DE601770C - Gewindeschneidkopf zur gleichzeitigen Herstellung zweier konzentrischer Gewinde von verschiedener Steigung, Laenge und Durchmesser mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Werkzeughaltern - Google Patents

Gewindeschneidkopf zur gleichzeitigen Herstellung zweier konzentrischer Gewinde von verschiedener Steigung, Laenge und Durchmesser mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Werkzeughaltern

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DE601770C
DE601770C DEG83305D DEG0083305D DE601770C DE 601770 C DE601770 C DE 601770C DE G83305 D DEG83305 D DE G83305D DE G0083305 D DEG0083305 D DE G0083305D DE 601770 C DE601770 C DE 601770C
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DE
Germany
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workpiece
tap
cutting
spindle
thread
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DEG83305D
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GLITTENBERG GEB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
    • B23G5/10Die-heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Der Erfindungsgegenstand, betrifft Maschinen zum Schneiden von Außengewinde und Innengewinde, wie sie beispielsweise bei der Herstellung von Rohranschlußstücken, Nippel u. dgl. zur Anwendung kommen. Die Reduzierstücke solcher Nippel werden außer mit Außengewinde auch mit Innengewinde versehen, und es war bisher üblich, beide Gewindearten nacheinander zu schneiden, wobei allgemein zunächst das Innengewinde und dann, nachdem das Werkstück mit dem fertigen Innengewinde auf einen entsprechenden Gewindedorn aufgeschraubt und mittels diesen eingespannt war, das Außengewinde geschnitten wurde.
Bekannt ist es auch, beide Gewindearten gleichzeitig herzustellen. Die Vorrichtungen zum Schneiden des Innen- und des Außengewindes waren jedoch beiderseits des Werkstückes angeordnet, so daß doppelter Antrieb und doppelter Vorschub erforderlich waren.
Ferner ist es auch bekannt, zweierlei konzentrisch zueinander liegende Außengewinde mit verschiedener Steigung, Länge und Durchmesser gleichzeitig von ein und derselben Seite des Werkstückes zu schneiden. Es wird hier die Vorrichtung zum Schneiden des größeren Gewindes, welches zunächst fertiggestellt wird, von der Arbeitsspindel selbsttätig abgeschaltet, und nach dem Schneiden des kleineren Gewindes wird der gesamte Schneidkopf auf Rückwärtslauf umgeschaltet, damit die beiden Schneideisen von dem soeben fertiggestellten Gewinde sich abschrauben können.
Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen besteht die Erfindung darin, daß der innere, mit einem Gewindebohrer ausgerüstete Werkzeughalter zuerst mit dem Schneiden des Innengewindes beginnt. Während des Gewindeschneidens wird der innere Werkzeughalter entgegen dem Druck einer Feder zurückgedrückt. Nach der Erfindung werden weiterhin die Schneidbacken zur Herstellung des Außengewindes unmittelbar nach der Fertigstellung dieses Gewindes, jedoch noch während der Herstellung des Innengewindes, vom Gewinde in an sich bekannter Weise selbsttätig abgehoben. Der Gewindebohrer wird dann nach der Fertigstellung des Innengewindes durch das fertiggestellte Werkstück hindurch dadurch ausgeworfen, daß durch die bei Beginn des Schneidens des Innengewindes gespannte Feder ein Vorschnellen der Spindel erreicht wird, auf der der Gewindebohrer sitzt.
Gegenüber der zuletzt genannten bekannten Vorrichtung besteht also der Vorteil, abgesehen davon, daß das Innen- und Außengewinde von ein und derselben Seite in einem einzigen Arbeitsgang geschnitten werden, daß ein Auskuppeln des einen Werkzeughalters während des gesamten Arbeitsganges nicht erforderlich, ist, welches bei nicht genauer Einstellung der Tastvorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten eine Beschädigung des Werkzeuges oder Werkstückes zur Folge haben kann, und daß auch kein Umschalten der Werkzeughalter nach der Beendigung der Arbeit des Gewindeschneidens zum

Claims (1)

  1. Abschrauben und Lösen der Schneideisen von den Gewindegängen des Werkstückes erforderlich ist, so daß beim Gegenstand der Erfindung ein erheblicher Teil der Leerlaufsarbeit gegenüber der bekannten Vorrichtung eingespart wird. Die Zeichnung zeigt in
    Abb. ι einen Längsschnitt einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
    Abb. 2 eine Aufsicht auf den Werkzeughalter, ίο Abb. 3 eine Stirnansicht des Schneidkopfes. Ein Schneidkopf α mit Schneidbacken δ (Wagnerkopf) ist nur andeutungsweise dargestellt. In der axialen Bohrung des Schneidkopfes a, der so eingerichtet ist, daß die Gewindestrehler δ, sobald das Außengewinde fertig geschnitten ist, selbsttätig abgehoben werden, ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Innengewinde mit einer Hülse c eingeschoben, welche durch Keile d mit dem Schneidkopf α fest ge-'kuppelt ist. In der Hülse c ist eine Spindel e in axialer Richtung verschiebbar gelagert, und zwar dienen der vordere Spindelkopf f und das Ende des Gewindeschaftes i als Lagerung. Der Spindelkopf f ist hierbei mittels Keilen g mit der Hülse c auf Mitnehmen gekuppelt. Der Spindelkopf f dient außerdem zur Aufnahme eines auswechselbaren Gewindebohrerhalters I, der mit einem inneren Vierkant m zur Aufnahme des Vierkantkopfes eines Gewindebohrers 0 versehen ist. Zur bequemen und sicheren Einführung des Gewindebohrers 0 in den Gewindebohrerhalter I dient eine Einführungshülse n, die dem inneren Vierkant m vorgelagert ist. Zur Erzeugung des erforderlichen elastischen Widerstandes beim Schneiden des Innengewindes dient eine Feder h, deren hinteres Drucklager durch den Boden der Hülse c, und deren vorderes Drucklager durch den Spindelkopf f gebildet wird.
    Das Werkstück w wird in den als Schraubstock, ausgebildeten Reitstock s eingespannt, dessen Backen r auf der Werkzeugseite mit entsprechend der Form des Werkstückes w profilierten Klemmbacken φ versehen sind.
    Die Arbeitsweise ist folgende:
    Nachdem das Werkstück w in den Reitstock s eingespannt und der Gewindebohrer 0 in den Gewindebohrerhalter I eingesteckt ist, wird das Werkstück w mittels des Reitstockes s in Pfeilrichtung gegen das Werkzeug bewegt. Hierbei dreht sich der Gewindebohrer 0 in die Bohrung des Werkstückes w ein. Gleichzeitig wird die Bohrspindel β in der Hülse c nach rückwärts etwas eingeschoben. Hierbei wird die Feder h unter Spannung gesetzt. Der Vorschub erfolgt zweckmäßig so, daß das Werkstück w etwa in demselben Augenblick die Strehler δ berührt, in welchem der Gewindebohrer 0 sich in das Werkstück w eingeschraubt hat. In diesem Augenblick beginnt auch das Schneiden des Außengewindes. Der Vorschub richtet sich jetzt nach der Steigung des Außengewindes, und es wird bei kleinerer Steigung des Innengewindes hierbei die Bohrspindel & weiter in der Hülse c nach hinten verschoben. Sobald das Außengewinde fertig geschnitten ist, werden die Strehler δ vom Werkstück w selbsttätig abgehoben. Der Vorschub wird beendet, und durch die Spannung der Feder h wird der Vorschub des Gewindebohrers 0 im Werkstück w bis zum Fertigschneiden des Innengewindes geregelt. Sobald aber der Gewindebohrer 0 seine Arbeit beendet hat, das heißt sobald er das Werkstück durchlaufen hat, schnellt die Bohrspindel e durch die gespannte Feder h nach vom und wirft den Gewindebohrer 0 durch das Werkstück w hindurch aus. Hierbei wird" die Bewegung der Bohrspindel e durch Muttern k, die auch gleichzeitig zur Einstellung der Bohrspindel e in der 8u Hülse c dienen, begrenzt.
    Nachdem dann das Werkstück w ausgewechselt und der Gewindebohrer 0 wieder eingesetzt ist, beginnt die Bearbeitung eines neuen Stückes und so fort.
    PATIiNTANSiMiUCH :
    Gewindeschneidknopf zur gleichzeitigen Herstellung zweier konzentrischer Gewinde von verschiedener Steigung, Länge und Durchmesser mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten, das Werkstück von ein und derselben Seite angreifenden und axial sich erstreckenden Werkzeughaltern, von denen der innere unter Federdruck stehende Werkzeughalter in dem äußeren Werkzeughalter axial verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der innere, mit einem Gewindebohrer (0) ausgerüstete Werkzeughaiter (I) zuerst mit der Schneidarbeit beginnt und während des Gewindeschneidens entgegen dem Druck einer Feder (A) durch das geschnittene Gewinde zurückgedrückt wird, daß die Schneidbacken (δ) des äußeren Werkzeughalters (ä) nach der Fertigstellung des Außengewindes, jedoch noch während der Herstellung des Innengewindes, in an sich bekannter Weise selbsttätig vom Gewinde abgehoben werden und daß der Gewindebohrer (0) nach Fertigstellung des Innengewindes durch das durch die gespannte Feder (h) bewirkte Vorschnellen der Spindel (e) des inneren Werkzeughalters (I) durch das fertiggestellte Werkstück X15 (w) hindurch ausgeworfen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG83305D 1932-08-09 1932-08-09 Gewindeschneidkopf zur gleichzeitigen Herstellung zweier konzentrischer Gewinde von verschiedener Steigung, Laenge und Durchmesser mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten Werkzeughaltern Expired DE601770C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870629C (de) * 1938-12-02 1953-03-16 Burkhardt & Weber K G Maschine Auswechselbare Vorschubeinrichtung zum Anbau an Bohrmaschinen, Drehbaenke und sonstige Werkzeugmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870629C (de) * 1938-12-02 1953-03-16 Burkhardt & Weber K G Maschine Auswechselbare Vorschubeinrichtung zum Anbau an Bohrmaschinen, Drehbaenke und sonstige Werkzeugmaschinen

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