DE894441C - Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes fuer Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke - Google Patents

Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes fuer Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke

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DE894441C
DE894441C DEH1438A DEH0001438A DE894441C DE 894441 C DE894441 C DE 894441C DE H1438 A DEH1438 A DE H1438A DE H0001438 A DEH0001438 A DE H0001438A DE 894441 C DE894441 C DE 894441C
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DE
Germany
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nozzle
regulator
valve
gas
spindle
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Expired
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DEH1438A
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English (en)
Inventor
Willy Homann
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HOMANN WERKE
Original Assignee
HOMANN WERKE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/48Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines Gasstromes für Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab-sperren und Regeln eines Gasstromes für Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke. Es ist bei derartigen Vorrichtungen bereits idie Anordnung einer Düse bekannt, durch die ein Strahl des Brenngases derart in der N'ä'he einer mit der Außenluft in Verbindung stehenden Öffnung austritt, (daß !dieser Gasstrahl Luft ansaugt. Danach wird Idas Gemisch aus Brenngas und Luft :durch ein sich allmählich erweiterndes Rohr, das im allgemeinen als Mischrohr bezeichnet wird, geführt, in dem sich das Gas mit der Luft mischt, worauf dieses brennbare Gemisch beim Austritt aus dem Brenner oder Mischrohr nach Entzündung zur Verbrennung gelangt. Meist wird diesem brennbaren Gemisch im Augenblick des Austritts aus ,dem Misehrohr oder dem Brenner weitere Luft zugesetzt, die zum Unterschied von, den zuerst genannten Primärluftmengen als Sekundärluft bezeichnet wird.
  • Eine wesentliche Aufgabe derartiger Vorrichtungen besteht darin, dem Brenngas stets eine ausreichende Luftmenge zuzuführen, so daß eine vollkommene Verbrennung mit keinem oder nur verschwindend kleinem Gehalt an C O sichergestellt ist. Der für diese vollkommene Verbrennung erforderliche Luftüberschuß muß andererseits so gering wie möglich gehalten werden, um eine möglichst hohe Temperatur der Verbrennungsgase zu erreichen. Die Luft und insbesondere die Primärverbrennungsluft, die mittels der Düse aus der äußeren Umgebung angesaugt wird, muß sich außerdem vor der Entzündung und Flammenbildung so vollkommen mit dem Brenngas gemischt haben, daß sich bei entl.euchteter und verhältnismäßig kurzer Flamme ein Höchstwert an Flammentemperatur ergibt.
  • Diese Aufgaben werden von den bekannten Vorrichtungen zum Absperren und Regeln eines Gasstromes für Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke nur unvollkommen erfüllt. Bei all diesen Vorrichtungen ist es zwar gelungen, die beschriebene Aufgabe bei Großstellung der Flamme, also bei höchstem Gasverbrauch, zu erfüllen. Schwieriger war schon die Lösung der Aufgabe bei der Kleinststellu,ng mit geringstem Gasverbrauch. Aber auch hier sind schon befriedigende Lösungen erreicht worden., wenn euch mit einem zusätzlichen Aufwand an Mitteln, die d ie Vorrichtung insgesamt schon stark komplizierten. Die bekannten Vorrichtungen weisen aber den Nachteil auf, daß die Aufgabe einer vollkommenen Verbrennung mit entleuchteter Flamme und hoher Temperatur in den Zwischenstellungen der Absperr- und Regelvorrichtung zwischen oder Größenstellung und der Kleinststellung nicht oder völlig unbefriedigend gelöst ,worden ist.
  • Die Fähigkeit des austretenden Gasstrahles, seine Verbrennungsluft anzusaugen, hängt im wesentlichen von seiner Geschwindigkeit ab. Wenn nun die für den Austritt des Gasstrahles vorgesehene Düse für die größte Gasmenge bemessen. worden ist, ist der Düsenquerschnitt bei geringeren Gasmengen so .groß, daß die Geschwindigkeit des Gasstrahles zu gering wird, um die für seine Verbrennung notwendige Luft anzusaugen. Dem Brenngas wird also zu wenig Primärluft zugeführt, so daß sich bei Kleinerstellung der Absperr- und Regelvorrichtung eine nicht entleuchtete Flamme mit geringer Flammentemperatur ergibt. Man hat versucht, diesen Nachteil durch die Verwendung eines Doppelbrenners auszugleichen, bei dem die Gasmenge für die Großstellung und für die Kleinststellung den Hahn aus zwei verschiedenen Ausgängen verläßt und somit die Kleinstellung eine getrennte Düse mit kleinerer Bohrung erhalten kann. Diamit ist es aber notwendig, im Brennkörper und- Brenn@endeckel getrennte Gaskanäle für Groß- und Kleinstellung auszuführen. ' Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen das Hahnküken so angeordnet ist, daß die Menge für die Kleinstellung axial an der unteren Kükenfläche (abgestumpfter Kegel) austritt, so daß dieser. Austrittsquerschnitt der besonderen Düse für die Kleinstellung entspricht. Damit wird zwar in der Kleinstellung. die gewünschte gut entleuchtete Flamme erreicht, aber unmittelbar im Anschluß zur Großstellung strömt das zusätzliche Gas bei dieser kleinen Kükenbohrung vorbei, so daß sich zwischen der Großstellung und der Kleinstellung ein großer Bereich ergibt, bei dem infolge nicht genügender Primärluftzuführung die Flamme nicht genügend entleuchtet ist und in stärkerem Maße unvollständige Verbrennung auftritt.
  • Erfindungsgemäß werden die beschriebenen Nachteile dadurch beseitigt, daß von einem gemeinsamen Betätigungsglied aus zwei hintereinandergeschaltete Vorrichtungen zum Regeln und Absperren des Gasstromes bedient werden, von denen die erste Vorrichtung, die im .nachfolgenden auch als Mengenregler bezeichnet ist, zum Absperren und Regeln der Gasmenge; und- die zweite Vorrichtung, die im nachfolgenden auch als Düsenregler bezeichnet und der ersten nachgeschaltet ist, zum Regeln des Düsenquerschnittes in Abhängigkeit von der jeweils durchströmenden Gasmenge dient. Auf diese Weisist es möglich, denDüsenquerschnitt über den ganzen Regelbereich der sich verändernden Gasmenge anzupassen, so daß stets die Geschwindigkeit des Gasstrahles so eingerichtet werden kann, daß er gerade eine solche Luftmenge ansaugt, daß sich im wesentlichen ein konstantes Brennstoff-Luft-Verhältnis ergibt. Besonders günstig wirkt sich der Umstand aus, daß dieser Fortschritt nur mit einfachen Mitteln erreicht wird, ohne daß zusätzliche Gas- und Luftkanäle angeordnet werden müssen.
  • Vorzugsweise sind der Mengenregler und'. der Düsenregler in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, um die Herstellungskosten zu vermindern und,die gesamte Konstruktion zu vereinfachen und u ver gen. Insbesondere ergibt sich auch auf z *billi diese Weise auf einfachste Art eine gemeinsame Betätigung dieser besden Regler. Erfindungsgemäß sind der Mengenregler und der Düsenregler auf einer gemeinsamen Spindel angeordnet. Hierbei ist vorzugsweise der Mengenregler als Ventil ausgebildet, wobei insbesondere d.ie Ausbildung des Ventils als Tellerventil in Betracht gezogen wird. Dieses Ventil bietet im Vergleich zu den sonst meist üblichen Hähnen den Vorteil, daß es weitaus leichter .dichtgehalten werden kann als ein Schieber oder ein Hahn normaler Bauart.
  • Vorzugsweise wird das Ventil durch eine Feder auf seinen Sitz gedrückt, wobei die Vorrichtung zu seiner Betätigung nur entgegen der Wirkung der Feder auf das Ventil zu wirken vermag. Auf diese Weise wird erreicht, idaß die Betätigungsvorrichtung nicht zwangsläufig mit dem Mengenregler und deni Düsenregler verbunden ist, so. daß die Betätigungsvorrichtung :die Stellung dieser beiden Regler nicht nachteilig zu beeinflussen vermag.
  • Es empfiehlt sich gemäß der Erfindung, den Düsenregler mit einer Ventilnadel zu versehen, die mit der Düsenöffnung zusammenarbeitet. Hierbei wirkt sich besonders günstig aus, daß, die Düsennadel unter Umständen so. eingerichtet werden kann, .daß sie in der Absperrstellung des Düsenreglers etwas in die Düsenöffnung eintaucht. Auf diese Weise ist es möglich, eine Schließstellung sowohl für den Düsenregler als auch für den Mengenregler bei gemeinsamer Ventilspindel sicherzustellen, ohne daß die Schließstellung des einen Reglers durch die des anderen nachteilig beeinflußt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die gemeinsame Ventilspindel mittels eines durch eine Welle betätigten Exzenters bewegt, die drehbar senkrecht zur Achse der Ventilspindel gelagert ist. Hierbei ist vorzugsweise die Ventilspindel mit einer lose um ihre Achse drehbar gelagerten Scheibe versehen, auf die außerhalb ihrer Drehachse der Exzenter einwirkt. Die Tatsache, daß auf diese Weise das Ventilbetätigungsglied etwas exzentrisch an der Ventilspindel angreift, wirkt sich hier nicht ungünstig aus, da sich beim Erfindungsgegenstand eine derart große Entfernung der beidenFührungsstellen voneinander ergibt, daß ein Verkanten der Ventilspindel während ihrer Bewegung völlig ausgeschlossen ist.
  • Es empfiehlt sich, den größten Querschnitt des Düsenreglers etwas kleiner als den größten Querschnitt der Düsenöffnung auszuführen. Bei geschlossenem Mengenregler taucht dann,die Ventilnadel des Düsenreglers etwas in die Düsenöffnung ein, so daß das Tellerventil des Mengenreglers sich unbeeinflußt durch den Düsenregler auf seinen Sitz zu legen vermag. Die Ventilnadel des Düsenreglers braucht auch in dieser Stellung nicht völlig dicht abzuschließen, da die Gasmenge schon durch den Mengenregler abgesperrt worden ist.
  • Erfindungsgemäß ist außerdem zwischen dem Mengenregler und dem Düsenregler eine einstellbare Vorrichtung zum Drosseln des Gasdurchtritts vorgesehen. Auf diese Weise ist es möglich, die bei Größtstellung des Ventilbetätigungsgliedes durchfließende Gashöchstmenge dem jeweilig zur Verfügung stehenden Gasdruck anzupassen. Diese Einstellung erfolgt einmalig und hat mit der Regelaufgabe des Ventils nichts zu tun.
  • Bei einer Ausführungsform dieses Gedankens besteht die einstellbare Drosselvorrichtung aus zwei Scheiben mit Fenstern, von denen die eine einstellbar ist und deren gegenseitige Stellung infolge mehr oder minder starker gegenseitiger Überdeckung der Fenster den Gasdurchtrittsquerschnitt festlegt. Vorzugsweise ist hierbei in der einen mit Fenstern versehenen Scheibe die Düse vorgesehen, während die andere mit Fenstern versehene Scheibe, die der ersten gegenüber dreh- und einstellbar ist, die ein.° Führung für die Ventilspindel trägt.
  • Bei dieser Ausführungsform wirkt sich die Tatsache günstig aus, daß die Ventilnadel bei voll geöffnetem Mengenregler nicht in die Düsenöffnung eintaucht, so daß die Axialstellung des mit der Düsenöffnung versehenen Teils verändert werden kann, ohne den vollen Austrittsquerschnitt der Düsenöffnung zu verändern. Ein gewisser Nachteil dieser Ausführungsform besteht jedoch darin, daß diese zusätzliche Regelung schon vor der eigentlichen Düsenöffnung vorgenommen wird, so daß an der Düsenöffnung nicht mehr der volle Druckunterschied zur Verfügung steht. Es ergibt sich auf diese Weise eine gewisse Verminderung der Austrittsgeschwindigkeit des Gases aus der Düse. Häufig besteht aber insbesondere bei kurzen Mischrohren die Möglichkeit, daß der Luftüberschuß der Primärluftmenge ein wenig zu gering ist. Dies erklärt sich daraus, daß der Brennerdeckel des kurzen Mischrohres einen gewissen Rückstau ausübt und. außerdem das Gas-Luft-Gemisch indem Mischrohr nicht genügend Zeit hat, sich vollkommen zu vermischen. Insbesondere in solchen Fällen empfiehlt es sich, die zusätzlich zwischen dem Mengenregler und dem Düsenregler vorgesehene einstellbare Vorrichtung zum Drosseln des Gasdurchtrittes unmittelbar mit der Düsenöffnung zu verbinden, indem beispielsweise zwei profilierte, also nicht kreisrunde Öffnungen übereinander derart angeordnet werden, daß die eine Profilöffnung gegenüber der anderen gedreht werden kann. Es ergibt sich eine mehr oder minder starke Überdeckung und damit eine Veränderung des Düsenquerschnittes. Man erhält bei einer derartigen Konstruktion den vollenDruck vor der Düse, so daß der Gasstrahl die höchstmögliche Geschwindigkeit erhält, womit auch die höchstmögliche Menge an Primärluft angesaugt werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt der Düsenöffnung so bemessen, daß die größte Gasmenge entsprechend einem voll geöffneten Mengenregler beim Durchtritt durch diese Düsenöffnung gerade eine Geschwindigkeit ergibt, die ausreicht, um die gewünschte Primärluftmenge anzusaugen. In dieser Stellung taucht also in dem Ausführungsbeispiel die Ventilnadel des Düsenreglers nicht in die Düsenöffnung ein. Die kleinste Gasmenge wird durch eine entsprechende Stellung des Tellerventils des Mengenreglers festgelegt, wobei ,die Ventilnadel des Düsenreglers in die Düsenöffnung derart eintaucht, daß ein Querschnitt festgelegt wird, der eine Gasgeschwindigkeit zur Folge hat, bei der die gewünschte, dieser Gasmenge angepaßte P@imärluftmenge angesaugt wird. Dieser sich in der Düsenöffnung ergebende Querschnitt ist also entscheidend von dem Querschnitt der Düsennadel abhängig. In entsprechender Weis; kann die Düsennadel derart profiliert werden, daß sich für jede Öffnungsweite des Tellerventils des Mengenreglers ein Querschnitt der Düsenöffnung .ergibt, der eine Gasgeschwindigkeit zur Folge hat, die gerade die gewünschte Primärluftmenge anzusaugen in der Lage ist.
  • Gemäß der Erfindung besteht vorzugsweise das Mischrohr aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen, von denen der nach der Düse zu liegende Teil mit dem Gehäuse zur Aufnahme des Düsen- und des Mengenreglers aus, einem Stück besteht. Auf diese Weise ergibt sich stets. eine einwandfreie Zentrierung des ganzen Brenners oder Mischrohres zu der Düse, was für die einwandfreie Wirkungsweise der gesamten Brennvorrichtung von wesentlicher Bedeutung ist. Der Unterteil des Mischrohres wird auf diese Weise stets genau zentrisch mit den gleichen Arbeitsgängen zusammen mit dem Sitz für den Düsenregler und dem für den Mengenregler hergestellt. Die zentrische Lage des oberen Teiles des Mischrohres zu seinem unteren ist durch die teleskoparti:ge Verbindung mit großem Onerschnitt einwandfrei gesichert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt das Mischrohr des Brenners senkrecht, wäbei die Düse mit ihrem Regler und dem Mengenregler in der Verlängerung der Achse des Brenners unmittelbar unterhalb von ihm angeordnet sind. Auf diese Weise ist es sichergestellt, daß die Brennerachse und die Düsenachse stets genau miteinander fluchten und stets senkrecht liegen, was für ein einwandfreies Brennen von größter Bedeutung ist.
  • Es ergibt sich hierdurch eine Brenneinheit, die aus dem Mengenregler, dem Düsenregler, der Düse und dem Brenner mit dem Mischrohr besteht und die auf einwandfreie Weise hergestellt und unter Wahrung der gewünschten gegenseitigen Stellung zusammengebaut werden kann.
  • Es empfiehlt sich, den Mengenregler mit der Düse, den Düsenregler und den unteren Teil des Mischrohres an einem Topf zu befestigen, der in einer Öffnung der Wanne eines Herdes oder Kochers eingehängt ist, während der obere Teil des Mischrohres auf die Wannenöffnung aufgesetzt ist. Durch die teles'kopartige Verbindung des oberen Teiles des Mischrohres mit seinem unteren Teil wird trotzdem eine einwandfreie zentrische Lage der beiden Teile sichergestellt. Das Gehäuse des, Düsen- und Mengenreglers ist zweckmäßigerweise mit einem Arm zur Aufnahme einer einstellbaren Anschlagvorrichtung versehen, gegen die ein mit dem Betätigungsgriff °versehener Arm bei Erreichung der Kleinsts.tehung schlägt. Dies empfiehlt sich insbesondere, um eine Bewegung des Ventilbetätigungsgliedes über seine Kleinststellung zu vermeiden, womit die Gefahr verbunden wäre, daß eine .gewisse Gasmenge ausströmt, die nicht mehr zur Bildung einer Kleins.tflamme ausreicht.
  • Gemäß der Erfindung ist das Gehäuse mit dem Mengenregler der Düse und dem Düsenregler unmittelbar an einem gemeinsamen Hauptgäsrohr befestigt, während der Griff zur Betätigung der Regler drehbar an der Vorderseite des Gerätes gelagert und mit dem Ventilbetäti.gungsglied mittels einer Stange verbunden ist, die eine axiale Bewegbarkeit gestattet und sowohl am Griff als auch am Betätigungsglied allseitig bewegbar angreift. Dadurch, daß das Gehäuse mit dem Mengenregler und. dem Düsenregler unmittelbar auf dem Hauptgasrohr angebracht ist, erübrigt sich die Anordnung voll besonderen Zuleitungsrohren. Durch die besondere Ausbildung der Bewegungsübertragung von dem Griff zum Betätigungsglied wird sichergestellt, daß der Griff praktisch unabhängig von der Lage des Betätigungsgliedes an der Vorderseite des Heiz-oder Kochgerätes angeordnet werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Gasabsperr- und Regelventil, Fig. 2 eine Ansicht auf dieses Ventil in kleinerem Maßstab zur Veranschaulichung der Art seines Einbaus in eine Kochstelle; während das. Ventil selbst in Ansicht dargestellt ist, sind die Teile seiner Umgebung und seiner Betätigungsvorrichtung im Schnitt gezeigt, Fg. 3 eine Teilansicht auf das Ventil der Fig. 2 in gleichem Maßstab, in Pfeilrichtung c-b der Fig. 2 :gesehen, Fig. q. einen Schnitt durch einen bei, der Ausführungsform nach den Fig. i bis 3 benutzten Führungskörper, Fig. 5 eine Ansicht auf den Führungskörper der Fig. q., in Pfeilrichtung c-d gesehen, Fig. 6 eine Ansicht auf einen in der Aus@ührungsform nach den Fig. i bis 3 .benutzten Düsenkörper, von unten gesehen, Fi:g. 7 einen Schnitt durch den Düsenkörper der Fig. 6 nach Linie VII-VII dieser Figur.
  • Für das Absperr- und Regelventil ist ein gemeinsamer Ventilkörper oder ein Gehäuse i vorgesehen, der in seiner unteren Hälfte einen brillenartigen Befestigungsflansch 2 besitzt. An, der unteren Seite befindet sich der Gaseintritt 3, dessen Querschnitt durch vier eingefräste Schlitze q. vergrößert ist und der zur Führung eines Ventiltellers 61 dient. Von der Gaseintrittsseite 3 aus ist eine Ventilnadel 5 eingebaut, die mit dem Ventilteller üii fest verbunden ist. Der Ventilteller weist eine Kegelfläche 6 auf, die an einem im Gehäuse i vorgesehenen Ventilsitz 7 das Gas abzusperren vermag. Etwa in. der Mitte der Ventilnadel 5 ist ein Gewinde zur Aufnahme einer Schlitzmutter 8 vorgesehen,- gegen die sich das eine Ende einer Druckfeder 16 legt, deren anderes Ende sich gegen einen entsprechenden ringförmigen Sitz legt, der im Ventilkörper i vorgesehen ist. Diese Feder ist ständig bestrebt, den Ventilkegel 6 gegen seinen Sitz 7 zu drücken.
  • In einem seitlichen Auge ro des Ventilkörpers i ist eine Exzenterwelle i i drehbar gelagert, mittels der die Ventilspindel 5 betätigt wird. Die Gasabdichtung erfolgt dadurch, daß eine Kugelfläche 12 der Exzenterwelle gegen eine Kegelfläche 13 des Ventilkörpers gedrückt wird. Zu diesem Zweck greift über eine Verdickung der Exzenterwelle ein Federbügel 1q., dessen beide Enden mittels eines Bandes 55 gehalten werden, das: um den Ventilkörper i herumgreift. Entsprechende Aussparungen in dem Federbügel dienen dazu, um auf einfache und schnelle Weise den Bügel 14 von dem Band 55 zu entfernen.
  • Auf der inneren Stirnseite der Exzenterwelle i i ist exzentrisch zu ihrer Drehachse ein Stift 15 angeordnet, der mit einer Scheibe 9 zusammenzuarbeiten vermag, die lose drehbar auf derjenigen Seite der Schlitzmutter 8 angeordnet ist, die dem Ventilteller 61 abgekehrt ist. Sowohl der Stift als, auch die Scheibe 9 bestehen aus gehärtetem Material, damit kein Verschleiß auftritt. Der Stift i-5 vermag bei einer entsprechenden Drehbewegung der Exzenterwelle i.i die Ventilnadel 5 unter Vermittlung der Scheibe 9 und entgegen der Wirkung der Feder 16 nach unten zu bewegen, indem dieser Stiftmehr oder minder auf der Scheibe 9 abrollt und die Scheibe sich hierbei gegenüber der Schiitzmnutter herumdreht.
  • Bei Drehung der Exzenterwelle i i wird nach einem gewissen Sicherheitsweg von etwa q.5° entgegen der Wirkung der Feder 16 das Ventil 6, 61 geöffnet und erreicht nach i8o° seine Großstellung. Bei einer weiteren Drehung um q.5° in gleichem Drehsinn wird durch allmähliches Senken des Ventilkörpers 6, 61 auf seinen Sitz 7 eine Kleinststellung erreicht.
  • Der Ventilkörper oder das Gehäuse i ist durch zwei .große Schlitze oder Öffnungen 2q. unterteilt, indem an dieser Stelle die beiden Teile nur durch zwei Stege 56 miteinander in Verbindung stehen. Unmittelbar unter diesen Öffnungen 24 ist der Durchgang ,des Ventilkörpers mit einem Innengewinde versehen, in das ein Führungsstück ig hineingeschraubt werden kann, das wiederum zur Aufnahme eines Düsenkopfes 2o dient. Das- Führungsstück ist mit einem Bund oder einer Buchse 21 versehen, der oder die die zweite Stelle zur Führung der Gewindespindel 5 darstellt.
  • Das obere Ende der Gewindespindel 5 ist mit einer etwa kegelig-profilierten Spitze 23 versehen, die auf weiter unten näher beschriebene Weise mit einer Düsenöffnung 22 zusammenarbeitet, die in dem Düsenkopf vorgesehen ist.
  • In den Fig. 4 und. 5 ist das Führungsstück ig mit dem Führungsbund 21 näher dargestellt. Es weist auf einem mittleren Durchmesser vier Bohrungen 62 auf, die von der Bandseite her derart hineingebohrt sind, daß sie einen ringsherum laufenden Kranz 57 stehenl.assen. An der oberen Kante ist außerdem ein schmaler Bund 58 vorgesehen, der auf unten näher beschriebene Weise zur Befestigung des Düsenkopfes 2o dient, der in den Fi.g. 6 und 7 dargestellt ist. In den nach unten weisenden Rand. dieses Düsenkopfes sind Schlitze 25 eingearbeitet, so daß nur noch die Felder 59 stehenbleiben. Zur Befestigung des Düsenkopfes 2o mit dem Führungsstück 19 dient ein ringsherum laufender Flansch 6o, der auf den Randflansch 57 des Führungsstückes aufgelegt wird. Danach wird, nachdem eine Federscheibe 26 eingelegt worden ist, der Flansch 6o des Düsenkopfes mit gewissem Spiel auf dem Führungsstück befestigt, indem beispielsweise der Bund 58 umgebördelt wird. Auf diese Weise kann der Düsenkopf 20 gegenüber dem Führungsstück ig gedreht werden, indem die Federscheibe 26 den Führungskopf in seiner jeweiligen Stellung festhält. Die Schlitze25 des Düsenkopfes bilden Fenster, die über den Bohrungen 62 liegen, die entsprechende Fenster auf dem- Führungsstück ig bilden. Durch Verdrehen des Düsenkopfes gegenüber dem Führungsstück ig kann die Gasdurchgangsmenge in Großstellung verändert werden, um sich dem jeweiligen Gasdruck anzupassen.
  • In dem Teil des Ventilkörpers oder Gehäuses 1, der oberhalb der Öffnungen 24 liegt, wird eine Hülse 28 :eingeschraubt, die mit einer Gegenmutter 29 gesichert werden kann und im nachfolgenden auch als Injektorhülse bezeichnet ist. Sie bildet den unteren Teil des Brenners oder Mischrohres. Durch Verdrehen der Injektorhülse wird Ader freie Luftquerschnitt zwischen der Oberkante des Düsenkopfes 2o und der Unterkante der Injektorhülse 28 bestimmt und eingestellt. Die Oberseite der Injektorhülse hat eine Führung 30, auf die der Brennerkörper mit dem Mischrohr aufgesteckt wird.
  • Das Gehäuse i des Gasventils wird mittels einer Sechskantmutter 31 an einem Topf 32 verschraubt, der, wie sich insbesondere aus den Fig. a und 3 ergibt, in eine Wanne 18 eingehängt ist.
  • Im Ventilkörper befindet sich ein Gewinde 33, in das eine kleine Stellschraube 63 eingeschraubt wird. Mit dieser Stellschraube wird das Führungsstück ig nach Einschrauben in die richtige Lage im Zusammenspiel mit der Düsenöffnung 22 im Ventilkörper i gesichert. Die Ventilnadel 5 hat an ihrem unteren Ende einen Schlitz 34 für einen Schraubenzieher zur Einstellung des Öffnungsspieles zwischen dem Stift 15, der Exzenterwe.lle i i und der Scheibe g. Der Ventilkörper i ist am zweckmäßigsten aus Preßmessing und die übrigen'Teile sind aus Messing hergestellt. Die Ventilnadel ist aus rostbeständigem Material oder aus Stahl mit entsprechender Oberflächenbehandlung herzustellen, die einen sicheren Korrosionsschutz ergibt.
  • Gemäß den Fig. 2 und 3 wird der Topf 32, an dem das erfindungsgemäß ausgebildete Gasventil befestigt ist, von oben her in eine entsprechende Öffnung einer Wanne i8 eingesetzt und gegen Herausdrehen durch zwei einander gegenüberliegende kleine Winkel 36 gehalten. Die Winkel 36 werden mittels einer Schraube 37 an dem Topf 32 befestigt.
  • Die Gaszufuhr erfolgt durch das Hahnrohr 38, das unterhalb der Wanne so angeordnet ist, daß es jeweils unter den Brennermitten vorbeiläuft. An diesen Stellen ist auf das Halmrohr 38 ein Sattelstück 39 aufgesetzt (z. B. durch Auflöten). Dieses Sattelstück dient als Aufnahme, Dichtung und Befestigungselement für das Gasventil. An einer entsprechenden Eindrehung befindet sich eine Dichtungsscheibe 4o (z. B. aus Aluminium, Kupfer oder Vulkanfiber) im Sattelstück 39. Mit zwei Schrauben 41 wird das vollständig montierte Gasventil über den Flansch .2 auf dem Sattelstück festgeschraubt. Nach dieser einfachen Montage, die ein. sehr bequemes Austauschen des. Hahnes ermöglicht, wird der Topf 32 auf die obere Seite des Gasventils gesteckt und mit der Sechskantmutter 3.1 verschraubt. Durch einen kleinen ausgebogenen Lappen 4.2 am Boden des Topfes 32, der in eine entsprechende Aus, sparung 43 am Ventilkörper i eingreift, wird der Topf in seiner Lage mit Bezug auf den Ventilkörper fixiert. Der Brenner 44 mit seiner angegossenen Abdeckfläche 45 und den darin eingegossenen Stegen 46 für das Aufsetzen der Kochtöpfe erhält seine genau festgelegte Lage durch vier Rippen 47, die in vier Schlitze 48 am Topf 32 eingreifen.
  • Die Exzenterwelle i i ist an ihrem. größten Durchmesser mit einem Anschlagstift 63. versehen, der in .der Kleinststellungdes Ventils gegen eine Schraube 49 schlägt. Diese Schraube ist auf einem Arm 5o des Ventilkörpers aufgeschrauht und wird gegen Drehung durch eine Druckfeder 51 gesichert. Die Schraube kann von oben eingestellt werden, indem in dem Topf 32 eine Öffnung für den Durchtritt eines.Schraubenziehersvorgesehenist. DurchDrehen der Schraube 49 kann der Anschlag für die Kleinststellung je nach Wunsch verändert werden.
  • Die Übertragung der Griffbetätigung auf das Gasventil erfolgt z. B. über ein Rohr 52, das am Ende einen Schlitz 53 hat, der in einen Stift 54 eingreift. Der Stift 54 ist in dem kugelförmigen Ende der Exzenterwelle i i befestigt. Eine ähnliche Anlenkung befindet sich auf der anderen Seite des Rohres 52 mit dem Griff (nicht dargestellt), mit dem das Gasventil betätigt wird. Durch diese anstarre Verbindung brauchen Griffachse und Exzenterwelle nicht in einer gemeinsamen Achse zu liegen, so daß auch keine Kippbewegung vom Griff nach dem Ventil übertragen wird. Bei Kleinststellung des Ventils wird der Gasdurchtritt durch Drosselung zwischen dem: Ventilkegel 6 und: dem Ventilsitz. ? auf die gewünschte Menge vermindert. Der Querschnitt der Düse 22 wird dadurch der verringerten Gasmenge angepaßt, daß. - die profilierte Spitze 23 in diese Öffnung eintaucht und den Kleinstdurchgangsquerschnitt in der .gewünschten Weise festlegt. Dadurch, da3 der Ventilkegel 6 allmählich von dem Ventilsitz 7 entfernt wird, wird auch die durchtretende Gasmenge allmählich vergrößert. In entsprechender Weise wird durch die profilierte Spitze 23 der Ventilnadel 5 der freie Durchtrittsquerschnitt der Düsenöffnung 22 vergrößert und damit der durchtretenden. Gasmenge angepaßt.
  • Bei größter Öffnung des -Ventils.6, 7 taucht die Ventilnadel 5- mit der profilierten Spitze 23 nicht mehr in die Düsenöffnung 22 ein,- so daß dem Gas der volle Ouers.chnitt der Düsenöffnung 22- zur Verfügung steht.
  • Durch Verdrehendes Düsenkopfes 2o gegenüber dem Führungsstück i9 kann die durchtretende Gasmenge bei Großstellung des Ventils irgendwelchen abgeänderten Gasdrücken angepaßt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand kann auch leicht- für völlig andere Betriebsverhältnisse eingerichtet werden. Es ist beispielsweise auch möglich, -den Erfindungsgegenstand für Flüssiggas.- einzurichten, das mit Betriebsdrücken von- 300 bis 500 mm; -Wassersäule am Gerät angeschlossen wird. Das verwendete Ventil vermag auch gegenüber diesen Gasdrücken einwandfrei- abzudichten. Infolge des höheren Heizwertes der Flüssiggase wird. jedoch eine bedeutend geringere Gasmenge benötigt. Unter- diesen Umständen muß in solchen Fällen im-allgemeinen der Düsenkopf ausgewechselt und, das Ventil anders eingestellt werden, was aber ohne besondere Schwierigkeiten möglich, ist. -

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Absperren und Regeln eines aus einer Düse zwecks Ansaugens von Verbrennungsluft ausströmenden Gasstromes für Heiz-, Back- und/oder Kochzwecke mit zwei im Gasstrom hintereinandergeschalteten Absperr-und Regelvorrichtungen, die gemeinsam mittels eines drehbaren Betätigungsgliedes bedient-werden, dessen Gesamtdrehbereich kleiner als, 36o' ist und das aus der Geschlossenstellung heraus durch Drehung über einen. bestimmten Drehwinkel zu der die .größte Durchfiußmenge festlegenden Großstellung gelangt und beim Weiterdrehen in derselben Richtung die durch einen Anschlag festgelegte Kleinststellung erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Absperr-und Regelvorrichtung (6, 7, Mengenregler), die die Gasmenge absperrt und regelt, als. Ventil ausgebildet und mit der zweiten Absperr- und Regelvorrichtung (22, 23), die zum Regeln des Düsenquerschnittes in Abhängigkeit von der jeweils durchströmenden Gasmenge dient; auf einer gemeinsamen Spindel (5) angeordnet ist und daß das drehbare Betätigungsglied' (i i) getrennt von der Spindel ausgebildet ist, mit der es in Antriebsverbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - die gemeinsame Spindel längs bewegbar, jedoch nicht drehbar vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, da--durch gekennzeichnet, @daß der Mengenregler (6, 7) und der Düsenregler (22, 23) auf an sich bekamnte Weise in einem gemeinsamen Gehäuse (i) untergebracht sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (6) durch eine Feder (16) auf seinen Sitz (7) gedrückt wird und die Vorrichtung (15) zu seiner Betätigung nur entgegen der Wirkung der Feder auf das Ventil zu wirken vermag.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenregler auf an sich bekannte Weise als Ventilnadel (5) ausgebild:,-t ist, die mit der Düsenöffnung (22) zusammenarbeitet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Spindel (5) mittels eines durch eine Welle (i i) betätigten Exzenters (15) bewegt wird, die drehbar senkr ec 'ht zur Achse der gemeinsamen Spindel g°-lagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach. Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (5) mit einer lose um ihre Achse drehbar gelagerten Scheibe (9) versehen ist, auf die außerhalb ihrer Drehachse der Exzenter (115) einwirkt:
  8. 8, Vorrichtung nach Anspruch i -bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (5) in der Nähe des Mengenreglers (6, 7) und in der Nähe des Düsenreglers (22, 23) geführt ist und daß die Vorrichtung (15, 9) zum Betätigen der Ventilspindel (5) zwischen den beiden Führungsstellen (3, 21) angreift.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Querschnitt der Ventilnadel (5, 23) des Düsenreglers etwas kleiner als der größte Querschnitt der Düsenöffnung (22) ausgeführt ist. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dardurch @geikennzeic!hnet"daß zwisch en,dem Mengenregler (6, 7) und dem Düsenregler (22, 23) eine einstellbare Vorrichtung (19, 20) zum, Drosseln des Gas,durchtritts vorgesehen ist. ii.
  11. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Drosselvorrichtung (i9, 2o) aus zwei Scheiben (57, 6o) mit Fenstern (62" 215) besteht, von denen dile eine (6o) ist, und deren gegenseitige Stellung infolge mehr oder minder starker gegenseitiger Überdeckung der Fenster (6.2, 25) den Gasdurchtrittsquerschnitt festlegt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen mit Fenstern (25) versehenen Scheibe (6o) die Düse (22) vorgesehen- ist, während die andere mit Fenstern (62) versehene Scheibe (57), die der ersten gegenüber dreh- und einstellbar ist, die eine Führung (21) für die Ventilspindel. (5) trägt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis i2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilnadel (5) des Düsenreglers (22, 23) bei voller Öffnung des Mengenreglers (6, 7) nicht mehr in die Düsenöffnung (22) eintaucht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch i bis. 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr des Brenners aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen (44, 28) besteht, von denen der nach der Düse (22) zu liegende Teil (30) mit dem Gehäuse (i) zur Aufnahme des Düsen-(22, 23) und des Mengenreglers (6, @) fest verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (28) des teleskopartig ausgebildeten Mischrohres (-,V4., 28) einstellbar gegenüber der Düsenöffnung (24) vorgesehen ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daB das. Mischrohr (44, 28) des Brenners senkrecht liegt und die Düse (22) mit ihrem Regler (23) und der Mengenregler (6, 7.) in der Verlängerung seiner Achse unmittelbar unter ihm angeordnet sind'.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der ITengenregler (6, 7) mit der Düse (22) und dem Düsenregler (22, 23) und dem unteren Teil (28) des Mischrohres (44, 28) an einem Topf (32) befestigt sind, der in eine Öffnung der `Tanne (18) eines Herdes oder Kochers eingehängt ist, während der obere Teil (44) des Mischrohres (44, 28.) auf die Wannenöffnung aufgesetzt ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse: (i) des Düsen- (22, 23) und Mengenreglers (6, 7) mit einem Arm (50) zur Aufnahme einer einstellbaren Anschlagvorrichtung (49) versehen ist, gegen die ein mit dem Betätigungsgriff (i i) versehener Arm (63) bei Erreichen der Kleinststellung schlägt. i9. Vorrichtung nach Anspruch i bis i8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) mit dem Mengenregler (6, 7), der Düse (22) und dem Düsenregler (22, 23) unmittelbar an einem gemeinsamen Hauptgasrohr (38) befestigt ist, während der Griff zur Betätigung der Regler (6, 7, 22, 23) drehbar an der Vorderseite des Gerätes gelagert und mit dem Ventilglied mittels einer Stange (52) verbunden ist, die eine axiale Bewegbarkeit gestattet und sowohl am Griff als auch am Betätigungsglied (i i) allseitig bewegbar angreift. Angezogene Druckschriften: USI-Patentschriften Wir. 593 257, 1 o4o 376; deutsche Patentschriften Nr. 3,02 952, 240 108, 255 584, 460 348.
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US593257A (en) * 1897-11-09 Vapor lamp
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