DE899479C - Rechenschlagwerk fuer Kuckucksuhren - Google Patents

Rechenschlagwerk fuer Kuckucksuhren

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Publication number
DE899479C
DE899479C DEJ449A DEJ0000449A DE899479C DE 899479 C DE899479 C DE 899479C DE J449 A DEJ449 A DE J449A DE J0000449 A DEJ0000449 A DE J0000449A DE 899479 C DE899479 C DE 899479C
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DE
Germany
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door
bird
cuckoo
lever
shaft
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Expired
Application number
DEJ449A
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English (en)
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DE1612499U (de
Inventor
Alfred Heim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jahresuhren Fabrik GmbH
Original Assignee
Jahresuhren Fabrik GmbH
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Publication date
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Priority to DEJ449A priority Critical patent/DE899479C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899479C publication Critical patent/DE899479C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B25/00Indicating the time by other means or by combined means
    • G04B25/06Indicating the time by other means or by combined means by moving figures, e.g. cuckoo clocks, trumpet clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Rechenschlagwerk für Kuckucksuhren Kuckucksuhren mit Rechenschlagwerk, bei denen der Kuckuck während des Rufs in der Ruhestellung verbleibt, sindbekannt. Ferner sindsolcheKuckucksuhren bekannt, bei denen sich der Kuckuck bei jedem Schlag vor und zu_ rück bewegt und gleichzeitig das Türchen am* Uhrgehäuse öffnet und schließt. Dies wird durch die den Vogel tragende, meist senkrecht stehende Vogelstange besorgt, welche, wie bekannt, im Bogen in die Türöffnung einschwenkt.
  • Die zur Bewegung des Türchens und des Kuckucks erforderliche Konstruktion verlangt eine große Anzahl von Hebeln, Fallenscheiben, Stiften usw. und ist daher kompliziert und teuer.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Kuckucksuhr mit Rechenschlagwerk, bei welcher unter weitgehender Vereinfachung des Aufbaues die Möglichkeit gegeben ist, daß der Kuckuck bei jedem Ruf von seiner Ausgangsstellung zur Rufstellung hervor-und wieder in die Ausgangsstellung zurücktritt, während gleichzeitig das Türchen im ganzen Verlauf des Schlagvorganges geöffnet bleibt, um sich erst beim letzten Kuckucksruf wieder zu schließen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Bewegungen des Kuckucks während des Schlagvorganges den natürlichen Bewegungen des Vogels angeglichen werden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß von einem Paar schwenkbar gelagerter Stangen die eine Stange den Kuckucksvogel trägt, während die andere an die Tür angeschlossen ist, daß die Bewegungen des Vogels und der Tür von einer auf der Schöpferradwelle sitzenden Kurvenscheibe abgeleitet werden und daß die Recheneinfallhebelwelle während des Schlagens eine die Offenstellung der Tür sichernde Sperre bereitstellt, die nach beendetem Schlagen wieder in die unwirksame Stellung gelangt. Die neuartige Steuerung der Stangen in Abhängigkeit von einer auf der Schöpferradwelle sitzenden Kurvenscheibe ergibt eine erhebliche Vereinfachung des Mechanismus und kann auch in der Weise verwendet werden, daß nur die den Vogel tragende Stange vorgesehen wird und dieselbe gleichzeitig an die Tür angeschlossen ist, so daß mit dem jedesmaligen Bewegen des Vogels die Tür geöffnet und geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt Fig. i das Schaubild gegen den Schaltmechanismus des Uhrwerks, Fig.2 eine Seitenansicht gegen die Steuerscheibe, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Sperrvorrichtung.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist gerade der q.-Uhr-Stundenschlag im Gange. Der Aufbau des Rechenschlagwerks darf als bekannt vorausgesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß sitzt auf der die Schöpferscheibe g tragenden Schöpferradwelle w eine Radscheibe h mit einem an einer Seite angeordneten, hohlen, zylindrischen Anbau i, welcher einen kurvenförmigen Mantelausschnitt i1 aufweist(s. auch Fig.2), dessen Flanken in weiter unten näher beschriebener Weise zum Steuern von Bewegungen dienen. Eine weitere Steuerkante bildet die mit i2 bezeichnete Außenkante des Zylindermantels i.
  • In einer über dem Werk befestigten Brücke h ist die den Kuckucksvogel tragende Stange l und neben dieser eine zweite Stange o schwenkbar gelagert, deren freies Ende mittels eines Drahtes x das Türchen des Uhrgehäuses erfaßt. Die beiden Stangen L und o sind beispielsweise mittels je einer Wickelfeder u gehalten, welche die Tendenz haben, die Stangen in das Uhrgehäuse zurückzuschwenken.
  • Mit der Vogelstange l ist ein Schaltdraht m verbunden, der mit dem freien Ende seines etwa radial zur Radscheibe lt abgebogenen Schenkels n21 unter dem durch die Feder u erzeugten Kraftschluß auf der Außenseite des Zylindermantels i gleitet und bei jeder in Pfeilrichtung (Fig. i) erfolgenden Umdrehung der Radscheibe k in den Ausschnitt il des Zylindermantels i einfedern kann. Die zweite Kurvenflanke des Ausschnittes il leitet den Schaltdraht in dann wieder auf die Außenseite des Zylindermantels i. Durch die Bewegungen des Schaltdrahtes m wird die Stange L hin und her geschwenkt und damit der Kuckuck vor und zurück bewegt. Diese Bewegung findet bei jedem Schlag statt, da die Schöpferradwelle w bei jedem Schlag eine Umdrehung ausführt.
  • Die Hubbewegung der Vogelstange l ist durch Auftreffen eines an ihr befestigten Nebenhebels iz an einen festen Anschlag z. B. der Brücke h begrenzt. Durch Verändern der Winkelstellung des Nebenhebels ia kann die Größe des Vogelhubes eingestellt werden.
  • Die zweite Stange a des Stangenpaares ist mit einem Schaltdraht p versehen, der mit seinem etwa radial zur Radscheibe lz abgebogenem Schenkel p1 mit der Steuerkante i2 des Zylindermantels i zusammenwirkt und beim Vorbeigang des Ausschnittes i1, an dessen Kurvenpaar gleitend, eine das Schwenken der Stange o veranlassende Bewegung ausführt. Wenn der Schaltdraht p auf der Kante i2 gleitet, ist das Türchen offen, und wenn er in den Ausschnitt il einfällt, ist das Türchen geschlossen.
  • Damit nun erfindungsgemäß das Türchen während des ganzen Schlagvorganges und des Kuckucksrufes offengehalten wird, also nicht bei jedem Schlag die Bewegungen des Vogels mitmacht, ist eine Sperre vorgesehen, die während der Dauer des Schlagvorganges das Einfallen des Schaltdrahtes p in den Zylinderausschnittil verhindert. Diese Sperre ist in dem Beispiel durch einen auf der Welle z des Recheneinfallhebels f lose gelagerten Sperrhebel r geschaffen, der mit einem an die Türstange o angeschlossenen Sicherungsdraht q zusammenwirkt. Der Sperrhebelr hat eine Stufen, die zur Geschlossenstellung des Türchens gehört, und eine Stufe r2, die zur Offenstellung des Türchens gehört. Auf der Welle z sitzt ferner ein Mitnehmerhebel t für den Sperrhebel r fest. Die Mitnahme erfolgt dadurch, daß ein Stift s des Mitnehmerhebels t durch eine Öffnung t1 des Sperrhebels r greift (s. auch Fig. 3). Die Öffnung t1 ist so bemessen, daß der Sperrhebel r gegenüber dem Stift s und .damit dem Mitnehmerhebel t ein gewisses Bewegungsspiel hat. Dieses Bewegungsspiel ist so groß, daß der Sperrhebel r dann, wenn der Sicherungsdraht q sich, wie in der Fig. i dargestellt, auf der Stufe y2 entsprechend der Ofenstellung des Türchens befindet, von den beim Schlagvorgang auftretenden kleinen Pendelbewegungen des Recheneinfallhebels. fund damit des Mitnehmerhebels t nicht beeinflußt wird. Erst wenn nach Beendigung des Schlagvorganges der Recheneinfallhebel f ganz abfällt, wird der Sperrhebel r von dem Mitnehmerhebel t in Pfeilrichtung (Fig. i) ausgeschwenkt, so daß der Sicherungsdraht q auf die Stufe ri abfallen und damit der Schaltdraht p zum Schließen des Türchens in die Ausnehinung il des Zylindermantels i einfallen kann.
  • Wenn, wie schon erwähnt, nur die Vogelstange L vorhanden und diese also mit dem Draht x auch an das Türchen angeschlossen ist, so fällt natürlich auch die beschriebene Sperre weg, und .das Türchen wird bei jedem Schlag, d. h. bei jedem Vor- und Zurückgehen des Kuckucksvogels, geöffnet und geschlossen.
  • Die Anordnung wird vorzugsweise so getroffen, daß der Kuckuck in seiner Ruhestellung so nahe wie möglich an das geschlossene Türchen herangerückt ist. Dann kann die Bewegungsbahn des Kuckucks kurz gehalten werden und verläuft nahezu geradlinig waagerecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenschlagwerk für Kuckucksuhren, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Paar schwenkbar gelagerter Stangen (L, o) die eine Stange (l) den Kuckucksvogel trägt, während die andere (o) an die Tür angeschlossen ist, daß die Bewegungen des Vogels und der Tür von einer auf der Schöpferradwelle (w) sitzenden Kurvenscheibe (1a, i, il, i2) abgeleitet werden und daß die Recheneinfgllhebelwelle (z) während des Schlagens eine die Offenstellung der Tür sichernde Sperre (r) bereitstellt, die nach beendetem Schlagen wieder in die unwirksame Stellung gelangt. z. Rechenschlagwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen seitlich an einer Radscheibe (h) angeordneten Zylindermantel (i) mit einem von zwei Kurven gebildeten Ausschnitt (i,), in welchen bei der Drehung der Schöpferradwelle .(w) Schaltdrähte (in, p) der beiden den Vogel tragenden und an die Tür angeschlossenen Stangen (l, o) einfedern bzw. von der einen Kurve wieder herausbefördert werden. 3. Rechenschlagwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vogelstange (L) mit einem Nebenhebel (n) ausgerüstet ist, der zusammen mit einem festen Anschlag (Brücke k) den Bewegungshub des Vogels begrenzt und durch Änderung seiner Winkelstellung zur Regelung des Vogelhubes verwendbar ist. .. Rechenschlagwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf der Recheneinfallhebelwelle (z) lose drehbar gelagerten Sperr-Z" mit zwei mit einem Sicherungsdraht (q) der Türstange (o) zusammenwirkenden Stufen (r1, r2) und einen auf der Welle (z) festen Mitnehmerhebel (p), zwischen dem und dem Sperrhebel (r) ein auf das Ausmaß der beim Schlagen auftretenden Ausschläge der Recheneinfallhebelwelle begrenztes Bewegungsspiel (Öffnung ti und Stift s) vorgesehen ist. 5. Rechenschlagwerk: für Kuckucksuhren nach den Ansprüchen i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß die nahezu waagerechte, geradlinige Bewegungsbahn des Kuckucks möglichst kurz gehalten und der Kuckuck in seiner Ruhestellung so nahe wie möglich an das geschlossene Vogeltürchen herangerückt ist. 6. Rechenschlagwerk für Kuckucksuhren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur die den Kuckuck tragende Stange (l) vorgesehen und dieselbe gleichzeitig an die Tür angeschlossen ist, so daß mit den jedesmaligen Bewegungen des Kuckucks die Tür geöffnet und geschlossen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 648 34.5.
DEJ449A 1950-01-31 1950-01-31 Rechenschlagwerk fuer Kuckucksuhren Expired DE899479C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE648345C (de) * 1936-12-16 1937-07-29 Kuner Uhrenfabrik G M B H Geb Rechenschlagwerk fuer Kuckucksuhren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE648345C (de) * 1936-12-16 1937-07-29 Kuner Uhrenfabrik G M B H Geb Rechenschlagwerk fuer Kuckucksuhren

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