auf eine kugelige Oberfläche 28, welche auf einem oberen Traggestell 32 der Auf wicklungsvorrichtung
vorgesehen ist. Der Hebel 11 kann auf ein unteres Traggestell 29 und auf das an ihm gelagerte obere
Gestell 32 der Aufwicklungsvorrichtung wirken, da das untere Gestell 29 auf der Welle 31 drehbar
gelagert ist. Das untere Traggestell 29 trägt eine Antriebsrollc30, das obere Gestell 32 eine S])IiIc33.
Die Rolle 30 kann sich auf eine Bremse 35 stützen (Fig. lh) oder auf das Reibungsrad 36, das auf
einer Welle 37 sitzt und die Rolle■ 30 und damit die Spule 33 in Bewegung setzen kann. Die Bremse
35 ist auf einem Arm 76' eines zweiarmigen Trägers 76 befestigt, welcher auf der Welle 3 τ aufgekeilt
ist. Auf einem zweiten, zum ersten im Winkel angeordneten Arm 76" des Trägers 76 ist
die Feder 36b befestigt, welche das untere Traggestell 29 mit der Rolle 30 gegen das Reibungsrad
30 zieht.
Der sich vom Kuchen 27 abwickelnde Faden f tritt durch einen Fadenführer 38 hindurch, welcher
mitsamt seiner Tragstange 38' beweglich angeordnet ist und dann durch einen zweiten Fadenführer
39, um alsdann zu der einstellbaren, schon erwähnten Fadenbremse 3 zu gelangen, die die
Spannung des Fadens regelt.
Von hier läuft der Faden über eine Leitfolie 40, die auf einem elastischen Draht 41 gelagert ist
(Fig. 1), und wickelt sich dann auf die Spule 33 (Fig. ι und 6) auf, nachdem er durch den in einem
Lager 43 hochklappbar gelagerten Fadenführer hindurchgegangen ist. Das Lager 43 ist fest mit
einer Stange 44 verbunden, die eine hin und her gehende Bewegung von einer Daumcnschcibc erhält,
die vom Antrieb der Maschine in Bewegung gesetzt wird.
577/2M
R 1593 VII/76d
Die Spule 33 wird gemäß Fig. 7 in folgender Weise gelagert: Die Spule besitzt Naben 45 und 46.
Die Nabe 45 weist eine Bohrung auf, die im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung der Nabe
46. Die genannten zwei Naben greifen in zwei Sitze 47, 48 ein, welche im oberen Traggestell 32
vorgesehen sind, sich in. Kugellagern 49, 50 drehen und an ihren Enden durch einen durch eine
Schraube 52 befestigten Gegenkegel 51 gehalten
sind. Der Sitz 47, der in die Nabe mit der kleinen Bohrung eingreift, ist in eine Muffe 53 eingesetzt,
die durch eine Schraube 54 mit zylindrischem Kopf in einer Nabe 32' des oberen Gestells 32 befestigt
ist, derart, daß die Muffe in bezug auf das Gestell unverschieblich ist. Der zweite größeren Querschnitt
aufweisende Sitz 48 wird in eine Muffe 53' in einer zweiten Nabe 32" eingesetzt und ist durch
eine Schraube mit zylindrischem Kopf 54' gegen Herausfallen gesichert. In der Muffe 53', in welche
der zweite Sitz 48 eingesetzt ist, ist eine breite Nut 55 vorgesehen, in welche das Ende der
Schraube 54' eingreift, so daß die Muffe mit dem Sitz vermittels eines Handgriffs 56 in Längsrichtung
verschoben werden kann, wobei der Handgriff in einer schraubenförmigen Nut 57 (Fig. la), die
in der Nabe 32' des oberen Gestells 32 vorgesehen ist, verschoben wird. Bei dieser Verschiebung des
Handgriffs 56 in. der Nut 57 entfernt sich der Sitz 48
vom Si'tz 47 und es ist somit möglich, die*Spule 33
in das obere Gestell einzusetzen bzw. aus demselben herauszunehmen. Um das Einsetzen der Spule zu
erleichtern, sind in der Nähe der Sitze auf dem genannten Gestell kleine Stifte 65 vorgesehen, auf
welche die Spule beim Einsetzen gestützt werden kann, so daß ihre Achse' sich schon in einer
Stellung befindet, die beinähe konzentrisch zut
Achse der Sitze ist, so daß der Eingriff der letzteren leicht und ohne Beschädigungen stattfinden
kann.
Diese Anordnung gestattet, daß die zwei Sitze ausgewechselt werden, können, und zwar kann die
Gegenspitze mit kleinem Sitz links und diejenige mit großem Sitz rechts und umgekehrt angeordnet
werden, um es zu ermöglichen, Spulen zu wickeln, die auf der Zwirnmaschine entweder mit Linksoder
mit Rechtszwirnung verarbeitet werden können.
Um das Anhalten der Maschine bei gänzlich aufgewickelter Spule zu bewirken, ist folgende Vorrichtung
vorgesehen (Fig. 1 a, Fig. 6). Das obere Gestell 32, das die Spule 33 trägt, weist einen Vorsprung
59 auf, in welchen eine Mikrometerschraube 60 eingeschraubt ist, die einen stumpfen, Kegel 60'
aufweist, dessen größere Fläche nach unten gekehrt ist. Auf dem unteren Gestell 29 ist am Bolzen 61
ein Hebel 62 drehbar gelagert, der einen Stift 63 aufweist, der vermittels einer Feder 64 gegen den
stumpfen Kegel 60' der genannten Schraube gehalten wird. Die Spule 33 legt sich durch Schwerkraft
gegen die Antriebsrolle 30, und, während der Faden sich aufwickelt, hebt sich diese, so daß sie
das obere Gestell und die Schraube 60 nach oben mitnimmt.
Auf dem Hebel 62 ist außerdem über dem Stift 63 eine Fläche 66 vorgesehen, auf welcher sich der
stumpfe Kegel 60' der Schraube 60 aufstützt, wenn
das obere Gestell 32 zum Einsetzen wie auch zum Abnehmen der Spule 33 sich in der oberen Stellung
befindet.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: In Ausrückstellung befindet sich die Stange 1 unten
in der mit gestrichelten Linien angegebenen Stellung. Nachdem die leere Spule 33 eingelegt ist, indem
ihre Naben in die Sitze 47, 48 eingesetzt werden und nachdem der Kegel 60' durch die
Mikrometerschraube 60 eingestellt ist, um die Maschine anzuhalten, wenn die Spule gefüllt ist,
wird die Stange nach vorm gebracht. Hierbei befreit sich das Segment 6 von dem Hebel 7, so daß
dieser sich an seinem linken Arm senkt. Mit ihm senkt sich die Stange 10, die ihrerseits den Hebel
11 um seine Achse dreht. Der Stift 13 verschiebt
sich damit nach unten und der auf ihm ruhende Hebel 14 wird durch die Konizität des genannten
Stiftes und der Wirkung der Feder 22 in Drehung versetzt. Die Stellung des Stiftes ist regelbar, um
das Ausmaß der Drehung des genannten Hebels 14 einstellen zu können. Gleichzeitig wird durch, den
Hebel 14 an dem Lager 15 auch die bewegliche Vorrichtung 16, 16', 16" verschwenkt. Die Reibungsscheibe
18, die auf der Welle 17 sitzt, wird ' von der Bremse 19 befreit, so daß das Antriebsrad
23 auf sie wirken kann, das seinen Antrieb von der Welle 24 erhält. Die Drehung wird somit der
Welle 17 übermittelt, auf welcher der Ring 25 befestigt ist, der somit ebenfalls in Drehung versetzt
wird.
Der Teil des Hebels 11, der sich hebt und somit
vermittels der Kugelfläche 28 die Verschwenkung der zwei Gestelle 29 und 32 bewirken kann, rückt
den Spulantrieb ein, wobei die Spule auf die Antriebsrolle heruntergelassen wird. Durch die gleichzeitige
Verschwenkung des Gestells 29 wird die Rolle 30 von der Bremse 35 befreit und legt sich
an das Reibungsrad 36, so daß sie und. die Spule 33 in Bewegung gesetzt werden. Der Faden f, der,
wie früher beschrieben, vom Kuchen 27 über die Fadenführer 38, 39, 3, 40 und 42 läuft, wickelt
sich nunmehr gleichmäßig auf der Spule auf.
Wenn der Faden reißen sollte, geht die Stange 1, die in ihrer Arbeitsstellung von dem Faden gehalten
wird, in ihre Ausrückstellung zurück und nimmt bei ihrer Drehung auch das Segment 6 mit,
so daß alle vorstehend erwähnten Organe die Gegenbewegung ausführen und die Reibungsscheibe
18 von dem Antriebsrad, 23 befreit wird, und mit der Bremse 19 in Eingriff kommt, so daß der Ring
25 angehalten wird. Gleichzeitig wird durch das andere auf die kugelige Oberfläche 28 des Gestells
32 drückende Ende des Hebels 11 die Rolle 30 von dem Reibungsrad 36 befreit. Die Rolle 30 tritt in
Berührung mit der Bremse 35, so daß sie mitsamt der Spule 33 angehalten wird. Durch Einstellung
des Stiftes 13, der Bremse 19, der Reibungsscheibe 18, des Drehpunktes 12 des Hebels 11 und der
Bremse 35 der Rolle 30 kann man bewirken, daß
509 577/289
R 1593 VII/76d
der Ring 25 einen Augenblick früher in Drehung versetzt wird als die S]>ulc· 33. Dadurch erreicht
man, dal! der Faden, der sich von dem Kuchen 27
abwickelt, nicht Zerrungen ausgesetzt wird, die das keil.len des Fadens verursachen könnten.
Wenn die Maschine nicht durch Fadenbruch angehalten wird, tritt die einstellbare Anhaltevorrichtung
in Tätigkeit, sobald die Spule ihr Maxinialvohmien erreicht hat. Sobald die Basis
des Kegels 60', der kontinuierlich durch das Wachsen des Durchmessers der Spule 33 gehoben
wird, sich vom Stift 63 des Hebels i)2 löst, wird
der llcbclf>2 und der Stift 63 durch die Feder 64
gegen den Kopf der Schraube verschoben. Da der
Stift f)3 geneigt ist, übermittelt er dem Kopf 60'
und damit dem oberen Gestell 32 eine 1 lebebewegung.
Dementsprechend entfernt sich die Spule 33 von der Antriebsrolle 30 und bleibt stehen. Da
somit der Faden durch die Spule nicht mehr gezogen wird, wird er schlaff, so dall die die
Fadenbremse 3 tragende Stängel durch Wirkung
des (icgeiig^wielits 2 von der Finrückst-cllung zur
Ausrüekstcllung zurückkehrt, d. h. die Maschine
bleibt in der früher beschriebenen Weise stehen.
Die Maschine ist auch mit Vorrichtungen versehen, die zur Abwicklung von Strähnen dienen.
Zu diesem Zwecke (s. Fig. S und Sa) wird auf dem oberen Arm 07 ein Windeilträger 6S angeordnet,
auf welchen eine Winde 69 mit einem Strähn 70 aufgesetzt wird. Auf der Stange 1 ist eine Verlängerung
71 angebracht, die unten mit einem Glasrölirchen
~-i (Fig. Sa) versehen ist, dessen Ränder
das seitliche I lerabrulschen des Fadens verhindern. Auf dem unteren (iestell 29 ist mittels eines
l'ol/.ens 73 ein Nebel/.) angelenkt, der mit einem
F.xzentcr γ$ versehen ist. Auf dem schon genannten
Träger 70, der auf der Welle 31 befestigt ist, sind außerdem zwei MikromekTsehrauben mit zylindrischem
Kopf J", 7S vorgesehen, die als Gegenlager
für den F.xzenler 75 <k'S 1 lebeis 74 bzw. als
Anschlag dienen.
Diese Vorrichtung dient zum allmählichen Einleilen der liewegungcn der Spuk' und somit zum
Verhindern des Reißens des Fadens. Dor I lebel 74
kehrt zu diesem Zweck in der mit ganzen Linien gezeichneten Stellung die vorspringende Seite des
K.vzcnkTS 75 der Schraube ~]"J zu und hindert
somit das unlere (lestell 29, die Rolle 30 gänzlich auf das Reibungsrad 30 aufzudrücken. Dieses übcrtnitlelt
somit eine verlangsamte üewegung. Wenn die Spide die normale (ieschwindigkeit erreicht
hat, wird der I lebel 7.) von I land in die gestrichelte Stellung (Fig. C>) gebracht, so dall der Exzenter
scine zurückspringende Seite der Schraube 77 zukehrt und der Rolle 30 ermöglicht, sich vollständig
an das Reibungsrad 3C1 zu legen. Wenn der Faden reißl, kehrt di<- Stange 1, die, wie in der früher beschriebenen
Ausführungsform, infolge der Spannung des !'"adens in der in ausgezogenen Linien
fio dargestellten Kiurückstellung steht, in ihre· Ausrückstelluug
zurück, die in gestrichelten Linien angedeutet ist. In dieser Stellung entfernt sich, wie
erwähnt, die Aufwicklungsvorrichtung von dem Reibungsrad 36 durch das Segment 6, den Hebel 7,
die Stange 10 und den Hebel 11, der auf die
kugelige Oberfläche 28 wirkt, und die Reibungsrolle 30 kommt mit der Bremse 35 in Berührung
und wird zusammen mit der Spule 33 angehalten. Wenn die Rolle 30 sich von dem Reibungsrad 36
entfernt, kehrt der Hebel 74 automatisch durch Schwerkraft in die Anlaufstelking zurück.
Hei der in den Fig. 9 bis 13 dargestellten Spulmaschine
ist die Fadenbremse 3' nicht direkt auf der das Gegengewicht 2' tragenden Stange 1 angebracht,
sondern auf einem zweiten Hebel 84.
Fine zweite Abänderung bezieht sich auf die Fadenabwicklungsvorrichtung. I5ie.sc Vorrichtung
ist in den Fig. 9b, 12 und 13 dargestellt. In dieser Vorrichtung wird die Entfernung einer Reibscheibe
C vermittels zweier kleiner I lebel A und B erreicht, deren einer das Rad unmittelbar über
eine Rolle D beeinflußt, während der zweite von, einer senkrechten Stange Ii gesteuert wird, Iu
diesem System ist die Reibscheibe C nicht unverrückbar auf einer Welle F, die der Welle ι? 85
der zuerst beschriebenen Ausführungsform der
Maschine entspricht, befestigt, sondern in der Weise angebracht, daß sie in bezug auf die Welle
in deren Längsrichtung gleiten kann. Man sieht in der Fig. 12, wie die Reibscheibe C ihre Drchbewegung
der Welle/'' vermittels eines runden Keils L übermittelt, der in der Welle selbst eingesetzt wird.
Die erwähnte Reibscheibe C steht mitsamt ihrer Nabe auf der Welle F unter der Wirkung einer
Druckfeder//. Diese Feder drückt die Reibscheibe mit Lederfutter gegen ein Rad G einer Welle, die
die Reibscheiben aller Spulstellen trägt, wobei die Spannung der Feder// einstellbar ist. In der Ausrückstellung
wird das Rad von einer Vorrichtung/ gebremst, die oben angebracht ist und cine besondere
Feder besitzt.
Die Aufwicklungsvorrichtung kann auch in anderer
Weise ausgeführt werden, wie sich dies z. .Ii. aus der Fig. 9b und Fig. 10 ergibt. Diese Vorrichtung
ist mit einer Bremsvorrichtung versehen, die geeignet ist, die Erschütterungen zu mildern, die
von solchen Spulen verursacht werden, deren innerer Teil nicht konzentrisch zur Achse ist, oder
die durch Unregelmäßigkeiten des Fadens entstehen.
Die angewandte Bremsvorrichtung ist eine Klotzbremse. Auf einem oberen, Gestell N wird eine
Scheibe O angebracht, die mit einer trapezoidalen Ringmite versehen ist. An einem unteren Gestell/0
wird ein Hebel'/' angelenkt, der an einem .linde einen Kühlflächen aufweisenden Klotz Q trägt,
der durch Wirkung der Drchungsfedcr R, die um den Drehpunkt des Hebels gewickelt ist, fortwährend
in die trapezoidal Ausbuchtung gedrückt ist. Der Klotz Q ist so angeordnet, daß die Hebung
des Gestells .Y mit geringstem Kraftaufwand ausführbar ist, während seine Senkung verhindert
wird, da der Klotz bei Senkung des Gestells durch die Reibung in die Nut gepreßt wird, so daß das
Gestell angehalten wird. Es ergibt sich also, daß die Erschütterungen oder Schwingungen der die
577/289
R 1593 VII/76d
Spule tragenden Vorrichtung verhindert werden. Wenn die Spule vollständig gefüllt ist, wird die
Entfernung des Klotzes durch einen Ansatz am Hebel 5" bewirkt, der sich beim Anheben des
Gestells N gegen die L-förmige Stange T legt, die auf dem Hebel der Klotzbremse angebracht ist.
Die beschriebene Maschine kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Erfmdu-ngsgedanken ausgestaltet
und abgeändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:_ ι. Scheibenspulmaschine, bei welcher der Faden mit konstanter Geschwindigkeit und sich verändernder Kreuzung aufgespult wird, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Spulstelle sowohl eine Spulenanitriebsvorrichtung (30, 32 bzw. N, P), die eine Antriebsrolle (30) aufweist, auf welcher eine Spule (33) zwischen ihren Scheiben aufliegt und die durch eine Einrichtung (11, 28) stillsetzbar ist, als auch eine umlaufende Abwicklungsvorrichtung (25) zur Unterstützung der Fadenabwicklung von einem auf einem Kuchenträger (26) aufgelegten Spinnkuchen (27), die durch eine Einrichtung (14, 15, 16 bzw. A, B, D) stillsetzbar ist, sowie eine durch die Fadenspannung im Gleichgewicht gehaltene Ein- und Ausrückstange (1), welche mit den Einrichtungen zum Stillsetzen der Abwicklungs- und Spulenantriebsvorrichtung zusammenwirkt, vorgesehen ist.2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Stange (1) über ein Gestänge (7, 10, 11, 14, 15) eine Reibungsscheibe (18), die fest mit einer einen Fadenabwicklungsring (25) tragenden Welle (17) verbunden ist, gleichzeitig gegen eine Bremse (19) und von einem Antriebsrad (23) weg bewegbar ist.3. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuchenträger (26) auf einem Träger, z. B. in Form eines Rohres (16"), in welchem die Welle (17) gelagert ist und welcher mittels einer Welle(16) in einem Ständer (15') drehbar angeordnet ist, derart befestigt ist, daß der Kuchen (27) in das Innere des Ringes (25) hineinragt.4. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (7, 10, 11, 14, 15) einen Winkelhebel (11) aufweist, dessen einer Arm einen einstellbaren Stift (13) mit einem Kegel trägt, auf welchem sich ein zur Drehung der WeIJe (16) an dieser angebrachten Winkelhebel (14) unter Federdruck abstützt.5. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem zweiten Arm des Winkelhebels (11) sich eine kugelige Oberfläche (28) eines der Traggestelle (29, 32) der Spulenantriebsvorrichtung unter Federdruck abstützt, so daß die Hebung des zweiten Armes ein Verschwenken des oberen Gestells (32) mit der Spule (33) und des unteren Gestells (29) mit der Antriebsrolle (30) bewirkt, wobei die Spule (33) durch ihr Eigengewicht auf der Rolle verbleibt und die Rolle (30) gegen eine Bremse (35) und von einem Reibungsrad (36) weg bewegt wird.6. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des Winkelhebels (11) und der Stift (13) mit dem Kegel so eingestellt sind, daß das Abwickeln früher anfängt als die Aufwicklung auf die Spule.7. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stange (1) ein Fadenführer (39) so angebracht ist, daß der hindurchgeführte Faden (/) durch seine Spannung beim Spulen die Stange (1) gegen die Wirkung eines mit ihr fest verbundenen Gegengewichts (2) in Einrückstellung hält, so daß sie bei Fadenbruch selbsttätig in ihre Ausrückstellung schwenkt und durch den Winkelhebel (11) sowohl die Abwicklungsvorrichtung als auch die Aufwicklungsvorrichtung angehalten werden.8. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwicklungsvorrichtung (30, 32 bzw. N, P) eine Vorrichtung aufweist, welche das Traggestell (32) mit der Spule (33) selbsttätig hochhebt, wenn sie ihren Maximaldurchmesser erreicht hat.9. Spulmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Spule (33) tragende Gestell (32) mit einem einstellbaren stumpfen Kegel (60') versehen ist, auf welchem unter Federdruck ein geneigter Stift (63) eines Hebels (62) aufruht, der drehbar an dem unteren die Mitnehmerrolle (30) tragenden Gestell (29) gelagert ist, so daß bei Erreichung einer bestimmten Höhe der Stift (63) sich plötzlich vom Kegel (60) löst und die Spule von der Antriebsrolle (30) abhebt.10. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für das Abhaspeln von Strähnen auf einen z. B. auch der Lagerung der Stange (1) dienenden Arm (67) ein Windenträger (68) vorgesehen! ist und die Stange (1) mit einer Stange (71) versehen ist, die einen Fadenführer (72) aufweist, über welchen der Faden unmittelbar von der Winde (69) zu der Aufwicklungsvorrichtung läuft.11. Spulmaschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen auf dem unteren Gestell (29) gelagerten Hebel (74), der ein als Exzenter (75) ausgebildetes Ende aufweist, mit welchem er sich auf eine auf einen feststehenden Arm (76") aufgeschraubte Milcrameterschraube (γγ) derart stützt, daü er das untere Gestell (29) anhebt und so verhindert, daß die Antriebsrolle (30) sich vollständig auf das Reibungsrad (36) abstützt, so daß eine verlangsamte Drehung der Antriebsrolle (30) eintritt, während er in einer anderen Stellung das Gestell (29) befreit, so daß dlie Mitne'hmer-509 577/289R 1593 VIII'76driil'c (3") mil voller Gesc'hwindigkul von dem Reibungsrad (36) mitgenommen wird.\2. Spulmaschine nach Anspruch 1 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem feststehenden Ann (/('") eine zweite Mikrometerschraube (/K) vorgesehen ist, so dai.i der Schwenkbereich des i IeI)C1Is (74) eingestellt werden kann.13. Spulmaschine nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, daß eine Fadenbremse (3') nicht unmittelbar auf einer ein Gegengewicht (_'') tragenden Stange (1'), sondern auf einer llilfsstange (H.\) angebracht ist, die mit der ersten verbunden ist.i.|. Spulmaschine nach den Ansprüchen 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, <lali de;· Antrieb der Abw ickluiigsvorrichtung über eine Reibscheibe (C) erfolgt, die von zwei Hebeln (A und B) gesteuert wird, deren einer voiv einer Stange (/;) betätigt wird, wobei die genannte ao Reibscheibe (C) nicht auf ihrer Welle (F) aufgekeilt, sondern in Längsrichtung glcitbar angeordnet ist.15. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwicklungsvorrichtung mit einer Klotzbremse ausgestattet ist, die aus einem beweglichen, unter Federdruck stehenden, am unteren Traggestell angelenkten Klotz (Q) und einer Scheibe am oberen Traggestell besteht, die in der Weise angebracht sind, daß die Hebung des oberen Gestells mit minimalem Kraftaufwand ermöglicht, die Senkung aber durch Sperrung der Bremse gehemmt wird, so tlaß Schwingungen der Spule verhindert werden.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen© 509 577/289 10.55
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2744287A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum uebergeben eines kopses | |
| DE3202428A1 (de) | "verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines fadens in einer offenend-spinnvorrichtung" | |
| DE1435219C3 (de) | Klöppel für Flechtmaschinen, insbesondere Schlauchumflechtungsmaschinen | |
| DE7030250U (de) | Windarm zum abziehen von stranggunt, insbesondere draht. | |
| DE2247474A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kompensieren der garnspannungsdiffenrenz zwischen zwei garnen auf einer antreibbaren spindel-aufspulvorrichtung | |
| DER0001593MA (de) | ||
| DE2144363A1 (de) | Wartungsvorrichtung für Spinn- oder Zwirnmaschine | |
| DE2246764A1 (de) | Aufwindvorrichtung mit automatischem spulenwechsel mit mitteln zur kompensation der fadenspannungsschwankungen beim wechseln der spulen | |
| DE942011C (de) | Scheibenspulmaschine | |
| DE2628125C3 (de) | Spinn- oder Zwirnmaschine | |
| CH613997A5 (en) | Direct two-stage twisting machine | |
| DE1178335B (de) | Schlauchkoetzer-Spinnmaschine (Trichter-Spinnmaschine) | |
| DE536522C (de) | Flaschenspulmaschine | |
| DE712367C (de) | Koetzerspulmaschine | |
| DE1106276B (de) | Einrichtung zum Abziehen von Stranggut, z. B. Draht | |
| DE285479C (de) | ||
| AT108789B (de) | Selbsttätige Regelvorrichtung der Spulenbremsung an Spinnmaschinen. | |
| DE486541C (de) | Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen | |
| DE423944C (de) | Maschine zum Aufspulen von Draht | |
| DE920474C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Spulen mit kegelfoermigen Enden | |
| DE882208C (de) | Vorrichtung zum Aufwickeln von Faserbaendern an Textilmaschinen | |
| DE3106417A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln von draht auf kerne sowie drahtrollen | |
| DE16604C (de) | Neuerung an den Tordirungs- und Aufwindungswerkzeugen kontinuirlicher Feinspinnmaschinen | |
| DE221100C (de) | ||
| DE364576C (de) | Kreuzspulmaschine |