DE732775C - Einrichtung zur Veraenderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern - Google Patents

Einrichtung zur Veraenderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern

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DE732775C
DE732775C DEM148432D DEM0148432D DE732775C DE 732775 C DE732775 C DE 732775C DE M148432 D DEM148432 D DE M148432D DE M0148432 D DEM0148432 D DE M0148432D DE 732775 C DE732775 C DE 732775C
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DE
Germany
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spindle
carriage
movement
stroke
adjusting
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Expired
Application number
DEM148432D
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English (en)
Inventor
Georg Ebner
Karl Mann Jr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHR MANN MASCHINENFABRIK
Original Assignee
CHR MANN MASCHINENFABRIK
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/01Preparatory spinning machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Veränderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern Die Erfindung betrifft -eine Einrichtung zur Veränderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern. Die Spulenbildung wird bei Flyern in bekannter Weise durch Birne zwei Anschläge tragende Rechts- und Links-.ewindeverstellspindel bewirkt, die durch die Wagenbewegung gehoben und gesenkt werden bann und außerdem durch ein Schaltgetriebe drehbar ist, um den Abstand der mit dem Wagen zusammenarbeitenden Anschläge zu verändern. Diese letztgenannte Drehung der Spindel erfolgt bei den hekannten Einrichtungen während der Hubbewegung der Verstellspindel, so daß zur Drehung der Spindel ein erheblicher Kraftbedarf erforderlich ist, der :eine genaue Verstellung der Spindel in Frage stellt.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung auf der Verstellspindel zwischen einem Spindelabsatz und einer an der Spindel sich abstützenden Feder .eine gegen Drehung gegenüber der Spindel gesicherte walzenförmige Zahnstange vorgesehen, die das die Drehung der Verstellspindel bewirkende Schaltgetriebe unter dem Einfluß der bei der einen Hubbewegung der Spindel gespannten Feder nach Umkehr der Hubbewegung weiterschaltet.
  • Durch diese Einrichtung @vird erreicht, daß die Feder, welche die Verschiebung der walzenförmigen Zahnstange und damit den Antrieb des Schaltgetriebes für die Drehung der Verstellspindel bewirkt, nur die Reibung zu überwinden braucht, welche durch Lagerreibung hervorgerufen wird.
  • Um hierbei die Veränderung des Vorschubes der Wagenanschläge genau begrenzen zu können, steht mit der Walzenzahnstange ein verschiebbarer Block> in Eingriff, dessen Hub durch eine Verstellschraube begrenzt werden kann.
  • Als vorteilhaft hat sich noch erwiesen, daß die Verstellspindel am oberen Ende und in der Mitte über einen Schalter mit einem Impulsgeber in der Weise zusammenarbeitet, daß beim Überschreiten der beabsichtigten Schaltbewegung der Spindel der Antriebsmotor des Flyers ,ausgeschaltet wird. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schaubildlich und schematisch dargestellt.
  • Bei einem Flyer sind die Spulenantriebsmittel i in dem Wagen 2 angeordnet, der auf Konsolen 3 ruht, «-elche auf Säulen 4. auf-und abwärts gleiten können.
  • Bei der Auf- und Abwärtsbewegung steuert ein Mitnehm@er 5 an dem ersten Wagenkonso13 die, nicht dargestellte Wagenumschaltvorrichtung. Hierzu ist am Maschinengestell ein Schlitten 6 verschiebbar angeordnet, der in der Mitte ein Lager 7 trägt, in dem eine senkrecht stehende Links- und Rechtsgewindespindel8 drehbar gelagert ist. Die Spindel 8 ist außerdem in Lagern 8a und 8G am Maschinengestell dreh- und verschiebbar geführt. Auf der Spindel 8 sind zwei verstellbare Anschläge g und io angeordnet, die durch Drehung der Spindel 8einander genähert oder auseinandergezogen werden können und auf dein Schlitten 6 v:-rschiebbar sind. NVenn also die obere Schraube i i des Mitnehiners 5 gegen den Anschlag g trifft, wird die Spindel 8 nach oben mitgenommen, während beim Auftreffen der unteren Schraube 12 gegen den Anschlag io die Spindel 8 nach unten bewegt wird. An ihrem unteren Ende ist die Spindel 8 in einer Kulisse i ; drehbar, die mittels eines Steines 1:l auf einen Winkelhebel 15 einwirkt, der unter Vermittlung der Stange 16 auf die nicht dargestellte Wagenumschaltvorrichtung einwirkt.
  • LTm die Kegel an der Spule zu bilden, muß mit dem Zunehmen des Durchmessers der einzelnen Lagen auf der Spule der Abstand der Anschläge g und i o vermindert werden, um den Wagenhub zu verringern. U m dies zu erreichen, wird die Spinde18 nach Umkehrung des Wagens 2 an der unteren Stellung um einen bestimmten Betrag gedreht. Zu diesem Zweck ist am oberen Ende der Spindel ein Rundkörper 17 längs verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert angebracht, der außen die Form einer Walzenzahnstange i S besitzt.
  • Diese Zahnstange 18 greift in ein Zahnrad ig ein, das auf dem einen Ende einer Büchse 2o befestigt ist, welche auf einer Welle 2 i lose drehbar gelagert ist. Am anderen Ende trägt die Büchse 2o einen Hebelarm 22, an dem eine Klinke 23 angelenkt ist. Die Klinke 23 greift in ein Schaltrad 2q. ein; das auf der Welle 2 i befestigt ist. Die Welle 2 i trägt am anderen Ende ein Zahnrad 25, welches in ein Zahnrad 26 eingreift, das längs verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert auf einer Welle 27 sitzt, die im Maschinengestell gelagert ist. Am inneren Ende der Welle 27 sitzt ein Kegelrad 28, welches in ein Kegelrad 29 auf der Spindel 8 eingreift. Das Kegelrad 29 ist mit Nut und Feder auf der Spindel S axial verschiebbar und nimmt nur an der Drehung der letzteren teil. In axialer Richtung wird es gegen Verschiebung im Maschinengestell durch das Lager St festgehalten, so daß es an den Verschiebungen der Spindel 8 nicht teilnimmt.
  • Am äußeren Ende der Welle 27 sitzt ein Kettenrad 3o, über «-elches eine Kette 31 geführt ist, die seinen Antrieb von einem Kettenrad 32 aus ermöglicht, das auf einer Stellwelle 33 mit Handrad 3:1 sitzt.
  • Das Zahnrad 26 kann durch eine Gabel 35 und Handgriff 36 axial verschoben werden, um es außer Eingriff mit dem Zahnrad 25 zu bringen. In diesem Falle kann die Spiiide18 durch das Handrad beliebig gedreht werden, um die Anschläge g und i o in ihre Grundstellung oder irgendeine beliebige andere Stellung zu bringen.
  • In die Zahnstange 18 der Walze 17 greift noch ein Block 37 ein, der auf einem Arm 38 parallel geführt ist. In dem Block 37 ist eine Stellschraube'3g angeordnet, durch welche die Bewegung des Blockes 37 gc,#-eniil)cr dem arm 38 nach unten begrenzt «-ird. Auf die obere Stirnfläche der Walzenzahnstange i,-# i S drückt eine Feder 4.o, deren Spannuni; durch die Mutter 41 eingestellt «erden kann.
  • Die Walzenzahnstange 1,-, i S stützt sich nach unten auf einen Ansatz der Spindel 8. Um zu verhindern, daß beim Versagen der Wagenumschaltung ein Bruch in der Maschine entsteht, sind über dem Ende der Spindel 8 Kontaktauslöser .12 vorgesehen, die auf einen Schalter 43 des Antriebsmotors der Maschine einwirken. Damit auch eine Sicherung gegen Bruch der Maschine erreicht wird, wenn die Anschläge g und i o an dem Mittellager 7 der Spindel g ankommen, kann auch an dem Lager 7 ein Kontaktauslöser angebracht werden.
  • Die Wirkungsi@7eise der Einrichtung ist folgende Beim Aufwärtsgehen des V4 Agens 2 trifft die Schraube i i des Mitnehmers 5 gegen den Anschlag g und schiebt dabei die Spindel 8 aufwärts. Dabei wird die Walzenzahnstange i,-, 18 von der Spindel 8 mitgenommen und dreht das Zahnrad ig. Hierbei wird der Arm 22 sowie die Klinke 23 in Zeigerrichtung verschwenkt, so lange, bis die Kulisse 1,3 die Umschaltung der Wagenhubbewegung vollendet hat, worauf sich der Wagen nach abwärts in Bewegung setzt.
  • Wenn der Wagenmitnehmer 5 auf den unteren Anschlag io trifft, nimmt er die Spindel nach unten mit. Da aber die Reibung der Spindel in dem Anschlag io und an der Kulisse 13 beim Umschalten dei# Wagenbewegung sehr groß ist, so darf die Walzenzahnstange 17 während der Umschaltbewegung die Spindel 8 nicht drehen, weil dies zum Bruch von Teilen der gesamten Vorrichtung führen könnte.
  • Um dies zu vermeiden, wird beim Abwärts-* gehen der Spindel die Walzenzahnstange r; zunächst von der Spinde18 nicht mitgenommen, sondern es wird die Feder 40 zusammengedrückt, deren Spannung so eingestellt ist, daß sie nur in der Lage ist, die Walzenzahnstange 17 nach unten zu schieben, wenn die Spindel8 von der Arbeitsleistung für die Umschaltbe,%?#"egung völlig entlastet ist. Dies ist der Fall, wenn die Umschaltbewegung des Hebels 15 und der Stange 16 vollendet ist und der Wagen. sich wieder nach aufwärts bewegt. In diesem Zeitpunkt ist die Spindel 8 ohne jede Belastung.
  • Jetzt kann die Feder 4o die Walzenzahnstange nach unten drücken und dreht dabei das Zahnrad i9 in Gegenzeigerrichtung. Dabei wird die Klinke 23 -ebenfalls in dieser Richtung bewegt und nimmt dabei das Schaltrad 24 mit, das seinerseits über die Welle 21 und die Räder z5, 26, Welle 27 und die K egelräder 28, 29 die Spindel dreht. Die Größe der Drehung wird durch die Stellung der Schraube 39 in b:ezug auf den Anschlag 38 bestimmt.
  • Durch die Drehung der Spinde18 werden die Anschläge g und i o einander genähert, so daß damit der Wagenweg verkürzt wird.
  • Ist die Spule fertig, so wird der Knopf 36 mit der Gabe135 nach rechts verschoben und damit das Zahnrad z6 außer Eingriff mit dem Zahnrad 25 gebracht. Nunmehr kann man durch Drehen am Handrad 34 über die Kettenräder 32 und 3o das Kegelrad 28 und damit die Spindelg zurückdrehen, um die Anschläge g und io wieder in die Anfangsstellung zu bringen.
  • Durch Verstellen der Stellschraube 3.9 kann der Betrag, um dien sich die Zahnstange 17, 18 auf der Spinde18 frei verschieben kann, geändert «erden, um damit die Kegelform der Spulenenden entsprechend einstellen zu können. `Selbstverständlich muß die Teilung des Schaltrades 24 entsprechend fein gewählt werden, daß sie jeder Schaltmöglichkeit gerecht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Veränderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern, bei welcher eine zwei Anschläge tragende, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Verstellspindel durch die Wagenbewegung heb- und senkbar und durch ein Schaltgetriebe drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verstellspindel (8) zwischen einem Spindelabsatz und einer . an der Spindel sich abstützenden Feder (4o; eine gegen Drehung gegenüber der Spindel gesicherte walzenförmige Zahnstange (17, 18) vorgesehen ist, die das die Drehung der Verstellspindel bewirkende Schaltgetriebe (23, 24) unter dem Einfluß der bei der Beinen Hubbewegung der Spindel gespannten Feder (40'@ nach Ir inkehr der Hubbewegung weiterschaltet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Vorschubes der Wagenanschläge (8 und 9! mit der Walzenzahnstange (17, 18 i ein verschiebbarer Block (37) im Eingriff steht, dessen Hub durch eine Verstellschraube (391 begrenzt werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellspindel (8) am oberen Ende und in der Mitte-über einen Schalter (4i, 42) mit einem Impulsgeber in der Weise zusammenarbeitet, daß beim Überschreiten der beabsichtigten Schaltbewegung der Spindel der Antriebsmotor des Flyers ausgeschaltet wird.
DEM148432D 1940-08-20 1940-08-20 Einrichtung zur Veraenderung des Wagenhubes zur Spulenbildung bei Flyern Expired DE732775C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3039708A (en) * 1960-01-21 1962-06-19 Monsanto Chemicals Traversing device
US3112602A (en) * 1962-03-08 1963-12-03 Ozaki Kazuyoshi Apparatus for automatically varying the traverse of a spinning machine
DE1177048B (de) * 1963-06-24 1964-08-27 Zinser Textilmaschinen Gmbh Vorrichtung zum Umsteuern des Spulenhubes und zum Schalten der Steuerwelle an Vorspinn-maschinen
DE1204115B (de) * 1962-12-20 1965-10-28 Spinnerei Karl Marx Veb Vorrichtung zum fortgesetzten Verkuerzen des Wagenhubes bei Vorspinnmaschinen (Flyern)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3039708A (en) * 1960-01-21 1962-06-19 Monsanto Chemicals Traversing device
US3112602A (en) * 1962-03-08 1963-12-03 Ozaki Kazuyoshi Apparatus for automatically varying the traverse of a spinning machine
DE1204115B (de) * 1962-12-20 1965-10-28 Spinnerei Karl Marx Veb Vorrichtung zum fortgesetzten Verkuerzen des Wagenhubes bei Vorspinnmaschinen (Flyern)
DE1177048B (de) * 1963-06-24 1964-08-27 Zinser Textilmaschinen Gmbh Vorrichtung zum Umsteuern des Spulenhubes und zum Schalten der Steuerwelle an Vorspinn-maschinen

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