DE33174C - - Google Patents

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DE33174C
DE33174C DENDAT33174D DE33174DA DE33174C DE 33174 C DE33174 C DE 33174C DE NDAT33174 D DENDAT33174 D DE NDAT33174D DE 33174D A DE33174D A DE 33174DA DE 33174 C DE33174 C DE 33174C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/14Valve adjustment by links or guide rods, e.g. in valve-gears with eccentric drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14·: Dampfmaschinen.
M. EDUARD KÖNIG in CHEMNITZ.
Ventilsteuerungen für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1884 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt einen Apparat dar, der es ermöglichen soll, bei allen Füllungsgraden von ι bis 90 pCt. einen nahezu constanten Ventilhub zu erreichen, wodurch bei kleinen Füllungsgraden die Drosselung des Dampfes vermieden wird.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem nach dem Radius der Aufsetzstütze r gebogenen Doppelhebel h, der mit der Ventilspindel ν direct und mit der Excenterstange a durch Hängeschienen b verbunden ist.
Zur Erreichung einer variablen Füllung ist beispielsweise hier eine Hackworth'sche Coulisse angewendet, welche auch bei den in den Patentschriften No. 5128 und 21092 dargestellten Steuerungen, wie auch bei der durch Patent No. 15808 geschützten Steuerung verwendet wurde. Von letzterer unterscheidet sich vorliegende Steuerung namentlich dadurch, dafs der Stein c nicht wie bei jener einseitig in einer schwalbenschwanzförmigen Nuth geführt wird, sondern, wie bei der ursprünglichen Hackworth'schen Coulisse, zu beiden Seiten in einer bügeiförmigen Coulisse mit quadratischer nachstellbarer Nuth gleitet. Durch Verlegung des Endpunktes der Excenterstange über den Ventilhebel, mit welchem sie durch kurze Hängeschienen b verbunden ist,' wird erreicht, dafs dieselbe bei Beginn der Ventileröffnung nur auf Zug beansprucht wird, während sie bei der unter No. 15808 patentirten Steuerung stets auf Druck bezw. Biegung beansprucht wird. Aufserdem wird hierdurch eine längere Zugstange überflüssig.
Mit der Verdrehung der Coulisse k wird gleichzeitig die Stütze r durch die Hebel Z1 und Z und die Verbindungsstange η in eine den jeweiligen Füllungsgraden entsprechende Lage gebracht, wodurch das Hebelverhältnifs des Doppelhebels h geändert und ein allerdings nicht genau constanter, aber für praktische Anforderungen constant zu nennender Ventilhub erreicht wird.
Die Stütze r mit dem Hebel Z1, der Verbindungsstange n, dem Hebel Z, der Coulisse k und dem Angriffshebel des Regulators bilden eine geschlossene Kette, welche die Einwirkung des Regulators erst, dann zugiebt, wenn der Doppelhebel h sich frei nach oben bewegt und die Stütze r verlassen hat.
Sonach wird die drehende Wirkung des Steines Z auf die Coulisse aufgehoben und die schädliche Rückwirkung auf den Regulator und das infolge dessen eintretende Zucken des ganzen Mechanismus vermieden.
Fig. 2 zeigt den vorigen Apparat unter Anwendung eines geraden Hebels s, bei welchem durch die Verschiebung des Aufsetzsteines i das Hebelverhältnifs von 5 auf ähnliche Weise wie in Fig. 1- verändert wird. Die variable Expansion ist hier durch einen Billgrammschen Lenker erreicht worden, welcher auch bei den in den Patentschriften No. 12078, ι 3771, 22763 dargestellten, sowie bei den unter No. 7691 und No. 14437 patentirten Steuerungen verwendet wurde. Der wesentliche Unterschied der vorliegenden Steuerung von
der unter No. 7691 bezw. No. 14437 Paten~ tirten besteht, ähnlich wie bei Fig. 1, in der Verlegung des Angriffspunktes der Excenterstange direct über den Ventilhebel s, mit welchem er durch Hängeschienen b verbunden ist. Hierdurch wird ebenfalls, wie bei Fig. 1, beim Anheben des Ventils die Excenterstange auf Zug beansprucht.
Fernere Unterschiede, sind folgende:
Bei der unter No. 7691 bezw. No. 14437 patentirten Steuerung ist die Kurbel k einseitig gelagert, ebenfalls der Lenker auf jene einseitig aufgehängt. Bei der vorliegenden Steuerung hingegen besteht der Lenkermechanismus aus zwei durch Bolzen Z verbundenen Kurbeln k, deren Welle w an beiden Seiten gelagert ist.
Bei Fig. 3 ist der Apparat an der in der Patentschrift No. 9082 dargestellten Steuerung angebracht. In ähnlicher Weise wird der Apparat an allen Steuerungen anbringbar sein, bei welchen die variable Expansion durch einen Billgramm'schen Lenker oder eine Hackworth'sche Coulisse erreicht wird.
Fig. 5 zeigt die schematische Darstellung von Fig. ι bei 0,1 Cylinderfüllung, Fig. 6 dieselbe bei 0,9 Füllung.
Fig. 7 zeigt die zweite Anordnung mit BiIlgramm'schem Lenker und geradliniger Verschiebung des Aufsatzsteines i bei 0,1 Cylinderfüllung, Fig. 8 bei 0,9 Füllung.
3. des Patentes Anordnung
Fig. 9 veranschaulicht das Ventilhebungsdiagramm bei verschiedenen Füllungsgraden.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    An Ventilsteuerungen für Dampfmaschinen, deren Füllungsgrade vom Regulator aus verstellt werden, und zwar insofern diese Steuerungen entweder:
    a) den durch Patent No. 15808 geschützten Mechanismus enthalten, oder
    b)" die durch Anspruch
    No. 14437 geschützte
    Steuerung ohne Berücksichtigung der in den letzten Worten dieses Anspruches gekennzeichneten Bewegungstheile der Ausströmventile enthalten,
    behufs Erreichung eines constanten Ventilhubes bei den verschiedenen Füllungsgraden die Einschaltung eines einerseits die Ventilstange bewegenden, andererseits von dem Steuerungsgetriebe bewegten Doppelhebels in das Getriebe der Steuerung, dessen Hebelverhältnifs gleichzeitig mit der Füllung vom Regulator geändert wird, entweder: ,
    ι. bei dem nach einem Kreisbogen gekrümmten Doppelhebel h, Fig. 1 und 3, durch Drehung der Aufsatzstutze r, deren Länge als Radius dem Kreisbogen von h entspricht, oder
  2. 2. bei dem geraden Doppelhebel s, Fig. 2, durch Verschiebung des Aufsatzsteines i.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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