DE923737C - Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von Industrieoefen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von IndustrieoefenInfo
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- DE923737C DE923737C DESCH7022A DESC007022A DE923737C DE 923737 C DE923737 C DE 923737C DE SCH7022 A DESCH7022 A DE SCH7022A DE SC007022 A DESC007022 A DE SC007022A DE 923737 C DE923737 C DE 923737C
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- B05B7/14—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas designed for spraying particulate materials
- B05B7/1404—Arrangements for supplying particulate material
- B05B7/144—Arrangements for supplying particulate material the means for supplying particulate material comprising moving mechanical means
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- B05B7/1404—Arrangements for supplying particulate material
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/16—Making or repairing linings ; Increasing the durability of linings; Breaking away linings
- F27D1/1636—Repairing linings by projecting or spraying refractory materials on the lining
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von Industrieöfen Das Patent 875 387 betrifft ein Verfahren zum Dichtspritzen von Industrieöfen, bei dem die Ausbesserungsmasse in trockenem Zustand aufgespritzt wird. Das Verfahren nach Patent 875 387 stellt eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Patent 81o 166 dar, bei dem die Ausbesserungsmasse in vorgewärmtem Zustand aufgespritzt wird.
- Auf Grund von Versuchen wurde gefunden, daß die beste Abdichtungswirkung, besonders bei Öfen mit größeren Undichtigkeiten, dann erzielt wird, wenn die undichten Stellen zuerst mit einer breiigen Masse in kaltem oder vorgewärmtem Zustand vorgespritzt und anschließend mit trockener Masse nachgespritzt werden, um nach dem ersten Spritzvorgang entstandene Haarrisse völlig abzudichten. Es wurde dabei als besonders vorteilhaft gefunden, die Öfen nach der Vorbehandlung mit breiiger Masse zunächst einmal in Betrieb zu nehmen und erst nach kurzer Betriebsdauer in leerem oder gefülltem Zustand mit trockener Ausspritzmasse nachzubehandeln. Für den vollen Erfolg ist wesentlich, wenn vor allem die Z#erstäubungsmasse beim Trockenspritzen in ihren Mischkomponenten so eingestellt wird, daß ihre Sinterungstemperatur im Bereich der jeweiligen Ofentemperatur liegt. Die Masse muß noch im feinkörnigen Zustand mög' lichst tief in die Haarrisse eindringen können, sie ausfüllen, und erst hierauf soll sie, durch Einwirkung der jeweiligen Wandtemperatur, fest einsintern. Gegebenenfalls wird auch die Behandlung eines gefüllten Ofens, beispielsweise kurze Zeit vor dem Drücken eines Koksofens, insbesondere zur Behebung von Undichtigkeiten im Gewölbe, von Vorteil sein.
- Bei dieser Verfahrensvorschrift wurde weiterhin gefunden, daß der Preßdruck beim Zerstäuben der feinen, trockenen Masse vorteilhaft den vorhandenenUndichtigkeiten angepaßt wird. Zweckmäßigerweise wird mit einem Druck von über ioo mm WS gearbeitet.
- Um diese Drücke jeweils erreichen zu können, wird zweckmäßigerweise die Trockenmasse mit Preßluft in Form -eines feinen Staubnebels in den undichten Ofen eingeblasen.
- Als zweckdienlich hierfür hat sich eine Vorrichtung erwiesen, welche im wesentlichen aus einem Druckkessel besteht, in dessen unteren Teil Preßluft seitlich eingeführt und auf der gegenüberliegenden Seite abgeleitet wird. Durch einen trichterförmigen Einsatz gelangt die pulverförmige-Trockenmasse in den Preßluftstrom zwischen Ein-und Auslaßöffnung und wird von diesem in feiner Verteilung. mitgerissen, wobei der Vorgang der Verteilung noch durch Anordnung eines Flügelrades unterhalb der Trichteröffnung unterstützt werden kann. Die auf diese Weise feinst verteilte Dichtungsmasse gelangt mit dem Luftstrom durch zweckmäßig zwei einander gegenüberliegende Düsen in den Ofen und wird durch den Preßluftdruck den undichten Stellen zugeführt.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dar, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Mittelschnitt, Fig.:2 eine Draufsicht auf das Schaufelrad und Fig. 3 eine Ansicht der Spritzdüse.
- Der Druckluftkessel besteht aus dem Gefäß i, welches durch den Deckel 2 in bekannter Weise luftdicht verschlossen werden kann.. Im Innern des Gefäßes i ist ein trichterförmiger Einsatz 3 angebracht, dessen Auslaßschnauze dicht oberhalb eines Flügelrades 4 liegt, welches gleichachsig im Boden des Gefäßes i gelagert ist. In der Auslaßschnauze des Einsatzes 3 ist eine an sich bekannte Zuteilungsscheibe 5 angeordnet, welche über eine Verbindungsstange 6 mittels des Handgriffs 7 nach Wahl eingestellt werden kann. In Höhe des Flügelrades 4, dessen Flügel zweckmäßigerweise mit Löchern v--rsehen und gegebenenfalls gekrümmt ausgebildet sein können, sind an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Wandung des Behälters i Anschlußstutzen 8 und 9 für die Zuleitung,der Preßluft bzw. für die Ableitung des Preßluft-Staub-Gemisches angebracht. Nachdem der Vorratstrichter 3 durch die verschließbare öffnung io mit der erforderlichen Trockenmasse gefüllt ist, wird die Preßluft bei 8 in den Druckkessel eingeführt und verläßt diesen zwangläufig bei g. Dabei wird das Flügelrad 4 in Umdrehung versetzt und die Zuteilungsscheibe 5 eingestellt. Die von oben in den Bereich des Flügelrades rieselnde Trockenmasse wird von diesem durcheinandergewirbelt und von dem Luftstrom in feinster Verteilung mitgerissen und dem auszubessernden Ofen zugeführt. Um ein Stauen des herabrieselnden Trockengutes zu vermeiden, sind Druckausgl#eichrohre ii in der Wandung des Trichtereinsatzes 3 angeordnet, welche bis kurz unter den Deckel :2 reichen. Zur Drucküberwachung dient ein außen am Gefäß i angebrachter Druckmesser 12. Zur Verteilung des Staub-Luft-Gemisches im Ofen wird eine Spritzdüse mit zwei -einander gegenüberliegenden Düsenauslässen 13 verwendet. Das durch die Düsen in den Ofen gedxückte Luft-Staub-Gemisch sucht seinen Weg durch die Undichtigkeiten, wobei die staubförmige Masse in den feinen Rissen haftenbleibt und festsintert. Zweckmäßigerweise erhalten die Düsen eine leichte Aufwärtsstellung von io bis 15' in bezug auf die Waagerechte, um auch eine .Bedüsung -der Ofendecke zu ermöglichen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Dichtspritzen von Industrieöfen, z. B. Koks8fen, nach Patent 875 387, dadurch gekennzeichnet, daß die öfen zunächst mit breiiger Masse vcrbehandelt und anschließend mit staubförmiger Masse nachbehandelt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlung mit der staubförmigen Dichtungsmasse erst vorgenommen wird, nachdem der Ofen kurze Zeit vorübergehend in Betrieb genommen worden ist. 3. Verfahren nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlung am gefüllten Ofen vorgenommen wird. 4. Verfahren nach Anspruch 2. oder 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Dichtungsmasse, deren Sinterungstemperatur im Bereich'der Temperatur der Ofenwand liegt. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlung bei einem Druck von mehr als ioo mm WS durchgeführt wird. 6. Vorrichtung zur Durchführung der Nachbehandlung nach einem der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch einen Druckluftkessel (i) mit einem trichterförmigen Einsatz (3), dessen Auslaßschnauze im Bereich des Druckluftstromes liegt, welcher durch eine Einlaßöffnung (8) in- den- unteren Teil des Druckkessels eintritt und durch eine der Einlaßöffnung gegenüberliegende Auslaßöffnung (9) austritt. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Trichtereinsatzes (3) Ausgleichrohre (i i) angeordnet sind, welche bis unmittelbar unter den Deckel (2) des Druckkessels (i) reichen. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auslaßschnauze eine von außen einstellbare Zuteilungsscheibe (5) angeordnet ist. g. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Druckluftkessels (i) ein Flügelrad (4) gelagert ist, dessen allenfalls bogenförmig aus# gebildeter Flügel gegebenenfalls mit Löchern versehen ist. I io. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, gekennzeichnet durch eine an die Auslaßöffnung (9) des Druckkessels (i) angeschlossene Spritzdüse mit zwei einander gegenüberliegenden Düsenaustritten (13). ii. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen#austritte (13) um etwa io bis 15' von der Waagerechten nach oben geneigt sind, Angezogene, Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 644 923, 8io 166, 573 820, :26 169, 873 820, britische Patentsthrift Nr. 18 159 (aus 4em Jahre igoi); deutsche Patentanmeldung P32027Vlb/ioa.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7022A DE923737C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von Industrieoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH7022A DE923737C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von Industrieoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE923737C true DE923737C (de) | 1955-02-21 |
Family
ID=7425162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH7022A Expired DE923737C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Dichtspritzen von Industrieoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE923737C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2961129A (en) * | 1960-11-22 | bullock | ||
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1951
- 1951-07-04 DE DESCH7022A patent/DE923737C/de not_active Expired
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