DE281340C - Regelwerk fuer motorbogenlampen - Google Patents
Regelwerk fuer motorbogenlampenInfo
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- DE281340C DE281340C DE1913281340D DE281340DA DE281340C DE 281340 C DE281340 C DE 281340C DE 1913281340 D DE1913281340 D DE 1913281340D DE 281340D A DE281340D A DE 281340DA DE 281340 C DE281340 C DE 281340C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0042—Mounting; Connecting
- H05B31/0045—Mounting; Connecting of individual lamps; Associated impedances
Landscapes
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 281340 KLASSE 21/. GRUPPE
Regelwerk für Motorbogenlampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1913 ab. Längste Dauer: 27. Juni 1927.
Die Erfindung betrifft eine Motorbogenlampe, insbesondere für Scheinwerfer, nach
Patent 259243. Sie bezweckt vornehmlich, die Geschwindigkeit des Antriebsmotors des Regelwerks
bei Nähern der Elektroden verschieden von der bei Entfernung der Elektroden nach
erfolgter Zündung zu gestalten. Und zwar ist es besonders zweckmäßig, die Näherungsgeschwindigkeit größer als die Entfernungs-
geschwindigkeit zu wählen. Reißt der Lichtbogen infolge Erschütterungen ab, so wird
durch die Erfindung die Zeit verkürzt, die zur Zusammenführung der Elektroden notwendig
ist, während das darauf erfolgende Auseinanderziehen zum Zweck einer sicheren Lichtbogenbildung
langsamer geschieht.
Zur Erreichung dieses Zweckes kann durch ein vom Strom oder von der Spannung der
Bogenlampe oder beiden zugleich abhängiges Relais mittelbar oder unmittelbar vor das
Feld des Motors ein Widerstand geschaltet und so seine Geschwindigkeit beim Nähern
der Elektroden vergrößert werden, während dieser Widerstand beim Entfernen der Elektroden
ausgeschaltet wird. Ist im besonderen bei annähernd normaler Spannung am Lichtbogen
vor den Anker des Motors ein Widerstand geschaltet, so kann durch ein Relais dieser Widerstand beim Nähern der Elektroden
ausgeschaltet und der Motor unmittelbar an die Netzspannung gelegt werden, wodurch eine
weitere Steigerung seiner Geschwindigkeit erzielt wird. Selbstverständlich wäre es möglich,
auch andere bekannte Mittel zur relativen Steigerung der Geschwindigkeit des Motors
beim Nähern der Elektroden zu verwenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
schematisch dargestellt. Wie im Hauptpatent ist α ein Relais, b dessen Anker, c eine dem
Zug des Relais α entgegenwirkende Feder, d
die Betriebsmaschine, β, f, g Widerstände, h
und i Spulen eines Umschalterrelais, k und I
die Elektroden, m der Antriebsmotor des Regelwerks, η der Hauptschalter, -p die Spule und
q der Anker eines Steuerrelais, r und s Kontakte je im Stromkreis der Spulen h und i,
t die Feldwicklung des Motors m. ν möge ein Widerstand sein, der vor das Feld des Motors
gelegt werden kann.
Ist der Lichtbogen abgerissen, so wird Spule f Anker q anziehen, der Kontakt r
schließen wird. Spule h erhält dadurch Strom und zieht Kontaktzungen h' an, deren eine
nun bei 2 Kontakt gibt. Dadurch ist vor die Feldwicklung t Widerstand ν geschaltet, während
der Motoranker m über Kontakte 2, 6 und 4 unmittelbar an die Netzspannung gelegt
ist. Ist die Zündung durch Berühren der Elektroden k und I eingeleitet, so wird
Spule u Anker q mit Kontakt s in Berührung bringen. Spule i erhält dadurch Strom und
zieht Kontaktzungen i' an, während Kontaktzungen h' schon vorher in ihre ursprüngliche
Lage zurückgekehrt sind. Widerstand ν ist nun über Kontakt 1 kurzgeschlossen, während
Motoranker m über Kontakte 5 und 3 und
Widerstand g (der bei Berührung der Elektroden kurzgeschlossen sein kann) an das Netz
gelegt ist. Mit zunehmender Spannung wird der Kurzschluß des Widerstandes g wieder
aufgehoben.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ■i. Regelwerk für Motorbogenlampen nach Patent 259243, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zündung die Geschwindigkeit der Zusammenführung der Elektroden durch geeignete Mittel, etwa durch Beeinflussung des Motors unter Zwischenschaltung eines Relais, künstlich erhöht wird.
- 2. Regelwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorgeschwindigkeit beim Nähern der Elektroden durch Feldschwächung erhöht wird.
- 3. Regelwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zündung zwecks rascher Näherung der Elektroden ein Widerstand vor das Motorfeld geschaltet und bei der Berührung der Elektroden wieder ausgeschaltet wird, und daß nach Entfernung der Elektroden voneinander und nach Erreichung eines bestimmten Spannungswertes der Widerstand wieder eingeschaltet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE259243T | 1912-06-28 | ||
| DE281340T | 1913-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281340C true DE281340C (de) | 1914-12-29 |
Family
ID=537089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913281340D Expired DE281340C (de) | 1912-06-28 | 1913-10-31 | Regelwerk fuer motorbogenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281340C (de) |
-
1913
- 1913-10-31 DE DE1913281340D patent/DE281340C/de not_active Expired
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