DE908653C - UEberzugsmasse fuer Eisbehaelter und Eisroste - Google Patents

UEberzugsmasse fuer Eisbehaelter und Eisroste

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DE908653C
DE908653C DEG5248D DEG0005248D DE908653C DE 908653 C DE908653 C DE 908653C DE G5248 D DEG5248 D DE G5248D DE G0005248 D DEG0005248 D DE G0005248D DE 908653 C DE908653 C DE 908653C
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DE
Germany
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ice
mixtures
resin
wax
containers
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Expired
Application number
DEG5248D
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Canter
Harvey D Geyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE908653C publication Critical patent/DE908653C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Überzugsmasse für Eisbehälter und Eisroste Es ist bekannt, Lacken zwecks Verbesserung ihrer Eigenschaften, auch um sie widerstandsfähiger gegen Wasser zu machen, Wachse und deren Ersatzstoffe, z. B. Carnaubawachs oder Hartparaffin, zuzusetzen. Man hat auch schon Alkydharzlacken wachsartige Ester aus Cetyl-, Ceryl- oder Myricylalkohol und hochmolekularen Fettsäuren zugemischt und diese Lacke zum Überziehen von Metallgegenständen verwendet.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung bestimmter Alkydharz-Wachs-Gemische als Schutzüberzug für Eisbehälter und Eisroste. Für diesen Zweck muß der Überzug gegen Feuchtigkeit und Kälte besonders widerstandsfähig sein. Er muß fest auf der Metallfläche haften und soll nicht spröde, aber doch hart genug sein, um zäh zu sein.
  • Bei der Herstellung der zu verwendenden Masse wird zusammen mit Wachsmischungen ein Harz verwandt, welches kondensierbar ist und dabei erhärtet. Durch diese Erhärtung wird die Wirksamkeit des Wachses erhöht.
  • Die während der letzten Jahre allgemein bei Eisbehältern u. dgl. benutzten wasserabstoßenden Überzüge bestehen gewöhnlich aus paraffinartigen Wachsen, die verhindern, daß sich das Eis oder Wasser an den Metallflächen ansetzt. Auf diese Art und Weise kann das zu Eis gefrorene Wasser leicht und schnell aus dem Behälter entfernt werden, ohne daß besondere Hilfsmittel, wie ein kurzes Schmelzen des Eises unter dem Wasserhahn, in Anwendung gebracht werden müssen, wie dies früher bei der Verwendung von wasserabstoßenden Überzügen der Fall war. Um zu erreichen, daß das Wachs noch besser an den Metallflächen anhaftet, behandelt man die Aluminiumflächen anodisch und erzeugt dadurch eine mikroskopisch dünne Schicht von porösem Aluminiumoxyd, in welche das geschmolzene Gemisch eindringt, so daß es besser an der Metallfläche haftet.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Überzugsmassen erzeugt der nach der Erfindung zu verwendende Wachsüberzug für Eisbehälter und -roste auf den Metallrost- und Behälteroberflächen für eine sehr hohe Anzahl von Absetzungskreisläufen nicht anhaftende Eigenschaften. Die früheren Arten der Überzugsmassen waren in der Regel nach 5o bis 75 Eiswürfel Bildungen abgenutzt. Nach dieser Gebrauchszeit war es notwendig, wieder auf das übliche Schmelzen des Eises zurückzukommen, um dasselbe aus dem Behälter zu entfernen, da der Überzug, auch wenn er nur zu einem kleinen Teil abgenutzt ist, das Ansetzen des Eises an die Metalloberfläche nicht mehr verhindert. Der nach der vorliegenden Erfindung zu verwendende Überzug besitzt die drei- bis vierfache Lebensdauer der seither bekannten Überzüge.
  • Eine empfehlenswerte Ausführungsform für eine gemäß der Erfindung anzuwendende Überzugsmasse besteht in einer Mischung von Harnstoff-Formaldehyd-Harz zusammen mit Alkydharz von dem in der Hitze hart werdenden Typus. Es können aber auch solche Alkydharze verwendet werden; die thermoplastisch sind. Diese Harzkombination wird mit Carnauba-und Stanolindwachs gemischt. Das Gemisch wird mit entsprechenden Lösungsmitteln vermischt und dann durch Eintauchen auf die Eisbehälter und -roste aufgebracht. Dann bringt man die überzogenen Rosteund Behälter in einen Ofen, um das Lösungsmittel zu vertreiben und das vorhandene Harz zu kondensieren. Durch das Kondensieren wird der Film hart und widerstandsfähig. Der unter dem Namen Stanolind in den Handel kommende Stoff ist eine besondere Paraffinart, die aus Rohpetroleum gewonnen wird. Sie unterscheidet sich von dem handelsüblichen Paraffin in folgender Hinsicht:
    1 Stanolind J Paraffin
    Spezifisches Gewicht... 0,920 0,902
    Haftvermögen (Tack)
    Raumtemperatur .... sehr gering gering
    Struktur ........... halb
    kristallinisch kristallinisch
    Lösbarkeit in organi-
    schen Lösungsmitteln
    bei Raumtemperatur . sehr schwach ganz lösbar
    Eindringungsvermögen
    (Penetration) too g bei
    25° C . . . . . . . . . . . . . 10,5 24,8
    Schmelzpunkt . . . . . . . . 8o bis 83° C 53,3° C
    Zum Zusammensetzen des verbesserten Überzugsmaterials ist es empfehlenswert, eine Mischung von Harnstoff-Formaldehyd-Harz und Alkyd- oder modifiziertem Alkydharz als Harzbestandteile zu verwenden, obwohl jedes Harz allein die physikalischen Eigenschaften des Wachsüberzuges verbessern wird. Es empfiehlt sich jedoch, das Harz in Mengen von 5o bis go °/a des Gewichtes des Überzugs zu verwenden, und, worin auch immer der Rest des Wachsüberzuges besteht, in der Wärme hart werdende Alkydharze zu verwenden, die bei Raumtemperatur fest sind. Es ist jedoch zu bemerken, daß thermoplastische Alkydharze auch verwendet werden können und die Eigenschaften des fertigen Überzugs verbessern. Die Alkydharze können von dem modifizierten Typus sein, bei welchem bei der Kondensation ein teilweise Oxydation erfolgt. Es empfiehlt sich, go g eines Gemisches von Harnstoff-Formaldehyd-Harz und Alkydharz oder modifiziertem Alkydharz mit etwa 410 g eines entsprechenden Lösungsmittels, wie ein Steinkohlenteererzeugnis, zu benutzen. Das Gemisch wird gerührt, und es ergibt sich die Lösung A. Als zweites mischt man 15 g Stanolindwachs und 5 g Carnaubawachs mit 30o g Steinkohlenteerlösungsmittel bei einer Temperatur von ungefähr 1q.8°. Dann wird bei langsamem Umrühren die Lösung A hinzugegeben. Eine entsprechende Menge dieser Mischung wird in einen Behälter gefüllt, die Eisbehälter und -roste werden darin eingetaucht und dann abtropfen gelassen. Die überzogenen Behälter und Roste werden in einen Ofen gebracht und ungefähr 30 Minuten lang auf eine Temperatur von 1q.8° erhitzt, worauf sich der Harzbestandteil kondensiert und dadurch der Überzug erhärtet wird. Es wurde gefunden, daß, wenn Harnstoff-Formaldehyd-Harz allein verwendet wird, der Überzug hart wird, jedoch dazu neigt, etwas spröde zu werden, während bei Verwendung von Alkydharz allein dieses beim Zähmachen des Überzugs weicher ist, so daß durch Wahl der entsprechenden Mischung Überzüge jeden Härtegrades erhalten werden können, wenn man eine Kombination von Harnstoff-Formaldehyd-Harz mit dem Alkydharz verwendet.
  • Die Verwendung von diesen Harzen in irgendeiner Wachsart ergibt einen verbesserten Wachsüberzug auf Eisbehältern und Eisrosten. Jedoch sind Stanolindwachs und Carnaubäwachs vorzuziehen, da diese beiden Wachsarten bestimmte Eigenschaften besitzen, durch die man in den Überzugsmassen bessere Erfolge erzielt. Es ist jedoch zu bemerken, daß an Stelle von Carnaubawachs, welches einen Schmelzpunkt von über 8o0 hat, Ceresinwachs mit einem hohen Schmelzpunkt oder irgendeines der synthetischen Wachse mit entsprechendem Schmelzpunkt verwendet werden kann.
  • Die gute Schutzwirkung der Überzugszusammensetzung auf Eisbehälter und -roste ist zum großen Teil auf die Kondensation der Harzzusammensetzung zurückzuführen, die das Wachs erhärtet und eine: Verstärkung der Zusammensetzung in dem Wachs bildet, wodurch die Lebensdauer gegenüber der Abnutzung erhöht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verwendung von an sich bekannten Gemischen von Alkydharz und wachsartigen Stoffen von hohem Schmelzpunkt zum Überziehen von Eisbehältern und Eisrosten.
  2. 2. Verwendung von Gemischen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gemische mit einem weiteren Zusatz von 2 bis 3o 0/0 Harnstoff-Formaldehyd-Harz verwendet werden.
  3. 3. Verwendung von Gemischen nach Ansprücheni und 2; dadurch gekennzeichnet, daB Gemische mit einem Gehalt von aus Petroleum gewonnenem Hartparaffin von einem Schmelzpunkt von 9o bis 93° und einem zweiten wachsartigen Stoff mit einem Schmelzpunkt von über 6o° als wachsartigem Zusatz verwendet werden. q. Verwendung von Harz-Wachs-Gemischen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB Gemische verwendet werden, bei welchen das Verhältnis der wachsartigen Stoffe zu den Harzen etwa i : 4,5 ist: Angezogene Druckschriften Stock, ,"Taschenbuch für die Farben- und Lackindustrie«, 1937, S. igo oben; Scheiber, »Lacke und ihre Rohstoffe«, 1926, S. 198 und 2o2, letzter Absatz; USA.-Patentschrift Nr. 1953 583-
DEG5248D 1940-12-14 1940-12-14 UEberzugsmasse fuer Eisbehaelter und Eisroste Expired DE908653C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1953583A (en) * 1929-11-25 1934-04-03 American Cyanamid Co Resinous composition and process of applying same

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1953583A (en) * 1929-11-25 1934-04-03 American Cyanamid Co Resinous composition and process of applying same

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