DE899780C - Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes und nach diesem Verfahren hergestelltes Leitergewebe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes und nach diesem Verfahren hergestelltes Leitergewebe

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DE899780C
DE899780C DEF7512A DEF0007512A DE899780C DE 899780 C DE899780 C DE 899780C DE F7512 A DEF7512 A DE F7512A DE F0007512 A DEF0007512 A DE F0007512A DE 899780 C DE899780 C DE 899780C
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DE
Germany
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transverse
woven
band
conductor
fabric according
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Expired
Application number
DEF7512A
Other languages
English (en)
Inventor
George Frederick French
Roger French
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomas French and Sons Ltd
Original Assignee
Thomas French and Sons Ltd
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Publication date
Application filed by Thomas French and Sons Ltd filed Critical Thomas French and Sons Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D1/00Woven fabrics designed to make specified articles
    • D03D1/08Ladder tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes und nach diesem Verfahren hergestelltes Leitergewebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines leiterartigen oder leiterähnlichen Geweibes für Klappjalousien, -das aus zwei oder mehreren äußeren oder Hauptbändern besteht, zwischen denen ein oder mehrere ganz oder teilweise gewebte tQuerbänder liegen,. Die Erfindung betrifft ferner ein derartiges Leitergewebe.
  • Von den bekannten Vorschlägen .unterscheidet sich das neue Verfahren vor allen Dingen dadurch, daß mit jedem Querbandschützen nur ein, und zwar immer derselbe Teil jedes fortlaufend gewebten Querhundes gewebt wird. Nach .dem neuen Verfahren können gemäß der Erfindung die verschiedensten Leitergewebeausführungen hergestellt werden. So ist die Bildung eines Leitergewebes möglich, bei dem der zwischen den beiden Hauptbändern liegende freie Teil jedes Querbandes aus von !demselben Schützen stammenden Schuß,fäden. besteht. Die Querbänder können ferner im Sinne der Erfindung aus zwei Kettenfädensätzen gebilidet werden. Die Hälfte oder ein kleinerer Teil jedes Querbandes kann jeweils von einem und die andere Hälfte von. einem anderen: Schützen gewebt werden. Ferner können in jedem Querband ein paar stärkere Kettenfäden vorgesehen sein, zwischen denen die Zugschnüre hindurchlaufen.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und. die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus ,der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. i ein Leitergewebe, bestehend aus zwei Hauptbändern und einer Reihe sie miteinander verbindender Querbänder, in schaubildlicher Darstellung, Fig.2 und 3 verschiedene Ausführungen von Querbändern, Fig. ,4 eine Abänderung der Fig. i in schauhildlicher Wiedergabe, Fig. 5 bis 7 weitere Ausführungen von Querbändern, Fig. 8 und 9 weitere schaubildliche Darstellungen eines Leitergewebes und Fig. ro und i i schaubildliche Darstellungen von Leitergewehen mit zwei Hauptbändern und zwei neibeneinanderliegenden Querbandreihen.
  • Gemäß dem in Fig. i idargestellten Beispiel hat das Leitergewebe eine, einzige Reihe von übereinanderliegenden Oluerbändern ii, die zwischen zwei Hauptbändern 25, 26 sitzen, welche von zwei Kettenfädensätzen gebildet .sind. Das Gewebe wind mit vier Schützen in der Weise gewebt, daß, wenn das Überkreuzen oder Querbän.derket@ten beendet ist, der Schützen, der vorher einen Teil des- einen Ouer@bandes gewebt hat, jetzt zum Weben,des entsprechenden Teiles .des folgenden Querbandes verwendet wird. So. wird. jedes Querband, unter Berücksichtigung des Überkreuzens, .an einem Erde durch den einen der beiden zum Weben der Querbänder :dienenden Schützen mit einem Einschuß 12 und am @anderen Ende durch den anderen Schützen mit einem Einschuß 13 versehen.
  • Das Werben der kann so vor sich gehen, daß !beim fertigen Creb Anstand jedes Querband ganz gewebt ist und keine sichtbare Lücke in dem Einschuß da, wo das Überwechseln des Schusses erfolgt, vorhanden ist. Die Anordnung kann auch so, sein (Fig. 2), daß ein mittlerer ungeiwebter Teil 14, durch, den die Zugschnüre der Klappjalousie hindurchgeführt sind, vorhanden ist oder gemäß einer weiteren Abänderung (Fig.3) ein paar stärkere Kettenfäden 15, 16 in jedem Querband vorgesehen sind, welche die,( durch das Hindurchziehen der Zugschnüre beim Heben und Senken der Klappjalousie auftretende- Abnutzung mindern. Ferner kann nur ein Teil der Querlbänder gewebt sein, während der Rest. 17 schußfrei 'bleibt, so daß die ja!lousielei@sten zwischen den gewebten und den ungewe!bten Fäden liegen unld dadurch in ihrer Lage gehalten werden (Fig. 4).
  • Bei einer weiteren Ausführung nach Fig.5 ist im Gewebe jedes Querbandes i i ein Knopfloch i8 vorgesehen. Die Herstellung -dieses Knopfloches erfolgt .in :der Weise, daß beim Einbinden der Enden jedes Kettensatzes der Querbänder ii beitde Querbandschützen den mittleren Knopflochteil i.8 des betreffenden .Querbandes i i weben. Daidurch geht in jedem Querband der Schuß 12 jedes Schützens ununterbrochen vom Ende aus entlang der einen Seite des Knopfloches 18, während die andere Knop.flochseite und da:s ändere Ende ides Querbandes i i mit dem Schuß 13 .des anderen Schützens- gewebt werden. Das Knopfloch i,& kann, daher ohne Vermehrung der Anzahl der Schützen erzeugt werden, .d. h. daß im vorliegenden Fall nur vier Schützen benutzt werden.
  • Bei der .geänderten Ausführung nach Fig. 6 weben die Schützen nur die Ketten, idie denjenigen entsprechen, die bei der Herstellung des Knopfloches i8 (Fig. 5) gewebt werden. Dadurch wenden Querbänider erzeugt, die den geteilten äquivalent sind und versetzt zueinander liegende gewebte Teile i9., 2i0 aufweisen, welohe sich in der Mitte seitlich überlappen -und an ihrem einen Ende unverweibte Kettenfäden 211, :22 haben.-Wie Fig.6a zeigt, brauchen derartige gewebte Teile nicht unbedingt versetzt zueinander sein, sondern können .auch nebeneinaniderliegen. Fig. 6b und 6c zeigen Abänderungen des in Fig. 6 und 6a dargestellten Leitergewebes, wobei die parallel liegenden Längshälften etwas voneinander getrennt sind. Nach Fig. 7 können wieder die beiden Schützen zum Weben des mittleren Teiles 223,24 jedes Querbandes benutzt werden, wobei beide Enden unverwebt bleiben, um eine den geteilten Querbandanordnun:gen äquivalente Ausführung mit ne!beneinanderliegenden (nicht versetzten), gewebten Teilen zu erhalten. Bei dieser Ausführung kann jEnveils eine Jalousieleiste zwischen zwei nebeneinanderkegenden gewebten und ungeweibten Teilen vorgesehen sein.
  • Bei der Knopflochherste'llung ist es nicht möglich, während beide Zwischenschützen zum Weben der ;beiden Querbanidhä:lftenbenutzt werden, einen dieser Schützen zum Verstärken des Einbindeendes zu verwenden. Bei allen anderen. Beispielen können idagegen die uerbandsc@hützen zum Verstärken des Einbindeendes benutzt werden.
  • Bei der weiteren Ausführung nach Fig. 8 brauchen. nur drei statt vier Schützen verwendet zu werden, d. h. @daß nur ein Schützen, für dieQ!uerbänder i i und je einer für jedes Hauptband 25, 26 benutzt wird. In solchen Fällen kann von jedem Querband immer dieselbe Hälfte 27 gewebt werden.
  • Gemäß der Erfindung 'kann ein schmaleres und leichteres Leitergenvebe hergestellt werden, welches ein breiteres und stärkeres Lei@stentrennband infolge Verwendung einer größeren Anzahl von Querbandkettenfäden hat. Ein derartiges Gewebe ist schneller und leichter herzustellen und auch billiger. Der Aufbau ist einfacher. Es ist ferner möglich, für eine bestimmte Zerreißfestigkeit ein breiteres Querband mit einer geringeren Anzahl von Schüssen herzustellen, wodurch eine Beschleunigung der Produktion und geringere Kosten bei Beibehaltung der guten: Zerreißfestigkeit zu verzeichnen sind. Die halbgewebte, halbschußfreie Form .hat gegenüber den bekannten Ausführungen wesentliche Vorteile, (da fdas teilweise gewebte Querband ausreicht, um zu verhindern, @daß der schuß@reie Kettenfadenteil sich derart spreizt, daß es an den Seiten der Hauptbänder sichtbar wird. Erfindungsgemäß können fdemzülfolge schmalere Haupthänder verwendet werden, wobei die bisherige Querbandbreite beibehalten oder, wenn nötig, vergrößert und eine gleiche oder größere Hubkraft von den Querbändern auf die Hauptbän,der ausgeübt wird, als bei den bekannten Ausführungen. Ferner werden die Jalousieleisten von den Außenbändern. zentral gehalten.
  • Bei Hauptbändern von 25,4 cm Breite gegenüber bisher 38,1 cm verringern sich die Rohmaterialkosten um etwa ein Drittel. Der Webwirkungsgrad wird außerdem dadurch erhöht, daß bei der Herstellung der Hauptbänder etwa ein Drittel mehr Laufzeit für je=de Schußfadenspule zur Verfügung steht. Statt ,der bisherigen maximalen Breite der Querbänder kann eine größere Breite und eine Verstärkung durch eine größere Anzahl von Kettenfäden erfolgen, wodurch ein festes Einbinden zu verzeichnen ist und, obgleich ei=ne Vermehrung der Zahl -der Kettenfäden je Band nachteilig erscheint, sich tatsächlich ein wesentlicher Vorteil ergibt, da die Schußzah.l je Zentimeter verringert werden. kann, somit in dems=elben Zeitraum viel mehr Ware erzeugt wird und daher die Produktion ,bei Aufrechterhaltung der bisherigen E.inbindefestigk ,eit in. den äußeren - Bändern ansteigt. Ein weiterer Vorteil bei einer Reihe üibereinanderliegenden Querbändern besteht darin, daß nicht nur die Kettenspannungen im Gewebe ausgeglichen sind, sondern daß auch dieselbe Schußmenge von den Schützen ,bei jedem Schlag abgezogen wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung brauchen die Querbänder i i (Fig. 9) nicht genau in einer Reihe üiberein:anderzuliegen, sondern können seitlich mehr oder minder versetzt zueinander angeordnet sein. Es können natürlich auch mehrere Reihen von O_uerfbändern i i vorhanden sein, wie in Fig. i o und i i gezei=gt, wo zwei Reihen ne@beneinan.derlie:gen und jedes Querband nur halb gewebt wird. In Fig. 1o haben die nebeneinanderliegenden Bänder entsprechend gewebte Hälften 28. 29, während nach Fig. m diese Hälften versetzt zueinander sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRLI CHL: i. Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem ßuerbandschützen nur ein, und zwar immer dersel=b=e Teil jedes fortlaufendgewebten Ouerbarndes geweht wird.
  2. 2. Leitergewebe, hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ider zwischen ,den, ibeiden Hauptbändern liegende freie Teil jedes Querbandes aus von demselben Schützen gewebten Schußfä'den gebildet ist.
  3. 3. Leitergewerbe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbänder aus zwei Kettenfädensätz-en gebildet sind. ,4. Leitergew-wbe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß .die eine Hälfte jedes Querbandes von einem und die andere Hälfte von einem anderen Schützen gewebt ist. 5. Leitergewebe nach Anspruch 2 oder 3, da--durch gekennzeichnet, daß der eine weniger als die eine Hälfte des Ouerband.es ausmachende Teil von einem und der andere weniger als die andere Hälfte @darstel'len.de Teil von einem anderen Schützen gewebt ist, so -daß ein aus ungeweibten Kettenfäden bestehender Teil für den Durchtritt von Zugschnüren verbleibt. 6. Leitergewebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Querband ein Paar stärkerer Kettenfäden vorgesehen sind, zwischen denen die Zugschnüre hindurchgehen. 7. Leitergowäbe nach Anspruch 2 oder 3, @dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Querband ein Knopfloch (1d) vorgesehen ist, dessen ,beide Längsseiten von den von beiden Enden des Querbandes ausgehenden, mit ,den zum Weben der (Enden jedes Querbandes benutzten Schützen erzeugten. Schuß,fäden (12, 13) begrenzt sind (Fig. 5). B. Leitergewebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur einige (der Kettenfäden von ,dem einen und die anderen von dem anderen Ende des Querbandes ausgehen (Fig.ii). 9. Leitergewebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffenden gewebten Teile mit ihren einander benachbarten Enden seitlich nebeneinanderliegen. 1o. Leitergewebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch :gekenmzeichnet, daß nur das eine Ende jedes Querbandes gewebt ist. i i. Leitergewebe nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche q. ibi's vo, dadurch gekennzeichnet, @daß idie vorhergehenden gegenüber den folgenden Oluerbändern um weniger als Band-@breite seitlich zueinander versetzt sind.
DEF7512A 1950-11-07 1951-11-07 Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes und nach diesem Verfahren hergestelltes Leitergewebe Expired DE899780C (de)

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DE (1) DE899780C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2847039A (en) * 1954-06-08 1958-08-12 French & Sons Thomas Manufacture of woven ladder webbing
US2897850A (en) * 1955-11-01 1959-08-04 French & Sons Thomas Ladder webbing

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2847039A (en) * 1954-06-08 1958-08-12 French & Sons Thomas Manufacture of woven ladder webbing
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