DE910666C - Impulsgeber fuer Fernschreibsender - Google Patents
Impulsgeber fuer FernschreibsenderInfo
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- DE910666C DE910666C DES417A DES0000417A DE910666C DE 910666 C DE910666 C DE 910666C DE S417 A DES417 A DE S417A DE S0000417 A DES0000417 A DE S0000417A DE 910666 C DE910666 C DE 910666C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L13/00—Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
- H04L13/02—Details not particular to receiver or transmitter
- H04L13/08—Intermediate storage means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Moving Of Heads (AREA)
Description
Gegenstand des Patentes 855 873 ist ein Fernschreibsender zur Aussendung unterschiedlicher,
den Schriftzeichen entsprechender Impulskombinationen, bei dem zur Erzeugung der Sendeimpulse
entsprechend magnetisierte Aufzeichnungsträger und durch die Magnetisierungen dieser Träger beeinflußbare
Abtasteinrichtungen vorgesehen sind, denen die aufgezeichneten Impulse in wählbaren,
jeweils den zu sendenden Schriftzeichen entsprechenden Kombinationen entnommen werden.
Die dazu verwendete Einrichtung zeigt einen entsprechend breit bemessenen bandförmigen oder
trommeiförmigen Aufzeichnungsträger mit nebeneinanderliegenden AufzeichnungiSspuren. Zur Impulserzeugung
muß entweder für jede Tonspur ein besonderer Hörkopf für die Abnahme der aufgezeichneten
Impulskombination vorgesehen sein, der jeweils durch Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine
zur Wirkung gebracht wird, oder es muß der Aufzeichnungsträger bzw. der Hörkopf derart verschiebbar angeordnet sein, daß jeweils
durch das Drücken einer Taste der Fernschreibmaschine die gewählte Tonspur und der
Hörkopf zueinander in Arbeitslage gebracht werden.
Ein Impulsgeber für Fernschreibmaschinen und Telegraphiesender mit entsprechend den Impulskombinationen
magnetisierten Aufzeichnungsträgern nach dem Patent 855 873 kann gemäß der Erfindung dadurch verbessert werden, daß die die
einzelnen Übertragungszeichen darstellenden Impulskombinationen auf getrennten Aufzeichnungsträgern
aufgetragen sind, welche Scheibenform haben und auf einer gemeinsamen Antriebswelle
aufgereiht sind, und daß wahlweise eine von diesen Scheiben je einen Umlauf zusammen mit
der gemeinsamen Antriebswelle ausführt. Eine derartige
Anordnung ist besonders einfach herstellbar und benötigt nur ein einziges Abnahmegerät.
to beispielsweise einen magnetischen Hörkopf, der die ganze Breite der aneinandergereihten Scheiben
einnimmt. Eine seitliche Verschiebung des Hörkopfes oder der Aufzeichnungsträger ist nicht notwendig,
und gerade hierin liegt ein weiterer wesentlicher Vorteil, weil die exakte Hinundherbewegung
einer Walze oder eines Hörkopfes Schwierigkeiten bereitet. Man kann aus diesem Grunde auch eine
Anzahl von Stahldrähten oder magnetisierbaren Bändern vorsehen, die in parallelen Bahnen anao
geordnet sind und von denen jeweils eines in Bewegung gesetzt wird, um seine Impulskombination
auszusenden.
Bei der Anordnung von scheibenförmigen Aufzeichnungsträgern auf eine gemeinsame Antriebswelle
sind die Scheiben normalerweise durch einen Sperriegel festgehalten. Sobald der Sperriegel
einer solchen Scheibe zurückgezogen wird, ist diese Scheibe für einen Umlauf freigegeben. Sie
kann, da sie sehr leicht ist und durch nichts gebremst wird, durch die geringe Reibung der
Scheibennabe auf der Antriebswelle von dieser mitgenommen werden, sobald die Sperrklinke zurückgezogen
ist. Da sämtliche Scheiben sich mit ihrem magnetisierbaren Rand im Beeinflussungsbereich
des gemeinsamen Hörkopfes befinden, ist es zweckmäßig, eine unmagnetische Aussparung an jeder
Scheibe derart vorzusehen, daß sich der Hörkopf in der Ruhe aller Scheiben gerade dieser Aussparung
gegenüber befindet, damit die stillstehenden Scheiben nicht einen magnetischen Nebenschluß für
den Hörkopf bilden.
Es ist vorteilhaft, für diejenige Scheibe, die zur Übertragung einer Impulskombination einen Umlauf
ausführen soll, die Reibung gegenüber der gemeinsamen Antriebswelle zu vergrößern. Dies
kann man z. B:. dadurch erreichen, daß die Antriebswelle für jede Scheibe einen Bund aufweist
und daß die einzelnen Scheiben axial verschiebbar und gegen den Bund andrückbar sind. Dadurch
kann man dann die Reibung der Nabe jeder Scheibe auf der Antriebswelle so niedrig halten,
daß die Betriebsfähigkeit der Einrichtung nicht durch Verschleiß vorzeitig beendet wird. Von der
Tastatur der Fernschreibmaschine oder des Telegraph!egebers kann ein Gestänge zu jeder
Scheibe führen, durch welches die durch die Taste gewählte Scheibe als einzige von allen gegen den
zugehörigen Bund gedrückt, gleichzeitig vom Sperriegel befreit und somit für einen Umlauf
mitgenommen wird. Damit die Reibung zwischen einer Scheibe und ihrem Bund für stets gleichbleibende
Zeitdauer aufrechterhalten wird, kann die Beendigung des Druckes, mit dem die Scheibe
gegen den Bund gedrückt wird, von der Dauer der Betätigung der Schreibmaschinentaste unabhängig
sein, indem sie statt dessen vom Umlauf der Antriebswelle abhängig gemacht wird. Durch diesen
Umlauf kann der axiale Druck auf die Scheibennabe kurz vor Vollendung eines Umlaufes aufgehoben
werden. Die Scheibe gelangt dann bis zu einem Anschlag, der sie genau in der Ruhestellung
festhält. Durch einen Nocken oder einen Mitnehmerbolzen an der Antriebswelle kann eine für
alle Scheiben gemeinsame Schiene kurz vorgetrieben werden, deren Aufgabe es ist, das Gestange
der zuletzt umlaufenden Scheibe in die Stellung zurückzuschlagen, in der es keinen
axialen Druck auf die Scheibe ausübt.
Zur Erläuterung der Erfindung dienen zwei schematische Figuren, die aber nur ein Beispiel
wiedergeben sollen.
Auf einer gemeinsamen Antriebswelle 1 (Fig. 1)
sind Scheiben 2 aneinandergereiht. Die Scheiben tragen an der äußeren Kante 3 eine magnetisierbare
Schicht oder sind im ganzen aus magnetisierbarem Stoff hergestellt. Die mechanische Trägheit dieser
Scheiben ist möglichst gering, damit ihre Beschleunigung und ihr Wiederanhalten möglichst geringe
Kräfte nur erfordert. Die Scheiben können auf der Antriebswelle 1 gleiten, so daß sie durch die geringe
Reibung der Scheibennabe auf der Welle 1 mitgenommen werden, sobald eine mechanische
Sperrung beseitigt wird, daß aber andererseits eine geringe Sperrkraft genügt, um eine
Scheibe am Mitlaufen auf der Welle 1 zu hindern. Die Welle 1 läuft beispielsweise ständig um, solange
die Fernschreibmaschine eingeschaltet ist, ! oder sie wird mittels einer magnetischen Kupplung
nur dann und so lange angetrieben, wie es die Übertragung einer Impulskombination nach dem
Niederdrücken einer Schreibmaschinentaste erfordert. Dazu ist jeweils ein einziger Umlauf einer
Scheibe 2 notwendig.
Es ist nun beispielsweise zwischen den Naben 2 der einzelnen Scheiben jeweils ein schmaler Bund
vorgesehen, der mit der Antriebswelle 1 fest verbunden ist. Zu diesem Zweck können beispielsweise
in der Welle 1 Ringnuten vorgesehen sein, in die je ein federnder Ring eingelegt ist, dessen Dicke
größer ist als die Tiefe der Nut. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise in Fig. 2 angewendet.
Von der Stirnseite her sind dort die Nabe und die Seitenfläche einer Scheibe 2 zu sehen, die an
ihrem Umfangsrand eine Impulskombination magnetisch aufgezeichnet trägt. Damit die Scheibe 2
nicht ständig von der Welle 1 mitgenommen wird, ist sie durch einen Sperriegel^ gehalten.
Dieser ist mit seinem äußersten Ende quer vor einen Mitnehmerstift 5 in der Flanke des Rades 2
gestellt. In dieser Stellung befindet sich eine Aussparung 6, die durch eine unmagnetische Füllmasse
geschlossen sein mag, vor dem Spalt 7 eines Abhörkopfes 8.
Um nun von den verschiedenen Scheiben 2 eine bestimmte auszuwählen, ist mit einer Schreibrnaschinentaste
9 ein Gestänge 10 verbunden, das
bei Niederdrücken der Taste 9 den Sperriegel 4 auf die Achse der Antriebswelle 1 zu vortreibt. Dadurch
wird dann der Stift 5 freigegeben, und das vordere Ende des Riegels 4 schiebt sich gegen die
Nabe. Der Riegel ist an der vorderen Kante keilförmig abgeschrägt und drückt dadurch die Nabe
gegen einen Bund auf der Welle. Die Reibung zwischen Nabe und Bund, die also nur bei der
Scheibe wirksam wird, die einen Umlauf ausführen soll, kann größer sein als die Reibung
zwischen der Nabe einer festgehaltenen Scheibe und der Antriebswelle 1. Es ist zweckmäßig, den
Sperriegel 4 so zu führen, daß er sich nicht zwischen Radnabe und Bund auf der Welle festklemmen
kann.
Die umlaufende Welle 1 stößt am Ende eines Umlaufs durch einen Stift oder einen Nocken
gegen eine Schienen, die das untere Ende des Sperriegels 4 nach links schlägt. Dieses sitzt
ao seinerseits gelenkig an einem Stab 12, der bei 13
drehbar gelagert ist. Der Riegel 4 und der Stab 12 sind durch eine Kippfeder 14 miteinander verspannt,
so daß der Anschlag der Schiene 11 bewirkt, daß das untere Ende des Riegels 4 nach
links springt, wodurch unter der Wirkung der Kipp feder 14 das vordere Ende des Riegels 4 in
die gezeichnete Riegelstellung zurückkehrt, in der es den Mitnehmerstift 5 der Scheibe einfängt und
festhält.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Impulsgeber für Fernschreibsender nach Patent 855 873 mit entsprechend den Impulskombinationen magnetisierten Aufzeichnungsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß jede der die einzelnen Übertragungszeichen darstellenden Impulskombinationen auf einem von mehreren auf einer gemeinsamen Antriebswelle aufgereihten scheibenförmigen Aufzeichnungsträgern aufgetragen ist und wahlweise jeweils eine von diesen Scheiben einen Umlauf zusammen mit der gemeinsamen Antriebswelle ausführt.
- 2. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben auf der gemeinsamen Antriebswelle durch je einen Sperrriegel festgehalten sind und daß der Sperriegel für jede Scheibe für sich zurückziehbar ist.
- 3. Impulsgeber nach Anspruch 1 oder 2 für magnetische Aufzeichnungsträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben in der Ruhelage mit einer Umfangsstelle vor dem gemeinsamen Abhörkopf eine Aussparung des magnetisierbaren Außenrandes aufweisen.
- 4. Impulsgeber nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben auf der gemeinsamen Antriebswelle axiales Spiel haben und zwecks Mitnahme durch die Antriebswelle mittels eines Schaltgliedes gegen einen Bund auf der Antriebswelle gedrückt werden.
- 5. Impulsgeber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken einer Scheibe gegen einen Bund auf der Antriebswelle zwecks Mitnahme der Scheibe durch ein von der Tastatur der Fernschreibmaschine oder des Telegraphiegebers ausgehendes Gestänge bewirkt wird.
- 6. Impulsgeber nach Anspruch 1 oder folgenden, vorzugsweise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels der Tastatur eingeschaltete Reibung zwischen einer der Scheiben und einem Bund auf der gemeinsamen Welle abhängig vom Umlauf der Antriebewelle für eine vorherbestimmte Zeitdauer aufrechterhalten wird.
- 7. Impulsgeber nach Anspruch 1 oder folgenden, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit vom Umlauf der gemeinsamen Antriebswelle die Reibung zwischen einer umlaufenden Scheibe und einem Bund auf der Welle kurz nach Vollendung eines Umlaufs aufgehoben wird.
- 8. Impulsgeber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung der Reibung durch ein für alle Scheiben gemeinsames Glied herbeigeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen$515 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES417A DE910666C (de) | 1949-09-22 | 1949-10-30 | Impulsgeber fuer Fernschreibsender |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55575A DE855873C (de) | 1949-09-22 | 1949-09-22 | Fernschreibsender |
| DES417A DE910666C (de) | 1949-09-22 | 1949-10-30 | Impulsgeber fuer Fernschreibsender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910666C true DE910666C (de) | 1954-05-06 |
Family
ID=25990833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES417A Expired DE910666C (de) | 1949-09-22 | 1949-10-30 | Impulsgeber fuer Fernschreibsender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910666C (de) |
-
1949
- 1949-10-30 DE DES417A patent/DE910666C/de not_active Expired
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