DE72344C - Dampfmaschinen - Steuerung - Google Patents
Dampfmaschinen - SteuerungInfo
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- DE72344C DE72344C DENDAT72344D DE72344DA DE72344C DE 72344 C DE72344 C DE 72344C DE NDAT72344 D DENDAT72344 D DE NDAT72344D DE 72344D A DE72344D A DE 72344DA DE 72344 C DE72344 C DE 72344C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Steuerung hat den Zweck, bei constantem
Voreilwinkel beliebige Grade der Füllung von ο bis nahezu zur Vollfüllung zu erreichen.
Dies wird der Erfindung gemäfs dadurch ermöglicht, dafs ein auf die Steuerwelle fest
aufgekeiltes Excenter von einem drehbaren Ring umfafst wird, welcher mit einem nach
einem bestimmten Kreisbogen gekrümmten Arm eines Kulissenhebels derart gelenkig verbunden
ist, dafs jeder Lage des Ringes ein bestimmter Füllungsgrad entspricht, wobei die Verdrehung
des Ringes durch einen an die Regulirwelle angeschlossenen Lenker ohne Lageänderung
des Kulissenhebels bewirkt wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsarten der im Sinne des
Vorhergehenden construirten Steuerung dargestellt.
Fig. ι, 2 und 3 zeigen in Ansicht, Draufsicht und Querschnitt eine Steuerung, bei welcher
der drehbare Ring in den Excenterring gelegt ist.
Fig. 4 und 5 zeigen in Ansicht und Querschnitt eine solche Steuerung, bei welcher
dieser Ring zwischen das Excenter und dessen Ring gelegt ist.
Fig. 6, 7 und 8 stellen Ansicht, Draufsicht und Querschnitt der Steuerung mit voll ausgeführter,
vom Gleitstein umfafster Kulisse dar, und
Fig. 9 und 10 sind Ansicht und Querschnitt der Steuerung mit auf dem drehbarep
Ring frei aufliegendem Kulissenhebel.
Die Fig 11 stellt ein Diagramm dieser Steuerung für verschiedene Füllungsgrade von
ο bis 0,7 dar.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, ist auf der Steuerwelle W das Excenter A aufgekeilt, welches
von dem Excenterring B umschlossen wird, der mittelst des Winkelhebels C die
Zugstange des Ausströmventils bethätigt.
Der Excenterring wird concentrisch von einem drehbaren Ring -D umfafst, der
durch den Bolzen E mit zwei Gleitsteinen G gelenkig verbunden ist. Diese Gleitsteine
können sich in den Schlitzen des die Kulisse bildenden Gabelarmes F eines Hebels H ver-'
schieben, welcher um den Punkt J schwingt und an dessen anderem Arm K die Ventiloder
Schieberstange gelenkig angeschlossen ist. Die Kulisse F ist nach einem mit dem
Halbmesser A E beschriebenen Kreisbogen, dessen Mittelpunkt bei der Todtpunktstellung
der Excentermittelpunkt ist,, gekrümmt. An dem Bolzen E des drehbaren Ringes D
greifen ferner die Lenker L an, welche andererseits mit dem auf der Regulirwelle N
aufgekeilten Regulirhebel M in Verbindung steht. Die Drehung der Regulirwelle N wird
mittelst des Stellhebels O vom Regulator bewirkt.
Die Wirkungsweise dieser Neuerung ist folgende:
Wird die Regulirwelle N mittelst des Stellhebels O gedreht, so dafs letzterer in die
Lage O1 kommt, so beschreibt der Punkt P,
in welchem der Lenker L in den Regulir-
hebel M eingelenkt ist, einen Kreisbogen PP1
mit dem Halbmesser P N; der Regulirhebel kommt in die Lage M1 und die Gleitsteine G
werden sammt dem Ring D so weit verdreht, bis der Bolzen E nach .E1 gelangt, wobei die
Lage AE der o-Füllung, die Lage AE1 beispielsweise
der 0,7-Füllung entspricht.
Hierbei macht der Hebel H keine Bewegung, weil die Verdrehung um den Excentermittelpunkt,'
der gleichzeitig Mittelpunkt der Kulisse ist, stattfindet. Der Voreilwinkel α
des Excenters bleibt unverändert, weil das fest aufgekeilte Excenter bei der Verdrehung sich
nicht mitbewegt.
Auf diese Weise können also bei constantem Voreilen Füllungen von ο bis nahezu
Vollfüllung erreicht werden.
Die Theile LMN sind derart angeordnet, dafs der durch den Regulirhebel M beschriebene
Kreisbogen durch den Drehpunkt J des Kulissenhebels H hindurchgeht und eine
solche Lage hat, dafs für Füllungen, von 0,1 angefangen, die Gleitsteine G in der Kulisse F
während des Oeffnens und Offenhaltens des Ventils, also zur Zeit, als dieses unter Druck
steht, nahezu keine Gleitbewegung in derselben machen.
. So schwingt beispielsweise der der Endstellung E1 entsprechende Punkt der Kulisse
nach einem Kreisbogen, dessen Mittelpunkt der Drehpunkt des Hebels H und dessen Halbmesser
J E1 ist. Befinden sich die Gleitstücke G bezw. deren Bolzen E im Punkt E1
der Kulisse, so beschreibt der Bolzen infolge der Verstellung des Lenkers L einen Kreisbogen
, dessen Mittelpunkt P1 und dessen Halbmesser P1E1 ist. Diese beiden Kreisbogen
decken sich aber in denjenigen Theilen, welche dem Heben des Ventils entsprechen,
so dafs also eine Gleitbewegung nahezu ausgeschlossen ist.
Wie die Fig. 4 und 3 zeigen, kann der drehbare Ring D auch zwischen das Excenter
A und dem Excenterring B gelegt werden.
Anstatt den Arm des Kulissenhebels zu gabeln und in demselben die Kulissenschlitze
herzustellen, kann derselbe auch voll ausgeführt werden, in welchem Falle, wie die Fig. 6,
7 und 8 zeigen, nur ein Gleitstein angewendet wird, der den Arm umfafst. Selbstverständlich
mufs auch hier der Excentermittelpunkt der Krümmungsmittelpunkt des Armes sein. Die
letztere Anordnung kann endlich in der Weise, wie dies die Fig. 9 und 10 veranschaulichen,
abgeändert werden. Der gekrümmte Arm des Kulissenhebels H ruht hierbei frei auf dem
drehbaren Ring bezw. auf dem an demselben befestigten Gleitstein auf, was den Vortheil
hat, dafs der Kulissenhebel nur während der Füllungsperiode sich bewegt, sonst aber
ruhig stehen bleibt.
Selbstverständlich kann die beschriebene Anordnung auch für ein Ausströmventil benutzt
oder wiederholt werden, um bei constantem Vorausströmen die. Compression beliebig veränderlich
machen zu können.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Steuerung für Dampfmaschinen, bei welcher sowohl die von dem Excenter bewegte und ihre Bewegung auf ein Dampf-Ein- oder Auslafsorgan übertragende Kulisse, als auch der das Excenter mit der Kulisse verbindende Gleitstein entweder um ein und dieselbe Achse (z. B. bei der normalen Füllung) oder aber (z. B. bei einer mehr oder weniger von der normalen abweichenden Füllung) um zwei parallele Achsen schwingen, deren eine in einem kleineren Abstande als dem zwischen ihr und dem Kulissenstein bestehenden, zwischen dem letzteren und der anderen Achse liegt, zum Zwecke, durch vollständige oder nahezu vollständige Aufhebung der unbeabsichtigten Verschiebung des Steines in der Kulisse die gegenseitige Abnutzung des Steines und der Kulisse, sowie die ungünstige Rückwirkung der Steuerung auf den Regulator nahezu oder ganz zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72344C true DE72344C (de) |
Family
ID=345572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72344D Active DE72344C (de) | Dampfmaschinen - Steuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72344C (de) |
-
0
- DE DENDAT72344D patent/DE72344C/de active Active
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