DE90136C - - Google Patents

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DE90136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
geschützten Art.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1896 ab.
Durch die Patentschrift Nr. 85028 ist eine besonders für Eisenbahnfahrzeuge bestimmte Kuppelung mit in waagrechter Ebene schwingenden Zwillingsklauen beschrieben, die sich dadurch kennzeichnet, dafs in dem das eigentliche Kuppelglied aufnehmenden Kopf einer jeden Kuppelhälfte ein ungleichschenkliger Bügel beweglich ist, welcher in seiner tiefsten Stellung das Kuppelglied in Arbeitsstellung festhält, während durch Zug am genannten Bügel das Kuppelglied zunächst freigegeben und dann aus . dem Bereich des Kuppelgliedes an der anderen^ Kuppelungshälfte gebracht wird. Bei dieser Wagenkuppelung erfolgte das Anheben des das Kuppelglied versperrenden und dann freigebenden bezw. zur Seite bewegenden Bügels durch ein an letzteren angehängtes Zugorgan, z. B. eine Kette, welche durch ein im Scheitel einer jeden Kuppelungshälfte vorgesehenes Loch hindurchgeführt wurde.
Nach vorliegender Erfindung soll die Kuppelung nach dem D. R. P. Nr. 85028 dadurch abgeändert werden, dafs die Bethätigung des sich quer über das Kuppelglied legenden Verschlufsbügels nicht mehr von oben her, sondern von unten her erfolgt; dadurch kann eine solche vervollkommnete Kuppelung schnell zum Gebrauche für Personen- oder Laslenwagen eingerichtet und überall da leicht angeordnet werden, wo die Organe zum Verkuppeln und Entkuppeln der Kuppelhälften seitlich am Wagen liegen oder wo im Scheitel der Kuppelungshälften eine Oeffnung zur Durchführung des Zugorgans für den Verschlufsbügel nicht vorhanden ist.
Diese unter dem VerschlufsbUgel einer jeden Kuppelungshälfte liegende Vorrichtung zum Anheben des genannten Bügels besteht aus einem durch die Wandung der Kuppelungshälfte hindurchgeführten zweiarmigen Hebel, dessen in genannter Kuppelungshälfte befindliches umgebogenes Ende lose gegen die Unterfläche des gekrümmten Bügelschenkels anliegt, während an dessen aufsen liegendes Ende eine Kette oder ein Gelenk angeschlossen ist, die beispielsweise nach einem auf der Wagenplattform befindlichen Stellhebel führen kann.
Die der Beschreibung beiliegenden Figuren zeigen in Fig. 1 zwei Kuppelköpfe A und B mit der gegenüber dem Patent Nr. 85028 abgeänderten Einrichtung zum Anheben des Verschlufsmechanismus. Fig. 2 und 3 zeigen einen lothrechten Schnitt nach Linie II-II bezw. IH-III-, Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht und Fig. 5 eine Abänderung des Anhebemechanismus.
Da die Einrichtung und Wirkungsweise der Kuppelung in der Beschreibung zum Patent Nr. 85028 angegeben ist, so sollen hier nur kurz die Theile der Neuerung derselben angeführt werden.
Der bei 3 und .4 nasenförmig erweiterte Kopf 2 beider Kuppelhälften A und B trägt in seiner Höhlung das um 6 drehbare Kuppelglied 5 mit den Armen b und c und dem
Haken d. e,f, 7 ist ein ungleichschenkliger Bügel, welcher zum Verkuppeln sich über das Kuppelglied 5 legt und bei seiner ihm durch den nachbeschriebenen Anhebemechanismus ertheilten Bewegung bei g in der Wandung des Kopfes 2 Führung erhält. Beim Entkuppeln legt sich eine Nuth i am Bügel e,f, 7 an. eine Rippe 9 an der Innenwandung des Kopfes 2, so dafs bei weiterem Anheben des Bügels derselbe zur Seite geschwungen wird, so dafs das Kuppelglied gedreht werden kann.
Zwei schräge Flächen j und k am Bügeltheil 7 sowie zwei schräge Flächen m und η am Kuppelkopf dienen zur Führung des ungleichschenkligen Bügels e,f, 7 bei seiner Aufwärtsbewegung.
Der zur Hervorrufung dieser Bewegung dienende Mechanismus besteht aus einem zweiarmigen Hebel 10, der hinter der Wandung des Kpfes 2 bei 11 drehbar gelagert ist und mit seinem nach innen zu gelegenen Ende sich bis unter den Bügeltheil 7 erstreckt. Die Drehachse genannten Hebels 10 steht schräg, so dafs er sich in einer schräg stehenden Ebene bewegt. Bei Drehung des Hebels greift dessen nach innen zu gelegenes Ende unter den Kopf 7 des Bügels e,f, 7 und hebt den letzteren aus; beim Anheben des Hebels und der damit verbundenen Aufwärtsbewegung bleiben Hebel ι ο und Bügelkopf 7 lose mit einander verbunden (Fig. 3),, während beim Loslassen des Hebels 10 der Bügel e,f, 7 wieder in seine Ausgangsstellung (Fig. 2) zurückfällt.
Wird der aus dem Hebel 10 bestehende Anhebemechanismus für Kuppelungen von Personenwagen verwendet (Fig. 2 und 3), so wird der aufserhalb des Kopfes 2 liegende Theil des Hebels nach oben gekrümmt und mittelst Kette oder Gelenkes 12 mit einem auf der Wägenplattform drehbar gelagerten Stellhebel verbunden. Durch Ausschwingen dieses Stellhebels wird die Kette 12 angezogen und der Hebel 10 um seinen Drehpunkt 11 gedreht, wobei durch Ausheben des Bügels e,f, 7 derselbe bis an die Nase 9 antrifft und bei weiterem Anheben zur Seite bewegt wird.
Die Anhebevorrichtung nach Fig. 5 eignet sich besonders für Sand- und andere Mas'sentransportwagen. Hier erstreckt sich die Kette 12 unter dem Kopf 2 hinweg bis zur Wagenseite, um von hier aus den Hebel 10 bethätigen· zu können. Hier ist der ■ aufsenliegen.de Theil des Hebels 10 nach abwärts umgebogen. -

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge nach D. R. P. Nr. 85028, dadurch gekennzeichnet, dafs das Anheben des als Riegel und Auslösevorrichtung dienenden Bügels (e,f, γ) durch einen unter den Kopf des letzteren ragenden und an der Innenseite des Kuppelkopfes gelagerten Hebel (10) erfolgt, der von der Plattform oder von der Seite de,s Wagens aus durch Kette und Stellhebel ber thätigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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