DE89476C - - Google Patents

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DE89476C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die Bewegung der Steuerung erfolgt nach der Ellipse bezw. Geraden, die von einem Punkte eines Kreises beschrieben wird, der sich in einem anderen vom doppelten Durchmesser ohne Gleitung abwälzt. Die Veränderung der Füllung wird durch Verschieben dieses Punktes auf einer geraden Linie erreicht und durch den Reibungswiderstand der Steuerungstheile selbst bewirkt.
Fig. ι stellt die Neuerung für eine Maschine mit aufgesetzter Kurbel im Aufrifs,
Fig. 2 im Horizontalquerschnitt,
Fig. 3 für eine Maschine mit gekröpfter Welle im Grundrifs (Ansicht),
Fig. 4 und 5 die Regulirvorrichtungen in gröfserem Mafsstab dar.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile der Figuren.
Auf dem zur Hauptkurbel unter einem bestimmten Voreilwinkel stehenden Zapfen a der Gegenkurbel (Fig. 2) bezw. dem excentrischen Zapfen α (Fig. 3) sitzt drehbar das Rad b, welches sich in dem vor der Schwungradwelle gelagerten Hohlrad c abwälzt. An die Scheibe d, welche das auf den Zapfen α lose aufgesteckte Gleitstück e umschliefst und in einem Kreisbogenschlitz um dieses und den Zapfen f schwingt, ist die Zugstange g zur Uebertragung der Bewegung gelenkig angeschlossen. Der Mittelpunkt von d ist der führende Punkt der Bewegung. Die Scheibe d ist an beiden Seiten mit Zahnsectoren versehen, die den Zapfen f zum Mittelpunkt haben und in verzahnte Hohlsectoren h A1, die Mitnehmer, eingreifen, welche nach einem Kreisbogen von α gekrümmt sind. Beide Mitnehmer sind durch Schrauben i mit dem Rade b verbunden. Der vordere Mitnehmer h reitet auf einem cylindrischen Ansatz des Gleitstückes e, welcher die Nabe des den Zapfen f und das Gleitstück e verbindenden Hebels h bildet. Das Gleitstück e ist an der Stirnfläche mit dem kreisbogenförmigen Ansatz I versehen, dessen halbrunde Enden sich gegen zwei keilförmige Anschläge m legen, die sich mit ihren Rückenflächen in Keilnuthen am Mitnehmer h führen. Die Anschläge m werden von dem um α schwingenden Flachregulator verstellt. Die Gewichtshebel sind bei 0 am Mitnehmer h gelagert und durch zwei schwache Schraubenfedern und eine Spannvorrichtung verbunden, um durch Anspannen oder Nachlassen der Federn die Umlaufszahl der Maschine während des Ganges verändern zu können. Der Regulator besitzt, weil mit b verbunden, die doppelte Umdrehungszahl der Maschine und während einer Kurbeldrehung veränderliche Winkelgeschwindigkeit. Diese ist beim Wechsel der Bewegungsrichtung der Zugstange am gröfsten und die vermehrte Energie hält hier bei normaler Umlaufszahl gerade der Feder das Gleichgewicht. In den Punkten mit geringerer Winkelgeschwindigkeit zieht die Feder den Gewichtshebel an und verschiebt den unbelasteten Anschlag so lange, bis durch den Wiedereintritt gröfserer Winkelgeschwindigkeit die Feder gespannt wird und dadurch der Anschlag in die frühere Stellung gelangt. Beim belasteten An-
schlag ist dies nicht möglich. Die Verschiebung der Scheibe bezw. die Veränderung der Füllung geht wie folgt vor sich:
Der durch die Zugstange g übertragene Widerstand der Steuerungstheile wirkt infolge der drehenden Bewegung der Scheibe um a und der gleichzeitigen kreisenden um das Wellenmittel der Maschine stets unter einem anderen Winkel und mit anderem Hebelarm auf den Mittelpunkt der Scheibe ein. Die Scheibe wird dadurch gezwungen, sich mit ihren Zahnsectoren in den Mitnehmern h Jr1 abzuwälzen, indem sie sich dabei gleichzeitig um den Zapfen f dreht und diesen mit dem Hebel k und dem Gleitstück e und α schwingt. Die Drehung des Gleitstückes um α verhindert aber die Anlage des Ansatzes / an den Anschlägen m. Auf diese wird während einer Kurbeldrehung der Druck in der Weise übertragen, dafs kurz vor und nach dem Wechsel der Bewegungsrichtung der Zugstange auch der Druck von dem einen auf den anderen Anschlag wechselt. Bei normaler Umlaufszahl der Maschine ist ein selbstthätiges Verschieben des belasteten Anschlages bei der geringen Keilsteigung durch den Druck ausgeschlossen. Wächst oder nimmt die Geschwindigkeit dagegen ab und ist der der neuen Füllung entsprechende Anschlag gerade entlastet, so verschiebt der Regulator denselben kurz vor dem Hubwechsel infolge seiner hier grofsen Energie, die Scheibe wird beim Hubwechsel in die neue Lage geschoben, bis der Ansatz am Anschlag anliegt und der jetzt entlastete andere Anschlag wird vom Regulator in die entstandene Lücke nachgeschoben. Die Verstellung im entgegengesetzten Sinne geht innerhalb einer Viertel-, im gleichen Sinne innerhalb einer halben Umdrehung der Maschine vor sich.
Die Steuerung gestattet Füllungen von Null bis zur gewünschten gröfsten und besitzt bei gleichbleibendem Voreilwinkel veränderliches Voröffnen. Das Eröffnen erfolgt schnell, die relative Geschwindigkeit nimmt bis zur gröfsten Ausweichung allmälig ab und ist beim Abschlufs noch gröfser als beim Eröffnen. Compression und Voraustritt sind für die kleinen Füllungen hoch und für die übrigen ausreichend.
Die Steuerung eignet sich für alle Maschinen mit Ventil-, Drehschieber , Kolben- und Flachschiebersteuerung; sie ist ihres raschen Regulirens wegen besonders für schnelllaufende Maschinen ' und solche mit möglichst gleichförmiger Umlaufszahl geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Steuerungsgetriebe für veränderliche Füllung von Kraftmaschinen, gekennzeichnet durch das um den Zapfen (a) der Gegenkurbel oder der Schwungradwelle drehbare, im Hohlrade (c) vom doppelten Durchmesser sich abwälzende Rad (b), woran die kreisbogenförmig geschlitzte, seitlich verzahnte Scheibe (d) für den Angriff der Zugstange (g) so angeordnet ist, dafs sie durch die Widerstände der Steuerungstheile gleichzeitig um den Zapfen (f) und das Gleitstück (e) schwingend in den verzahnten Mitnehmern (h /zj abgewälzt wird, und die Wälzung durch Anliegen des Gleitstückansatzes (I) an einem der beiden keilförmigen Anschläge fm] begrenzt wird, welche durch einen um den Zapfen (α) schwingenden Flachregulator verstellt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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