DE875017C - Schussspulmaschine mit einem durch einen Wicklungsfuehler geschalteten Fadenfuehrer und einer Einrichtung zur Herstellung einer Fadenreserve - Google Patents

Schussspulmaschine mit einem durch einen Wicklungsfuehler geschalteten Fadenfuehrer und einer Einrichtung zur Herstellung einer Fadenreserve

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DE875017C DEM3589D DEM0003589D DE875017C DE 875017 C DE875017 C DE 875017C DE M3589 D DEM3589 D DE M3589D DE M0003589 D DEM0003589 D DE M0003589D DE 875017 C DE875017 C DE 875017C
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 30. APRIL 1953
M 3589 VII/76 d
Die Erfindung betrifft eine Schußspulmaschine mit einem durch einen schrittweise wandernden Wicklungsfühler geschalteten Fadenführer und einer Einrichtung zur Herstellung einer Fadenre^ serve. Infolge des in erwähnter Weise arbeitenden Fadenführers wird bekanntlich ohne weiteres nach Maßgabe der Fadendicke gewickelt, wobei sich das zur Verfügung stehende Fassungsi^ermögen des Wickelkörpers voll ausnutzen und eine formgerechte bzw. formschöne Wicklung erzeugen läßt. Es sind also beim Fadenwechsel keine umständlichen und Zeit beanspruchenden Verstellungen am Vorschubgetriebe vorzunehmen. Bisher wurde bei solchen Maschinen behufs Herstellung einer Fadenreserve ein nur zeitweilig zur Wirkung kommender Hilfsfadenführer vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Ausführung zeichnet sich dadurch aus, daß auf einer feststehenden Gewindespindel der Wicklungsfühler und auf einer axial hin und her gehenden Stange der Fadenführer sitzt, welcher bei Beginn des Spulens durch einen zur Freigabe der fertig bewickelten Spule dienenden Schieber in der zur Herstellung der Fadenreserve vorgesehenen Lage gehalten und nach Vollendung der Fädenreserve vom zurücklaufenden Schieber freigegeben wird, worauf der Fadenführer durch eine Hilfskraft in die für die Herstellung des eigentlichen Fädenwickels vorgesehene Anfangs-
lage bewegt wird, ferner ein demselben zugeordnetes Schaltgesperre mit der hin und her gehenden Fadenführerstange zum Zusammenwirken kommt und der Wicklungsfühler in Tätigkeit gesetzt wird zwecks schrittweiser Schaltung des Fadenführers, nach deren Beendigung der Schieber den Fadenführer und mit ihm den Wicklungsfühler in die Ausgangslage zurückbringt, wobei der Fadenführer gegenüber dem Wicklungsfühler in der ίο Rücklaufrichtung einen. Zusatzhub erhält.
Infolgedessen wird bei' dieser Maschine einerseits ein und derselbe Fadenführer sowohl zur Herstellung des eigentlichen Fadenwickels als auch der Fadenreserve benutzt, was die Anordnung eines Hilfsfadenführers überflüssig- macht und eine geringere Belastung bzw. Beanspruchung des Fadens bedeutet. Anderseits wird zur Erzeugung der : Fadenreserve ein bisher an der Maschine lediglich zur Freigabe der fertigen Wickelspule (durch Zurückziehen ihres Gegenhalters) vorgesehener Schieber ausgenutzt, der entsprechende zusätzliche Funktionen erhält. Dabei kann die Anordnung der in Betracht kommenden Teile der Maschine so· sein, daß es möglich ist, die Fadenreserve an dieser oder jener Stelle der Spule zu erzeugen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar ist eine Maschine dargestellt, bei welcher je-, weils selbsttätig nach dem Bewickeln einer Spule diese aus der Arbeitsstelle wegbewegt und der Arbeitsstelle eine leere Spule zubewegt wird. Es zeigt
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht und im Arbeitszustand zur Bildung der Fadenreserve, Fig. 2 in größerem Maßstab einen Teil aus Fig. i,
Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 2, jedoch nach Herstellung der -Fadenreserve,
Fig. 4 den Träger des Fadenführers, teilweise 4.0 im Schnitt,
Fig. .5 eine ähnliche Oberansicht wie Fig. 3, jedoch mit gegenüber dieser verändertem Arbeitszustand der Maschine,
Fig. 6 eine teilweise Seitenansicht zu Fig. 5, Fig. 7 die Maschine in Stirnansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 8 im Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 9 ein Leitlineal für den Wicklungsfühler,
Fig. 9 eine Oberansicht zu Fig. 8 und - Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie X-X der Fig. 8.
Es bezeichnet 1 das Maschinengehäuse, außerhalb dessen auf einer Achse 2 ein Revolver 3 gelagert ist, der eine Anzahl nach einer Kreislinie angeordneter Köpfe 4 trägt, die sich an je einer Spulspindel befinden, welche zur Aufnahme je einer Spule 5 bestimmt sind. Zufolge Drehschaltung bringt der Revolver 3 in bekannter Weise selbsttätig eine leere Spule 5 nach der anderen zur Ar-. 6a beitsstelle A in Fig. 7, in welcher die Spindel des betreffenden- Kopfes 4 selbsttätig mit einer aus dem Maschinengehäuse 1 herausragenden Antriebswelle gekuppelt wird; der Kupplungszustand bleibt für die Dauer der Wicklungsarbeit erhalten. Die in der Arbeitsstelle angekommene leere Spüle 5 wird in der Folge an ihrem zweiten Ende gemäß Fig.-3 und '5 von einem Gegenhalter 6 aufgenommen, welcher zeitweilig vom Schieber 7 beeinflußt wird, nämlich zwecks Festlegung der leeren Spule oder Freigabe der fertig bewickelten Spule. Der Schien ber 7 ist gemäß Fig. 7 gleitbar auf zwei waagerechten Stangen 8 und 9 angeordnet, die am Gehäuse ι befestigt sind und zusammen mit einer Tragstange 10 in ein und derselben senkrechten Ebene liegen. Auf derTragstange9 ist ein Anschlagwinkel 11 angeordnet, welcher in "der Längsrichtung dieser Stange einstellbar ist und zum Zusammenwirken mit einem Anschlag 12 bestimmt ist, der mit einem Anschlag 13 fest vereinigt ist. Die Anschläge 12 und 13 bilden einen am Schieber 7 gelagerten Schwenkkörper, an dem ein Bügel 14 einer Hubstange 15 angreift, die andernends gemäß Fig. ι durch ein Verbindungsstück 16 an einen Kulissenhebel 17 angeschlossen ist, welcher auf einer Welle 18 sitzt und beim Betrieb der Maschine "periodisch eine Umdrehung ausführt. Das Verbindungsstück 16 ist im Längsschlitz des Kulissenhebels 17 einstellbar. Die Hubstange 15 ist aus mehreren ineinandergeschobenen Teilen zusammengesetzt und besitzt außen eine aufgeschobene Schraubenfeder 19 zwischen zwei Anschlägen 20 und 21, von denen der letzte zugleich zur Verbindung von zwei Teilen der Hubstange 15 dient. Dadurch ist die Hubstange 15 in dem Sinne elastisch, daß eine Relativbewegung ihrer Teile möglich ist, falls beim Vorschub des Schiebers 7 durch einen in den Weg gekommenen Fremdkörper sich ein Widerstand einstellen sollte.
Auf der Tragstange 10 ist in der Längsrichtung ferner ein Tragstück 22 einstellbar, welches an too einer Stellschraube 23 einen Anschlagwinkel 24 aufweist, dessen abwärts gerichteter Schenkel in einer Kulisse 25 liegt, die am Tragstück 22 quer zur Stange 10 einstellbar ist. Im gleichen Sinne ist mittels der Stellschraube 23 der Anschlagwinkel 24 einstellbar, welcher zum Zusammenwirken mit einer Spindel 26 bestimmt ist. Diese Spindel 26 ist mit ihrem dem Maschinengehäuse 1 abgekehrten Ende gemäß Fig. 5 in einem Lager 27 angeordnet, und zwar " mit Hilfe einer Büchse 28, welche in axialer Richtung federbelastet ist und quer dazu in gewissem Maße beweglich ist, wodurch die Spindel 26 quer zum abwärts gerichteten Schenkel des Anschlagwinkels 24 begrenzt beweglich ist; das Lager 27 ist seinerseits an der Tragstange 10 einstellbar. Die mit ihrem zweiten Endteil in einem waagerechten Schlitz der Kulisse 25 liegende Spindel 26 ist mit Gewinde 29 versehen, das- sich nicht ganz auf den halben Umfang der Spindel erstreckt. Mit diesem Gewinde kann eine auf die Spindel' 26 aufgeschobene Büchse 30 zusammenwirken, wozu deren Bohrung mit Innengewinde versehen ist. Die Bohrung der Büchse 30, welche eine an ihr feste Fühlerscheibe 31 trägt, ist weiter als der Durchmesser der Spindel 26. Dadurch kann die Büchse 30 durch entsprechende äußere Einwirkung aus
dem Gewinde der Spindel 26 herausgehoben und dann in einem Zug auf der Spindel 26 verschoben werden. Beim Arbeitsvorgang wird die Büchse 30 infolge Zusammenwirkens der Fühlerscheibeßi mit der Kötzerwicklung schrittweise auf dem Gewinde der Führungsspindel 26 geschaltet, wie später noch näher erklärt wird. Nach Beendigung der Kötzerwicklung wird die Büchse 30 selbsttätig durch nicht gezeichnete Mittel in Schräglage gebracht und dadurch aus dem Gewinde der Führungsspindel 26 herausgehoben und auf dieser in der Folge in die Ausgangslage zurückgeschoben. Auf einer vom Maschinengehäuse 1 abragenden Stange 32 ist ein als Mitnehmer dienender Bügel 33 mit seinen zwei Schenkeln gleitbar geführt. Der eine Bügelschenkel ist zudem auf einer Stange 34 gleitbar geführt, wodurch der Bügel 33 gegen Kippen gesichert ist. Der Bügel 33 trägt an einem aufwärts gerichteten Arm den Fadenführer 35. Zwisehen den beiden Schenkeln des Bügels 33 ist gemäß Fig. 4 eine auf der Stange 32 angeordnete Büchse 36 vorgesehen, auf welche eine Sperrhülse
37 aufgeschoben ist, die mittels konischer Innenfläche mit Sperrkugeln 38 zusammenwirkt, welche in Löchern der Büchse 36 liegen. Die Sperrkugeln
38 können durch die Sperrhülse 37 so gegen die Fadenführerstange 32 gedrückt werden, daß diese mit der Büchse 36 infolge Klemmwirkung Bewegungsverbindung erhält. Beim Betrieb der Maschine wird von deren im Gehäuse 1 untergebrachtem Getriebe aus die Fadenführerstange 32 axial hin und her bewegt, was den Hub des Fadenführers 35 ergibt. Bei der jeweiligen Bewegungsumkehr der Fadenführerstange 32 wird infolge des Beharrungsvermögens das die Teile 36, 37 und 38 besitzende Klemmgesperre im Sinne einer Verstärkung oder einer Abschwächung der Klemmwirkung beeinflußt, und zwar im Sinne einer Verstärkung, wenn in bezug auf die Zeichnung die Fadenführerstange 32 aus der Links- in die Rechtsbewegung übergeht, und im Sinne einer Abschwächung beim Übergang aus der Rechts- in die Linksbewegung. Eine zwischen den Bügel 33 und die Sperrhülse 37 eingeschaltete Druckfeder 40 ist bestrebt, die Sperrhülse 37 mit ihrer Konusfläche gegen die Sperrkugeln 38 zu drücken. Eine zwischen den Bügel 33 und die Büchse 36 eingeschaltete Druckfeder 39 dient zur Herstellung elastischer Bewegungsverbindung zwischen diesem Bügel 33 und der Fadenführerstange 32. An einem Seitenarm der Büchse 36 ist ein Ansatz 41 vorgesehen, welcher zum Zusammenwirken mit der Fühlerscheibe 31 bestimmt ist.
Wenn die Fühlerscheibe 31 auf die in der Herstellung befindliche Wicklung 5& auftrifft, wird sie samt der Fühlerbüchse 30 im Sinne einer" Verschiebebewegung auf ihrer Führungsspindel 26 beeinflußt. Dabei drückt die Fühlerscheibe 31 auf den mit der Büchse 36 verbundenen seitlichen Ansatz 41, so daß unter Überwindung des Widerstandes der an der Büchse 36 wirksamen Druckfeder 39 diese Büchse 36 mit den Sperrkugeln 38 und der Sperrhülse 37 in bezug auf die Zeichnung um einen Schritt auf der Fadenführerstange 32 nach links verschoben wird. Das Klemmgesperre wird alsdann unter dem Einfluß der an der Sperrhülse 37 wirksamen Druckfeder 40 in seiner neuen Lage auf der Fadenführerstange 32 gehalten. Auf erklärte Art erfolgt ein schrittweises Schalten des Klemmgesperres und somit des durch den Bügel 33 mit ihm verbundenen Fadenführers 35 auf der Stange 30. Bei Beginn des Spulens arbeitet die Scheibe 31 des Wicklungsfühlers mit einem durch eine Walze 42 gebildeten Leitlineal zusammen. In der Leitwalze 42 befindet sich gemäß Fig. 10 eine Schraubenfeder 43, die bestrebt ist, zwei Kugeln 44 in Richtung gegen Kopfstücke 45 zu drücken, welche in die Stirnenden der Walze 43 eingesetzt sind und durchgehende, an den Enden erweiterte Bohrungen für den Eingriff von Schenkeln eines Tragbügels 46 besitzen. Zufolge der innenseitigen Erweiterung der Bohrungen der Kopfstücke 45 sind an denselben Lagerpfannen für die Kugeln 44 gebildet. Diese innenseitige sowie die außenseitige Erweiterung genannter Bohrungen gestatten nach entsprechend axialem Verschieben der Walze 42 deren Herausnahme aus dem Tragbügel 46. Dies erlaubt in einfacher Weise ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges das Zusammensetzen dieser Leitvorrichtung und gegebenenfalls die Kontrolle und das Auswechseln der Innenteile der Leitwalze 42, ebenso das Entfernen derselben bei Nichtgebrauch. Die Lagerung der Leitwalze 42 mittels der Kugeln 44 gewährleistet gute Drehmöglichkeit der Walze. Durch den Tragbügel 46 ist die Leitwalze 42 an einer Platte 47 angebracht, welche zum Teil unter einer Halteplatte 48 liegt, an der sie mittels einer Schraube 49 schwenkbar gelagert ist. Eine Schraube 50 der Platte 47 durchsetzt einen Kreisbogenschlitz 51 der Halteplatte 48, was gestattet, die Schwenkplatte 47 in ihrer Winkelstellung zur Halteplatte 48 einzustellen. An · der Halteplatte 48 ist eine Einteilung vorgesehen, auf welche die Schwenkplatte 47 mit einem an ihr vorhandenen Zeiger 47' einstellbar ist, so daß' die Einstellage der Schwenkplatte 47 und somit die Winkelstellung der Leitwalze 42 ohne weiteres ablesbar ist. Die Winkelstellung der Leitwalze 42 ist maßgebend für die Konizität des Anfangskegels der auf der leeren Spule 5 herzustellenden Fadenwicklung. Die Länge dieses Anfangskegels wird durch das Zusammenwirken der den Wicklungsfühler 30, 31 tragenden Führungsspindel 26 mit dem Anschlagwinkel 24 bestimmt und kann durch Verstellen dieses Anschlages 24 mittels der Stellschraube 23 eingestellt werden. Die Scheibe 31 des Wicklungsfühlers wandert so lange der Leitwalze 42 entlang, bis die Führungsspindel 26 auf den abwärts gerichteten Schenkel des Anschlages 24 auftrifft. Damit hat dann die Wicklung ihre vorgesehene maximale Dicke erreicht, worauf der Wicklungsfühler, entsprechend der Lage der Führungsspindel 26, parallel zur Achse der zu bewickelnden Spule schrittweise geschaltet und der zylindrische Teil der Wicklung in der vorgesehenen Länge hergestellt wird, dessen Fortsetzung der vordere End-
kegel bildet. Weil die Leitwalze 42 unter dem Berührüngsdruck des Wicklungsfühlers 31 sich drehen kann, wird der Faden dementsprechend weniger beansprucht als bei der Verwendung einer unbeweglichen Leitschiene für den Wicklungsfühler.
Wenn die Spulenwicklung nahezu die vorgesehene Länge erreicht hat, sich also der Wicklungsfühler 30, 31 dem Hubende nähert, wird: der Schie- ber 7 von der Welle 18 aus durch die Hubstange 15 vom Maschinengehäuse 1 weggeschoben und alsdann die Büchse 30 des Wicklungsfühlers außer Eingriff mit dem (jewinüe2o. der Führungsspindel 26 gebracht, so daß die Schaltung des Wicklungsfühlers aufhört und somit die Spulenwicklung beendigt ist. Beim erwähnten Vorschub bringt der Schieber 7 den Gegenhalter 6 außer Eingriff mit der fertig bewickelten Spule. Dann erfolgt vom Maschinenantrieb aus selbsttätig die Drehschaltung des Revolvers 3 um einenSchritt zwecks Wechselns der Spule an der Arbeitsstelle A, worauf der Schieber 7 zurückläuft. Beim Rücklauf des Schiebers 7 wird durch den an ihm angeordneten Anschlag 13 in seiner in Fig. 6 strichpunktierten Winkelstellung der Bügel 33 mit dem. Fadenführer 35 und dem Klemmgesperre 36 bis 38 unter Überwindung des Reibungswiderstandes mitgenommen, ebenso (durch nicht gezeichnete Mittel) der Wicklungsf ühler 30, 31 bis dieser auf einen an der Füh-
rungsspindel 26 vorgesehenen Anschlagring 26' trifft. Durch den am weiter wandernden Schieber 7 vorgesehenen Anschlag 13 wird der Tragbügel 33 des Fadenführers 35 unter Zusammendrücken der Feder 39 mitgenommen und dadurch mittels des Fadenführers 35 der Faden in den Bericht der am Fuße der zu bewickelnden Spulen vorgesehenen Umfangsrille 5' (Fig. 3) gebracht. In dieser Rille 5' der sich drehenden Spule 5 wird alsdann der Faden aufgewickelt, und es entsteht so die Fadenreserve 5a (Fig. 6).
In der Schlußphase des Rücklaufes des Schiebers 7, wenn also der Fadenführer 35 in die zur Herstellung der Fadenreserve passende Lage gebracht wird, kommt ein am Schieber 7 angeordnetes Zahnrad 53 mit einem Zahnkolben 54 in Eingriff, welcher an einem Block 55 gelagert ist. Dadurch wird der Schieber 7 in seiner rückläufigen Bewegung aufgehalten; der Kulissenhebel 17 beendigt trotzdem seine volle Umdrehung, wobei die Feder 19 der Hubstange 15 gespannt wird. Nach erfolgtem Eingreifen des Zahnrades 53 in den Zahnkolben 54 wird es durch diesen angetrieben, und zwar unter Spannen einer diesem Zahnrad zugeordneten (nicht gezeichneten) Spiralfeder. Sobald dann ein am Zahnrad 53 vorgesehener Ausschnitt 53-' dem Zahnkolben· 54 gegenüber zu liegen kommt, wird der Schieber 7 unter dem Einfluß der an der mehrteiligen Hubstange 15 wirksamen Feder 19 ganz in die Ausgangslage zurückgezogen.
Am Ende des' Rücklaufes des Schiebers 7 trifft dessen Anschlag1 12 auf den ortsfesten Anschlagwinkel 11 auf, was ein entsprechendes Verschwenken-des Anschlages 12 und des mit ihm starr vereinigten Anschlages 13 bewirkt, welcher alsdann auf einen am Schieber 7 vorhandenen Stift 52 gedrückt wird. Infolgedessen gibt der Anschlag 13 den Tragbügel 33 frei, welcher sich sodann unter Entspannen der Feder 39 in Richtung vom Maschinengehäuse ι weg etwas verschiebt. Dabei bringt der Fadenführer 35 den Faden in den Bereich des am Fuß der Spule 5 vorgesehenen Konusses 5" (Fig. 3), und, da nun der Tragbügel 33 durch das wieder wirksam gewordene Klemmgesperre 36-38 neuerdings mit der hin und her gehenden Fadenführerstange 32 geht, beginnt die normale Wicklungsarbeit unter Bildung der Fadenwicklung 5& (Fig. 6) zufolge Berührung und Schaltung des Fadenführers 35 durch die Fühlerscheibe 31. Mit Beendigung der Wicklungsarbeit wird der Schieber 7 wieder vorgeschoben, wobei zunächst das an ihm gelagerte Zahnrad 53 aus dem Bereich des Zahnkolbens 54 herauskommt, worauf das Zahnrad S3 unter dem Einfluß seiner sich nun entspannenden Spiralfeder in die frühere Lage zurückdreht, welche durch Zusammenwirken von zwei Anschlagen bestimmt ist, deren einer am Zahnrad vorgesehen ist. Infolge der Vorwärtsbewegung des Schiebers 7 wird der Gegenhalter 6 von der fertig bewickelten Spule wegbewegt. Nachher erfolgt die Drehschaltung des Revolvers 3, um die volle Spule von der Arbeitsstelle weg und dieser wieder eine leere Spule zuzubringen; es wiederholen sich die übrigen erklärten Vorgänge zwecks Herstellung einer Fadenreserve und anschließend einer Fadenwicklung auf dieser Spule.
Die zur Herstellung der Fadenreserve vorgesehene Einrichtung könnte natürlich auch so ausgebildet bzw. wirksam sein, daß die Fadenreserve an einer anderen Stelle der Spule gelegt wird, als dies beim erklärten Beispiel angenommen ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schußspulmaschine mit einem durch einen schrittweise wandernden Wicklungsfühler geschalteten Fadenführer und einer Einrichtung zur Herstellung einer Fadenreserve, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer feststehenden Gewindespindel (29) der Wicklungsfühler (31) und auf einer axial hin und her gehenden Stange (32) der Fadenführer (35) sitzt, welcher bei Beginn des Spulens durch einen zur Freigabe der fertig bewickelten Spule dienenden Schieber (7) in der zur Herstellung der Fadenreserve vorgesehenen Lage gehalten und nach Vollendung der Fadenreserve vom zurücklaufenden Schieber (7) freigegeben wird, worauf der Fadenführer (35) durch eine Hilfskraft (39) in die für die Herstellung des eigentlichen Fadenwickels vorgesehene Anfangslage bewegt wird, ferner ein demselben zugeordnetes Schaltgesperre (36-38) mit der hin und her gehenden Fadenführerstange (32) zum Zusammenwirken kommt und der Wicklungsfühler in Tätigkeit gesetzt wird zwecks schrittweiser Schaltung des Fadenführers (35), nach deren Beendigung
    der Schieber (7) den Fadenführer (35) und mit ihm den Wicklungsfühler (31) in die Ausgangslage zurückbringt, wobei der Fadenführer (35) gegenüber dem Wicklungsfühler (31) in der Rücklaufrichtung einen Zusatzhub erhält.
  2. 2. Schußspulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche rückläufige Bewegung des 'Fadenführers (35) entgegen dem Einfluß einer Feder (39) erfolgt, wodurch der Fadenführer (35) bei späterer Freigabe sich von selbst in die für die Herstellung des eigentlichen Fadenwickels vorgesehene Lage bewegt.
  3. 3. Schußspulmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenwirken eines am Schieber (7) beweglich angeordneten Anschlags (12) mit einem ortsfesten Anschlag (11) der Fadenführer (35) nach Herstellung der Fadenreserve vom Schieber freigegeben wird und1 dann durch Federeinfluß (39) in die für den Beginn der normalen Wicklungsarbeit vorgesehene Lage kommt.
  4. 4. Schußspulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgesperre (36-38) einen mit dem Fadenführer (35) versehenen Mitnehmer (33) aufweist, mit welchem der Wicklungsfühler (31) zusammenarbeitet.
  5. 5. Schußspulmaschine nach den Ansprüchen 1,
    2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer des Schaltgesperres (36-38) aus einem Bügel (33) besteht, zwischen dessen Schenkeln sich das Schaltgesperre ■ (36-38) und die am Bügel (33) wirksame Feder (39) befinden.
    Angezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschrift Nr. /Γ95 295.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5101 4.53
DEM3589D 1941-04-25 1942-03-16 Schussspulmaschine mit einem durch einen Wicklungsfuehler geschalteten Fadenfuehrer und einer Einrichtung zur Herstellung einer Fadenreserve Expired DE875017C (de)

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