DE393553C - Steuerung mit Vorsteuerung durch den Arbeitskolben fuer schwungradlose Kolbenkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung mit Vorsteuerung durch den Arbeitskolben fuer schwungradlose Kolbenkraftmaschinen

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DE393553C
DE393553C DEK85905D DEK0085905D DE393553C DE 393553 C DE393553 C DE 393553C DE K85905 D DEK85905 D DE K85905D DE K0085905 D DEK0085905 D DE K0085905D DE 393553 C DE393553 C DE 393553C
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pressure cylinder
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DEK85905D
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KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F01L25/06Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
    • F01L25/063Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven the auxiliary valve being actuated by the working motor-piston or piston-rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Steuerung mit Vorsteuerung durch den Arbeitskolben für schwungradlose Kolbenkraftmaschinen. Die Erfindung bezweckt eine Kupplung zweier gestängelosen, doppeltwirkenden Kolbenkraftmaschinen in Zwilling- oder Verbundanordnung in der Art, daß der Kolben der einen Maschine die Steuerung der zweiten Maschine so beeinflußt, daß beide Arbeitskolben in verschiedenen Phasen arbeiten und der Kolben der zweiten Maschine den nach Lage der örtlichen Verhältnisse gegebenen Kolbenweg im ganzen Umfange ausnutzt.
  • Es sind gestängelose, doppeltwirkende, zweizylindrige Zwilling- und Verbundkraftmaschinen bekannt, bei denen der Kolben des ersten Zylinders die Steuerung des zweiten Zylinders derart beeinflußt, daß dessen Kolben den Hubwechsel vollzieht, wenn der Kolben der ersten Pumpe einen Bruchteil seines Hubes durchlaufen hat, so daß im Falle einer Verwendung der Arbeitszylinder für Pumpenbetrieb die Förderung ohne Unterbrechung Vor sich geht.
  • Die bekannten Steuerungen von Arbeitsmaschinen dieser Art bieten indessen keine Gewähr dafür, daß der Kolben der zweiten Maschine den verfügbaren Kolbenweg im vollen Umfange durchläuft und die bei voller Ausnutzung des Kolbenweges mögliche Leistung erreicht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die Ausnutzung des vollen Kolbenweges an der zweiten Maschine dadurch erzwungen, daß der Arbeitsdampf der ersten Maschine nicht, wie bei den bisher bekannten derartigen Steuerungen, unmittelbar zur Bewegung der Steuerorgane der zweiten Maschine benutzt wird, sondern ein Zwischenorgan beeinflußt, das in seinen Endlagen in Verbindung mit einem durch den Arbeitskolben der zweiten Maschine in seinen Endlagen geschleppten Steuerschieber die Bewegung des Hauptschiebers der zweiten Maschine derart regelt, daß der Arbeitskolben den Hubwechsel nur nach Durchlaufen des vollen Kolbenweges vollziehen kann. Das Zwischensteuerorgan sorgt somit für eine Bewegung beider Arbeitskolben in versetzten Phasen, und der vom Arbeitskolben der zweiten Maschine geschleppte Steuerschieber erzwingt die Ausnutzung des ganzen verfügbaren Kolbenweges an der zweiten Maschine.
  • Auf der Zeichnung ist eine Doppelpumpe mit einer Steuerung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Der Pumpenbetrieb erfolgt hier durch eine zweizylindrige Verbunddampfmaschine.
  • Mit den Pumpenkolben a und b sind die Antriebsmaschinenkolben c und d unmittelbar verbunden. Die Steuerschieber e und f werden in bekannter, aus der Zeichnung ersichtlicher Weise durch die Kolben c und d bewegt, wenn diese sich den Enden der verfügbaren Kolbenwege nähern. Sie dienen als Vorsteuerung für die Hauptsteuerschieber g und la. Die Überwachung der Dampfzu- und -abführung zu und von dem Hauptsteuerschieber h für den Dampfkolben d erfolgt nicht allein durch den Steuerschieber f, sondern durch diesen im Zusammenwirken mit dem Hilfssteuerschieber i, der zwischen zwei gleich großen Kolben k und l angebracht ist. Die Beaufschlagung dieser beiden Steuerkolben k und L erfolgt durch die Kanäle iii und n vom Hochdruckzylinder o aus. Die Mündungen dieser Kanäle in und n in dem Hochdruckzylinder o liegen so weit auseinander, daß der Schieber i sicher seine Umsteuerbewegung vollendet hat, bevor nach Überschleifen des einen der Kanäle der Arbeitskolben c den anderen Kanal freigibt. Die Pumpenzylinder, die Wasserzu- und -abführung zur Pumpe, sowie ein an die Förderleitung angeschlossener, mitWasser zu versorgender Behälter (Dampfkessel) sind der Vollständigkeit halber ohne besondere Bezeichnung schematisch angedeutet.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende Bei der auf der Zeichnung veranschaulichten Stellung der Steuerorgane tritt der Frischdampf von E durch den vom Hilfssteuerschieber g freigelegten Kanal L unter den Kolben c. Dieser ist durch den Frischdampf bereits so weit nach oben bewegt worden, daß er die Mündung des Kanals m freigelegt hat. Hochgespannter Arbeitsdampf ist' durch diesen Kanal in auf die linke Seite des Steuerkolbens L gelangt und hat den Hilfsschieber i nach rechts verschoben, was dadurch möglich gewesen ist, daß die rechte Seite des gleich großen Steuerkolbens k über den Kanal n mit der Abdampfseite des Zylinders o und weiterhin durch den Kanal 2, die Muschel im Hauptsteuerschieber g und den Kanal 3 mit dem Aufnehmer q verbunden war, in dem ein wesentlich niedrigerer Druck herrscht als in dem mit Frischdampf gefüllten Arbeitsraum des Zylinders o. Das vom Eintrittsrohr des Frischdampfes abzweigende Rohr q. leitet Frischdampf in die Steuerkammer über dem Hilfsschieber i und in die Schieberkammer des Steuerschiebers f . Durch den Kanal 5 ist der Frischdampf,über die untere Muschel im Steuerschieber f auf die rechte Seite des Steuerkolbens v gelangt, hat den Steuerschieber h in die dargestellte linke Endstellung bewegt und damit den Eintritt von Aufnehmerdampf durch die Leitung 6 und den Kanal 7 in die obere Seite des Arbeitszylinders p freigelegt. Mit dem Übergang des Hauptsteuerschiebers lt in seine linke Endstellung ist ferner der unter dem Arbeitskolben d befindliche Raum des Zylinders p mit der freien Luft verbunden worden. Wenn der Arbeitskolben c im Hochdruckzylinder auf seinem Wege nach oben den Kanal st überschleift, so wird auch der Kolben k auf seiner rechten Seite mit Frischdampf beaufschlagt, doch kann eine Verschiebung des Hilfssteuerschiebers i hierdurch zunächst nicht eintreten. Hat der Kolben c seine obere Endstellung erreicht, so erfolgt in bekannter Weise die Umstellung des Steuerschiebers e und dadurch die Verschiebung des Hauptsteuerschiebers g, der jetzt die Kanäle z und 3 miteinander verbindet und den Kanal z für den Eintritt des Frischdampfes freilegt. Der Dampf unterhalb des Kolben c entweicht in den Aufnehmer q, wobei seine Spannung erheblich sinkt; infolgedessen sinkt in gleichem Maße die Dampfspannung auf den beiden Außenseiten derSteuerkolben k und 1. Sobald der Arbeitskolben c auf seinem Wege nach unten den Kanal n überschliffen hat, gelangt der Frischdampf auf die rechte Seite des Steuerkolbens k ; der Hilfsschieber i wird nach links verschoben und der Kanal 8 mit der Außenluft verbunden. Nähert sich der Arbeitskolben d dem unteren Ende des verfügbaren Kolbenweges und verschiebt damit den Steuerschieber f nach abwärts, so wird der Raum rechts vom Steuerkolben y über den Kanal g, die obere Muschel des Steuerschiebers f , den Kanal 8 und die '.Muschel des Hilfsschiebers i mit der freien Luft verbunden und damit der Hauptsteuerschieber k in die für die Hubwechsel des Arbeitskolbens d geeignete Lage gebracht. Es kann also auch bei unvorhergesehenen Widerständen kein vorzeitiges Umsteuern des Niederdruckkolbens d und damit eine Beeinträchtigung der Förderleistung der Puanpe erfolgen.
  • Die Verwendung der Steuerung ist nicht auf das hier dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Steuerung ist auch für Zwillingsmaschinen brauchbar, bei denen jeder Arbeitszylinder mit Frischdampf betrieben wird und seinen Abdampf etwa ins Freie oder für andere Zwecke nutzbar entweichen läßt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Steuerung mit Vorsteuerung durch den Arbeitskolben für schwungradlose, doppeltwirkende Kolbenkraft-Zwilling- oder Verbundmaschinen, deren Arbeitskolben in verschiedenen Phasen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise aus Vor- und Hauptsteuerschieber zusammengesetzte Steuerung (f, h) des zweiten oder Niederdruckzylinders (p) durch einen Hilfssteuerschieber (i) überwacht wird, dessen Bewegung durch den Arbeitsdampf des ersten oder Hochdruckzylinders (o) erfolgt, der mit dem Steuergehäuse für den Hilfsschieber (z@ durch zwei beiderseits der Längsmitte des ersten oder Hochdruckzylinders mündende Kanäle (m und n) derart verbunden ist, daß der Hilfsschieber (i) umgesteuert wird, sobald der Arbeitskolben (c) des ersten oder Hochdruckzylinders (o) bei seiner Annäherung an die Zylindermitte die in seiner jeweiligen Bewegungsrichtung zunächst liegende Mündung des einen der beiden Kanäle (in, n) überschreitet, so daß der Hilfsschieber (i) in seiner Endstellung im Zusammenwirken mit dem in jeweils entsprechender Endstellung befindlichenSteuerschieber (f) des zweiten oder Niederdruckzylinders (p) die Stellung des Hauptschiebers (da) für diesen und damit den Hubwechsel seines Arbeitskolbens (d) nur nach Zurücklegüng des vollen verfügbaren Kolbenweges regelt.
DEK85905D Steuerung mit Vorsteuerung durch den Arbeitskolben fuer schwungradlose Kolbenkraftmaschinen Expired DE393553C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930811C (de) * 1950-09-05 1955-07-25 Atlas Werke Ag Gleitschiebersteuerung fuer mit Dampf oder Druckluft betriebene Duplexpumpe
US20050150178A1 (en) * 2003-11-17 2005-07-14 Bothun Richard A. Modular storage units for uniforms and wearable equipment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930811C (de) * 1950-09-05 1955-07-25 Atlas Werke Ag Gleitschiebersteuerung fuer mit Dampf oder Druckluft betriebene Duplexpumpe
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