DE650454C - Gewindeschneidvorrichtung fuer Revolverdrehbaenke mit umkehrbarem Lauf der Arbeitsspindel - Google Patents
Gewindeschneidvorrichtung fuer Revolverdrehbaenke mit umkehrbarem Lauf der ArbeitsspindelInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B11/00—Automatic or semi-automatic turning-machines incorporating equipment for performing other working procedures, e.g. slotting, milling, rolling
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Description
— Die Erfindung
schneidvorrichtung
betrifft eine Gewindefür Revolverdrehbänke, bei denen die Drehrichtung der Arbeitsspindel
umkehrbar ist, welche das Schneiden von S Gewinden auf halb- und vollautomatischen
Revolverdrehbänken der genannten Art vereinfachen, die Handarbeit auf ein Mindestmaß
beschränken, ein Zerreißen oder Beschädigen des geschnittenen Gewindes durch das
Schneidwerkzeug verhüten und bei größter Einfachheit ein zwangsläufiges Arbeiten gewährleisten
-sowie ein störungsfreies Ge-· windeschneiden bei hoher Umlaufzahl ermöglichen soll. Bei dieser Gewindeschneidvorrichtung
ist ähnlich wie bei an sich bekannten Ausführungen zwischen dem Werkzeughalter und der dessen geradlinigen Vorschub bestimmenden
Führung eine selbsttätig ausrückbare Kupplung eingeschaltet, aber zum Unterschied von jenen ist hier die Kupplung
in axialer Anordnung ganz in das Innere der Vorrichtung verlegt und zur Erzielung kleinsten
Hubes an sich auch eigentümlich ausgebildet. Erfindungsgemäß besteht nämlich die
Kupplung aus drei gleichachsigen, nebeneinanderliegenden Kupplungsplatten, von denen
die mittlere oder Kupplungsvermittlerplatte mit Nocken zum Eingriff in Ausnehmungen
der am Schaftende des Werkzeughalters angesetzten Kupplungsplatte und mit Nocken
zum Eingriff in schwalbenschwanzförmige Nuten der mit dem Führungsteil fest verbundenen
Kupplungsplatte versehen ist und beim Gewindeschneiden und dem damit stattfindenden
Werkzeughaltervorschub zu Beginn eine Lüftung an der Kupplungsplatte zuläßt,
■ hernach beim Aufhalten des Vorschubes des Führungsteils durch ein Federwerk wieder
an die Kupplungsplatte herangeführt wird, um im Zusammenwirken mit derselben vermöge
ihrer Nocken so verdreht zu werden, daß sie mit ihren Nocken von der Kupplungsplatte entkuppelt wird. Bei dieser Einrichtung ergibt sich übrigens eine einfache und
äußerst gedrängte Bauart der Vorrichtung.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt und
Fig. 2 eine Oberansicht bei abgehobenem Schutzmantel.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach LinieHI-IIT
von Fig. i.
Fig. 4 veranschaulicht die Kupplung in Seitenansicht.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung (in kleinerem Maßstabe) in Arbeitsstellung und ohne
Schutzmantel.
Fig. 6 zeigt einen Teil der Vorrichtung in Oberansicht zu Beginn des Arbeitsganges.
Fig. 7 zeigt die Kupplungsteile gemäß Fig. 4 in der der Fig. 6 entsprechenden Stellung.
Fig. 8 ist ein senkrechter Längsschnitt zu Fig. 6, jedoch nach Beginn des Arbeitsganges.
Fig. 9 ist eine der Fig. 8 entsprechende Ansicht der Kupplungsteile.
Fig. ίο stellt die Vorrichtung in einem, senkrechten Längsschnitt in dem Augenblick dar, wo der Geschwindeschnitt beendet ist.- ' Fig. 11 ist eine dazugehörige Ansicht der Kupplungsteile.
Fig. ίο stellt die Vorrichtung in einem, senkrechten Längsschnitt in dem Augenblick dar, wo der Geschwindeschnitt beendet ist.- ' Fig. 11 ist eine dazugehörige Ansicht der Kupplungsteile.
ίο 2 ist ein Werkzeughalter, welcher zusammen
mit einer Überwurfmutter 2a das hier in einem Schneideisen bestehende Gewindeschneidzeug
3 trägt und an einem hohlen Schaft 4 angeordnet ist, der einen vom Werkzeughalter
2 in einem bestimmten Abstand gehaltenen Flansch 5 aufweist. Der zwischen
dem Halter 2 und dem Flansch 5 vorhandene freie Zwischenraum dient zum Durchfallen
der beim Gewindeschneiden sich ergebenden Späne. Mit dem Schaft 4 ist unter Verwendung
eines Sicherungsstiftes 4" eine Kupplungsplatte 6 verbunden, welche mit einer
radialen Ausnehmung 6a versehen ist und an einer beidseitig mit radialen Nocken ja, yb
versehenen Kupplungsplatte 7 anliegt, die auf einer in das hintere Ende des Schaftes 4 eingeschraubten
und mittels eines Stiftes 8« darin gesicherten Stange 8 sitzt und eine zentrale
Ausnehmung 7C (Fig. 10) für einen an
der Stange 8 vorgesehenen Absatz 86 aufweist. Ein Absatz 8C der Stange 8 hält die
Platte 6 in fester Anlage am hinteren Ende des Schaftes 4. Auf der Stange 8 ist eine
Büchse 9 angeordnet, die durch einen, als Kupplungsplatte dienenden Flansch ga mit
der Kupplungsplatte 7 kuppelnd zusammenwirkt und zu diesem Zwecke auf der der
letzteren benachbarten. Seite mit radialen schwalbenschwanzf örmigen Nuten 9' zur Aufnähme
der Nocken 7* der Kupplungsplatte 7 versehen ist. Der Flansch 9" trägt ferner
radiale Zapfen 10 mit Führungsrollen 11. In
der Büchse 9 sind auf der Stange 8 Schraubenfedern 12 und 13 angeordnet. Die Feder
12 ist zwischen die Kupplungsplatte 7 und einen inneren Bund der Büchse 9 eingeschaltet
und drückt die Platte 7 gegen die Platte 6. Jenseits des inneren Bundes der Büchse 9, der
dort kegelig ausgebildet ist, sitzt auf der Stange 8 ein geschlitzter Kegel 14, welcher
durch eine ringförmige Spannfeder 15 auf
der Stange 8 zusammengehalten wird und unter dem Einfluß der Eeder 13 steht, die
sieh anderseits an der Mutter 16 der Stange 8 abstützt. Der Schaft 4 des Werkzeughalters 2
und die Büchse 9 sind in einem trommeiförmigen Gehäuse 17 untergebracht, welches
vorn durch einen daran befestigten Über- \vurfring 18 und durch eine mit diesem verbundene
öldichtungsscheibe 19 abgeschlossen ist. Auf dem Gehäuse 17 ist ein Ring 20
mittels Stellschrauben 21 einstellbar befestigt. Dieser Ring 20 besitzt auf einer Stirnseite
zwei diametral einander gegenüberliegende - Rasten 22, die in weniger tiefe, mit End-."anschlag
versehene Einlaufe 22", 22'' auslaufen.
In der Umfangswand des Gehäuses 17 'sind Längsschlitze iya vorgesehen, durch '
welche die Rollen 11 dringen und welche diesen als Geradführung dienen. Auf dem
Schaft 4 ist eine; Schraubenfeder 23 angeordnet, die sich einerseits am Überwurf ring 18
und anderseits an der Platte 6 abstützt. Durch die Wirkung der Feder 13, die sich über den
Kegel 14 auf die Büchse 9 überträ'gt, werden die radialen, schwalbenschwanzf örmigen Nokken
76 der Platte 7 mit den radialen schwalbenschwanzförmigen
Nuten 9' des' Flansches 9·' in Eingriff gehalten. Dadurch wird * die
Kupplung zwischen dem Schneidwerkzeug- So träger 2, dem Schaft 4 und der Büchse 9 mit
den Rollen 11 im Drehsinne gesichert, solange
dies nötig ist. Ein auf dem Gehäuse 17 sitzender Einstellring 24, der in die eine oder
andere von zwei Umfangsstellungen einstellbar ist, bestimmt je nach seiner Umfangsstellung
die Länge des am Werkstück aufzuschneidenden Gewindes. Zur Feststellung des
Ringes 24 auf dem Gehäuse 17 in jenen Umfangsstellungen ist dasselbe mit zwei Längsnuten
25, 26 (Fig. 2 und 3) und der Ring 24 mit einer Stellschraube 2S versehen. Der
Ring 24 ist ferner stirnseitig mit zwei diametral einander gegenüberliegender Einschnapprasten
30 und dies- und jenseits derselben mit je zwei Ablaufflächen 29,' 31 ausgestattet.
Der größere Teil der Vorrichtung ist durch einen Schutzmantel 32 abgedeckt, welcher
auch das Eindringen von Spänen und Schmutz in das Innere der Vorrichtung verhindern
soll. -
Unter der Voraussetzung, daß die Gewindeschneidvorrichtung mittels des hinteren Gehäuseansatzes
im Revolverkopf einer mit einem mit umkehrbarer Drehbewegung ausgestatteten
Spindelkopf versehenen Revolverdrehbank fest eingesetzt, das Werkzeug 3
zum Schneiden von rechtsgängigem Außengewinde in dem Halter 2 eingespannt und der
Ring 24 der Länge des zu schneidenden Gewindes entsprechend mittels der Stellschraube
28 in der Gehäusenut 25 festgelegt worden ist, geht das Gewindeschneiden bei der beschriebenen
Vorrichtung folgendermaßen vor sich:
Die Drehbank wird in Gang gesetzt; das Werkstück, auf dem das Gewinde zu schneiden
ist, dreht sich linksherum. Der Werkzeughalter 2 wird mit der Hand erfaßt und
um ein weniges so gedreht, daß die mit ihm gekuppelten Gleitrollen 11 aus der Rast 22 in
den Einlauf 22" hineingelangen (Fig. 6).
Hierauf wird der Werkzeughalter 2 kurze Zeit in axialer Richtung gegen das Werkstück
herangedrückt, um den Anschnitt desselben durch, das Werkzeug 3 herbeizuführen. Das beansprucht höchstens eine Umdrehung
des Werkstückes. Dann überläßt man den Werkzeughalter 2 sich selbst. Zu Beginn haben die Teile die in Fig. 1 dargestellte
Stellung. Der Werkzeughalter 2 wird nun» entsprechend der Steigung des im Schnitt begriffenen
Gewindes im Sinne des Pfeiles ν (Fig. 2) nach links gezogen, weil er vermöge
der mit ihm gekuppelten und an der Längskante α (Fig. ι und 2) des Gehäuseschlitzes
17" anliegenden Rollen 11 vom umlaufenden Werkstück nicht im Drehsinne mitgenommen
werden kann.
Damit wird aber nicht allein der Werkzeughalter 2 nach links verschoben, sondern
auch dessen Schaft 4 samt Stange 8 und Platte 6 gehen um die Tiefe der Ausnehmung yc
fFig. ioj der Kupplungsplatte 7 mit, indem die Stange 8 mit ihrem Absatzteil &>
in die Ausnehmung yc der Platte 7 eindringt
(s. Fig. 8 und 9), was zur Folge hat, daß die Platte 6 von der Platte 7 gelüftet wird
(Fig. 9), ohne daß zwar die Nocken ya ganz aus den entsprechenden Ausnehmungen 6° der
Platte 6 heraustreten, während vermöge des im Umfangssinne zur Geltung kommenden
Gewindezuges die Platte 7 durch ihre Nokken y1', die auf einer Seite in den schwalbenschwanzförmigen
Nuten 9' des Flanschteiles g" verhakt sind, mit diesem verkuppelt bleibt.
Während des Gewindeschneidens bleibt daher der Werkzeughalter 2 durch die Kupplung
mit der seine Geradführung im Gehäuse 17 sichernden Führungsbüchse 9 gekuppelt, wie
es für das Fortschreiten des Schneidvorganges notwendig ist. Unter dieser Sicherung
und währenddem die Feder 23 gespannt wird, gelangen schließlich mit dem Nachziehen des
Werkzeughalters 2 die Gleitrollen 11 des Flansches ga der Führungsbüchse 9 zur Anlage
an die Ablaufflächen 29 des Einstellringes 24 heran. Die Führungsbüchse 9 wird dadurch in ihrer Längsbewegung aufgehalten.
Das am Werkstück geschnittene Gewinde zieht den Schaft 4 mit der Stange 8 und den
dazwischenliegenden Kupplungsteilen 6, 7 weiter nach, wodurch die Feder 13 zusammengepreßt
wird, während die Kupplungsplatte 7, die nun vom Gewindenachzug entlastet ist, frei wird und dem Druck der gespannten
Feder 12 folgen kann. Dies hat zur Folge, daß die Nocken y" der Kupplungsplatte 7 an
den schrägen Wandflächen der Ausnehmungen 6" der Platte 6 und auch ihre Nocken y1'
an der schrägen Wandfläche der Nuten 9' des Büchsenflansches ga aufgleiten, wodurch die
lose auf der Stange 8 sitzende Kupplungsplatte 7 schließlich derart verdreht wird, daß
ihre Nocken yb ganz aus den Nuten 9' des
Büchsenflansches ψ heraustreten (Fig. 11),
so daß die Kupplung zwischen der Platte 7 und dem Büchsenflansch ga endgültig ausgerückt
ist. Mit. dem Ausrücken der Kupplung ist der Vorgang des Gewindeschneidens am Werkstück beendet, und der Werkzeughalter 2
und die Teile 7, 6, 4, 8 können jetzt frei mit dem Werkstück umlaufen. Nun erfolgt an
der Drehbank von Hand oder auch selbsttätig ein Drehrichtungswechsel des Werkstückes.
Durch die zusammengepreßte Feder 13 wird der auf der Stange 8 angepreßte Kegel
14 reibungsschlüssig in seinen Sitz an der Büchse 9 hineingepreßt, so daß auch die
Büchse 9 an dieser Bewegungsumkehr teilnimmt und damit die Gleitrollen 11 von den
Ablaufflächen 29 zu. den Rasten 30 hingeführt werden (Fig. 5). Die Folge davon ist, daß
der Büchsenflansch g" unter dem Einflüsse der
Feder 13 wieder der Kupplungsplatte 7 genähert und dadurch mit dem Schaft 4 und
dem Werkzeughalter 2 gekuppelt wird. Im Augenblick des Kupplungsschlusses bewegt
sich das Werkzeug 3 vermöge der Gewindesteigung zwangsläufig um die Länge des eben
geschnittenen Gewindes nach rückwärts, wobei die Rollen n an den Kanten b (Fig. 1
und 2) der Längsschlitze iy" des Gehäuses 17
entlang gleiten. Nach dem Ablaufen des Werkzeuges, vom. Werkstück wird das Werkzeug
3 vom Werkstück durch die Feder 2^ in einem bestimmten Abstande gehalten, so daß
ein Anfressen des Gewindeanfanges verhindert wird. Beim Rückgang des Werkzeuges 3
treten die Rollen 11 aus den Rasten 30 des Ringes 24 heraus und gelangen schließlich in
ihrem Laufe längs der Kanten b in die Rasten 22 des Stellringes 20 hinein, worauf ein neuer
Drehrichtungswechsel am Spindelstock im anfänglichen Sinne erfolgt und damit der geschilderte
Arbeitsgang wiederholt werden kann.
Ist ein linksgängiges Gewinde zu schneiden, so wird ein dementsprechendes Werkzeug
in den Halter 2 eingesetzt, der Stellring 24 wird im Umfangssinne versetzt und seine
Stellschraube 28 in die Nut 26 (Fig. 3) des Gehäuses 17 eingeschraubt, so daß die Rasten
30 an die Kanten α der Längsschlitze 17«
heran, die Ablaufflächen 29 über die Längsschlitze iya hinaus und die Ablauf flächen 31
diesen gegenüber zu liegen kommen. In ahn- 115. licher Weise wird der Ring 20 verstellt, so
daß die Endanschläge 22'' an die Kanten b der Schlitze iy" herangeführt, die Rasten 22
in die Nähe der Kanten α gebracht und die Gleitrollen 11 an die Kanten α herangeschoben
werden, worauf der Ring 20 mittels der Stellschrauben 21 (Fig. 2) am Gehäuse 17
festgestellt wird. Beim Schneiden des Gewindes
laufen dann die Gleitrollen 11 zuerst
aus den Rasten 22 gegen den Endanschlag der Einlaufe 226 und die Kanten b hin, rollen
diese Kanten entlang und laufen schließlich an den Ablaufflächen 31 den Rasten 30 zu.
worauf sie nach vollendeter Arbeit die Kanten α entlang in ihre Anfangsstellung zurückkehren.
Besonders hervorzuheben ist die Einrichtung der Kupplung 6, 7, ga, in der zunächst
eine Lüftung der Kupplungsplatten 6, 7 herbeigeführt und hernach dank dieser Lüftung
eine Verdrehung der Kupplungsplatte 7 ermöglicht wird, um diese vom Kupplungsteil ga
der die Geradführung des Werkzeughalters bestimmenden Büchse 9 abzukuppeln.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist zum Schneiden von Außengewinden bestimmt.
Sollen mit der Vorrichtung Innengewinde geschnitten werden, so bedarf es nur eines
Werkzeughalters, der zum Einspannen eines entsprechenden Gewindebohrers geeignet ist.
Die Arbeit bleibt sonst dieselbe wie beim Schneiden von Außengewinden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. .Gewindeschneidvorrichtung für Revolverdrehbänke mit umkehrbarem Lauf der Arbeitsspindel, bei welcher zwischen dem Werkzeughalter und dem dessen geradlinigen Vorschub bestimmenden Führungsteil eine selbsttätig ausrückbare Kupplung eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus drei gleichachsigen nebeneinanderliegenden Kupplungsplatten (6, 7, ga) besteht, von denen die mittlere oder Kupplungsvermittlerplatte (7) mit Nocken (7a) zum Eingriff in Ausnehmungen der am Schaftende des Werkzeughalters (2) angesetzten Kupplungsplatte (6) und mit Nocken (jb) zum Eingriff in schwalbensehwanzförmige Nuten (9') der mit der Büchse (9) fest verbundenen Kupplungs-. platte (9") versehen ist und beim Gewindeschneiden und dem damit stattfindenden Werkzeughaltervorschub zu Beginn eine Lüftung an der Kupplungsplatte (6) zuläßt, hernach bei Aufhalten des Vorschubes der Büchse (9) durch ein Federwerk (12) wieder an die Kupplungsplatte (6) herangeführt wird, um im Zusammenwirken mit derselben vermöge ihrer Nocken (70) so verdreht zu werden, daß sie mit ihren Nocken (7*) von der Kupplungsplatte (9°) entkuppelt wird.
- 2. Gewindeschneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsplatte (9") zugleich auch die Gleitrollen (n) trägt, mittels deren die Werkzeughalterbüchse (9) in den Längsschlitzen (i"7a) des Gehäuses (17) geführt ist.
- 3. Gewindeschneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (8) mit zwei Absätzen (8b, 8C) zur Steuerung der gegenseitigen Stellung der Kupplungsplatten (6, γ) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH650454X | 1934-10-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650454C true DE650454C (de) | 1937-09-23 |
Family
ID=4526067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH108150D Expired DE650454C (de) | 1934-10-05 | 1935-10-04 | Gewindeschneidvorrichtung fuer Revolverdrehbaenke mit umkehrbarem Lauf der Arbeitsspindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650454C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2723406A (en) * | 1950-09-22 | 1955-11-15 | Angst Fritz | Screw-cutting attachment for machine tools having a reversible working spindle |
| DE3323709A1 (de) * | 1982-07-07 | 1984-01-12 | Fritz 8635 Oberdürnten Angst | Gewindeschneidkopf |
-
1935
- 1935-10-04 DE DESCH108150D patent/DE650454C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2723406A (en) * | 1950-09-22 | 1955-11-15 | Angst Fritz | Screw-cutting attachment for machine tools having a reversible working spindle |
| DE3323709A1 (de) * | 1982-07-07 | 1984-01-12 | Fritz 8635 Oberdürnten Angst | Gewindeschneidkopf |
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