DE89488C - - Google Patents

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DE89488C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/08Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. November 1895 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Steuerung für zweicylindrige Verbundmaschinen, bei welcher nur ein Kolbenschieber für die gesammte Dampfvertheilung erforderlich und dabei doch eine leichte Aenderung der Hochdruckcylinderfüllung von Hand oder vom Regulator möglich ist.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen durch die beiden Cylinderachsen gehenden. Schnitt durch die Steuerung, Fig. 2 einen Schnitt nach ^-\ der Fig. 1,
Fig. 3 die Abwickelung der Hochdruckschieberfläche.
Zwischen dem Hochdruckcylinder A und dem Niederdruckcylinder B befindet sich der cylindrische Schieberkasten C, in welchen der frische Kesseldampf eintritt. In C wird der Kolbenschieber D dampfdicht geführt. Die Kurbeln sind bei dieser Maschine um i8o° gegen einander versetzt.
An dem Kolbenschieber D, welcher mit der Schieberstange um die Achse der· letzteren drehbar ist, befinden sich an einer Seite die Einlafsöffnungen c und d, welche den frischen Kesseldampf in die Kanäle α und b leiten, sowie eine Muschel e, welche den Abdampf des Cylinders A in einen mittleren ringförmigen Raum f g des Schieberkastens führt.
Die Einlafsöffnungen c und d sind trapezförmig gestaltet, derart, dafs die Deckkanten c1 und dl einen Keil bilden. Mit diesen Deckkanten laufen die äufseren Kanten a1 und b1 der Kanäle α und b parallel, so dafs durch eine Winkeldrehung des Schiebers in dem einen oder anderen Sinne die Einströmung früher oder später abgesperrt werden kann.
In der Schieberfläche des Niederdruckcylinders befinden sich die Einströmkanäle i und k; zwischen beiden liegt eine Oeffnung g des oben genannten ringförmigen Raumes und an den äufseren Seiten schliefsen sich Kanäle m und η an, welche den Abdampf des Niederdruckcylinders fortzuleiten haben. Die Dampfvertheilung wird hier durch drei neben einander liegende Muscheln / h und I1 bewirkt.
In Fig. ι wird die dargestellte Kolbenrichtung durch den Pfeil χ und die Schieberbewegungsrichtung durch den Pfeil y angedeutet. Der Arbeitsgang dieser Steuerung ist nun folgender:
Der links vor dem Kolben E befindliche Dampf hat seine Wirkung im Cylinder A nahezu beendet und wird die Muschel e im nächsten Zeitpunkt die Verbindung zwischen α und f herstellen, so dafs die Leerung der linken Seite des Cylinders A beginnt. Sobald die Kolben ihre Endstellung erreicht haben, verbindet die Muschel h die Kanäle g und i, so dafs der einmal gebrauchte Dampf links vor den Niederdruckkolben F treten kann. Zu gleicher Zeit hat auch die Kante dl den Eintritt frischen Kesseldampfes rechts vor dem Kolben E freigegeben. Der zum zweiten Male, und zwar rechts vor dem Kolben F expandirte Dampf tritt durch den Kanal k in die Muschel Z1 und von hier in den Kanal n, von wo er weiter verwendet werden kann oder zum Auspuff gelangt. Dieser Arbeitsgang wiederholt sich in

Claims (1)

  1. gleichmäfsiger Reihenfolge
    links vor dem Kolben.
    bald rechts, bald
    Patenτ-Anspruch:
    Kolbenschiebersteuerung für Verbundmaschinen, gekennzeichnet durch einen Kolbenschieber. D mit einer Muschel e zur Bedienung der Ein - und Ueberströmkanäle (a bf) des Hochdruckcylinders (A) und mit drei Muscheln (h II1J zur Bedienung der Ein- und Ausströmkanäle (g i k und i m, k n) des Niederdruckcylinders (B), zum Zwecke, mit ein und demselben Schieber sowohl die Dampfvertheilung, als auch durch dessen Drehung unter Mitwirkung der bekannten . schrägen ,Absperrkanten (c1 und dl) des Schiebers und (a1 und b1) der Kanalmündungen eine veränderliche Füllung zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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