DE897758C - Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Silizium-Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Silizium-Legierungen

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DE897758C
DE897758C DEV1379D DEV0001379D DE897758C DE 897758 C DE897758 C DE 897758C DE V1379 D DEV1379 D DE V1379D DE V0001379 D DEV0001379 D DE V0001379D DE 897758 C DE897758 C DE 897758C
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DE
Germany
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salt
aluminum
silicon alloys
mixture
refining
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Expired
Application number
DEV1379D
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English (en)
Inventor
Friedrich Karl Goel Ravensburg
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Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/02Alloys based on aluminium with silicon as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Veredlung von .Aluminium-Silizium-Legierungen Zusatz zum Patent 866 55.1 In dem Patent 866551 isst ein Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Silizium-Legierungen mit alkalifluoridhaltigen Salzgemischen beschrieben, bei dem Salzgemische mit einem tiefen unteren Erstarrungspunkt, d. h. unter 65o°, vorzugsweise unter 63o°, bei; Temperaturen unter äoo°, Vorzugsweise bei 700 blas 76o° angewendet werden. Beispielisweise wird hiernach ein Salzgemisch verwandt, das aus Natriumfluorid und einem Gemisch von Natriumchlorid und Kaliumchlorid im Verhältnis etwa des Minimums dieses binären Systems besteht. Der Ausnutzungsgrad des wirksamen Natriumfluorids ist hierbei um so größer, je mehr von dem angewandten Najüriumfluorid bei der Veredlungstemperatur :in flüssigem Zustand vorliegt. Der Ausnutzungsgrad ist also um so größer, je näher das gewählte Gemisch der Zusammensetzung des Eutektikums entspricht. Diese günstigen Salzgemi(sche haben jedoch den Nachteil, da,ß sie dünnflüssig sind und es daher Schwierigkeiten macht, das Salz von der Schmelze wieder restlos zu entfernen. Es besteht daher die Gefahr, daß Salzeinschlüsse mit in das Guß.stück gelangen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man, diesem Nachteil der Dünnflüssigkeit dadurch begegnen kann, daß man dem Gemisch Zuschläge macht, die es. zähflüssiger oder breiiger machen. Diese Zuschläge müssen so gewählt sein, daß sie diie Reaktion nicht stören und auch keine schädlichen Bestandteile in die Legierung liefern. Beispnelsweiise- eignet sich der Zusatz von einigen Prozent Quarzmehl. Die Zuschläge werden vorteilhaft so: ausgewählt, daß sie den Salzschmelzpunkt nicht verschieben.
  • Die Zusätze können nicht nur zu den Salzgemischen in der Nähe des Eutektikums gemacht werden, sondern auch zu anderen erfindungsgemäß im Hauptpatent zu verwendenden Gemischen, bei denen es erwünscht ist, sie teigiger zu machen.
  • Die anzuwendende Menge Veredlungssalzgemisch richtet sich nach _ der Menge des .bei -der Arbeitstemperatur flüssigen Anteils des Natriumfluorids, die auch bei. Anwendung des Eindickungsmittels etwa der Menge der im Hauptpatent angegebenen Beispiele entsprechen. soll.
  • Es ist bereits bei Veredlungsverfahren von Äluminium-Silizium-Legierungen mit fluoridhaltigen Salzgemischen der Zusatz von Süliziumverbindungen, besonders von Silikaten oder Küeselsäwre, bekannt. Dieser Zusatz erfolgt, um eine zu heftige Reaktion, die beim Einrühren der vorgeschlagenen Salzgemische eintreten soll, zu beruhigen. Bei einem solchen Zusatz, der in geringen Mengen gehalten sein kann, soll ein ruhiger, also verlangsamter Verlauf der Reaktion stattfinden.
  • Bei den gemäß Erfindung zu verwendenden Salzen ist eine Verlangsamung :der Reaktion weder nötig noch anzustreben. Im Gegenteil: weil das erfindungsgemäße Veredlungsverfahren vorzugsweise so durchgeführt wird, däß das Salz nur aufgestreut und nicht untergeruhrt wird und von der Oberfläche aus wirken muß, ist eine Reaktionsverlangsamung schädlich. Es war daher nicht zu erwarten, .daß als Zusatz zur Behebung .der Dünnflüssigkeit auch eine Siliziumverb:indung, wie Quarzmehl, brauchbar ist. Für das erfindungsgemäße Verfahren sind außerdem ganz bestimmte Mindestmengen notwendig, um wirksam zu sein, während für den Zweck des bekannten Verfahrens geringe Mengen genügen sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Silizium-Legierungen mit alkalifluoridhaltigen Salzgemischen gemäß Patent 866551, dadurch gekennzeichnet, daß dem Salzgemisch Zusätze von Stoffen gegeben werden, die, ohne die Reaktign zu stören, das. geschmolzene Salz zähflüssiger oder breiiger machen. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dem Veredlungssalz aus einem Gemisch von Natriumchloriid, Kaliumchlorid und Natriumfluorid von einer Zusammensetzung auf oder nahebei dem quasi@bnnären Schnitt, der von der Natriumfluo:ricl'decke des Systems zum Kaliumchlori:d-Natriu:mchloridminimum führt, Quarzmehl zugesetzt wird, insbesondere zu Salzgemischen am :oder in der Nähe des Eutektikums.
DEV1379D 1942-02-08 1942-02-08 Verfahren zur Veredlung von Aluminium-Silizium-Legierungen Expired DE897758C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184506B (de) * 1962-08-29 1964-12-31 Riedelbauch & Stoffregen Giess Verfahren zum Veredeln von AlSi-Legierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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