DE206286C - Kartoffelerntemaschine mit Schüttelrost - Google Patents
Kartoffelerntemaschine mit SchüttelrostInfo
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- DE206286C DE206286C DE1908206286D DE206286DA DE206286C DE 206286 C DE206286 C DE 206286C DE 1908206286 D DE1908206286 D DE 1908206286D DE 206286D A DE206286D A DE 206286DA DE 206286 C DE206286 C DE 206286C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/10—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with smooth conveyor belts, lath bands or rake bands
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01D—HARVESTING; MOWING
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Landscapes
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- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Maheeii cfjciι <§<αΙΙ» ι !'»in Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Ja 206286 KLASSE 45 c. GRUPPE
F1RMA C. F. RICHTER in BRANDENBURG a. H.
Kartoffelerntemaschine mit Schüttelrost,
Zusatz zum Patente 206285 vom 26. November 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1908 ab. Längste Dauer: 25. November 1922.
Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in einer Verbesserung der durch Patent
206285 geschützten Vorrichtung für Kartoffelerntemaschinen zum Abscheiden der Erde von
den Kartoffeln, durch welche an Arbeitskraft gespart, die Vorrichtung also leistungsfähiger
gemacht wird.
Das Wesentlichste der Vorrichtung besteht darin, daß das Schlagwerk für den Schüttelrost
nach dem Hauptpatent derart abgeändert ist, daß dem Rost ein Doppelschlag erteilt
wird, dessen erster die Fallbewegung des Rostes hemmt, während der zweite Schlag
beim Wiederanheben des Rostes durch das Schlagwerk erfolgt.
Bei der Maschine nach dem Hauptpatent war die Schlagvorrichtung derart eingerichtet,
daß der mit Erde und Kartoffeln belastete Rost bei seinem Niederfallen von der Schlagstange
der rotierenden Schlagvorrichtung aufgefangen wird. Die Schlagstange mußte also eine Kraft ausüben, die genügend groß war,
um die dem belasteten Rost durch das Niederfallen erteilte lebendige Kraft zu überwinden
und den Rost sofort wieder anzuheben.
Hieraus ergibt sich ohne weiteres, daß das Schlagwerk zu seiner kontinuierlichen Drehung
eine sehr beträchtliche Arbeit erfordert.
Da der gegen den Rost geführte Schlag bei dieser Art des Schlagwerkes ein sehr kräftiger ist, so ist zwar die Arbeit der Kartoffelerntemaschine eine recht gute, die Leistung steht aber immer noch nicht in dem günstigsten Verhältnis zum Kraftverbrauch. Ist aber die Schlagvorrichtung so konstruiert, daß sie den geschilderten Doppelschlag ausübt, so erhält der niederfallende Rost erst einen Prellschlag, durch den er nicht angehoben wird. Es erfolgt hierdurch ein Auflockern der ihn belastenden Erde, und folgt unmittelbar nach diesem ersten Schlage der zweite Schlag durch die rotierende Schlagstange, die gleichzeitig den Rost wieder anhebt, so hat diese Tragstange nur den Rost zu heben, muß aber nicht auch die lebendige Kraft des niederfallenden Rostes überwinden, so daß die kontinuierliche Drehung des Schlagarmes oder der Schlagstange ganz erheblich weniger Arbeitskraft verbraucht als nach dem Hauptpatent.
Da der gegen den Rost geführte Schlag bei dieser Art des Schlagwerkes ein sehr kräftiger ist, so ist zwar die Arbeit der Kartoffelerntemaschine eine recht gute, die Leistung steht aber immer noch nicht in dem günstigsten Verhältnis zum Kraftverbrauch. Ist aber die Schlagvorrichtung so konstruiert, daß sie den geschilderten Doppelschlag ausübt, so erhält der niederfallende Rost erst einen Prellschlag, durch den er nicht angehoben wird. Es erfolgt hierdurch ein Auflockern der ihn belastenden Erde, und folgt unmittelbar nach diesem ersten Schlage der zweite Schlag durch die rotierende Schlagstange, die gleichzeitig den Rost wieder anhebt, so hat diese Tragstange nur den Rost zu heben, muß aber nicht auch die lebendige Kraft des niederfallenden Rostes überwinden, so daß die kontinuierliche Drehung des Schlagarmes oder der Schlagstange ganz erheblich weniger Arbeitskraft verbraucht als nach dem Hauptpatent.
Auf beiliegender Zeichnung ist nun die neue Schlagvorrichtung in einer Ausführungsform
beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Kartoffelerntemaschine unter Weglassung der an der Erfindung unwesentlichen
Teile in Oberansicht.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht hierzu, während die · . - '
Fig. 3 bis 5 die Wirkung des Doppelschlages erläutern.
Um den Rost A ist der Kettenelevator B in üblicher Weise so geführt, daß die vom
Schar C aufgenommene Erde, welche die Kartoffeln enthält, auf den Rost gelangt und auf
letzteren hinauf gefördert wird. Der Rost hat die aus dem Hauptpatent ersichtliche eigenartige
Konstruktion, ist also mit einem senk-.
recht nach unten zeigenden Arm f versehen, in dem sich der Drehpunkt des Rostes befindet,
so daß sich der Rost beim Anheben durch die Schlagstange d nach dem Schar hin
verschiebt und beim Abgleiten von dem sich drehenden Schlagarme wieder nach vorn bewegt.
Die Schlagstangen d verbinden die Kettenscheiben D des Kettenelevators.
ίο Bis hierher entspricht also die Vorrichtung
der des Hauptpatentes genau.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist gemäß vorliegender Erfindung in der Nähe der Schlagarme
d eine feste Prallfläche oder eine feste Stange h angeordnet, auf die der niederfallende
Rost zuerst aufschlägt.
Ist der mit Erde und Kartoffeln belastete Rost durch einen der Schlagarme d angehoben
(Fig. 3), und gleitet er infolge der Weiter drehung des Schlagarmes d ab, so fällt
er nieder. Er wird aber hierbei nicht von dem nächsten Schlagarm d aufgefangen, sondern
er trifft niederfallend auf die Prellstange h (Fig. 4), bevor ihn der nächste
Schlagarm erreicht hat.
Die Folge hiervon ist, daß der Rost durch das Aufschlagen auf die Prellstange h einen
Schlag von unten erhält, durch den die Erde aufgelockert wird, zum Teil durchfällt, und
der Rost stillsteht (Fig. 5).
In diesem Augenblick, oder doch kurz ■ darauf, trifft einer der Schlagarme d wieder
gegen den ruhenden Rost, und da dieser nunmehr ruht, so hat der Schlagarm nur das Ge-
,35 wicht des Rostes mit der ihn belastenden Erde anzuheben, und der ausgeübte Schlag verursacht
ein weiteres Durchsieben der Erde.
Richtet man die Drehbewegung des rotierenden Schlagwerkes so ein, daß unmittelbar
nach dem Aufschlagen des Rostes auf die feste Prellstange h der zweite Schlag durch
die Schlagstange oder den Schlagarm erfolgt, so daß die durch das Aufschlagen des Rostes auf
die feste Prellstange nach oben gerichtete Prellung noch anhält, so wird der die Aufwärtsbewegung
bewirkende Schlagarm d in seinem Bestreben des Wiederhebens unterstützt. Die
zur Bewegung des Schlagwerkes erforderliche Arbeitskraft wird also noch weiter verringert.
Da die auf dem Roste, durch die eigenartige schaukelnde Längsbewegung des Rostes sich
aufwärts schiebende Erde daran verhindert wird, sich festzusetzen, so ist gar nicht nötig,
sehr kräftige Prellschläge gegen den Rost auszuführen, sondern es genügen minderkräftige,
in rascher Folge ausgeführte Prellschläge. Diese sind für das Durchsieben der Erde insofern
noch wirksamer, da Rost und Erde so gut wie nicht zur Ruhe kommen und die
Erde während ihres ganzen Weges über dem Rost beständigen Erschütterungen unterworfen
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kartoffelerntemaschine mit Schüttelrost nach Patent 206285, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost durch Schlagarme derart angehoben wird, daß zwischen der Einwirkung zweier aufeinander folgender Schlagarme der ' belastete Rost frei auf einen festen Maschinenteil auffallen kann und hierdurch einen zweiten Schlag erhält, so daß durch jeden Schlagarm ein Doppelschlag hervorgerufen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE206286T | 1908-02-08 | ||
| DE206285T | 1951-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206286C true DE206286C (de) | 1909-02-01 |
Family
ID=34654630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908206286D Expired DE206286C (de) | 1908-02-08 | 1908-02-08 | Kartoffelerntemaschine mit Schüttelrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206286C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2577525A (en) * | 1948-02-24 | 1951-12-04 | Clair R Johnston | Apparatus for digging potatoes and the like |
| US12104003B2 (en) | 2021-05-27 | 2024-10-01 | Evonik Operations Gmbh | Polyester-polyether-modified polybutadienes and processes for preparation thereof |
-
1908
- 1908-02-08 DE DE1908206286D patent/DE206286C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2577525A (en) * | 1948-02-24 | 1951-12-04 | Clair R Johnston | Apparatus for digging potatoes and the like |
| US12104003B2 (en) | 2021-05-27 | 2024-10-01 | Evonik Operations Gmbh | Polyester-polyether-modified polybutadienes and processes for preparation thereof |
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