DE486541C - Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen

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DE486541C
DE486541C DEF63977D DEF0063977D DE486541C DE 486541 C DE486541 C DE 486541C DE F63977 D DEF63977 D DE F63977D DE F0063977 D DEF0063977 D DE F0063977D DE 486541 C DE486541 C DE 486541C
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
    • D01H9/046Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines for flyer type machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln von Spulen für Flügelspinn-, Flügelzwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit heb- und senkbarer Spulenbank.
Die Erfindung besteht darin, daß auf der mit dem zum Spinnen erforderlichen Spulenbankantrieb lösbar gekuppelten Welle Treibkurvenscheiben angeordnet sind für das zum Spulenwechsel mittels Handrades notwendige Senken und Heben der Spulenbank, für das gleichzeitige Ausrichten sämtlicher Spinnflügel, für das gleichzeitige Abstreifen sämtlicher vollen Spulen von den hängenden Spindein sowie für das Abschieben der vollen Spulen von der gesenkten Spulenbank und das Einführen der leeren Spulen, während das Lösen bzw. Anlegen der Spulenbremsschnüre durch eine Rollenführung beim Senken bzw. Heben der Spulenbank zwangläufig erfolgt.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. ι eine teilweise Vorderansicht einer mit der neuen Spulenauswechselvorrichtung ausgerüsteten Flügelspinnmaschine,
Abb. 2 eine teilweise Draufsicht auf die Spulenbank,
Abb. 3 eine zugehörige Vorderansicht,
- Abb. 4 eine teilweise geschnittene Draufsieht zur Abb. 1,
Abb. 5 eine Einzelansicht der Ausrichtvorrichtung für die Flügel,
Abb. 6 eine Vorderansicht der Maschine mit den Einrichtungen zum Abstreifen der vollen Spulen von den Spindeln,
Abb. 7 eine teilweise Seitenansicht der : Maschine, von links gesehen,
Abb. 8 die Vorderansicht des entgegengesetzten von dem in Abb. 1 gezeigten" Maschinenende,
Abb. 9 einen zugehörigen waagerechten Schnitt durch die Maschine,
Abb. 10 eine teilweise Vorderansicht mit der in Abb. 5 gezeigten Vorrichtung,
Abb. 11 einen zugehörigen lotrechten Schnitt durch die Maschine, von rechts jjesehen,
Abb. 12 einen lotrechten Schnitt zu Abb. 6, von rechts gesehen, und
Abb. 13 einen ähnlichen Schnitt zur Veranschaulichung der Vorrichtung für das Abschieben der vollen Spulen von der Spulenbank und das Einführen der leeren Spulen.
A und Ä sind die beiden Seitenrahmen der Maschine. Die Spinnflügel 2 sitzen auf_hängenden Spindeln 3 und werden mittels der Antriebswirtel 4 in bekannter Weise gedreht.
Die Auf- und Abbewegung der Spulenbank S während des Spinnens erfolgt durch auf einer nicht gezeichneten Welle sitzende Kettenräder und darüber geführte Ketten in der üblichen Weise. Eingeleitet wird diese Hubbewegung durch einen Treibkurvenscheibenantrieb mittels einer über die Scheibe 7 geführten Kette 6. Diese Scheibe 7 ist mit der Welle 8 derart lösbar gekuppelt, daß sie während des Spulenwechsels lose auf der Welle 8 sitzt, beim Spinnen aber mit ihr gekuppelt ist. Neben der Kettenscheibe 7 ist auf der Welle 8 ein Zahnrad 9 aufgekeilt, das mit einem auf der Nabe eines Handrades 11 befestigten Zahnrad 10 kämmt, so daß beim Drehen des Handrades 11 die Welle 8 gedreht wird. Auf dem Zahnrad ist ein Kupplungsbolzen 12 vorgesehen, der durch einen Knebel I2a (Abb. ι und 7) mit der Scheibe 7 gekuppelt werden kann, damit durch das Rad 9 die Drehbewegung der Scheibe 7 während des Spinnens auf die Welle 8 übertragen wird. Das Handrad 11 nebst Zahnrad 10 sitzen auf einem Zapfen 11°, der am Stirnrahmen in geeigneter Weise befestigt ist (Abb. χ und 7).
Die Spulenbremsschnüre 14 (Abb. 2 und 3)
sind an Gleitstangen I4a und 146 angehängt, so daß sie sich während des Spinnens unter Einwirkung der Gewichte i4c in bekannter Weise gegen die unteren Flanschen der , Spulen 13 anlegen und diese bremsen. Da sich bekanntlich der Zug der Bremsschnüre 14 an den Spulen 13 während des Aufwickeins verstärken muß, werden sie so bewegt, daß sie immer stärker gegen die Spulenflanschen drücken, je größer der Durchmesser der Garnwicklungen \vird. Zur Erzielung dieser verstärkten Zugwirkung gelangt, wie üblich, ein Klinkenrad und ein ebenfalls auf den Zeichnungen nicht dargestelltes Schneckengetriebe zur Anwendung, die die beiden Gleitstangen 14° und 146 von rechts nach links bewegen, um eine allmählich zunehmende Anpressung der Bremsschnüre 14 an die Spulenflanschen zu erzielen und dadurch die Einwirkung des mit wachsendem Spulendurchmesser größer werdenden Hebelarmes auf die Spulen auszugleichen.
Zur Durchführung des Spulenwechsels dienen Einrichtungen, die während des Spinnens außer Wirkung gesetzt sind. Hierzu sind auf der Welle 8 besondere Treibkurvenscheiben befestigt.
Zum Ausrichten des Spinnflügels 2 ist auf
der Welle 8 eine Treibkurvenscheibe 16 (Abb. s, 12 und 13) derart angebracht, daß durch den Hebel i6° eine an dem entsprechenden Ende des Hebels i6fl angelenkte Stange i66 bewegt werden kann. Das Lager i6d für den Hebel i6a sitzt am Maschinengestell. Die Stange 16b erstreckt sich längs der Maschine und wird noch von weiteren Hebeln ähnlich dem Hebel i6a getragen, die in gleicher Weise am Maschinengestell befestigt sind. Es wird also die Stange 166 durch ihre Treibkurvenscheiben 16 eine Längsverschiebung unter gleichzeitiger Abstützung durch die Hebel i6a erhalten. An die Stange 166 sind ferner zwei oder mehrere Hebel i6c je nach der Länge der Maschine gelenkig angeschlossen, die unter dem Einfluß einer Feder i6e stehen. Die Stange i& hat infolgedessen das Bestreben, die Hebel i6c in den vorderen Stellungen zu halten. Es sind genügend Hebel i6c vorhanden, um eine weitere Stange i6f zu tragen, die sich über die gesamte Länge der Maschine erstreckt, damit die Schrägflächen α an der Vorderkante der Stange i6f in Berührung mit den Armen der Spinnflügel 2 kommen (Abb. 5), wodurch bei Drehung der Treibkurvenscheibe 16 auf der Welle 8 die ganze Flügelreihe mit ihren Armen in dieselbe oder annähernd dieselbe Vertikalebene gebracht wird.
Auf der Welle 8 ist noch eine weitere Treibkurvenscheibe 17 (Abb. 14) befestigt, die den am Maschinengestell beweglich gelagerten Hebel 17« steuert, wobei dieser Hebel durch die Stange iyb einen fest auf einer Welle ijd am Maschinengestell sitzenden Hebel ijc bewegt. Die Welle ijd trägt außerdem eine Reihe Arme \ye, die an ihrem freien Ende eine Längswelle iyf tragen. Auf dieser Welle ijf mit vorzugsweise viereckigem Querschnitt sind Gabeln 17s in einer der Spindelzahl entsprechenden Menge angeordnet, die beim Bewegen die Spindeln 3 umspannen und die vollen Spulen abstreifen.
Ferner ist auf der Vierkantwelle ijf in geeigneter Stellung ein Hebel iyh so befestigt (Abb. 10), daß ein seitlich sich davon erstrekkender Zapfen oder Ansatz 17* unter ein auf einem Arm 17" befestigtes Kurvenstück 17"1 zu greifen vermag. Der Arm 17" ist am Maschinengestell angeschraubt.
Bei einer Drehung der auf der Welle 8 sitzenden Treibkurvenscheibe 17 wird der Hebel ιγα den Hebeln iyb und ijc nebst Welle ijd eine entsprechende Schwingbewegung erteilen, wodurch die Arme iye so gedreht wer- no den, daß die Vierkantwelle iyf mit den Gabeln ije die Spindeln 3 umfaßt (Abb. 9). Außerdem wird bei dieser Vorwärtsbewegung ihr Hebel iyh mit dem Ouerzapfen 17s unter das untere Ende des Kurvenstückes iym bei b gelangen (Abb. 10) und dabei gegen den frei beweglich angelenkten Teil 17s treffen, der hierdurch aus seiner angezogenen Stellung in Abb. 10 in die punktierte Stellung gedrückt wird. Durch diese Abwärtsbewegung der Vierkantwelle iyf gelangen die angeschlossenen Gabelm 17? in eine waagerechte Lage, in
der sie die Spindeln 3 umfassen, um die Garnrollen unten abzustützen. Sobald jedoch die angelenkte Platte 17' mit dem Querzapfen in Verbindung tritt, wird die Wirkung der Treibkurvenscheibe 17 auf den Zapfen 17* während der Rückwärtsbewegung der Welle 8 umgekehrt und dabei die Vierkantwelle 17' so ausgeschwungen, daß die Gabeln 17* in die oberen Stellungen gemäß Abb. 14 gelangen, indem sie einen Weg durchlaufen, der frei von der Spulenbank 5 nebst den darauf befindlichen Spulen liegt. Dies wird durch den Ouerzapfen 17s bewirkt, der der Umfläche des Kurvenstückes ijm folgt, bis er seine normale Stellung in Abb. 10 wieder erreicht hat. Ferner ist auf der Welle 8 noch eine weitere Treibkurvenscheibe r8 zum Steuern des Hebels i8a befestigt, dessen freies Ende durch eine Kuppelstange i8* mit dem auf der Längswelle i8d befestigten Hebel i8c gelenkig verbunden ist. 'Die Welle i&d erstreckt sich in der Längsrichtung der Maschine und trägt feste Arme i8e. An den oberen Enden dieser Arme ist eine Längsschiene i8f befestigt, die ihrerseits eine Reihe fester, mit den Spulen zusammenwirkender Träger i8* aufweist. Wie aus Abb. 14 und 15 ersichtlich ist, greifen diese tragend unter die oberen Flanschen der leeren Spulen 13 und dienen gleichzeitig auch zur Entfernung der vollen Spulen. Damit die Träger i8g an den Spulen 13 angreifen können, sind Schlitze c vorgesehen (Abb. 4), die die Spulen umfassen und deren obere Flanschen d tragen (Abb. 14). Die Treibkurvenscheibe 18 hat eine Rollenbahn, bei deren Einwirkung auf den Hebel i8a die angeschlossenen Teile während des Spinnens eine normale Stellung einnehmen (Abb. 14 und 15), d.h. die Hebel i8e stehen mit den eingehängten leeren Spulen unter den Spindeln 3. Wenn die Treibkurvenscheibe 18 mit der Welle 8 gedreht wird, werden die Träger i8g aus ihrer vorderen, in vollen Linien gezeichneten Stellung gemäß Abb. 14 und 15 in die hintere gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht, damit die Spulen von den Spindeln 3 und der Hubplatte 5 abgeschoben werden können. An der Trägerschiene i8' sind Ansätze i8ft vorgesehen (Abb. 14), die die Spulen in der seitlichen, gestrichelt gezeichneten Stellung halten und andererseits das Abschieben der vollen Spulen von der gesenkten Spulenbank ermöglichen.
Das Lösen bzw. Anlegen der Spulenbremsschnüre 14 erfolgt während des Senkens bzw. Hebens der Spulenbank 5 durch eine am Maschinengestell befestigte Rollenführung zwangläufig. Zu diesem Zweck haben die Gleitstangen 14" und 14* mit den Spulenbremsschnüren 14 einen Arm 19 mit einer Laufrolle 19°, die in einer Führungsbahn 19* läuft. Wenn sich die Teile in der in Abb. 1 gezeichneten Stellung befinden, läßt die Laufrolle 19" ein beliebiges Verschieben der Gleitstangen 14° und 14* in den durch die oben breite Führungsbahn I9d gegebenen Grenzen zu. Sobald jedoch die Spulenbank 5 zum Auswechseln der Spulen gesenkt wird, gelangt die am Arm 19 sitzende Laufrolle 19° in Berührung mit der schrägen Kante d1 der Führung i9d und erhält dadurch eine Längsverschiebung unter Mitnahme der Gleitstangen 14° und 14*, bis die gerade Führung dz der Schiene 19* erreicht ist. An dieser seitlichen Verschiebung der Gleitstangen 14" und 146 nehmen alle Bremsschnüre teil, die nun frei von den unteren Spulenflanschen sind. Sobald jedoch die Spulenbank 5 wieder in die in Abb. 1 gezeichnete Arbeitsstellung gebracht wird, gleitet die Rolle 19" an der Führungsbahn ^3 und führt somit die Stangen 14° und 14* nebst den Bremsschnüren aus der letzten Stellung zurück in diejenige Bremsstellung (Abb. 1), in der sie den geringsten Bremsdruck bei Beginn des Spinnens auf die Spulen 13 ausüben. Diese Bremswirkung wird während des Spinnens durch die beschriebenen Vorrichtungen allmählich verstärkt.
Während des Hin- und Herschwingens der Welle 8 und der davon abgeleiteten Auf- und Abbewegung der Spulenbank 5 zum Zwecke der Spulenbildung laufen die Rollenhebel i6°, 17 und 18 auf Kreisbahnen der Treibkurvenscheiben, so daß diese Hebel nebst allen von ihnen beeinflußten Gestängen u. dgl. während des Spinnens stillstehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Nachdem die Spulen 13 mit den Garnfäden \roll bewickelt worden sind (Abb. 14 und 15) und eine entsprechende Anzahl leerer Spulen 13" auf die Träger i8^ gesetzt worden sind, wird der Kupplungsbolzen mit Hilfe des Knebels i2a gelöst, um die Kettenscheibe 7 von der Welle 8 zu trennen. Danach kann das Handrad it und damit das Rädergetriebe 9, 10 sowie die Welle 8 gedreht werden, um die Spulenbank 5 zu senken, die Flügel auszurichten und mittels der Gabeln 17^ die Spulen von den Spindeln 3 abzustreifen. Etwa gleichzeitig mit der Wirkung der Treibkurvenscheibe 16 für das Ausrichten der Flügel beginnt die Treibkurvenscheibe 18 die Träger i8ff zu verschwenken und bringt sie aus den in Abb. 14 und 15 in vollen Linien gezeichneten Stellungen auf der Spulenbank S in die hintere gestrichelt gezeichnete Stellung gemäß Abb. 15. Nachdem die Spulenbank 5 mit den vollen Spulen über jene Stellung hinaus gesenkt worden ist, in der die leeren Spulen gestrichelt angedeutet
sind und die tiefste Stellung erreicht ist, wird die Treibkurvenscheibe 18 beim Weiterdrehen am Handrad ii die Träger i8« wieder in die in Abb. 15 in vollen Linien gezeichnete Stellung bringen, wo sie auf die vollen Spulen treffen und diese von der Spulenbank 5 in eine längs der Maschine sich erstreckende Rinne 20 oder einen Behälter abschieben.
Wenn die leeren Spulen 13° auf die nunmehr freie Hubplatte gelangen, wird die Drehrichtung des Handrades 11 und damit auch der Welle 8 umgekehrt, so daß dadurch die verschiedenen Treibkurvenscheiben der Welle 8 wieder in ihre Ausgangsstellung gelangen, die sie während des Spinnens einnehmen. Hierbei wird die Spulenbank 5 aus ihrer gestrichelt gezeichneten Stellung gemäß Abb. 14 und 15 mit den leeren Spulen 13s angehoben, bis diese die unteren Enden der Spindel 3 erreicht haben; sind sie dann ein genügendes Stück darubergesehoben,, so wird die Treibkurveascheibe 18 die Spulenträger i8ff wieder nach hinten bewegen, damit die Spulenbank weiter in ihre Arbeitsstellung gehoben werden kann. Ist das geschehen, so nehmen die Spulenträger 18^ wieder ihre Ausgangsstellung ein, in der sie erneut mit leeren Spulen besetzt werden. Bei der weiteren Bewegung der Spulenbank 5 durch Drehen des Handrades 11 bis zur Verriegelung der Stirnräder 7 und 9 mittels des Kuppelbolzens 12 wird der Spulenwechsel vollendet und alle zugehörigen Teile in ihre Spinnstellung gebracht.
Alsdann wird die Maschine kurze Zeit in Gang gesetzt, um einige Fadenwicklungen auf die leeren Spulen zu bringen. Nach dem Stillsetzen der Maschine verlaufen alle Fäden von den Spulen zur Rinne 20 über eine mit einem Längsschlitz 21" versehene Stange 21, die Ouerschlitze 216 in einer ders Spindelzahl entsprechenden Anzahl aufweist. Diese in den Querschlitzen 216 liegenden Fäden werden nun mittels eines längs der Rille 21 a geführten Messers mit Leichtigkeit abgeschnitten. Ist dies geschehen, so kann die neu eingesetzte Spulenreihe gefüllt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i, Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen für Flügelspinn-, Flügelzwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit heb- und senkbarer Spulenbank, dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit dem zum Spinnen erforderlichen Spulenbankantrieb lösbar gekuppelten Welle (8) Treibkurvenscheiben angeordnet sind für das zum Spulenwechsel mittels Handrades (11) notwendige Senken und Heben der Spulenbank (5), für das gleichzeitige Ausrichten sämtlicher Spinnflügel, für das gleichzeitige Abstreifen sämtlicher vollen Spulen von den hängenden Spindeln (3) sowie für das Abschieben der vollen Spulen von der gesenkten Spulenbank (5) und das Einführen der leeren Spulen, während das Lösen bzw. Anlegen der Spulenbremsschnüre (14) durch eine Rollenführung (19) beim Senken bzw. Heben der Spulenbank (5) zwangläufig erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spulenbremsschnüre (14) haltenden Gleitstangen (14°, 14*) einen Querarm (19) mit einer Rolle (ΐ9α) aufweisen, die beim Senken und Heben der Spulenbank (5) in einer Führungsbahn (19*) läuft und so die Stellung der Gleitstangen (14°, 14*) bzw. der Bremsschnüre (14) während des Spulenwechsels bestimmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF63977D 1926-07-06 1927-06-29 Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen Expired DE486541C (de)

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