DE855503C - Kolbenpumpe mit Schiebersteuerung fuer dickfluessige und breiige Fluessigkeiten - Google Patents

Kolbenpumpe mit Schiebersteuerung fuer dickfluessige und breiige Fluessigkeiten

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DE855503C
DE855503C DEM5485D DEM0005485D DE855503C DE 855503 C DE855503 C DE 855503C DE M5485 D DEM5485 D DE M5485D DE M0005485 D DEM0005485 D DE M0005485D DE 855503 C DE855503 C DE 855503C
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DE
Germany
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piston
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viscous
liquids
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DEM5485D
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English (en)
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Wilhelm Spohn
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MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
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MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0053Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for reciprocating distribution members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe mit Schiebersteuerung für dickflüssige und breiige Flüssigkeiten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kolbenpumpe für dickflüssige und breiige Flüssigkeiten mit durch je einenKolbenschiebergesteuertem Ein- und Auslagkanal. Diese Kanäle werden in je einer Endstellung der Schieber jeweils ganz geöffnet, indem in den Schieberkolben Bohrungen angebracht sind, welche in den betreffenden Endlagen freien Durchtritt der zu fördernden Flüssigkeit in die Ein- und Auslaßöffnung der Pumpe bewirken.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind für die Betätigung der Schieher, als «-elche Flach- und auch Rundschieber in Vorschlag gebracht worden s s ind, von der Kurbelwelle der Pumpe aus über Exzenter oder profilierte Scheiben bewegte Gestänge benutzt worden. Diese Bewegungsglieder erfordern bei ihrer Herstellung eine genaue und umständliche Bearbeitung und bei dem Zusammenbau der betreffenden Maschinen entsprechendes Zusammenpassen der vielgliedrigenTeile, weil andernfalls das erforderliche Zusammenspiel der verschiedenen Elemente nicht zustande kommt. Im besonderen erfordert die Benutzung von profilierten Nockenscheiben bei der Konstruktion, der Bearbeitung und beim Aufbringen auf die Maschinenwelle zeitraubende und kostspielige Arbeit.
  • Dazu unterliegen diese Antriebsglieder für die Betätigung von Schiebern der in Frage kommenden Art infolge des wechselnd starken Federdruckes. der auf die Lenkflächen der Nockenscheiben wirkt, einen wechselnd starken Druck auf die beanspruchten Flächen, die selbst wie auch die Zapfen der auf den Scheiben umlaufenden Rollen mehr oder weniger rasch abgenutzt werden, so daß sie nach gewisser Zeit ersetzt werden müssen.
  • Von dieser Ausbildung der betreffenden Kolbenpumpen abweichend geht die vorliegende Erfindung einen anderen Weg für die Betätigung der das öffnen und Schließen der Ein- und Auslaßkanäle bewirkenden Absperrorgane. Als solche sind an Stelle der bereits bekannten Flachschieber weniger zum Einklemmen neigende, in ihren zylindrischen Laufflächen eine gute Führung der Absperrorgane verbürgende Kolbenschieber verwandt. Diese haben in der bei Flachschiebern auch schon bekannten Weise in Richtung des Pumpen-Ein- und -Auslaßkanals durch die Schieberkolben hindurchgehende öffnungen. Diese Öffnungen legen in der jeweiligen Öffnungsendstellung der Schieber den betreffenden Pumpenkanal frei.
  • Erfindungsgemäß wird das Einstellen der Schieber in ihre Offnungs- und Schließanlage bewirkt durch zwei um je einen festen Drehpunkt am Pumpengehäuse gleichsinnig aufschwingende Hebel, die einerseits von einer starr mit dem Pumpenkolben verbundenen, den Zylinderboden durchdringenden Schubstange gelenkt werden und mit dem anderen freien Ende durch Anstoß der Mitnehmer an den Schieberstangen die Schieber in ihre Offnungs- und Schließlage bringen.
  • Eine solche Ausbildung bringt den Vorteil, daß nur ganz wenige und in ihrer Gestaltung fast ganz gleichartige Glieder für die Hinundherbewegung der Schieberkolben anzufertigen sind. Diese Glieder können in einfachster Weise an zwei symmetrisch gelegenen Punkten des unbeweglichen Pumpenkörpers derart befestigt werden, daß sie durch lose Verzapfung mit einer unmittelbar vom Kolben bewegten Schubstange im Eingriff stehen. Die freien Enden der betreffenden hin und her schwingenden Hebel bringen die Schieberkolpen jeweils gegen Ende des Kolbenhubes in ihre Offnungs- bzw. Schließlage, in welcher diese bis zur Umsteuerung verharren.
  • Dabei sind die auf den Berührungsflächen der Mitnehmer gleitenden Teile der Antriebshebel mit diesen nur auf kurzen Wegen während des Umstehens der Schieber in;Berührung. Dementsprechend beschränkt sich die Abnutzung, wenn solche eintritt, auf kleine, in einfachster Weise durch Anbringen von Futterstücken zu ersetzende ebene Flächen, so daß sich etwa durch solche Abnutzung einstellende Ungenauigkeiten in der Schieberlage in einfachster Weise beheben lassen.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung wieder. Die Bewegung des Pumpenkolbens b gibt die starr mit diesem verbundene Schubstange c weiter an die Hebel dl und d2. Diese wirken über die Mitnehmer f1 und f2 der Schieberstangen auf die Schieber il und i2 ein und legen ihre Stellung fest. In der dargestellten Lage gibt der Schieber il den Saugkanal g1 frei, während der Druckkanal g2 durch den Schieber i2 geschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenpumpe für dickflüssige und breiige Flüssigkeiten mit durch je einen Kolbenschieber gesteuertem Ein- und Auslaßkanal, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kanäle das Pumpengehäuse in lotrechter Richtung geradlinig von oben nach unten durchsetzen und ihre Öffnung jeweils durch gleichfalls lotrechte zylindrische Bohrungen in den Kolben je eines Saug- und Druckschiebers erfolgt, wobei das Einstellen der Schieber in ihre Öffnungs- und Schließlage durch zwei je um einen festen Drehpunkt am Pumpengehäuse schwingende Hebel erfolgt, die einerseits mit einer unmittelbar von dem Pumpenkolben angetriebenen Schubstange im Eingriff sind und mit dem anderen freien Ende durch Anstoß der Mitnehmer der Schieberstangen die Schieber in ihre Öffnungs- und Schließlage bringen. 2'. Kolbenpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Zylinderboden zugekehrte Teil des Pumpenkolbens in derAchsenrichtung des Saugkanals eine durchgehende Bohrung hat, welche etwa den gleichen Querschnitt wie der Saugkanal aufweist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 654 112; französische Patentschriften Nr. 55i 6oo, 763 7 1g, 85o 672.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR551600A (fr) * 1922-05-18 1923-04-09 Pompe pour l'élévation de liquides chargés de matières solides mais tendres
FR763718A (fr) * 1933-11-13 1934-05-05 Pompe pour liquides pâteux hétérogènes chargés de matières solidés ou pour matières telles que le béton, le mortier, etc.
DE654112C (de) * 1932-08-09 1937-12-10 Otto Kaiser Maschf Betonpumpe
FR850672A (fr) * 1939-02-22 1939-12-22 Pompe à vendange et liquides chargés

Patent Citations (4)

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