DE900994C - Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. - Google Patents
Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/12—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using pliable tools, e.g. chains, cables
- B27L1/122—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using pliable tools, e.g. chains, cables fixed on one side onto a rotatable axis, e.g. brushes
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Description
- Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. Nach dem Patent 878 703 sind die Schlagstücke, wie Ketten, Drahtseile od. dgl., in wendelförmigem Verlauf an der Walze od. dgl. angesetzt, dergestalt, daB jedem Schlagstück eine genau abgemessene minimalste Rindenfläche zur Abarbeitung zugewiesen ist.
- Die Erfindung betrifft Verbesserungen dieserEntrindungsmaschi.ne, und zwar folgende: Bei Anordnung von zwei mit Schlagstücken besetzten Walzen ist .die Oberwalze zur Anpassung an die gewünschte Holzstärke in Höhenrichtung verstellbar angeordnet. Hierbei ist es nicht .unbedingt erforderlich, beide Walzen mit wendelförmig bzw. schraubenlinienförmig verlaufenden Schlagstücken auszustatten, sondern nur eine der Walzen, z. B. die obenliegende Walze, kann mit derart angeordneten Schlagstücken besetzt sein. Die andere Walze, so z. B. die untere Walze, dagegen kann derart mit Ketten, Drahtseilen od..dgl. besetzt sein, daB den jeweils um 9o bis 36o° um die Walzen herumgeführten Wendeln der Befestigungsstellen der Schlagstücke jeweils entsprechend gegenläufig geführte Schlagstücke folgen. Es ergibt sich hierdurch eine .dichtere Schlagfolge. Damit sich die Hölzer bei derartiger unterschiedlicher Besetzung der beiden Schlagstückwalzen während des Schälvorganges drehen und vorbewegen können, muß die Drehgeschwindigkeit der Oberwalze .größer sein als diejenige der Unterwalze, oder umgekehrt.
- Weitere Verbesserungen erstrecken sich auf die besondere Ausbildung der Schlagstücke selbst.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schematischen Darstellungen, und zwar zeigt Abb. l eine schaubildliche Darstellung der Entrindungswerkzeuge, Abb. i a eine abweichendeAusführung derUnter-`valze, Abb. 2 ein Scblagendglied, Abb. 3 .das Ende eines Schlagseiles, Abb. ¢ ein Schlagseilende mit Schlagglied.
- Die Entrindungsmaschine, welche bei geeigneter Ausbildung auch zur Entbastung verwendbar ist, besteht aus zwei Walzen ia und 1b, die jeweils mit Ketten, Drahtseilen od.,dgl. 2 besetzt sind. Bei der Oberwalze ia sind diese Schlagstücke :2 in wendelförmigem Verlauf angeordnet. Ist nur diese Oberwalze allein vorgesehen, werden die Holzstücke unten auf in Höhenrichtung verstellbaren Rollen oder sonstigen üblichen Gleitvorrichtungen durch die Maskhine hindurchgeführt. Für Scbeithölzer ,sind zusätzlich noch besondere (nicht gezeichnete) Einführungsvorrichtungen an sich bekannter Bauart erforderlich.
- Bei Anordnung von zwei jeweils mit Schlagstücken 2 versehenen Walzen ia -und ib richtet sich der Abstand der beiden Walzen nach der Stärke der zu schälenden Hölzer. Es erweist ,sich. .daher als vorteilhaft, die Höhenlage der Oberwalze ia- oder unter Umständen auch der Unterwalze verstellbar zu gestalten, wie die Richtungspfeile 8 in Abb. i andeuten. Bei parallel zueinander gestellten Walzen ist es zur Ermöglichung einer Drehung ,des Holzes währenddes Schälvorganges erforderlich, die Holzstücke schräg zu den Walzen in die Maschine einzusetzen.
- Ordnet man beide Walzen in schräger Richtung zueinander derart an, daß sich nach einer Seite ein immer kleiner werdender Abstand der Enden der Schlagstücke von dem Holz ergibt, so können in einer solchen Maschine Hölzer verschiedener Durchmesser bearbeitet werden (nicht gezeichnet), Es ist nicht erforderlich, bei Anordnung von zwei Walzen ia und lb beide mit .durchgehend wendelförmig verlaufenden Schlagstücken zu besetzen, -sondern es genügt, wenn nur eine Walze, und zwar z. B. die Oberwalze, in dieser Form mit den Ketten oder Drahtseilen besetzt ist. Bei der anderen Walze, z. B. bei der Unterwalze, können sich dagegen an jeweils über go bis 36o° der Walze wendelförmig verlaufende Ketten oder Drahtseile entsprechend gegenläufig angesetzte Schlagglieder derart anschließen, daß sich ,die fortlaufende Drehwirkung dieser einzelnen Abschnitte gegenseitig aufhebt.
- In Abb. i ist beispielsweise die Unterwalze mit Ketten oder Drahtseilen derart besetzt, daß sich zunächst eine Wendel 9 der Befestigungsstellen an .der Walze ib um 18o° nach vorn zu erstreckt. Vom Scheitelpunkt io läuft .die zweite Wendel ii um i8o° gegenläufig wieder nach vorn. Hier schließt sich am Scheitelpunkt 12 ebenfalls nach vorn die Wendel 13 an, an .deren Scheitelstelle 1q. sieh die gegenläufige Wendel 15 anschließt. An den Scbeitelpunkt 15 .schließen sich dann wieder weitere Wendeln entsprechend den Wendeln g, 11, 13, 15 an und so fort. Die hintere Hälfte der Walze ist spiegelgleich besetzt. Bei sich nur um go° erstreckenden Wendeln erhält man über den Umfang verteilt vier Wendelreihen.
- Nach Abb. i -a läuft eine Wendel 16 ider Befestigungsstellen für die Ketten oder Drahtseile von vorn beginnend um 36o° um die Walze 1b herum. Hier schließt sich am Scheitelpunkt 17 eine zweite Wendel 18 gegenläufig an, d. h. diese läuft zunächst auf der Rückseite nach unten und windet sich um 36o° herum .und ,so fort.
- Damit sich .die schräg zu den parallel liegenden Walzen eingelegten Holzstücke bei derartiger unterschiedlicher Besetzung .der beiden Walzen ia und 1b während des Schälvorganges. drehen können, muß die Drehgeschwindigkeit der Oberwalze größer sein als diejenige der Unterwalze, oder umgekehrt.
- Kommen als Schlagstücke Ketten 2o in Verwendung (Abb. 2), so weist das letzte Kettenglied ein besonders ausgebildetes Schlagelement auf, dessen Querschnitt zweckmäßig rund oder oval ist. Hierbei .ist z. B. die Form einer Keule ig oder eines Hammers iga zweckvoll. Auch selbst:scbärfende Endglieder sind verwendbar, wobei beispielsweise die äußere Stirnfläche des Schlagelementes konkav nach innen gewölbt sein kann. Bei Abnutzung werden ,diese letzten Glieder durch neue ersetzt.
- An Stelle der Ketten können auch Drahtseile verwendet werden, an welche am freien Ende Schlagelemente, z. B. .in Form der vorbeschriebenen Schlagelemente i9 oder iga befestigt sind (Abb. q.). Diese Schlagstücke ebenso wie Ketten dienen hauptsächlich zum Entrinden, und zwar vornehmlich von Laubhölzern. Jedoch können damit auch grüne Nadelhölzer entrindet werden.
- Zum Entbasten von Hölzern verwendet man zweckmäßig an Stelle der Ketten 2o Drahtseide 2i, die am freien Ende nicht abgebunden sind, so daß sich durch teilweises Aufwickeln eine Bürste 22 bildet. DieseDrähtseile werden .so dicht aneinandergereiht, daß sich eine rotierende Drahtbürste ergibt (Abb. 3).
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Entrindungsmaschine für Scheit-, Rollen-, Knüppel- oder Stammholz, bei der als Entrindungswerkzeuge auf umlaufenden Walzen od. dgl. einseitig befestigte, in der Längsrichtung des Holzes .schlagende Ketten oder Drahtseile verwendet werden, nach Patent -878703, wobei die Schlagstücke in wendelförmigem Verlauf an der Walze od. d91. so angeordnet sind, daß jedem Schlagstück eine genau abgemessene minimalste Rinderfläche zur Abarbeitung zugewiesen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von zwei mit Schlagstücken besetzten Walzen (ia, ib) die Oberwalze in Höhenrichtung verstellbar angeordnet ist.
- 2. Entrindungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß bei Anordnung von zwei mit Schlagstücken besetzten Walzen nur bei einer Walze, z. B. der Oberwalze, die Befestigungsstellen der Sohlagstücke wendelförmig verlaufen, bei den Befestigungsstellen der Schlagstücke der Unterwalze dagegen jeweils um 9o bis 36o° geführte Wendeln der Befestigungsstellen abwechseln, oder umgekehrt.
- 3. Entrindungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .daß beide Walzen mit unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten umlaufen.
- Entrindungsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Schlagketten (2o) das letzte Glied als Schlagelement (ig, iga) z. B. mit rundem oder ovalem Querschnitt ausgebildet ist.
- 5. Entrindungsmaschine nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß Schlagelemente z. B. in Form einer Keule (ig) an Drahtseilen (21) angeordnet sind.
- 6. Entrindungsmaschine nach Anspruch i -und 2 zum Entbasten von Holz, dadurch gekennzeichnet, daß Drahtseile (21) vornehmlich in dichter Folge in Form einer rotierenden Bürste wendelförmig um die Walzen angeordnet sind.
- 7. Entrindungsmasc'hine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (22) durch am freien Ende nicht abgebundene und somit sieh teilweise aufwickelnde Drahtseile (21) gebildet werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH309269D CH309269A (de) | 1950-12-23 | 1951-12-18 | Entrindungsmaschine mit biegsamen Schlagorganen. |
| DEZ2384A DE900994C (de) | 1950-12-23 | 1951-12-21 | Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE309269X | 1950-12-23 | ||
| DEZ1632A DE878703C (de) | 1950-12-23 | 1950-12-24 | Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. |
| DEZ2384A DE900994C (de) | 1950-12-23 | 1951-12-21 | Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE900994C true DE900994C (de) | 1954-01-07 |
Family
ID=27189064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ2384A Expired DE900994C (de) | 1950-12-23 | 1951-12-21 | Entrindungsmaschine mit Schlagketten od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH309269A (de) |
| DE (1) | DE900994C (de) |
-
1951
- 1951-12-18 CH CH309269D patent/CH309269A/de unknown
- 1951-12-21 DE DEZ2384A patent/DE900994C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH309269A (de) | 1955-08-31 |
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