DE674636C - Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen zur Foerderung von Beton - Google Patents

Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen zur Foerderung von Beton

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DE674636C
DE674636C DES121650D DES0121650D DE674636C DE 674636 C DE674636 C DE 674636C DE S121650 D DES121650 D DE S121650D DE S0121650 D DES0121650 D DE S0121650D DE 674636 C DE674636 C DE 674636C
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rollers
roller
piston pumps
cam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0046Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for rotating distribution members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen zur Förderung von Beton Bei Betonpumpen mit einem ',oder mit zwei Drehschiebern erfolgt die Steuerung des Saug- bzw. Druckschiebers von Steuernocken aus, die auf der Kurbelwelle aufgekeilt sind. Auf dem Umfang jeder Steuernucke wälzen sich je zwei Steuerrollen ab, die m einer Steuerschwinge, die um einen Punkt drehbar angeordnet ist, gelagert sind. Diese Steuerrollen mit ihrer Steuerschwinge werden durch das Drehen der Steuernocken hin und her bewegt. Die Steuerschwingen haben am oberen Ende j e ein Auge, an dem die entsprechenden Steuerstangen angreifen, die mit dem Hebel des jeweiligen Drehschieherkörpers verbunden sind. Die Arbeitsweise -der Steuerung ist so, gewählt, daß, der Saug-bzw. Druckschieber zugezogen bzw. aufgedrückt wird.
  • Die in jeder Steuerschwinge befindlichen beiden Steuerrollen werden, da die Steuerschwinge um einen Punkt drehbar angeordnet ist, kreisbogenförmig bewegt, und zwar auf einem Radius von Mitte Steuerrolle bis Mitte Drehpunkt der Steuerschwinge. Wenn sich die eine Steuerrolle der Kurbelwellenmitte nähert, entfernt sich die andere Ralle von der Kurbelwellenmitte, und umgekehrt. Daraus folgt, daß die höher liegende Rolle bei der einen Bewegung kreisbogenförmig nach unten wandert und daß die Rolle, die vorher unten gelegen hat, sich am Ende der Bewegung oben befindet. Beim Schließen eines jedem Schiebers entfernt sich die die Bewegung ausführende Steuerrolle von Mitte Kurbelwelle und läuft hierbei der Steuerkurve entgegen. Beim öffnen des Schiebersentfernt sich die andere Steuerrolle ebenfalls von der Mitte der Kurbelwelle, jedoch mit dem Unterschied, daß die Steuerkurve hierbei die Steuervolle vor sich her drückt. Hieraus ergibt sich dann, daß das Schließen jedes einzelnen Schiebers mit einer kleineren Kurbeldrehung erfolgt als das öffnen.
  • Diese Nachteile wurden z. B. dadurch zu verbessern versucht, daß die Steuerkurven für das öffnen bzw. Schließen voneinander getrennt und verschoben zueinander auf der Kurbelwelle aufgekeilt wurden. Durch dieses Verschieben der Steuerkurven wurde das Verhältnis des Beginns des öffnens zum Beginnen des Schließens zeitlich verschoben. Die Kurbeldrehung selbst konnte ,nicht beeinflußt werden. Es war nicht zu .erreichen, daß das Schließen bzw. Öffnen der Schieber bei gleicher Kurbeldrehung erfolgte.
  • Nach der Erfindung soll nun das Schließen und das Öffnen bei gleicher Kurbeldrehung und in der gleichen Zeitspanne erfolgen. Diese Steuerungsart bietet die Mög-lichkeit, für das Öffnen und Schließen der Drehschieber einen. kürzeren Kurb.ehveg zu wählen. Damit steht eine längere Zeit für das Offenhalten der Drehschieber zur Verfügung. Es ergibt sich weiter auch ein gleicher Weg für das öffnen und Schließen und die Möglichkeit, die öffnungs- und Schließbewegung zueinander zu verschieben und damit die Schließ- und Öffnungslage der Ein-und Auslaßdrehschieber zu beeinflussen. Alle diese Vorteile .äußern sich in deiner Erhöhung des Wirkungsgrades der Betonpumpe.
  • Die Steuerung nach der Erfindung ist auf verschiedene Art und Weise durchführbar. Das Gemeinsame der Steuerungen liegt darin, die Steuerrollen mittels seiner an sich bekannten Geradführung zu bewegen -und die beiden Steuerscheiben außerdem zueinander zu versetzen, um die beiden gleich langen Steuerwege gegeneinander zu verschieben. Die Geradführung wird durch die Anwendung eines Parallelogramms oder eines Rahmens erzielt. Bei dieser Ausführung werden die Steuerscheiben von der Kurbelwelle angetrieben und zwei einander gegenüberliegende schwingende Steuerrollen, die als Schließ- und Öffnungsrollen auf je einer besonderen Steuerkurve abrollen, benutzt. In Abänderung hiervon wird jede Steuerkurve auf einer besonderen Achse aufgekeilt, die unter Verwendung von Zahnrädern gegenläufig gedreht werden. An Stelle von zwei Steuerrollen läßt sich auch nur eine Steuerrolle benutzen, die an einem Schwinghebel -oder in einem Rahmen sitzt und die zwischen den beiden Steuerkurven ange-,ordnet ist.
  • Bei allen Ausführungen ist die Steuerstange an dem bzw. den Schwinghebeln oder an der Geradführung angelenkt. Der Drehpunkt jedes einzelnen Schwinghebels wird so. gewählt, daß sich die Steuerrollen beim Öffnen und Schließen nur auf einem kurzen Stück eines Kreisbogens bewegen, so daß dieser Kreisbogen als praktisch geradlinig angesprochen werden kann. Je weiter der Drehpunkt des Schwinghebels von dem Befestigungspunkt der Steuerrollen entfernt ist, um so größer wird der Radius und um so mehr nähert sich das benutzte Kreisbogenstück einer Geraden. Es läßt sich somit ohne weiteres erreichen, daß das öffnen und Schließen der Schieber durch den Grad dies Versetzens der Steuerkurven bei genau der gleichen Kurbeldrehung erfolgt. Für das Öffnen und Schließen kann jede gewünschte Vor- und Nacheilung der einzelnen Bewegungen erreicht werden.
  • Ausführungsformen nach der Erfindung sind auf der Zeichnung an drei Beispielen für einen Drehschieber erläutert.
  • Sind zwei Drehschieber vorhanden, die auch in einem gemeinsamen Gehäuse ange-,ordnet sein können, so sind zwei derartige Anordnungen an einer Pumpe vorgesehen.
  • Die Abb. i bis 3 bringen eine Ausführungsform mit zwei Steuerrollen und einer Steuerscheibe mit zwei Steuerkurven, wobei die Abb. i die Steuerung mit untenstehender Kurvenscheibe, Abb.2 mit obenstehender Kurvenscheibe, Abb. 3 einen Schnitt -nach der Linie A-B der Abb. i zeigt.
  • Abb. ¢ bringt eine Ausführungsform mit zwei Steuerkurven, die durch Stirnräder miteinander verbunden sind, und einer zwischen den Steuerscheiben liegenden Steuerrolle, Abb. 5 eine Ausführungsform mit zwei Steuerkurven und zwei Steuerrollen, die zu beiden Seiten der Kurven angeordnet sind.
  • Nach den Abb. i bis 3 ist auf der Kurbelwelle i der Pumpe die Kurvenscheibe mit zwei Steuerkurven 2 und 3 auf gekeilt. Gegen die Steuerkurve 2 lehnt sich die Rolle q., gegen die Steuerkurve 3 die Rolle 5. Die Rolle q. ist in dem um den Drehpunkt 6 schwenkbaren Hebel. 7 angeordnet, die Rolle 5 in dem um den Drehpunkt 8 schwenkbaren Hebel 9. Beide Hebel 7 und 9 sind miteinander durch die Verbindungsstange io verbunden. An dieser Stange ist dann die Steuerstange i i angelenkt, die an dem Steuerhebel 12 des Drehschiebers 13 angreift. Werden die beiden Kurven 2 und 3 im Uhrzeigersinn gedreht, dann wird, wenn von der Stellung der Abb. i ausgegangen wird, die Rolle 5 durch die Kurve 3 in die strichpunktierte Lage gedrückt, während die Rolle q. zwangsläufig mitgenommen wird und hierbei auf der Kurve 2 abläuft und ebenfalls in die strichpunktierte Lage übergeht. Dadurch kommt der Steuerhebel 12 des Drehschiebers 13 ebenfalls in- die strichpunktierte Lage. Beim Weiterdrehen der beiden Kurven 2 und 3 bleiben die Rallen q. und 5 in der strichpunktierten Lage und damit auch der Drehschieber. Schließlich berührt die Kurve 2 die Rolle q. am Hebel 7. Die Rolle wird nun aus der strichpunktierten Lage (Abb.2) in die dargestellte Lag hinübergedrückt, wobei gleichzeitig die Rolle 5 am Hebel 9 auf der Kurve 3 abrollt und nachkommt. Dadurch wird der Drehschieber 13 umgesteuert. Beim Weiterdrehen der beiden Kurven 2, 3 tritt wiederum ein Stillstand ein, bis die Kurve 3 die Rolle 5 berührt und das Spiel von neuem beginnt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. q. ist die Kurvenscheibe 14 auf der Kurbelwelle i der Pumpe aufgekeilt. Auf dieser Welle i sitzt ein Zahnrad 15, das mit einem gleichen Zahnrad 16 kämmt, das auf der Achse 17 sitzt, auf der sich auch noch die Kurvenscheibe 18 befindet. Zwischen den Kurvenscheiben. 1 ¢ und 18 sitzt die Steuerrolle 19, die, mit dem um den Punkt 2o schwenkbaren Hebel 21 in Verbindung .steht. Am oberen Ende des schwenkbaren Hebels 21 ist die Steuerstange i i für den Drehschieber 13 angelenkt.
  • Bei der Ausführungsfarm nach der Abb. 5 ist eine Steuerscheibe 14 und ein Zahnrad 15 auf der Kurbelwelle i der Pumpe aufgekeilt. Mit dem Zahnrad 15 kämmt ein auf der, Welle 17 angeordnetes Zahnrad 16. Auf der gleichen Welle 17 befindet sich die zweite Kurvenscheibe i B. Die beiden Kurvenscheiben 14 und 18 steuern zwei Rollen 4 und 5, von denen die Rolle 4 auf dem schwenkbaren Hebel 7 und die Rolle 5 auf dem schwenkbaren Hebel 9 angeordnet sind. Die beiden schwenkbaren Hebel 7 und 9 sind durch die Stange i o, an der die Steuerstange i i für den Drehschieber 13 angreift, verbunden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen zur Förderung von Beton durch von der Kurbelwelle angetriebene Steuerscheiben und durch zwei einander gegenüberliegende schwingende Steuerrollen, die als Schließ- und Öffnungsrollen auf je einer besonderen Steuerkurve abrollen, dadurch gekennzeichnet, ,daß .die Steuerrollen mittels einer an sich bekannten Geradführung bewegbar sind, wobei die beiden Steuerscheiben (2,3 bzw. 18, 14) außerdem zueinander versetzt sind, um die beiden gleich langen Steuerwege gegeneinander zu verschieben.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzäichnet, daß die beiden Steuerrollen (4, 5) in einem Parallelogramm als Geradführung angeordnet .sind.
  3. 3. Steuerung nach. Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuerkurve (14 und 18) auf einer besonderen Achse (1, 17) gelagert ist, die sich unter Verwendung von Zahnrädern (15, 16) gegenläufig drehen.
  4. 4. Abänderung der Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen nach Anspruch i und 3, gekennzeichnet durch nur eine Steuerrolle (i9) an einem Schwinghebel (21) oder in einem Rahmen, die zwischen den beiden Steuerkurven (14 und 18) angeordnet ist.
DES121650D 1936-02-20 1936-02-20 Steuerung der Drehschieber von Kolbenpumpen zur Foerderung von Beton Expired DE674636C (de)

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