DE89484C - - Google Patents

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DE89484C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
während des Ganges.
Um bei .Achsenregulatoren die Umlaufszahl während des Ganges innerhalb gewisser Grenzen verstellen zu können, kann nachfolgend beschriebene Ausführung angewendet werden.
In den Punkten b b (Fig. 1) sind eine beliebige Anzahl (hier 4) Rahmen α α aufgehängt, welche einerseits durch die Federn EE nach dem Centrum der Welle F gedrückt werden, andererseits verstellbare Gewichte cc tragen, die durch ihre Centrifugalkraft den Federn EE das Gleichgewicht halten. Je nachdem diese Gewichte cc ihren Aufhängepunkten bb näher oder ferner gebracht werden, wird sich die zum Gleichgewichtszustand nöthige Umlaufszahl vergröfsern oder verkleinern. Um nun während des Ganges die Lage der Gewichte c c zu verändern, sind die Rahmen α α nach der auf Fig. 5 dargestellten Anordnung gebaut. Zwischen den beiden Längsschienen α α ist das Gewicht cc geführt und durch die Schraubenspindel G verschiebbar, wenn letztere durch die Zahnräder HH1 in der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Durch den einen Drehzapfen J des Rahmens wird die Verstellungskraft vermittelst des Hebels K auf das Excenter LL übertragen, während durch den anderen hohlen Zapfen M hindurch das Zahnrad H1 mit dem Zahnrad N verbunden ist.
Alle Zahnräder NN sind durch die Räder O O, die Wellen PP und die Räder Q Q mit den zwei sich um das Wellencentrum F drehenden, unter sich unabhängigen Zahnrädern R und R1 verbunden, welch letztere auf ihrer Rückseite zur Aufnahme der Reibungskegel S und S1 kegelförmig ausgedreht sind. Die beiden Zahnräder R und R1 werden durch den Ring T und die in demselben befindlichen Spurzapfen der Wellen PP in ihrer richtigen Stellung gehalten. Die beiden durch eine Hülse mit einander verbundenen Reibungskegel S S1 können auf der feststehenden Hülse U gleitend durch die Schrauben VV in der Längsrichtung der Welle beiderseitig verschoben werden, bis der eine oder andere Reibungskegel S oder S1 zur Wirkung kommt. Die beiden Schrauben VV tragen Zahnräder WW, die durch das Zahnrad X verbunden sind und durch den Handgriff Y bewegt werden können.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
■ Die Hauptwelle F mit dem gesammten Regulator, den Wellen PP, den Zahnrädern Q Q. und R R dreht sich, währenddem die Reibungskegel S1 S1 stillstehen und weder das Rad R, noch dasjenige R1 berühren. Soll nun die Umlaufszahl verändert werden, so wird durch die Drehung in der einen oder anderen Richtung des Handgriffes Y, der Räder X und W und der Schrauben VV der eine oder der andere der beiden Kegel SS1 mit dem ihm entsprechenden Rade R oder R1 in Berührung gebracht, wodurch dasselbe stehen bleibt. Da nun die Wellen PP fortwährend mit dem ganzen Regulator und mit der Welle F umlaufen, so werden beim Stillstand des Rades R oder R1 sich alle Wellen PP so lange um sich selbst drehen, als die Berührung im Kegel dauert. Diese Bewegung der Wellen P P wird sich durch die Zahnräder 0 N H1 H den
Schrauben G mittheilen und eine Verschiebung der Gewichte c c veranlassen.
Die innerste Lage der Gewichte c c entspricht der höchsten, die äufserste der niedrigsten Umlaufszahl; um die Grenzen der Veränderung möglichst grofs zu machen, wird der gesammte Rahmen α α durch Gegengewichte, welche dem Gewicht c c entgegengesetzt angebracht sind, so ausbalancirt, dafs sein Schwerpunkt mit allen Querverbindungen, der Spindel G, dem Zahnrad H und dem Hebel K, in seine Drehungsachse b b zu liegen kommt. Sobald die nöthige Verschiebung des Gewichtes und dadurch die ■ gewünschte Veränderung der Umlaufszahl bewerkstelligt ist, mufs durch Zurückführung des Handgriffes Y auf seine mittlere Stellung die Verbindung der Kegel S oder S1 mit den Rädern R oder R1 wieder aufgehoben und dadurch der ganze Apparat aufser Thätigkeit gesetzt werden; sollte dies jedoch aus Versehen unterlassen werden, so ist in den Gewichten cc ein Sicherheitsapparat angebracht, durch welchen die Einwirkung der Schraubenspindeln G G selbstständig aufser Thätigkeit gesetzt wird, sobald die Gewichte in ihren äufsersten oder innersten Lagen angekommen sind. Dieser Sicherheitsapparat ist durch Fig. 6, 7 und 8 dargestellt und folgendermafsen construirt:
Auf der Schraubenspindel G läuft die im Gewichte c c drehbare Mutter f, welche auf beiden Seiten ein Sperrrad h trägt. Da nun, wie Fig. 6 und η zeigen, das eine Sperrrad nach rechts, das andere nach links sperrt, so kann sich die Mutter f im Gewichte c c nicht drehen, so lange beiderseitig die Klinken ζ i, welche durch Federn gegen die Räder h h geprefst werden, in dieselben eingreifen. Nähert sich nun das Gewicht c c dem Ende seines Hubes, so werden die auf dieser Seite sitzenden Klinken i i dadurch aufser Thätigkeit gesetzt, dafs die auf denselben angebrachten Nasen k k durch die schiefen Schlitze / / nach aufsen gerückt werden, worauf sich dann die Mutter f im Gewichte c c frei drehen kann und die Bewegung des letzteren aufhört, so lange sich die Schraubenspindel G in .derselben Richtung dreht.
Dreht sich letztere nun in entgegengesetzter Richtung, so wird das Gewicht c c sich wieder umgekehrt bewegen, weil sich infolge der umgekehrt angebrachten Klinken am anderen Ende die Mutter f nicht mehr im Gewichte c c drehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Achsenregler, gekennzeichnet durch ausgeglichene Rahmen aa, die einerseits unter Einflufs von Federn E E stehen, andererseits Gewichte cc tragen, die durch Vermittelung der Schraubenspindeln G G, der Zahnräder H und H1, N und O, der Wellen P, der Räder QQ und RR1, der Reibungskegel S und S1, der Schrauben VV und der Räder W und X verschoben werden können, wodurch eine Veränderung der Umlaufszahl während des Ganges der Maschine ermöglicht wird.
    Ein Regler nach Anspruch ι mit einer Sicherungsvorrichtung gegen Ueberdrehung, bestehend aus einer im Gewichte c c befindlichen Schraubenmutter f, die an ihren Enden mit unter sich umgekehrt angeordneten Sperrrädern h h und Klinken i i versehen ist, welch letztere bewirken, dafs die feste Verbindung zwischen dem Gewichte cc und der Mutter^/" aufgehoben wird, sobald das Gewicht an den Enden seines Hubes ankommt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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