DE672831C - Koetzerspulmaschine, bei welcher mehrere Spulspindeln im Kreise an einem drehbaren Tragkoerper angeordnet sind - Google Patents
Koetzerspulmaschine, bei welcher mehrere Spulspindeln im Kreise an einem drehbaren Tragkoerper angeordnet sindInfo
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Description
Sch iioipp
Die Erfindung betrifft eine Kötzerspulmaschine, bei welcher mehrere Spulspindeln
im Kreise an einem drehbaren Tragkörper angeordnet sind, der nach Fertigstellung eines
Kötzers selbsttätig entriegelt sowie bis zur Überführung einer leeren Spule in die Wickelstellung
gedreht wird und dessen Drehung durch den auf die angetriebene Spindelwelle
drückenden Riemen eingeleitet wird.
Bei selbsttätigen Spulmaschinen ist es bekannt, den die Spulen aufnehmenden Tragkörper
gegen ein unbeabsichtigtes Drehen durch ein Sperrad und einen Sperrhebel zu sichern. Ist eine Spule fertiggestellt, dann
wird der Sperrhebel durch die Spule ausgeklinkt, so daß ein die Spule ,an ihrer Umfläche
antreibender Riemen die Drehung dies
Tragkörpers einleiten kann. Durch eine Antriebsvorrichtung, welche z.B. aus mit am
Tragkörper vorgesehenen Steuerhebeln zusammenwirkenden Schnecken bestehen kann, wird dann, der Tragkörper noch so weit gedreht,
bis die fertige Spule die Wickelstellung verlassen hat und dafür eine leere Spule in
Wickelstellung gelangt ist. Diese Einrichtung gestattet jedoch nur ein verhältnismäßig langsames
Drehen des Spulentragkörpers 'und hat zur Voraussetzung, daß der Tragkörper bei
der Spulenherstellung keine Bewegung in Richtung seiner Achse ausführen muß.
Die Erfindung will nun bei einer Kötzerspulmaschine, bei welcher der drehbare Tragkörper zum Zweck des Kötzeraufbaues während
des Aufspulens allmählich verschoben wird, eine einfache und übersichtliche Bauart
erreichen sowie eine schnelle Drehung und Rückführung des Tragkörpers in seine Ausgangslage
beim Spulenwechsel erzielen.
Dieser Zweck wird bei der Kötzerspulmaschine gemäß der Erfindung dadurch erreicht,
daß der Tragkörper während seiner dem Kötzeraufbau entsprechenden schrittweisen Schaltung an einer Führungsbahn
gegen Drehung gesperrt ist, an deren Ende er bei fertigem Kötzer abgleitet, und der
Tragkörper bei Einsetzen der Drehbewegung sich von der Schalteinrichtung entkuppelt und
durch einen Kraftspeicher in die Anfängsstellung zurückgebracht wird, in welcher er
am Ende seiner Drehbewegung sich wieder mit der Schalteinrichtung selbsttätig kuppelt.
Diese Bauart ermöglicht ein rasches Durchführen der für den Spulenwechsel erforderlichen
Bewegungen, d. h. der Dreh- und Rücklaufbewegung des Tragkörpers, und erlaubt, die sich in die Wickelstellung bewegende
Spulspindel schon bei ihrer Ankunft an der Arbeitsstelle mit voller Drehzahl anzutreiben.
Es ergibt dies eine entsprechende Steigerung der Leistung der Spulmaschine. Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele
der Kötzerspulmaschine nach der Erfindung. Es zeigt::
Fig. ι das erste Ausführungsbeispiel der Kötzerspulmaschine im Aufriß mit noch kurzer
ίο Wicklung auf der in Arbeitsstellung befindlichen
Spule,
Fig. 2 ebenfalls einen Aufrißt jedoch mit
fertiger Wicklung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der
Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen, senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1 und
Fig. 5 eine der Fig. 3 ähnliche Darstellung,
jedoch mit gegenüber dieser und der Fig. 4 schwach gedrehtem Tragkörper.
Fig. 6 und 7 zeigen in größerem Maßstab Schnitte nach der Linie VI-VI bzw. VII-VII
der Fig.1.
Fig. 8 veranschaulicht das zweite Ausführungsbeispiel
der Kötzerspulmaschine im Aufriß.
Fig. 9 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 8 und
Fig. 10 einen entsprechenden Teilschnitt,
jedoch mit gegenüber Fig. 9 gedrehtem Tragkörper.
Beim ersten Beispiel (Fig. 1 bis 7) bezeichnet ι eine Welle, welche in zwei Scheiben 2
und 3 gelagert ist und einerends einen Kopf 4 zur Aufnahme einer Spule 5 aufweist. Die
Welle ι wird mittels eines durch eine Spannrolle
6 gegen ihren Umfang gedrückten endlosen Riemens 7 angetrieben, welcher zweckmäßig
mehrere auf ein und demselben Gestell in Reihe angeordnete, untereinander gleich
ausgebildete Spulstellen antreibt. Die beiden Scheiben 2 und 3 sitzen auf einer HohlspindelS,
welche mit den. Enden in dem nur teilweise dargestellten Maschinengestell 9 abgestützt
ist. Außer durch die Welle 1 sind die beiden. Scheiben 2 und 3 durch eine ebenfalls
in denselben gelagerte Welle i' miteinander verbunden, welche einen Kopf 4' zur
Aufnahme einer Spule 5' trägt lind in bezug
auf die HohlspindelS der Welle 1 diametral gegenübersteht. Die Scheiben 2 und 3 bilden
zusammen mit den beiden Wellen 1 und 1'
einen auf der Hohlspindel 8 verschiebbaren und drehbaren Tragkörper, au welchem noch
ein Arm 10 gehört, an dem eine federbelastete Gewindebacke 11 schwenkbar gelagert ist, die
zwecks schrittweiser Schaltung des Tragkörpers und somit der Spulen 5, 5' mit einer
im Maschinengestell 9 gelagerten Gewindespindel 12 zusammenwirkt. Die beiden Seheiben
2 und 3 besitzen in der Scheibenebene je zwei abragende Arme 2', 2" bzw. 3', 3". Gemäß
Fig. ι und 3 drückt die Scheibe 2 durch ihren Arm 2' auf die Gewindebacke 11, die
demzufolge mit der Gewindespindel 12 im 6g Eingriff gehalten wird. Nach den Fig. 1 und 4
schlägt der Arm 3' der Scheibe 3 an eine feste Leiste 13, wodurch ein Drehen des Gleitkörpers:
unter dem Einfluß des in der Pfeilrichtung (Fig. 3, 4) bewegten Antriebsriemens 7
verhindert ist. Die Anschlagleiste 13 ist mittels Längsschlitze derselben durchsetzender
Schrauben 14 am Maschinengestell 9 längs verstellbar angeordnet.
Mit der auf der Spule 5 in Herstellung befindlichen Wicklung 15 arbeitet ein Fadenfühler
16 zusammen, welcher einen Schlitz der
Hohlspindel 8 durchsetzt und auf einer mittels Wälzlager in der Hohlspindel 8 gelagerten
Spindel 17 befestigt ist. Der Spule wird der Faden über einen nicht gezeichneten Fadenführer
zugeleitet, welcher nach Maßgabe der Höhe des konischen Wicklungskegels hin und
her bewegt wird. Die Spindel 17 ragt aus dem einen Ende der Hohlspindel 8 heraus und
trägt hier einen Kontaktarm 18. Dieser Kontaktarm 18 ist zum Zusammenwirken mit zwei
nicht gezeichneten Kontaktstücken bestimmt, von denen jedes mit dem einen Leiter einer
elektrischen Stromleitung verbunden ist, welche zur Inbetriebsetzung eines kleinen Elektromotors dient, von dem aus über ein Übersetzungsgetriebe
die Drehung der Gewindespindel 12 erfolgt. Genannter Elektromotor
wird jeweils dann vorübergehend eingeschaltet, wenn der Fadenfühler 16 entgegen Federeinfluß
durch von der Wicklung 15 auf ihn ausgeübten .Druck so verschwenkt wird, daß der
Kontaktarm 18 den Stromkreis des Elektromotors schließt. Demzufolge wird durch den
Elektromotor die Gewindespindel 12 gedreht, auf welcher demgemäß die am Arm 10 gelagerte
Gewindebacke 11 verschoben, wird, die ihrerseits den Tragkörper 2, 3, 1, 1' entgegen
dem Einfluß einer an dessen Arm 10 angreifenden Zugfeder 19 mitnimmt. Mit der
Verschiebung des Tragkörpers hört der Druck der Wicklung 15 auf den Fadenfühler 16 auf,
so daß dieser in seine Ruhelage zurückschwingt, wodurch der Stromkreis des Elektromotors
unterbrochen 'und dieser somit wieder außer Betrieb gesetzt wird.
Bei der auf diese Weise erfolgenden schrittweisen Schaltung des Tragkörpers in bezug
auf Fig. ι von rechts nach links wird von einer an der Scheibe 3 vorgesehenen Nabe
ein über die Hohlspindel 8 gestecktes Rohr 20 mitverschoben. Dieses Rohr 20 besitzt am
zweiten Stirnende · zwei 'einander diametral gegenüberstehende Kupplungszähne 20' zum
Zusammenwirken mit zwei an der Nabe der Scheibe 2 vorhandenen Kupplungszähnen 2'".
Das Kupplungsrohr 20 besitzt einen über dessen halben Umfang sich erstreckenden
Kurvenschlitz 20", in welchem eine Rolle 8' liegt, die mittels eines Bolzens an der Hohlspindel
8 angeordnet ist.
Mit Beendigung der Wicklung 15 auf der
Spule 5, also nach Fertigstellung des Kötzers, gelangt der an der Scheibe 3 des Tragkörpers
vorgesehene Arm 3' über das betreffende Ende
to der Anschlagleiste 13 hinaus. Infolgedessen
wird nun durch die Zugkraft des an der Welle ι wirksamen Antriebsriemens 7 dem
Tragkörper ein Impuls im Sinne einer kreisenden Bewegung erteilt, was ein Drehen des
Tragkörpers im Sinne der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeile bewirkt. Der Arm 10, an
welchem die Zugfeder 19 angreift, führt diese Drehbewegung nicht aus. Dabei gleitet der
Arm 2' der Scheibe 2 von der Gewindebacke 11 ab, die dabei durch ihre Feder aus der
Gewindespindel 12 herausgeschwenkt wird, worauf der Tragkörper durch die Zugfeder 19
in seine Ausgangslage zurückgezogen wird. Dabei trifft die an der Scheibe 2 vorhandene
Nabe mittels ihrer Kupplungszähne 2'" auf den zurückgesetzten. Teil der betreffenden
Stirnseite des Rupplungsrohres 20, worauf dieses Kupplungsrohr, das zunächst infolge der
Reibung in der bei der Verschiebung des Tragkörpers nach links auf der Hohlspindel 8
erreichten Lage stehengeblieben ist, ebenfalls die Rücklauf verschiebung des Tragkörpers
mitmacht. Bei der rückläufigen Verschiebung des Kupplungsrohres 20 führt dieses gleichzeitig
infolge Zusammenwirkens seines Kurvenschlitzes 20" mit der an der ortsfesten Hohlspindel
8 angeordneten Rolle 8' eine halbe Umdrehung aus. Demgemäß wird auch der Tragkörper bei seiner rückläufigen Verschiebung
um i8o° gedreht, wobei die Wellen 1
und 1' gegenseitig ihre Lage vertauschen. Es wird somit die Spule 5' in Arbeitsstellung gebracht
und die Welle 1' vom Riemen 7 angetrieben. Der aus der Arbeitsstellung wegbe-
4-5 wegte fertige Kötzer wird vom Kopf 4 abgenommen,
was zu beliebiger Zeit während des Bewickeins der nun in Arbeitsstellung befindlichen
Spule 5' geschehen kann, wobei man auf den Kopf 4 wieder eine leere Spule aufsteckt.
Bei der erwähnten Rückverschiebung und Drehbewegung des Tragkörpers kommt von der Scheibe 3 der Arm 3" zum Zusammenwirken
mit der Anschlagleiste 13, wodurch dann der Tragkörper wieder gegen willkürliches
Drehen gesichert ist. Von der Scheibe 2 kommt der Arm 2" in den Bereich der Gewindebacke
11, welche dadurch wieder mit der Gewindespindel 12 in Eingriff gedruckt wird,
wenn der Tragkörper seine Ausgangslage er-
6u reicht. Die Spulmaschine befindet sich dann ohne weiteres wieder im Arbeitszustand, und
es wiederholt sich in der Folge das beschrie- ' bene Spiel. Bei der schrittweisen Schaltung
des Tragkörpers trifft die Scheibe 3 mit ihrer Nabe auf das entsprechende Ende des Kupplungsrohres,
welches alsdann wieder mitverschoben wird, wobei dessen Kupplungszustand mit der Scheibe 2 infolge des zwischen dem
Rohr und den Naben der Scheiben vorgesehenen, Spieles aufgehoben ist.
Der im Kupplungsrohr 20 vorgesehene Kurvenschlitz 20" kann sich gegenüber dem
gezeichneten Beispiel auch auf einen lcürzeren. Weg erstrecken, um die Drehung des Tragkörpers
bei dessen rückläufiger Verschiebung schneller zu vollziehen.
Beim zweiten Ausfuhrungsbeispiel (Fig. 8 bis ι o) sind die beiden Scheiben 2 und 3
durch einen hohlen Schaft 23 miteinander vereinigt, mittels dessen der so gebildete Tragkörper
auf die hier volle Spindel 8 aufgeschoben ist. An diesem Tragkörper sind, wiederum
einander diametral gegenüberstehend, die Wellen 1 und 1' gelagert, die je einen
Kopf 4 bzw. 4' zur Aufnahme einer Spule 5 bzw. 5' aufweisen, welche auf eine im Kopf
befestigte und aus diesem herausragende Spindel aufgesteckt sein kann. Der Tragkörper
2, 3, 23 besitzt auch hier einen Arm 10 mit schwenkbarer Gewindebacke 11 für den g0
Eingriff in die Gewindespindel 12 zwecks schrittweiser - Schaltung des Tragkörpers. Gemäß
Fig. 8 und 9 schlägt die Scheibe 3 mittels ihres Vorsprunges 3' an die feste Leiste
13 an, wodurch ein Drehen des Tragkörpers: unter dem Einfluß des in der Pfeilrichtung
nach Fig. 9, 10 bewegten Antriebsriemens 7 verhindert ist.
Der hier scheibenförmige Fadenfühler 16
sitzt drehbar in einer Hebeltragvorrichtung 24, welche auf einer Achse 25 schwenkbar angeordnet
ist und durch Federkraft in Richtung gegen die Spule gedrückt wird, welcher der Faden über einen nicht gezeichneten Fadenführer
zugeleitet wird, der nach Maßgabe der Höhe des konischen Wicklungskegels gleichmäßig
hin und her bewegt wird. Vom Fadenfühler 16 aus wird die schrittweise Verschiebung
des Tragkörpers 2, 3, 23 in Richtung des Pfeiles I in Fig. 8 unter dem Antriebsriemen 7
hindurch veranlaßt, wozu durch nicht gezeichnete Mittel jeweils die Gewindespindel 12 gedreht
wird. Der Tragkörper 2, 3, 23 besitzt an dem der Scheibe 2 entsprechenden Ende einen Ausbau 26 nach Art einer Riemenscheibe
mit zwei Ausnehmungen 27 am Umfang für die Anordnung der Wellen 1 und 1'.
Dieser Ausbau 26 weist an der der Scheibe 2 abgekehrten Seite eine schräge Auflauffläche
28 auf.
Mit Fertigstellung des Kötzers gelangt der an der Scheibe 3 des Tragkörpers vorgesehene
Vorsprung 3' über das betreffende Ende der Anschlagleiste 13 hinaus, worauf dem Tragkörper
durch die Zugkraft des an der Welle 1 wirksamen Antriebsriemens 7 ein Impuls im
Sinne einer Drehung, wie in Fig. 10 durch Pfeil angedeutet, gegeben wird. Bei der infolgedessen
eingeleiteten Drehimg des Tragkörpers wird die Gewindebacke 11 durch
Federkraft aus der Gewindespindel 12 herausgeschwenkt
und der Tragkörper durch seine hier nicht gezeichnete Zugfeder in: seine Ausgangslage
zurückgezogen. Es kommt hierbei der Ausbau 2.6 des Tragkörpers zunächst mit seiner schrägen Auf lauf fläche 28 unter den
Antriebsriemen 7, welcher in der Folge mit der zylindrischen Fläche dieses Ausbaues 26
zum Zusammenwirken kommt, wie in Fig. 10 gezeichnet ist, wodurch der Tragkörper 2, 3,
23 vollends in die neue Stellung gedreht wird, in welcher die Spule 5' sich in der Arbeitsstellung
befindet. Nach Abnahme des fertigen Kötzers steckt man auf den Kopf 4 wieder
eine Spule auf, welche dann bei der nächstfolgenden Drehbewegung des Tragkörpers in
die Arbeitsstellung geschwenkt wird. Bei der erwähnten Drehbewegung 'und Rücklaufverschiebung des Tragkörpers kommt von der
Scheibe 3 der Vorsprung 3" zum Zusammenwirken mit der Anschlagleiste 13, wodurch
dann der Tragkörper wieder gegen willkürliches Drehen gesichert ist. Durch die
Scheibe 2 wird jeweils die Gewindebacke 11
wieder mit der Gewindespindel 12 in Eingriff gedrückt, wenn der Tragkörper seine Ausgangslage
erreicht.
Gemäß Fig. 8 und 9 ist die Spannrolle 6 für den Antriebsriemen 7 an einem Arm 29
angeordnet, welcher einerends schwenkbar gelagert und andernends feststellbar ist. Der
Hebeltragvorrichtung 24 des Fadenfühlers 16 ist eine Einstellvorrichtung 30 zugeordnet,
welche die Bestimmung der inneren Endlage des Fadenfühlers 16 entsprechend dem Durchmesser
des Kötzers ermöglicht. Beim zweiten Beispiel wird das beim ersten Beispiel für die Drehung des Tragkörpers
vorgesehene Rohr 20 mit Zubehör überflüssig, was eine entsprechende bauliche Vereinfachung
bedeutet. Die schrittweise Schaltung des Trag-5ü körpers kann rein mechanisch oder mit Hilfe
eines Elektromotors geschehen.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Kötzerspulmaschdne, bei welcher .55 mehrere Spulspindeln im Kreise an einem drehbaren Tragkörper angeordnet sind, der nach Fertigstellung eines Kötzers selbsttätig entriegelt sowie bis zur Überführung >einer leeren Spule in die Wickelstellung gedreht wird und dessen Drehung durch den auf die angetriebene Spindelwelle drückenden Riemen eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (2, 3) während seiner dem Kötzeraufbau entsprechenden schrittweisen Schal- 6g tung .an einer Führungsbahn (13) gegen Drehung gesperrt ist, an deren Ende er bei fertigem Kötzer abgleitet, und der Tragkörper bei Einsetzen der Drehbewegung sich von der Schalteinrichtung (11, 12) entkuppelt und durch einen Kraftspeicher (z.B. Feder 19) in die Anfangsstellung zurückgebracht wird, in welcher er am Ende seiner Drehbewegung sich wieder mit der Schalteinrichtung (11,12) selbsttätig kuppelt.' 2. Kötzerspulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung aus einer Gewindespindel (12) und einer mit dem Tragkörper verbun- go denen Gewindebacke (11) besteht, die der Tragkörper während seiner Schaltung entgegen Federdruck o. dgl. in Eingriff mit der Gewindespindel hält, bei Einsetzen seiner Drehbewegung freigibt und am Ende der Drehung wieder in die Gewindespindel drückt.3. Kötzerspuhnaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein von dem Tragkörper in dessen. Verschieberichtung mit- go bewegtes drehbares Kupplungsglied (20, 20'), das mit dem Tragkörper bei dessen Rückführung in Eingriff kommt und durch Entlanggleiten einer Kurvenbahn (20") an einem Anschlag (8') den Tragkörper dreht. gg-4. Kötzerspulmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spulspindelwellen des Tragkörpers (2,3) kreisbogenförmige Treibflächen (26) so vorgesehen sind, daß der Treibriemen des Tragkörpers bei einsetzender Drehbewegung und Rückführung in die Anfangsstellüng auf eine Treibfläche aufläuft 'und den Tragkörper bis zum Eintritt einer leeren Spule in die Wickelstellung dreht.5. Kötzerspulmaschine nach Ansprüchen ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibflächen seitlich mit einer nach einwärts geneigten Auflauf fläche (28) für den Treibriemen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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