DE672367C - Geraet zum Auffahren von Tiefbaustrecken - Google Patents

Geraet zum Auffahren von Tiefbaustrecken

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Publication number
DE672367C
DE672367C DEK147195D DEK0147195D DE672367C DE 672367 C DE672367 C DE 672367C DE K147195 D DEK147195 D DE K147195D DE K0147195 D DEK0147195 D DE K0147195D DE 672367 C DE672367 C DE 672367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
support frame
cutting
cutting device
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK147195D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adam Angelbis
Heinrich Bayer
Dipl-Ing Karl Rellensmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK147195D priority Critical patent/DE672367C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE672367C publication Critical patent/DE672367C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
    • E21D9/1006Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools
    • E21D9/1013Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom
    • E21D9/1033Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom by a transversely extending boom being pivotable about a longitudinal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Gerät zum Auffahren von Tiefbaustrecken Es sind Streckenvortriebsinaschinen mit vor Kopf arbeitenden Schrämvorrichtungen, z. B. Becherwerken, Schaufelrädern oder Schrämkette,n, bekamst, die an heb- und senkharen und waagerecht schwenkbaren Auslegern oder beweglichen Tragrahmen angeordnet sind. Durch Bewegung des Auslegers bzw. Tragrahmens können nacheinander sämtliche Teile der Stoßfläche durch die Schrärnvorrichtung abgearbeitet werden. Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind jedoch ,entweder zu große Massen zu bewegen, Moder sie sind zu sperrig oder lassen eine restlose Abführung des losgelösten, insbesondere des auf dem Boden liegenden Gutes nicht zu. Mit vielen von ihnen ist es ferner nicht möglich, eine Strecke aufzufahren, die im Querschnitt an der Sohle und an der Firste scharfe Ecken aufweist. In diesen Fällen ist teuere und zeitraubende Nacharbeit beim Setzen derTürstockzimmerung erforderlich. Schließlich fehlt häufig, insbesondere bei Maschinen, deren Schrämwerkzeuge an einem Ausleger angeordnet sind, dieMöglichkeit, dasSchrämwerkzeug durch ein Schutzdach gegen das Hereinbrechen lockerer Massen aus dem Hangenden zu schützen, Das Schrämwerkzeug wird daher häufig verschüttet und muß dann nötigenfalls von Hand ausgegraben werden.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Gerät zum Auffahren von Tiefbaustrecken zu schaffen, das von den genannten Mängeln frei ist.
  • Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes; die Abb. i bis 5 dienen zur Erläuterung der Arbeitsweise des Gerätes und zeigen in den aufeinanderfolgenden Abbildungen in grundzügiger Darstellung von vorn gesehen die jeweilige Lage -der Schrämvorrichtung im Streckenquerschnitt; es zeigt weiter Abb. 6 eine teilweise im Schnitt gehaltene. Seitenansicht des Gerätes.
    Abb. 7 dien Schnitt nach VII-VII der AbW
    von links gesehen, Abb.8 den Schnitt nach VIII-VIII der Abb.7 von oben gesehen und Abb. 9 eine in derselben Richtung wie Abb. ; gesehene unmaßstäbliche Darstellung, die nur zum Erläutern der Einrichtungen zur Verschiebung der Schrämvorrichtung dient.
  • Das mit i bezeichnete Gestell der Vorrichtung ruht auf Gleisketten 2 und trägt vorn zwei lotrechte Pfosten 3 von dem aus Abb. 8 ersichtlichen Querschnitt, an denen sich mit Führungsleisten d. in lotrechter Richtung ein Zwischenrahmen 5 führt. An diesem seinerseits sitzt, in waagerechter Richtung verschiebbar, ,ein Tragrahmen 6 für eine Schrämvorrichtung. Diese besteht aus zwei Übereinatiderliegenden waagerechten Schrämwalzen 7 und 8, die in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise von einem E-Motor 9 angetrieben werden. Die Schrämwalzen j und 8 haben einen solchen lotrechten gegenseitigen Abstand und die untere Walze 8 ist um ein solches Maß länger als die obere, daß die beiden Walzen zusammen ein Trapez bestimmen, dessen Winkel den Winkeln entsprechen, die die Seitenwände der Strecke mit dem Liegenden und Hangenden der Strecke bilden: vgl. hierzu Abb. i bis 5. Die Länge der VATalzen ist so bemessen, daß die Schräinv orr ichtung bei einem Rundgang, wie er aus den Abb. i bis 5 hervorgeht, den Gesamtquerschnitt der Strecke bestreicht. Zur Verschiebung des Rahmens 6 am Zwischenrahirren 5 und zu dessen Verschiebung am Gestell i dient ein auf dem Gestell sitzender E.-Motor io. Seine Welle trägt an jedem Ende ein Kegelrad i i, das mit einem auf einer Welle 14 oder 15 sitzenden Kegelrad 12 oder 13 kämmt. Die Abmessungen der Kegelräder 12 und 13 sind einander gleich; sie unterscheiden sich nur durch ihre Anordnung. jede der-Wellen 1.4 oder 15 trägt zunächst ein Stirnrad 16, das über ein Stirnrad 17, ein Wechselgetriebe 18, ein Stirnrad i9 und ein weiteres Stirnrad 2o eine am Gestell i drehbar, aber unverschiebbar gelagerte Spindel21 antreibt. Jede Spindel 21 wird von einem am Zwischenrahmen 5 sitzenden, als Wandermutter ausgebildeten Ansatz 22 umfaßt. je nachdem die Wechselgetriebe 18, die so verbunden sind, daß sie nur gemeinsam geschaltet werden können, eingestellt sind, bewegt sich beim Lauf des Motors io der Zwischenrahmen 5 nach oben oder nach unten, oder er bleibt dem Gestell i gegenüber in Ruhe. jede der Wellen 14. oder 15 ist außerdem über ein Wechselgetriebe 3o, eine Welle 31, ein Stirnrad 32, ein Zwischenrad 33 und ein Stirnrad 34. mit einer am Gestell i ;gelagerten Nutwelle 35 verbunden. Auf jeder twelle 35 sitzen undrehbar, aber verschieb-'lZr zwei Schnecken 36, die durch Ansätze 37 und 38 oder 39 und :1o (s. bes. Abb. 6) an Verschiebung gegenüber dem Zwischenrahmen 5 gehindert sind. An diesem sind zwei Spindeln ¢2 drehbar, aber unverschiebbar gelagert, auf denen je an jedem Ende ein Schneckenrad .41 aufgekeilt ist, das mit einer der Schnecken 36 kämmt. Jede Spindel 42 wird von einem am Tragrahmen 6 sitzenden Ansatz 43 oder .44. umfaßt, der als Wandermutter ausgebildet ist. Die Wechselgetriebe 3o sind so miteinander verbunden, daß sie nur gemeinsam in die eine oder die andere Endstellung oder in die Zwischenstellung gebracht werden können, bei der der Antrieb ausgeschaltet ist, während in der einen oder in der anderen Grenzstellung der Tragrahmen 6 auf dem Wege io, i1, 1-2 oder 13, 14 oder 15, 30, 34 32, 33, 3-1, 35, 36, 41. -12. 4.3 oder 44 von links nach rechts oder umgekehrt wandert. Die Steigung der Spindeln 21 und 42, und das Übersetzungsverhältnis ihrer Antriebe von dein gemeinsamen Motor io aus sind so gewählt, daß bei eingerückten Wechselgetrieben 18 und 3o der Tragrahmen 6 mit der Schrämvorriclltung 7, 8 eine Gesamtverschiebung erhält, die der Neigung der Seitenwände der Strecke entspricht, Dieses Übersetzungsverhältnis kann aber auch z. B. durch Wahl anderer Stirnräder 32, 33, 3-1 geändert werden. Unten vorn am Gestell i ist hinter der von der Schrämvorrichtung 7, 8 bestrichenen Bahn, wie in der Zeichnung nur angedeutet, eine Welle 5o gelagert, c1ie an dem einen Ende eine links- und an dem anderen Ende eine rechtsgängige Schnecke 51 oder 52 und in der Mitte eine Umkehrrolle 53 für eine Kratzerkette 5.1 trägt, die bis zu einer Rolle 55 zunächst waagerecht nach hinten und sodann schräg nach hinten und oben bis zu einer zweiten Umkehrrolle 56 geführt ist. Zwischen den Rollen 55 und 56 ist unter der Kratzerkette 5,4 ein Leitblech 57 vorgesehen. Ferner findet sich hinter der Kratzerkette 5.t ein Bandförderer 58.
  • Das Gerät kann in verschiedener Weise arbeiten: zunächst in stetiger Weise, indem es sich auf den Gleisketten dauernd langsam vorschiebt und die Schrämvorrichtung einen Rundgang ausführt, wie er durch die Abb. i, 2, 3, :1, 5, 1, 2 usw. bestimmt ist. In diesem Falle muß bei der Stellung nach Abb. 2 mittels der Wechselgetriebe 30 der Drehsinn der Spindeln .42 umgekehrt werden, so daß der sich bis dahin von rechts nach links bewegetfde Tragrahmen 6 sich nunmehr von links nach rechts bewegt, und es müssen gleichzeitig mittels der Wechselgetriebe 18 die bis dahin stillstehenden Spindeln 21 in Bewegung gesetzt werden, so daß der Zwischenrahmen 5 eine Bewegung nach oben erhält. Sobald die Stellung nach Abb. 3 erreicht ist, wird mittels der Wechselgetriebe 18 der Zwischenrahmen 5 stillgesetzt, und sobald die Schrämvorrichtung in die Stellung nach Abb. 4. gelangt ist, wird mittels derselben Wechselgetriebe so geschaltet, daß der Zwischenrahmen 5 eine Bewegung nach unten erhält. Ein Schalten mit den Wechselgetrieben 30 findet also weder bei der Stellung nach :'ebb. 3 noch bei der nach Abb. q. statt. Erst wenn die Schrämvorrichtung die Stellung nach Abb.5 erreicht hat, wird mit den Wechselgetrieben 30 umgeschaltet. Gleichzeitig wird hier mittels der Wechselgetriebe 18 der Zwischenrahmen 5 stillgesetzt. Es kann hier, ebenso wie bei der im folgenden beschriebenen Arbeitsweise, von Hand geschaltet werden; es können aber auch Anschläge für den Tragrahmen 6 und den Zwischenrahmen 5 vorgesehen werden, die ein selbsttätiges Schalten in den Grenzstellungen bewirken. Das von der Schrämvorrichtung 7, 8 anfallende Gut wird von den Schnecken 51 und 52 der Kratzerlcette`54 zugeschoben, die es aufnimmt und über den Bandförderern 58 an Förderwagen abgibt.
  • Das Gerät kann auch absatzweise arbeiten, indem die Schrämvorrichtung, von einer Endstellung nach Abb.2 ausgehend, über die Zwischenstellungen nach Abb. 3 und d in die Endstellung nach Abb. 5 gelangt und von da auf demselben Wege in die Endstellung nach Abb. -2 zurückgelangt und in jeder der beiden Endstellungen das Gerät auf den Gleisketten2 ein Stück vorgeschoben wird.
  • Soll das Gerät durch den mit Türstöcken ausgebauten Stollen zurückfahren, so bringt man die Schrärnvorrichtung in die untere mittlere Lage (Abb. i), so daß man von den Türstöcken fr eibleibt.
  • Das eine Paar der Wendegetriebe i8 oder 30 kann entfallen, wenn man einen umsteuerbaren E-Motor io wählt: Die Schrämvorrichtung kann auch aus zwei gleich langen, gegeneinander geneigten Schrämwalzen bestellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHP: i. Gerät zum Auffahren von Tiefbaustrecken mit einer vor Kopf arbeitenden Schrämvorrichtung, die an einem Tragrahmen angeordnet und mit diesem gegenüber dem Gestell des Gerätes beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (6) am Gestell (i) unter Vermittlung eines Zwischenrahmens (5) gelagert ist, der am Gestell (i) der Höhe nach verschiebbar ist, während der Tragrahmen (6) am Zwischenrahmen (5) der Quere nach verschiebbar ist, oder auch umgekehrt. a. Gerät nach Anspruch i zum Auffahren von Tiefbaustrecken mit gegeneinander geneigten Seiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämv orr ichtung aus zwei insbesondere waagerechten Schrämwalzen (7, 8) besteht, die so bemessen und so zueinander angeordnet sind, daß sie ein Trapez bestimmen, dessen Winkel den Winkeln entsprechen, die die Seiten der Strecke (Abb. i bis 5) mit dem Liegenden und Hangenden der Strecke bilden. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämvorrichtung aus zwei waagerecht angeordneten Schrämwalzen (7, 8) besteht, von denen die untere (8) eine entsprechend größere Länge hat. d.. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Tragrahmens (6) am Zwischenrahmen (5) und zur Verschiebung des Zwischenrahmens (5) am Gestell (i) eine gemeinsame Antriebsmaschine (io) vorgesehen ist und sowohl die eine als auch die andere Verschiebung abgeschaltet oder in, ihrer Bewegungsrichtung umgekehrt werden kann und daß ferner das ÜbersetzungsverhältnIs zwischen Antrieb zur Höhenverschiebung und Antrieb zur Querverschiebung so gewählt ist, daß sich eine Gesamtverschiebung der Schrämvorrichtung (7, 8) ergibt, die der Neigung der Seiten der Strecke zum Liegenden oder Hangenden der Strecke entspricht. 5. Gerät nach Anspruch :1 ., dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungv erhältnis veränderbar ist.
DEK147195D 1937-07-11 1937-07-11 Geraet zum Auffahren von Tiefbaustrecken Expired DE672367C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939981C (de) * 1950-03-02 1956-03-08 Emmerich Dipl-Ing Rakus Vortriebsmaschine fuer Gesteins- und Kohlenstrecken
DE1186435B (de) * 1959-10-06 1965-02-04 Eickhoff Geb Vortriebsmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939981C (de) * 1950-03-02 1956-03-08 Emmerich Dipl-Ing Rakus Vortriebsmaschine fuer Gesteins- und Kohlenstrecken
DE1186435B (de) * 1959-10-06 1965-02-04 Eickhoff Geb Vortriebsmaschine

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