DE91013C - - Google Patents

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DE91013C
DE91013C DENDAT91013D DE91013DA DE91013C DE 91013 C DE91013 C DE 91013C DE NDAT91013 D DENDAT91013 D DE NDAT91013D DE 91013D A DE91013D A DE 91013DA DE 91013 C DE91013 C DE 91013C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B1/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving, or able to be controlled, three-dimensionally for making single sculptures or models
    • B44B1/02Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving, or able to be controlled, three-dimensionally for making single sculptures or models wherein three-dimensional [3D] copies are made

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \1
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Kopinnaschine kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dafs die sämmtlichen Vorrichtungen zur Bewegung der einzelnen Theile so angeordnet sind, dafs sie von einem Arbeiter bethätigt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand.
Die Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in der Vorderansicht und die Fig. 2 einen Querschnitt von Fig. ι nach a-b.
In Fig. 3 ist der Ständer dargestellt, von welchem aus die Bewegung der sämmtlichen Theile erfolgt.
Die Fig. 4 zeigt einen Theil von Fig. 3 in der Richtung c gesehen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des für die Aufnahme der Bildwerke erforderlichen Rahmens.
Die Einrichtung ist die folgende:
Auf zwei sich gegenüberstehenden Schlittenbahnen ι sind zwei Lagerböcke 2 verschiebbar angeordnet und durch eine im Lager 3 sich drehende, mit Kettenrad 4 versehene Schraubenspindel 5 mit einander verbunden, so dafs durch Drehen der letzteren nach der einen oder anderen Richtung die beiden Böcke 2 gemeinschaftlich nach links oder rechts verschoben werden. Das obere Ende eines jeden Bockes trägt eine Führungsschiene 6 für das Gestell 7, welches mit Winkelschienen 8 versehen ist, die als Führung dienen und die Führungsschiene 6 einschliefsen. In dem Gestell 7 ist ein senkrecht verschiebbarer Rahmen A angeordnet, welcher aus den zwei Querbalken 9 und 10, den inneren verticalen Führungsstangen 11 und den seitlichen Zahnstangen 12 besteht. Auf den Stangen 11 und 12 ist ein zweiter horizontaler Balken 13 geführt, dessen Höhenlage durch an demselben angebrachte, in die Zahnstangen 12 eingreifende Riegel 14 geändert werden kann. Der Rahmen A ist durch die Stangen 11 in drei verticale Abtheilungen eingetheilt, welche für die Aufnahme des Modelles 13 und der herzustellenden Bildwerke 16 dienen. Um das Modell und die Klötze für die herzustellenden Bildwerke in dem Rahmen einspannen zu können, ist einerseits der Querbalken 13 mit Spannschrauben 17 versehen, die an ihrem unteren Ende Kronenfassungen 18 tragen, andererseits ist der untere Querbalken 10 mit Supporten 19 ausgestattet. Diese Supporte bestehen aus einer Kronenfassung, die mit dem um den Bolzen 20 drehbaren Schneckenrad 21 verbunden ist.
In dem Rahmen A ist ferner eine Schneckenwelle 22 gelagert, mittelst welcher die Schneckenräder 21 bethätigt und dadurch das Modell 15 und die Klötze 16 um ihre senkrechten Achsen gleichmäfsig gedreht werden können.
Der Rahmen A kann, um die verticale Bewegung desselben zu erleichtern, durch Gegengewichte ausbalancirt werden, die an die über Rollen geführten Kettenzüge 23 angreifen.
Dadurch, dafs der Querbalken. 13 vertical verstellbar ist, kann man verschieden hohe Modelle und Bildwerke in den Rahmen einspannen.

Claims (1)

  1. Da aber sowohl der Kopirstift als auch die Arbeitsstä'hle ihre Lage nicht verändern, ist es nothwendig, dafs man das Modell sowohl als auch die Bildwerke in dem Rahmen um ihre Achse drehen kann, was durch Anordnung der Supporte 19 und der Schneckenwelle 22 möglich ist, andererseits dafs der Rahmen A in dem Gestell 7 vertical, das Gestell 7 in den Böcken 2 nach einer horizontalen Richtung und das Ganze auf der Schlittenbahn 1 in der anderen horizontalen Richtung bewegt werden kann.
    Um dies alles bewerkstelligen zu können, ist die folgende Einrichtung getroffen:
    Der untere Querbalken 10 des Rahmens A ist mit einer Coulissenführung 24 versehen, in welcher die Schraubenmutter 25 in den Pfeilrichtungen 26 und 27 verschoben werden kann. Hinter dem ganzen Rahmengestell ist, wie dies die Fig. 2 zeigt, ein. Ständer 28 angeordnet, welcher eine feststehende verticale Schraubenspindel 29 trägt. Auf dieser Schraubenspindel, deren oberes Ende den verstellbaren Kopirstift 30 trägt, verschiebt sich ein Support B, welcher eine horizontal liegende, in die Schraubenmutter 25 eingreifende drehbare Schraubenspindel 31 besitzt. Um den Support B und dadurch den Rahmen A mit dem Modell 15 und den Bildwerken 16 in verticaler Richtung verschieben zu können, ist der Supportrahmen mit einer Büchse 32 ausgestattet, die einen in der Keilnuth 33 der Schraubenspindel 29 sich verschiebenden Keil 34 trägt und die Schraubenspindel lose umgreift. Zwischen der Büchse 32 und dem oberen Theil des Supportrahmens ist ein Kegelrad 35 eingeschaltet, dessen Nabe .als Mutter für die Schraubenspindel 29 dient. In das Kegelrad 35 greift ein Kegelrad 36 ein, welches mittelst der Kurbel 37 in Thätigkeit gesetzt werden kann, wodurch eine verticale Verschiebung des ganzen Supportes B erzielt wird. Die Schraubenspindel 31 ist in dem Supportrahmen drehbar gelagert und das innere Ende derselben trägt ein Kegelrad 38, welches mit dem ebenfalls in dem Supportrahmen gelagerten, mit Kurbel 39 versehenen Kegelrad 40 im Eingriff steht, so dafs durch Bewegen der Kurbel 39 ein Drehen der Schraubenspindel 31 und dadurch ein Verschieben des Gestelles 7 in den Böcken 2, in den Pfeilrichtungen 41 oder 42 bewirkt wird (s. Fig. 2).
    Es wird demnach durch Bethätigen der Kurbel 37 eine verticale Verschiebung des Rahmens A und durch Bethätigen der Kurbel 39 eine horizontale Verschiebung des Rahmens 7 erreicht. Um aber die Schraubenspindel 5 zum Verschieben der ganzen Maschine von dem Ständer 28 aus bethätigen zu können, ist in dem letzteren ein Kettenrad 43 gelagert, welches durch die Kette 44 mit dem Kettenrad 4 in Verbindung gebracht ist. Die Achse des Kettenrades 43 ist mit Pedalen 45 ausgestattet, welche in derselben Weise wie bei dem Fahrrad bethätigt werden. Aufserdem ist der Ständer 28 mit. einem Sitz 46 für den die Vorrichtung bedienenden Arbeiter ausgerüstet.
    Um auch Bildwerke mit nach innen sich erweiternden Höhlungen herzustellen, wofür die verticale und horizontale Bewegung nicht ausreicht, ist es nothwendig, den Rahmen A um eine horizontale Achse schwingend anzuordnen. Die Fig. 5 veranschaulicht eine derartig erweiterte Ausführungsform.
    Im Gestell 7 ist ein Rahmen 52 vertical verschiebbar angeordnet, welcher den um die Bolzen 53 schwingenden Rahmen A aufnimmt. Die Coulissenführung 24 ist an dem Rahmen 52 befestigt. Im Uebrigen ist der Rahmen A genau so. eingerichtet, wie nach Fig. 1 angegeben.
    Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist die folgende:
    Die zu bearbeitenden Klötze 16 und das Modell 15 werden in den Rahmen A eingespannt und die Bohrer in Thätigkeit gesetzt. Der Arbeiter nimmt Platz auf dem Sitz 46 und bewirkt ein Verschieben des Rahmens A allein oder mit dem Gestell 7 derart, dafs der Kopirstift 30 mit dem Modell in Berührung kommt. Bis zu dieser Tiefe arbeiten die Bohrer an den Klötzen 16 und geben auf diese Weise die plastische Form des Modelies 1 5 wieder. Ist ein Verschieben der ganzen Vorrichtung nothwendig, dann bethätigt die Person die Pedale 45, so dafs die Schraubenspindel 5 zur Wirkung gelangt. Besitzen die Modelle nach innen sich erweiternde Vertiefungen, dann wird in den Rahmen 7 der in Fig. 5 gezeigte Rahmen eingefügt, so dafs man das Modell und die Bildwerke auch noch um eine horizontale Achse schwingen und dadurch in alle Innenräume des Modelies gelangen kann. Mittelst dieser Vorrichtung lassen sich aber auch Vergröfserungen oder Verkleinerungen von Bildwerken herstellen. Zu diesem Zweck müssen zwei Vorrichtungen neben oder hinter einander aufgestellt werden und die Schraubenspindeln der einen Vorrichtung zu denjenigen der anderen Vorrichtung in dem Verhältnifs der Vergröfserung oder Verkleinerung stehen. Die eine Vorrichtung enthält in einem solchen Falle nur das Modell, während die andere für die Aufnahme der herzustellenden Bildwerke bestimmt ist.
    Pat en τ-Ansprüche:
    i. Köpfmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs ein für das Modell und die Arbeitsstücke als Einspannvorrichtung dienender Rahmen A in einem Gestell 7 senkrecht und letzteres auf zwei Lagerböcken 2 waagrecht zwangläufig verschoben werden kann, während
    die Lagerböcke sammt Gestell und Einspannrahmen gleichfalls in horizontaler, aber zu ersterer senkrechter Richtung durch den Fufs des Arbeiters mittelst einer durch Kette und Kettenräder bethätigten Schraubenspindel 5 bewegt werden können.
    Köpfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem senkrecht verschiebbaren Rahmen 52 ein zweiter als Einspannvorrichtung dienender Rahmen (A) um eine horizontale Achse drehbar aufgehängt ist, zu dem Zweck, das Modell und die Arbeitsstücke zwecks Ausarbeitung innerer Hohlräume zur Achse des Arbeitsstahles unter einem spitzen Winkel neigen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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