DE39415C - Querbeweglicher Auslafsschieber unter einem gewöhnlichen Muschelschieber - Google Patents

Querbeweglicher Auslafsschieber unter einem gewöhnlichen Muschelschieber

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DE39415C
DE39415C DENDAT39415D DE39415DA DE39415C DE 39415 C DE39415 C DE 39415C DE NDAT39415 D DENDAT39415 D DE NDAT39415D DE 39415D A DE39415D A DE 39415DA DE 39415 C DE39415 C DE 39415C
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DE
Germany
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slide
ordinary
mussel
eccentric
transversely movable
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39415D
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Original Assignee
CH. A. UMBACH in Saint Etienne, Loire, Frankreich
Publication of DE39415C publication Critical patent/DE39415C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1886 ab.
Die Austrittst)ffnung wird durch eine Platte G abgesperrt, welche rechteckige Löcher hat, die zusammen mindestens dem Querschnitt der gewöhnlichen Eintrittsöffnungen gleich sind. Auf dieser Platte G gleitet ein Flachschieber T, der Oeffnungen derselben Gröfse und Anordnung wie die Platte G hat. Der Schieber T erhält eine geradlinige, hin- und hergehende Bewegung, so dafs er entweder mit dem Auslafskanal Verbindung herstellen oder diesen vollständig absperren kann. Der Zweck dieses Extraschiebers ist, das Ende des Dampfaustritts und danach den Anfang der Compression an einem beliebigen Punkte des Kolbenhubes und unabhängig von anderen Bedingungen der Vertheilung zu bestimmen.
Die Arbeitsweise des Schiebers T ist aus Fig. 4 der Zeichnung ersichtlich. Der beschriebene Kreis stellt den Weg des Mittelpunktes des gewöhnlichen Vertheilungsexcenters dar. Auf diesem Kreise trage man von jeder Seite des Durchmessers A A1, der auf O X senkrecht steht, die Längen A-B, A-G, A^-D und A1- E gleich der inneren Ueberdeckung des gewöhnlichen Schiebers ab. Man nehme an, dafs der Mittelpunkt des Excenters in A sich befinde, d. h. dafs der gewöhnliche Schieber die mittlere Lage einnehme, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. In folgendem soll untersucht werden, was eintritt, wenn die Excenterwelle sich in dem durch den Pfeil bezeichneten Sinne dreht; vorausgesetzt soll dabei werden, dafs die zur Bewegung des Schiebers dienende Stange unendlich lang ist, was Resultate ergiebt, die von den wahren sich nur wenig unterscheiden. Ist der Excentermittelpunkt in B angelangt, so beginnt der Austritt, und es ist infolge dessen nothwendig, dafs in diesem Moment der Weg in das Austrittsrohr frei ist, d. h. dafs die Oeffnungen des Schiebers T mindestens theilweise freigelegt sind.
Wenn die Maschine ihre Bewegung fortsetzt, so würde der Auslafs offen bleiben, bis die Excentermitte nach D gelangt ist, wenn der Extraschieber nicht da wäre. Infolge dieses Schiebers kann man aber erreichen, dafs der Austritt an irgend einem Punkte zwischen B und D, z. B. in C, beendet ist; dafür genügt es, wenn der besondere Schieber die Oeffnungen der Platte G vollständig überdeckt. Von C bis D tritt also infolge des Extraschiebers Compression ein. In D wird durch den gewöhnlichen Schieber selbst der Austritt des Dampfes abgesperrt. Von diesem Moment an kann also der Extraschieber von neuem die Oeffnungen der Platte G freilegen, damit, wenn der Austritt in E wieder beginnt, die Verbindung durch das Austrittsrohr von neuem gesichert ist. Es sei der Punkt A1 in der Mitte zwischen D und E für den Anfang der Freilegung der Oeffnungen der Platte G gewählt, damit die Kanäle von G genügend freigelegt sind, wenn der Austritt in E beginnt.
Der Verlauf der Bewegung ist dann folgender: in F neuer Schlufs des Auslasses durch den Extraschieber, in G Abschlufs durch den gewöhnlichen Schieber, in A Beginn der Wiederherstellung der Verbindung durch das Auslafsrohr.
Fig. 5 zeigt die Stellungen des Schiebers in den verschiedenen Phasen seiner Bewegung; von F bis A sind die Kanäle der Platte G ge-
schlossen, der Schieber steigt zuerst und fällt darauf, um an seinen Ausgangspunkt zurückzukommen; von A bis C sind die Kanäle freigelegt, der Schieber . geht um ein Mafs herab, das gleich 2 a ist; von C bis A1 findet ein neuer Schlufs der Oeffnungen statt; der Schieber fällt und steigt darauf; von A bis F neue Freilegung, der Schieber steigt um das Mafs 2 a.
Um diese Bewegungen des Extraschiebers herbeizuführen, kann man sich entweder des Excenters bedienen, welches den gewöhnlichen Schieber bewegt, oder zu diesem Zwecke ein besonderes Excenter anordnen.
Zur Untersuchung des ersten Falles ziehe man in Fig. 4 einen Durchmesser parallel zu AC und A1F. Wenn man den Extraschieber auf diesem Durchmesser laufen läfst, nachdem er durch eine Stange mit dem gewöhnlichen Excenter verbunden worden, so erhält man die verlangte Bewegung; die Wege A C und A1F stimmen mit den Oeffnungs- und die Wege C^.1 und FA mit den Schliefsungsperioden gut überein. Da aber die Einrichtung der Maschinen diese directe Bewegung nicht zuläfst, so benutzt man zur Uebertragung zwei Glieder, die in R und S ihre Drehpunkte haben.
Im anderen Falle, wenn zur Bewegung des Extraschiebers ein besonderes Excenter benutzt werden soll, befestigt man das Excenter derart, dafs sein Mittelpunkt den eingezeichneten kleinen Kreis A C A1 F beschreibt, und man hat infolge dessen nur ein Bewegungsglied (in Fig. ι gestrichelt angedeutet), dessen Drehungscentrum in K liegt.
Aus vorstehendem geht hervor, dafs der Extraauslafsschieber eine Bewegung hat, die von der Hauptvertheilung' vollkommen unabhängig ist; es kann ein solcher Schieber deshalb bei allen Dampfmaschinen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit einem gewöhnlichen Muschelschieber ein unter der Höhlung desselben angeordneter besonderer Auslafsschieber, welcher in der Querrichtung entweder durch das Excenter des Muschelschiebers oder durch ein zweites Excenter bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT39415D Querbeweglicher Auslafsschieber unter einem gewöhnlichen Muschelschieber Expired - Lifetime DE39415C (de)

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