DE53699C - Steuerung von Maschinen mittelst des Arbeitskolbens - Google Patents

Steuerung von Maschinen mittelst des Arbeitskolbens

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DE53699C
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steam
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piston
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channels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53699D
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English (en)
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Handelsgesellschaft K. & TH. MÖLLER in Kupferhammer bei Brackwede, Westf
Publication of DE53699C publication Critical patent/DE53699C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
bei BRACKWEDE (Westfalen).
Zusatz zum Patente No. 50235 vom 17. Januar 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1889 ab. Längste Dauer: 16. Januar 1904.
Die im Nachstehenden beschriebene Construction ist eine Modification der in Fig. 1 bis 4 des Haupt - Patentes dargestellten Steuerung.
Die Steuerungskolben können, statt wie im Haupt-Patent durch Schraubenfedern, durch einen Luftbuffer, wie Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, oder auch durch einen Gummibuffer u. s. w. niedergedrückt werden.
Eine fernere Abänderung der vorliegenden Construction gegenüber Fig. 1 bis 4 des Haupt-Patentes besteht darin, dafs neben den Steuerkolben für den Dampfeintritt auch solche für den Dampfaustritt angeordnet sind. Die Eintrittssteuerungskolben stehen senkrecht zur Achse des Arbeitskolbens, während die. Austrittssteuerungskolben parallel zu jener Achse liegen.
Es können jedoch auch die Eintrittssteuerungskolben ebenfalls parallel zur Achse des Arbeitskolbens liegen. Ueberhaupt sind hierbei verschiedene Variationen möglich, ohne dafs das Wesen der Construction berührt wird; beispielsweise können die genannten Kolben auch geneigt zur Achse des Arbeitskolbens stehen.
Die Eintrittssteuerung ist ähnlich der im Haupt-Patent für Fig. 1 bis 4 beschriebenen, es sind nur die Ventile weggelassen und der Dampfeintritt nur durch die Steuerungskolben in Verbindung mit dem Arbeitskolben B bewirkt. Die Eintrittssteuerung besteht aus den beiden Steuerungskolben h und h1, deren verlängerte Kolbenstangen c und c1 oben in die Luftbufferkolben d und d1 auslaufen, und den Dampf kanälen b m und wi1. "
Die Austrittssteuerung besteht aus zwei mittelst einer Stange verbundenen Steuerungskolben i und il, die durch Dampf bewegt werden, der durch die Kanäle/"" und f" eintritt. Die Kolben iV sind mittelst Stange mit dem Buffer d" verbunden.
Es kann jedoch der Auslafs des Dampfes hier auch ganz in derselben Weise erfolgen, wie in Fig. 1 bis 4 im Haupt-Patent, und kommen für diesen Fall die in der Zeichnung dargestellten Kolben i Und il in Wegfall.
Die Wirkungsweise dieser abgeänderten Steuerung ist folgende:
Beginnt der Arbeitskolben B seine Bewegung nach rechts aus seiner gezeichneten linken Endstellung, so strömt der Dampf aus B zwischen Kanten 1 und 2 hindurch hinter Kolben B, letzteren nach rechts schiebend; gleichzeitig ist der Steuerkolben h gehoben, dadurch der Kanal m freigelegt und in directe Verbindung mit dem Raum hinter B gebracht.
Kommt nun die Kolbenkante 2 über die Cylinderkante 1, so findet noch kein Dampfabschlufs statt; dieser tritt vielmehr erst ein, wenn der Arbeitskolben B den Kanal m in seinem weiteren Wege nach rechts überdeckt;
■von diesem Zeitpunkte an beginnt die Expansion.
Infolge dessen drückt der über dem Steuerungskolben h stehende gespannte Dampf (welcher durch a1 mit dem Raum über dem Kolben h in Verbindung steht) h in seine untere Endstellung und schliefst Kanal .m oben ab.
Der Steuerungskolben bleibt in dieser unteren Stellung, bis der Arbeitskolben B auf seiner demnächstigen Linksbewegung mit seiner Kante 2 die Cylinderkante 1 wieder überschreitet; hierdurch tritt Dampf unter Kolben h und hebt ihn, da der Druckquerschnitt des Kolbens hier gröfser ist wie oben, wo der Dampf nur auf einen Ringraum wirkt. Geht die Arbeitskolbenkante 3 über die Cylinderkante 4 fort, so hebt sich h1 und stellt dadurch die Verbindung von Kanal m1 mit dem Raum vor dem Arbeitskolben B her, in den aufserdem so lange frischer Dampf aus B einströmt, bis bei der demnächst eintretenden Linksbewegung die Kolbenkante 3 die Cylinderkante 4 wieder erreicht. Jetzt strömt der Dampf nur durch Ot1 ein, bis auch dieser Dampfweg durch den Kolben B wieder geschlossen wird. Der Dampfaustritt wird durch die mit einer gemeinsamen Stange verbundenen Austrittssteuerungskolben i i1 geregelt.
Bei Beginn der Rechtsbewegung des Arbeitskolbens B ist der Kanal f1 geöffnet und der Dampf strömt durch das Ausblaserohr g ab. Sobald aber die Kante 3 des Kolbens B die Oeffnung/'" erreicht, tritt der Dampf vor den Steuerungskolben i und schiebt ihn nach links, den Dampfaustritt aus f1 schliefsend und die Compression vor dem Arbeitskolben B beginnend.
Das ähnliche Spiel wiederholt sich bei der Linksbewegung.
Der Austrittskanal f ist geöffnet, bis die Kante· 2 von Kolben B den Dampfweg f" öffnet und dadurch den Steuerungskolben i P nach rechts schiebt und f öffnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei der durch Anspruch 1. des Patentes No. 50235 geschützten Steuerung der Ersatz der durch den Arbeitskolben gesteuerten Steuerungskolben Ii Ji1 (Fig. 5 bis 8), die ohne maschinellen Antrieb durch Dampf bewegt werden, indem der Arbeitskolben B durch Vermittelung der Kanäle Ii1 und m ml (Fig. 5 bis 8) die Steuerungskolben steuert, während diese wiederum den Arbeitskolben B durch Vermittelung der eben genannten Kanäle steuern, durch in gleicher Art den Dampfeinlafs bewirkende Steuerungskolben h h\ welche jedoch beim Eintritte der Expansionswirkung innerhalb
■ des Dampfcylinders durch den Ueberdruck des durch Kanäle al a" aus der Dampfleitung zugeführten Dampfes die Kanäle mm1 abschliefsen.
2. Bei der vorstehend gekennzeichneten Steuerung für den Dampfeinlafs die Hinzufügung von Steuerungskolben für den Dampfauslafs, deren Verschiebung durch aus den mit Dampf gefüllten Arbeitskolben B austretenden Dampf erfolgt, sobald je eine der Rohröffnungen/" und/'" mit dem Hohlraum in B in Verbindung tritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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