DE326342C - Selbsttaetige Kupplung fuer Eisenbahnwagen - Google Patents

Selbsttaetige Kupplung fuer Eisenbahnwagen

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DE326342C
DE326342C DE1918326342D DE326342DD DE326342C DE 326342 C DE326342 C DE 326342C DE 1918326342 D DE1918326342 D DE 1918326342D DE 326342D D DE326342D D DE 326342DD DE 326342 C DE326342 C DE 326342C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

RElCFiSPATEHTAMT
-JVi 326342-KLASSE 2Oe GRUPPE 11
Die Erfindung· bezieht sich auf selbsttätige Eisenbahnwagenkupplungen mit gabelförmig gestalteten Kuppelköpfen. Die neue Kupplung ist einfach in der Gestaltung — sie besteht aus zwei symmetrischen Hälften, die keine empfindlichen Teile besitzen —, sie kann auch bei fehlerhafter Einstellung der Teile nicht beschädigt und leicht an Wagen zusammen mit der gewöhnlichen Schraubenkupplung angebracht und so eingestellt werden, daß sie die Verwendung der Schraubenkupplung nicht hindert.
Jede der neuen Kuppelhälften besteht vorzugsweise aus zwei Hauptteilen, dem gabelr
!5 förmigen Haken und einem Bolzen. Gemäß der Erfindung ist vor dem Kuppeln der Kuppelbolzen der einen Kuppelhälfte angehoben, während der Bolzen der anderen Hälfte sich in dem Maul dieser Hälfte befindet. Beim Kuppeln wirken die beiden gabelförmigen Köpfe derart zusammen, daß der letztgenannte Kuppelbolzen selbsttätig in die beiden nebeneinandergekommenen Mäuler gebracht wird.
Eine Ausführungsform einer Kupplung gemäß d'er Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Kuppelhälfte.
Fig. 2 ist. eine Draufsicht derselben Kuppelhälfte.
Fig. 3 ist Querschnitt des Kuppelbolzens nach der Linie A-A in Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer gewöhnlichen Schraubenkupplung, wobei an den Zughaken der einen Kuppelhälfte ein Kuppelhaken gemäß der Erfindung angelenkt ist.
Fig. 5 ist Draufsicht einer geschlossenen Kupplung gemäß der Erfindung.
Fig. 6 ist Draufsicht einer Sperrvorrichtung, die unbeabsichtigtes Lösen der Kupplung verhindert.
Fig. 7 ist Seitenansicht und
Fig. 8 Draufsicht von Teilen der Bewegungsvorrichtung der Kupplung.
Fig. 9 veranschaulicht die Wirkung der Kupplung bei gegenseitiger senkrechter Bewegung zweier Kuppelhälften.
Die Kupplung besteht aus zwei vollkommen gleichen Hälften, von denen nur eine in der Zeichnung dargestellt ist. Jede Kuppelhälfte besteht aus zwei Häuptteilen, und zwar einem gabelförmigen Haken 1 und einem Kuppelbolzen 2, der durch zwei an entgegengesetzten Seiten des Hakens 1 mittels Zapfen 3 gelagerte Hebel 4 getragen ist. Ferner enthält die Kuppelhälfte eine Sperrvorrichtung, die unbeabsichtigtes Lösen zweier zusammengekuppelter Hälften verhindert, sowie eine Vorrichtung zum Bedienen des Kuppelbolzens und der Sperrvorrichtung von der Seite des Wagens aus.
Der Haken 1 wird in geeigneter Weise mit der Zugstange oder einem gewöhnlichen Zughaken verbunden. Die Kupplung nach d'er Erfindung kann "deshalb entweder allein oder
zusammen mit einer gewöhnlichen Schraubenkupplung an einem Wagen angeordnet werden. In der dargestellten Ausführungsform ist der Haken ι an dem Zughaken 5 einer Schraubenkupplung angebracht, und zwar ist er mit Hilfe des Bolzens 6 an dem Zughaken drehbar befestigt. Die zur Aufnahme dieses Bolzens dienende Öffnung· 60 (Fig. 2) im Zughaken ist derart gestaltet, daß sie eine gewisse seitliche Schwenkung des Hakens 1 mit Bezug auf den Zughaken 5 zuläßt, damit Brüche nicht entstehen können, wenn die Wagen eine Kurve durchlaufen. Mit Hilfe eines Bolzens 7, der durch eine Öffnung 70 in den Zughaken 5 umschließenden Schenkeln des Hakens 1 sowie durch das Maul des Zughaken s 5 gesteckt werden kann, kann der Haken ι in der Stellung gehalten werden, die für d'as Kuppeln erforderlich ist (Fig. 1). ' Der Bolzen 7 dient auch zum Festhalten des Hakens 1 in herabgeschwenkter Lage, wenn die selbsttätige Kupplung nicht verwendet werden soll. Zu diesem Zweck wird der Bolzen 7 durch eine andere Öffnung 71 in den genannten Schenkeln des Hakens 1 sowie hinter den Zughaken S gesteckt (Fig..4). Damit der Bolzen 7 nicht verloren werden kann, kann er an einer (nicht dargestellten) Kette 0. dgl. befestigt werden, die ihrerseits mit dem Haken ι verbunden ist.
Der Haken 1 ist in seinem vorderen Ende gabelförmig gestaltet. Die beiden vorderen Schenkel der Gabel sind mit xa und 1* bezeichnet. Der Zwischenraum zwischen den Schenkeln ia und i6 dient zur Aufnahme des Schenkels ia einer gegenüberstehenden Kuppelhälfte. Damit zwei Haken 1 auch dann ineinander eingreifen können, wenn die Haken, wie in Kurven, sich nicht in geradliniger Verlängerung voneinander befinden, ist der genannte Zwischenraum nach außen erweitert, wie aus Fig. 2 hervorgeht.
In den Schenkeln ia, i6 des Hakens sind nach oben offene Aussparungen 9 vorgesehen, die das Maul des Hakens bilden und zur Auf- j nähme des Kuppelbolzens dienen. Diese Aus- j sparungen 9 sind derart ausgebildet, daß sie den Bolzen sicher festhalten (Fig. 3), ohne"! jedoch das Anheben desselben mit Hilfe der I zugehörigen Bedienungsvorrichtung zu ver- i hindern. Die Hakenschenkel ia, i6 sind an 1 ihrem vorderen Ende abgeschrägt, so daß Auf lauf flächen 10 entstehen, die beim Zusammenführen der Kuppelhälften den Bolzen der gegenüberstehenden Hälfte in das Maul 9 glei- j ten lassen. I
Hinter dem Maul 9 ist zwischen den Hakenschenkeini0, Is eine Brücken vorge- j sehen, die zum Führen der Kuppelhälften in j Eingriff miteinander dient, wenn großer Höhenunterschied zwischen den Hälften vorhanden ist. Auf der unteren Seite dieser Brücke befindet sich ein Absatz 12, der in eine I Einsenkung 13 (Fig. 1 und 2) einer gegen- ; überstehenden Hälfte paßt, damit zwei zusam- ; mengekuppelte Hälften als Puffer dienen kön-I nen. Ferner dienen die Absätze 12 und die j Einrenkungen 13 zum Halten der Mauler 9 zweier zusammengekuppelter Haken in der gleichen Höhenlage. Die Begrenzungsflächen des Absatzes 12 und der Einsenkung 13 d'esselben Hakens 1 bilden zu diesem Zweck Teile einer und derselben Zylinderfläche, deren Achse M mit der Berührungslinie zwischen j dem Kuppelbol'zen 2 und dem Boden des Mauls 9 zusammenfällt (Fig. 1 und 3). Diese Flächen zusammen mit den entsprechenden Flächen der anderen Hälfte dienen deshalb als Gelenkachse bei gegenseitigen senkrechten Bewegungen zweier ineinander eingreifender 8υ Hälften (Fig. 9).. Die rechte Hälfte der in dieser Figur schematisch dargestellten ge- ; schlossenen Kupplung ist in zwei verechiedenen Höhenlagen I und II dargestellt. Damit die Kupplung sich in der Längsrichtung" etwas bewegen kann, ist die Zugstange 14 geteilt ausgeführt, und die beiden Teile der Stange sind durch einen Bügel 15 verbunden, der mit dem einen Teil der Zugstange starr, mit dem anderen Teil der Stange verschiebbar verbun- go den ist. Zwischen dem Bügel 15 und einem Flansch 150 des zweiten Zugstangenteiles ist eine kräftige Feder 16 (Fig. i) eingespannt, die durch Stoß gegen den Haken 1 zusammengepreßt wird und! als Pufferfeder dient.
Die mit den Seitenwänden des Mauls 9 zusammenwirkenden Seiten des Kuppelbolzens 2 sind flach ausgebildet (Fig. 3). Die den Bolzen 2 tragenden Hebel 4 sind derart bemessen, daß der Bolzen in das Maul 9 eingreifen kann. Zum Anheben des Bolzens außer Eingriff mit dem Hakenmaul 9 ist folgende Einrichtung .getroffen: Die Traghebel 4 sind mit unteren Verlängerungen 40 versehen, die durch Drehzapfen 17 mit Gliedern 19 verbunden sind, die anderseits mit Armen 20 in gelenkiger Verbindung, stehen, welche auf der Welle 21 drehbar gelagert sind. Die Arme 20 können zwecks Anheben«, des Kuppelbolzens durch ■ auf der Wellfe2i befestigte, seitlich hervor- n0 springende Arme 22 bewegt werden, die mit dem oberen Rand der Arme 20 in Eingriff gebracht werden können. " Die Bedienung der Welle 21 erfolgt von der Seite des Wagens aus mit Hilfe eines entsprechenden Kurbelgetriebes, das zweckmäßig mit einer Sperrvorrichtung oder einem Gegengewicht zum Festhalten in eingestellter Lage versehen sein kann.
Zur Verhinderung unbeabsichtigten Lösens zweier zusammengekuppelter Hälften ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die aus einem
bogenförmigen Teil 24 (Fig. 1, 6 und J) besteht, der bestimmt ist, sich gegen die untere Seite 25 · des Schenkels ia der . gegenüberstehenden Kuppelhälfte (in Fig. 1 durch gestrichelte Linie angedeutet) zu legen, falls d'er Bolzen 2 oder seine Traghebel 4 aus irgendeiner Ursache sich aufwärts zu bewegen strebt. Der bogenförmige Teil 24 ist durch Zapfen 18, i8' getragen, die in den Enden der Verlängerungen 40 befestigt sind (Fig. 6). Der Drehzapfen 18 trägt ein Federgehäuse 26, dessen Feder dazu dient, den Bogen 24 in- der in Fig. ι dargestellten Sperrlage zu halten; das eine Ende der Feder ist hierzu mit dem Zapfen 18, das andere Ende mit dem Gehäuse 26 fest verbunden. Das Gehäuse 26 ist mit . Vorsprüngen 27 versehen, die gegen den Bogen 24 anliegen.
Die Entriegelung der Sperrvorrichtung soll gleichzeitig mit dem Anheben des Kuppelbolzens durch die Welle 2 erfolgen. Zu diesem Zweck ist der Bogen 24 durch einen Zapfen
28 (Fig. 6) mit einem geschlossenen Rahmen
29 verbunden, der von der Welle 21 aus durch die Vermittlung eines Kurbelarmes 30 o. dgl.
beeinflußt werden kann. In der dargestellten Ausfübrungsform trägt der Kurbelarm 30 einen Zapfen 31, der mit der inneren Seite dies Rahmens zusammenwirkt und zwei zur Führung des Rahmens dienende Scheiben 32 trägt. ·
Wenn das Zusammenkuppeln zweier Hälften . der oben beschriebenen Art erfolgen soll, ist zunächst nachzusehen, daß sich der Kuppelbolzen der einen Hälfte in· dem Maul 9 des entsprechenden Hakens 1 befindet (Fig. 1), während der Kuppelbolzen der anderen Hälfte gehoben werden muß. Wenn die Hälften zusammengeführt werden, wird' jeder Schenkel ia zwischen die Schenkel' des· änderen Hakens greifen, wobei der im Hakenmaul befindliche Bolzen durch die Aufläufflächen 10 der anderen Hälfte angehoben wird und', nachdem er die oberen Enden dieser Flächen.
passiert hat, in die nunmehr nebeneinander befindlichen Mäuler 9 der beiden Haken herabfällt und dadurch die Hälften zusammenhält. Die Absätze 12 der Haken sind nunmehr mit den Ausnehmungen! 13 in Eingriff.
Falls der zu verwendende Kuppelbolzen höher als die Auflaufflächen 10 der anderen Hälfte liegt, wird er durch die Brücke 11 d'er letztgenannten Hälfte zum Eingriff in das Hakenmaul gebracht.
Befinden sich beim Zusammenstoß zweier Hälften die Bolzen beider Hälften in Eingriff mit den entsprechenden Haken, so hat dies nur zur Folge, daß die Bolzen, nachdem sie miteinander in Eingriff gebracht worden sind, aus dem Hakenmaul angehoben werden, so daß kein Zusammenkuppeln stattfindet. Weil die Bolzen frei angehoben werden können, , unabhängig von ihren Bewegungsvorrichtungen, indem sie lediglich infolge ihres Gewichtes und des Gewichtes der· zugehörigen Tragvorrichtungen in den Hakenmäulern ruhen, ist die Gefahr einer Zerstörung der Bolzen oder anderer Teile der Kupplung bei diesem Zusammenstoß ausgeschlossen.
Unbeabsichtigtes Lösen der Kupplung wird durch den Sperrbogen 24 in der bereits beschriebenen Weise verhindert.
Die gegenseitige Stellung zweier Hälften, in geschlossenem Zustand geht aus Fig. 5 hervor. .
Wenn das Lösen der Kupplung stattfinden soll, wird die Welle 21 nach links gedreht (Fig. 1). Die Kurbel 30, 31 dreht jetzt den • Rahmen 29, der seinerseits den Bogen 24 bewegt, so daß er aufwärts verschwenkt und damit von der Stirnfläche 25 des gegenüberstehenden Hakenschenkels ia entfernt wird. Dadurch läßt er die Anhebebewegung der Hebel 4 zu. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist die Einrichtung so getroffen, daß die Vorspränge 22 die Arme 20 zwecks Anheben« des Bolzens 2 erst dann beeinflussen, nachdem die Welle 21 um etwa 900 aus der in Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung gedreht worden . ist, so daß der Sperrbogen 24 aus der Sperrlage gebracht worden ist, ehe das Anheben des Bolzens 2 beginnt. Das Anheben erfolgt durch die weitere Drehung der Welle 21 in der angegebenen Richtung.
Damit ein Wagen mit einer Kuppelhälfte gemäß der Erfindung mit einem. Wagen gekuppelt werden kann, der eine gewöhnliche Schraubenkupplung besitzt, werden gewöhnliche Kuppelbügel 33, 34 (Fig. 1 .und 4) an den Bolzen 6 angebracht. Bei der Verwendung dieser Bügel und eines gewöhnlichen Zughakens 5 wird der Haken 1 in die in Fig. 4 dargestellte Lage herabgesenkt, in welcher ' Stellung der Haken mit Hilfe des Bolzens 7 in bereite angegebener Weise gesichert werden kann, so daß er die Verwendung der gewöhnlichen Kupplung nicht hindert.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, enthält die. neue Kupplung keine Teile, die nach oben über den gewöhnlichen Zughaken nennenswert hinaus- "110 ragen. Sie kann deshalb an Wagen verwendet werden, die eine Endbühne in geringer Höhe über der Kupplung besitzen.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche: 1X5
    ' ι. Selbsttätige . Kupplung für Eisenbahnwagen mit gabelförmigen Kuppelköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kuppeln der Kuppelbolzen der einen Kuppelhälfte angehoben ist, während der Bolzen der anderen Kuppelhälfte sich in dem
    Maul dieser Hälfte befindet, sowie daß beim Kuppeln die beiden gabelförmigen Köpfe derart zusammenwirken, daß der letztgenannte Kuppelbolzen selbsttätig in die beiden nebeneinandergekommenen Mäuler gebracht wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, bei welcher die Bolzen von der Seite des Wagens ausgehoben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung jedes Bolzens eine in der zugehörigen Kuppelhälfte gelagerte Steuerwelle -enthält, die mit einer nach der Seite des Wagens sich erstreckenden Welle gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in zusammengeschobenem Zustand zweier Kuppelköpfe die-Traghebel des wirksamen Kuppelbolzens durch den anderen Kuppelkopf in ihrer Lage gesichert werden. ■
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Traghebel des Kuppelbolzens mit einem Sperrbogen (24) verbunden ist, der beim Versuch, den wirksamen Bolzen zweier zusammengekuppelter Hälften zu heben, sich gegen die untere Seite des- gegenüberstehenden Kuppelhakens anlegt und dadurch das Anheben des Bolzens verhindert.
  5. 5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auslösevorrichtung für den Sperrbogen (24) vorgesehen ist, die durch die Bedienungswelle (21) derart beeinflußt wird, daß die Sperrvorrichtung ausgelöst wird, ehe der Kuppelbolzen aus seiner wirksamen Lage entfernt wird, wobei die Auslösevorrichtung· ferner derart angeordnet ist, daß der Sperrbogen selbsttätig außer Bereich eines gegenüberstehenden Kuppelhakens gehalten wird, während der Kuppelbolzen auf den Auf lauf flächen des letztgenannten Hakens gleitet und die Sperrlag'e selbsttätig einnimmt, nachdem er in das Hakenmaul eingefallen ist.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kuppelkopf an dem Zughaken einer gewöhnlichen Kuppelhälfte derart gelagert ist, daß er sich nicht nur in senkrechter, sondern auch in seitlicher Richtung bezüglich des betreffenden Kuppelhakens bewegen kann, sowie daß der Kuppelkopf in an sich bekannter Weise in wirksamer oder unwirksamer Stellung gesichert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918326342D 1917-04-30 1918-12-04 Selbsttaetige Kupplung fuer Eisenbahnwagen Expired DE326342C (de)

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