DE142364C - - Google Patents

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DE142364C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/02Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf die bekannten laufenden Wildbahnscheiben und bezweckt, jede besondere Bedienung der Scheibe entbehrlich zu machen, indem nicht nur der Wagen mit der Scheibe vom Schützen selbst in Bewegung gesetzt wird, sondern auch die Scheibe sich selbsttätig nach jedem Treffer wieder aufstellt.
Die Bewegung des Wagens geschieht in bekannter Weise dadurch, daß an jedem Ende des Geleises ein Stück desselben um eine wagerechte Achse drehbar und vom Stand des Schützen aus durch einen Seilzug ο. dgl. anzuheben ist, so daß man nach Belieben den Wagen von rechts nach links und umgekehrt laufen lassen kann.
Den Wagen mit zwei Scheiben zeigt die beiliegende Zeichnung in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht, in Fig. 3 in Oberansieht. Fig. 4 und 5 sind _ weiter unten erklärt. Es sind hier zwei Scheiben angeordnet, damit bei Rechts- und Linkslauf des Wagens immer eine Scheibe in richtiger Stellung vorhanden ist, im übrigen ist die Einrichtung bei beiden Scheiben die gleiche.
Auf der Plattform 1 des Wagens, dessen vier Räder 2, 2 ... auf dem aus Gasrohren 3, 3 gebildeten Geleise laufen, ist eine Welle 4 drehbar in den Lagern 5, 6 gelagert, welch letztere durch die Rohre oder Stangen 7,8 gehalten sind. Die Scheibe besteht aus einer Eisenplatte 10 (das Blatt des Hasen bildend) und im übrigen aus auswechselbaren Pappstücken. Sie ist mit ihrer Hülse 11 (s. Fig. 5) auf der Welle 4 frei drehbar und wird mittels einer schwachen Feder 12 nach außen gedrückt. Die Stange 8 ist nach oben durchgeführt und trägt eine Schnappfeder 13, welche bei aufgestellter Scheibe in einen Schlitz der Platte 10 eingreift und dadurch die Scheibe sichert (siehe Fig. ι links, Fig. 2, 4 und 5). Bei einem Treffer drücken die auf die Eisenplatte 10 aufprallenden Schrotkörner die Scheibe zurück, also von der Nase der Feder 13 ab, so daß die Scheibe herumschlägt (s. Fig. 1 rechts) und so den Treffer erkennen läßt. Im anderen Falle durchschlagen die Schrotkörner den Pappdeckel, ohne die Scheibe auszulösen.
Das selbsttätige Wiederaufstellen der Scheibe geschieht in folgender Weise. Auf dem einen Ende der Welle 4 ist die Stange 14, auf dem anderen, vor der Scheibe, der Hebel 15 fest mit ihr verbunden. Wird nun die Welle im richtigen Sinne gedreht, so faßt bei heruntergeklappter Scheibe der Hebel 15 den Stift 16 und dreht mit ihm die Scheibe nach oben, bis die Feder 13 wieder einschnappt. Dieses Drehen geschieht durch die Stange 14 in Verbindung mit der oben winkelförmig umgebogenen Stange 17, die auf der Schwelle 18 'befestigt ist. Die Fig. 1 links läßt diesen Vorgang deutlich erkennen. Der Wagen läuft in der Pfeilrichtung und die auf dem wagerechten Arm der Stange 17 schleifende Stange 14 hat die Welle 4 und damit die Scheibe gedreht, welch letztere durch die Feder 13 gesichert wird. Beim

Claims (1)

  1. Weiterlaufen des Wagens fällt dann die Stange 14 zurück in die in Fig. 1 rechts dargestellte Lage. Die linke Scheibe ist nun wieder schußfertig, wenn der Wagen zurückläuft;. Hierbei schleift die Stange 14 wieder über die Stange 17 und; wird dadurch im entgegengesetzten Sinne, wie vorhin gedreht. Dies ist ohne Wirkung auf: die Scheibe, da die Welle 4 in der Hülse 11 der gesicherten Scheibe frei drehbar ist.
    Die Stange 17 befindet sich für die linke Scheibe nahe dem linken Ende des Geleises, dieselbe Einrichtung ist auch nahe dem rechten Ende des Geleises für die andere Scheibe getroffen. Die Stange 17 (und dementsprechend auch die Stange 14) ist hier aber etwas, weiter hinausgerückt, damit sie nicht die linke Scheibe beeinflußt.
    Pa tent-Α ν SPRU cn :
    Selbstanzeigende laufende Wildbahnscheibe mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Wiederaufrichten der heruntergeklappten Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer Welle (4) frei drehbare, durch eine Feder (13) in ihrer aufgerichteten Lage gehaltene Scheibe (10) mit einem Anschlagstift (i:6) versehen ist, auf welchen bei heruntergeldappter Scheibe ein auf der Welle (4) festsitzender Hebel (15) einwirkt und dadurch die Scheibe wieder aufrichtet, sobald eine gleichfalls mit der Welle (4) fest verbundene Stange (14) gegen einen neben den Geleisen (3) angeordneten Anschlag (17) stößt. ;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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