DE44097C - Neuerungen in der Regulirung dynamo-elektrischer Maschinen - Google Patents
Neuerungen in der Regulirung dynamo-elektrischer MaschinenInfo
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- DE44097C DE44097C DENDAT44097D DE44097DA DE44097C DE 44097 C DE44097 C DE 44097C DE NDAT44097 D DENDAT44097 D DE NDAT44097D DE 44097D A DE44097D A DE 44097DA DE 44097 C DE44097 C DE 44097C
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/1004—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with pulleys
Landscapes
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- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMI
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstthätige Regulirvorrichtung an dynamo-elektrischen
Maschinen, um in einer Leitung mit veränderlichem Widerstände einen constanten Strom
zu erzeugen, wobei der Kraftverbrauch im Verhältnisse zu der von der Dynamomaschine
verrichteten Arbeit sehr gering ist.
Die Erfindung bezweckt, den Motor durch die dynamo-elektrische Maschine selbst zu controliren.
In der beiliegenden Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Seitenansicht einer dynamo-elektrischen
Maschine und eines Treibrades, welches mit Ausgleich- und Regulirvorrichtung versehen
ist, durch welche die Dynamomaschine den Motor regulirt;
Fig. 2 das Riemengetriebe mit der Regulirvorrichtung in vergrößertem Mafsstabe;
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt in der Linie x-x der Fig. 2;
Fig. 4 eine andere Stellung der Regulirvorrichtung wie in Fig. 2.
Die Erfindung kann bei dynamo-elektrischen Maschinen jeder beliebigen Construction angewendet
werden.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Construction ist A die dynamo-elektrische Maschine,
deren Armaturwelle direct mittelst eines Riemens oder einer sonstigen Transmission mit einem
Rade D verbunden ist, welches auf der Treibwelle E des Motors sitzt, sich aber unabhängig
von derselben bewegen kann.
Auf die Welle E ist ein zweiarmiger Hebel F
aufgekeilt, dessen Enden mit dem Rade oder der Scheibe D durch Federn G derartig verbunden
sind, dafs ein ausgleichendes Hebelverhältnifs für die variirende Spannung oder
Drehung der Federn erzielt wird. Die Federn werden am besten an den Verbindungsstellen
mit dem Rade oder der Scheibe, wie in der Zeichnung veranschaulicht, mit geeigneten Stellvorrichtungen
versehen.
Das Excenter U, welches mittelst des Excenterringes hl und der Excenterstange H1 das
Absperr- oder sonstige Ventil der Dampfmaschine, Turbine oder anderen Motors regulirt,
ist mit dem Arme h an einem am Hebel F sitzenden Stifte i aufgehängt, wie in der Zeichnung
veranschaulicht ist. Das Excenter H ist mit einem Schlitze versehen, durch welchen die ■
Triebwelle E frei hindurchgeht.
Rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zu diesem Schlitze ist ein anderer Schlitz d angebracht,
in welchem ein an dem Rade oder der Scheibe D sitzender Stift dl sich bewegt. Bei
der in der Zeichnung dargestellten Construction geht der Stift dx durch einen in einem
der Hebelarme von F angebrachten bogenförmigen Schlitz, weil hier die gegenseitige
Lage der dargestellten Theile dieses erforderlich macht. Die Vorrichtung, um die aus dem
variablen Zuge der Federn resultirende Spannung der letzteren auszugleichen, zu vergröfsern
und zu verringern, besteht in einer solchen Anordnung eines Hebels F, dafs die Punkte,
an welchen die Federn mit den beiden Armen des Hebels F verbunden sind, näher oder
weiter vom Drehpunkte des letzteren entfernt
Claims (1)
- liegen, je nachdem die Spannung der Federn zu- oder abnimmt. Wie in den Fig. ι und 2 veranschaulicht, ist das Ende einer jeden Feder mit dem äufsersten Ende eines jeden Hebelarmes von F durch ein biegsames, aber nicht elastisches Band g verbunden, und ist jeder Hebelarm mit einer gebogenen Fläche f versehen, so dafs, wenn die gegenseitige Lage des Rades oder der Scheibe und des Hebels F die Ausdehnung der Federn variiren macht,-das Hebelverhältnifs von F sich ebenfalls entsprechend ändern wird, wie in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt ist.In den Fig. 1 und 4 sind die Federn angezogen und in ihrer ganzen Ausdehnung dargestellt. Das Hebelverhältnifs ist dementsprechend verringert, während in Fig. 2 die Federn nicht angezogen sind, und ist das Hebelverhältnifs dementsprechend vergröfsert.Wie ersichtlich, kann den gebogenen Flächen^/" eine solche Gestalt gegeben werden, dafs ein gleichförmiger Zug der Federn an dem Rade hervorgebracht wird, welches auch die Lage des Hebels F sein mag.Mit anderen Worten, der von den Federn zwischen der Treibwelle der Maschine und der Welle der Armatur ausgeübte Zug ist durch die oben beschriebenen Vorrichtungen zu jeder Zeit gleichförmig gemacht.Die Wirkungsweise der eben beschriebenen Regulirvorrichtung ist wie folgt:Angenommen, die Welle E des Motors bezw. die Hebel F rotiren mit einer bestimmten Geschwindigkeit; alsdann wird die Scheibe D mitgenommen, nachdem sich die Feder G dem in der Dynamomaschine zu überwindenden Widerstände entsprechend gespannt hat.Vermindert sich nun z. B. dieser Widerstand aus irgend einem Grunde, so wird in demselben Augenblicke eine Veränderung in der Spannung der Feder G und dadurch eine Verstellung der Scheibe D in Bezug auf Hebel F eintreten. Diese Verschiebung der Scheibe D wird mittelst des Stiftes dl auf das Excenter H übertragen und die Excentricität desselben verringert. Diese variable Excentricität wird nun in irgend einer Weise (z. B. dadurch, dafs das Excenter mit dem Expansionsschieber einer Maschine verbunden ist) benutzt, um auf den Gang des Motors einzuwirken.Patf. nt-Anspruch:Eine Regulirvorrichtung für Dynamomaschinen, bestehend in der Anordnung des auf der Haupttriebwelle des Motors befestigten Hebels F, welcher mit der lose auf der Welle sitzenden Antriebscheibe D durch Federn G gekuppelt ist, in Combination mit einem Excenter H1 welches einerseits durch Aufhängung am Hebel F, andererseits durch einen Stift dl der Scheibe D bei der Drehung beider Theile mitgenommen wird, wobei die Antriebwelle E durch einen Schlitz des Excenters H hindurchgeht, und die Regulirung dadurch erfolgt, dafs bei wechselndem Widerstände in der Dynamomaschine die hieraus resultirende Bewegungsdifferenz zwischen Scheibe D und Hebel F die Excentricität des Excenters H ändert und dadurch auf den Gang des Motors einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44097C true DE44097C (de) |
Family
ID=319357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44097D Expired - Lifetime DE44097C (de) | Neuerungen in der Regulirung dynamo-elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44097C (de) |
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0
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