DE91644C - - Google Patents

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DE91644C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/02Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines
    • B61C9/04Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines consisting of cranked axles and coupling rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
ROBERT HARDIE in ROME
Triebwerk für Strafsenbahn-Locomotiven.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf ein Triebwerk für Strafsenbahn-Locomotiven und bezweckt, eine möglichst grofse Raumersparnifs und günstige Gewichtsvertheüung zu erzielen, welches namentlich bei Strafsenbahn-Locomotiven nothwendig ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs sämmtliche treibendenMechanismen zwischen den Radachsen ■ und innerhalb der Spurlinien der .Räder gelagert sind, und die Kolbenbewegung auf einen schwingenden Hebel übertragen wird, welcher mittelst einer Pleuelstange auf eine die Räder verbindende Kuppelstange einwirkt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die neue Construction dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf das Wagengestell,
Fig. 2 einen Querschnitt in Richtung der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Wagengestells mit den Triebmechanismen.
■_ Die Räder r der Treibachsen α sind durch die Stangen m mit einander gekuppelt. Die beiden Achsen α sind in dem Wagengestell gelagert, das aus den beiden Längsträgern b b' besteht, die in der Nähe der Räder zusammenlaufen und die Achsenlager bilden. Die Längsträger bb' sind durch aufrecht stehende Streben, sowie Querstreben versteift. An den oberen Längsträgern b' sind innerhalb der Spurlinien der Räder mittelst Schrauben die Maschinencylinder c befestigt, während die Grundplatten d derselben mit dem unteren Träger b verbunden sind. Die Cylinder dienen infolge dessen gleichzeitig als Versteifung der beiden Längsträger bb'. Zur Führung der Kolbenstange e ist der Kreuzkopf f vorgesehen, der auf dem oberen Längsträger b' gleitet. Der Längsträger b' ist zu diesem Zwecke mit Gleitschienen ausgestattet. Die Cylinderkolben übertragen ihre Bewegung mittelst der kurzen Pleuelstange g auf den hin- und herschwingenden einarmigen Hebel h; letzterer hat seinen Drehpunkt in breiten Lagern i, welche auf dem unteren Längsträger b befestigt sind. An den hin- und herschwingenden Hebel h ist mittelst des Zapfens k eine zweite Pleuelstange / angelenkt, welche mit ihrem freien Ende an der die Räder r verbindenden Kuppelstange m angreift und somit die beiden Räder r dreht; diese Pleuelstange liegt von dem Zapfen k aus nach der Cylinderseite gerichtet, wodurch ein auffallend kurzer Rahmen benutzt werden kann.
Es ist klar, dafs sämmtliche treibenden Mechanismen innerhalb der Spurlinien der Räder und zwischen den Achsen gelagert sind; dies hat eine grofse Raumersparnifs und eine sehr günstige Vertheilung des Gewichts zur Folge, weil die Uebertragung der Kolbenbewegung ohne die Verwendung einer rotirenden Kurbelwelle geschieht, so dafs der dadurch gesparte Raum vortheilhaft zur Anlage von Wasserbehältern, Luftbehältern und dergl. verwendet werden kann, und weil infolge der Lagerung des schweren Triebmechamsmus und der Wasserbehälter oder dergl. sich der Schwerpunkt der Locomotive nahezu in der Mitte zwischen den Wagenachsen befindet, also ein
sogenanntes Nicken nicht eintreten kann. Auch kann man einen verhältnifsmäfsig langen Kolbenhub bei verhältnifsmäfsig kleinem Kurbel- bezw. Treibraddurchmesser anwenden, da man, wie gezeichnet, den Angriffspunkt k der Stange / auf den Hebel h näher an das Lager des Hebels h legen kann als den Angriffspunkt der Stange g.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Triebwerk für Strafsenbahn-Locomotiven, bei welchem die Lagerung des Cylinders (c) zwischen zwei mit einander gekuppelten Rädern innerhalb der Rahmen und der gleichzeitige Antrieb beider Räder dadurch möglich gemacht ist, dafs in dem einen Längsträger (b) ein einarmiger Hebel (h) gelagert ist, welcher von der Kolbenstange (e)
    . unter Vermittelung einer kurzen Pleuelstange (g) in schwingende Bewegung versetzt wird und seine Bewegung unter Vermittelung der Pleuelstange (I) der Kuppelstange (m) mittheilt.
  2. 2. Ein Triebwerk der in Anspruch ι gekennzeichneten Art, bei welcher der Cylinder (c) mit dem einen Längsträger (b') verbunden ist, welcher seinem Kreuzkopf (f) gleichzeitig als Führung dient und wobei die erwähnte, den Kreuzkopf mit dem Hebel (h) verbindende Pleuelstange (g) in der Ebene des Gestellrahmens liegt, während die Verbindung des Hebels (h) mit der Kuppelstange (m) durch eine aufsenliegende Pleuelstange erfolgt.
  3. 3. Ein Triebwerk der nach Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Art, bei welcher der Verbindungszapfen (d) der Pleuelstange (I) und Kuppelstange (m) nach dem Cylinder' (c) zurückliegt, zum Zwecke, einen kurzen Radabstand verwenden zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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