DE89584C - - Google Patents

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DE89584C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/04Devices for impeding movement; Devices for impeding passage through fencing, e.g. hobbles or the like; Anti-kicking devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein Fehler, welcher sich bei sonst guten Pferden zuweilen findet, ist das Schlagen mit den Füfsen an irgend einen erreichbaren Gegenstand. Vorliegende Erfindung soll diesem Uebelstande dadurch abhelfen, dafs das Pferd jedesmal, sobald es ausschlägt, einen leichten Schlag mit einer Ruthe auf dem Rücken erhält.
Die dies bewirkende Vorrichtung besteht zunächst aus einer an geeigneter Stelle angebrachten ι m hohen und eben so breiten Holzplatte, welche ungefähr 15 bis 20 cm von dem Boden des Pferdestalles entfernt drehbar gelagert ist und dem Pferde als Anschlagsfläche dienen soll. Mit dieser Platte ist eine nach oben führende Stange fest verbunden, welche ihrerseits mit der die Ruthe in Thätigkeit setzenden Vorrichtung in Verbindung steht. Schlägt nun das Pferd an die bewegliche Platte, so weicht dieselbe nebst der mit ihr verbundenen Stange zurück, wodurch die Ruthe in kreisförmige Bewegung gebracht wird und dem Pferde einen leichten Schlag versetzt.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in der Ruhelage und Fig. 2 dieselbe durch einen Schlag des Pferdes in Thätigkeit gesetzt.
Die Fig. 3 und 4 stellen eine Abänderung der Auslösung der Antriebsvorrichtung für die Ruthe dar.
In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht.
Mit der Platte α von oben angegebener Einrichtung ist eine Stange b verbunden, die an ihrem oberen Ende einen knieförmigen Ansatz c hat. Das vordere Ende der Welle e ist mit einer Verstärkung^/ versehen, in welcher die Ruthe g befestigt wird und in welche der knieförmige Ansatz c eingreift. So lange der Arm c in der Nuth der Verstärkung f liegt, bleibt die Ruthe g in ihrer Ruhelage. Schlägt nun das Pferd an die Platte a, so springt der Arm c aus der Nuth der Verstärkung der Welle e, wodurch dieselbe frei wird. Auf der Welle α ist nun eine Rolle h befestigt, um welche ein Seil 0 gewunden ist, das über eine am Boden befestigte Rolle k geht und an seinem freien Ende mit einem Gewicht i versehen ist. Es wird also die Welle e, wenn sie in der oben angegebenen Weise freigegeben wird, durch das Gewicht in Drehung versetzt werden, mithin die Ruthe g eine kreisförmige Bewegung machen und aufden Rücken des Pferdes niederschlagen. Eine Feder Z drückt die Platte α wieder zurück, wodurch auch der Arm c wieder mit der Nuth in Eingriff kommt und so die Vorrichtung aüfser Thätigkeit gesetzt wird.
Jedesmal, wenn das Pferd an die Platte a schlägt, wird die Vorrichtung in Thätigkeit gesetzt und jedesmal erhält das Pferd einen Schlag. Eine Handkurbel m dient zum Aufziehen des Gewichtes i.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Abänderung ist an der Verstärkung^/ ein Arm r angebracht, welcher sich in der Ruhelage an den Arm 5 der Stange b anlegt und so die Welle e an der Drehung verhindert.
Eine Vereinfachung der vorstehend beschriebenen Vorrichtung zeigen die Fig. 5 und 6. Hier ist die Ruthe an einem Hebel ρ befestigt, welcher mit der Stange b drehbar verbunden ist. Schlägt nun das Pferd an die Platte a, so wird der Hebel ρ gedreht und die Ruthe g schlägt von oben herab auf das Pferd. Eine
Feder I bringt die Platte a, den Hebel ρ und die Ruthe g wieder in ihre Ruhelage zurück.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum Abgewöhnen des Schiagens der Pferde, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Stand des Pferdes eine Platte (a) drehbar angebracht ist, welche, von einer Feder (I) beeinflufst, mit einem Arm (b c) in eine Nuth oder hinter einen Arm (r) einer Welle (e) fafst und diese an der Drehung verhindert, während, wenn das Pferd gegen, die Platte schlägt, die Welle freigegeben und durch ein Gewicht in Umdrehung versetzt wird, wobei eine in der Welle befestigte Ruthe auf das Pferd einschlägt.
    Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die Ruthe in einem drehbar gelagerten Winkelhebel (p) befestigt ist, welcher mit dem Arm (b) der Anschlagplatte (a) derart in Verbindung steht, dafs beim Schlagen des Pferdes gegen die Platte ein Auf- und Abwärtsbewegen der Ruthe erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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