DE89853C - - Google Patents

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DE89853C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G3/00Apparatus for printing lines

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
(Engl.).
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Liniirmascbine, bei welcher der Federträger eine eigenartige Bewegung erfährt und demzufolge, ein sicheres und sauberes Ziehen der Linien unabhängig von der Anzahl der auf einem hin- und hergleitenden Tisch befindlichen Papierbogen ermöglicht. Aufserdem wird durch ein allmäliges Niedersenken der Ziehfedern das Ausspritzen der Tinte oder Farbe verhütet und schliefslich für eine genaue Regelung der Farbenzuführung für die Federn gesorgt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 einen Theil der Maschine in Seitenansicht in vergröfsertem Mafsstabe und
Fig. 3 und 4 eine Vorderansicht und Oberansicht in vergröfsertem Mafsstabe und theilweisem Schnitt.
Von einem Gestell A wird ein Tisch B in der Weise getragen, dafs derselbe zwischen Führungen α α entlang rollen kann. Dieser Tisch dient zum Tragen des Papieres und ist mit Anschlägen b ausgestattet, um ein genaues Anlegen der Papierbogen zu ermöglichen. Das Gestell A trägt noch Ständer A1, auf welchen sich ein fester Tisch A2 befindet. Um Zapfen al der Ständer A1 ist ein schwingender Ziehfederhebel C, der an seinem einen Ende mit dem Federhalter D (Fig. 2) ausgestattet ist, vorgesehen. Dieser "Federhebel C wird entweder durch einen Tritt E (Fig. 1) mit Hülfe einer Gelenkstange e oder selbstthätig durch in Schlitzen verstellbare Nocken b'2 zum Heben und Senken der Federn in schwingende Bewegung versetzt.
Die Bewegung des Hebels C geschieht unter dem Einflüsse einer Stange F, welche um Zapfen al drehbar ist und an seinem vorderen Ende eine Rolle/ trägt, die beim Hin- und Herbewegen des Papiertisches mit den Nocken b2 in Eingriff kommt. Die Stange F steht mit dem Hebel C mit Hülfe einer Kuppelung in Verbindung, die im wesentlichen aus einer Bremsbacke G besteht, welche durch Gelenk g mit der Stange F verbunden ist. Der Hebel C trägt ein Segment C1, welches concentrisch zur Bremsbacke G liegt, und ein verstellbarer Anschlag a* begrenzt das hintere Ende der Stange F in seiner Aufwärtsbewegung. Durch diese Einrichtung wird dem Hebel C eine steigende und fallende Bewegung unabhängig von der Stange und somit die Möglichkeit gewährt, sich der Dicke des Papierstofses anpassen zu können. Andererseits aber mufs er der geringsten Aufwärtsbewegung der Stange F folgen.
Um zu verhindern, dafs das vordere Ende ■der Stange F mit dem Tisch B Berührung erhält, wenn kein Papier mehr auf demselben liegt, ist am Gestell A1 ein Anschlag a2 vorgesehen, gegen welchen sich dann die Stange legt.

Claims (2)

Ein Nocken X, welcher den Federhebel hebt, sobald das Ende des zu liniirenden Bogens erreicht, ist in einem Schlitz bl (Fig. 4) des Tisches B vorgesehen und kann mit Hülfe einer Schraube χ genau eingestellt werden. Die letztere wird von dem Vorderrande des Tisches aus verstellt. An einem hinteren Arm C2 des Hebels C ist ein verstellbares Gewicht H angebracht, welches zum Ausbalanciren des Federhebels dient. Um den letzteren in seiner gehobenen Lage zu erhalten, damit der Tisch B, nachdem ein Bogen liniirt ist, in die Anfangsstellung zurückgeführt werden kann, ohne mit den Federn in Berührung zu kommen, ist eine Klinke J an dem abwärts gerichteten Arme c des Hebels C drehbar vorgesehen, welche bei einer gewissen Anhebung des Federhebels über einen Stift α3 der Gestellwand fällt und das Herabsinken der Federn verhindert. Die Klinke J wird von dem Stift α3 mit Hülfe eines Knaggens Y des Tisches B zur geeigneten Zeit abgehoben, und zwar läfst sich diese Zeit genau durch Verstellen einer Schraube y, welche am vorderen Tischende in eine Mutter yl endet, regeln, indem durch diese Vorrichtung der Knaggen Y genau eingestellt werden kann. Durch die Lage des letzteren wird der Zeitpunkt genau bestimmt, bei welchem das Liniiren beginnt. Am vorderen Ende des Hebels C ist ein Arm K2 verstellbar angebracht, der an seinem freien Ende eine kleine Rolle A:4 trägt. Die letztere rollt auf dem obersten Papierbogen und entlastet die Liniirfedern Z, welche von üblicher Construction sind, zum Zwecke, die Federn zu schonen. Der Arm K2 ist so construirt, dafs die Achse der Rolle kl stets in eine Linie mit den Ziehfederspitzen eingestellt werden kann. Das Niederfallen des Hebels C wird mit Hülfe eines Windfanges M1 geregelt, dessen eines Rad mit einem Zahnsegment N eines vom Hebel C getragenen Armes O eingreift. Der Hebel C fällt aus diesem Grunde allmälig und sanft nieder, so dafs ein Ausspritzen der Farbe ausgeschlossen ist. Der Farbenzuflufs wird durch eine Vorrichtung geregelt, welche im wesentlichen aus einer Anzahl kleiner Gummischläuche P besteht, die mit zwei oder mehreren Farbbehältern L1 verbunden sind, welche von einem Tisch A3 der Ständer A1 getragen werden. Die Schläuche P werden zwischen Stangen Q und Q.1 eingeschlossen, von denen die erstere in Armen A^ fest gelagert ist, während die letztere, Q.1, an einem Paar schwingender Arme q hängt und vermöge ihres eigenen Gewichtes oder durch Federkraft für gewöhnlich die Schläuche geschlossen hält. Um das Ausfliefsen der Farbe zu ermöglichen, wird die schwingende Stange Q1 zu entsprechender Zeit von irgend einem beweglichen Theil der Maschine verstellt Bei der in der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform ist zu diesem Zweck der unter der Einwirkung einer Feder ah stehende Klinkenhebel / durch ein Gelenk Q4 mit dem Arm Q2 des oben erwähnten Armes q verbunden. Durch die Feder ah wird der Druck der Stange Q.1 gegen die Stange Q vergröfsert. Die freien Enden der Schläuche P sind entweder mit den Liniirfedern direct oder indirect unter Vermittelung von Farbkissen aus absorbirendem Material, von welchem die Farbe durch Adhäsion nach der Federspitze hingeleitet wird, verbunden. Die Maschine arbeitet nun folgendermafsen: Die zu liniirenden Papierbogen werden in einem Stofs auf den Tisch B gelegt und ruhen mit ihren Rändern gegen die Anschläge b. Der Knaggen Y wird so eingestellt, dafs die Klinke / zur entsprechenden Zeit gehoben wird, um ein Niederfallen des Ziehfederhebels C zu ermöglichen. Die Federn Z fallen alsdann unter der Einwirkung des Windfanges Af1 sanft auf das oberste Papierblatt. Der Tisch -B bewegt sich nun in der Richtung des Pfeiles vorwärts und die Linien werden in der entsprechenden Länge gezogen, bis der Federhebel mit Hülfe des Endnockens X und der Stange F vom Tisch abgehoben wird. Soll während des Liniirens eine Unterbrechung der Linien stattfinden, so werden die Nocken b2 so eingestellt, dafs sie den Hebel C unter Vermittelung der Stange F an den entsprechenden Stellen heben. Der liniirte Bogen wird nun vom Tisch genommen und der letztere bei gehobenem Ziehfederhebel nach rückwärts geschoben, worauf das Spiel von neuem beginnt. Patenτ-Ansprüche:
1. Liniirmaschine mit hin- und hergehendem Papiertisch und einem auf- und abschwingenden Ziehfederhebel, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Stange (FJ, welche den Ziehfederhebel (C) beim Unterbrechen des Liniirens anhebt, mit dem letzteren nicht starr verbunden, sondern unabhängig von diesem drehbar gelagert ist und auf denselben durch einen Bremsklotz (G) derart einwirkt, dafs der Federhebel (C), obgleich er der geringsten Aufwärtsbewegung ;der Stange (F) folgen mufs, doch unabhängig von dieser sich auf den Papierstofs niedersenken kann, zum Zwecke, sich der jeweiligen Dicke des Papierstofses anpassen zu können.
2. Eine Ausführungsfoxm der unter ι. gekennzeichneten Liniirmaschine, bei welcher das
. Niederfallen des Federhebels (C) unter dem Einflüsse eines Windfanges (M) geschieht, zum Zwecke, ein sanftes Niedersenken der Federn auf das Papier zu ermöglichen.
3- Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Liniirmaschine, bei welcher das Fliefsen der Farbe aus Behältern (L1) dadurch bewirkt wird, dafs eine Anzahl Gummischläuche (P) von zwei Stangen (QQ1) 'eingeschlossen sind% von denen die eine
fest am Gestell und die andere an einem beweglichen Theil der Maschine derart angebracht ist, dafs die durch die Gummischläuche zu führende Tinte oder Farbe in bestimmten Zwischenräumen freigegeben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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