DE142198C - - Google Patents

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DE142198C
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helical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C9/00Oscillating-piston machines or engines
    • F01C9/007Oscillating-piston machines or engines the points of the moving element describing approximately an alternating movement in axial direction with respect to the other element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Ja 142198 KLASSE 14 b.
Dampfmaschinen mit umlaufendem Kolben sind schon bekannt, doch haben diese Maschinen noch gewisse Fehler an sich, deren Abstellung die vorliegende Erfindung zum Zweck hat. Beispielsweise ist an der durch Patent 103384 geschützten Dampfmaschine die Anordnung getroffen, daß ein seitlich bewegter Schieber (k) eine Seite der Dampfkammer bildet. Der Übelstand dieser Anordnung liegt auf der Hand. Genannter Schieber soll von der schraubenförmigen Fläche des Kolbens verschoben werden, muß also einesteils in seiner Führung eingepaßt sein, anderenteils dagegen muß er dicht schließen. Beides läßt sich praktisch schwer erreichen. Dadurch, daß bei vorliegender Erfindung der Kolben selbst seitlich verschoben wird, kommen die erwähnten Schieber gänzlich in Wegfall, was mithin einen neuen technischen Erfolg bedeutet.
Ähnlich verhält es sich mit dem amerikanischen Patent 205868, da auch hier die praktische Ausführung auf wesentliche Schwierigkeiten stößt. .
Die vorliegende neue Erfindung dagegen läßt in bezug auf Einfachheit nichts zu wünschen übrig, und ist hierdurch und durch die Anordnung der Feder zum Zurückdrücken des Kolbens in die Anfangslage nicht nur die praktische Ausführbarkeit der Dampfmaschine gewährleistet, sondern auch eine wesentliche Neuerung gegenüber den beiden vorerwähnten Patenten vorhanden.
In beiliegender Zeichnung ist eine Dampfmaschine dargestellt, und zwar in Fig. 1 im
Längsschnitt, wobei der Kolben eine halbe Umdrehung gemacht hat, und in Fig. 2 in Vorderansicht. Fig. 3 zeigt eine Aufsicht mit Schnitt durch die Zylinderwand, wobei der Kolben in Stellung seines Anfangspunktes, also nachdem er die beiden Stufen der Zylinderdeckel passiert hat, gedacht ist. Fig. 4 stellt eine perspektivische Ansicht des Zylinderdeckels mit Dampfeintritts- und Dampfaustrittsöffnungen dar.
Die Maschine besteht in der Hauptsache aus einem Zylinder i sowie aus zwei Zylinderdeckeln α und b, die auf der inneren Seite schraubenförmig ausgebildet sind. Der Kolben c ist ebenfalls schraubenförmig gebildet, und zwar auf beiden Seiten, und wird dicht zwischen den oben erwähnten Zylinderdeckeln geführt.
Die Dampfzuströmungsöffnung d ist auf der Stufenfläche des einen Zylinderdeckels angebracht. Der Dampfzutritt wird durch ein Ventil e geregelt, welches mittels eines auf der Kolbenwelle sitzenden Nockens/gesteuert wird.
Auf der Schraubenfläche des Zylinderdeckels, kurz vor der erwähnten Stufe, ist die Austrittsöffnung g vorgesehen. Der Kolben selbst ist auf einem in axialer Richtung mit der Kolbenwelle fest verbundenen Keil h seitlich verschiebbar auf der Welle angebracht, so daß er sowohl eine umlaufende als auch seitliche Bewegung macht. Die den wesentlichen Teil der Erfindung bildende Feder k soll nun dazu dienen, den Kolben in seine Anfangslage zurückzudrücken.
Nachdem der auf der Welle befindliche Nocken / das Dampfventil e geöffnet hat, strömt der Dampf in den Arbeitsraum, welcher einesteils durch die Stufenfläche des Zylinder-
deckels, anderenteils durch die entsprechende Stufenfläche des Kolbens sowie die Zylinderwand gebildet wird.
Der Kolben wird hierdurch in Umdrehung versetzt, wobei er die Welle mitnimmt, gleichzeitig aber auch durch die aufsteigende Schraubenfläche des Zylinderdeckels seitlich verschoben wird. Da der Zylinderdeckel auf der anderen Seite eine entsprechende Steigung aufweist, bleibt der Kolben stets gut geführt.
Angenommen, daß mit halber Füllung gearbeitet wird, wie in der Zeichnung angenommen, so wird, nachdem der Kolben eine halbe Umdrehung gemacht hat, ■ das Ventil durch den Nocken geschlossen, und der Dampf kann nunmehr expandieren.
Kurz bevor die Umdrehung beendet ist, passiert die Stufenkante des Kolbens den Auspuff, aus dem nun sofort der verbrauchte Dampf ausströmt.
Nach Passieren des Auspuffs gleitet die Stufenkante des Kolbens an der entsprechenden Stufenfläche des Zylinderdeckels in ihre Anfangsstellung zurück.
Nunmehr beginnt der Vorgang von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Dampfmaschine mit einem umlaufenden, mit schraubenförmigen Endflächen versehenen Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben beim Umlauf gleichzeitig durch die Schraubenfläche in der Richtung der Achse verschoben und am Ende der Schraubenfläche mittels einer Feder in die Anfangsstellung zurückgeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2512104A1 (fr) * 1981-08-28 1983-03-04 Artru Regis Appareil rotatif a fluide, a chambre de travail de volume variable, utilisable en tant que moteur ou pompe
DE19920564A1 (de) * 1999-05-05 2000-11-23 Bernd Pfalz Drehkolbenmotor
WO2003044372A1 (de) * 2001-11-20 2003-05-30 Peter Schnabl Drehkolbenpumpe

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