DE852979C - Schaftmaschine fuer Webstuehle - Google Patents

Schaftmaschine fuer Webstuehle

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DE852979C
DE852979C DEH7956A DEH0007956A DE852979C DE 852979 C DE852979 C DE 852979C DE H7956 A DEH7956 A DE H7956A DE H0007956 A DEH0007956 A DE H0007956A DE 852979 C DE852979 C DE 852979C
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DE
Germany
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dobby
eccentric
shaft
looms
eccentric plate
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Expired
Application number
DEH7956A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Droste
Theo Hinkel
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Original Assignee
Individual
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C5/00Cam or other direct-acting shedding mechanisms, i.e. operating heald frames without intervening power-supplying devices
    • D03C5/02Cam or other direct-acting shedding mechanisms, i.e. operating heald frames without intervening power-supplying devices operated by rotating cams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0105Cam-driven heald frame movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schaftmaschine für Webstühle Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaftmaschine für Webstühle.
  • Bekanntlich gehört zu jedem Webstuhl eine Schaftmaschine, die die Schäfte im Takt der jeweils gewünschten Bindung auf- und abwärts bewegt. Ältere Schaftmaschinen sind häufig schwer und verwickelt gebaut. Sie geben auch Anlaß zu Webfehlern. Da sie ferner meist auf dem Webstuhl angeordnet sind, beeinträchtigen sie die Übersicht des Webers über seine Maschine. Neuere Ausführungen sind zwar kleiner, einfacher und handlicher; auch ist ihre Arbeitsweise mit weniger Fehlern behaftet. jedoch weisen sie den erheblichen Nachteil auf, daß sie mit einer Exzenterwelle arbeiten, die wegen ihres geringen Durchmessers nur die _lnordnting von etwa -zehn Exzentern auf dem Wellenumfang zuläßt. Daher können bei Benutzung einer solchen Schaftmaschine nur leichtere Webwaren hergestellt werden.
  • Notwendig wäre jedoch eine Schaftmaschine, die unter Aufwand eines geringen Gewichtes und bei einer einfachen und übersichtlichen Bauart die Einstellung der Schäfte für alle praktisch in Betracht kommenden Webwaren erlaubt, d. h. insbesondere auch Webstühle bis zu zwanzig Schäften bedient.
  • Hier setzt die ',Erfindung ein. Sie löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß jede Laufrolle zur Bewegung eines Schaftes eine Exzenterkurve abtastet, mit der sie in ständigem Eingriff steht und die lösbar auf dem Innenumfang eines Tellers oder einer Trommel befestigt ist. Alle Kurventeller sitzen fest auf der Antriebswelle. Diese entspricht der früher üblichen Exzenterwelle. Die Teller sind mit je zwanzig Löchern oder anderen Befestigungsmitteln versehen, die regelmäßig auf einem Umfang der Scheibe verteilt sind, und zwar derart, daß für jede praktisch vorkommende Bindung beliebiger Textilfäden bis zu zwanzig Schäfte unabhängig voneinander bewegt Werden können.
  • Praktisch bewährt hat sich besonders eine solche Ausbildung der Exzenterscheibe, bei der diese am Umfang mit einem flachen Laufkranz versehen ist, gegen den sich eine ebenfalls flache Exzenterplatte derart legt, daß die nicht abgetastete Fußkante der Exzenterplatte mit einer Verzahnung in einen ebenfalls verzahnten Teil des Scheibenrandes eingreift. Die Welle der Schaftmaschine trägt nach der neuen Ausbildung bis zu zwanzig derartige Laufscheiben, in welchen die Exzenterplatten entsprechend dem Takt der jeweiligen Bindung lösbar befestigt sind. In üblicher Weise ist der Antrieb für die Welle, die diese Exzenterscheiben trägt, vom Webstuhlantrieb abgeleitet, z. B. mittels eines Zahnradgetriebes. Der Antrieb der Exzenterwelle ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht des Hauptteiles der Schaftmaschine; Fig. 2 ist ein Schnitt nach II-11 der Fig. i.
  • Man erkennt, daß auf der Exzenterwelle 6, deren vom Webstuhl abgeleiteter Antrieb nicht dargestellt ist, eine Scheibe i aufgekeilt ist, die einseitig einen Laufkranz 2 besitzt. Dieser Laufkranz 2 ist auf einem Teil seiner Breite mit einer Sägezahnung 3 zur Aufnahme der Fußfläche der Exzenterplatte 4 versehen. Diese Exzenterplatte 4 ist unter Benutzung irgendeiner der Befestigungen 5 an einer von zwanzig möglichen Stellen der Platte i anschraubbar oder auf andere Weise zu befestigen. Der Laufkranz 2 und insbesondere die Exzenterplatte 4 wird von dem Fühler 7 am Arm 9 eines in io gelagerten doppelseitigen Hebels abgetastet. Der Hebel 9 ist durch einen Überwurf 8, z. B. aus dünnem Stahlblech, geschützt. Das Gelenk io ist mittels des Lagers i i auf einem nicht dargestellten Gestell der Schaftmaschine abgestützt. Die Bewegung des Fühlhebels 7, 8, 9 wird auf den Segmenthebel 12 übertragen. Die Bewegungsgröße dieses Hebels kann nach den Erfordernissen gewählt werden. Auf diesem Hebel 12 ist ein Haken i .q befestigt. Hierzu dient im Ausführungsbeispiel ein Schraubverschluß mit Zahnmutter, die in die Verzahnung 13 auf dem Segment 14 eingreift. Der Haken 16 überträgt die Bewegung der Fühlhebel 7 über das Kettenrad 18 auf den zugehörigen Schaft. Die übrigen his zu insgesamt zwanzig Exzenter arbeiten in sinngemäß der gleichen Weise. Zur sicheren Hinundherbewegung ist die mit ihrem Ende 17 am Haken 16 befestigte Kette 20 über das Kettenrad 18 geführt, das gemeinsam mit den entsprechenden anderen Kettenrädern auf der Welle i9 befestigt ist.
  • Aus diesem Aufbau der neuen Schaftmaschine geht hervor, daß jeder Schaft mit wählbarer Übersetzung zwangsläufig mindestens kraftschlüssig die von der Exzenterplatte 4 abgeleitete Bewegung überträgt und daß durch entsprechende Einstellung bis zu zwanzig verschiedene Bewegungen in beliebiger rhythmischer Aufeinanderfolge zur Herstellung jeder gewünschten Bindung bewegt werden können. Ferner ergibt sich aus dem Aufbau, daß der Bewegungstakt durch Verstellung der Exzenterplatte gegenüber der Scheibe i verstellbar ist sowie daß die neue Schaftmaschine im ganzen schmal und unter geringem Raumbedarf ohne vorspringende Teile leicht übersehbar zusammengebaut werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaftmaschine für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung jedes Schaftes über je einen doppelarmigen Hebel von einem Fühler abgeleitet ist, der auf dem Innenkranz einer Scheibe abrollt, in welcher eine Exzenterplatte beliebig auswechselbar an bis zu zwanzig verschiedenen Stellen befestigt werden kann.
  2. 2. Schaftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußkante der Exzenterplatte gezahnt ist und zur sicheren Lagerung in eine entsprechende Verzahnung im Laufkranz eingreift.
DEH7956A 1951-03-25 1951-03-25 Schaftmaschine fuer Webstuehle Expired DE852979C (de)

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