DE900549C - Steckdrahtverbindung fuer Foerderbaender aus Drahtgewebe - Google Patents

Steckdrahtverbindung fuer Foerderbaender aus Drahtgewebe

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DE900549C
DE900549C DEK9887A DEK0009887A DE900549C DE 900549 C DE900549 C DE 900549C DE K9887 A DEK9887 A DE K9887A DE K0009887 A DEK0009887 A DE K0009887A DE 900549 C DE900549 C DE 900549C
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wires
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pintle
conveyor belts
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Application number
DEK9887A
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English (en)
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Antonius Kufferath
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/30Belts or like endless load-carriers
    • B65G15/54Endless load-carriers made of interwoven ropes or wires
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Es sind endlose Förderbänder aus Drahtgewebe bekannt, die z. B. für die Herstellung von Papier verwendet werden. Die sich beim Verbinden der beiden Bandenden ergebende Nahtstelle soll möglichst wenig bemerkbar werden. Man hat deshalb die Bandenden miteinander vernäht, verlötet oder verwebt. Man hat auch die Bandkanten gesäumt und die an den Säumen vorstehenden oder aus eingestopften Drahtstücken gebildeten Schlaufen der beiden Bandenden ineinandergeschoben und hat dann einen dicken Steckdraht eingefügt.
  • Namentlich bei Maschinen für die Papierherstellung mit ihren vielen Walzen bedeutet es eine große Verbesserung, wenn man das Sieb erst nach seinem Einbringen in die Maschine endlos zusammenschließt; denn das Aufziehen eines endlosen Siebes bei einer derartigen Maschine verursacht einen großen Arbeitszeitverlust, der oft die Dauer einer ganzen Arbeitsschicht hat. Man muß nämlich Teile der Papiermaschine vorübergehend aus- und wieder einbauen. Man hat aus diesem Grund schon ausziehbare Reserveteile konstruiert, auf denen man ein endloses Sieb aufgelegt und bei einem Wechsel mit dem Sieb zusammen in die Maschine eingeschoben hat. Die bekannten Bandverbindüngen sind für die Erzeugung von Papier nicht geeignet, weil sie sich in dem Papier zu deutlich markieren.
  • Sie kommen deshalb nur für die Herstellung grober Faserplatten zur Anwendung und haben außerdem den Nachteil, daß sie leicht brechen.
  • Die Steckdrahtverbindung wird nach der Erfindung dadurch gebildet, daß an den beiden miteinander zu verbindenden Bandenden vorstehende Kettdrähte mit auf einem Rahmen befestigten Hilfsschußdrähten verwebt werden, die anschließend vom Rahmen gelöst werden, und .daß der letzteHilfsschußdraht dicker ist als die anderen und die Schlaufen für den Steckdraht bildet. Die vorstehenden Kettdrahtenden werden durch Herausziehen einiger Schußdrähte freigelegt. Als Steckdraht wird ein der Gewebestruktur angepaßter Draht oder eine Drahtlitze verwendet.
  • Das Einziehen eines Bandes vollzieht sich bei Anwendung der Erfindung in der Weise, daß-ein offenes Band eingezogen und danach durch Einfädeln eines Steckdrahtes zu einem endlosen Band geschlossen wird. Dadurch erspart man sich den Ausbau vieler Maschinenterile. Das Verbinden der beiden Enden des Drahtbandes, an denen Schlaufen gebildet sind, geschieht nach dem Einlegen in die Maschine etwa, indem man die beiden Bandenden auf einem Brett so zusammenhält, daß die Schlaufen ineinandergreifen. Dann wird ein stärkerer Draht als Nadel durch die Schlaufen durchgesteckt, an den der Steckdraht angehängt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In dieser sind mit 3 die Kettdrähte und mit 2 die Schußdrähte des in bekannter Weise hergestellten Gewebes bezeichnet.
  • An einem Ende werden die Schußdrähte wieder entfernt, so daß die Kettdrahtenden weit vorstehen.
  • Auf einem Rahmen 4, dessen Länge größer ist als die Breite des Förderbandes, sind Drähte 1 gespannt, und zwar in gleicher Dichte und gleicher Stärke wie die Schuß drähte 2 im Gewebe. Die freigelegten Enden der Kettdrähte 3 werden nun mit den Drähten I des Rahmens 4, die einen Hilfsschuß bilden, verwebt, indem die Kettdrahtenden 3 um den letzten Schußdraht 5 des Rahmens herumgeschlungen und über einen Teil der Breite des Rahmens 4 rückwärts gewebt werden. Nach dem Abschneiden der Hilfsschußdrähte I und 5 vom Rahmen 4 ist das Gewebe bis auf den Hilfsschußdraht 5 von dem übrigen Teil des normal gewebten Drahtgewebes kaum zu unterscheiden. An der Stelle des starken Drahtes 5 entstehen Schlaufen, sobald dieser Draht 5 herausgezogen wird.
  • Im allgemeinen wird man den Rahmen 4 etwa doppelt so breit gestalten, wie er gezeichnet ist,-und zwei dicke Schußdrähte 5 für die beiden Bandenden in der Mitte vorsehen. In die mittels der Drähte 5 an den Bandenden gebildeten Schlaufen der Kettdrähte 3 werden Steckdrähte eingeführt, wodurch die Bandenden miteinander verbunden werden.
  • Diese Ausbildungsform hat den Vorteil, daß sie keine nennenswerte Markierung in dem Papier hinterläßt. Ferner ergibt sich hierbei keine übergroße Maschenweite, die zu Stoffverlusten führen würde. Das Zurückweben der mit dem Hilfsschuß verwebten Kettdrahtenden wird man vorteilhafterweise nicht bei allen Kettdrähten gleich lang ausführen, sondern unterschiedlich machen, damit nicht eine deutlich erkennbare Linie das Ende der rückwärts gewebten Kettdrähte markiert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜcHE: I. Steckdrahtverbindung für Förderbänder aus Drahtgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden miteinander zu verbindenden Enden des Bandes vorstehende Kettdrähte (3) mit auf einem Rahmen (4) befestigten Hilfsschußdrähten (I, 5) verwebt werden, die anschließend vom Rahmen gelöst werden, und daß der letzte Hilfsschußdraht (5) dicker ist als die anderen und die Schlaufen für den Steckdraht bildet.
  2. 2. Steckdrahtverbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehenden Kettdrahtenden durch Herausziehen einiger Schußdrähte freigelegt werden.
  3. 3. Steckdrahtverbindung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Steckdraht ein der Gewebestruktur angepaßter Draht oder eine Drahtlitze dient.
  4. 4. Steckdrahtverbindung nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckdraht zu seiner Einfädelung an einem stärkeren und steiferen Nadeldraht angehängt ist.
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