DE894633C - Anordnung zur Regelung der Temperatur - Google Patents

Anordnung zur Regelung der Temperatur

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DE894633C
DE894633C DES13232D DES0013232D DE894633C DE 894633 C DE894633 C DE 894633C DE S13232 D DES13232 D DE S13232D DE S0013232 D DES0013232 D DE S0013232D DE 894633 C DE894633 C DE 894633C
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DE
Germany
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contact
relay
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contactor
switched
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Expired
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DES13232D
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English (en)
Inventor
Kurt Reber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/22Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element being a thermocouple
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1927Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors
    • G05D23/193Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces
    • G05D23/1932Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of a plurality of spaces
    • G05D23/1934Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of a plurality of spaces each space being provided with one sensor acting on one or more control means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung zur Regelung der Temperatur Bei der Regelung der Temperatur von elektrischen Öfen ist es häufig erforderlich, daß die Temperatur in verschiedenen Stellen des Ofens gemessen wird, um die an diesen Stellen befindlichen Heizvorrichtungen regeln zu können. Man kann für jede dieser Meßstellen einen besonderen Temperaturregler vorsehen. Das bedingt jedoch eine große Zahl derartiger Regler. Um dies zu vermeiden, hat man bereits einen Temperaturregler periodisch auf die verschiedenen Meßstellen, die die gleiche Solltemperatur haben, umgeschaltet. Hierfür hat man Impulskontaktregler in Verbindung mit einem Meßstellenumschalter verwendet. Diese Regler besitzen zwei Regelkontakte, einen für die Aufwärts-, einen für die Abwärtsregelung und einen weiteren Kontakt, der für die Weiterschaltung des Meßstellenumschalters dient. In bestimmten Zeitabständen werden Ist- und Sollwert miteinander verglichen, und je nachdem der Istwert größer oder kleiner als der Sollwert ist, wird der eine oder der andere der Regelkontakte kurzzeitig geschlossen. Hierdurch wird der zugehörigen Heizvorrichtung ein Impuls über den Meßstellenumschalter zugeleitet. In den gleichen Zeitabständen wird auch der dritte Kontakt kurzzeitig geschlossen. Er gibt damit ein Kommando zur Weiterschaltung des Meßstellenumschalters. Dieser Regler besitzt, wie erwähnt, drei Kontakte, was die Herstellung solcher Regler erschwert.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Regelung der Temperatur mit Hilfe eines Reglers, der auf verschiedene Meßstellen periodisch umgeschaltet wird, durchzuführen, und zwar unter Verwendung eines einfachen Reglers, der nur: einen als Dauerkontakt ausgebildeten Kontakt besitzt, der also nicht, wie der früher erwähnte Impulsregler, drei Kontakte hat. Bei derartigen Dauerkontaktreglern wird ebenfalls in bestimmten Zeitabständen selbsttätig die Stellung des Meßsystems, die im allgemeinen durch einen Zeiger gegeben ist, gegenüber einer Sollwertlage durch eine Abtastvorrichtung festgestellt. Liegt der Istwert unter dem Sollwert, so wird der Dauerkontakt, z. B. eine Quecksilberschaltröhre, geschlossen. Dieser Kontakt bleibt so lange geschlossen, bis bei der nächsten-oder einer späteren Abtastung festgestellt wird, daß der Istwert den Sollwert überschreitet. Dann wird der Kontakt geöffnet und bleibt so lange geöffnet, bis bei der nächsten oder einer späteren Abtastung festgestellt wird, daß der Sollwert unter dem Istwert liegt.
  • Gemäß der Erfindung wird nun im Zusammenhang mit einem derartigen Dauerkontaktregler- ein Kontaktgeber verwendet, welcher die Stellung des Dauerkontaktes abfragt und die Umschaltung des Reglers vornimmt. Es wird hierbei, um eine einwandfreie Abfrage zu erzielen, die Zeit vom Beginn der Umschaltung bis zum Beginn der Abfrage größer gewählt als die Zeit zwischen zwei Abtastungen des Reglers. Zweckmäßigerweise wird man nach Beendigung der Abfrage sofort die Umschaltung durchführen. Zur Umwandlung des Dauerkontaktes in einen kurzzeitigen Befehl kann ein Relais mit zwei Spulen vorgesehen werden, das- eine Nullage besitzt und das, je nachdem sein Umschaltkontakt die eine oder die andere Stellung einnimmt, einen Befehl zum Aufwärts- oder Abwärtsregeln gibt. Es erhält hierbei der Kontaktgeber zwei Kontakte, von denen der erste eine bestimmte Zeit lang geschlossen ist und-im Stromkreis der einen Spule des genannten Relais in Reihe mit dem Kontakt des Reglers liegt, während der zweite Kontakt des Kontaktgebers, der innerhalb der .Zeit, während der der erste Kontakt geschlossen ist, geschlossen wird, die zweite Spule des- genannten Relais unmittelbar an Spannung legt. Man kann aber auch zwei besondere Relais verwenden, deren .Spulen ähnlich geschaltet sind wie die beiden Spulen des vorgenannten Relais und wobei der Befehl -zum Höher-bzw. Tieferregeln jeweils über einen Ruhekontakt des einen und einen Arbeitskontakt des anderen Relais bzw. über einen Arbeitskontakt des ersten und einen Ruhekontakt des zweiten Relais erfolgt. Zur Umschaltung des Reglers kann man .einen Meßwertumschaltex unter Verwendung eines Klinkwerkes verwenden. Man kann aber auch eine Relaiskette vorsehen, die sowohl eine Umschaltung als -auch eine Befehlsweitergabe an die zugehörige Heizvorrichtung bewirkt. Eine derartige Relaiskette hat den Vorteil, daß die Zahl der Meßstellen beliebig vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, die zwei Ausführungsbeispiele zeigt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. i sind mit T, bis T6 die Thermoelemente der einzelnen - Meßstellen -bezeichnet. Der nur schematisch dargestellte Regler R besitzt ein Meßwerk Rs, das abwechselnd mit den einzelnen Thermoelementen T1, T2 'usw. verbunden wird. Mit y ist der schon erwähnte Dauerkontakt des Reglers, mit Rm ein Hilfsmotor im Regler bezeichnet, durch welchen in bestimmten Zeitabständen a die Stellung des Istwertzeigers des Reglers mit dem durch einen festen Zeiger eingestellten Sollwert in an sich bekannter Weise verglichen wird. Überschreitet der Istwert den Sollwert, so wird der Kontakt y geöffnet, unterschreitet er den Sollwert, so wird der Kontakt v geschlossen. Der Kontakt behält jeweils seine Lage bei, bis bei einer erneuten Abtastung derselben oder einer anderen Meßstelle festgestellt wird, daß nunmehr der Istwert vom Sollwert nach der anderen Seite abweicht. Die Abfrage der Stellung des Kontaktes des Reglers R in den festen Zeitabständen a erfolgt durch den Kontaktgeber K, der einen Hilfsmotor Km und zwei Kontakte k1 und k2 besitzt. Unten rechts ist in der Zeichnung dargestellt, daß der Kontakt k1 während einer Zeit t1 geschlossen ist. Innerhalb dieser Zeit ist während der Zeit t2 der Kontakt k2 geschlossen. Sobald beide Kontakte geöffnet sind, erfolgt, wie später dargelegt, die Umschaltung auf die neue Meßstelle, und nach Ablauf einer Zeit t wird der Kontakt k1 wieder geschlossen usw. Die Zeit t wird dabei so gewählt, daß sie größer ist als die Zeit a zwischen zwei Abtastunggen des Reglers R, d. h. die Zeit, die durch den Hilfsmotor Rm bestimmt ist und nach einem Vergleich des Istwertes mit dem Sollwert des Reglers vergeht, bis ein neuer Vergleich stattfindet. Zur Umwandlung des Dauerkontaktes in kurzzeitige Kommandos dient das Relais B mit den beiden Spulen B1 und B2 und dem Umschaltkontakt b. Dieser Umschaltkontakt nimmt die dargestellte Mittellage ein, sowohl wenn beide Spulen nicht erregt als auch wenn beide Spulen gleichzeitig erregt sind. Die Spule B1 liegt in Reihe mit den Kontakten k1 und y an einer Spannungsquelle Sp, die Spule B2 liegt über den Kontakt k2 unmittelbar an der Spannungsquelle.
  • Der Meßstellenumschalter ist mit U bezeichnet. Er besitzt eine Spule U1 und drei: Kontaktgruppen, deren Kontaktarme jeweils beim Aberregen der Spule Ui um einen Schritt im Uhrzeigersinn fortgeschaltet werden. Die Kontakte der ersten Kontaktgruppe sind mit u11 bis u16, die der zweiten mit u21 bis u26 und die der dritten mit u31 bis u36 bezeichnet. Die Kontakte der ersten Gruppe dienen dazu, das vom Kontakt b gegebene Kommando an das jeweils zugehörige Hilfsschütz Hl bzw. H2 usw. zu geben, das seinerseits über den Kontakt hl bzw. h2 das Schütz Si bzw. S2 usw. erregt bzw. aberregt. Diese schalten die Heizwiderstände an den einzelnen Meßstellen. Jedes Hilfsschütz besitzt noch einen Widerstand W1 bzw. W2 usw., der dazu dient, das einmal eingeschaltete Hilfsschütz selbst zu halten, -bis nach Erreichender Solltemperatur die Schützspule über den Umschalter U kurzgeschlossen wird. Die zweite Kontaktgruppe u21, u22 usw. dient zum Einschalten eines optischen Signals bzw. einer Lampe L1, L2 usw., durch die jeweils angezeigt wird, welche Meßstelle eingeschaltet ist. Die Kontakte u31, U,2 usw. der dritten Gruppe dienen zum Anschluß der Meßspule Rs des Reglers R an die Thermoelemente T1, T2 usw.
  • Es sei angenommen, däß der Schalter Sn, durch welchen Spannung an die Anordnung gelegt wird, eingeschaltet ist und daß die Kontakte die in der Abbildung dargestellte Lage einnehmen, also daß der Umschalter U die Messung der Stelle T2 vorbereitet hat. Wird nun durch den Kontaktgeber K der Kontakt k1 geschlossen, während der Kontakt k2 noch geöffnet ist, so erfolgt, wenn der Kontakt y ebenfalls geschlossen ist, weil die Thermostelle T2 zu kalt ist, die Erregung der Spule B1, und der Kontakt b macht nach rechts Kontakt. Dadurch wird über diesen Kontakt sowie über den Kontakt u12 die Spule des Hilfsschützes H2 an Spannung gelegt, das seinen Kontakt h2 schließt und damit die Einschaltspule des Schützes S2 erregt, welches den Stromkreis für die zugehörige Heizvorrichtung schließt. Durch Schließen des Kontaktes h2 wird gleichzeitig über den Widerstand W2 ein Selbsthaltestromkreis für das Hilfsschütz H2 geschlossen. Nach ' einer bestimmten Zeit wird durch den Kontaktgeber K der Kontakt k2 geschlossen. Dadurch wird die Spule B2 erregt, und der Kontakt b kehrt in die Mittellage zurück, da jetzt beide Spulen erregt sind. Nach kurzer Zeit werden durch den Kontaktgeber beide Kontakte k1 und k2 geöffnet. Durch das Schließen des Kontaktes k1 ist auch die Spule U1 des Schrittschaltwerkes des Meßstellenumschalters U erregt worden, und sobald der Kontakt k1 öffnet, werden die Kontaktarme des Schrittschaltwerkes um einen Kontakt im Uhrzeigersinn verstellt. Das Meßwerk des Reglers R wird nunmehr mit dem Thermoelement T3 verbunden, ebenso wird die Lampe L3 eingeschaltet, und nach Ablauf der Zeit t wird wiederum der Kontakt k1 und hierauf k2 geschlossen und nunmehr die jetzige Stellung des Dauerkontaktes abgefragt und der so entstehende Befehl auf das Schütz H3 geleitet.
  • Es war bisher angenommen worden, daß der Kontakt y geschlossen ist. Ist bei Schließen des Kontaktes k1 der Kontakt r offen, so wird die Spule B1 nicht erregt. Sobald dann der Kontakt k2 geschlossen ist, wird die Spule B2 erregt und der Kontakt b nach links umgelegt. Dadurch wird die Spule des Hilfsschützes kurzgeschlossen, so daß es, falls es angezogen war, abfällt.
  • Meßstellenumschalter werden normalerweise nur für eine bestimmte Anzahl von Meßstellen gebaut. Bei geringerer Anzahl von Meßstellen kann man einzelne Meßstellen doppelt abtasten. Unter Umständen ist aber die für die einfach abgetastete Meßstelle dadurch auftretende Zeitverzögerung störend. Ist jedoch die Zahl der Meßstellen größer, dann muß man zu Neukonstruktionen greifen. Alle diese Schwierigkeiten werden dadurch vermieden, daß man an Stelle des Meßstellenumschalters eine Relaiskette vorsieht. Ein Ausführungsbeispiel dafür ist in Fig. 2 dargestellt.
  • Soweit die Teile mit denen der Fig. r übereinstimmen, sind die gleichen Bezugszeichen gewählt. Zum Unterschied von der Anordnung nach Fig. r sind an Stelle des Relais B zwei Relais Cl und C2 getreten, die je einen Ruhekontakt ei, bzw. c22 und einen Arbeitskontakt cl, bzw. c21 besitzen. Der Kontaktgeber K hat bei dieser Anordnung vier Kontakte kl bis k4, die in der rechts unten dargestellten Art nacheinanderschalten. Über den Kontakt k1 und den Kontakt y des Reglers wird die Spule des Relais Cl an Spannung gelegt, über den Kontakt k2 die Spule des Relais C2. Wie die Darstellung der Kontaktzeiten zeigt, erfolgt das Schließen des Kontaktes k2 innerhalb der Zeit, in welcher der Kontakt k1 geschlossen ist. Die Kontakte k3 und k4 dienen zum Umschalten der Relais F1, F2 bis F5, welche die Aufgabe haben, die Umschaltung des Meßwerkes durchzuführen, die zugehörige Lampe einzuschalten und den Befehl an den zugehörigen Schalter S1 bis S5 zu geben, die im Ausführungsbeispiel der Fig.2 unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung von Hilfsschützen H, wie in Fig. z betätigt werden. Der Kontakt k3 wird nach Öffnen der Kontakte k1 und k2 geschlossen, der Kontakt k4 nach Öffnen des Kontaktes k3. Nach der Zeit t erfolgt dann wieder die Schließung des Kon= taktes k1, und das Spiel wiederholt sich von neuem.
  • Jedes Relais F besitzt zwei Spulen F11, F12, F21, F22 usw. und vier Kontakte. f11, f12, f13, f14 bzw. f21, f22 usw., von denen die mit dem zweiten Index z, 2 und 3 geschlossen sind, wenn die rechte Spule F" bzw. F21 usw. erregt ist, während der Kontakt mit dem zweiten Index q. geschlossen ist, wenn die linke Spule F12 bzw. F22 usw. erregt ist. Über den Kontakt fll bzw. f21 usw. erfolgt der Anschluß des Meßwerkes Rs des Reglers an die Thermoelemente T1, T2 USW, Über den Kontakt f12 bzw. f22 bzw. f32 USW. in Reihe mit dem Kontakt k4 des Kontaktreglers K erfolgt die Erregung der Spule F52 bzw. F12 bzw. F22 usw. Der Kontakt f1, bzw. f23 usw. dient je nach Stellung der Relais Cl und C2 zum Erregen bzw. Entregen der Schützspulen S1 bzw. S2 usw. Der Kontakt f14 bzw. f24 usw. dient im Zusammenhang mit dem Kontakt f22 bzw. f32 usw. zum Erregen der Spule F31 bzw. F41 usw. Über die Kontakte fit bzw. f22 USW-erfolgt noch die Einschaltung der entsprechenden Anzeigevorrichtung L1, L2 USW, Es sei angenommen, daß der Schalter Sn geschlossen ist, ebenso der Kontakt y, und daß die Relais die in der Zeichnung dargestellte Schaltlage einnehmen, d. h. daß die Meßstelle T3 an der Reihe ist und daß deren Temperatur zu niedrig ist. Wird nun-. mehr der Kontakt k1 geschlossen, so wird das Relais Cl erregt. Es schließt seinen Kontakte" und öffnet den Kontakt c11. Über die geschlossenen Kontakte c22 und c12 und den geschlossenen Kontakt f 33 erfolgt nunmehr die Erregung der Spule des Schützes S3, so daß dieses anzieht und den zugehörigen Heizwiderstand einschaltet. Über seinen Hilfskontakt s3 und den Widerstand W3 hält es sich selbst. Wenn kurz darauf der Kontakt k2 des Kontaktreglers K schließt, wird die Spule des Relais C2 erregt. Dadurch kommt das Relais C2 zum Ansprechen und öffnet seinen Kontakt c22 und schließt seinen Kontakt c21, so daß die Erregung der Spule des Schützes S3 über die Kontakte f33 bis c22 unterbrochen wird. Das Schütz hält sich aber, wie bereits erwähnt, selbst über den Kontakt s3. Nach Öffnen der Kontakte k1 und k2 wird der Kontakt k3 geschlossen. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen von dem einen Pol des Netzes über den Kontakt k3, den geschlossenen Kontakt f24 des Relais F2, die Spule F41 des Relais F4 und den geschlossenen Kontakt f32 des Relais F3 zum anderen Pol des Netzes. Das Relais F4 wird dadurch nach rechts umgelegt. Durch Schließen seines Kontaktes f41 wird nunmehr das Thermoelement T4 parallel zum Thermoelement T3 an-die Meßspule des Reglers R angeschlossen. Wird nunmehr der Kontakt k3 geöffnet und,der Kontakt k4 geschlossen, so wird über diesen Kontakt und den nunmehr geschlossenen Kontakt f42 die Spule F32 des Relais F3 erregt, so daß dieses in die linke Schaltstellung gelangt. , Dadurch wird das Thermoelement T3 abgeschaltet, ebenso auch die Lampe L3.
  • Die Schaltung ist also so getroffen, daß die Umschaltung eines Relais mit der Ordnungszahl n in die Lage, in welcher es die Reglerspule mit der zugehörigen Meßstelle verbindet, nur erfolgen kann, wenn das (n-2)-te Relais die Lage einnimmt, in welcher die zugehörige Meßstelle abgeschaltet ist. Es w_ ird ferner das (n-i)-te Relais nur dann in die Lage- umgelegt, in welcher die Meßstelle abgeschaltet ist, wenn das n-te Relais bereits die Lage eingenommen hat, in welcher die zugehörige Meßstelle eingeschaltet ist.
  • Wenn der Kontakt r offen ist, so erfolgt beim Schließen des Kontaktes k1 keine Erregung des Relais Cl. Wenn jedoch dann der Kontakt k2 schließt, wird das Relais C2 erregt, und es wird nunmehr über die geschlossenen Kontakte c21 und cu und den Kontakt f13 bzw. f23 bzw. f33 usw: die Spule des entsprechenden Schützes kurzgeschlossen, dessen zugehörige Meßstelle am Regler angeschlossen ist, so daß das Schütz, falls es eingeschaltet war, abfällt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:-i. Anordnung zur Regelung der Temperatur mit Hilfe eines Reglers, der periodisch auf verschiedene Meßstellen umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Regler (R) mit nur einem Dauerkontakt (r), bei dem die Lage des Meßsystems in bestimmten Zeitabständen (a) (Zeit zwischen zwei Abtastungen) kontrolliert und danach der Dauerkontakt eingestellt wird, und ein Kontaktgeber (K), welcher die Stellung -des Dauerkontaktes abfragt und die Umschaltung des Reglers vornimmt, vorgesehen sind und daß die Zeit (t) vom Beginn der Umschaltung bis zum Beginn der Abfrage größer ist als die Zeit (a) zwischen zwei Abtastungen des Reglers.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach Beendigung der Abfrage die Umschaltung vorgenommen wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. i) zur Umwandlung des Dauerkontaktes in kurze Befehle zwei Kontakte (hl, k2) am Kontaktgeber und ein Relais (B) mit einer Nullage und zwei Schaltspulen (B1, B2) vorgesehen sind und daß zunächst übenden ersten Kontakt (k1) und den Kontakt des Reglers (y) die eine Spule (B1) -an Spannung gelegt wird, hierauf über den zweiten Kontakt (k2) die zweite Spule (B2) unmittelbar an Spannung gelegt wird und daß hierauf erst beide Spulen gleichzeitig abgeschaltet werden. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß (Fig. 2) zur Umwandlung des Dauerkontaktes in kurze Befehle zwei Kontakte am Kontaktgeber und zwei Relais (Cl, C2) vorgesehen sind, wobei zunächst über den ersten Kontakt (k1) des Kontaktgebers (K) und den Dauerkontakt (y) des Reglers das erste Relais (C2) an Spannung gelegt wird, hierauf über den zweiten Kontakt (k2) das zweite Relais (Cl) unmittelbar an Spannung gelegt wird, worauf beide Relais entregt werden, und daß das Kommando für die eine Regelrichtung über einen Arbeitskontakt (c12) des ersten und einen Ruhekontakt (c22) des zweiten Relais, das Kommando für die andere Regelrichtung- über einen Ruhekontakt (c11) des ersten und einen Arbeitskontakt (c21) des zweiten Relais gegeben wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. i) über den ersten Kontakt (k1) des Kontaktgebers (K) gleichzeitig die Spule des Magneten eines Meßstellenumschalters (U) erregt wird, wobei bei Unterbrechen der Erregung der Schalter um einen Schritt weitergeschaltet wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Relaiskette, durch welche jeweils der Regler an die folgende Meßstelle angeschlossen wird, bevor die vorhergehende abgeschaltet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 2) jedes Relais (F1 bis F5) der Kette zwei Spulen (F", F12) und mindestens zwei Hilfskontakte (f12, f14) besitzt, die mit zwei Hilfskontakten (k3, k4) des Kontaktgebers (K) und den Hilfskontakten (f44 bis. f52) der anderen Relais so zusammengeschaltet sind, daß eine Umschaltung des n-ten Relais in die Lage (F" erregt), in welcher die zugehörige Meßstelle (T1) mit dem Regler (R) verbunden ist, nur erfolgen kann, wenn das (n-2)=te Relais (F4) eine Lage einnimmt, in welcher die diesem Relais zugeordnete Meßstelle vom Regler abgeschaltet ist und das (n-i)-te Relais (F5) eine Lage einnimmt, in welcher die zugeordnete Meßstelle eingeschaltet ist, und daß das (n-i) -te Relais in die Lage, in welcher die diesem Relais zugeordnete Meßstelle abgeschaltet ist, nur umgeschaltet werden kann, wenn das n-te Relais die Lage- einnimmt, in welcher die diesem Relais zugeordnete Meßstelle an den Regler angeschlossen ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2770420A (en) * 1955-07-29 1956-11-13 Kenneth P Potter Multiple temperature control device
DE1239509B (de) * 1962-08-25 1967-04-27 Scragg & Sons Anordnung zur Temperaturregelung mit einer Vielzahl von Heizern
DE1690569B2 (de) * 1968-01-25 1971-06-03 Holzer Patent Ag Steuereinrichtung fuer die aufladung von waermespeicheroefen
US3633820A (en) * 1968-12-21 1972-01-11 Matthias Ludwig Industrieofenb Furnace installation with commutative control system

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