DE681920C - Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe fuer eine Anzahl von Schmierstellen - Google Patents

Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe fuer eine Anzahl von Schmierstellen

Info

Publication number
DE681920C
DE681920C DEJ51757D DEJ0051757D DE681920C DE 681920 C DE681920 C DE 681920C DE J51757 D DEJ51757 D DE J51757D DE J0051757 D DEJ0051757 D DE J0051757D DE 681920 C DE681920 C DE 681920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor
pump housing
pressure
pump
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ51757D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE681920C publication Critical patent/DE681920C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/22Lubricating-pumps with distributing equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe für eine Anzahl von Schmierstellen Die Erfindung betrifft eine Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe für die nacheinander erfolgende Belieferung einer Anzahl von Schmierstellen mittels eines schrittweise bewegten Verteilers.
  • Eines der Hauptziele der Erfindung hegt in der Schonung der Hauptsteuerfläche zwischen .dem Verteiler und dem Verteilersitz. In diese Steuerfläche hinein münden sämtliche Anschlußleitungen, die das Schmiermittel zu den verschiedenen Schmierstellen fördern, Die Lie-ferung .einer genau bemessenen Schmi@ermittelmenge zu einem bestimmten Zeitpunkt ist nur möglich bei einer zuverlässigen Dichtung in dieser Steuerfläche. Da die Drücke in den verschiedenen Leitungen im allgemeinen verschieden sind, wind der Verteiler einer einseitigen Belastung unterworfen sein, die sich je nach der Größe der Verteilerschritte in einer mehr oder weniger großen Abnutzung äußert.
  • Die Größe dies Verteilerschrittes ist durch die Steuerungsverhältnisse bedingt. Bei einer bekannten Ausführungsform der eingangs beschriebenen Gattung findet die Steuerung des Schmiermittelflusses zum und vom Pumpenraum ausschließlich in der erwähnten Hauptsteuerfläche statt. ' Infolgedessen ist es erforderlich, jedesmal beim Übergang vom Saugen zum Drücken und umgekehrt einen Steuerschritt zu vollziehen. Der Verteiler muß auf einen Einlaßkanal gestiellt werden, wenn gesaugt wenden soll, und auf einen Auslaßkanal weiterrücken, wenn gedrückt werden soll. Der Abstand zweiter aufeinanid@erfolgender Auslaßkanalöffnungen in der Steuerfläche ist dadurch bedingt, daß die Überdeckung der zueinander gehörigen Auslaßkanalöffnungen im Verteiler und Verteilersitz erst beginnen darf, wenn die .entsprechenden zueinandergehörigan Einlaßkanalöffnungen nicht mehr übereinanderstehen. Geht man von einem gleichen Durchmesser der Auslaßkanal- und der E.inlaßkanalöffnungen aus, so beträgt der Mittenabstand zweier aufeinanderfolgender Auslaßkanalöffnunigen bei der bekannten. Ausführungsform mindestens das Vierfache des Kanaldurdhmessiers.
  • Der Erfindungsgegenstand isst nun dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit Saug- und Druckkanälen versehenen Verteilter ein drehbares, mit Saug- und Druckkanälen versehen,es Pumpengehäuse angeordnet ist, und daß der Zahl der Arbeitsspiele des Pumpenkolbens während einer Pumpen.gehäu-seumdrehung die Anzahl dier Saug- und Druckkanäle des Pumpengehäuses und/oder des Verteilers entspricht. Dadurch, daß die Steuerung des Pumpenzu- und -aibflusses in einer von der Hauptsteuerfläche zwischen Verteiler und Verteilersitz getrem@nten Steuerfläche, nämlich zwischen dem Pumpengehäuse und dem Verteiler, erfolgt, wird die Hauptsteuerfläche entlastet. Es ist nicht erforderlich, .daß die überdeckung z. B. der Einlaßkanäle im Verteiler und Verteilersitz beendet sein muß, wenn. die Überdeckung der entsprechenden Druckkanäle beginnt. Es ist sogar möglich, daß der Verteiler während des Saugens so steht, daß er mit seinem Auslaßkanaleinen Auslaßkanal des Verteilersitzes überdeckt. Daraus ergibt sich eine erhebliche Verringerung des zwischen zwei aufeinanderfolgenden Auslaßkanälen im Verteilersitz erforderlichen Abstandes. Dieser kann insbesondere in dem Fall, wo die Einlaß- und Auslaßöifnungen auf verschiedenen Umfangskreisen angeordnet sind, auf fast die Hälfte des zuvor für die bekannte Ausführungsform angegebenen Wertes herabgesetzt werden. Dadurch ergibt sich der eine Vorteil, :daß der Verteilerschritt während einer vollständigen Arbeitsperiode der Pumpe stark herabgesetzt und somit auch die Abnutzung der Hauptsteuerfläche erheblich vermindert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, -daß an ,einen Verteilersitz bestimmten Umfanges eine erheblich größere Anzahl von Schmnierleitungen angeschlossen werden kann als in den bekannten Fä-Ilen. Die Sdhmiiervorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich somit besonders gedrängt bauen.
  • Die Schaltbewegung des Verteilers erfolgt nach einem vollen, Saugen und Drücken umfassenden Arbeitsspiel.
  • Der Verteiler ragt mit seinen. Einlaßkanälen dauernd in den Vorratsraum hinein, so daß der Verteilersitz keine Einlaßkanäle braucht. Bei den bekannten Ausführungsformen ist die Zahl der Einlaßkanäle im Verteilersitz gleich der der Auslaßkanäle.
  • Es war bekannt, den Pumpenkolben durch Triebkurven vorzudrucken und durch eine Feder zurückzuführen. Neu- ist die Verbindung der Triebkurven mit dem Verteiler; im Zusammenhang hiermit hat die kegelförmige Ausbildung von Pumpengehäuse, Verteiler und Verteilersitz und die Anordnung einer Abschlußwand im Pumpengehäuse gegenüber der Kolbeneintrittsstelle die Wirkung, daß das Pumpengehäuse beim Druckhub fest in den Verteiler gedrückt und dadurch eine gute Abdichtung zwischen Pumpengebäuse und Verteiler während des Druckvorgangs erreicht wird, daß aber der Verteiler nicht in den Verteilersitz gedrückt wind, so daß er leichter beweglich bleibt.
  • Die Anordnung für die Erzeugung des Schaltschrittes des Verteilers zeichnet sich durch besonders kleine Abmessungen aus,. so daß eine große Anzahl von Schmierleitungen auf kleinem Umfang angebracht werden kann. Die: Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbemspiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen die Fig. i und 2 senkrechte Schnitte durch die Längsachse der Druckschmiervorrichtung in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen, di.e Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Längsachse der Pumpe allein, die Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Bruchstückes des Verteilers allein, die Fig. 5 eine perspektivische Ansicht .der Anordnung der Saug- und der Druckkanäle im Pumpengehäuse, die Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Längsachse einer Druckschmiervorrichtung mit abgeänderter Ausführung :des Kanalsystems im Pumpengehäuse und Verteiler, wo-. bei ein Kanal des Pumpengehäuses geralde über dem Druckkanal des Verteilers steht, die Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch dieLängsachse in einer rechtwinklig zur Ebene des Schnittes nach der Fig.6 stehenden Schnittebene -und :die Fig. 8 entsprechend der Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Anordnung der Kanäle im Pumpengehäuse bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7.
  • Mit dem äußeren Gehäusemantel i der Schmiervorrichtung ist der Verteilersitz fest verbunden. An diesen sind die Anschlüsse 22 für die zu den einzelnen Schmierstellen führenden Schmierleitungen vorgesehen. Der Verteilersitz ist innen bei 2o gemäß dem Ausführungsbeispiel kegelförmig ausgebildet. In ihm beweglich sitzt der Verteiler 16, der in Schaltschritten in bezug zum Verteilersitz gedreht wird. Er ist mit einem Auslaßkanal 44 und zwei Einlaßkanälen 411 und 422 versehen (Fig. Z und 4). Die Einlaßkanäle ragen unmittelbar in den Schmierrnittelvorratsraum der Vorrichtung hinein, der durch den Kanal 3 hindurch gefüllt wird. Mit jedem Verteilerschritt wird der Auslaßkanal 44 des Verteilers auf einen jeweils nächstfolgenden Auslaßkana121 des Verteilersitzes eingestellt.
  • In dem Verteiler 16, der auch an seiner Innenseite kegelförmig ausgebildet ist, befindet sich das in bezug zrr ihm drehbare Pumpengehäuse 12. Dieses Pumpengehäuse ist innen zylindrisch geformt und nimmt den Pumpenkolben 8 auf (Fig. 3). Es ist mit zwei Saugkanälen 371, 381 und 3.72, 382 und zwei Druckkanälen 391, 4o1 sowie 392, 4o2 versehen (Fig. 5). Die Teile 371 und 372 der Saugkanäle sowie die Teile 4o1 und 4o2 der Druckkanäle- verlaufen auf Umfangskreisen des Pumpengehäusekegels: Sie arbeiten mit den Einlaßkanälen 421 und 422 des Verteilers sowie mit dessen Auslaßkanal 44 zusammen. Da das Pumpengehäuse 12 gleichförmig *.im Verteiler 16 umläuft und somit auch während des Saughubes und Druckhubes in Bewegung ist, gestatten die Umfangsrauten die Aufrechterhaltung der Verbindung der Saugkanäle und Druckkanäle des Pumpengehäuses mit den Einlaßkanälen oder dem Auslaßkanal des Verteilers. Im Ausführungsbeispiel erfolgt der Schaltschritt des Verteilers 16 während der tiefsten Stellung des Pumpenkolbens B. Der Verteiler bleibt dann mit seinem Auslaßkana144 auf dem jeweiligen Auslaßkana121 des Verteilersitzes stehen, bis der Kolben 8 wieder die tiefste Stellung erreicht hat. Der Kolben führt innerhalb dieser Zeit also eirken Saughub und einen Druckhub aus. Trotz des Übereinanderstehens des Kanals 44 und des jeweiligen Kanals 21 kann während des Saugens des Kolbens 8 nicht etwa ein Rückfluß aus der jeweiligen Schmierleitung in den Pumpenraum i9 erfolgen, da in der ,inneren Steuerfläche zwischen dem Pumpengehäuse 12 und dem Verteiler 16 während des Saugens die Umfangskanäle 4o' und 402 der Druckkanäle des Pumpengehäuses außer Verbindung mit dem Auslaßkanal 44 des Verteilers sind. Durch die Anordnung des in bezug zum Verteiler drehbaren Pumpengehäuses ist es also möglich, sowohl eine große Anzahl von Auslaßkanälen 2i und Anschlüssen 22 auf einen bestimmten Umfang des Verteilersitzes 2 unterzubringen als auch die Schaltschritte und Schalthäufigkeit klein zu halten.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 sind keine besonderen Saugkanäle im Pumpengehäuse 12 vorgesehen. Die Druckkanäle 39', 4o1 und 392, 402 dienen gleichzeitig als Saugkanäle. Die Einlaßkanäle des Verteilers 16 weisen bei dieser Ausführungsform von oben nach unter' laufende Kanalteile a' und a2 auf, so daß sie nach der Seite des Pumpengehäuses hin in gleicher Höhe münden . wie der Auslaßkanal 44 des Verteilers. Auf diese Weise ist es möglich, daß die Kanäle 39' und 40', 39= und 402 des Pumpengehäuses 12 auch mit den Einlaßkanälen a1, 421 und a2, 422 des Verteilers 16 zusammenarbeiten. Der Auslaßkanal44 und die Einlaßkanäle des Verteilers sind auf dem Umfang des Verteilers um 9o° gegeneinander versetzt. Die Umfangsnuten 4o' und 4o2 erstrecken sich auf einen Winkel, der etwas kleiner als 9o° ,ist. Wenn die Umfangsnut 402 zunächst den Auslaßkana144 des Verteilers 16 überstreicht, wie in der Fig. 6 dargestellt, so gelangt sie nach einer Drehung von 9o° vom Zeitpunkt der ersten Überdeckung mit dem Auslaßkanal 44 aus gerechnet zur Überdeckung mit dem um 9o° versetzt liegenden Einlaßkanal a2, 422, wie in der Fig. 7 dargestellt. Gleichzeitig gelangt der Umfangskanal 4o' zur Deckung mit dem Einlaßkanal a1, 421. Der Kolben 8 hat inzwischen seine Hubrichtung gewechselt und geht nach oben, so daß aus dem Vorratsraum heraus ein Ansaugen des Schmiermittels in den Pumpenraum hinein erfolgt. Nach einer weiteren Drehung von 9o° gelangt der Kanal 391, 401 des Pumpengehäuses zur Deckung mit dem Auslaßkanal 44 und die Umfangsnuten 4o1 und 402 sind von den Mündungen der Einlaßkanäle des Verteilers abgelaufen, so daß diese wieder verschlossen sind.
  • Die in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsform läßt erkennen, daß es zur Erzielung eines kleinen Verteilerschrittes nicht unbedingt nötig ist, die Einlaß- und Auslaßkanäle des Verteilers ganz in verschiedenen Ouerschnitten anzuordnen. Es ist lediglich nötig, daß die äußeren Enden der Einlaß und Auslaßkanäle in verschiedenen Ouerschnitten liegen.
  • Für den Antrieb sind folgende Teile vorgesehen: Zu der Drehung des Pumpengehäuses 12 im Verteiler 16 dient ein mit dem oberen Teil 6 des Pumpengehäuses 12. verbundenes Zahnrad 5, das seinerseits mit einem nicht dargestellten Antriebsritzel in Verbindung stehen kann. Es kann auch ein Handantrieb bei Auskupplung des maschinellen Antriebs mittels der an der Nabe des Zahnrades 5 befestigten Handkurbel 4 durchgeführt werden.
  • Die Kolbenhubbewegung wird von Triebkurven 171 und 172 abgeleitet, welche an einem mit dem Verteiler 16 verbundenen hülsenförmigen Fortsatz 15 befestigt sind. An diesen Kurven 171 und 172 rollen zwei Rollen i r ab, die durch eine Achse 9 miteinander und mit dem Pumpenkolben 8 verbunden sind. Zwei im Pumpengehäuseteil6 vorgesehene Schlitze io ermöglichen die Verschiebung der Welle 9 und damit des Kolbens 8 in bezug zum Pumpengehäuse. Während die Rollen i i an den Triebkurven abrollen, stehen die Triebkurven still.
  • Die schrittweise Verdrehung des Verteilers 16 im Verteilersitz 2 erfolgt bei der tiefsten Stellung des Kolbens 8, wenn also die Rollen i i an den untersten Punkten der Triebkurven 171 und 172 angekommen sind. Für die Hervorbringung des Schaltschrittes des Verteilers 16 und dessen Festlegung nach jedem einzelnen Schritt ist mit dem äußeren Gehäuse i in fester Verbindung ein Ring 28 mit Zähnen 29 vorgesehen. Die Zähne sind an der einen Flanke schräg und an der anderen Flanke senkrecht ausgebildet. Mit diesen. Zähnen arbeiten zwei Zähne 25' und 2,52 zusammen, welche an einem Kippkörper 24 vorgesehen sind, der um Achsen 23 in der mit dem Verteiler 16 verbundenen Hülse hin und her kippbar ist. Der Kippbewegung dienen zwei einander am Kippkörper diametral gegenüberliegende nockenartige Vorsprünge 261 und 26z. Einer dieser beiden Vorsprünge befindet sich in jeder Tiefstellung des Kolbens.8 im Bereich eines Nockens 27, der sich über einen Teil des Umfanges der unteren Stirnseite einer um den zylindrischen Teil des Pumpengehäuses 12 angeordneten und mit der Achse 9 verbundenen Hülse 7 erstreckt.
  • Die Hülse 7 nimmt somit an der Drehung des Pumpengehäuses teil. Sie trifft mit ihren Nocken 27 jeweils auf einen der Vorsprünge 261 oder 26z, die auf dem Kippkörper 24 auf entgegengesetzten Stellen liegen. Nach jedem Druckhub des Pumpenkolbens wird eine Kippung des Körpers 24 bewirkt und dadurch der Zahn 2.51 oder der Zahn 25z in eine Zahnlücke des Ringes 28 hineingedrückt. Mit seiner .entsprechend schrägen Fläche gleitet dieser Zahn auf der schrägen Flanke eines Zahnes des Ringes 28 herunter, bis er mit seiner senkrechten Flanke auf die senkrechte Flanke des nächsten Zahnes des Ringes 28 trifft. Die Lage des Verteilers ist dann gesichert.
  • Wenn der eine der beiden Zähne 251 und 252 heruntergedrückt wird und somit die Weiterdrehung des Verteilers 16 eingeleitet wird, geht gleichzeitig der gegenüberliegende Zahn aus der Sperrlage, die er unmittelbar zuvor eingenommen hat, heraus.
  • Beim Ausführungsbeispiel erfolgt der Druckhub zwangsläufig. Der Saughub kommt durch die zwischen der Stirnfläche 13, des Pumpengehäuses 12 und der unteren Stirnfläche der Hülse 7 angeordnete Feder 14 zustande.
  • Die Lieferungsmenge kann für jede einzelne Schmierleitung durch Regelung des Saughubes dem jeweiligen Bedarf angepaßt werden. Zur Regelung des Saughubes dienen längs eines Umfangskreises des Gehäuses angebrachte Einstellschrauben 33, deren Zahl der Zahl. der Schmierstellen entspricht. Die Schrauben dienen mit ihren inneren Enden als Anschläge für einen Winkelhebel, der in Lagerböckchen 3o an dem mit dem Verteiler 16 verbundenen hülsenförmigen Fortsatz 15 gelagert ist. Der Winkelhebel hat einen nach oben ragenden Schenkel 32 und einen waagerechten Schenkel mit den beiden Gabelteilen 311 und 321. An den Enden der gabelförmigen Teile sind Rollen 34 vorgesehen, die auf der oberen Stirnfläche der Hülse 7 abrollen. Während der schrittweisen Verdrehung des Verteilers 16 befindet sich, wie zuvor ausgeführt, der Kolben 8 und somit auch die Hülse 7 in der tiefsten Stellung und der nach oben ragende Arm 32 ist ganz nach innen verschwenkt, so daß er in die neue Lage eingestellt werden kann, ohne mit der jeweiligen Schraube 33, selbst wenn diese ganz tief eingeschraubt ist, in Berührung zu kommen. Beim Aufwärtsgang des Pumpenkolbens 8 und der Hülse 7 unter Wirkung der Feder 14 wird der Winkelhebel 31, 32 verschwenkt, so daß sich das Ende des Hebelteils 32 auf die neue Schraube 33 zu bewegt und an diese anschlägt. Durch den Anschlag ist die Höhe des Saughubes begrenzt.
  • Das Pumpengehäuse 12 weist gegenüber der Kolbeneintrittsstelle die Abschlußwand i2' auf. Infolge dieser Anordnung wird die von den Triebkurven 17 über die Rolle i i auf den Kolben 8 und das Schmiermittel ausgeübte Druckkraft durch die Kegelfläche zwischen dem Pumpengehäuse 12 und dem Verteiler 16 übertragen und vom Verteiler 16 durch die mit diesem verbundene Hülse 15 zu den Triebkurven zurückgeleitet. Es besteht also in dem aus der Pumpe und dem Verteiler bestehenden Teilsatz ein geschlossener Kraftverlauf. Die Druckkraft der Pumpe wird auf diese Weise von der Steuerfläche, welche zwischen dem Verteiler 16 und dem Verteilersitz :2 liegt, ferngehalten.
  • Das sich als zylindrisches Rohr 6 fortsetzende Pumpengehäuse 12 weist am oberen Ende einen weiteren Pumpenraum 18 auf. In diesem arbeitet der obere Teil des durchlaufenden Kolbens 8, und zwar als Kontrollpumpe. Diese -Pumpe saugt durch die Kanäle 411 und 4.22 Schmiermittel aus dem Vorratsraum durch die Kanäle 351, 35' sowie 361, 362 an und drückt die angesaugte Menge, die, wie in der Hauptpumpe, dem während des Saugens geregelten Pumphub entspricht, beim nächstfolgenden Durchhub wieder durch eine der Leitungen 351, 361 oder 35z, 36z in den um 9o° versetzt liegenden Auslaßkana143 des Verteilers, von wo aus es weiter durch die Leitung 45 nach oben steigt, um bei 46 vor einem Fenster 47 sichtbar auszufließen. Die Anzahl der Fenster entspricht der Anzahl der Druckleitungsanschlüsse 22.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe für die nacheinander erfolgende Belieferung einer Anzahl von Schmierstellen mittels eines schrittweise bewegten Verteilers, dadurch gekennzeichnet, daß in dem , mit Einlaß- und Auslaßkanälen versehenen Verteiler (16) ein mit Saug- und Druckkanälen versehenes Pumpengehäuse (12) drehbar angeordnet ist und daß die Zahl der Saug- und Druckkanäle des Pumpengehäuses (i2) und/ oder des Verteilers (16) der Zahl der Arbeitsspiele des Pumpenkolbens während einer Umdrehung des Pumpengehäuses (i2) entspricht. z. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß bei jeder festen Einstellung des Verteilers (16) im Verteilersitz (2) die Pumpe durch Drehung des Pumpengehäuses (12:) ein volles Arbeitsspiel (Saugen und Drücken) durchführt und die schrittweise Drehung des Verteilers (16) in einer Totlage des Kolbens erfolgt. 3. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (16) mit seinen Einlaßkanälen (q.21, 422) dauernd in den Vorratsraum hineinragt. 4. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden der Einlaß- und Auslaßkanäle des Verteilers in verschiedenen Querschnitten angeordnet sind. 5. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte Triebkurven in fester Verbindung mit dem Verteiler stehen, Pumpengehäuse (12), Verteiler (16) und Verteilersitz (2) kegelförmig gestaltet sind und das Pumpengehäuse (12) gegenüber der Kolbeneintrittsstelle eine Abschlußwand (12') besitzt. 6. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß für die schrittweise Drehung und für die Feststellung des Verteilers (16) nach den einzelnen Drehungen ein ortsfester, gleichmittig zum Verteiler (16) liegender Ring (28) mit Zähnen (29), die vorzugsweise zur Drehachse parallele und schräge Flanken aufweisen, und für die Zusammenarbeit mit dem Ring (28) ein schwenkbar am Verteiler (16) befestigtes Glied (24) vorgesehen sind, das zwei in bezug zur Schwenkachse (23) einander gegenüberliegende Arme mit Gegenzähnen (251, 252) zu den Zähnen (29) des Ringes (28) aufweist. 7. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Hin- und Herschwenkens des mit dem Ring (281) zusammenarbeitenden Gliedes (24) mit dem Kolben (8) verbundene, an der Drehung der Pumpe (12) teilnehmende Nöcken (27) vorgesehen sind.
DEJ51757D 1934-02-26 1935-02-27 Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe fuer eine Anzahl von Schmierstellen Expired DE681920C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO681920X 1934-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE681920C true DE681920C (de) 1939-10-04

Family

ID=19906627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ51757D Expired DE681920C (de) 1934-02-26 1935-02-27 Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe fuer eine Anzahl von Schmierstellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE681920C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2909228C2 (de) Rotationskolbenmaschine
DE2438316A1 (de) Maschine zum teilen und wirken von teigstuecken
DE681920C (de) Druckschmiervorrichtung mit einer einzigen Pumpe fuer eine Anzahl von Schmierstellen
DE102006018626A1 (de) Portioniereinheit
DE10305378B4 (de) Portioniereinheit
DE1094047B (de) Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE647956C (de) Einrichtung zur Herstellung von Teigwaren mit mindestens zwei abwechselnd hin und her bewegten Pressgliedern
DE510858C (de) Pumpe, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen, bei welcher die Kolben in radial angeordneten, rings verteilten zylindrischen Bohrungen eines Umlaufkoerpers gefuehrt sind
DE102007039309B4 (de) Rotationskolbenmaschine
DE1139286B (de) Dosierpumpe
DE2725636C2 (de) Portioniergerät für Wurstfüllmaschinen o.dgl.
DE1132763B (de) Kraftstoffeinspritzpumpe mit stufenlos veraenderbarer Einspritzmenge
DE2310104C3 (de) Vorrichtung zum Teilen hochviskoser Massen, insbesondere Teigteilmaschine für Bäckereien
DE2456878A1 (de) Druckmittelbetaetigter stellzylinder
DE721574C (de) Reglung von Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE1526711C (de) Brennstoffeinspritzpumpe fur Brenn kraftmaschinen
DE2224633C3 (de) Werkzeug zum Herstellen einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen zwei gerippten Bewehrungsstäben
DE814238C (de) Pumpe
AT139716B (de) Schiebersteuerung.
DE1526725C3 (de) Mehrzylinder Kraftstoffeinspntz pumpe
DE386018C (de) Pumpe mit umlaufenden Kolben und radial verstellbaren Teilen des Laufgehaeusemantels
DE532658C (de) Kraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem Rotor und in dem Rotor quer zur Rotordrehachse hin und her verschiebbarem Kolben
DE580779C (de) Steuerungseinrichtung fuer Zweitaktkolbenmaschinen
DE949021C (de) Druckpumpe
DE720954C (de) Vorrichtung zum Verstellen des Zuendzeitpunktes