DE145199C - - Google Patents
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- DE145199C DE145199C DENDAT145199D DE145199DA DE145199C DE 145199 C DE145199 C DE 145199C DE NDAT145199 D DENDAT145199 D DE NDAT145199D DE 145199D A DE145199D A DE 145199DA DE 145199 C DE145199 C DE 145199C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/18—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially
- B61G1/183—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/186—Control devices therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Buckles (AREA)
Description
KAISERLICHES
ST.
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Kupplung für Eisen- und Straßenbahnwagen,
und zwar handelt es sich um eine Kupplung, welche von der Seite der Fahrzeuge aus gelöst werden kann.
Das Fahrzeug ist an jeder Stirnseite mit zwei durch einen Steg verbundenen Haken
versehen, die sich beim Kuppeln in die entsprechenden Haken des anderen Wagens e.inlegen.
Die Einrichtung ist so getroffen, daß das Auskuppeln durch Drehung des doppelarmigen
Kupplungsgliedes um seine mit der Achse der Zugstange zusammenfallende Achse geschieht. Die Bewegung wird auf das
Kuppelglied mittels einer um den für diesen Zweck besonders eingerichteten Zugstangenkopf
gelegten Hülse übertragen. Diese Hülse sowie der Verbindungssteg der Kupplungsarme sind so geformt, daß das doppelarmige
Kupplungsglied, nachdem es zwecks Auskuppeins eine Drehung von bestimmter Größe
ausgeführt hat, sich derart umlegt, daß seine Ebene parallel der Stirnwand des Wagens
liegt. Es werden also beim Rangieren die Kupplungsarme bei der vorliegenden Kupplung
nicht hinderlich sein, andererseits halten sich beim Einkuppeln die Kupplungsarme von
selbst in wagerechter Lage, indem sie in der vorhin erwähnten drehbaren Hülse ihr Auflager
haben. Die Bewegung der Hülse geschieht durch einen von der Seite des Wagens zu bedienenden Hebelmechanismus, der in
jeder Lage durch entsprechend angebrachte Feststellvorrichtungen festgelegt werden kann.
Fig. ι zeigt einen Zughaken der gewöhnliehen
Bauart.
Fig. 2 zeigt den Zughaken der vorliegenden Kupplung in Seitenansicht.
Fig. 3 und 4 sind Unter- und Oberansichten der Fig. 2.
Fig. 5 und 6 sind Schnitte nach Linie A-B der Fig. 2 von rechts nach links bezw. von
links nach rechts gesehen.
Fig. 7 stellt das Kuppelglied dar.
Fig. 8, 9, 10 und 11 sind verschiedene Ansichten
der über die Zugstange gezogenen Hülse, durch welche das Ein- und Entkuppeln vermittelt wird.
Fig. 12 ist ein Schnitt von Fig. 7 nach Linie C-D in Richtung des Pfeiles gesehen.
Fig. 13 stellt eine Hälfte der Kupplung in kuppelbereiter Stellung dar (Seitenansicht).
Fig. 14 ist eine Vorderansicht einer Kupplungshälfte
in der kuppelbereiten Stellung. Punktiert eingezeichnet ist die Stellung des.55
die Hülse bewegenden Hebels / in einer zweiten Lage.
Fig. 15 ist eine Vorderansicht in der Lösestellung der Kuppelglieder.
Fig. 16 ist eine Aufsicht auf die Kupplung nach Fig. 15.
Fig. 17 zeigt eine Kupplungshälfte von oben gesehen mit zur Seite geschwenktem Kuppelglied.
Fig. 18 und 19 stellen eine vollständige
Kupplung in der Offenstellung bezw. Kuppelstellung dar.
Fig. 20 ist eine Seitenansicht nach Fig. 19.
Der Haken b ist an der Zugstange α vermittels 'des Kopfes C derart befestigt, daß
seine Unterkante etwas tiefer liegt als der unterste Rand des Kopfes C, wodurch gegenüber
letzterem ein Vorsprung 2 entsteht.
Der Kopfteil C besitzt eine Vorderwand 3 und eine Rückwand 4, die beide durch
Stege 5 und 6 (Fig. 2 bis 6) fest miteinander verbunden sind. Infolge dieser Steganordnung
hat der Kopfteil C eine Höhlung, welche zur Aufnahme des Kuppelgliedes dient. Die Rückwand 4 wird mit der Zugstange
α verbunden.
Das Kuppelglied besteht aus den mit Haken/ und g versehenen Armen d bezw. e und dem
beide verbindenden Steg 10, der ungefähr die Gestalt eines Viertelkreissektors im Querschnitt
besitzt (Fig. 12). Der Kreisbogen verbindet hierbei die vordere, obere und die
hintere, untere Kante des Steges. Die Spitze des Hakens f (Fig. 14) ist seitwärts nach
unten abgebogen, die des Hakens g seitwärts nach oben, und zwar derart, daß die Haken
in zwei, zueinander parallelen Ebenen liegen.
Der Steg 10 liegt in der Höhlung des Kopfes C, über welchen eine Hülse h geschoben
ist. Die Höhe derselben ist (Fig. 13 und 16) gleich der Höhe des Kopfes C.
Gegen axiale Verschiebung ist die Hülse durch Scheibe j und Splint 13 gesichert, kann aber
um den Kopf C axial gedreht werden. Sie besitzt (Fig. 8 und 10) Ausnehmungen 14
und 15, die als Auflager für die Schulterteile 16-16 des Steges 10 der Kuppelglieder
in der Gebrauchslage derselben dienen.
Diese Ausnehmungen stellen winklige Einschnitte im Mantel der Hülse dar, welche
derart ausgeführt sind, daß die eine Begrenzungsfläche des Einschnittes, welche das
Kuppelglied trägt, in einer in der Längsachse der Hülse liegenden Ebene liegt, während die
andere Begrenzungsfläche senkrecht auf der ersten steht und neben der inneren Kante
der ersteren liegt. Infolge dieser Ausnehmungen kann sich daher das Kuppelglied
von den Auflagern abheben und sich in den Ausnehmungen frei bewegen. Außer diesen
Ausnehmungen besitzt der Hülsenmantel noch einen Ausschnitt, indem auf einen gewissen Teil
des Umfangs der Hülsenmantel niedriger gehalten ist (Fig. 8 und 10). Durch diese Aussparung
17 entsteht der Anschlag 18. Die Hülse ist mit einem Auge k versehen, an
dem ein Hebel / angreift, der mittels des Armes 19 (Fig. 13) an einer Querwelle m
befestigt ist, die an der Wagenstirnwand gelagert ist und von außen durch irgend welche
bekannten Vorrichtungen gedreht werden kann. Der Arbeitsvorgang ist der folgende:
Wenn die beiden zu kuppelnden Wagen gegeneinander geschoben werden, so gleiten
die Haken f und g über die entsprechenden Haken des anderen Wagens, indem sich das
Kupplungsglied um seine Achse etwas dreht. In Fig. 14 ist die Lage der zum anderen
Wagen gehörenden Haken g und f durch ausgezogene schwarze Mittellinien dargestellt.
Nachdem die Haken übereinander fortgeglitten sind, kommen sie zum Eingriff, und infolge des durch die Bufferwirkung hervorgerufenen
Rückstoßes greifen die Haken fest ineinander (Fig. 19).
Soll ausgekuppelt werden, so wird die Stange m und mittels der Hebelverbindung
19, / die Hülse h gedreht, und zwar in Riehtung
der in Fig. 14 und .15 eingezeichneten Pfeile. Hierbei dreht sich das Kupplungsglied um seine mittlere Längsachse, die mit
der Achse der Zugstange α zusammenfällt. Ermöglicht wird diese Drehung durch das
Spiel, welches der Steg 10 des Kuppelgliedes innerhalb der Stege 5 und 6 des Kuppelkopfes
C hat. Der Eingriff der gegenüberliegenden Haken wird aufgehoben und die in die Offenstellung gedrehten Haken können
nun umgelegt werden, damit sie beim Rangieren nicht stören. Das geschieht durch Weiterdrehung
der Hülse h. Hierbei stößt schließlich der Anschlag 2 (Fig. 2 und 13) gegen
den Schaft e, der (Fig. 18, 19 und 20) beim Übergänge in die Schultern 16 stark verbreitert
ist. Die Schultern 16 sitzen nun derartig an den Schäften, daß die hintere Abrundung
dieser Schäfte bündig mit der entsprechenden Rundung der Schultern 16 liegt,
und ebenso sind die Ausnehmungen 14 und 15 der Hülse h entsprechend ausgerundet, so
daß die Rundung der Ausnehmungen der des Kupplungsgliedes entspricht. Mit den hinteren,
etwas nach außen gebogenen Teilen der Schäfte liegt das Kupplungsglied auf den unteren Begrenzungsflächen der Ausnehmungen
14 und 15 auf. Die kreisrunden Schultern liegen derartig in dem Schlitze der
Hülse h, daß das Kupplungsglied immer sicher von der Hülse h geführt wird.
Der Anschlag 2 stößt nun derart gegen den Arm e, daß er außerhalb zur Mittellinie
des Stegteiles 10 am Arme e angreift. Hierbei wird das Kuppelglied um den Steg 10
um ungefähr 90° gedreht, so daß es eine zur Wagenstirnwand ungefähr parallele Lage
einnimmt. Diese Bewegung wird also durch das Einwirken des Anschlages 2 in Verbindung
mit der Abrundung 11 (Fig. 12) und der Lagerung des Kupplungsgliedes in der
Hülse herbeigeführt. Wenn der Anschlag 2 das Schwenken des Armpaares herbeiführt,
so legt sich die Schulter 16 des Schaftes e gegen die hintere Begrenzungsfläche ,des
Schlitzes 15. Diese also bildet das Widerlager. Diese Seitwärtsdrehung des Kuppel-
gliedes ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da der Steg io kantig ausgebildet ist (Fig. 12),
um eine Drehung des Kuppelgliedes um den Steg I o, wenn es sich in der Kuppelstellung
befindet, zu vermeiden. Die Ausnehmung in dem Zugstangenkopfe ist deshalb nur so
groß, daß in der Kuppellage eine Drehung des Kupplungsgliedes infolge des kantigen
Steges nicht möglich ist. Wird aber die Hülse h zwecks Auskuppeins gedreht und
gelangt die Ebene der Kupplungsarme in annähernd senkrechte Lage, so wird durch die
Ausgestaltung des Zugstangenkopfes nunmehr die Möglichkeit zum Umschwenken gegeben.
Die Vorderplatte 3 des Kopfteiles besitzt nämlich eine Aussparung 7, deren Seite 8
(Fig. 6) parallel mit der Ebene des Hakens b liegt, während die andere Seite 9 dazu geneigt
ist. Ist nun das Kupplungsglied so weit gedreht, daß der Anschlag 2 zwecks Ausschwenkens anstößt, so befindet sich der
Stegteil vor dieser Aussparung 7 (Fig. "4). Jetzt hat der Steg 10 genügend Platz zur
Drehung, so daß das Ausschwenken vor sich gehen kann. Die Seite 9 der Aussparung
begrenzt die Drehbewegung der Hülse, indem sie den Steg 10'festhält.
Sollen die Kuppelglieder aus der Ruhelage wieder in die kupplungsbereite Stellung gebracht
werden, so wird unter Vermittlung der Stange m die Hülse h in entgegengesetzter
Richtung gedreht, so lange, bis der Anschlag 18 der Hülse h gegen den Anschlag
2 stößt und somit die Bewegung der Hülse h begrenzt. Dann befinden sich die
Kupplungsarme wieder in der kupplungsbereiten Stellung. Am Wagen sind Vorrichtungen
vorgesehen, um die Kuppelglieder in jeder Stellung feststellen zu können. Hierzu
kann irgend eine der bekannten Vorrichtungen benutzt werden.
Der am Zugstangenkopf angebrachte Haken b, welcher zur Verbindung mit der Schraubenkupplung
dient, kann nach vollständiger Einführung der selbsttätigen Kupplung fortfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .,Eine selbsttätige Kupplung mit doppelt angeordneten Kuppelhaken, gekennzeichnet dadurch, daß die zu beiden Seiten der gewöhnlichen Zugstange liegenden Haken (f g) durch einen Steg (io) verbunden sind, der, durch eine Ausnehmung der Zugstange hindurchtretend, in einem Schlitz einer um die Zugstange drehbaren Hülse (h) derart gelagert ist, daß in der der kuppelbereiten Stellung der Kupplung entsprechenden wagerechten Lage des Steges die Hakenschäfte auf den unteren Begrenzungsflächen der schlitzartigen Ausnehmungen (14, 15) der Hülse h ein Auflager finden, bei einer Drehung des Steges (10) durch die Hülse (h) um ungefähr 90 ° dagegen die Haken durch die Einwirkung eines Ansatzes (2) am Zugstangenkopf eine Seitenschwenkung in eine zur Wagenwand ungefähr parallele Lage ausführen können, wobei zur Erleichterung der Drehung der Haken die obere hintere ■ Kante des Quersteges (10) abgerundet und das Gehäuse mit einer Ausnehmung (7) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145199C true DE145199C (de) |
Family
ID=412565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145199D Active DE145199C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145199C (de) |
-
0
- DE DENDAT145199D patent/DE145199C/de active Active
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